Mittwoch 21. September 2011 von htm
Mit schweren Vorwürfen gegen die Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie haben die Vereinten Nationen eine globale Gesundheits-Kampagne gestartet.
Bewegung, gesunde Ernährung, moderater Alkoholkonsum und der Abschied von der Zigarette könnten jährlich Millionen Menschen vor dem Tod bewahren, mahnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Auftakt der ersten UN-Konferenz gegen nichtansteckende Krankheiten (NCD). … (Quelle: Lebensmittel Praxis, 20. September 2011)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Aufruf, Entwicklungs- und Schwellenländer, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Nichtübertragbare Krankheiten, Politik, Prävention, Prominenz, Statistik, TOP NEWS, UNO, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., Werbung, Wirtschaft |
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Montag 29. August 2011 von htm
Dienstag, 4. Oktober 2011, Radisson Blu, Hotel Airport, Zürich. Programm: 15:00 Eintreffen; 15:15 Einführung: Alcohol Interlocks – eine lebensrettende Technologie; Trunkenheit am Steuer in der Schweiz; (Brigitte Buhmann, Dr. rer. pol., Direktorin bfu) Alcohol Interlocks in der EU (Antonio Avenoso, Executive Director, ETSC), Entwicklungen in der Alcohol Interlocks-Technologie (Lennart Pilskog, Volvo – Bill Burger, ACS) … (Quelle: Google Alcohol News, 08/27/11) svi.ch
Kategorie: Allgemein, Schweiz, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Verkehr, Wirtschaft |
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Montag 15. August 2011 von htm
Die Kantonspolizeien Aargau und Zürich haben auf Autobahnen um Zürich in der Nacht auf Sonntag Alkoholkontrollen durchgeführt. 37 Lenker mussten wegen Alkohol oder Drogen den Führerschein abgeben, 3 wurden verzeigt (0,5 – 0,8 Promille). (Quelle: NZZ, 15.8.11)
267 ärztliche Interventionen (Vorjahr 248) waren auf übermässigen Alkohol- oder Drogenkonsum zurückzuführen. Einer liegt mit Stichwunde im Koma, einer schwebt in Lebensgefahr nach 6m-Sturz bei Streit. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.8.11)
Der Zürcher Trance-Star DJ Energy ist tot: Wenige Stunden nach einem Auftritt an der Street-Parade verstarb der 37-Jährige. Die Todesursache ist unbekannt und wird untersucht. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.8.11)
Die Polizei hat am Sonntag auf der Autobahn A1 die Fahrfähigkeit von Fahrzeuglenker überprüft. Dies hauptsächlich im Hinblick auf Rückkehrer von der Street Parade, so die Kantonspolizei Bern. 16 Führerausweise mussten auf der Stelle abgenommen werden. (Quelle: Google Alkohol News, 16.8.11) bernerzeitung.ch, 15.8.11
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Feste und Feiern, Geschichten, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kultur, Schweiz, Sozialkosten, Veranstaltungen |
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Sonntag 14. August 2011 von htm
Die Stadt Leipzig hat mit einer Allgemeinverfügung erhebliche Einschränkungen für Samstag, den 20.August angeordnet. Für diesen Tag hat die NPD eine Kundgebung in Leipzig angemeldet.
Mit der Allgemeinverfügung hat die Stadt Leipzig den “Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit sowie das Mitführen von Alkohol, von Glasflaschen und von Getränkedosen“ rund um den angemeldeten Kundgebungsort untersagt. Das Verbot erstreckt sich auf Teile der Zwickauer Straße, der Semmelweisstraße, der Philipp-Rosenthal-Straße, der Richard-Lehmann-Straße sowie auf den Friedhofsweg und die Wege rund um das Völkerschlachtdenkmal. Bei Zuwiderhandlung wird in der Allgemeinverfügung die Anwendung unmittelbaren Zwangs angedroht. Die Verbote gelten am 20.August von 6 bis 24 Uhr. (Quelle: Google Alkohol News, 13.9.11) leipzig-seiten.de, 12.8.11
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Samstag 6. August 2011 von htm
„Suchthilfe und Suchtpolitik International – Was haben wir von Europa und Europa von uns?“
14.-16. November 2011, Hamburg
Infos: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Westenwall 4, 59065 Hamm, Tel. +49 (0)2381 90150, E-Mail: kaldewei@dhs.de. Infos zur Tagung (Quelle: Infoset Newsletter August 2011, 5.8.11)
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
Umfassendes Wissen hilft, den richtigen Umgang mit Alkohol zu lernen. Deshalb können sich Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in der Woche vom 1. bis 5. August zu Barkeepern ausbilden lassen. Täglich zwischen 10 und 15 Uhr wird in der „reizbar“, Goebenstraße 7, gemixt und informiert. Neben dem Wissen um das Mixen alkoholfreier Cocktails erhalten die Jugendlichen Informationen zum Thema Alkohol, die sie bei drei Veranstaltungen im August und September an andere Jugendliche weitergeben. … (Google Alkohol News, 26.7.11) fr-online.de, 26.7.11
Kategorie: Aktionen, Alkoholfreies, Allgemein, Internationales, Jugend, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. |
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Sonntag 17. Juli 2011 von htm
Beim Montreux Jazz Festival ist es in drei Nächten zu grösseren Auseinandersetzungen zwischen Festivalbesuchern und Sicherheitsleuten gekommen. Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde ernsthaft verletzt. Zudem gab es grösseren Sachschaden.
