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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Verhältnis-Präv.'

Philippines may increase alcohol, tobacco tax take

Dienstag 23. August 2011 von htm

The Philippine government will push a proposal to index taxes on alcohol and tobacco products to inflation that could raise around $1.4 billion in revenues as one of 13 priority bills in Congress this year, President Benigno Aquino said on Tuesday. …
For alcohol products, the bill proposes a uniform rate for three years before the tax is indexed to inflation.
However, the revised alcohol tax still provides for a different tariff on products made using local materials — a provision which the WTO says is discriminatory. … (Source: Alcohol Reports – News, 08/22/11) reuters.com, 08/16/11

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Alcohol adverts soon to be on Norway cable TV(?)

Dienstag 23. August 2011 von htm

New EU regulations could force the Norwegian government to overturn its current ban on alcohol advertising.
Labour’s (Ap) long hard-fought battle to retain the ban on advertising booze is now hanging by a thread following statements by the EU. Norway will not be exempt from the new European Union TV Directive (AVMSD).
European Commission Vice-President, Neelie Kroes wrote to the government saying it has no choice but to adopt it.
Deputy Foreign Minister Erik Lahnstein said to NRK this was an example of uncommon EU “plainspeaking”.
“The EU says it is consideration for the internal market that weighs heaviest, not Norwegian public health arguments. This puts the government in a difficult situation.” … (Source: Alcohol Reports-News, 08/22/11) theforeigner.no, 08/18/11 our online-comment: The European Union seems to be an economical union only. Not a union for the people. I hope Norway finds a way to resist.

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D: Ausschreibung: Suchtpräventive Ansätze in Klein- und Kleinstbetrieben

Samstag 20. August 2011 von htm

Alkohol, Medikamente, Drogen und Nikotin am Arbeitsplatz: Suchtmittelkonsum ist für viele Unternehmen ein relevantes Thema. Das Bundesministerium für Gesundheit plant daher eine Studie zu fördern mit dem Ziel, hemmende und fördernde Faktoren von suchtpräventiven Ansätzen in Klein- und Kleinstbetrieben systematisch zu erheben, zu bewerten und basierend auf diesen Erkenntnissen konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Die Frist läuft noch bis zum 19.9.2011. (Quelle: bmg.de/ministerium, 18.8.11)

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Leserbrief zu „Säufer stören genauso“

Donnerstag 18. August 2011 von htm

18.8.2011
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Säufer stören genauso“ vom 17.8.11

Passivsaufen sei im Gegensatz zu Passivrauchen ein Ding der Unmöglichkeit, meint Erwin Haas. Immerhin wurde im Mai 2010, im Vorfeld der historischen Resolution der Weltgesundheitsorganisation der Uno über eine globale Alkoholstrategie, von einer der führenden Fachfrauen der Begriff des Passivtrinkens lanciert.

Alkohol wird in den Industrienationen als die gefährlichste Droge bezeichnet, wenn man ihre Wirkung auf die Umwelt miteinbezieht. D.h. wir alle sind Passivtrinker, unabhängig von der Menge des Konsums. Wir leiden, wie E. Haas an ein, zwei Beispielen zeigt, an diesen Nebenwirkungen. Nur sind sie viel gravierender, als er andeutet. Am meisten quält mich der Gedanke, dass über 100’000 Kinder und Jugendliche in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen. Kein Politiker hat sich bisher darum gekümmert. Aber auch nicht zu vergessen sind die alkoholbedingten Todesfälle durch Unfall und Krankheiten, das Siechtum durch Invalidität, die vielen Scheidungen, ungewollten Kinder, die Fälle öffentlicher und sexueller Gewalt. Dazu kommt die alkoholbedingte Armut, die in der offiziellen Armutsdiskussion weiterhin tabuisiert wird.

In einer Zeit, in der die Sozialwerke unter Druck sind, die Gesundheitskosten laufend steigen, sollte auch die Kosten-Nutzen-Relevanz der Prävention nicht vergessen werden. Wir bezahlen ein Leben lang ungefragt Tausende von Franken an die alkoholbedingten Sozialkosten. Und sobald die Rede ist, eine Lenkungsabgabe auf Alkohol könnte das Problem verkleinern, ist wegen ein paar Franken die Hölle los. Dabei würden alle profitieren.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht; dafür mehrere Leserbriefe dazu, nur Tabak betreffend.)

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Italien: «Strassenmord» ins Strafgesetzbuch

Mittwoch 17. August 2011 von htm

Italien will die Strafen für Verkehrsvergehen verschärfen. Autofahrer, die unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol tödliche Verkehrsunfälle verursachen, sollen künftig härter bestraft werden.
Der italienische Innenminister Roberto Maroni hat vor, das Vergehen des «Strassenmordes» im Strafbuch einzuführen. Maroni reagiert damit auf den Tod von vier jungen französischen Touristen auf der Autobahn in der norditalienischen Region Piemont. Sie waren in den Morgenstunden auf dem Weg in die Ferien, als ihr Auto mit dem Geländewagen eines betrunkenen Autofahrers kollidierte, der in Gegenrichtung auf der Autobahn fuhr. Der SUV-Fahrer und seine Begleiterin überlebten. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.8.11)

Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv., Verkehr | Keine Kommentare »

D: Geringere Alkoholsteuer-Einnahmen durch weniger Konsum

Mittwoch 17. August 2011 von htm

Die Deutschen haben 2010 weniger Alkohol getrunken als im Jahr zuvor. Dies wirkt sich auf die öffentlichen Kassen aus: Über die Alkoholsteuer fielen im vergangenen Jahr 3,1 Milliarden Euro an die Länder und den Staat. 156 Millionen weniger als 2009, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. … (Quelle: Google Alkohol News, 17.8.11) noows.de, 16.8.11 unser Online-Kommentar: Thilo Bunzel: Er hat völlig recht. Nur dass eine Weinsteuer den weinproduzierenden Ländern zugute kommen sollte, finde ich weniger gut. Die profitieren ja von den Einkommensteuern der Winzer. Die alkoholbedingten Schäden durch den Weinkonsum fallen aber in allen Ländern an. Die Biersteuer ist viel zu gering.

