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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Konsumhaltung'

Polen: Obdachloser überlebte mit zehn Promille Alkohol

Dienstag 1. Februar 2011 von htm

Ein polnischer Obdachloser hat mit mehr als zehn Promille Alkohol im Blut halbnackt auf einer Bank im Freien überlebt. Der Mann habe bei Minusgraden am Bahnhof der Stadt Cieszyn geschlafen, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Freitag. Weil der Obdachlose kein Lebenszeichen von sich gab, holten Beamten vom Ordnungsamt einen Krankenwagen. Dort wurden bei dem bewusstlosen Patienten 10,24 Promille Alkohol im Blut gemessen. (Quelle: Google Alkohol News, 29.01.11) diepresse.com, 28.01.11

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TOP News: Der bayerische Städtetag fordert u.a. längere Sperrzeit

Freitag 28. Januar 2011 von htm

Die Stadt Bamberg denkt über eine spezielle Alkoholsatzung nach. Ziel ist es, laute und ausschweifende Treffen einzudämmen, wie sie regelmäßig beispielsweise am ZOB stattfinden.
Oberbürgermeister Andreas Starke schloss sich heute bei einer Sitzung des Bayerischen Städtetags in Bamberg den Forderungen nach einer Sperrzeit-Verlängerung und eines Alkohol-Verkaufsverbots für Tankstellen und Kioske an.
Der bayerische Städtetag fordert die Wiedereinführung einer landesweiten Sperrzeit in Gaststätten zwischen 2.00 und 6.00 Uhr morgens. So soll zunehmenden Alkoholexzessen und Vandalismus begegnet werden. Ausnahmen sind demnach für Diskotheken und Clubs nach Maßgabe der jeweiligen Städte möglich.
Außerdem fordert der Städtetag ein Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken an Tankstellen und Kiosken außerhalb der Ladenöffnungszeiten. (Quelle: Google Alkohol News, 27.1.11) kanal8.de, 27.1.11

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D: „Gorch Fock“ Besatzung soll Alkohol-Exzesse gefeiert haben

Mittwoch 26. Januar 2011 von htm

Hemmungslos betrunkene Soldaten, Todesdrohungen, sexuelle Nötigung: Offiziersanwärter berichten erschreckende Details von ihrem Segel-Lehrgang auf der „Gorch Fock“. Besonders beklagen sie sich über den massiven Alkoholkonsum der Stammbesatzung.
Mehrere auf der “ Gorch Fock“ eingesetzte Offiziersanwärter haben sich beim Wehrbeauftragten des Bundestags über massive Alkohol-Exzesse an Bord des skandalumwitterten Schulschiffs der Marine beklagt. In einem neunseitigen Bericht des Teams von Hellmut Königshaus werden ihre Beschreibungen wiedergegeben, wie sich die Stamm-Mannschaft des Schiffs hemmungslos betrank, wie ein Offizieranwärter das Erbrochene der Offiziere von Deck schrubben musste und dass ein Besatzungsmitglied ihnen im Rausch sogar mit dem Tod gedroht habe. … (Quelle: Google Alkohol News, 25.1.11) spiegel.de, 25.1.11

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Zürich: Kanton gibt Personal Tipps und Flyer

Mittwoch 26. Januar 2011 von htm

Erst 15 und Lust auf ein Bier und Zigaretten? Kein Problem – 2010 konsumierten Minderjährige laut Sucht Info Schweiz für knapp 150 Millionen Franken Alkohol. Und das obwohl Bier, Wein und Zigaretten nicht an unter 16-Jährige und Spirituosen nicht an unter 18-Jährige verkauft werden dürfen. Deshalb lanciert der Kanton Zürich einen neuen Flyer. Darin gibt er sogar Tipps, was Verkäufer und Kellner genau sagen sollen, wenn Jugendliche nach Alkohol oder Tabak fragen (siehe Box). «Oft wird das Personal blöd angemacht, wenn es keinen Alkohol rausgibt, und viele wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen», sagt Roger Zahner von den Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. «Zudem wollen wir das Personal sensibilisieren, weil das Gesetz zu einem grossen Prozentsatz nicht eingehalten wird.» Bei Testkäufen letztes Jahr im Kanton Zürich kamen Minderjährige in 25% der Fälle an Alkohol und gar in 35% an Tabak. (Quelle: Google Alkohol News, 25.1.11) 20minuten.ch, 25.1.11 unser Online-Kommentar: Im internationalen Vergleich liegen die 25% recht tief. Trotzdem sind noch grosse Anstrengungen nötig. Wenn bestehende Strafmöglichkeiten ausgeschöpft würden, hätte dies sehr schnell Wirkung.
Die Äusserung von Gastro-Präsident Bachmann ist eine Frechheit. Würden sich seine Betriebe an die Vorschriften halten und nicht jede Präventionsmassnahme bekämpfen, könnten der Staat und die Steuerzahler Millionen sparen. Nicht nur an Präventionsgeldern sondern auch an alkoholbedingten Sozialkosten.

