Dienstag 1. Dezember 2009 von htm
Die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans im Interview über ihr neues Amt: Sie spricht sich gegen höhere Steuern auf Alkohol und Nikotin aus. Sie spricht sich aber gegen eine generelle Freigabe von Drogen aus. (Quelle: Google Alkohol Alert, 29.11.09) Kölner Stadt-Anzeiger, 29.11.09 ZEIT ONLINE, 29.11.09 Kommentar: Statt höheren Steuern auf Alkohol und Tabak will sie mehr Prävention. .. Sie ist gegen mehr Werbeeinschränkungen und gegen Alkohol-Testkäufe durch Jugendliche. Aber sie sagt selber, sie müsse sich noch einarbeiten. Sie weckt als FDP-Frau wenigstens keine falschen Erwartungen. Es kann nur freudige Überraschungen geben.
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Sonntag 29. November 2009 von htm
Online-Kommentar zu „Alkohol-Beichte als Vorbild“ auf oe24, am 28.11.09: Das öffentliche Bekenntnis dieses Priesters begrüsse ich sehr, besonders weil es die gegenwärtige Präventionskampagne unterstützt. Noch mehr würde ich es schätzen, wenn die katholische Kirche sich aufraffen könnte, allgemein deutlich die Bestrebungen zu unterstützen, den Alkoholkonsum und damit die alkoholbedingten Schäden zu reduzieren. Die WHO und die EU ringen gegenwärtig hart mit der Alkoholindustrie um gangbare Lösungen. Da würde eine eindeutige Stellungnahme gegen das überbordende Alkoholmarketing und seinen Einfluss in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle spielen. Das Christentum steht doch für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Nächstenliebe ein. …
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Sonntag 29. November 2009 von htm
Infrastrukturministerin Bures freut sich über das prominente Testimonial des Pfarrers. Es war die „Beichte“ des Jahres. Am Freitag gestand Dompfarrer Toni Faber im ÖSTERREICH-Interview, dass er wegen Trunkenheit am Steuer für vier Monate seinen Führerschein verloren hatte. Seither redet tout Vienne über die „tätige Reue“ des prominenten Pfarrers vom Stephans-Dom. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.11.09) oe24, at, 28.11.09 Online-Kommentar: Das öffentliche Bekenntnis dieses Priesters begrüsse ich sehr, besonders weil es die gegenwärtige Präventionskampagne unterstützt. Noch mehr würde ich es schätzen, wenn die katholische Kirche sich aufraffen könnte, allgemein deutlich die Bestrebungen zu unterstützen, den Alkoholkonsum und damit die alkoholbedingten Schäden zu reduzieren. Die WHO und die EU ringen gegenwärtig hart mit der Alkoholindustrie um gangbare Lösungen. Da würde eine eindeutige Stellungnahme gegen das überbordende Alkoholmarketing und seinen Einfluss in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle spielen. Das Christentum steht doch für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Nächstenliebe ein. …
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Montag 23. November 2009 von htm
Vom ewigen Streben nach Gerechtigkeit. Was Recht und Unrecht ist, steht in den Gesetzen. Was aber ist Gerechtigkeit? In ihrer Rede am Ustertag ging Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) der Frage nach. Zitat aus dem TA-Bericht: „Der Staat müsse dafür sorgen, dass seine Bürger sich gerecht behandelt fühlen. Schleiche sich das Gefühl der Ungerechtigkeit in die Seele der Menschen, destabilisiere dies die ganze Gesellschaft.…“
(Quelle: Tages-Anzeiger, 23.11.09) Kommentar: Was tun also die Politiker, die Alkoholindustrie und die Medien? Sie sorgen dafür, dass die Menschen, d.h. alle Passivtrinker, schlecht informiert sind und sich so nicht ungerecht behandelt fühlen können. Bis jetzt mit vollem Erfolg.
