Dienstag 9. März 2010 von htm
For the first time a made in Europe youth drug prevention project was developed and tested thanks to funding from the European Commission. After six years the European Drug Addiction Prevention Project has ended and has left behind an effective program to prevent the use of drugs. In short, EU-Dap developed and tested a school-based alcohol, tobacco and drugs prevention program in seven European countries. The drug prevention program named Unplugged is still being used today by not only the EU-Dap study group but also many other countries beyond Europe.
The EU-Dap school materials named Unplugged are available free of charge. The materials involve a 12-lesson teacher manual, a student workbook and two card games for youth. Please visit www.eudap.net to download these free materials.
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Mittwoch 3. März 2010 von htm
Der Konsum von Alkohol und Marihuana ist bei jugendlichen Amerikanern wieder auf dem Vormarsch. Das ist das Ergebnis einer Studie der Organisation “Partnership for a Drug-Free America”. Einer jahrzehntelangen Phase der Abnahme folgt nun offenbar ein Anstieg des Drogenkonsums. Der Direktor der Organisation, Sean Clarkin, zeigte sich besorgt und warnte, dass dem Anstieg von Freizeitdrogen nun auch der wachsende Konsum von härteren Drogen folgen könnte. Die jährliche Umfrage ergab, dass die Zahl der Jugendlichen der Jahrgangsstufen 9 bis 12, die angaben, im letzten Monat Alkohol getrunken zu haben, um ganze elf Prozent gegenüber 2008 gestiegen ist. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.3.10) news-adhoc.com, 2.3.10
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Donnerstag 4. Februar 2010 von htm
In der Schweiz konsumieren Minderjährige jährlich alkoholische Getränke im Wert von ungefähr 220 Millionen Franken. Zwei Drittel dieser für das Jahr 2007 geschätzten Summe betreffen Jugendliche, an die kein Alkohol abgegeben werden darf. Die aktuelle Untersuchung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) wurde im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchgeführt. Die SFA rät dringend, den Jugendschutz zu verstärken. (Quelle: Infoset Newsletter Februar 2010) Medienmitteilung SFA, 4.2.10 Kommentar: Wie viel Leid und Sozialkosten beschert uns dieser Erfolg der Alkoholindustrie? Und wie gross ist wohl der im Umsatz mitkalkulierte Betrag für Parteispenden und persönliche Geschenke?
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Sonntag 31. Januar 2010 von htm
Immer mehr Kinder und Jugendliche in Österreich haben psychische Probleme, greifen zu Alkohol und Nikotin oder sind suizidgefährdet. Behandlungsplätze, die sich Eltern leisten können, sind schwer zu erhalten.
Der Patient ist die Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich – und seine Lage ist kritisch. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter „Lebensstilerkrankungen“ wie Hyperaktivität, Stress oder Fettleibigkeit. Mehr Jugendliche im Alter von 15 rauchen und trinken in Österreich als in anderen EU-Ländern, mehr entwickeln ein Problem mit Aggression oder leiden unter täglichem Mobbing in der Schule. Die Sterblichkeitsrate der 15- bis 19-Jährigen liegt vergleichsweise hoch. (Quelle: diepresse.com, 28.1.10)
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Freitag 29. Januar 2010 von htm
Eltern, die versuchen, verantwortungsbewusstes Trinken zu lehren, indem sie ihre Teenager den Konsum zu Hause erlauben, haben wohl gute Absichten, aber sie liegen wahrscheinlich falsch, gemäss einer neuen Studie in der letzten Ausgabe des Journal of Studies on Alcohohol and Drugs. In einer Studie mit 428 holländischen Familien haben Forscher gefunden, dass je mehr Teenagern erlaubt wurde, zu Hause Alkohol zu konsumieren, sie desto mehr auch ausserhalb des Heimes tranken. Dazu kam, dass Teens, die unter elterlicher Aufsicht oder alleine tranken, ein erhöhtes Risiko hatten, Alkoholprobleme zu entwickeln. (Quelle: Medical News Today, 28.1.10) Kommentar: Diese Studie ist ausserordentlich wichtig. Sie widerlegt eine auch von der Alkoholindustrie vielverbreitete Theorie und stützt die alte These, dass der Erstkonsum so lange wie möglich hinausgezögert werden sollte. Hoffentlich schlucken die Psychologen diese Kröte möglichst bald. Siehe auch miteinandersprechen.blogspot.com, 1.2.10 mit unserem Online-Kommentar
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Dienstag 26. Januar 2010 von htm
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) hat das Verhalten der Geschwister und Eltern in Bezug auf das Rauschtrinken der Jugendlichen näher angeschaut. Ein Fazit.