Kategorie: Aktionen, Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Konsumhaltung, Prävention, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Serie: Die grösste Sprechstunde Hamburgs

Montag 24. Januar 2011 von htm

Alkohol als Suchtmittel: Trinke ich zu viel?
Bei der Telefonaktion zum Thema Alkohol gaben drei Fachleute den Anrufern Ratschläge zum Umgang mit der Sucht. Das Interesse war groß.
Um Punkt 10 Uhr begannen die Telefone zu klingeln. Bei der Abendblatt-Aktion am vergangenen Freitag gab es keine ruhige Minute für die Experten Dr. Jens Reimer, Leiter des Arbeitsbereiches Sucht am UKE, Dr. Georg Poppele, Chefarzt für Innere Medizin am Ev. Krankenhaus Alsterdorf, und Dr. Klaus Behrendt, Chefarzt für Suchterkrankungen an der Asklepios-Klinik Nord Ochsenzoll. Drei Stunden lang berieten sie die zahlreichen Anrufer, die sich mit den unterschiedlichsten Sorgen und Problemen an die Fachleute wandten. Ihre wichtigsten Fragen und Antworten der Ärzte haben wir hier für Sie zusammengefasst. Quelle: abendblatt.de, 24.1.11)

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Hörerkommentar an Radio DRS1

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Betr. Sendung Treffpunkt vom 21.1.11: „Wenn die Jugend ins Torkeln kommt
Besten Dank, dass Sie sich dieses aktuellen Themas angenommen haben. Sie haben mit Berufsschülern und deren Umfeld, sowie einigen Fachleuten Gespräche geführt. Ergbnis? Trotz viermaliger Aufklärungsaktionen allein in dieser Schule haben die Schüler nicht erkennen lassen, dass ihr Verhalten geändert hat. Sie berichten von übermässigem Konsum und von Fahren in angetrunkenem Zustand. Die Sendung hinterlässt wie meistens bei solchen Programmen oder Medienberichten den Eindruck: Man kann ja doch nichts machen!
Damit erfüllt die SRG meiner Ansicht nach ihre Pflicht nicht, in der Bevölkerung die Diskussion zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, müsste die SRG Alternativen aufzeigen, die man diskutieren kann. Bekanntlich verbessert Aufklärung das Wissen, verändert aber das Verhalten fast nicht. Die Medien müssten endlich den Weg von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention finden und deren Möglichkeiten aufzeigen.

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D: Party-Laune steigt auch ohne Koma-Saufen