Kategorie: Allgemein, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Die Schotten und der Alkohol

Montag 15. August 2011 von htm

Unter der Rubrik „Aufgefallen“ bringt die Neue Zürcher Zeitung eine Glosse über das Verhältnis der Schotten zum Alkohol. Literarische alkoholpositive Quellen und das gegenwärtige Edinburgh Festival mit Alkohol an Theateranlässen auf der einen Seite und die Bemühungen der schottischen Regierung, die vom immensen Alkoholproblem sagt, es untergrabe das Land in jeder Beziehung, auf der andern Seite werden genüsslich gegenübergestellt. (Quelle: NZZ, 15.8.11, nicht online) Kommentar: Wie schön ist es doch, über andere Länder zu schnöden, im eigenen aber das Problem geflissentlich zu übersehen und Verbesserungen sogar zu bekämpfen.

Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Kultur, Medien, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Bremer Innensenator erwägt Sperrstunde für Discos

Sonntag 14. August 2011 von htm

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) erwägt die Einführung einer Sperrstunde für Diskotheken. «Das sind erste Überlegungen», sagte eine Sprecherin der Innenbehörde am Samstag. Danach könnten die Öffnungszeiten von Discos auf Basis einer freiwilligen Vereinbarung mit den Betreibern eingeschränkt werden. Dem «Weser-Kurier» zufolge erhofft sich Mäurer dadurch eine Beruhigung der Disco-Meile, wo am Wochenende oft Tausende bis in die frühen Morgenstunden feiern. Dabei gebe es einen offensichtlichen Zusammenhang zwischen Alkohol und Gewalt. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.8.11) bild.de, 13.8.11

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D: Heilbronn: Jugendliche kommen zu leicht an Alkohol

Sonntag 14. August 2011 von htm

Es ist das gleiche Gesetz, und doch agieren Landratsamt und Stadt Heilbronn wie auf zwei weit entfernten Sternen. Erneut hat ein Test mit jugendlichen Alkoholkäufern nach Einschätzung der Polizei „teilweise erschreckende“ Ergebnisse gebracht. Bei 70 Testkäufen in Stadt- und Landkreis Heilbronn haben Kassierer in 25 Fällen hochprozentigen Alkohol an 16- und 17-Jährige abgegeben. In jedem dritten Laden bekamen die jungen Testkäufer verbotenerweise Spirituosen.
Trauriger Spitzenreiter ist ein Heilbronner Getränkehandel in der Innenstadt, der im vierten Test bereits zum vierten Mal negativ auffiel. „Es gab einen Personalwechsel, es war ein neuer Kassierer“, stellt Dieter Ackermann fest, Leiter des Jugenddezernats der Polizei. Er sieht es als Problem der Branche, dass oft 400-Euro-Kräfte arbeiten und Personal häufig wechselt. Doch auch der Marktleiter habe Verantwortung „und muss seine Kräfte einweisen“.
Die Stadt reagiert mit Blick auf den Ladenchef zurückhaltend auf den vierfachen Verstoß. Der Kassierer wird ein Bußgeld erhalten − üblich sind bei Ersttaten 100 bis 300 Euro. Der Marktleiter bleibt offenbar ungestraft.
Das Landratsamt ist da weitaus resoluter. Bei Verstößen in Sachen Alkoholverkauf wird sofort doppelt kassiert, in der Regel 100 Euro vom Kassierer und 700 Euro vom Ladenchef. „Der Inhaber ist doch verantwortlich für sein Personal. Es kann nicht sein, dass der Mitarbeiter bestraft wird und der Inhaber verdient an den Verkäufen“, stellt Landkreissprecher Manfred Körner fest. Bei einem zweiten Verstoß erhöhe sich das Bußgeld in der Regel für beide um das Dreifache − für den Chef auf 2000 Euro. Körner: „Wir nehmen das Jugendschutzgesetz sehr ernst.“ … (Quelle: Google Alkohol News, 14.8.11) stimme.de, 11.8.11

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Erhältlichkeit, Internationales, Jugend, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Kassel: Nach Messerattacke: Alkohol- und Drogenszene fordert festen Platz

Sonntag 14. August 2011 von htm

Die Messerattacke vom Vorabend war am Freitag das beherrschende Thema unter den Bäumen auf dem Lutherplatz. Auch Wolfgang Pewetz (52), regelmäßiger Gast auf dem Platz, hat davon etwas mitbekommen.
Nicht stolz auf seine Sucht: Der Alkohlabhängige Wolfgang Pewetz will sich nicht verstecken. Er wünscht sich keinen Ärger und einen Platz, auf dem er in Ruhe sein Bier trinken kann. Fotos: Ludwig
Was den bekennenden Alkoholiker ärgert, ist, dass durch solche Taten die ganze Szene in Verruf gerät. „Dabei wollen wir nur in Ruhe unser Bier trinken. Auf Schlägereien hat hier keiner Lust“, sagt Pewetz. …(Quelle: Google Alkohol News, 13.8.11) hna.de, 13.8.11

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