Archiv für die Kategorie 'Schweiz'
Samstag 5. Februar 2011 von htm
28.2. – 18.3.11
u.a. Jugendförderung und Jugendschutz, Sportförderungsgesetz, Jugendmedienschutz
Kategorie: Allgemein, Jugend, Kinder, Kultur, Medien, Politik, Schweiz, Verschiedene, Werbung |
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Samstag 5. Februar 2011 von htm
28.2. – 18.3.11
u.a. Sportförderungsgesetz, Jugend und Musik, Jugendförderung, Jugend-Medienschutz
Kategorie: Allgemein, Jugend, Kinder, Kultur, Medien, Politik, Schweiz, Sport, Verschiedene, Werbung |
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Donnerstag 3. Februar 2011 von htm
Etwa 70’000 Personen in der Schweiz trinken während der Arbeit zu viel Alkohol. Die Folgen dieses problematischen Konsums kosten die Arbeitgeber pro Jahr eine Milliarde Franken.
Wer vor oder während der Arbeit Alkohol trinkt, leistet weniger. Erstmals haben Experten nun für die Schweiz berechnet, wie teuer dies die Arbeitgeber zu stehen kommt. Problematischer Alkoholkonsum am Arbeitsplatz verursacht demnach jährlich Kosten von einer Milliarde Franken.
Der grösste Teil der Kosten – vier Fünftel – entfällt auf Produktivitätseinbussen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung schreibt. Menschen, die während der Arbeit trinken, leisten gemäss Studie rund 15 Prozent weniger als nüchterne Personen. Neben der entgangenen Produktivität führt der problematisch Alkoholkonsum auch zu Kosten wegen vermehrter Absenzen sowie wegen Unfällen. Quelle: Google Alkohol News, 1.2.11) SR DRS, 1.2.11 / BAG Schlussbericht Kommentar:
Bisher wurde von ca 5% Mitarbeitern mit Alkoholproblemen ausgegangen. Diese Untersuchung ist wohl sehr vorsichtig vorgegangen. Immerhin eine Milliarde Kosten für die Arbeitgeber ist auch nicht ohne. Unverständlich, dass die Wirtschaftsverbände bisher immer alkoholpräventive Massnahmen torpedierten. Wenn es dagegen um Verbesserungen bei den Sozialleistungen geht, wird um jedes Promille gekämpft. Wann wird die Wirtschaft endlich vernünftig?
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Diverse, Früherkennung, Gesundheit, Schweiz, Wirtschaft |
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Dienstag 1. Februar 2011 von htm
Bierwerbung ist bei Fussball- und Eishockeyspielen allgegenwärtig. Die Bierbranche unterstützt die meisten Klubs der obersten Spielligen – und dies nicht ohne Eigeninteresse. Da das Sponsoring den Konsum vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflusst, fordert Sucht Info Schweiz den Verzicht des Sponsorings an Sportveranstaltungen.
Die meisten Sponsorengelder fliessen in der Schweiz in den Sport. Pro Jahr sind es gut 500 Millionen Franken. Dass der Sport auch für das Sponsoring der Alkoholindustrie sehr wichtig ist, zeigt eine aktuelle Analyse von Sucht Info Schweiz. Sie ist Teil einer umfassenden Untersuchung der Alkoholwerbung, welche Sucht Info Schweiz im Rahmen eines europäischen Projekts durchführt. Wie funktioniert die Werbung, welche Trends gibt es, werden die Werbevorschriften beachtet? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Beobachtungen…. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 31.01.11) Kommentar: Unsere Projekt-Idee zeigt, wie die Sponsorengelder ersetzt werden könnten.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Aufruf, Jugend, Kinder, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Sport, TOP NEWS, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung |
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Mittwoch 26. Januar 2011 von htm
Infos zu allen Suchtgebieten vor allem aus der Schweiz. Ferienhalber früher als sonst. Newsletter bestellen
Kategorie: Allgemein, Schweiz, Veröffentlichungen |
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Mittwoch 26. Januar 2011 von htm
12.1.2010
Redaktion
Winterthurer Zeitung
Per e-mail
Leserbrief zu: „Jugendliche und Alkohol“ vom 12.1.2011
Mit Ihrem Leitartikel reagieren Sie auf den Bericht über die traurige Bilanz der Alkoholtestkäufe in Winterthur und auf den tragischen Todesfall eines betrunkenen jungen Mannes in Aarau.