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Montag 23. November 2009 von htm
Kann es sein, dass manche Jäger nur ihre Flinte ruhig halten können wenn sie Alkohol zu sich genommen haben? Am Feldrain verlieren die Sträucher ihre Blätter und geben den Blick in die ehemaligen Unterstände der Jäger frei. Weit ab von Dörfern und Straßen findet man in großer Zahl die Hinterlassenschaften der Menschen die unsere Natur mit ihrer Arbeit erträglicher machen wollen. Hier liegen also die Tierkenner schwer bewaffnet und alkoholisiert auf der Lauer. Unvorstellbar, auf einem Gelände, welches auch der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Anwendung von Schusswaffen geschieht in anderen Bereichen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Aber Jäger haben sich ihre eigenen Gesetze geschrieben. Es treibt sich in ihren Kreisen auch genug Prominenz herum, die genügend Einfluss nehmen, um auch das Unmögliche möglich zu machen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.11.09) rp-online.de, 22.11.09
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Donnerstag 19. November 2009 von htm
Online-Kommentar zu: „Volkserzieherin“ Sabine Bätzing tritt ab in WELT ONLINE am 18.11.09 Kontrabass:
Jeder, der einmal ein Bier gekippt hat, fühlt sich als Fachmann der Alkoholpolitik und in seiner Freiheit eingeschränkt, wenn nur schon von konsumsenkenden Massnahmen gesprochen wird. Er bezieht seine Informationen von Gleichgesinnten und viele Medien bestärken ihn durch falsche oder unvollständige Beiträge, statt der Gesellschaft ein Diskussionsforum zu bieten, das sie weiterbringt.
Etwas nüchtern betrachtet sollte jeder einsehen, egal ob und wie viel er trinkt, dass er ein Passivtrinker ist, der durch die jahrzehntelangen Bemühungen der Alkohol- und Werbeindustrie dazu gebracht wird, ein Leben lang ungefragt Zehntausende an die alkoholbedingten Sozialkosten zu bezahlen und klaglos die eingeschränkte Lebensqualität hinzunehmen. Er ist sogar so blöd, die Alkoholindustrie zu verteidigen. Diese Sozialkosten sind übrigens mindestens zehnmal so hoch wie die auf Alkohol erhobenen Steuern.
Eine Frau Bätzing und jede Nachfolgerin hat einen unmöglichen Job, so lange die Regierung nicht hinter ihr steht und ihre Bemühungen sabotiert. Und die Regierung hat so lange Angst vor den Wählern, etwas Sinnvolles auf diesem Gebiet durchzuziehen, so lange sie nicht mit der Unterstützung des Volkes rechnen kann. Und dieses schlecht informierte Volk bringt diese Unterstützung nicht, weil – siehe oben. Dabei hätten die nicht oder wenig Konsumierenden vielleicht sogar die Mehrheit und könnten die Alkoholpolitik anders bestimmen. Jetzt dienen sie nur der Alkoholindustrie und schaden sich selber.
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Freitag 13. November 2009 von htm
Der FC Zürich verurteilt Kresimir Stanics neuen Tempoexzess «aufs Schärfste». (138 statt 80 km/h im Tunnel.) Stanic bleibt aber weiterhin Trainer der FCZ-Juniorinnen. Sein Vater nimmt ihn in Schutz. Die Suchtprävention, die ihn für Einsätze in Schulen engagiert hat, will mit ihm reden, sagt aber einen nächsten Schuleinsatz ab. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.11.09) Kommentar: Gibt es so wenige echte Vorbilder für die Suchtprävention, dass auf diesen Raser zurückgegriffen werden muss?
