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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Prominenz'

Der Fall Polanski

Sonntag 4. Oktober 2009 von htm

Mittlerweile haben über 100 Filmschaffende (darunter die Regisseure Woody Allen, Pedro Almodóvar und Martin Scorsese) aus Roman Polanskis Umfeld eine Petition unterschrieben, in der um Freilassung des 76-jährigen Schauspielers und Regisseurs gebeten wird. Ihm wird vorgeworfen, vor über 30 Jahren eine 13-Jährige unter Drogen und Alkohol gesetzt und sexuell missbraucht zu haben (Viply berichtete). Aber die Person, die Polanski tatsächlich den Kragen retten könnte, denkt gar nicht daran: Arnold Schwarzenegger. Als kalifornischer Gouverneur könnte er Polanski nach Landesrecht begnadigen. Doch Arnie forderte nun gleiches (Straf-)Recht für alle! (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.10.09) viply.de, 3.10.09

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Bericht vom Oktoberfest

Sonntag 4. Oktober 2009 von htm

»Love Parade war gestern«. Journalisten in Dirndl und Lederhosen, ein bisschen Wahlkampf und die weltbekannte »German hospitality«. Ein Besuch beim Oktoberfest. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.10.09) Jungle World, 1.10.09

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Geschichten, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Veranstaltungen, Werbung | Keine Kommentare »

9-jähriger in Effretikon hätte lieber Schnaps im Cocktail

Montag 28. September 2009 von htm

Anlässlich der Eröffnung des neugestalteten Dorfplatzes wurden akoholfreie Drinks ausgeschenkt. Ein Neunjähriger meinte, es könnte schon einen Schuss Schnaps vertragen. In den Ferien in Italien hätte er eine ganze Flasche Alkohol getrunken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.9.09) Kommentar: Das wäre ein Fall für den Effretiker Gesundheitsvorsteher, Nationalrat Max Binder, der in der Herbstsession die Alkoholreklame am Fernsehen propagiert und die Verantwortung der Eltern betont hat. Auch die Schule des kleinen Aufschneiders müsste sich darum kümmern. (siehe auch Leserbriefe)

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Zitat: Thomas Mattig, Dir. Gesundheitsförderung Schweiz

Samstag 26. September 2009 von htm

Interview in der Neuen Zürcher Zeitung vom 26.9.09
Frage: Was stört Sie am meisten als Staatsbürger?
T. Mattig: „Ich wünsche mir mehr Leute aus Politik und Wirtschaft, die ihre eigenen Interessen in den Hintergrund stellen und stattdessen das Wohl unseres Landes in den Vordergrund rücken.“
Kommentar: Wir sind doch nicht allein mit diesem Wunsch.

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Didier Burkhalter übernimmt das EDI

Freitag 18. September 2009 von htm

Der neue Bundesrat tritt das Erbe von Bundesrat Couchepin an. Ein schweres Erbe. In seinem Departement gibt es viele offene Baustellen. Die Presse verschweigt einmal mehr das Alkoholproblem. Dabei wäre die Reduzierung seines Ausmasses der Schlüssel für die Lösung vieler Probleme im EDI. Z.B. mit Hilfe unserer Projekt-Idee. (siehe auch Tages-Anzeiger online, 18.9.09

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Burt Reynolds in Klinik

Freitag 18. September 2009 von htm

Schauspieler Burt Reynolds soll sich wegen seiner Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit in Behandlung begeben haben: Er war zuvor halb bewusstlos und blutüberströmt in seinem Haus gefunden worden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.9.09) gala.de, 18.9.09

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Bundesrat Maurers Medienschelte

Freitag 18. September 2009 von htm

Online-Kommentar zu: „Bundesrat Maurer liest den Medien die Leviten“, NZZ, 18.9.09
Im März 2006 reichte ich dem Schweizer Presserat eine Beschwerde ein, weil die Schweizer Presse ihre Pflicht nicht wahrnähme, die öffentliche Diskussion zum Alkoholproblem mit eigenen kritischen Beiträgen zu unterstützen. Sie wurde glatt abgelehnt. Schade, dass Herr Maurer seine Kritik erst jetzt anbringt, er wäre ein wertvoller Kronzeuge gewesen. Das Problem besteht immer noch, die Medien verhalten sich gemäss den Vorgaben aus Bern und jenen der Alkohollobby. Ob eine Änderung allerdings die SVP mit ihrer unsozialen Haltung umstimmen könnte, muss leider bezweifelt werden, denn “Wer sich einer Ideologie verpflichtet fühlt, muss sich um die Realität nicht scheren.” Zitat aus dem gestrigen Tages-Anzeiger)

Kategorie: Allgemein, Leserbriefe, Politik, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Bundesrat Maurers Medienschelte

