Samstag 16. Januar 2010 von htm
Online-Kommentar zu „Forscher fordern höhere Alkoholsteuer“ im Handelsblatt, 14.1.10
Was die Hamburger Experten vorbringen, ist in Fachkreisen längst klar, auch die WHO und die EU sind in diese Richtung aktiv; nur will es die Politik nicht wissen, weil sie die Interessen der Alkoholwirtschaft statt die des Volkes vertritt. Es sollte eine Lenkungsabgabe nach dem Verursacherprinzip darstellen, keine fiskalische Steuer. Und die Einnahmen sollten zur Deckung der Sozialkosten und für die Prävention eingesetzt werden. Die neue Drogenbeauftragte liegt mit ihrer ablehnenden Äusserung falsch, es treffe die Gesamtbevölkerungk, das sei also die unpassende Lösung. In Wirklichkeit trifft es Jugendliche und starke Konsumenten. Am wenigsten trifft es die Nicht- und Mässigkonsumenten, d.h. die Mehrheit. Sie zahlen keine oder wenig Abgaben und profitieren voll vom Rückgang der Sozialkosten und der Steigerung der Lebensqualität in Familie und Öffentlichkeit. Es wäre schön, wenn die neue Drogenbeauftragte sich mehr von Fachleuten als von ihrer vorgefertigten Ideologie leiten liesse. Allerdings ist von dieser Regierung noch weniger zu erwarten als von der Vorgängerin, die hatte wenigstens noch eine gewisse Fachkompetenz.
Da dieser Artikel im Handelsblatt steht, noch ein Wort zur Wirtschaft. Leider verhält sich die „Wirtschaft“ meist solidarisch mit der Alkoholindustrie, was echte Lösungen meist verunmöglicht. Dabei schneidet sie sich ins eigene Fleisch. Sie leidet auch kostenmässig unter den Alkoholproblemen im Betrieb und Geld, das nicht in den Alkoholkonsum investiert wird, fliesst in andere Branchen oder zu den Banken, wo es investiert wird. Das Spitalpersonal würde einen Rückgang der alkoholbedingten Belastung sicher auch begrüssen.
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Donnerstag 14. Januar 2010 von htm
gute argumente für eine debatte; gefragt von JodSalz
wir müssen (wie ich erst heute erfahren hab) morgen eine debatte in deutsch machen es geht darum, ob das trinken von alkohol nicht erst ab 18 o. höher erlaubt werden soll ich bin dagegen also brauch ich ein paar gute argumente, warum dies nicht durchgesetzt werden soll
Antwort von Kontrabass:
Ich finde es positiv, dass die Kommentare hier mehrheitlich für höheres Mindestalter votieren. Auf www.alkoholpolitik.ch findet man Berichte über solche Diskussionen in Neuseeland und USA. Wenn du schon für tiefere Limiten votieren musst, könntest du z.B. so argumentieren:
– Die Alkoholindustrie hat Mühe, die Mütter zu überzeugen, dass sie ihre Säuglinge mit Alkopop am Schnuller zum Schweigen bringen sollen.
– Um den in den Industrieländern gesättigten Markt noch mehr auszureizen, möchten sie deshalb das Mindestalter möglichst tief ansetzen. Wir müssen unsere Jungen opfern, damit die Industrie nicht noch mehr in die Entwicklungs- und Schwellenländer ausweicht, wo keine sozialen Netze für die Alkoholkranken vorhanden sind.
– Wir haben ein derart gutes Gesundheitssystem, da wäre es doch schade, dies nicht auszunützen. Die Spitäler, Ärzte und Krankenkassen sind froh, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf wächst.
– Wir alle fühlen uns geschmeichelt, dass wir Passivtrinker sein dürfen. D.h. wir zahlen gerne ein Leben lang ungefragt Zehntausende an Steuern und Versicherungsprämien, um de horrenden alkoholbedingten Sozialkosten zu zahlen. Und wir freuen uns über jeden oder jede, die von alkoholisierten Jugendlichen oder Erwachsenen vergewaltigt, geschwängert, zu Tode geprügelt, über den Haufen gefahren wird. Auch die Millionen von Kindern, die in einer alkoholbelasteten Familie aufwachsen dürfen, beneiden wir natürlich und sind froh, dass sie auch in Zukunft das Alkoholproblem in unsern Ländern weiter fördern. Wir haben ja sonst keine Probleme.
