Freitag 11. Juni 2010 von htm
Lässt Bier wirklich Bauch und Busen wachsen? Wissenschaftlich betrachtet sind viele Alltagsweisheiten zum Alkohol nicht ganz ernst zu nehmen.
Hochprozentiges fördert die Verdauung, ein „Reparaturseiterl“ mildert den Kater und Bier auf Wein trinken sorgt für Kopfweh: Mythos oder nicht? Die Wiener Ernährungswissenschafterin Marlies Gruber hat sich im Rahmen einer Tagung des Verbands der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) am Mittwoch in Wien Alkoholmythen von wissenschaftlicher Seite angenommen. (Quelle: Google Alkohol News, 11.6.10) diepresse.com, 10.6.10
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Gesundheit, Internationales, Verhaltens-Präv. |
Keine Kommentare »
Donnerstag 10. Juni 2010 von htm
Weil Anheuser-Busch InBev, der offizielle Fifa-Partner, sein Bier importieren muss, wird in den Fanzonen in Südafrika Gerstensaft von der Konkurrenz ausgeschenkt. Die macht das bessere Geschäft. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.6.10)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Feste und Feiern, Geschichten, Internationales |
Keine Kommentare »
Mittwoch 9. Juni 2010 von htm
Die reformierte Fabrikkirche hat mit der Kleinbrauerei „Euelbräu“ in Winterthur ein „Seelsorgebier“ entwickelt, das die Fans der Fussball-WM beglücken soll. (Quelle: Winterthurer Zeitung, 9.6.10) Kommentar: Auch wenn die katholische Kirche einige alte Traditionen in der Alkoholherstellung aufweist, sollte dies für die reformierte Kirche kein Alibi darstellen, die Volksdroge Alkohol noch um eine Marke zu erweitern. Das ist nun billigster Populismus, ein bedauernswerter Sündenfall.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Geschichten, Religion und Alkohol, Schweiz, Sport |
Keine Kommentare »
Dienstag 8. Juni 2010 von htm
Leserbrief zu: Erfolglose Suche nach 22-jährigem Mechaniker im Pfäffikersee, vom 25.5.10 im Tages-Anzeiger.
Vor einer Woche kam die Meldung vom tödlichen Sturz eines betrunkenen Teilnehmers am Apéro Géant in Nantes, Frankreich. Der Tenor der Kommentare war etwa so: Ein Toter bei 10’000 Teilnehmern ist nicht so tragisch. Damit muss man rechnen. Früher wurde auch gesoffen.
Heute nun die Nachricht vom ebenso tragischen Ertrinkungstod eines betrunkenen 22-jährigen Schweizers aus der Gegend des Pfäffikersees. Einer von vielleicht hundert Jugendlichen in bester Partylaune. Im Zürcher Oberland wird sicher zuerst Betroffenheit und Mitgefühl herrschen. Aber bald wird man wieder zur Tagesordnung übergehen. Man soll ja auch die Trauerarbeit der betroffenen Familie nicht stören. Und machen kann man ja doch nichts! – Doch, könnte man, wenn man nur wollte! Aber wie schon bei den drei toten Jugendlichen während der Euro08 zwischen Effretikon und Fehraltorf wird auch dieser Todesfall kaum Auswirkungen auf die Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit dem Alkoholproblem haben.
Die Medien werden wie bisher diese „man kann ja doch nichts machen“-Haltung noch fördern, indem sie nicht recherchieren und nicht über die möglichen Alternativen informieren. Seit letztem Donnerstag hätten sie eine einmalige Chance, dieser Pflicht nachzukommen: Die WHO hat eine historische Resolution verabschiedet, in der sie ihren Mitgliedsländern eine wissenschaftlich begründete Alkohol-Strategie und die dazu passenden Massnahmen empfiehlt. Aber der Druck der Alkoholindustrie ist offenbar derart gewaltig, dass sie sich bis jetzt nicht dazu geäussert haben. (Ausnahme: wenige versteckte Zeilen der NZZ) Und dann lamentieren die Alkoholfreunde wieder lauthals, ihre Freiheit werde beschnitten, wenn irgend eine Gemeinde ein beschränktes Alkoholverbot einführen will. Auf www.alkoholpolitik.ch finden Sie die Informationen, die Ihnen von den Medien vorenthalten werden. Nur informierte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind in der Lage, die Situation zu ändern. Befreien Sie sich vom Joch der Alkohollobby! Wir alle sind Passivtrinker, wie die Weltgesundheitsorganisation sagt. Wir alle leiden unter den alkoholbedingten Schäden, der verminderten Lebensqualität und bezahlen ein Leben lang ungefragt an die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten. Würden diese Schäden reduziert, hätten gerade die mässigen und die Nicht-Konsumenten den grössten Profit, weil sie wenig Alkoholsteuern bezahlen aber voll profitieren würden.
