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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Unterricht'

D: Neues Jugendprojekt gegen Alkoholmissbrauch

Sonntag 13. Februar 2011 von htm

Gegen Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen startet die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein ein neues bundesweites Projekt. Jugendliche im Norden sollen von diesem Wochenende an spielerisch zu Experten für Gefahren von Alkohol ausgebildet werden. Ihr Wissen werden die «Alkohol-Checker» dann bei speziellen Veranstaltungen an andere junge Leute weitergeben, erläuterte Projektleiterin Regina Kostrzewa am Freitag in Kiel. (Quelle: Google Alkohol News, 11.2.11) welt.de, 11.2.11 unser Online-Kommentar: Kampftrinken und Komasaufen haben sogar zugenommen.
Die Multiplikatoren-Schulung ist eine alte Methode und hängt davon ab, ob sie flächendeckend durchgeführt wird. Der Süden sollte nicht „abspecken“.
Die Frage ist noch, wie die Aufklärung über die Gefahren des Alkohols aussieht. Wird die Problematik des gesellschaftlichen Gesamtkonsums einbezogen? Wird die politische Mitverantwortung gefördert? Oder wird wieder darauf geachtet, dass ja die Erwachsenenwelt nicht in ihrem Konsum behindert wird?

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D: Schüler testen Sünden-Scanner

Freitag 11. Februar 2011 von htm

Fastfood, Nikotin und Alkohol: Ein neuer Hautsensor spürt jede noch so kleine Sünde auf. In einer Studie wird getestet, ob Schüler sich mit dieser Methode zu einer gesünderen Lebensführung motivieren lassen.
Vanessa Neurath ist eigentlich ganz zufrieden. Auf der Skala von eins (schlecht) bis zehn (sehr gut) hat sie eine sechs erreicht. „Mein Wert ist ganz gut, weil ich nicht rauche und wenig trinke“, erzählt die 19-Jährige. Zusammen mit anderen Zwölftklässlern der Elisabeth-Knipping-Schule in Kassel wird sie ein Jahr lang regelmäßig darauf getestet, ob sie ihre Lebensgewohnheiten ändert und gesünder lebt. Dank der Forschung der Charité Berlin und eines optischen Sensors gibt es nun schnelle Ergebnisse, es sind keine großen Untersuchungen mehr nötig. … (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.11) focus.de, 9.2.11

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D: Karneval ist nicht Verführer Nummer 1

Donnerstag 3. Februar 2011 von htm

Da alkoholbedingte Ausfälle bei Kindern und Jugendlichen immer gefährlicher werden, hat die Drogenhilfe mit Blick auf den Karneval ein Vorbeugungsprogramm präsentiert. Dabei gilt der Karneval bei den Experten nicht als der größte Verführer.
Hilflose Kinder und Jugendliche, die zu Silvester und Karneval am Rande der Festmeilen volltrunken in der Ecke liegen, bereiten den Verantwortlichen der Stadt immer größere Sorgen. Nach neuesten Zahlen landen in Köln jährlich 800 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Mit Blick auf den Straßenkarneval Anfang März hat die Drogenhilfe deshalb ein umfangreiches Vorbeugungsprogramm entwickelt, das Elterninformationen, Lehrerfortbildung und telefonische Hotlines umfasst. (Quelle: Google Alkohol News, 02.02.11) ksta.de, 2.2.11

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Leserbrief: 5000 Jugendliche pro Jahr lassen die Schule sausen

Dienstag 25. Januar 2011 von htm

14.1.2011

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Jährlich lassen 5000 Jugendliche die Schule sausen“, am 14.1.2011

Wenn von Problemschülern die Rede ist, sollte unbedingt auch an die über 100’000 Kinder in alkoholbelasteten Familien gedacht werden. Die wenigsten von ihnen werden als solche erkannt. Sie können in allen diesen aufgelisteten Gruppen vorkommen. Nur 18% werden als „familiär Belastete“ bezeichnet, was ja nicht unbedingt alkoholbelastet bedeuten muss.

So drängt es sich auf, bei den präventiven Bemühungen unbedingt gemäss Punkt 4 schon im Vorschulalter, aber auch später abzuklären, ob Alkohol in der Familie Grund für auffälliges Verhalten des Kindes sein könnte.

Wichtig wäre es natürlich, die Zahl dieser unglücklichen Kinder zu vermindern, indem die Gesellschaft ihre Mitverantwortung verstehen und den Gesamtkonsum reduzieren würde. Bei den Kindern der Landstrasse und den Verdingkindern hat der Bundesrat lange nachher wenigstens verbal diese Verantwortung anerkannt. Die alkoholbehinderten Kinder werden weiterhin ausserhalb der Fachkreise tabuisiert.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)

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Hörerkommentar an Radio DRS1

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Betr. Sendung Treffpunkt vom 21.1.11: „Wenn die Jugend ins Torkeln kommt
Besten Dank, dass Sie sich dieses aktuellen Themas angenommen haben. Sie haben mit Berufsschülern und deren Umfeld, sowie einigen Fachleuten Gespräche geführt. Ergbnis? Trotz viermaliger Aufklärungsaktionen allein in dieser Schule haben die Schüler nicht erkennen lassen, dass ihr Verhalten geändert hat. Sie berichten von übermässigem Konsum und von Fahren in angetrunkenem Zustand. Die Sendung hinterlässt wie meistens bei solchen Programmen oder Medienberichten den Eindruck: Man kann ja doch nichts machen!
Damit erfüllt die SRG meiner Ansicht nach ihre Pflicht nicht, in der Bevölkerung die Diskussion zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, müsste die SRG Alternativen aufzeigen, die man diskutieren kann. Bekanntlich verbessert Aufklärung das Wissen, verändert aber das Verhalten fast nicht. Die Medien müssten endlich den Weg von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention finden und deren Möglichkeiten aufzeigen.

