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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'

Abstimmungskampf um Jugendzentrum in Zug

Montag 22. Februar 2010 von htm

«Jugendkultur ja, aber harter Alkohol nein» Seit Wochen wird über die Galvanik geschrieben. Man liest oft, die Jungen sollten auch etwas haben. Das finde ich auch. Gegen Jugendkultur ist meines Wissens niemand: sich treffen, musizieren, Spiele machen, Erfahrungen austauschen, im Internet surfen – alles i. O.
Die Interessengemeinschaft Galvanik besteht aber konsequent darauf, harten Alkohol auszuschenken. An der Standaktion vom Samstag waren viele Bürger davon überrascht. Die Konsequenzen davon hat ein Direktbetroffener an der Podiumsdiskussion vom 4. Februar erläutert: Er hat über 30 000 Franken Schäden, die er selber berappen muss. Die IG-Galvanik will dafür anscheinend nicht aufkommen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.2.10) zisch.ch, 18.2.10

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Die Bündner Regierung hielt sich nicht ans Alkoholkonzept

Montag 15. Februar 2010 von htm

Für Alkoholfälle hat die Bündner Regierung ein Konzept in der Schublade. Im Fall Reinhardt hielt sie sich aber nicht strikt daran. Im Kanton Graubünden will die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates die Affäre um Markus Reinhardt († 61) behutsam aufklären. Ihr Präsident, BDP-Politiker Gian Duri Ratti, nimmt das Ergebnis aber schon mal vorweg. Er gehe nicht davon aus, dass neue Erkenntnisse über den Suizid des Polizeikommandanten ans Tageslicht kommen. Das sagte er diese Woche zur «Südostschweiz». Wirklich nicht? SonntagsBlick-­Recherchen decken auf, wie Justizvorsteherin Barbara Janom Steiner (46, BDP) und ihr Vorgänger Martin Schmid (40, FDP) im Fall von Reinhardt auf das Prinzip Hoffnung setzten und ihn viel zu lange deckten. Ein Verhaltensmuster, das als Co-­Alkoholismus be­zeichnet wird. (Quelle: blick.ch, 14.2.10) Kommentar: Mitschuldig. Jetzt wäre der richtige Moment, die Lehren zu ziehen und in Bern eine wirksame Alkoholpolitik zu fordern. Vorher noch einen Alkohologiekurs absolvieren.

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Betrunkener Polizist bedrohte mit der Waffe Chef am WEF

Montag 15. Februar 2010 von htm

St. Galler Kantonspolizisten unterstützten ihre Bündner Kollegen beim WEF-Einsatz tatkräftig. In der Nacht auf Samstag, 30. Januar, auch beim Trinken. Ein Vorgesetzter, dem die Trunkenheit eines St. Galler Polizisten aufgefallen war, ordnete einen Blutalkoholtest an. Als der Chef seinen Untergebenen nach Hause schicken wollte, geriet der Betrunkene in Rage. Er zog seine Dienstwaffe und richtete sie auf den Vorgesetzten. Der St. Galler Polizeikommandant Alfred Schelling lässt den Vorfall laut Medienchef Hanspeter Krüsi untersuchen. Erhärten sich die Tatbestände, wird ein Disziplinarverfahren eröffnet. «Alkohol ist ganz klar ein Problem bei der Polizei» (Quelle: Sonntagszeitung, 14.2.10)

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Gepanschter Cognac als Waffe eines Serienmörders

Samstag 13. Februar 2010 von htm

Ein mutmaßlicher Serienmörder hat mindestens 13 Passagiere mit gepanschtem Cognac in Moskauer Vorortzügen vergiftet und dann ausgeraubt. Der 23-jährige Alexej W. bot seinen Mitreisenden stets einen Umtrunk an, um mit ihnen „auf die Geburt seines Töchterchens“ anzustoßen. Seine Opfer tranken den Alkohol, der mit starken Nervenberuhigungsmitteln versetzt war. Die Passagiere verloren das Bewusstsein und starben. Mindestens zwölf von ihnen überlebten mit schweren Nervenschäden. Auf Grund der grossen Beute, die bei der Hausdurchsuchung gefunden wurde, wird mit weiteren Opfern gerechnet. (Quelle: Google Alkohol News, 12.2.10) morgenweb.de, 12.2.10

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Bundeswehr: Rohe Leber und Alkohol bis zum Erbrechen

Mittwoch 10. Februar 2010 von htm

Die Bundeswehr-Gebirgsjäger in Mittenwald stehen im Verdacht, junge Soldaten mit skandalösen Mutproben und Aufnahmeritualen schikaniert zu haben. Diese müssten bis zum Erbrechen Alkohol trinken und rohe Schweineleber essen, um in einer internen Hierarchie aufsteigen zu können, berichtete ein ehemaliger Rekrut in einer Beschwerde an den Wehrbeauftragten des Bundestages, Reinhold Robbe. Auch würden Soldaten gezwungen, sich vor Kletterübungen vor den versammelten Kameraden zu entkleiden. Das berichteten die „Süddeutsche Zeitung“ sowie ARD und ZDF. (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.10) faz.net, 9.2.10

