Archiv für die Kategorie 'Aktionen'
Freitag 13. November 2009 von htm
Zusammen mit dem «Blauen Kreuz» und der Alkoholpräventionsstelle führte die Stadtpolizei Zürich am Mittwochnachmittag, 11. November 2009, in der Stadt Zürich Alkohol- und Zigarettentestkäufe durch. Die zwei Jugendlichen versuchten in insgesamt 35 Geschäften (Verkaufsgeschäfte, Kioske, Take Aways und Tankstellenshops) alkoholische Getränke und/oder Tabakprodukte zu erwerben. In 12 Geschäften erhielten die Testkäufer im Alter von 14 und 15 Jahren problemlos Bier und Zigaretten. Die Fehlbaren werden mit einer Busse rechnen müssen. Die Polizei will weitere Test-Kaufe durchführen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.11.09) polizeinews.ch, 12.11.09
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Donnerstag 5. November 2009 von htm
Preiswertes „Vorglühen“ daheim, ehe man zur Disko startet, Koma-Saufen oder Hochprozentiges vom Kiosk durch Volljährige mitbringen lassen: Der Umgang (nicht nur) von Jugendlichen mit der Alltagsdroge Alkohol ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem. Zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch läuft deshalb die inzwischen sechste Auflage der Aktion „Voll ist out“. Drogenhilfe-Leiter Georg Piepel und Amtsleiterin Anna Pohl wollen auf den erhobenen Zeigefinger verzichten. „Genussvoll oder nur voll?“, so fragt die Präventions-Kampagne des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, die auf die Einsicht und den Handlungsspielraum der Jugendlichen setzt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) echo-muenster.de, 4.11.09 Kommentar: Will man den Kindern genussvollen Alkoholkonsum beibringen? Typische Verhaltensprävention in 6. Auflage, ohne Aussicht auf zählbaren Erfolg. Wissensverbesserung ist noch keine Verhaltensänderung.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 3. November 2009 von htm
Einzelhändler und Kioskbesitzer verkaufen in Hannover immer seltener Alkohol an Minderjährige. Bei Testkäufen in der Vorwoche hätten in 50 Fällen 29 Verkäufer die Herausgabe von hochprozentigem Alkohol an Jugendliche verweigert, teilte die Polizei am Montag mit, das sind noch 42% gesetzeswidrige Verkäufe. Vor einem Jahr bei Beginn der Aktion waren es noch 70%. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.11.09) bild.de, 2.11.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 27. Oktober 2009 von htm
Als Jugendlicher Alkohol zu kaufen war 2008 gesamtschweizerisch betrachtet einfacher als im Vorjahr. Weniger Alkohol erhielten die so genannten Testkäufer jedoch in Kantonen, in denen bereits seit längerer Zeit Alkoholtestkäufe durchgeführt werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.10.09) Schweizer Fernsehen, Tagesschau, 26.10.09 (mit unserem Online-Kommentar) NZZ, 26.10.09 (mit unserem Online-Kommentar) Kommentar: Damit reagieren die Medien auf den Bericht und das Handbuch des BAG. Siehe unsere vorhergehende Meldung.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Arbeitsplatz, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Dienstag 27. Oktober 2009 von htm
Bei der Verabschiedung des Nationalen Programms Alkohol 2008 – 2012 (NPA) hat sich der Bundesrat dahingehend geäussert, dass bestehende Gesetze vollzogen werden sollen.
Im Bereich des Jugendschutzes ist diesbezüglich die Einhaltung der Abgabeverbote zentral. Ziel ist es, dass Regelmässige Testkäufe zeigen, wie hoch der Grad der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen ist; sie sollen einheitlich dokumentiert werden.
Das Handbuch Testkäufe integriert Grundlagen, die bereits von verschiedenen Präventions-Stellen, kantonalen Stellen und dem Blauen Kreuz erarbeitet wurden und sich in der Praxis bewährt haben.
Alkohol-Testkäufe — Ein Praxis-Handbuch für Kantone und NGOs, Letzte Änderung: 26.10.2009 | 1522 kB | PDF
Testkäufe sind ein wirksames Instrument des Jugendschutzes – Medienmitteilung 23.10.2009 | 290 kB | PDF
Übersicht zu Alkoholtestkäufen in der Schweiz 2000 bis 2008 – Zusammenfassung des Berichts 2008, 26.10.2009 | 472 kB | PDF
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Mittwoch 21. Oktober 2009 von htm
1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig. Bei weiteren zwei Millionen Menschen liegt Alkoholmissbrauch vor. Mit der Kampagne „Alkohol? – Kenn dein Limit“ kämpft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) gegen Alkoholprobleme an.
