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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

A: Der Alkomat erobert die Amtsstuben

Freitag 25. März 2011 von htm

In Salzburg müssen Beamte mehr oder weniger freiwillig zum Alkotest, im Wiener Magistrat will man das nicht.
Alkohol am Arbeitsplatz Die Mitarbeiter können sich einem freiwilligen Test unterziehen, wenn der Verdacht auf Trunkenheit am Arbeitsplatz besteht.
Alkohol am Arbeitsplatz wird immer weniger als Kavaliersdelikt gesehen. Immerhin 52 Prozent der Österreicher trinken noch immer zumindest gelegentlich am Arbeitsplatz, jeder zehnte sogar täglich. Heimische Betriebe rüsten auf, um die Promillezahl zu senken, auch in den Amtsstuben wird nicht mehr weggesehen. Wiens Magistrat sieht noch keinen Handlungsbedarf für Alkoholtests, man will die Mitarbeiter „nicht pauschal verurteilen“. Im Magistrat Salzburg hingegen gilt für die 3000 Mitarbeiter nun ein strengeres Alkoholverbot. Denn wirklich kontrolliert wurde das bisher nicht. 150 Vorgesetzte und Abteilungsleiter des Magistrats wurden eingeschult, wie mit auffälligen Mitarbeitern umzugehen ist, drei Alkomessgeräte wurden zu Jahresbeginn installiert und es gibt exakte Regeln, wann ausnahmsweise Alkohol getrunken werden darf. (Quelle: Google Alkohol News, 24.3.11) kurier.at, 24.3.11

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Feste und Feiern, Gesundheit, Internationales, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

D: Schmugglerring zerschlagen

Freitag 25. März 2011 von htm

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Schwerin haben 170 Einsatzkräfte der Zollfahndung Hamburg, unterstützt vom Hauptzollamt Stralsund, insgesamt 30 Wohnobjekte im Raum Schwerin und in Lübeck durchsucht und insgesamt zwölf Kilogramm Rauschgift, 265.000 Stück unversteuerte Zigaretten, 1.620 Liter Alkohol und 150.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Gegen die beiden Hauptverdächtigen wurden Haftbefehle vollstreckt. (Quelle: Google Alkohol News, 24.3.11)

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

D: Nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol an Tankstellen

Freitag 25. März 2011 von htm

Der Stadtrat plant in Augsburg den Tankstellen den Zapfhahn abzudrehen. Nicht für das umstrittene „Bio-Benzin“ E10, sondern für alkoholische Getränke, nachts zwischen 22 und 6 Uhr.
Im Jugendhilfeausschuss der Stadt wurde ein eingeschränkter Verkauf für Alkohol in dieser Form als Bestandteil eines Präventionsprogramms beschlossen. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat. Quer durch alle Fraktionen zeichnet sich dafür eine Mehrheit ab. Juristisch ist die städtische Initiative abgesichert. Dafür sorgte die Stadt Frankenthal, die sich mit ähnlichen Einschränkungen gegen Klagen von Tankstellenpächtern beim Bundesverwaltungsgericht durchgesetzt hat. (Quelle: Google Alkohol News, 24.3.11) daz-augsburg.de, 25.3.11

Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene | Keine Kommentare »

Why some children are harmed by mother’s alcohol, but others aren’t

Freitag 25. März 2011 von htm

Exposure to alcohol in the womb doesn’t affect all fetuses equally. Why does one woman who drinks alcohol during pregnancy give birth to a child with physical, behavioral or learning problems — known as fetal alcohol spectrum disorder — while another woman who also drinks has a child without these problems? (Source: Google Alcohol News, 03/24/11) machineslikeus.com, 03/24/11 Medical News Today, 03/24/11

Kategorie: Allgemein, Children, consumption, Fetal alcohol syndrome etc., Global, Health, Research, Youth | Keine Kommentare »

UK: MP Calls For New Measures To Protect Children From Alcohol Advertising

Freitag 25. März 2011 von htm

Next week, Sarah Wollaston MP will put forward a private member’s bill urging the government to adopt a new approach to protect UK children from alcohol advertising.
In an editorial published on bmj.com today, Professor Gerard Hastings and Dr Nick Sheron set out why we urgently need to tackle the excessive drinking of our young people and their massive exposure to alcohol advertising.
The bill will call on the government to adapt French legislation that allows alcohol advertising in media aimed at adults but not children, and ensures that promotional messages are factual and verifiable. (Source: Medical News Today, 03/24/11)

Kategorie: Advertising, Allgemein, Children, Global, Media, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, societal effects, Youth | Keine Kommentare »

