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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Prominenz'

Emma Watson zum Zweiten

Dienstag 9. November 2010 von htm

“Harry Potter”-Schauspielerin Emma Watson hat enthüllt, dass ihre Eltern Chris und Jacqueline, die sich trennten, als sie fünf war, sie immer wie eine Erwachsene behandelten und ihr schon im Kindesalter Wein (mit Wasser, Red.) zum Essen erlaubten.
Die mittlerweile 20-Jährige ist davon überzeugt, dass sie es der Einstellung ihrer Eltern zu verdanken hat, dass sie als Jugendliche nicht zur exzessiven Trinkerin geworden ist, wie viele ihrer Freunde. Sie erklärt: “Mein Vater erlaubte dieses ganze Kinderzeug nicht… (Quelle: Google Alkohol News, 8.11.10) showbiz.de, 8.11.10 unser Online-Kommentar: Schon eigenartig: Ein Tag, nachdem berichtet wurde, Emma Watson habe ein Jahr lang an der Uni auf Alkohol vezichtet, wird diese Story nachgeliefert. Hat hier die Alkoholindustrie reagiert?
Wissenschaftlich ist erwiesen, dass es am besten ist, den Erstkonsum möglichst lange hinauszuschieben, um späteren Problemen vorzubeugen. Wer bei den Eltern mittrinkt, trinkt später auch bei den Kollegen mit. Emma Watson gehört offenbar zur glücklichen Minderheit, die anders reagiert, wahrscheinlich hat dies auch mit ihrem speziellen Lebenslauf zu tun, der ihren Charakter geformt hat.

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Leserbrief zu „Versalzener Neustart“

Dienstag 9. November 2010 von htm

4.11.10.2010

Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Versalzener Neustart“ am 4.11.10

René Zeller beklagt fast eine ganze Seite lang den Auftritt von Bundesrätin Calmy-Rey beim SP-Parteitag. Als grösste Schweizer Zeitung mit Schwerpunkt Wirtschaft wäre die NZZ wohl in der Lage zu bestätigen, was Calmy-Rey meinte, als sie sagte, Economiesuisse sei im Bundesrat vertreten. Dies besonders, seit deren vorheriger Vizepräsident in den Bundesrat gewählt worden ist. Dazu ist es ja sonnenklar, dass die meisten Parlamentarier und Bundesräte der bürgerlichen Parteien dauernd die Interessen der Wirtschaft vertreten. Die Frage ist einzig, hat Calmy-Rey richtig gehandelt, dies deutlich auszusprechen.? Und warum steht die NZZ nicht dazu?
Dazu muss man sich in die Lage unserer Aussenministerin versetzen. Jahrelang miterleben zu müssen, wie die bürgerlichen Bundesräte und Parlamentarier ihre Eigeninteressen durchsetzen und z.B. bei der Alkoholpolitik entgegen der wissenschaftlichen Beweislast sogenannt politische Entscheide treffen, die dem Wohl der Bevölkerung zuwiderlaufen, braucht gute Nerven. Ab und zu muss das Ventil geöffnet werden und der aufgestaute Ärger auch abziehen können.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(Nur leicht gekürzt am 9.11.10 veröffentlicht)

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Emma Watson trank in den USA keinen Alkohol

Montag 8. November 2010 von htm

‘Harry Potter’-Schauspielerin Emma Watson (20) erklärt nun, in ihrem ersten Jahr an der Brown University in den USA keinen Alkohol getrunken zu haben, da es “respektlos” gewesen wäre. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) showbiz.de, 7.11.10 mit unserem Online-Kommentar: Hut ab! Ihr gilt mein Respekt. Gerade an amerikanischen Unis werden die entsprechenden Versuchungen zahlreich sein. Als Promi hat sie es wahrscheinlich leichter, sich gegen aufdringliche Trinkangebote zu wehren. Mit ihrem Vorbild erleichtert sie es aber auch andern, einmal nein zu sagen.