Freitag 18. September 2009 von htm

Einer Abrechnung gleich, liest der VBS-Chef den Medien die Leviten. Nicht ohne Verbesserungsvorschläge zu machen. „Medien benehmen sich wie Kurtisanen“. „Viele Medien nehmen ihren Informationsauftrag nicht ernst», sagte Maurer anlässlich der Jahrestagung des Verbandes Schweizer Presse am Donnerstag in Interlaken. «Pfusch ist an der Tagesordnung.» Schnellschüsse und Kurzschlüsse füllten die Zeitungen und elektronischen Medien. Aus Nichts würden Schlagzeilen gedrechselt. Darüber hinaus unterdrückten Medien auch Informationen. Damit unterliefen sie die demokratische Meinungsbildung. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.9.09) NZZ, 18.9.09 mit unserem Online-Kommentar: Hermann Meyer (18. September 2009, 11:47)
Bundesrat Maurers Medienschelte
Im März 2006 reichte ich dem Schweizer Presserat eine Beschwerde ein, weil die Schweizer Presse ihre Pflicht nicht wahrnähme, die öffentliche Diskussion zum Alkoholproblem mit eigenen kritischen Beiträgen zu unterstützen. Sie wurde glatt abgelehnt. Schade, dass Herr Maurer seine Kritik erst jetzt anbringt, er wäre ein wertvoller Kronzeuge gewesen. Das Problem besteht immer noch, die Medien verhalten sich gemäss den Vorgaben aus Bern und jenen der Alkohollobby. Ob eine Änderung allerdings die SVP mit ihrer unsozialen Haltung umstimmen könnte, muss leider bezweifelt werden, denn “Wer sich einer Ideologie verpflichtet fühlt, muss sich um die Realität nicht scheren.” Zitat aus dem gestrigen Tages-Anzeiger)

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Juan Martin Del Potro nach dem Sieg über Roger Federer

Mittwoch 16. September 2009 von htm

Da er erst nächste Woche 21-jährig wird, darf er offiziell noch nicht mit Champagner auf seinen Sieg am US-Open anstossen. In den USA liegt die Alterslimite, das Mindestalter für Alkoholkonsum, bei 21. Er werde sich bei dieser Gelegenheit einen Käsekuchen leisten, meinte er. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.9.09)

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Intervention betr. Alkoholwerbung am Fernsehen

Mittwoch 16. September 2009 von htm

E-mail an Nationalrat Max Binder, Effretikon
3.9.2009

Sehr geehrter Herr Nationalrat Binder,

Sie haben in der Sommersession Ihren Kollegen, Nationalrat Aeschbacher, ziemlich herablassend (gemäss amtlichem Wortprotokoll) des Populismus bezichtigt, weil er sich erlaubt hatte, die Interessen der Jugend vor die Interessen der Alkohol- und Werbeindustrie zu stellen. Als Fachmann der Alkoholpolitik und als Einwohner von Illnau-Effretikon, der von Ihnen als dem Gesundheitsvorstand dieser Stadt in gesundheitlichen Belangen betreut werden sollte, erlaube ich mir, Ihnen Gelegenheit zu einer Neuorientierung zu geben.

Als Alternative zum diskutierten Verbot der Alkoholwerbung am Fernsehen sprachen Sie sich für eine In-die-Pflichtnahme der Eltern aus. Die sollten dafür sorgen, dass ihre Kinder keine Alkoholprobleme bekämen. Sie seien dafür verantwortlich.

Sie haben damit natürlich völlig recht. Der kleine Unterschied besteht nur darin, dass es deren Pflicht und Verantwortung wäre, sie diese aber nur in beschränktem Umfange erfüllen und wahrnehmen können. Diese elterliche Aufgabe kennt man ja nicht erst seit heute, aber noch nie ist es gelungen, die Eltern, auf die es ankam, zu ihrem Glück zu zwingen. An entsprechende Elternkurse gehen bekanntlich meist nur jene Eltern, die soviel Verstand und Pflichtgefühl haben, auch von sich aus das Richtige zu tun. Jene, die es nötig hätten, erreicht man nicht. Sie können nun einen Eltern-Führerschein propagieren, der vor der Heirat erworben werden, oder dem Vermieter vorgewiesen werden müsste. Eine Variante wäre ein Elternkurs in der Rekrutenschule und im WK. Nachdem aber immer weniger Männer diensttauglich sind, würden auch so zu wenige erreicht.

Ich vermute, dass Ihr grosser Auftritt für Elternpflichten genau das war, was Sie Ihrem Kontrahenten vorwarfen, Populismus in Reinkultur.

Nun aber zu den Tatsachen:
Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass das Verhalten der Eltern einen Einfluss auf den Alkoholkonsum ihrer Kinder hat, aber wie gesagt, diese Erkenntnis nützt nicht viel. Andere Einflüsse wirken ebenfalls. Z.B. die Peer Groups oder die Alkoholwerbung. Diesen letzteren negativen Einfluss können wir eliminieren, wenn wir nur wollen. Sie und die meisten Ihrer Parteikolleginnen und –Kollegen haben sich bisher geweigert, das Alkoholproblem ernst zu nehmen und die nötigen Schritte zu einer Entschärfung zu unterstützen. Sie erwarten von vielen Eltern, sich zu ändern und Verantwortung zu übernehmen. Sie und Ihre Partei waren bisher aber selber unfähig, alte Vorurteile abzulegen, die Erkenntnisse der Wissenschaft zu akzeptieren und unserem Land und Volk eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Beweisen Sie das Gegenteil und verhelfen Sie als ersten Schritt dem Alkoholwerbeverbot im Nationalrat zur Mehrheit. Dann verdienen Sie die Hochachtung Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger und sind auch legitimiert, das Amt eines Gesundheitsvorstands auszuüben. Bisher haben Sie mich nur immer an das geflügelte Wort vom Bock und dem Gärtner erinnert.

Es würde mich freuen, wenn mein Brief die erhoffte Wirkung erzielen würde.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
PS Leider hat dieser Brief nichts gebracht, Herr Binder stimmte wieder für Alkoholwerbung.

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