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CH: Radio DRS1: Wenn die Jugend ins Torkeln kommt

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Trinken bis zum Umfallen – unter Schweizer Jugendlichen ist Alkohol das Suchtmittel Nummer eins. Dies bereitet Eltern und Lehrern Sorgen, denn das jugendliche Gehirn gilt als besonders empfindlich.
Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Goldau erzählen, wie ihr Umgang mit Alkohol ist, was für eine Rolle die Gruppendynamik spielt – und weshalb es bisweilen durchaus als «cool» gelten kann, exzessiv zu trinken. Ein Psychologe und ein Mediziner zeigen auf, was Ursachen und Wirkungen sind, wenn junge Menschen bei Bier, Wein und Alcopops scheinbar keine Grenzen kennen. (Quelle: DRS1, Treffpunkt, 21.1.1) unser Mail an die Redaktion: Besten Dank, dass Sie sich dieses aktuellen Themas angenommen haben. Sie haben mit Berufsschülern und deren Umfeld, sowie einigen Fachleuten Gespräche geführt. Ergbnis? Trotz viermaliger Aufklärungsaktionen allein in dieser Schule haben die Schüler nicht erkennen lassen, dass ihr Verhalten geändert hat. Sie berichten von übermässigem Konsum und von Fahren in angetrunkenem Zustand. Die Sendung hinterlässt wie meistens bei solchen Programmen oder Medienberichten den Eindruck: Man kann ja doch nichts machen!
Damit erfüllt die SRG meiner Ansicht nach ihre Pflicht nicht, in der Bevölkerung die Diskussion zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, müsste die SRG Alternativen aufzeigen, die man diskutieren kann. Bekanntlich verbessert Aufklärung das Wissen, verändert aber das Verhalten fast nicht. Die Medien müssten endlich den Weg von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention finden und deren Möglichkeiten aufzeigen.

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Pädagogisches Hilfsmittel: Alkohol im Körper

Freitag 14. Januar 2011 von htm

Unser neues pädagogisches Hilfsmittel Alkohol im Körper richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und deren Lehrpersonen. Mittels Übungen und Animationen sollen die Kenntnisse darüber, wie Alkohol im menschlichen Körper wirkt, vertieft werden. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 14.1.11)

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D: Suchtmediziner fordert radikale Entmystifizierung der Drogen

Montag 15. November 2010 von htm

Der Suchtmediziner und Schriftsteller Jakob Hein hat scharfe Kritik an dem Umgang unserer Gesellschaft mit Alkohol und Drogen geübt. Es sei äußerst problematisch, Kindern und Jugendlichen klarzumachen, sie sollten keine Drogen nehmen, wenn die Erwachsenen um sie herum selbst ihrer jeweiligen Sucht nachgehen, sagte der an der Berliner Charité arbeitende Psychiater dem Nachrichtenmagazin “Focus”. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.11.10) news-adhoc.com, 14.11.10

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A: Vodka zum Quadrat. Maturareisen mit Vodka inklusive

Freitag 5. November 2010 von htm

Veranstalter der gefragten Maturareisen werben in Schulklassen mit hartem Gratis-Alkohol. Die Schulbehörde sieht darin kein Problem.
Als Dietmar Tunkel 1992 maturierte, mag er von allem Möglichen geträumt haben, aber nicht davon, dass sich seine nebenbei geborene Geschäftsidee so locker zu einem wahren Hit entwickeln sollte: Er organisierte eine Türkei-Reise für seine Maturaklasse, erkannte, dass er eine Marktlücke entdeckt hatte, und beschloss, diese professionell zu bespielen. Er gründete mit seinem Partner Alexander Knechtsberger das Unternehmen Splashline und landete damit einen durchschlagenden Erfolg: Von den österreichweit 40.000 jährlichen Maturanten buchen heute fast 70 Prozent den rauschenden All-inclusive-Trip in die Türkei, rund 50 Prozent treten die Reise auch tatsächlich an (siehe Kasten Seite 36): eine Woche Vollgas der Marke Ballermann für rund 1000 Euro. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.11.10) profil.at, 4.11.10 mit unserem Online-Kommentar: Sie haben völlig recht. Ich frage mich, warum die Behörden hier nicht schon lange eingegriffen haben. Das ist ein fertiger Skandal. Gibt es in Österreich keine Stellen, die für den Jugendschutz aktiv sind?

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bunt statt blau: die besten Plakate gegen das Komasaufen

Dienstag 26. Oktober 2010 von htm

Sekt, Sex und Sensenmann: Die besten Plakate gegen das sogenannte Komasaufen gehen auf Deutschland-Tour. Im Berliner Albert-Einstein-Gymnasium eröffnet heute die Drogenbeauftragte der Bundesregierung eine große DAK-Wanderausstellung zum steigenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Unter dem Motto „bunt statt blau“ hatten sich im Frühjahr 2010 8000 Schüler aus ganz Deutschland mit bunten Bildern und coolen Sprüchen an der Aktion der Krankenkasse beteiligt. Jetzt werden die Motive der 16 Landesgewinner in vielen Schulen gezeigt, um über die Gefahren des Rauschtrinkens aufzuklären. – Quelle: Pressemitteilung Bundesgesundheitsministerium, 26.10.10)

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