Archiv für die Kategorie 'Verhältnis-Präv.'
Samstag 23. Juli 2011 von htm
Am Freitag schickte das Karlsruher Ordnungsamt zum ersten Mal jugendliche Testkäufer los, um Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren aufzudecken. In 14 Geschäften mussten sie versuchen, entweder branntweinhaltige Getränke oder Zigaretten zu kaufen. In fünf Läden konnten die jungen Tester diese Waren problemlos erwerben.
Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Karlsruhe, des Kommunalen Ordnungsdienstes und des Ordnungsamtes begleiteten die freiwilligen Testkäufer auf ihrer vierstündigen Tour durch die Innenstadt, die Weststadt, die Nordstadt und Oberreut. … (Quelle: Google Alkohol News, 23.7.11)ka-news.de, 22.7.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Eltern, Erhältlichkeit, Internationales, Jugend, Kinder, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 21. Juli 2011 von htm
Die Zürcher Getränkeimport-Firma Bevis versuchte die Alcopop-Steuer zu umgehen, indem sie „Conelly-Cocktails“ importieren wollte. Diese kommen in sogenannten Twin-Cans – zwei mit einem Plastikring verbundenen Dosen. Die eine enthält Alkohol, die andere Fruchtsaft. Das Mischen übernimmt der Konsument. Die Eidg. Alkoholverwaltung stufte die Cocktails als Alcopops ein. Bevis legte beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein. Dieses entschied nach eingehender Untersuchung mit Degustationen am 8. Juli zu Gunsten der EAV. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.7.11, Kehrseite, nicht online)
Kategorie: Alcopops (de), Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gerichtsfälle, Jugend, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Donnerstag 21. Juli 2011 von htm
Der Kreml will die Trunksucht in Russland weiter bekämpfen – mit absolutem Alkoholverbot in allen öffentlichen Anlagen ab 2012 und stark eingeschränktem Alkoholverkauf.
Ab 2013 dürfen Geschäfte neben Wodka und Wein nachts auch kein Bier mehr verkaufen. Kreml-Chef Dmitri Medwedew habe ein entsprechendes Gesetz unterschrieben, berichteten Medien in Moskau. Der Staatschef habe der Trunksucht, an der jedes Jahr in Russland Hunderttausende von Menschen sterben, den Kampf angesagt. Das Gesundheitsministerium in Moskau begrüsste das neue Gesetz. … (Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 21.7.11)
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Erhältlichkeit, Gesundheit, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Dienstag 19. Juli 2011 von htm
Weil 23 Menschen an gepanschtem Alkohol starben und über hundert im Krankenhaus liegen, gilt in ganz Ecuador der Ausnahmezustand – mit landesweitem Alkoholverbot.
Nach dem Tod von 23 Menschen nach dem Konsum von gepanschten Alkohol ist in ganz Ecuador der Ausnahmezustand und ein landesweites Alkoholverbot verhängt worden. Das Verbot, das sowohl den Verkauf als auch den Konsum von Alkohol betrifft, gelte 72 Stunden lang, teilte das Gesundheitsministerium in Quito am Sonntagabend (Ortszeit) mit. (Quelle: Google Alkohol News, 19.7.11)welt.de, 18.7.11
Kategorie: Aktionen, Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Entwicklungs- und Schwellenländer, Erhältlichkeit, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 19. Juli 2011 von htm
Nicht immer greift die Unfallversicherung des Arbeitgebers: Wer nach einer Betriebsfeier betrunken Auto fährt und einen Unfall hat, handelt fahrlässig, so ein Urteil.
Wer in der Firma Alkohol trinkt, sich hinters Steuer setzt und auf dem Nachhauseweg einen Unfall verursacht, kann den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Arbeitnehmer verlieren. Nach einem Urteil des Landessozialgerichts Darmstadt erhält deshalb die Familie eines ums Leben gekommenen 30-Jährigen keine Hinterbliebenenrente.
