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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Veröffentlichungen'

CH: Sucht-Magazin Nr. 1/2011: Alkoholpolitik

Mittwoch 26. Januar 2011 von htm

Geschichte der Schweizerischen Alkoholpolitik I Die Strategien der EU und WHO I Nationales Programm Alkohol: Eine Zwischenbilanz I Dialogwoche Alkohol I Preisbindungsmassnahmen I Verkaufseinschränkungen I Gemeinde Handeln I Trinkerszenen im öffentlichen Raum I Tagungsbericht «Alkohol und Gewalt – élixir de violence?»
Der Artikel (pdf, 5S., 200Kb) „Internationale Alkoholpolitik – die Strategien der WHO und der EU“ von Ruth Hagen online erhältlich.
Das Magazin kann für 15CHF / 10 Euro unter abo@suchtmagazin.ch bestellt werden.
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Kategorie: Allgemein, Erhältlichkeit, Europaparlament / EU-Kommission, Gewalt/Kriminalität, Nationales Programm Alkohol NPA, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

Leserbrief: 5000 Jugendliche pro Jahr lassen die Schule sausen

Dienstag 25. Januar 2011 von htm

14.1.2011

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Jährlich lassen 5000 Jugendliche die Schule sausen“, am 14.1.2011

Wenn von Problemschülern die Rede ist, sollte unbedingt auch an die über 100’000 Kinder in alkoholbelasteten Familien gedacht werden. Die wenigsten von ihnen werden als solche erkannt. Sie können in allen diesen aufgelisteten Gruppen vorkommen. Nur 18% werden als „familiär Belastete“ bezeichnet, was ja nicht unbedingt alkoholbelastet bedeuten muss.

So drängt es sich auf, bei den präventiven Bemühungen unbedingt gemäss Punkt 4 schon im Vorschulalter, aber auch später abzuklären, ob Alkohol in der Familie Grund für auffälliges Verhalten des Kindes sein könnte.

Wichtig wäre es natürlich, die Zahl dieser unglücklichen Kinder zu vermindern, indem die Gesellschaft ihre Mitverantwortung verstehen und den Gesamtkonsum reduzieren würde. Bei den Kindern der Landstrasse und den Verdingkindern hat der Bundesrat lange nachher wenigstens verbal diese Verantwortung anerkannt. Die alkoholbehinderten Kinder werden weiterhin ausserhalb der Fachkreise tabuisiert.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Leserbriefe, Schweiz, Statistik, Unterricht, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

CH: Radio DRS1: Wenn die Jugend ins Torkeln kommt

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Trinken bis zum Umfallen – unter Schweizer Jugendlichen ist Alkohol das Suchtmittel Nummer eins. Dies bereitet Eltern und Lehrern Sorgen, denn das jugendliche Gehirn gilt als besonders empfindlich.
Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Goldau erzählen, wie ihr Umgang mit Alkohol ist, was für eine Rolle die Gruppendynamik spielt – und weshalb es bisweilen durchaus als «cool» gelten kann, exzessiv zu trinken. Ein Psychologe und ein Mediziner zeigen auf, was Ursachen und Wirkungen sind, wenn junge Menschen bei Bier, Wein und Alcopops scheinbar keine Grenzen kennen. (Quelle: DRS1, Treffpunkt, 21.1.1) unser Mail an die Redaktion: Besten Dank, dass Sie sich dieses aktuellen Themas angenommen haben. Sie haben mit Berufsschülern und deren Umfeld, sowie einigen Fachleuten Gespräche geführt. Ergbnis? Trotz viermaliger Aufklärungsaktionen allein in dieser Schule haben die Schüler nicht erkennen lassen, dass ihr Verhalten geändert hat. Sie berichten von übermässigem Konsum und von Fahren in angetrunkenem Zustand. Die Sendung hinterlässt wie meistens bei solchen Programmen oder Medienberichten den Eindruck: Man kann ja doch nichts machen!
Damit erfüllt die SRG meiner Ansicht nach ihre Pflicht nicht, in der Bevölkerung die Diskussion zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, müsste die SRG Alternativen aufzeigen, die man diskutieren kann. Bekanntlich verbessert Aufklärung das Wissen, verändert aber das Verhalten fast nicht. Die Medien müssten endlich den Weg von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention finden und deren Möglichkeiten aufzeigen.

Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Jugend, Medien, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Alkohol – Handbuch Alkohol Österreich 2009

Sonntag 16. Januar 2011 von htm

Die 3. Auflage des vorliegenden „Handbuch Alkohol – Österreich: Zahlen. Daten. Fakten. Trends 2009″ ist eine ungekürzte Originalarbeit, die von MitarbeiterInnen des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Suchtforschung (LBISucht), und der Suchtpräventionsdokumentation – Alkohol (ehemals AKIS) des Anton Proksch Instituts (API) und des Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik (EC) verfasst wurde. (Quelle: Google Alkohol News, 15.1.11) bmg.gv.at

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Statistik, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Leserbrief zu „7 Leitlinien für die SRG“ von Roger de Weck

Freitag 14. Januar 2011 von htm

5.1.2011

Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich

Per e-mail
Leserbrief zu „Sieben Leitlinien für die SRG“ vom 4.1.2011
Unter dem Titel „Werte“ bekennt sich Roger de Weck zur Demokratie und zur Aufklärung. Auch den Verfassungsauftrag sieht er in diesem Kontext. Die SRG soll sachlich informieren und dem breiten Publikum Zugang zu komplexen Zusammenhängen verschaffen. Vorher schrieb er: „Werbung darf das Angebot nicht bestimmen.“

Soweit so wunderschön. Will er das verwirklichen, muss er aber tüchtig anpacken. Bisher hat die SRG, wie die andern Medien auch, genau diese Pflicht bei unserem grössten sozial-medizinischen Problem, dem Alkoholproblem, nicht erfüllt. Das wichtigste Ereignis des letzten Jahrzehnts auf diesem Gebiet, die Resolution für eine globale Alkohol-Strategie der Weltgesundheits Organisation im Mai 2010 wurde nicht kommuniziert. Aber auch sonst wird nur einseitig berichtet, so dass der Eindruck entstehen muss, es könne ja doch nichts zur Verbesserung der Lage getan werden. Die SRG bringt fast nur alkoholfreundliche Themen, dafür aber zahlreich. Den Vorwurf der Schleichwerbung hat sie bei der Unabhängigen Beschwerde Instanz UBI weit von sich gewiesen.
Es wäre für unser Land wirklich wunderschön, wenn Herr de Weck hier ein Zeichen setzen würde.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Leserbriefe, Medien, Politik, Prominenz, Schweiz, Veröffentlichungen, Werbung, Wirtschaft | Keine Kommentare »

München: Mehr als 4.600 Anfragen bei der SuchtHotline

Freitag 14. Januar 2011 von htm

Die SuchtHotline verzeichnete 2010 mehr als 4.600 Anfragen. Dies bedeutet, dass durchschnittlich alle 114 Minuten das Telefon der 24-stündigen Krisenberatung klingelte oder eine E-Mail-Anfrage eintraf. Ein erneuter Anstieg von 5 Prozent war bei den Onlineberatungen zu verzeichnen, die vor allem jüngere Menschen in Anspruch nahmen. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.1.11) wochenanzeiger.de, 13.1.11

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Alter, Andere Drogen, Gesundheit, Internationales, Jugend, Medien, Rehabilitation, Statistik, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Neues Magazin von Sucht Info Schweiz

Montag 10. Januar 2011 von htm

Das Magazin von Sucht Info Schweiz bietet Themen rund um Sucht und Substanzen.
Das Magazin mit einmaliger Auflage will Tabus brechen und spricht Menschen an, die sich zu Suchtfragen bislang wenig Gedanken gemacht oder bei Problemen noch keine professionelle Hilfe beansprucht haben. Es liegt ausserdem ab sofort im Wartezimmer von schweizerischen Arztpraxen zur Lektüre auf! Magazin, (pdf) 10.1.11

