Archiv für die Kategorie 'Konsumhaltung'
Dienstag 9. November 2010 von htm
“Harry Potter”-Schauspielerin Emma Watson hat enthüllt, dass ihre Eltern Chris und Jacqueline, die sich trennten, als sie fünf war, sie immer wie eine Erwachsene behandelten und ihr schon im Kindesalter Wein (mit Wasser, Red.) zum Essen erlaubten.
Die mittlerweile 20-Jährige ist davon überzeugt, dass sie es der Einstellung ihrer Eltern zu verdanken hat, dass sie als Jugendliche nicht zur exzessiven Trinkerin geworden ist, wie viele ihrer Freunde. Sie erklärt: “Mein Vater erlaubte dieses ganze Kinderzeug nicht… (Quelle: Google Alkohol News, 8.11.10) showbiz.de, 8.11.10 unser Online-Kommentar: Schon eigenartig: Ein Tag, nachdem berichtet wurde, Emma Watson habe ein Jahr lang an der Uni auf Alkohol vezichtet, wird diese Story nachgeliefert. Hat hier die Alkoholindustrie reagiert?
Wissenschaftlich ist erwiesen, dass es am besten ist, den Erstkonsum möglichst lange hinauszuschieben, um späteren Problemen vorzubeugen. Wer bei den Eltern mittrinkt, trinkt später auch bei den Kollegen mit. Emma Watson gehört offenbar zur glücklichen Minderheit, die anders reagiert, wahrscheinlich hat dies auch mit ihrem speziellen Lebenslauf zu tun, der ihren Charakter geformt hat.
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Montag 8. November 2010 von htm
‘Harry Potter’-Schauspielerin Emma Watson (20) erklärt nun, in ihrem ersten Jahr an der Brown University in den USA keinen Alkohol getrunken zu haben, da es “respektlos” gewesen wäre. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) showbiz.de, 7.11.10 mit unserem Online-Kommentar: Hut ab! Ihr gilt mein Respekt. Gerade an amerikanischen Unis werden die entsprechenden Versuchungen zahlreich sein. Als Promi hat sie es wahrscheinlich leichter, sich gegen aufdringliche Trinkangebote zu wehren. Mit ihrem Vorbild erleichtert sie es aber auch andern, einmal nein zu sagen.
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Montag 8. November 2010 von htm
Über Alkohol zu unterschiedlichen Zeiten, in verschiedenen Ländern und in allen möglichen Stimmungen
Gibt es ein Problem oder keins?
Eines Nachts fand ich ihn unter meinem Schreibtisch. Ich hatte ein Spiel auf dem Rechner, das er in meiner Abwesenheit mit Hingabe stundenlang spielte; in dieser Nacht hatte er sich nach einem Kneipenbesuch auf eine Runde Spielen gefreut, bevor er beim Anschalten des Rechners auf den Boden gesunken und eingeschlafen war. In der ganzen Wohnung war Licht. Er war mein Mitbewohner, es brauchte eine Weile, ihn zu wecken. Als er endlich ansprechbar war, schleppte er sich somnambul und eine Entschuldigung lallend in sein Zimmer. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) jungewelt.de, 8.11.10
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Samstag 6. November 2010 von htm
Weiße Weihnacht ist eine Solidaritätsaktion mit Kindern aus alkoholbelasteten Familien.
Im Sinne der Punktnüchternheit wird darum gebeten, im Zusammensein mit Kindern während der Weihnachtsfeiertage auf Alkohol zu verzichten. Die Aktion wird im Internet präsentiert (http://www.weisse-weihnacht.info), wo die Zahl der UnterstützerInnen laufend aktualisiert wird. Für 2010 wollen wir die Zahl 100.000 erreichen.
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Donnerstag 4. November 2010 von htm
Die Schlüsselübergabe von Bundespräsidentin Leuthard an Bundesrat Schneider-Ammann verlief standesgemäss. Die bisherige übergab dem neuen Departementsvorsteher (und Weinbergbesitzer) eine Flasche Wein und eine SuisseID. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.11.10) Kommentar: BR Schneider-Ammann mag bestreiten, dass er von der Economiesuisse ferngesteuert werde. Zusammen mit der Weinkultur im Rücken oder im Unterbewusstsein wird er es immer schwer haben, eine Alkoholpolitik zum Wohle der Bevölkerung zu unterstützen. Ob ihm die SuisseID dazu eine Hilfe sein wird?
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Konsumhaltung, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Prominenz, Schweiz, Wirtschaft |
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Dienstag 2. November 2010 von htm
Alkohol, das sozial-medizinische Problem Nr. 1
Seit Jahrzehnten wird Alkohol bei uns als 1. sozial-medizinisches Problem bezeichnet. Diese Studie ist ein weiterer Beweis zur rechten Zeit. In einer Zeit, in der Regierungen sich weigern, die von ihnen mitunterzeichnete Alkohol-Strategie der WHO (Mai 2010) umzusetzen. Sie stehen unter ständigem Druck der Alkoholindustrie, keine Massnahmen zuzulassen, die den Konsum und damit die Schäden reduzieren könnten. Diese Art Korruption kostet täglich Leben und schädigt die ganze Bevölkerung, die von der WHO als Passivtrinker bezeichnet wurde, weil sie unabhängig von ihrem Konsum ein Leben lang ungefragt die immensen alkoholbedingten Sozialkosten bezahlt und unter der verminderten Lebensqualität leidet. Die Bevölkerung kann sich nicht wehren, weil ihr die nötigen Informationen vorenthalten werden.