– Auch die Anzahl Scheidungen mit einem häufigen Alkoholhintergrund möchten wir nicht reduzieren, die Scheidungsrichter wollen auch leben. Und die Scheidungskinder finden die Abwechslung recht lustig.
– In der Armutsdiskussion spricht niemand darüber, dass ein beträchtlicher Teil der Armut alkoholbedingt ist. So ist es doch logisch, dass wir schon früh damit beginnen, die richtigen Weichen zu stellen, dass dieser Armutsfaktor genügend angeheizt wird. Wir möchten doch diese lehrreiche Erfahrung niemand ersparen. Und die Sozialkosten sind ja noch lange nicht hoch genug.
Ich glaube, das gibt einigen Stoff zum Nachdenken und diskutieren. Ein bisschen Zynismus darfst du dir schon leisten. (Quelle: gutefrage.net, 13.1.10)
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Mittwoch 13. Januar 2010 von htm
Online-Kommentar zu Im Suff am Skalpell, Süddeutsche Zeitung, 12.1.10:
Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) sueddeutsche.de, 12.1.10 Online-Kommentar: Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.
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Donnerstag 31. Dezember 2009 von htm
Leserbrief zu „Toter Tourist war betrunken“ im Tages-Anzeiger vom 31.12.09:
Die britische Regierung warnte ihre Landsleute, sich beim Skifahren in den Alpen zu betrinken. An Flughäfen, Bahnhöfen und sogar auf Bierdeckeln wurden Ermahnungen verbreitet, dass „Alkohol in großen Höhen schneller das Bewusstsein beeinflusst und das Gefühl für Gefahr und Kälte“ einschränken könne: „Die Reaktionsfähigkeit verlangsamt sich, rücksichtsloses Verhalten kann zu kriminellen Handlungen führen, Alkoholmissbrauch kann schlicht und einfach einen Urlaub ruinieren.“ (siehe www.alkoholpolitik.ch am 12.12.09) Dieser junge Brite hat die Warnungen überhört. Der Wirt der von ihm besuchten Bar hat allerdings auch eine Warnung überhört: Das Berner Gastgewerbegesetz verbietet in Art. 29, 1, c Abgabe und Verkauf von Alkoholika an Betrunkene. Der Engländer war ohne Zweifel schon vor seinen 2 Promillen betrunken. Die Eltern sollten den Wirt verklagen. Wozu sonst hat man denn ein solches Gesetz? Eine Verurteilung könnte ein wegweisendes Präjudiz schaffen.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
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Dienstag 29. Dezember 2009 von htm
Leserbrief zu „Prost auf den Kreislauf“ im Migros-Magazin vom 28.12.09, S. 63.
Die Migros verkauft dank ihrem Gründer G. Duttweiler keine alkoholischen Getränke, dafür gute Traubensäfte und moderne gespritzte Getränke auf Traubensaftbasis. Statt für diese zu werben, rührt sie die Werbetrommel für alkoholischen Schaumwein, nachdem sie in einer früheren Nummer schon den Slogan “Bier ist gesund” gebracht hatte. Offensichtlich missbraucht sie nun das Migros-Magazin für die Vermarktung von Denner- oder Globus-Produkten. Sie findet es nicht nötig, auf die negativen Aspekte des Alkohols einzugehen, die alle noch so herbeigeredeten “gesunden” Eigenschaften weit übertreffen. Auch die Forscher warnen, erst müssten die Langzeitfolgen untersucht werden. Es wird auch nicht auf die unterschiedliche Reaktion der Geschlechter auf den Alkoholkonsum hingewiesen.
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Freitag 25. Dezember 2009 von htm
Leserbrief zu „Umstrittene 0,5-PromilleGrenze rettete viele Leben“ bei Basler Zeitung online, 24.12.09
47,5% weniger alkoholbedingte Todesfälle nach zwei Jahren, das ist eine stolze Bilanz, wie sie wahrscheinlich von keinem andern umliegenden Land bei der Einführung der 0,5‰-Grenze erreicht wurde. Aber es brauchte einen jahrzehntelangen Kampf vor allem der Abstinentenverbände, bis das Parlament ein Einsehen hatte und die ewiggestrigen Liberalen und Wirtschaftsvertreter überstimmte. Wer präsentiert diesen die Rechnung für Tausende während dieser Jahrzehnte unnötig gestorbene Verkehrsopfer? Auch hat man den Eindruck, dass sie nichts daraus gelernt haben. Sie mauern wie bisher bei jeder offensichtlich notwendigen, wissenschaftlich erhärteten Präventionsmassnahme.