Jeder Zehnte trinkt so viel, dass die eigene Gesundheit gefährdet ist. Das Schlimme dabei: die eigenen Alkoholprobleme werden in den meisten Fällen nicht selbst erkannt. Nur vereinzelt gestehen sich Betroffene ihr Problem ein und suchen Hilfe. Genau das möchte die BzgA ändern. (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.10.09) Deutsche Bundesregierung, 20.10.09 Kommentar: Die Regierung versucht es wieder mit einer aufklärenden Aktion, die bekanntlich nicht viel bringt. Sie hofft immer noch, um wirksame Massnahmen herumzukommen. Oder sie ist eine geplante Alibiübung.
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Montag 28. September 2009 von htm
Interessante Alternativen zum Alkohol. „Uns ist dieses Thema ein wichtiges und besonderes Anliegen“, betonen einhellig Fuldas Verwaltungschef Gerhard Möller und Sozialdezernent Dr. Wolfgang Dippel. „Mögliche Problemfelder müssen erkannt, analysiert und es muss entsprechend gegengesteuert werden“. So führte die Stadt in diesem Jahr beispielsweise verschiedene Projekte durch, die vor allem Kinder und Jugendliche auf das Thema Alkoholmissbrauch hinweisen sollen. ..(Quelle: Google Alkohol Alert, 28.9.09) schoene-nachrichten.de, 27.9.09
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Samstag 26. September 2009 von htm
D: Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs bis acht wollen das Jugendamt des Rhein-Erft-Kreises und der Elsdorfer Jugendring mit einer alkohol- und nikotinfreien After-Summer-Party am Samstag, 3. Oktober, von 18 bis 21.30 Uhr in der Elsdorfer Festhalle ansprechen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.9.09) Kölnische Rundschau, 25.9.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv. |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
Der Gemeinderat von Zürich hat gestern die Ausgaben von jährlich 1,16 Mio. Franken für die definitive Einführung von unbewaffneten Patrouillen gegen Jugendgewalt und Alkoholexzesse beschlossen. Die NZZ schreibt, das sei „Ersatz für die Zivilcourage der Einzelnen“. (Quelle: NZZ, 24.9.09) NZZ, 23.9.09 Kommentar: Die NZZ könnte auch schreiben, es sei der Beweis dafür, dass die von ihr immer als Alibi missbrauchte Selbstverantwortung in vielen Fällen nicht funktioniert und deshalb der Staat notgedrungen eingreifen muss, um die Allgemeinheit zu schützen, die das auch noch selber bezahlen muss.
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
Neben den musikalischen Höhepunkten steht beim All-in-hall-Festival am 31. Oktober in der Sporthalle an der Grundschule St. Martin in Osnabrück, D, auch ein abwechslungsreiches Präventionsprogramm im Mittelpunkt: Gemeinsam mit der Initiative „Don’t Drink and Drive“ (DDAD) möchten die Hagener Jugendpfleger Marion Gövert und Markus Maus die Partygäste für einen bewussten Umgang mit Alkohol sensibilisieren. Daher dürfen die Feierlustigen auf einige interessante Aktionen und eine überraschende Ausnahmeregelung gespannt sein.
Dieser präventive Hintergrund bedeutet aber nicht, dass beim All-in-hall-Festival auf Alkohol verzichtet wird: „Es soll für alle eine schöne Party werden, daher schenken wir natürlich auch alkoholische Getränke aus“, erklärt die Jugendpflegerin der Obermark, Marion Gövert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.9.09) Neue Osnabrücker Zeitung, 23.9.09 Kommentar: Ohne Alkohol gibt es keine schöne Party. Nicht erstaunlich, denn die Alkoholindustrie finanziert das Ganze. Damit die 16 und 17-Jährigen auch richtig „feiern“ können, gibt es sogar eine Ausnahmebewilligung bis 02.00 für sie. Austragungsort: Die Grundschule, richtig vorbildlich für Kinder. Ob St. Martin seine Freude daran hätte? Das ist pervertierte „Jugendpflege“ und Alkoholwerbung auf Jugendliche gezielt.
Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv., Werbung |
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