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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Feste und Feiern'

Alles Gute zum Neuen Jahr!

Sonntag 1. Januar 2012 von htm

Fürbitte-Gebet im heutigen Neujahrsgottesdienst zu St. Martin, Effretikon:

Zwischen den Bitten wird gemeinsam gesprochen:
Schenk uns deine Zukunft, Gott des Lebens!

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Es ist Zeit, die Zukunft nicht mehr durch den Blick nach hinten erahnen zu wollen.
Es ist Zeit nicht mehr zu sagen: Das haben wir nie gemacht.
Es ist Zeit genau das zu tun, was wir noch nie gemacht haben.
Nur das wird uns retten.

Es kann unser ganzer Lebensinhalt sein, Leben zu fördern, es zu schützen,
zu erneuern und es mit aller Kraft zu lieben.
Wo wir sonst genau und gewissenhaft nach Vorteilen für uns selbst gesucht haben,
können wir jetzt nach den Vorteilen anderer Ausschau halten
und ihr Leben unserem gleichstellen.

Es ist Zeit, uns nicht mehr auf das zu konzentrieren, was nicht geht.
Es ist leicht noch einmal, zum tausendsten Mal die lange Litanei der Unmöglichkeiten herunterzubeten und zu betonen, dass der Mensch kleinlich, egoistisch und böse ist.
Kommt, wir wollen uns auf das Unglaubliche, das in uns steckt, konzentrieren.
Wir wollen es hervorlocken und gestalten.

Wir brauchen nicht noch einen Film über Hitler, Napoleon, über Krieg und Gewalt.
Wir brauchen Vorbilder, die unser Leben berühren und andere Werte verkörpern.
Wir brauchen Regisseure, die uns mit der Sanfheit ihrer Bilder Mut machen,
erwachsen zu werden.

Wir brauchen Menschen, in der Politik, bei den Medien, in den Gewerkschaften,
in den Kirchen und Religionen, in den Familien und in den Schulen,
Menschen, die die Welt spirituell verstehen,
die keine Dogmen vertreten,
sonden die Menschen mit einer solchen Innigkeit LIEBEN,
die Wunden heilt und Wunder wirkt.

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Zusammengetragen aus dem Buch:
„Wenn wir hoffen, sind wir stark“,
Das Buch der Zuversicht

Ulrich Schaffer – Herder Spektrum 2004

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E: Alkohol, Sex, Graffiti – Barcelonas neue Bußgelder

Freitag 16. Dezember 2011 von htm

Die katalanische Mittelmeermetropole will nicht zum urbanen Ballermann werden. Jetzt sollen drastische Geldstrafen den Alkoholexzessen entgegenwirken.

Barcelona wird immer mehr das Opfer seines eigenen touristischen Erfolges. Mit Billigfliegern kommen die Besucher aus ganz Europa und USA, mieten sich in einem der zentral gelegenen günstigen Hostals, kleinen Pensionen oder neuen Low-Budget-Hotels ein. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Zahl der der Besucher (1990: 1,73 Mio. / 2010: 7,13 Mio.) und der Übernachtungen rasant gestiegen (1990: 3,79 Mio. / 2010: 14 Mio.).

Das typische Programm für Spaniens zweitgrößte Stadt: Ein bisschen Kultur, katalanische Küche, Shopping – und Amüsieren. Vor allem unter den jungen Besuchern gilt das Motto: Noch schnell ein paar Flaschen aus dem Supermarkt holen und die Party kann beginnen. Am besten gleich an den Rambles, Barcelonas berühmter Flaniermeile. Oder auf einem der lauschigen Plätze des Gotischen Viertels in der Altstadt. Da finden sich garantiert genügend andere zum Mitfeiern.