(nicht erschienen)
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Jugend, Konsumhaltung, Schweiz, Verkehr |
Keine Kommentare »
Sonntag 6. Juni 2010 von htm
Nur drei Monate nach einer Lebertransplantation ist ein 32-jähriger US-Bürger mit 5,6 Promille Alkohol am Steuer erwischt worden. Bei seiner Trunkenheits-Fahrt verletzte er einen Fußgänger und beschädigte drei Fahrzeuge. (Quelle: Google Alkohol News, 6.6.10) rp-online.de, 5.6.10
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Gerichtsfälle, Geschichten, Gesundheit, Internationales, Verkehr |
Keine Kommentare »
Montag 24. Mai 2010 von htm
Vier betrunkene Männer klauen in der Nacht auf Pfingstmontag ein Boot, rudern auf den Pfäffikersee. Das Boot kentert. Drei Männer werden gerettet. Ein 22-Jähriger wird immer noch vermisst.
Ein Helikopter kreist über dem Pfäffikersee im Zürcher Oberland. Sein Scheinwerfer malt einen gespenstischen Lichtkegel aufs Wasser. Unten sind Angehörige des Seerettungsdienstes in ihrem Boot. Sie suchen einen jungen Mann (22). Nach ersten Erkenntnissen ist das Boot gekentert. Brisant: Offenbar hat das Quartett ein viel zu kleines Boot benutzt. Dieses war maximal für zwei Personen gebaut. (Quelle: blick.ch, 24.5.10)
mit unserem Online-Kommentar: In Nantes gab es auf 10’000 Teilnehmer am Apéro-Géant einen Toten. Eine Woche später hier einen in „bester Partylaune“ ertrunkenen jungen Schweizer aus der Gegend. Bei wahrscheinlich viel weniger Partygästen. Ist das auch nicht so schlimm? Nach den ersten Sensationsberichten geht man wieder zur Tagesordnung über. Man kann ja doch nichts machen! Doch, man könnte, wenn man wollte!
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Geschichten, Gesundheit, Jugend, Konsumhaltung, Schweiz, Verkehr |
Keine Kommentare »
Montag 17. Mai 2010 von htm
Das hatten die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen wohl noch nicht erlebt: Ein 27 Jahre alter Mann aus Waldeck und seine vier Jahre ältere Schwester verursachten nahezu zeitgleich bei Bad Wildungen und in Affoldern Unfälle unter Alkoholeinfluss. (Quelle: Google Alkohol News, 17.5.10) hna.de, 16.5.10
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Verkehr |
Keine Kommentare »
Samstag 8. Mai 2010 von htm
AUGSBURG. Gerade für gläubige Katholiken ist es ein Schock: Der Augsburger Bischof Walter Mixa soll einen minderjährigen Jungen missbraucht haben; die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat Vorermittlungen aufgenommen. Priester und Laien reagierten gestern mit Entsetzen. Von einem Super-GAU sprach Helmut Mangold, Vorsitzender des Diözesanrats. Unabhängig davon, was die Vorermittlungen ergäben, bleibe „viel hängen“.
Viele fragten sich: Hat der Bischof Wasser gepredigt und Wein getrunken? Die Gerüchte, dass Mixa seit Jahren übermäßig Alkohol konsumiert, sind nach Informationen der Augsburger Allgemeinen im Kern richtig. (Quelle: Google Alkohol News, 8.5.10) badische-zeitung.de, 8.5.10 Kommentar: Auch in diesem Fall gab es viele Co-Alkoholiker. Ob die in sich gehen? Die Missbrauchsvorwürfe sind inzwischen fallengelassen worden.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Gerichtsfälle, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Prominenz, Religion und Alkohol |
Keine Kommentare »
Samstag 8. Mai 2010 von htm
Jetzt legte Bush bei Oprah Winfrey noch einen drauf: Sie plauderte über die Alkoholsucht ihres Mannes:
Drei B bestimmten das Leben ihres geliebten George: Bier, Bourbon und B&B. „Er war in den Alkohol verliebt“, gibt Laura Bush zu. Es ging wüst zu bei den Feiern im Hause Bush. „Der Alkohol war ein akzeptierter Teil unseres sozialen Lebens in Texas“, berichtet Laura Bush. Besonders wild war George W. Bushs 40. Geburtstag. Da habe ihr Gatte wirklich alles getrunken, was eben ging – und wachte am nächsten Tag mit dem Kater seines Lebens auf. Der war so mies, dass George W. Bush von einem auf den anderen Tag dem Alkohol entsagte. „Cold Turkey“, nennt Laura Bush das – von einem Tag auf den anderen. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) ovb-online.de, 6.5.10
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Geschichten, Internationales, Politik, Prominenz |
Keine Kommentare »
Samstag 8. Mai 2010 von htm
„Halte Dänemark sauber, bring einen betrunkenen Schweden zur Fähre“, besagt eine böse Weisheit, die die Vorurteile gegen Schweden belegt. Vorurteil? In der norddänischen Kleinstadt Helsingør, die mit ihrer mächtigen Renaissance-Burg Kronborg am äußersten Ende des Öresunds gelegen ist, wurden am Wochenende gleich 200 betrunkene Schweden auf die Fähre abgeschoben. In puncto Lebensart trennen Helsingør und Helsingborg Welten. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) abendblatt.de, 4.5.10
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Verhältnis-Präv. |
Keine Kommentare »