Montag 21. Februar 2011 von htm
Botschaften zur Totalrevision des Alkoholgesetzes sowie zum Spirituosensteuergesetz (2. Halbjahr 2011)
Neuer Vorstoss: «Organisationseinheit Alkoholmarkt in der Eidgenössischen Alkoholverwaltung»
Jakob Büchler (CVP / SG) richtet sich mit seiner Interpellation mit folgenden Fragen an den Bundesrat: 1) Wie kommt die EAV dazu eine neue Verwaltungseinheit zu schaffen, wenn die zukünftige Aufgabenverteilung noch völlig unklar ist? 2) Wie passt der Ausbau der EAV-Verwaltung zur von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) in ihrem Bericht über die EAV geforderten und von der EAV akzeptierten «Abbau- und Verzichtsplanung»? 3) Wie gewährleistet der Bundesrat, dass durch die Schaffung neuer Verwaltungsstellen kein «fait accompli» geschaffen wird, um sich Aufgaben zu erhalten und neue Tätigkeitsbereiche zu erschliessen?
–> Details (Quelle: Newsletter Fachverband Sucht – 1/2011)
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Dienstag 15. Februar 2011 von htm
htm: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative wird von der Bundesrätin Sommaruga betont, dass nun vermehrte Anstrengungen auf dem Gebiet der Suizid-Prävention unternommen würden. In der Frühlings-Session der Eidgen. Räte soll das Präventions-Gesetz behandelt werden, das diese Suizid-Prävention enthalten würde.
Kommentar: Wird dann von der Politik berücksichtigt, dass Alkohol-Prävention auch Suizid-Prävention bedeutet? Gerade im Zusammenhang mit einem Waffeneinsatz wirkt Alkohol oft als Hemmungslöser, der die Tat erst möglich macht. Daneben ist Suizid unter Alkoholabhängigen auch ein häufiges Ereignis, wenn trotz Therapien der Wiedereinstieg in die Gesellschaft nicht gelingen will.
Wirksame Alkoholprävention würde aber nicht nur die in der Schweiz hohe Suizidrate senken, sondern in vielen Problembereichen in unserer Gesellschaft spürbare Verbesserungen bringen. Alkohol ist, gemäss der kürzlichen Meldung der WHO für weltweit 2,5 Millionen Todesfälle jährlich mitverantwortlich, die meisten in den industrialisierten Ländern. Unfälle im Verkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt, in der Freizeit; 60 verschiedene, zum Teil tödliche Krankheiten (Krebs, Herz, Leber, Alkoholismus, Delirium Tremens), plötzlicher Kindstod wegen alkoholisierter Eltern, HIV-Übertragung, Gewalt und Vandalismus in der Öffentlichkeit, beim Sport, sexuelle Gewalt, unerwünschte Kinder, Gewalt in der Familie, Scheidungen, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und deshalb schlechtere Lebenschancen haben, Armut, Jugendalkoholismus, Alkohol am Arbeitsplatz mit ökonomischen Folgen für die Firma und die Wirtschaft, Schädigung der Interessen von Staat und Bevölkerung durch die Korruption bei Politik und Medien, die sich dem Druck der Alkoholindustrie ergeben haben.
Die daraus entstehenden Sozialkosten belasten Staat und Bevölkerung jährlich mit Milliarden, die ungefragt bezahlt werden müssen. Leider muss befürchtet werden, dass sich auch mit den neuen kommenden Gesetzen (Präventionsgesetz, Alkoholgesetz) nicht viel ändern wird, weil der Bevölkerung die nötigen Informationen fehlen, um die Mehrheit der Politiker zur Umkehr zu zwingen. Ob die vom Bundesamt für Gesundheit angekündigte Diskussionswoche einen Fortschritt bringt, wird davon abhängen, ob die zielführenden Fragen diskutiert werden können, d.h. auch, ob die benötigten Informationen zur Verfügung stehen, die seit Jahren von der Fachwelt bereitgestellt werden.