Und warum in eine Bar gehen, wenn die Stimmung auch draußen so gut ist? So denken viele. Nicht nur Fußballfans, alle möglichen feierfreudigen Jugendlichen (und auch solche fortgeschrittenen Alters) machen den öffentlichen Raum zum Open-Air-Club, trinken, entleeren zwischendurch ihre volle Blase an irgendeiner Hauswand – und hinterlassen Straßen und Plätze wie ein Schlachtfeld. …

Inzwischen ist die Stadtverwaltung tätig geworden. Wer sich in den Tourismus-Informationsstellen, Hotels oder größeren Geschäften von Barcelona umsieht, dem fallen seit einigen Monaten eigentümliche rote Faltblätter in mehreren Sprachen in die Hand: „Stop anstößige Verhaltensweisen – für eine gute Nutzung des öffentlichen Raums“ steht darauf.

Und hinter dem etwas umständlichen Titel verbirgt sich etwas, das man als Bußgeldkatalog bezeichnen könnte. Denn alle unerwünschten Verhaltensweisen sind mit einer entsprechenden Geldstrafe versehen. Zum Beispiel „Stop dem öffentlichen Genuss von Alkohol – 1500 Euro“, „Stop dem illegalen ambulanten Handel – 500 Euro“, „Stop dem Urinieren – 1500“ oder „Stop den Skates und Fahrrädern auf den nicht dafür bereitgestellten Orten – 1500 Euro“. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.12.11) welt.de, 15.12.11

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Alkohol und Atomkraft

Freitag 23. September 2011 von htm

Ein russischer Fischkutter rammte im Pazifik ein russisches Atom-U-Boot, während seine betrunkene Mannschaft unter Deck feierte. Das Schiff habe das Atom-U-Boot trotz Funksprüchen und Signalraketen ungebremst gerammt und leicht beschädigt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.9.11) Kommentar: Aber Alkohol ist doch völlig ungefährlich!

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Nachlese zur Zürcher Street Parade 2011

Montag 15. August 2011 von htm

Die Kantonspolizeien Aargau und Zürich haben auf Autobahnen um Zürich in der Nacht auf Sonntag Alkoholkontrollen durchgeführt. 37 Lenker mussten wegen Alkohol oder Drogen den Führerschein abgeben, 3 wurden verzeigt (0,5 – 0,8 Promille). (Quelle: NZZ, 15.8.11)
267 ärztliche Interventionen (Vorjahr 248) waren auf übermässigen Alkohol- oder Drogenkonsum zurückzuführen. Einer liegt mit Stichwunde im Koma, einer schwebt in Lebensgefahr nach 6m-Sturz bei Streit. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.8.11)
Der Zürcher Trance-Star DJ Energy ist tot: Wenige Stunden nach einem Auftritt an der Street-Parade verstarb der 37-Jährige. Die Todesursache ist unbekannt und wird untersucht. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.8.11)
Die Polizei hat am Sonntag auf der Autobahn A1 die Fahrfähigkeit von Fahrzeuglenker überprüft. Dies hauptsächlich im Hinblick auf Rückkehrer von der Street Parade, so die Kantonspolizei Bern. 16 Führerausweise mussten auf der Stelle abgenommen werden. (Quelle: Google Alkohol News, 16.8.11) bernerzeitung.ch, 15.8.11

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D: Rauschfrei durch den Sommer

Sonntag 31. Juli 2011 von htm

55 Peers der BZgA informieren in der Sommersaison über riskanten Alkoholkonsum.
Der Sommer ist Hochsaison bei den Peers der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Seit Mai sind die speziell geschulten jungen Menschen auf Festivals, an Stränden, bei Sport-Events und in Innenstädten unterwegs, um Gleichaltrige im direkten Gespräch über die Risiken von Alkohol zu informieren. In den bislang 270 Einsatztagen dieser Saison haben sie mit rund 27.000 jungen Menschen gesprochen. Mehr als 300 Einsatztage stehen bis Oktober noch aus.
Insgesamt sind für die BZgA in diesem Jahr 55 Peers in ganz Deutschland im Einsatz. Die Peer-Aktionen sind Teil der BZgA-Alkoholpräventionskampagnen „NA TOLL!“ und „Alkohol? Kenn dein Limit.“ und werden vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) gefördert. Ziel ist es, jungen Menschen eine kritische Einstellung zu Alkohol zu vermitteln und sie für einen verantwortlichen Umgang mit alkoholischen Getränken zu sensibilisieren. (Quelle: Google Alkohol News, 30.7.11) themenportal.de, 29.7.11

