Mittwoch 11. April 2012 von htm
Ab dem 1. Juli 2012 müssen alle Fahrzeuglenker in Frankreich zusätzlich zum Pannendreieck und der Leuchtweste einen Alkoholtest mitführen.
Von dieser Massnahme sind auch Schweizer Autofahrer betroffen. Wer ab Juli nach Frankreich fahren will, muss einen Alkoholtest vorweisen können. Hier erfahren Sie mehr über den obligatorischen Alkoholtest. (Quelle: TCS Newsletter, 10.04.12)
Kategorie: Allgemein, Internationales, Newsletter, Schweiz, Transportation, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Mittwoch 11. April 2012 von htm
China has been concerned about the serious problem of drinking and driving road crashes, and it has made good progress by establishing strict laws, imposing serious penalties, and initiating a rigorous enforcement program since 2008. This study has assessed the magnitude and nature of the problem and reviewed the legislation, current practices, and institutional capacities for preventing drinking and driving.
Data and information were collected using existing reports and by consulting officials and experts from a number of agencies.
(Source: Alcohol Reports, 04/09/12)
Kategorie: Allgemein, Driving under the Influence, Global, mortality, Prevention, Research, societal effects, Statistics |
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Montag 9. April 2012 von htm
Seit der Gewalttat stehen in Brüssel Busse und Bahnen still.
Der Mann, der einen Mitarbeiter des Brüsseler Nahverkehrs getötet haben soll, stand unter Alkoholeinfluss. Inzwischen hat er Bedauern über seine Tat geäußert. Die Kollegen des Toten lassen die Arbeit weiter ruhen.
„Ich bedaure mein Handeln und ich hätte nie geglaubt, dass es dazu führen würde“, ließ der Verdächtige laut der Nachrichtenagentur Belga über seine Anwälte ausrichten. Er denke an die Familie des Opfers. Gegen den jungen Mann wird nicht wegen Mordes sondern wegen Totschlags ermittelt. Er hatte sich selbst der Polizei gestellt.
… weiter lesen auf FOCUS Online.de, 8.4.12
Kommentar: „Frohe Ostern“ bleibt einem im Halse stecken. Auch dieser Täter war ein vorher selbstverantwortlicher Erwachsener, der seinen Konsum selbstverständlich im Griff hat – wie all die vielen liberalen Superklugen, die verhindern, dass die nötigen politischen Weichen gestellt werden, um das tägliche Alkoholdrama wenigstens zu reduzieren. Da wir gerade das höchste christliche Fest feierten, müsste auch erwähnt werden, dass auch die kirchlichen Würdenträger sich darum drücken, deutlich gegen die Herrschaft der Mächtigen im Alkoholbereich Stellung zu beziehen, obwohl sie im Allgemeinen verbal für Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenwürde eintreten. Dass dies auch mit Alkohol zu tun haben könnte, merkt aber niemand oder wird verdrängt.
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik |
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Samstag 7. April 2012 von htm
28.03.2012
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Unfassbar traurig“ vom 28.3.12
Und wieder ist eine 16-Jährige in einem Raserunfall gestorben. Man ist „unfassbar traurig“, es sei „in erster Linie ein grosses Drama“. Peter Aeschlimann kann das nachfühlen, er schildert ein ähnliches Erlebnis ohne schwere Folgen aus seiner Jugendzeit.
Das Risiko, dass es schlimm ausgehen kann, mache das Leben aus, schreibt er. Ich halte das für Russisches Roulette. Unsere Gesellschaft hat sich damit abgefunden, dass solche Ereignisse in regelmässigen Abständen zu verkraften sind. Ich denke dabei z.B. an den Unfall während der Europameisterschaft im Fussball in der Nähe von Effretikon. Oder kürzlich den tragischen Tod von Whitney Houston.