Dass ältere Geschwister das Trinkverhalten der jüngeren Geschwister beeinflussen, erstaunt nicht. Forschungsarbeiten liegen hierzu aber erst wenige vor. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) hat die Rolle der älteren Geschwister sowie der Eltern näher angeschaut. Fazit: Je häufiger die älteren Geschwister sich betrinken und je kleiner die elterliche Fürsorge ist, desto eher trinken auch die jüngeren Geschwister auf problematische Weise. Selbst bei guter Fürsorge der Eltern zeigte sich, dass die jüngeren Kinder eher zum Rauschtrinken neigen, wenn dies die älteren Geschwister auch tun. (Quelle: SFA-Medienmitteilung, 25.1.10
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Dienstag 19. Januar 2010 von htm
Der Schulärztliche Dienst der Stadt Zürich befragte erstmals alle 2.-Sekundarschüler und -schülerinnen der Stadt Zürich zu Gesundheit und Lebensstil. Die Befragung zeigt: Die meisten Jugendlichen fühlen sich wohl in ihrer Haut, verfügen über ein gutes soziales Netzwerk und sind mit ihrer Gesundheit und Lebenssituation zufrieden. Bei einer Minderheit von Jugendlichen können gesundheitliche Risiken festgestellt werden. Um Trends bei gesundheitlichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, wollen die Schulgesund-heitsdienste ein periodisches Monitoring starten. Eines der Teilergebnisse:
* Der Probierkonsum von Alkohol, Tabak und Cannabis beginnt in der Stadt Zürich früher als im Schweizer Durchschnitt, insgesamt wird aber weniger konsumiert. Im urbanen Umfeld der Stadt Zürich mit Konsummöglichkeiten rund um die Uhr probieren Jugendliche mit durch-schnittlich zwölf Jahren erstmals Substanzen wie Alkohol, Tabak und Cannabis aus. Gesamtschweizerisch liegt das Alter beim Probierkonsum bei 13 Jahren. Zu berücksichtigen ist, dass bei gesamtschweizerischen Erhebungen im Gegensatz zur Zürcher Studie auch Gymischüler und -schülerinnen miteinbezogen sind. Andererseits konsumieren Jugendliche der Stadt Zürich im nationalen und internationalen Vergleich insgesamt weniger Alkohol, Tabak und Cannabis. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) schweizmagazin.ch, 18.1.10 Tages-Anzeiger, 19.1.10 mit Online-Kommentar: Es ist bekannt, dass allgemein der Alkoholkonsum bei Jugendlichen zurückgeht, die verbleibenden Konsumenten aber mehr konsumieren, was hier nicht zum Ausdruck kommt. Hingegen ist das frühe Eintrittsalter sehr alarmierend. Wenn die Fachleute einen Erfolg sehen und ihn teilweise der flächendeckenden Suchtprävention zuschreiben, die ich in Frage stelle, können sie das kaum als Erfolg ansehen.
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Samstag 9. Januar 2010 von htm
von Sally Casswell, Raul Caetano, Thomas Babor, Untertitel: Forschung und Alkoholpolitik, 2005
ISBN 10: 3801719235, ISBN 13: 9783801719234, Erschienen bei: Hogrefe-verlag, EUR 59,95
Aus der Perspektive der Gesundheitsforschung ist Alkohol kein gewöhnliches Konsumgut. Alkohol hat weltweit Folgen für Individuen und Gesellschaften bis hin zu Krankheit und vorzeitigem Tod. Alkohol hat darüber hinaus einen ungünstigen Einfluss auf viele Aspekte des sozialen Lebens. Gesundheitspolitik und Alkoholforschung haben zum Ziel, diesen Auswirkungen sinnvoll zu begegnen. Was sind alkoholpolitische Maßnahmen Warum sind sie wichtig Welche Interventionen sind effektiv Das Buch beleuchtet die neuesten Erkenntnisse zur Effizienz nationaler und internationaler alkoholpolitischer Maßnahmen. Der Fokus liegt auf Empfehlungen hinsichtlich der wichtigsten Strategien: Besteuerung und Preispolitik, Regulierung von Kauf und Verkauf von alkoholischen Getränken, Modifizierung der Trinksituation, Maßnahmen gegen Trunkenheit am Steuer, Regulierung der Werbung für Alkohol, Präventions- und Therapieprogramme. Der deutschen Ausgabe sind drei Kapitel zur Alkoholpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigefügt. Diese Beiträge diskutieren u.a. die Frage ob und wie die Ergebnisse auf den deutschen Sprachraum übertragen und welche Maßnahmen umgesetzt werden können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) cgi.ebay.de, 8.1.10 Kommentar: Dies ist das Standardwerk der Alkoholpolitik. Alle Politiker sollten dieses gelesen haben. Englisches Original: Alcohol – No ordinary commodity, 2003
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholsteuern, Allgemein, Diverse, Foetales Alkohol Syndrom, Internationales, Jugendliche, Medizin, Politik, Preisgestaltung, Reklame, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung |
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Freitag 1. Januar 2010 von htm
Leichte Verfügbarkeit von Alkohol sowie die Werbung für alkoholische Getränke haben einen deutlich verstärkenden Effekt auf das Trinkverhalten von Jugendlichen. „Höhere Preise für alkoholhaltige Getränke, eine stärker begrenzte Verkaufszeit sowie eine stärkere Kontrolle der Alkoholwerbung bewirken hingegen, dass weniger Jugendliche Alkohol trinken und dabei auch weniger Alkohol konsumieren. Dies zeigt eine aktuelle Studie. Besonders kritisch ist dabei Alkoholwerbung im Zusammenhang mit Sport und das Sponsoring von Sportveranstaltungen durch Alkoholproduzenten zu sehen“, berichtet Dr. Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (BKJPP). Er bezieht sich dabei auf eine Studie unter der Leitung von Mallie Paschall von der Berkeley Universität in den USA. Die Forschungsarbeit wurde in der Fachzeitschrift Addiction veröffentlicht. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) neurologen-und-psychiater-im-netz.de, 1.1.10
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Reklame, Sport, Werbung |
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Donnerstag 24. Dezember 2009 von htm
«Richtiger» Alkoholkonsum wichtig für zwischengeschlechtlichen Kontakt
Knaben und Mädchen betrinken sich aus unterschiedlichen Gründen: Während es bei den jungen Männern in erster Linie um den Beweis ihrer Männlichkeit geht, suchen Mädchen im Alkohol eine Ausrede für ihr Verhalten – insbesondere wenn es ums Flirten geht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.12.09) nzz.ch, 23.12.09
Kategorie: Allgemein, Jugendliche, Schweiz |
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