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Freitag 18. Dezember 2009 von htm
Leserbrief: Der Tages-Anzeiger vom 18.12.09 bringt gleich mehrere kleine Artikel über die persönliche Befindlichkeit in der Weihnachtszeit. Da wird den früheren Zeiten nachgetrauert, als Völlerei und Rausch noch etwas Tolles war, und als Schluss geraten, man soll sich auch heute noch etwas gehen lassen. Und mit „O du fröhliche, o du selige, alkoholbringende Weihnachtszeit“ wird auf die kommenden Tage geschaut, wenn „wir tief in die Gläser gucken“. Dann wird auf eine Webseite hingewiesen, die seit 13 Jahren für „das Recht, besoffen zu werden“ kämpfe. Auch drei andere kleine Artikel geben Ratschläge, wie die Feiertage einigermassen gelassen zu überleben sind. Man kann natürlich sagen, das widerspiegle nur die Realität. Aber ich frage mich schon, mit welchem Recht eine deutliche Mehrheit die Minarette verbieten konnte, wenn wir eines der drei grössten christlichen Feste nicht mehr als solches wahrnehmen. Man könnte auch sagen, hier wird eine Minderheit verspottet und verletzt.
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Donnerstag 17. Dezember 2009 von htm
„Alkohol muss teurer werden“ in Zeit Online, 16.12.09 (Kommentare 78 und 80)
Jeder hat zum Alkoholproblem seine eigene Einstellung, geprägt von seinem Umfeld, der persönlichen Trinkkultur oder -Unkultur, der gesellschaftlichen Wirklichkeit mit omnipräsenter Alkoholwerbung, mit Festen und Feiern von der Wiege bis zur Bahre, usw. Jeder ist aber auch ständiger Passivtrinker, er zahlt ein Leben lang sich dumm und dämlich, ungefragt an die Schäden des Alkoholkonsums, und zwar Zehntausende. Egal ob Viel-, Wenig- oder Nichttrinker. Via Steuern, Versicherungs- und Krankenkassenprämien. Dazu kommt die verminderte Lebensqualität, die meist nur begriffen wird, wenn es die eigene Familie oder Umgebung trifft. Eine Ahnung erhält, wer Zeitung liest.
Nun haben die Stimmbürger der meisten Länder in ihre Verfassung geschrieben, der Staat solle sich für ihr Wohl einsetzen. Je nach Trinkkultur und Macht der Alkoholindustrie haben sich deshalb Parlamente Gesetze gegeben, die den Alkohol mehr oder weniger reglementieren. Den Erfolg kann man in den Statistiken über den Gesamtkonsum pro Kopf an reinem Alkohol ablesen. Norwegen, Schweden und Island mit der Hochpreispolitik und mit staatlichen Monopolen hatten einen halb so hohen Konsum wie z.B. Deutschland, bis z.B. Schweden durch die EU gezwungen wurde, die Steuern zu senken. Der Konsum nahm zu, liegt aber immer noch ca 4 Liter unter dem von Deutschland (10 L). Was man als Tourist in fremden Ländern in Beizen und auf der Strasse sieht, ist nicht das ganze Leben.
Für kritische Infos gibt es www.alkoholpolitik.ch.