Kategorie: Allgemein, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

F: Der Vater aller Wutbürger

Mittwoch 5. Januar 2011 von htm

Mit 93 Jahren sorgt der linke französische Intellektuelle Stéphane Hessel für eine Sensation: Sein Manifest beflügelt das Wutbürgertum. «Auf dieser Welt gibt es unerträgliche Dinge. Die Empörung ist der Schlüssel zum Engagement»: Stéphane Hessel.
In Frankreich reden sie von einem einzigartigen Verlagserfolg, einer wahren Sensation. Und von einem Gesellschaftsphänomen obendrein. Ein kleines politisches Büchlein, 32 Seiten dünn und nur 3 Euro teuer, mit dem imperativen Titel «Indignez-vous!» («Empört euch!») hat sich in den letzten Wochen 500’000-mal verkauft. Der Verlag druckt gerade weitere 300’000 Exemplare. Aus zehn Ländern sind schon Anfragen für die Rechte am Buch eingetroffen. Französische Buchhändler erzählen, zu Weihnachten sei die Nachfrage so gross gewesen, dass sie viele Kunden aufs neue Jahr hätten vertrösten müssen. Alle wollen sie dieses quasirevolutionäre Pamphlet von Stéphane Hessel lesen. Der linke Intellektuelle, eingebürgerter Sohn einer jüdischen Familie aus Berlin, avanciert zum Avantgardisten einer Bewegung, zu einer Art Popstar. Vor allem unter den Jungen. Und das mit 93 Jahren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.1.11) unser Online-Kommentar: Die Unterdrückung einer offenen Diskussion über das Alkoholproblem und die Verbesserungsmöglichkeiten durch Behörden und Medien könnte auch Wutbürger erzeugen. Aber eben nur die Informierten.

Kategorie: Allgemein, Aufruf, Internationales, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Prominenz, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Newsletter Infoset Direct Januar 2011

Dienstag 4. Januar 2011 von htm

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Kategorie: Allgemein, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

CH: Was ist Suchtprävention?

Dienstag 4. Januar 2011 von htm

Zum 25-Jahre Jubiläum der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich hat Martin Küng einen Text geschrieben darüber, was es heisst, zu «handeln bevor eine Sucht entsteht». Der Übersichtsartikel «Was ist Suchtprävention?“ (pdf, 21S., 1Mb) soll das Fachgebiet theoretisch einordnen, wichtige Begriffe definieren, Ziele und Methoden beschreiben, die Wirksamkeit der Massnahmen sowie die Perspektiven der Suchtprävention thematisieren. (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2011) Kommentar: Boshaft könnte man sagen, dies sei ein Versuch, von einer wirksamen Alkoholprävention abzulenken. Sie deckt sich offenbar mit den behördlichen Versuchen, Prävention zu betreiben ohne irgendwo anzuecken. Von den internationalen Erkenntnissen über die Wirksamkeit der Alkoholprävention kein Wort. Thomas Babor et al. nicht gesehen, die WHO-Resolution für eine globale Alkohol-Strategie unbekannt. Soll damit vertuscht werden, dass die seit bald 20 Jahren kontraproduktiv wirkende Gesundheitsförderung versagt hat? Besonders „köstlich“ ist dieser Schluss: „Es lässt sich jedoch die Hypothese aufstellen, dass die Suchtprävention der letzten Jahre in der Schweiz nicht den Konsum von Substanzen verhindert hat, aber das Entstehen von süchtigem Verhalten reduzierte. Suchtprävention ist also in der Lage, den gewünschten Effekt zu erzielen.“ Wahr ist, dass der Alkoholkonsum nur leicht gesamthaft zurückging, kaum wegen der Suchprävention, dass aber das regelmässige jugendliche Binge Drinking dank dem Versagen der Prävention und der verantwortungslosen Gesellschaft erst möglich wurde.

Kategorie: Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Zitate | Keine Kommentare »

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