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Top News: Chaoten in Zürich

Montag 8. Februar 2010 von htm

Nach einer unbewilligten Kundgebung kam es in der Samstag-Nacht zu schweren Ausschreitungen zwischen Limmatplatz und Stauffacher. Die Polizei denkt über eine Bereitschaftstruppe nach.
400 bis 500 Personen versammelten sich laut Polizei am Samstag gegen 22 Uhr spontan beim Carparkplatz in der Nähe des Hauptbahnhofes und zogen dann durch die Stadtkreise 4 und 5. Unter ihnen waren nach Angaben der Zürcher Stadtpolizei rund 100 Personen aus der linksautonomen Szene und viel Partygänger.
Der laut Polizei äusserst militante Demonstrationszug bewegte sich in Richtung Limmatplatz und Langstrasse, durch den Kreis 4 und in Richtung Stauffacher. Unterwegs versprayten die Demonstranten mehrere Autos und Fassaden. Ausserdem schlugen sie Fensterscheiben von Fahrzeugen, Geschäften und Restaurants ein. Die Stadtpolizei schätzte den Schaden auf mehrere hunderttausend Franken. Über Verletzte lagen keine Angaben vor. Allein die Schäden am Haus des Tages-Anzeigers werden auf eine Viertelmillion Franken geschätzt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 7.2.10) weitere Artikel: Demonstranten feiern sich auf Youtube Der überaus grösste Teil waren junge Mitläufer. «Viele von ihnen standen offenbar unter massivem Alkoholeinfluss», sagt Cortesi. Kommentar: Ob der Tages-Anzeiger jetzt die Alkoholfrage etwas genauer anschaut? Die meisten werden ja erst aktiv, wenn sie selber betroffen sind.

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D: Rheinbacher Bannmeile für Glas und Alkohol nur teilweise

Montag 8. Februar 2010 von htm

Rheinbacher Bannmeile für Glas und Alkohol: Stadt kann neues Verbot nur teilweise umsetzen.
Glasflaschen sind in der Rheinbacher Innenstadt an Weiberfastnacht tabu. Am Wochenende gilt auch Alkoholverbot. Rheinbach. Das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts gegen das von der Stadt Köln erlassene Glasverbot beim Straßenkarneval hat keine Auswirkungen auf Rheinbach. Das teilte Stadtsprecher Peter Feuser mit. Denn der Richterspruch beziehe sich ausschließlich auf Köln. (Quelle: Google Alkohol News, 6.2.10) general-anzeiger-bonn.de, 6.2.10 mit internem Kommentar: Verbote sind geschmolzen. Kommentar: Die Gegnerschaft von Einschränkungen zu Gunsten der Allgemeinheit sind immer noch gross.

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Grossbritannien testet bruchfeste Biergläser

Freitag 5. Februar 2010 von htm

Pub-Gäste in Grossbritannien sollen sich ihre Halbe künftig aus unzerbrechlichen Gläsern zu Gemüte führen – sicherheitshalber. Die Regierung hofft, Unsummen an Gesundheitskosten zu sparen, wenn die Zecher ihre Pint-Gläser nicht mehr zerschlagen und bei Schlägereien als Waffe missbrauchen können. (Quelle: Google Alkohol News, 5.2.10) nzz.ch, 5.2.10 unser Online-Kommentar: Die britische Regierung ist unermüdlich im Finden von Möglichkeiten, die Alkoholschäden zu reduzieren. Nur die wirklich wirksamen Massnahmen meidet sie genauso unermüdlich, sie könnten ja den Absatz der Alkoholindustrie schmälern und die Bevölkerung von den immensen Sozialkosten entlasten. Wenn sie schon die Gläser entschärft, könnte sie auch gleich deren Grösse reduzieren und den Trend zu immer grösseren Einheiten umkehren. Das wäre auch ein kleiner Beitrag, wenn auch nicht im Sinne der Alkoholindustrie.

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Frau stößt Mann im Streit um Alkohol vor einfahrende S-Bahn

Donnerstag 4. Februar 2010 von htm

Im Streit um Alkohol hat eine 45-Jährige im Hamburger Hauptbahnhof einen Mann vor eine einfahrende S-Bahn gestoßen. Der 44-Jährige habe sich geistesgegenwärtig zur Seite gerollt und konnte dem Zug gerade noch ausweichen, teilte die Polizei mit. Er erlitt jedoch Knochenbrüche sowie eine Lungenverletzung und wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt. Gegen die nach kurzer Flucht im Hauptbahnhof festgenommene Frau wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.10) google.com, 2.2.10

Kategorie: Allgemein, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verkehr | Keine Kommentare »

Spanien bekämpft häusliche Gewalt

Dienstag 2. Februar 2010 von htm

Gewalt gegen Frauen ist in Spanien längst kein Tabuthema mehr. Die Regierung betrachtet das Problem als Staatsangelegenheit. Jetzt will sie den EU-Ratsvorsitz nutzen, um gemeinsame Strategien zu entwickeln. (Quelle: NZZ, 2.2.10) (nicht online) Kommentar: Trotz aller Ausführlichkeit erwähnt der Artikel mit keinem Wort die Bedeutung des Alkohols bei häuslicher Gewalt. In Spanien wird dies ein wichtiger Faktor sein, der mit Alkoholprävention angegangen werden müsste.

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