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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Abhängigkeit'

Wenn Alkohol müde macht: Gen schützt vor Abhängigkeit

Samstag 8. Mai 2010 von htm

Eine Genvariante, die den Alkoholabbau beeinflusst und dabei Müdigkeit verursacht, verringert die Gefahr des Alkoholismus. Menschen reagieren unterschiedlich auf Alkohol. Ob die Wirkung eher anregend oder beruhigend ist, hat genetische Ursachen, berichten amerikanische Forscher. Menschen mit einer bestimmten Variante eines Gens, das die Information für ein Alkohol abbauendes Enzym trägt, werden bei Alkoholkonsum schneller müde als andere. Damit verbunden sinkt das Risiko einer Alkoholabhängigkeit. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) wissenschaft-aktuell.de, 5.5.10

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Das Hirndoping der Manager

Donnerstag 4. Februar 2010 von htm

Warum werden manche Menschen zum Trinker, verfallen der Tablettensucht oder steigern ihre Leistungsfähigkeit mit Mitteln wie Ritalin – während doch der Großteil der Menschen gesund bleibt? Neben Veranlagung und regelmäßiger Gelegenheit etwa auf Geschäftsreisen ist gerade im Geschäftsleben der Stress ein hoher Risikofaktor. Wir beobachten in unserer Klinik, dass viele süchtige Führungskräfte eines gemeinsam haben: Sie leiden unter chronischem Stress, und es fehlt ein modernes Stressmanagement. Diese Menschen reagieren auf Stress also nicht, indem sie joggen gehen oder Urlaub machen. Sie greifen zu den typischen Drogen der Arbeitswelt. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.10) spiegel.de, 3.2.10

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Wissenschaftliche Studie über Schweizer Randständige

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

Randständige wecken Betroffenheit, stossen aber auch auf Gleichgültigkeit. Sozialwissenschaftliche Untersuchung zum Alkoholkonsum im öffentlichen Raum. Alkoholabhängige Menschen, die sich vorwiegend in Gruppen im öffentlichen Raum aufhalten, sind meist männlich und schweizerischer Herkunft. Sie leiden oft an physischen und psychischen Krankheiten. Mehr als ein Drittel dieser Randständigen wurde im Verlauf seines Lebens sexuell missbraucht. Zum diesem Schluss kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte sozialwissenschaftliche Untersuchung in fünf Deutsch- und Westschweizer Städten. (Quelle: nichttrinker.com, 19.1.10) Schweizerischer Nationalfonds, Medienmitteilung, 19.1.10

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Standardwerk: Alkohol – Kein gewöhnliches Konsumgut

Samstag 9. Januar 2010 von htm

von Sally Casswell, Raul Caetano, Thomas Babor, Untertitel: Forschung und Alkoholpolitik, 2005
ISBN 10: 3801719235, ISBN 13: 9783801719234, Erschienen bei: Hogrefe-verlag, EUR 59,95
Aus der Perspektive der Gesundheitsforschung ist Alkohol kein gewöhnliches Konsumgut. Alkohol hat weltweit Folgen für Individuen und Gesellschaften bis hin zu Krankheit und vorzeitigem Tod. Alkohol hat darüber hinaus einen ungünstigen Einfluss auf viele Aspekte des sozialen Lebens. Gesundheitspolitik und Alkoholforschung haben zum Ziel, diesen Auswirkungen sinnvoll zu begegnen. Was sind alkoholpolitische Maßnahmen Warum sind sie wichtig Welche Interventionen sind effektiv Das Buch beleuchtet die neuesten Erkenntnisse zur Effizienz nationaler und internationaler alkoholpolitischer Maßnahmen. Der Fokus liegt auf Empfehlungen hinsichtlich der wichtigsten Strategien: Besteuerung und Preispolitik, Regulierung von Kauf und Verkauf von alkoholischen Getränken, Modifizierung der Trinksituation, Maßnahmen gegen Trunkenheit am Steuer, Regulierung der Werbung für Alkohol, Präventions- und Therapieprogramme. Der deutschen Ausgabe sind drei Kapitel zur Alkoholpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigefügt. Diese Beiträge diskutieren u.a. die Frage ob und wie die Ergebnisse auf den deutschen Sprachraum übertragen und welche Maßnahmen umgesetzt werden können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) cgi.ebay.de, 8.1.10 Kommentar: Dies ist das Standardwerk der Alkoholpolitik. Alle Politiker sollten dieses gelesen haben. Englisches Original: Alcohol – No ordinary commodity, 2003

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Komasaufen aus Angst vor dem Alter

Donnerstag 3. Dezember 2009 von htm

Extremer Alkoholkonsum, Rauchen, kein Sport, kaum Gemüse – Jugendliche, die sehr ungesund leben, sind davon überzeugt, dass Älterwerden sowieso nur Unglück bringt.Eine irische Studie ergab, dass die jüngeren Befragten davon überzeugt waren, dass sie sich im Alter weniger glücklich fühlen würden. Die Älteren gaben jedoch an, dass sie sich genauso glücklich fühlten wie mit 30 Jahren. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten waren Extremtrinker – 59 Prozent der Männer und 45 Prozent der Frauen. Vor allem junge Männer, die pessimistisch in die Zukunft blickten, zählten zu den Komatrinkern. Die Autoren sind davon überzeugt, mit diesem Ergebnis mehr junge Menschen zu einer gesundheitsbewussten Lebensweise motivieren zu können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.12.09) focus.de, 2.12.09 (mit 2 Online-Kommentaren)