PS für die Schweiz: Diese Untersuchung passt sehr schön zur Anklage von Bundesrätin Calmy-Rey, die Bundesräte der Mitteparteien stünden unter dem Einfluss der Economiesuisse. Diesem Einfluss ist es zu „verdanken“, dass ein völlig ungenügender Entwurf eines neuen Alkoholgesetzes in die Vernehmlassung geschickt wurde. Wie wäre das doch wunderbar, wenn nun der Bundesrat bei der Auswertung der Vernehmlassungsantworten jene der Fachleute und der Wissenschaft höher gewichten würde als diejenigen der Alkoholindustrie und der Wirtschaftsverbände. Sie müssten ja nur die globale Alkohol-Strategie der WHO, die sie im Mai mitunterzeichnet haben, in das neue Gesetz einfliessen lassen und die Parlamentarier überzeugen, dass dies der richtige Weg wäre, um ein Jahrhundertproblem zum Wohle der ganzen Bevölkerung wirksam zu entschärfen.
Kategorie: Advent-Aufruf, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Leserbriefe, Neues Alkoholgesetz (CH), Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft |
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Montag 1. November 2010 von htm
Mainz – „Schon 18? Den Ausweis bitte.“ Die Flasche Wodka darf an der Supermarktkasse nicht in zu junge Hände geraten.
Jugendliche kaufen wieder testweise Alkohol. Die letzten Kontrollen waren im Jahr 2006 – mit erschreckenden Ergebnissen. In 80 Prozent der Fälle konnten die jugendlichen Tester ungehindert Alkohol kaufen. Mit jugendlichen Testkäufern soll in Mainz deshalb auch künftig kontrolliert werden, ob Geschäfte sich an den Jugendschutz halten. „Wir werden das mit Sicherheit in den nächsten zwei, drei Monaten wieder machen“, erklärte Hajo Kunkel, Jugendschutzbeauftragter der Landeshauptstadt. (Quelle: Google Alkohol News, 31.10.10) rhein-zeitung.de, 31.10.10 Kommentar: Nicht zu glauben, nach einer 80% Erfolgsquote warten die vier Jahre bis sie wieder an neue Testkäufe denken!
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik, Verhältnis-Präv. |
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Montag 1. November 2010 von htm
Rennen, saufen, siegen. Ein skurriles Promille-Spiel erobert die Republik: Bierball. Ein bisschen Geschicklichkeit, viel Alkohol – die Spieler betonen den sportlichen Charakter, doch wenn die Jungs und Mädchen loslegen, zählt, wer am schnellsten schlucken kann. (Quelle: Google Alkohol News, 31.10.10) spiegel.de, 30.10.10 unser Online-Kommentar: Von der Wiege bis zur Bahre wurden schon immer gute Gründe für das sich Besaufen gefunden, nun auch diese Variante, die offenbar sogar von intelligenten jungen Erwachsenen betrieben wird. Auch sie Teil einer hochgejubelten Scheinkultur, die durch die Passivität der Politik noch gefördert wird. Die Schäden trägt die Bevölkerung, den Profit heimst die Alkoholindustrie ein.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik, Sozialkosten, Sport |
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Freitag 29. Oktober 2010 von htm
Viele Österreicher haben Erfahrungen mit illegalen Suchtgiften gemacht, dann aber damit aufgehört. Ganz anders schaut es bei Tabak und Alkohol aus. Todesfälle mit Drogen-Bezug gibt es noch öfter: Allein in Wien hat die Polizei im Vorjahr 230 bearbeitet.
Der Konsum von illegalen Suchtgiften ist in Österreich zum überwiegenden Teil ein „Lebensabschnittsproblem“. Konsumenten von Cannabis und Co. lassen zu einem weithöheren Maße wieder von den Drogen ab als Konsumenten von Alkohol oder Nikotin von diesen Substanzen (siehe Grafik) . Das ist eine der Hauptaussage des „Berichts zur Drogensituation 2010“. (Quelle: Google Alkohol News, 29.10.10) kurier.at, 28.10.10
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Statistik |
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Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Ein bis zwei Gläser Wein wöchentlich fördern das menschliche Denkvermögen. Die Weintrinker schlügen mit ihrer Hirnleistung sogar Menschen, (nur Frauen) die überhaupt keinen Alkohol anrührten, berichten Norwegische Forscher in der Tromsø Studie. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt „Acta Neurologica Scandinavica“ veröffentlicht. (Quelle: netdoktor, 20.10.10) Kommentar: Wieder eine zweifelhafte Studie. Dass nur abstinente Frauen schlechter abschneiden wird meist nicht erwähnt, dass es auch daran liegen könnte, dass moderate Weintrinker ein besseres Bildungsniveau und höheren sozialen Status aufweisen und allgemein gesünder leben, auch nicht. Damit werden auch die Ergebnisse in Bezug auf die Herzkrankheiten relativiert, die bei den Untersuchten gleichfalls ein Thema waren.
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Konsumhaltung |
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