Kategorie: Aids, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Armut, Eltern, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Sozialkosten, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verkehr, Verschiedene, Wirtschaft |
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Sonntag 13. Februar 2011 von htm
Gegen Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen startet die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein ein neues bundesweites Projekt. Jugendliche im Norden sollen von diesem Wochenende an spielerisch zu Experten für Gefahren von Alkohol ausgebildet werden. Ihr Wissen werden die «Alkohol-Checker» dann bei speziellen Veranstaltungen an andere junge Leute weitergeben, erläuterte Projektleiterin Regina Kostrzewa am Freitag in Kiel. (Quelle: Google Alkohol News, 11.2.11) welt.de, 11.2.11 unser Online-Kommentar: Kampftrinken und Komasaufen haben sogar zugenommen.
Die Multiplikatoren-Schulung ist eine alte Methode und hängt davon ab, ob sie flächendeckend durchgeführt wird. Der Süden sollte nicht „abspecken“.
Die Frage ist noch, wie die Aufklärung über die Gefahren des Alkohols aussieht. Wird die Problematik des gesellschaftlichen Gesamtkonsums einbezogen? Wird die politische Mitverantwortung gefördert? Oder wird wieder darauf geachtet, dass ja die Erwachsenenwelt nicht in ihrem Konsum behindert wird?
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Kinder, Unterricht, Verhaltens-Präv. |
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Freitag 11. Februar 2011 von htm
Fastfood, Nikotin und Alkohol: Ein neuer Hautsensor spürt jede noch so kleine Sünde auf. In einer Studie wird getestet, ob Schüler sich mit dieser Methode zu einer gesünderen Lebensführung motivieren lassen.
Vanessa Neurath ist eigentlich ganz zufrieden. Auf der Skala von eins (schlecht) bis zehn (sehr gut) hat sie eine sechs erreicht. „Mein Wert ist ganz gut, weil ich nicht rauche und wenig trinke“, erzählt die 19-Jährige. Zusammen mit anderen Zwölftklässlern der Elisabeth-Knipping-Schule in Kassel wird sie ein Jahr lang regelmäßig darauf getestet, ob sie ihre Lebensgewohnheiten ändert und gesünder lebt. Dank der Forschung der Charité Berlin und eines optischen Sensors gibt es nun schnelle Ergebnisse, es sind keine großen Untersuchungen mehr nötig. … (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.11) focus.de, 9.2.11
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Andere Drogen, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Statistik, Unterricht, Verhaltens-Präv. |
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Montag 7. Februar 2011 von htm
vom 21. – 29. Mai 2011
Deutschland ist Spitze – Spitze im Alkoholkonsum, Spitze in den alkoholbedingten Erkrankungen, Spitze in den alkoholbedingten Todesfällen, Spitze in den alkoholbedingten Unfällen, Spitze in alkoholbedingter Kriminalität. Aktive, Mitwirkende und Träger der Aktionswoche Alkohol haben sich vor diesem Hintergrund für die eindeutige Botschaft der WHO entschieden: „Alkohol? Weniger ist besser!“ Wie schon angekündigt, greift die Aktionswoche Alkohol 2011 bewährte Elemente voriger Aktionswochen auf und entwickelt sie weiter, um die Aktivitäten vor Ort zu unterstützen. Mit alten und neuen Partnern werden die Aktiven erneut bundesweit darauf aufmerksam machen, dass Alkohol kein „Lebensmittel“ ist.
Und auch international findet die Aktionswoche Alkohol inzwischen ein erstes Echo. Ebenfalls vom 21. bis 29. Mai werden das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit sowie das Liechtensteiner Amt für soziale Dienste nationale Aktionswochen durchführen. In Deutschland lädt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen alle Institutionen, Einrichtungen, Betriebe, Verwaltungen und Initiativen im Gesundheits- und Sozialwesen ein, sich mit eigenen Veranstaltungen an der Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“ zu beteiligen.