Sie fragen den Polizeivorstand, dazu Stellung zu beziehen. Wer genau liest, merkt, dass er überhaupt nichts zu sagen hat. Es soll wieder Testkäufe geben, es sei ein gesellschaftliches Problem, also müssten die Eltern reagieren. Über die Fälle von alkoholisierten Jugendlichen wird keine Statistik geführt, die Polizei ist sowieso überlastet. Mit der Suchtpräventionsstelle Winterthur werde wertvolle Präventionsarbeit auch in Schulen geleistet. Alles vage, nichtssagend, wenig bringend.
Wenn es, wie er richtig sagt, ein gesellschaftliches Problem ist, heisst das, die Politik ist gefragt. Die Behörden haben den Auftrag von der Zivilgesellschaft, endlich diesen Problemkreis anzupacken und mit Hilfe der Fachleute und der Wissenschaft die nötigen Massnahmen zu ergreifen.
Winterthur könnte im Rahmen des Städteverbandes in Bern vorstellig werden. Oder die Behörden könnten die Bevölkerung aufklären, welche Massnahmen Erfolg versprechen, damit dieses informiert über Alternativen diskutieren und Druck auf Bern ausüben könnte. Die Medien versagen leider auf der ganzen Linie. Sie informieren nur über Unfälle und Verbrechen und lassen den Leser in Hoffnungslosigkeit zurück: Man kann ja doch nichts machen! Das ist genau, was die Alkoholindustrie wünscht und mit ihrem massiven Druck auf Behörden, Parlament und Medien auch erreicht.
Welche Massnahmen Erfolg bringen würden, ist spätestens seit der globalen Alkohol-Strategie der Weltgesundheitsorganisation vom vergangenen Mai offiziell bekannt. (Von der Schweiz mitunterzeichnet) Jugendschutzgesetze sind auch dabei, aber wichtiger wäre, die Gesellschaft in die Mitverantwortung einzubinden, sonst passiert gar nichts. Alle Informationen findet man auf www.alkoholpolitik.ch aus Effretikon.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(ungekürzt veröffentlicht am 26.1.11)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Eltern, Erhältlichkeit, Jugend, Medien, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft |
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Mittwoch 26. Januar 2011 von htm
Erst 15 und Lust auf ein Bier und Zigaretten? Kein Problem – 2010 konsumierten Minderjährige laut Sucht Info Schweiz für knapp 150 Millionen Franken Alkohol. Und das obwohl Bier, Wein und Zigaretten nicht an unter 16-Jährige und Spirituosen nicht an unter 18-Jährige verkauft werden dürfen. Deshalb lanciert der Kanton Zürich einen neuen Flyer. Darin gibt er sogar Tipps, was Verkäufer und Kellner genau sagen sollen, wenn Jugendliche nach Alkohol oder Tabak fragen (siehe Box). «Oft wird das Personal blöd angemacht, wenn es keinen Alkohol rausgibt, und viele wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen», sagt Roger Zahner von den Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. «Zudem wollen wir das Personal sensibilisieren, weil das Gesetz zu einem grossen Prozentsatz nicht eingehalten wird.» Bei Testkäufen letztes Jahr im Kanton Zürich kamen Minderjährige in 25% der Fälle an Alkohol und gar in 35% an Tabak. (Quelle: Google Alkohol News, 25.1.11) 20minuten.ch, 25.1.11 unser Online-Kommentar: Im internationalen Vergleich liegen die 25% recht tief. Trotzdem sind noch grosse Anstrengungen nötig. Wenn bestehende Strafmöglichkeiten ausgeschöpft würden, hätte dies sehr schnell Wirkung.