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Der Schritt war mutig, das Echo groß. Vor einem Jahr gab Blumbergs Jugendpfleger Daniel Stengele öffentlich bekannt, dass er im laufenden Jugendhausbetrieb Radler auch schon an fast 16-Jährige ausschenke.
Damit wollte der Jugendpfleger dieser Klientel ermöglichen, im Jugendhaus Alkohol unter seiner Aufsicht zu trinken – eine Flasche – um sie so an sich und das Jugendhaus zu binden. Sonst, so der Jugendpfleger, würden diese Jugendlichen, die noch nicht ganz 16 seien, oft anderswo unkontrolliert Alkohol trinken.
Im Blumberger Gemeinderat wurde dieser Schritt heftig diskutiert. Der Jugendpfleger hat ein hohes Ansehen, doch gesetzeswidriges Handeln in einer städtischen Einrichtung wie dem Jugendhaus musste der Rat unterbinden. Manch ein Stadtrat bedauerte allerdings in der intensiven Debatte, dass das Gesetz so etwas nicht zulasse, weil dies im Grunde vernünftig sei. … (Quelle: Google Alkohol News, 22.1.11) suedkurier.de, 22.1.11 unser Online-Kommentar:
Ich finde es richtig, dass sich die Jugendhausleitung an das Jugendschutzgesetz hält. Der Besuch ist weiterhin gut. Das heisst doch auch, dass die alkoholfreie Zone geschätzt wird. Dass die Gefährdeten ausserhalb Alkohol konsumieren, kann nie ganz verhindert werden. Nötig wäre natürlich, dass die Mindestalter-Vorschriften von der Kommune durchgesetzt werden.
Das Trinkverhalten der Jungen wird sich nur ändern, wenn sich die Gesellschaft auch mässigt. Sie ist das Vorbild. Dafür gibt es leider keine deutlichen Anzeichen. Die Regierung schützt immer noch die Alkoholindustrie. Die ist ihr wichtiger als die Jugend und die Bevölkerung allgemein.

Kategorie: Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Feste und Feiern, Gesundheit, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

D: Ausgesetzter (19) stirbt nach Drogenparty

Sonntag 16. Januar 2011 von htm

Zuerst erschien es wie ein tödlicher Verkehrsunfall, doch dann entpuppte es sich als Tod nach einer exzessiven Drogenparty. Ein 19-Jähriger war am Mittwochabend in Langenhorn (Kreis Nordfriesland) am Straßenrand liegend gefunden worden. Versuche ihn wiederzubeleben, hatten keinen Erfolg, teilte die Polizei am Freitag mit. Es stellte sich heraus, dass der 19-Jährige zwei Tage lang gefeiert hatte – mit zwei Freunden, Drogen und Alkohol. (Quelle: Goggle Alkohol News, 15.1.11) welt.de, 15.1.11

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Alkoholwerbung spricht teils bewusst Jugendliche an

Samstag 15. Januar 2011 von htm

Gefährliche Gratwanderung
Besonderen Einfluss auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen haben Werbung und Marketing. „Die Werbemuster sind auf Jugendliche abgestimmt“, sagt Stephan Mayer, Pressesprecher der Techniker Krankenkasse (TK). Der ELSA-Bericht „Die Auswirkungen von Alkoholwerbung“ (2007), an dem 24 europäische Länder beteiligt waren, und die ZEUS-Studie „Alkoholwerbung im Deutschen Fernsehen“ (2004) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums unterstützen diese Ansicht. Je mehr Werbung die Jugendlichen konsumierten, umso mehr Alkohol wurde von ihnen getrunken. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.1.11) idowa.de, 14.1.11 unser Online-Kommentar: Auch andere Studien belegen die Wirkung der Alkohol-Werbung. Leider hat es die Politiker noch nie interessiert. In der Schweiz wurde erst letztes Jahr erstmals Alkoholwerbung am öffentlichenFernsehen bewilligt. Es sei ein „politischer Entscheid“ hiess es. Das Wohl der jungen Generation spielt keine Rolle. Die korrupte Beziehung zur Alkoholwirtschaft dagegen schon.

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Wie gefährlich ist Alkohol auf der Piste?

Freitag 14. Januar 2011 von htm

Schluss mit Alkohol und Rauchen
Skistar Bernhard Russi analysiert die Auswirkungen von Alkohol auf den Fahrstil. Und die Gesundheitsfee zeigt, wie man rechtzeitig zum Neuen Jahr mit Rauchen aufhört.Rauchen auf der Piste – die unbekannte Gefahr. Denn wer über Mittag oder im Après-Ski raucht, kriegt mehr Lust auf Alkohol. Zurück auf der Piste werden die alkoholisierten Raucher somit zur Gefahr für sich selbst und andere. Skistar Bernhard Russi analysiert die Auswirkungen von Alkohol auf den Fahrstil der Wintersportler. Und die Gesundheitsfee zeigt, wie man rechtzeitig zum Neuen Jahr mit Rauchen aufhört. (Quelle: Google Alkohol News, 13.1.11) infomagazin-nachlese-blogspot.com, 13.1.11 mit Video. Kommentar: (Geheimtipp:) Man könnte auch mit dem Alkoholkonsum aufhören.

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