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Die Swiss Indoors wechseln vom Tabak zum Alkohol

Donnerstag 4. November 2010 von htm

Seit 1994 war Davidoff Hauptsponsor der Swiss Indoors. Jetzt wird die Bindung vor allem auf Drängen der französischen Anti-Tabak-Lobby gelöst. Davidoff CEO Reto Cina kann nicht verstehen, warum nun mit einer Biermarke ein Fünfjahresvertrag abgeschlossen wurde. Alkohol sei doch für Jugendliche eher gefährlicher als Zigarren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.11.10) Kommentar: Auch wir können es nicht verstehen. – Wie manch anderes nicht in Bezug auf Alkohol und Sport.

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CH: Departementsübergabe im Volkswirtschaftsdepartement

Donnerstag 4. November 2010 von htm

Die Schlüsselübergabe von Bundespräsidentin Leuthard an Bundesrat Schneider-Ammann verlief standesgemäss. Die bisherige übergab dem neuen Departementsvorsteher (und Weinbergbesitzer) eine Flasche Wein und eine SuisseID. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.11.10) Kommentar: BR Schneider-Ammann mag bestreiten, dass er von der Economiesuisse ferngesteuert werde. Zusammen mit der Weinkultur im Rücken oder im Unterbewusstsein wird er es immer schwer haben, eine Alkoholpolitik zum Wohle der Bevölkerung zu unterstützen. Ob ihm die SuisseID dazu eine Hilfe sein wird?

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D: Alkohol! Skispringer Schmitts Trainer gefeuert

Mittwoch 3. November 2010 von htm

Ski-Boss: „Er hat sich mehrfach daneben benommen“
Marc Nölke (37), der Co-Trainer der deutschen Skispringer um Super-Star Martin Schmitt (32), wurde vom deutschen Ski-Verband fristlos gefeuert. Nölke, früher auch Mitarbeiter beim TV-Sender RTL, wechselte erst im Mai aus Österreich zurück nach Deutschland und war Assistent von Bundestrainer Werner Schuster. Grund für den Rauswurf: Ein peinlicher Auftritt in einem Hotel, bei dem Nölke anscheinend stark alkoholisiert war. (Quelle: Google Alkohol News, 3.11.10) bild.de, 2.11.10

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TOP NEWS: CH: Bundesrätin M. Calmy-Rey kritisiert ihre Kollegenmmen

Montag 1. November 2010 von htm

Die Aussenministerin hält die Bundesräte der Mitteparteien für Vertreter des Wirtschaftsverbands Economiesuisse und spricht von «Minderheitsregierung».
Mit überraschend scharfen Worten hat Micheline Calmy-Rey am SP-Parteitag ihre Bundesratskollegen attackiert. Grund dafür ist die Departementsverteilung, welche die Sozialdemokraten noch immer umtreibt. Sie sind empört, dass SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga gegen ihren Willen ins Justiz- und Polizeidepartement abgeschoben wurde.
Damit nicht genug: Calmy-Rey gab noch einen drauf und warf ihren Bundesratskollegen vor, der verlängerte Arm des Wirtschaftsverbands Economiesuisse zu sein. Wörtlich sagte sie: «Economiesuisse hat seine Vertreter im Bundesrat. (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.11.10 Kommentar: Das ist nicht erst seit der Departementsverteilung Tatsache. In der Alkoholfrage gibt Economiesuisse ebenso den Kurs an. Auch bei der bürgerlichen Parlamentsmehrheit. Und das komischerweise gegen ihre eigenen Interessen. Wann rebellieren die Aktionäre? (siehe auch die Reaktion der Angefeindeten; und unsern Online-Kommentar)Tages-Anzeiger, 2.11.10)

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CH: «Alkoholpolitische Veränderungen und ihre Konsequenzen»

Montag 25. Oktober 2010 von htm

Öffentlicher Vortrag von Michel Graf, Direktor von Sucht Info Schweiz, Lausanne
Ort: Diakoniewerk Neumünster in Zollikerberg, Brunnenhofsaal, Samstag, 30. Oktober 2010, 14.00 Uhr
Der Vortrag wird im Rahmen der Delegiertenversammlung des Blauen Kreuzes der deutschen Schweiz durchgeführt und ist öffentlich.