Über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de werden alle wichtigen Informationen bereitgestellt: Veranstaltungsformate und Materialien für die Veranstalter (Logo, Plakate, Z-Card, Flyer) ebenso wie Hinweise zur Anmeldung und Durchführung einer Veranstaltung – und viel Wissenswertes zum Thema Alkoholkonsum. (Quelle: DHS, 7.2.11)
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Aufruf, Internationales, Medien, Politik, Schweiz, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Montag 7. Februar 2011 von htm
Testkäufe zeigen: Jugendliche unter 16 Jahren erhalten in den Skigebieten problemlos Alkohol. Die «Weisse Arena» Flims/Laax reagiert und will deshalb die Zügel anziehen. 9 von 10 Betriebe verkauften Alkohol an Jugendliche. (Quelle: Google Alkohol News, 6.2.11) 20min.ch, 6.2.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Jugend, Schweiz, Sport, Verhaltens-Präv., Verkehr |
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Samstag 5. Februar 2011 von htm
Am 13. Februar startet eine bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien (www.coa-aktionswoche.de). Diese Kinder gehören zur Hochrisikogruppe für die Entwicklung eigener psychischer oder Suchtstörungen. Die Ausgabe Nr. 1 (2011) „rausch“ enthält zu diesem Thema aktuelle Hintergrundinformationen.
Dass Suchtmittelkonsum und Gewalt oft zusammen auftreten, ist sicher den meisten bekannt. Dass allerdings gerade Kinder Opfer dieser Gewalt werden, wird nicht nur in Selbsthilfegruppen gern verdrängt. Das Opfer des Alkohols ist eben nur zu oft auch Täter, der Gewalt gegen Kinder und PartnerIn ausübt. Das hört man nicht gern, auch nicht, wenn man schon lange trocken ist. In der „rausch“-Titelgeschichte beleuchtet Christoph Unger die Rolle, die Suchtmittel, insbesondere Alkohol, bei innerfamiliärer Gewalt spielen.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
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Donnerstag 3. Februar 2011 von htm
Da alkoholbedingte Ausfälle bei Kindern und Jugendlichen immer gefährlicher werden, hat die Drogenhilfe mit Blick auf den Karneval ein Vorbeugungsprogramm präsentiert. Dabei gilt der Karneval bei den Experten nicht als der größte Verführer.
Hilflose Kinder und Jugendliche, die zu Silvester und Karneval am Rande der Festmeilen volltrunken in der Ecke liegen, bereiten den Verantwortlichen der Stadt immer größere Sorgen. Nach neuesten Zahlen landen in Köln jährlich 800 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Mit Blick auf den Straßenkarneval Anfang März hat die Drogenhilfe deshalb ein umfangreiches Vorbeugungsprogramm entwickelt, das Elterninformationen, Lehrerfortbildung und telefonische Hotlines umfasst. (Quelle: Google Alkohol News, 02.02.11) ksta.de, 2.2.11
Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Aufruf, Eltern, Erhältlichkeit, Feste und Feiern, Internationales, Jugend, Kinder, Kultur, Statistik, Unterricht, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 1. Februar 2011 von htm
Angesichts der aktuellen Diskussion stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) klar, dass die Aussage „kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit“ uneingeschränkt gilt. In den von der BZgA publizierten Medien wird grundsätzlich auf die vielfältigen Risiken jeglichen Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit hingewiesen.
Dabei wird die Notwendigkeit der Alkoholabstinenz in dieser Lebensphase besonders betont. … (Quelle: Pressemitteilung vom 31.01.2011)
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Eltern, Fetales Alkohol Syndrom (FAS), Internationales, Kinder, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 1. Februar 2011 von htm
Auf die Ziele der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg hat der Amtschef im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren des Landes Baden-Württemberg, Thomas Halder, hingewiesen.
„Wir wollen Prävention und Gesundheitsförderung stärken. Deswegen haben wir die Gesundheitsstrategie ins Leben gerufen, um so eine Integrationsplattform für bestehende und neue Ansätze, Programme und Projekte zu schaffen“, erklärte er bei einem Kliniktreffen am 29. Januar in Stuttgart.
Die Gesundheit der Bevölkerung in den hochindustrialisierten Ländern sei neben der Bildung eine zentrale Ressource der Gesellschaft. „Investitionen in die Gesundheit der Bevölkerung sind neben dem positiven Effekt für den Einzelnen auch Investitionen in unsere Volkswirtschaft“, sagte Halder. Die Gesundheit der Bevölkerung sei der entscheidende Faktor für persönliches Einkommen und das Wirtschaftswachstum. (Quelle: aerzteblatt.de, 31.01.11)
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