Gemäss Polizeiangaben vom Sonntag gingen in den Nächten auf Samstag und Sonntag jeweils mehrere Gruppen von insgesamt rund 300 alkoholisierten Festivalbesuchern auf Sicherheitsleute und Polizisten los. Dabei flogen Flaschen, Steine und ähnliche Gegenstände. Die Randalierer verursachten grösseren Sachschaden, unter anderem auch an parkierten Autos. … (Quelle: sonntagszeitung.ch, 17.7.11)
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Kultur, Schweiz, Sozialkosten, Veranstaltungen |
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Samstag 16. Juli 2011 von htm
Seit zwei Jahren arbeitet die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) gemeinsam mit den Fussball- und Eishockeyclubs an der Verbesserung des Jugendschutzes in Bezug auf Alkohol. Kernstück dieses Projekts, das Teil des Runden Tisches über die Sicherheit im Sport und des Nationalen Programms Alkohol 2008-2012 ist, bilden die Durchführung von Alkoholtestkäufen sowie eine Erhebung umgesetzter Massnahmen im Umgang mit Alkohol. Die bisherigen Anstrengungen beginnen erste Früchte zu tragen. So sank die Alkoholverkaufsrate an Minderjährige innerhalb eines Jahres von 61,6 auf 34,4 Prozent. Die EAV wird ihr Projekt in der Sportsaison 2011-2012 fortsetzen. (Quelle: Google Alkohol News, 16.7.11) news.admin.ch, 15.7.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Kinder, Schweiz, Sport, Statistik, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 28. Juni 2011 von htm
12.000 Mädchen und Jungen haben sich seit Februar am bundesweiten Plakatwettbewerb der Krankenkasse DAK gegen das Rauschtrinken beteiligt. Als Bundessieger gewählt wurde am Montag der 17-jährige Schüler Jean-Pascal Haas aus Baden-Württemberg. Er gewann mit einem Comicbild voller Geier, die auf jugendliche Alkoholopfer warten, 500 Euro. Den zweiten Platz belegte eine Berliner Schülerin mit einem abgewandelten Beatles-Cover. Dritte wurde eine Schülerin aus Hessen mit einem Bild, das in einer Flasche Gefangene zeigt. … (Quelle: aerzteblatt.de, 27.6.11)
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Sonntag 19. Juni 2011 von htm
8.6.2011
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu 2 Leserbriefen: “Trinkgewohnheiten – Der Rausch und die Politik, TA vom 8.6.11 (nicht online)
Zwei Leserbriefe nehmen die „rotnasigen und pausbackigen“ Politiker in Schutz, pochen auf das Recht auf Rausch (wo steht das eigentlich?) und sehen deren Auftritte sogar als alkoholpräventiv oder möchten, dass wir sie mit einer Prise Ironie betrachten.
Dei beiden Autoren wenden sich vehement gegen die in den letzten Tagen im Zusammenhang mit dem Auftritt des Winterthurer Stadtrats Galladé in verschiedenen Artikeln geäusserte Meinung, solche Politiker sollten ein besseres Vorbild abgeben. Dazu eine Erläuterung aus „Alkohol und Massenmedien“ (Regionale Veröffentlichungen der WHO/Europäische Schriftenreihe Nr. 62, 1998):
„Alkoholaufklärung hat u.a. nur deshalb begrenzten Erfolg, weil sie gegen einen Schwall von Botschaften ankämpfen muss, die den Alkoholkonsum fördern. Die primäre Quelle alkoholpositiver Botschaften ist die gesellschaftliche Wirklichkeit, sind die verbreitete und sichtbare Verfügbarkeit alkoholischer Getränke sowie die Allgegenwärtigkeit und die Akzeptanz des Alkohols in unterschiedlichsten Alltagssituationen und Zusammenhängen. Wie sich die Menschen zu gesundheitsbezogenen Themen stellen, wird tendenziell stärker durch Erfahrungen als durch Information bestimmt. Oft machen persönliche Erfahrungen der gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen die weisen Ratschläge der Alkoholaufklärung unglaubwürdig.“
Suchtmittelwerbung, feuchtfröhliche Auftritte von Politikern oder andern Personen der Öffentlichkeit und die vielen landauf, landab stattfindenden Open Airs, Turn- und Wald- und Wiesenfeste verhindern, dass diese Genussmittel als gefährliche Produkte wahrgenommen und kritisch konsumiert werden. Und sie verunmöglichen eine glaubhafte Prävention bei Jugendlichen, die im Alltag die Welt
der Erwachsenen erleben, die ihr „Recht“ auf Rausch plakativ durchsetzen.
Haben sich die Verfechter des Rechts auf Rausch auch schon überlegt, was ein Alkoholrausch bewirkt? Er lähmt zuerst die wertvollsten menschlichen Eigenschaften, wie Selbstverantwortung, Wille, Urteilsfähigkeit, jene Eigenschaften, die den Menschen vom Tier unterscheiden. Die Menschenwürde geht verloren. Bei Mehrkonsum werden die körperlichen Funktionen geschädigt, bis zur Atemlähmung und zum Erstickungstod. Ist dieser Verlust der Menschenwürde wirklich erstrebenswert? Ist die Menschenwürde nicht ein Geschenk Gottes? Mindestens für aktive Christen und C-Politiker, zu denen sich neuerdings auch die SVP zählen soll? (Letzteres kann nur mit stärkster Ironie ausgesprochen werden.)
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)
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