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Leserbrief zu „Alkoholfreie Nouvelle Cuisine“ in der NZZ

Samstag 16. Oktober 2010 von htm

12.10.2010

Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich

Per e-mail
Leserbrief zu „Alkoholfreie Nouvelle Cuisine“, vom 12.10.2010 (nicht online)
Eines der oft benützten Rezepte der Alkohollobby ist es, für sie unangenehme Vorkommnisse oder Entwicklungen mit einer Glosse abzutun. Mit leichter Ironie und einem süffisanten Lächeln wird dem Leser gezeigt, dass eine Meldung auf die leichte Schulter genommen und vergessen werden darf.
Diesmal handelt es sich um das Kochbuch für die Schulküche, das nun auch im Welschland ohne Rezepte mit Alkohol auskommen soll. Dazu hier einige Fakten:

Hoffentlich deckt der Heimatkanton von Bundesrat Burkhalter die neue Politik. Es ist immer noch richtig, den Erstkonsum von Alkohol so weit wie möglich hinauszuschieben, um späteren Alkoholproblemen vorzubeugen. Alkohol in der Küche, in der Confiserie, in der Schokolade dient auch dazu, Kinder auf den Alkoholgeschmack zu bringen. Verantwortungsbewusste Haushaltlehrerinnen haben sicher schon lange ihren Schulkindern gezeigt, wie der in Rezepten vorgeschriebene Alkohol gleichwertig mit Fruchtsäften ersetzt werden kann. Dass die Alkoholindustrie mittels Alcopops den Kindern und vor allem den Mädchen Alkohol geniessbar gemacht hat, ist ein anderes trauriges Kapitel. Ebenso, dass man immer wieder Mühe hat, in Läden und Gaststätten (auch in der Migros) Pralinen, Vermicelles oder Torten ohne Alkohol zu finden.

Der Glossenschreiber findet alles (Alkohol in der Kochschule, in der Kirche) halb so schlimm, “nicht päpstlicher sein als der Papst”. Das ist auch ein Weg, sich um objektive Berichterstattung zu drücken. Von Qualitäts-Journalismus mit Recherche ganz zu schweigen.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(gekürzt umgeschrieben, veröffentlicht am 16.10.10)
(siehe auch den Artikel der Basler Zeitung.)

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Jahrestagung der Drogenbeauftragten – Einladung zur Pressekonferenz „Alkohol- für Frauen (k)ein Problem?“

Sonntag 3. Oktober 2010 von htm

Berlin – Anlässlich ihrer Jahrestagung „Alkohol- für Frauen (k)ein Problem?“ lädt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, zu einer Pressekonferenz ein. Alkoholmissbrauch von Frauen ist ein bislang noch zu wenig beachtetes Themenfeld. Besondere Präventions- und Therapieansätze, die sich nach den Bedürfnissen und der Lebenssituation von Frauen ausrichten, sind notwendig. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung wird in ihrer Pressekonferenz zusammen mit Experten aus dem Bereich der Suchtforschung – Prof. Dr. Michael Klein und Dr. Heidi Reinl – ausführlich zum Alkoholmissbrauch von Frauen, zur Situation von Frauen in suchtbelasteten Familien sowie zum Alkoholkonsum in der Schwangerschaft Stellung nehmen und erste Ergebnisse der Jahrestagung vorstellen.
Wann? Dienstag, 5. Oktober 2010, 12:15 Uhr – 12:45 Uhr
Wo? dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin (Mitte)
Wer? Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Prof. Dr. Michael Klein, Katholische Hochschule Köln
Dr. Heidi Reinl, Hochschule Esslingen (Quelle: medcom24.de, 1.10.10)

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