80. Zum Alkoholproblem (2)
Nun haben die WHO und die EU die Initiative ergriffen, und eine Alkoholstrategie erarbeitet, bei der sogar die Alkoholindustrie mitwirken konnte, obwohl dies kontraproduktiv ist. Damit soll den Mitgliedstaaten Entscheidungshilfen geliefert werden, die sie dann benützen können oder auch nicht. Es wurde (zum Teil) Wert auf Massnahmen gelegt, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Die Steuerung des Konsums über den Preis ist die wirksamste Methode, den Konsum und damit die Schäden zu senken. Gerade Jugendliche und Abhängige reagieren sehr preisempfindlich. Die nächst wirksame Massnahme ist die Einschränkung der Erhältlichkeit. Damit wird vielerorts gearbeitet. Dann spielt die Höhe der Promillegrenze ein Rolle, das Mindestalter für Jugendliche beim Einstieg und die Einschränkung oder das Verbot der Alkoholwerbung. Die, wie es immer heisst, mässige Mehrheit hätte es in der Hand, mit politischem Druck eine Änderung herbeizuführen. Sie könnte mit einer Steuererhöhung, die sie wenig trifft, das Maximum bei der Verminderung der Sozialkosten und der Verbesserung der Lebensqualität herausholen. Wenn bestimmt würde, dass diese Steuereinnahmen für Rehabilitation und Prävention, für Breitensport und Kulturförderung verwendet würde, wäre der Erfolg noch grösser. Würden die Massnahmen koordiniert in der EU eingeführt, müsste auch nicht mit grossen Schmuggelproblemen gekämpft werden. Mit zunehmendem Erfolg und Bemerkbarkeit der Auswirkungen würde die Akzeptanz laufend steigen
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Dienstag 8. Dezember 2009 von htm
gefragt von Redman88Redman88 am 07.12.2009 um 8:46 Uhr bei gutefrage.net
Wie ist es mit Menschen, die Bibeltreu sind? Gilt das Alkoholverbot auch für sie absolut, bis auf das Abendmahl? Das Abendmahl ist ja etwas Symbolisches. Gibt es einen festen Vers, der besagt: ein Christ darf kein Alkohol, bis auf das Abendmahl?
Online-Antwort von Kontrabass:
Die Regel sollte für alle gelten, besonders aber für Christen: Wenn Alkohol, dann mässig. Christen mit ihrem Gebot der Nächstenliebe und ihrer hohen Wertschätzung der Menschenwürde sollten sich aber auch Gedanken machen über die grosse Alkoholnot in unserer westlichen Gesellschaft und sich für deren Reduzierung einsetzen, d.h. für eine aktive, wissenschaftlich erhärtete Alkoholpolitik. Leider sind unsere christlichen Kirchen auf diesem Gebiet inaktiv. Was viele nicht wissen: In der Bibel gibt es im Urtext 11 verschiedene Ausdrücke für vergorenen Wein, alkoholfreien Traubensaft, für beides, Traubenmus, getrocknete Trauben – und die wurden alle mit „Wein“ übersetzt. Ob da eine bewusste Irreführung dahintersteckt, ist wohl nicht nachzuweisen. Der Alkohollobby dient es auf alle Fälle, in der Kirche oder ausserhalb. Kritische, unabhängige Artikel zur Alkoholpolitik finden Sie auf www.alkoholpolitik.ch.
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Freitag 4. Dezember 2009 von htm
Leserbrief zu: „Das süsse Gift der Prävention“, NZZ, 30.11.09 (nicht online)
Auf der Seite Meinungen stellen Sie heute einem unbekannten deutschen PR-Mann eine Drittelseite zur Verfügung unter der Überschrift „Das süsse Gift der Prävention“. In seinem Schwulst unverdauter Fremdwörter behauptet er, staatliche Prävention mache krank. Man könnte vermuten, er sei pro Fremdwort bezahlt worden. Wahrscheinlicher ist, dass er sich bei der krankmachenden Suchtlobby anbiedern möchte, um weitere Aufträge zu erhalten, oder er schrieb in ihrem Auftrag. Wenn man seinen unbewiesenen Behauptungen Glauben schenken würde, könnte man die ganzen Vorsorgebemühungen über Bord werfen, was gerade zur Zeit der Schweinegrippe, von Aids oder der Übergewichtsproblematik und des akuten Jugendalkoholismus ziemlich lächerlich erscheint. Es ist wohl nicht ein grosser Zufall, dass der Artikel gerade jetzt erscheint, wenn die Alkohollobby alle Hebel in Bewegung setzt, die Bemühungen der WHO um eine Alkoholstrategie zu hintertreiben und um gegen die kommende Tagung der EU zum Alkoholproblem zu arbeiten, die unter der Präsidentschaft Schwedens im Rahmen ihrer Prioritätensetzung stattfindet.
Es ist kaum zu erwarten, dass ein namhafter Präventionsfachmann sich zu diesem Schwachsinn ausführlich äussern wird. Ein seriöser Diskussionsbeitrag ist dies jedenfalls nicht. (Quelle: NZZ, 30.11.09, Thomas A. Becker) (nicht online) (Leserbrief, leicht gekürzt, veröffentlicht am 4.12.09)
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