Der Mann aus Hessen hatte zum Zeitpunkt des Unfalls im September 2007 auf der Heimfahrt von der Arbeit 2,2 Promille Alkohol im Blut – laut Gesetz absolut fahruntüchtig. In dem Unternehmen galt ein Alkoholverbot. Die Richter ließen eine Revision zu, wie das Gericht am Montag mitteilte. (Az: L 9 U 154/09)(Quelle: Google Alkohol News, 19.7.11)zeit.de, 18.7.11
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gerichtsfälle, Internationales, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Samstag 16. Juli 2011 von htm
Schwere Schlägereien, verdreckte Strassen: Die Stadtpolizei verstärkt ihre Präsenz um den Bahnhof Winterthur. Und spannt mit Clubbetreibern zusammen. … Die Stadtpolizei verzeichnete in Bahnhofsnähe einen markanten Anstieg an Schlägereien: Von 69 im Jahr 2007 auf 102 im letzten Jahr, teils mit massiven Körperverletzungen. „Das Risiko für Konflikte ist gross, vor allem wenn Alkohol im Spiel ist“, sagte Polizeivorstand Künzle. … Für die zusätzlichen Aufgaben wird die Polizei im Herbst um drei Personen aufgestockt. Drei weitere Stellen werden im Budget 2012 beantragt. .. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.7.11, nicht online) Kommentar: Wieder Symptombekämpfung, die Steuerpflichtigen bezahlen. Aber eben: Der Rausch hat ja auch Positives, wie der Winterthurer Sozialvorstand Galladé im Mai gross verkündet hat. – Vor allem für die Alkoholindustrie.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 16. Juli 2011 von htm
Komasaufen ist ein Kinderspiel! Der Test, bei dem ein 16-Jähriger in mehreren Fällen problemlos an harten Alkohol herankam, bewegt die Stadt. Vor allem eine Frage wird laut: Warum machen die Behörden keine Testkäufe?
Zwei Mal Jägermeister, eine Flasche Wodka und Rum: An nur einem Tag konnte der MOPO-Test vier Mal beweisen, wie einfach es Jugendlichen gemacht wird, harte Spirituosen zu kaufen. Die offizielle Statistik für das gesamte Jahr 2010 hingegen zählt nur 253 Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, davon in 84 Fällen den Verkauf von Alkohol an Minderjährige. Nach dem MOPO-Test ist klar: Die tatsächliche Anzahl an Verstößen dürfte weitaus höher sein. Warum also macht die Stadt nicht selber Testkäufe? … (Quelle: Google Alkohol News, 16.7.11) mopo.de, 15.7.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Jugend, Kinder, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 16. Juli 2011 von htm
Seit zwei Jahren arbeitet die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) gemeinsam mit den Fussball- und Eishockeyclubs an der Verbesserung des Jugendschutzes in Bezug auf Alkohol. Kernstück dieses Projekts, das Teil des Runden Tisches über die Sicherheit im Sport und des Nationalen Programms Alkohol 2008-2012 ist, bilden die Durchführung von Alkoholtestkäufen sowie eine Erhebung umgesetzter Massnahmen im Umgang mit Alkohol. Die bisherigen Anstrengungen beginnen erste Früchte zu tragen. So sank die Alkoholverkaufsrate an Minderjährige innerhalb eines Jahres von 61,6 auf 34,4 Prozent. Die EAV wird ihr Projekt in der Sportsaison 2011-2012 fortsetzen. (Quelle: Google Alkohol News, 16.7.11) news.admin.ch, 15.7.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Kinder, Schweiz, Sport, Statistik, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 15. Juli 2011 von htm
Innerhalb der vergangenen drei Jahre gab es bei der Bundespolizei 239 Disziplinarverfahren gegen Beamte, die im Dienst mit Alkohol erwischt wurden. In den vergangenen drei Jahren sind 670 Disziplinarverfahren gegen Beamte der Bundespolizei eingeleitet worden. Grund war in 239 Fällen ein Alkoholdelikt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervorgeht. In 401 Fällen habe es sich um ein Fehlverhalten während des Dienstes gehandelt.
Hintergrund der Anfrage waren Berichte über Probleme und Mängel bei der Bundespolizei mit ihren mehr als 30.000 Beamten. Die Zahl der verhängten Disziplinarstrafen war zuletzt jedoch rückläufig: 2008 waren es noch 112 Strafen, 2010 nur noch 58. Meist wurden Geldbußen verhängt, in rund 30 Fällen kam es zur Kürzung der Bezüge. (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.11) welt.de, 14.7.11
Kategorie: Allgemein, Internationales, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Donnerstag 14. Juli 2011 von htm
Der Bundestagsabgeordnete Schockenhoff (CDU) hat sich öffentlich zu seinem Alkoholproblem bekannt. Der Suchtforscher Michael Klein von der Katholischen Hochschule in Köln warnt im domradio.de-Interview, auch Priester sind gefährdet, Alkohol zu missbrauchen. Bei dieser Gruppe gehe es genauso um „Stress, Verantwortung, Tabuisierung und Einsamkeit“. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.7.11) domradio.de, 13.7.11 Kommentar: Das Thema Alkohol wird in der katholischen Kirche weiterhin tabuisiert. Dabei müsste Alkoholprevention als wichtiges Thema innerhalb der Diakonie-Diskussion behandelt werden: Gesellschaftliche Mitverantwortung, Menschenwürde, Nächstenliebe, Werte.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Früherkennung, Internationales, Kultur, Religion und Alkohol, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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