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Studie: Alkoholabbau und Fettleber

Dienstag 10. November 2009 von htm

Eine Studie mit Fruchtfliegen findet, dass starker Alkoholkonsum einen genetischen Prozess auslöst, der die Alkohol-Toleranz erhöht, aber auch den Körper vom Alkoholabbau umschaltet auf Fettbildung in der Leber — den Aufbau der tödlichen Leber-Zirrhose. Forscher der North Carolina State University sagten, die Ergebnisse könnten Auswirkungen für menschliche Trinker haben: Die Gene, die der Fruchtfliege helfen, den Alkoholkonsum zu verarbeiten, haben ein Gegenstück im menschlichen ME1 Gen, das bekannt dafür ist, im Zusammenhang mit Alkoholgebrauch zu stehen. (Quelle: Join Together, 9.11.09)

Study Explores Action of Alcohol-Related Metabolic ‚Switch‘

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Medikamente gegen Alkoholismus (Leserbrief)

Mittwoch 28. Oktober 2009 von htm

18.10.2009

Redaktion Leserforum
Tages-Anzeiger
Postfach
8021 Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Weg von der Flasche“, vom 17.10.09

Es wäre sicher erfreulich, wenn Alkoholismus mit Hilfe von Medikamenten bekämpft oder gar geheilt werden könnte. Nur sollte, wie nach einem klinischen Entzug, die psychologische Therapie folgen. Die Willenskraft wird immer eine Rolle spielen. Die besten Erfolge werden aber erzielt, wenn nach der Therapie direkt anschliessend eine Nachbetreuung in einer Gruppe erfolgt und dann sich die Persönlichkeit in einer Gruppe von Abstinenten weiter entwickeln kann. Das ergibt einen neuen Freundeskreis und Entfaltungsmöglichkeiten. Das von mir 1988 auf Anregung eines Mitarbeiters der Zürcher Alkoholberatungsstelle entwickelte und vom Kanton Zürich aus dem Alkoholzehntel mehrheitlich finanzierte Nachbetreuungs-Projekt läuft immer noch und wird erweitert. Nur sterben die Abstinentengruppen, welche diese anspruchsvolle Betreuungsaufgabe zu leisten imstande sind, langsam aus. Die medikamentöse Behandlung könnte deshalb an Bedeutung noch gewinnen. Damit würde allerdings das Interesse der Pharmaindustrie am florierenden Alkoholhandel noch steigen. Und die Prävention hätte es noch schwerer, wirksame verhältnispolitische Massnahmen durchzubringen.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

(leicht gekürzt veröffentlicht am 22.10.09)

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US-Studie: Gene verführen zur Trunksucht (auch?)

Mittwoch 28. Oktober 2009 von htm

Einer US-Studie zufolge bestimmen zwei Gensysteme den Umgang mit Alkohol. Eines legt fest, wie viel jemand trinkt. Ein zweites bestimmt das Risiko einer Abhängigkeit. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.10.09) focus.de, 27.10.09

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USA: Forscher schlagen Alarm

Dienstag 6. Oktober 2009 von htm

Vor dem Hintergrund, dass Suchtmittelmissbrauch heute für eine von 14 Spitaleinweisungen verantwortlich ist und Milliarden von Gesundheitskosten verursacht, haben führende Wissenschaftler auf dem Capitol-Hügel die Beweise, die bereits vorhanden sind und jene, die wir bei Behandlung und Prävention von Alkohol-, Drogen- und Tabakmissbrauchnoch benötigen, vorgestellt. …
„Bisher haben Forscher bedeutende Beweise zur Wirksamkeit von Massnahmen erbracht, z.B. minimales Einstiegsalter, strengeres Vorgehen bei Alkohol am Steuer und Erhöhung der Alkoholsteuern,“ sagte er.
Z.B. gibt es Beweise, dass eine Erhöhung der Alkoholsteuern im Gleichschritt mit der Inflation zu einer Reduktion beim starken Alkoholkonsum von Jugendlichen um 19% führen würde, und zu einer 6%-Reduktion beim Hochrisiko-Konsum. Die Forschung zeigte auch, dass nur schon eine Änderung der Lizenzbedingungen und eine Veränderung der Betriebszeiten von Geschäften, die Alkohol verkaufen, einen signifikanten Effekt auf den Konsum und alkoholbezügliche Probleme haben können. (Source: Medical News Today, 10/5/09) Kommentar: Würden sich unsere Wissenschafter auch so direkt einsetzen? Hätten die Politiker dann offenere Ohren?

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Gene complex and AD among Spanish Caucasian males

Dienstag 22. September 2009 von htm

Polymorphisms Of The Interleukin-1 Gene Complex May Influence Alcohol Dependence
Cytokines are small proteins secreted by cells that serve as molecular messengers between cells. Pro-inflammatory cytokines – which function in the immune system- may be involved in alcohol dependence (AD). A study of three polymorphisms of the interleukin-1 gene complex (IL-1) and one of the tumor necrosis factor-alpha (TNFα) has found that IL-1 may directly contribute to AD among Spanish Caucasian males. (Source: Medical News Today, 9/21/09)

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