Auch in meiner Jugend haben wir viele Nächte durchgetanzt. Mit Traubensaft haben wir uns fit gehalten. Am Morgen fuhren wir mit dem ÖV oder per Velo nach Hause. Einmal war ich so blank, dass ich zu Fuss von der Innenstadt nach Zürich-Affoltern marschieren musste. Heute gehört Alkohol und der „brummende Schädel“ am nächsten Morgen dazu und oft eine Alkoholfahrt mit gelegentlich tödlichem Ausgang, mit Tränen und einem lebenslangen Trauma der überlebenden Mitbeteiligten.
Dies ist ein Teil des Preises, den unsere Gesellschaft bereit ist zu zahlen, damit die Alkoholindustrie und die Werbebranche weitgehend unbehelligt ihre Mär vom Genuss ohne Reue verbreiten kann und die Mehrheit der Bevölkerung diesen Genuss auch gedankenlos sucht und pflegt. Und nicht merkt, dass sie dafür eine Mitverantwortung an viel Leid und riesigen Sozialkosten trägt. (Global sterben 6.2% der Männer an Alkohol, in der Altersgruppe der 15-29-Jährigen sind es 9% der Todesfälle dieser Gruppe) Whitney Houston, diese Mädchen bei Effretikon, wie diese 16-Jährige aus der Region Horgen haben dafür mit ihrem Leben bezahlt. Ob Alkohol mitgespielt hat, wurde weder im Fall Effretikon noch im jüngsten Fall mitgeteilt. Mitgefühl, eventuelle Versicherungsleistungen mögen mitspielen. Möglicherweise auch die Hoffnung, man könne unbequemen politischen Forderungen zur Alkoholprävention vorbeugen. Dabei wäre dies absolut nicht nötig. Die Alkoholindustrie hat uns ja ohnehin völlig im Griff.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)
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Freitag 6. April 2012 von htm
Der neue Alkohol Aktionsplan 2012 – 2018 (pdf, 20S., 1Mb) setzt aufgrund der gewonnenen Erfahrungen aus dem ersten KAAP einen klaren Fokus auf die Daueraufgaben „Stärkung des Jugendschutzes“ und „Zusammenarbeit und Synergiebildung mit Akteurinnen und Akteuren der Alkoholprävention“.
(Quelle: Infoset Newsletter April 2012)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Kinder, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 5. April 2012 von htm
Following the recent release of the Government Alcohol Strategy, here’s a selection of some of the comments and reaction.
Statements and responses
Alcohol Concern have released a short briefing responding directly to some of the specifics in the strategy, and also a press release which called for more public health spend on alcohol. It argues that alcohol remains the „Cinderella issue in competition with drugs, obesity, mental health and other issues“ and more than the current average 0.1% of PCT’s budgets must be invested in alcohol treatment and prevention. …
(Source: Alcohol Policy UK, 04/04/12)
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Donnerstag 5. April 2012 von htm
Stuttgart – Das Saufen bis zum Umfallen endet oft auf der Intensivstation. Die Jugendlichen werden in der Klinik medizinisch versorgt, nach Hause entlassen – und trinken weiter. Dabei ist den meisten der jungen Erwachsenen nicht klar, dass sie sich dabei nicht nur akut, sondern auch langfristig schaden. Das Nervensystem im jungen Gehirn ist noch nicht endgültig ausgebildet, die Entwicklung durch alkoholische Exzesse wird gestört. „Man findet bei diesen Jugendlichen neurodegenerative Veränderungen im Frontalcortex, wie man sie sonst nur bei 50- bis 60-jährigen Alkoholikern sieht“, berichtet Sonja Bröning vom deutschen Zentrum für Suchtfragen am Hamburger Universitätsklinikum bei den diesjährigen Tübinger Suchttherapietagen.
Durch den exzessiven Alkoholkonsum nehme die Reaktionsgeschwindigkeit ab, das Gedächtnis werde schlechter, die Aufmerksamkeit sinke und die Konzentration lasse nach, erklärte die Psychologin. Zudem komme es unter Alkoholeinfluss zu ungewollten sexuellen Übergriffen, und das alkoholisierte Autofahren ende nicht selten tödlich. …
(Quelle: Google Alkohol News, 05.04.12) stuttgarter-zeitung.de, 04.04.12
unser Online-Kommentar: Dass die Jugendlichen lernen sollen „nein“ zu sagen, versucht man schon seit Jahrzehnten. Es hilft nicht, solange die Gesellschaft ständig gegenteilige Botschaften aussendet.