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Freitag 13. November 2009 von htm
Nigerias Fußball-Star Stephen Worgu ist von einem sudanesischen Gericht zu 40 Peitschenhieben und einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er Alkohol getrunken hat. Der britische Rundfunksender BBC berichtete, Worgu sei im August bei einer Verkehrskontrolle alkoholisiert erwischt worden. Der Stürmer, der 2008 Torschützenkönig der afrikanischen Champions League war, spielt für den Verein Al Merreikh im nordsudanesischen Omdurman. Im islamischen Nordsudan ist Alkohol illegal. Das Urteil gegen den Fußballer ist noch nicht rechtskräftig, sein Anwalt legte Berufung ein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.11.09) netzeitung.de, 12.11.09
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Freitag 6. November 2009 von htm
22.10.2009
Tages-Anzeiger
Redaktion Leserforum
8021 Zürich
Per E-Mail
Leserbrief zu „20 Jahre Stiller Has“ , Interview im Tages-Anzeiger vom 22.10.09
Endo Anaconda verausgabt sich nicht nur am Mikrofon, er produziert auch ziemlich dumme Sprüche, die ihn nicht gerade stark von den von ihm apostrophierten Spiessern unterscheiden lassen. Lieber sollen sich die Leute für ihre Ekstase zudröhnen, als dies bei einer Freikirche zu suchen. Warum denn? Diese fühlen sich jedenfalls auch nachher besser und schädigen nicht ihre Gesundheit und die Gesellschaft. Er hat noch nicht gemerkt, dass wir alle Passiv-Trinker sind, die es sehr wohl etwas angeht, wenn sich jemand zudröhnt, sei es nun mit Whiskey, Absinth oder Heroin. Denn wir alle zahlen die Zeche über Steuern, Versicherungs- und Krankenkassenprämien, durch Gewalt in den Familien, in der Öffentlichkeit, in den Bahnen, im Sportumfeld, im Strassenverkehr, im Zusammenhang mit Sexualität, usw. Der Staat müsste im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger handeln. Er versucht es, leider mit geringem Erfolg, weil die Mehrheit der Parlamentarier und des Bundesrates, die Wirtschaftsverbände, die Werbebranche und die Medien das Volk für dumm verkaufen, nicht informieren, die Gesundheitskosten nicht senken wollen, wo es gut möglich wäre und warten, bis die EU uns vielleicht einmal zu unserem Glück zwingt. Anteil am Misslingen der Prävention haben allerdings auch alle jene angeblich liberalen Freiheitskämpfer, die sofort vom Verbotsstaat reden, wenn ein schüchterner Versuch in die richtige Richtung getan werden sollte und übersehen, dass ihre Lust an der Eigenzerstörung (sie nennen das Eigenverantwortung) sehr wohl die ganze Gesellschaft angeht. Die Alkoholindustrie, die auch Endo Anaconda den Geist vernebelt, profitiert weiter, und kompensiert eventuelle Verluste in Europa bereits in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wo sie den Erfolg unserer Entwicklungshilfe reduziert.
Zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen hat sich in der gleichen Ausgabe eine Zürcher Fachärztin äussern dürfen. Sie meint, wir müssten die Mechanismen im Gesundheitswesen hinterfragen und unsererseits gut informiert werden. Sie ist skeptisch, dass es eine Besserung geben werde. Wenn alles bleibt, wie oben beschrieben, hat sie sicher recht. Andererseits könnten gerade die Ärzte die Informationsblockade aufbrechen, wie es in England geschieht. Das würde auch den Druck auf ihren Stand abbauen und der Volksgesundheit sehr dienen, der sie sich ja verschrieben haben.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht erschienen)
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Freitag 6. November 2009 von htm
Vertragsverlängerung zwischen Michael Schumacher und Bacardi: Der Rekordweltmeister wirbt gegen Alkohol am Steuer. Bacardi und Michael Schumacher haben angekündigt, ihre erfolgreiche Kampagne „Champions Drink Responsibly“ gemeinsam fortzusetzen. Bis 2011 bleibt Schumacher damit prominenter Bacardi-Botschafter. Bereits seit 2008 engagieren sich beide Parteien gemeinsam für null Promille am Steuer. Die preisgekrönte Kampagne hat seitdem mehr als 80 Millionen Menschen auf der ganzen Welt erreicht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) motorsport-total.com, 5.11.09 Kommentar: Damit hat Schumacher vor allem für Bacardi und für sich bei 80 Mio. Menschen Imagepflege geleistet.
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