CH: Problem-Tankstelle verkauft ab 20 Uhr Alkohol nur an über 21-Jährige

Donnerstag 24. März 2011 von htm

In Effretikon reagieren die Tankstellenbetreiber auf die Reklamationen wegen dem Lärm und dem Müll rund um den Jugendtreffpunkt. … Das führte in der Vergangenheit zu zahlreichen Klagen bei der Stadtpolizei und zu Vorstössen im Grossen Gemeinderat – und jetzt auch zu einer Gegenmassnahme. Gestern Mittwoch hat ein imposantes Aufgebot von Vertretern der Stadt, von Esso und der Tankstellenbetreiber zu einem Informationsanlass geladen. Gemeinsam sagten sie, wie sie das Problem entschärfen wollen: Ab April verkauft der Esso-Shop von 20 Uhr an sämtliche alkoholhaltigen Getränke nur noch an Kunden, die 21-jährig oder älter sind. Die Probleme seien Esso bewusst, sagte PR-Manager Bertrand Cornaz, man sei davon nicht begeistert. Die Gespräche mit dem Stadtrat seien gut verlaufen. Stadträtin Salome Wyss (SP) fügte an, eine erste Auswertung werde Ende Juni vorgenommen. Was aber, wenn ein 23-Jähriger den 16-Jährigen Bier kauft? «Es gibt keine Maximallösung», sagte Wyss. Vom Gesetz her gebe es keinen Spielraum, Esso arbeite völlig legal. Bei der freiwilligen Massnahme handle sich um einen Versuch, den Treffpunkt weniger attraktiv zu machen. Und: Es gebe eine Hemmschwelle. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.3.11) Kommentar: Eine gute, neue Idee. Wenn sie auch umgesetzt wird. Dann würde mir „meine“ Tankstelle wieder sympathischer.

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Zürich: Alkoholverbot für berittene Zünfter

Donnerstag 24. März 2011 von htm

Die Reiter am Sechseläuten-Umzug sollen sich und dem Publikum nicht mehr mit Wein zuprosten. Eine unnötige Vorschrift, finden die Chefs der Reitergruppen.
Seit Peter Fankhauser hoch zu Ross die Spitze des Sechseläuten-Umzugs anführt, ist noch nie ein Reiter betrunken aus dem Sattel gefallen. Weswegen der Präsident der Ostschweizer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) auch schmunzeln musste, als er am Dienstagabend beim Treffen der Reiterchefs vom Alkoholverbot erfuhr: «Es ist doch logisch: Wer reitet, der trinkt nicht.» (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.3.11) Kommentar: Ein kleines Zeichen, dass doch langsam gemerkt wird, wie das Beispiel in der Öffentlichkeit wirken kann. Und dass es sich lohnt, Rücksicht zu nehmen.

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CH: Obstverband geht vor Bundesgericht

Donnerstag 24. März 2011 von htm

Das Bundesamt für Gesundheit hatte erlaubt, dass dänischer Cidre mit 85% Wasseranteil in der Schweiz als Apfelwein verkauft werden darf. Der Obstverband klagte beim Bundesverwaltungsgericht im Zusammenhang mit dem Cassis-de-Dijon-Prinzip und verlor. Nun geht er ans Bundesgericht. (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.3.11)

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USA: Alcohol Producers Pour Out Campaign Cash for Parties

Donnerstag 24. März 2011 von htm

Whether you prefer your wine red or white, your spirits on the rocks or your beer frosty cold, chances are your bartender is pouring a drink infused with politics.
Many of the most recognizable brands lining store shelves are made by companies that contribute heavily to federal-level politics, according to a Center for Responsive Politics analysis of campaign finance data. And many are ensuring the cup of only one party overfloweth. (Source: Google Alcohol News, 03/23/11) opensecrets.org, 03/23/11 our Online-Comment: It is hard to believe that lawmakers may establish laws to the benefit of the public if they are paid like this by the alcohol industry. At least these figures are available. But who takes care?

Kategorie: Alcohol industry, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Politics, Statistics, Watchdogs | Keine Kommentare »

USA: New Alcohol Tax Considered Compromise

Donnerstag 24. März 2011 von htm

Some Say New Tax Less Painful Than Dime-A-Drink Tax
ANNAPOLIS, Md. — A Senate committee has heard a bill that would phase in a special new tax on beer, wine and liquor over a three-year period.
The alcohol tax proposal is considered a compromise to the dime-a-drink proposal. Supporters said because it would be phased in, they think that it will be a less painful approach.
Until now, efforts to increase Maryland’s alcohol tax to pay for health care programs have focused on raising the excise tax at the wholesale level. But advocates of the dime-a-drink campaign said they view the compromise as a victory even though the revenue generated will not directly go to specific health care programs. (Source: Google Alcohol News, 03/23/11) wbaltv.com, 03/23/11

Kategorie: Alcohol taxes, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Treatment | Keine Kommentare »

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