Etwas vom Grundlegendsten zu diesem Thema findet sich in „Alkohol und Massenmedien“ (Regionale Veröffentlichungen der WHO/Europäische Schriftenreihe Nr. 62, 1998)
(Seiten 4/5) „Alkoholaufklärung hat u.a. nur deshalb begrenzten Erfolg, weil sie gegen einen Schwall von Botschaften ankämpfen muss, die den Alkoholkonsum fördern. Die primäre Quelle alkoholpositiver Botschaften ist die gesellschaftliche Wirklichkeit, sind die verbreitete und sichtbare Verfügbarkeit alkoholischer Getränke sowie die Allgegenwärtigkeit und die Akzeptanz des Alkohols in unterschiedlichsten Alltagssituationen und Zusammenhängen. Wie sich die Menschen zu gesundheitsbezogenen Themen stellen, wird tendenziell stärker durch Erfahrungen als durch Information bestimmt. Oft machen persönliche Erfahrungen der gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen die weisen Ratschläge der Alkoholaufklärung unglaubwürdig.“
Die Gesellschaft, d.h. ihre gewählten Repräsentanten, müssten endlich ihre Verantwortung einsehen und entsprechend handeln. Die WHO hat die nötigen Massnahmen aufgezeigt. Die deutsche Regierung hat sie sogar mitunterzeichnet und sofort schubladisiert.
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Donnerstag 5. April 2012 von htm
Big Alcohol spends huge sums of money on marketing, including sponsorship of brand-related sweepstakes and contests, to increase alcohol sales and consumption. California has managed to keep some of this alcohol promotion at bay through state code that does not allow any premium, gift, or free goods in connection with the sale or distribution of any alcoholic beverages. Not surprisingly, Big Alcohol entities including the Wine Institute, Diageo, and DISCUS are trying to dismantle these protections with Senate Bill 778, introduced by Padilla (D-San Fernando Valley). You can help protect the health and safety of California residents and visitors by telling lawmakers to say NO to SB 778. Take Action Now. (Source: Alcohol Justice, 04/04/12)
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Donnerstag 5. April 2012 von htm
Underage female drinkers are now as likely to die in an alcohol-related car crash as their male counterparts, a new study suggests. In 1996, underage males had a higher risk of a fatal car crash than underage females. By 2007, the gender gap had closed, according to HealthDay.
The total number of young men who are involved in deadly alcohol-related crashes is still greater, because males drink more, the study notes. At any given blood alcohol level, however, young women have the same risk of a fatal car crash as males. …
(Source: Join Together, 04/04/12)
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Dienstag 3. April 2012 von htm
Das „Handbuch Alkohol ‐ Österreich“ bietet einen umfassenden Überblick über alle in Österreich verfügbaren
alkoholrelevanten Daten und liefert einen wichtigen Beitrag zur Diskussion dieser sensiblen Thematik. Das
„Handbuch Alkohol – Österreich“ erscheint künftig nicht mehr als Einzelband, sondern ab der aktuellen 4. Auflage
in vier Bänden. Änderungen und Neuerungen bei Gesetzen oder Statistiken können dadurch schneller
eingebunden werden. Die Daten‐Bände werden in kürzeren Abständen veröffentlicht (Band 1 und 2, bereits
aktualisiert als Download verfügbar), während die theoretischen Text‐Bände in größeren Zeiträumen aktualisiert
werden (Band 3 und 4, in Überarbeitung).
Download
Band 1: Statistiken und Berechnungsgrundlagen
Band mit aktuellen alkoholbezogenen Statistiken inkl. einer Auflistung relevanter Formeln und rechnerischer Grundlagen
Band 2: Einrichtungen
Informiert über alkoholbezogene Hilfs‐ und Behandlungsangebote
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Wien, Newsletter 1. Quartal 2012)
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Internationales, Newsletter, Rehabilitation, Statistik, Veröffentlichungen |
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