Die Äusserung von Gastro-Präsident Bachmann ist eine Frechheit. Würden sich seine Betriebe an die Vorschriften halten und nicht jede Präventionsmassnahme bekämpfen, könnten der Staat und die Steuerzahler Millionen sparen. Nicht nur an Präventionsgeldern sondern auch an alkoholbedingten Sozialkosten.
Kategorie: Aktionen, Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Konsumhaltung, Prävention, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 26. Januar 2011 von htm
Geschichte der Schweizerischen Alkoholpolitik I Die Strategien der EU und WHO I Nationales Programm Alkohol: Eine Zwischenbilanz I Dialogwoche Alkohol I Preisbindungsmassnahmen I Verkaufseinschränkungen I Gemeinde Handeln I Trinkerszenen im öffentlichen Raum I Tagungsbericht «Alkohol und Gewalt – élixir de violence?»
Der Artikel (pdf, 5S., 200Kb) „Internationale Alkoholpolitik – die Strategien der WHO und der EU“ von Ruth Hagen online erhältlich.
Das Magazin kann für 15CHF / 10 Euro unter abo@suchtmagazin.ch bestellt werden.
Online-Formular für Heft-Bestellungen und Abos.
Kategorie: Allgemein, Erhältlichkeit, Europaparlament / EU-Kommission, Gewalt/Kriminalität, Nationales Programm Alkohol NPA, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie |
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Dienstag 25. Januar 2011 von htm
14.1.2011
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Jährlich lassen 5000 Jugendliche die Schule sausen“, am 14.1.2011
Wenn von Problemschülern die Rede ist, sollte unbedingt auch an die über 100’000 Kinder in alkoholbelasteten Familien gedacht werden. Die wenigsten von ihnen werden als solche erkannt. Sie können in allen diesen aufgelisteten Gruppen vorkommen. Nur 18% werden als „familiär Belastete“ bezeichnet, was ja nicht unbedingt alkoholbelastet bedeuten muss.
So drängt es sich auf, bei den präventiven Bemühungen unbedingt gemäss Punkt 4 schon im Vorschulalter, aber auch später abzuklären, ob Alkohol in der Familie Grund für auffälliges Verhalten des Kindes sein könnte.
Wichtig wäre es natürlich, die Zahl dieser unglücklichen Kinder zu vermindern, indem die Gesellschaft ihre Mitverantwortung verstehen und den Gesamtkonsum reduzieren würde. Bei den Kindern der Landstrasse und den Verdingkindern hat der Bundesrat lange nachher wenigstens verbal diese Verantwortung anerkannt. Die alkoholbehinderten Kinder werden weiterhin ausserhalb der Fachkreise tabuisiert.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Leserbriefe, Schweiz, Statistik, Unterricht, Veröffentlichungen |
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Samstag 22. Januar 2011 von htm
Betr. Sendung Treffpunkt vom 21.1.11: „Wenn die Jugend ins Torkeln kommt“
Besten Dank, dass Sie sich dieses aktuellen Themas angenommen haben. Sie haben mit Berufsschülern und deren Umfeld, sowie einigen Fachleuten Gespräche geführt. Ergbnis? Trotz viermaliger Aufklärungsaktionen allein in dieser Schule haben die Schüler nicht erkennen lassen, dass ihr Verhalten geändert hat. Sie berichten von übermässigem Konsum und von Fahren in angetrunkenem Zustand. Die Sendung hinterlässt wie meistens bei solchen Programmen oder Medienberichten den Eindruck: Man kann ja doch nichts machen!
Damit erfüllt die SRG meiner Ansicht nach ihre Pflicht nicht, in der Bevölkerung die Diskussion zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, müsste die SRG Alternativen aufzeigen, die man diskutieren kann. Bekanntlich verbessert Aufklärung das Wissen, verändert aber das Verhalten fast nicht. Die Medien müssten endlich den Weg von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention finden und deren Möglichkeiten aufzeigen.
Kategorie: Allgemein, Eltern, Gesundheit, Jugend, Konsumhaltung, Leserbriefe, Medien, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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