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CH: Mehrere Schlägereien überschatten das Montreux Jazz Festival

Sonntag 17. Juli 2011 von htm

Beim Montreux Jazz Festival ist es in drei Nächten zu grösseren Auseinandersetzungen zwischen Festivalbesuchern und Sicherheitsleuten gekommen. Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde ernsthaft verletzt. Zudem gab es grösseren Sachschaden.
Gemäss Polizeiangaben vom Sonntag gingen in den Nächten auf Samstag und Sonntag jeweils mehrere Gruppen von insgesamt rund 300 alkoholisierten Festivalbesuchern auf Sicherheitsleute und Polizisten los. Dabei flogen Flaschen, Steine und ähnliche Gegenstände. Die Randalierer verursachten grösseren Sachschaden, unter anderem auch an parkierten Autos. … (Quelle: sonntagszeitung.ch, 17.7.11)

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D: Alkoholverbot bei Groß-Events wäre den Versuch wert

Donnerstag 7. Juli 2011 von htm

Gelsenkirchen. Der Ausschank von Alkohol bei Massenveranstaltungen führt zu Problemen – siehe das Big-4-Konzert in Gelsenkirchen. Hemmungen fallen, die Gefahr steigt. Eine denkbare Lösung für WAZ-Lokalchef Friedhelm Pothoff: Alkoholverbot. Ein Kommentar.
Ein junger Mann aus Emden hat sein Leben verloren, nachdem er in der Veltins-Arena ein Konzert besucht hat. Das ist tragisch und unser Mitgefühl gilt jenen, die um ihn trauern. Die Umstände des Unfalls sind nicht geklärt. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass sich bisher keine Zeugen bei der Polizei meldeten. Die Ermittlungen laufen, es wird sich herausstellen, ob der 23-Jährige allein unterwegs war. Es ist nur schwer vorstellbar, dass niemand beobachtet hat, wie sich der Unfall tatsächlich ereignete. … (Quelle: Google Alkohol News, 6.7.11) derwesten.de, 5.7.11

Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Mit Alkohol den Hamburger Regen „weggetröstet“

Montag 4. Juli 2011 von htm

Weitgehend friedlich haben rund 250 000 Menschen im Hamburger Regen am Samstag den Schlagermove gefeiert – aber mit extrem viel Alkohol. «Die Krankenhäuser sind voll mit stark alkoholisierten Personen», teilte der Feuerwehr-Lagedienst am Samstagabend mit. Die Einsatzkräfte hätten rund um die Strecke der Musik-Parade in St. Pauli sehr viele Betrunkene aus dem Verkehr ziehen müssen. … (Quelle: Google Alkohol News, 3.7.11) welt.de, 2.7.11

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Gefährliche Mischung in Hamburg

Montag 4. Juli 2011 von htm

Jede Menge Alkohol in Kombination mit Gewalt und Unfällen hat am Schlagermove-Wochenende in Hamburg die Polizei vor allem an den Bahnhöfen in Atem gehalten.
Drei Betrunkene haben in der Nacht zu Sonnabend in einer S-Bahn einen 33-jährigen Fahrgast zusammengeschlagen und beklaut. Die 21 und 22 Jahre alten Tatverdächtigen hätten auch nach dem Aussteigen am S-Bahnhof Stadthausbrücke nicht von ihrem Opfer abgelassen und weiter auf den am Boden liegenden eingeschlagen, teilte die Bundespolizei mit. Außerdem stahlen sie dem 33-Jährigen einen MP3-Player. Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,8 und 2,76 Promille. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.7.11) welt.de, 3.7.11

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D: Facebook-Partys droht jetzt ein Verbot

Samstag 2. Juli 2011 von htm

Mehrere Innenminister fordern Verbote von Facebook-Partys, weil es dabei zunehmend zu Sachbeschädigungen und Gewaltexzessen kommt. In Wuppertal endete eine solche Feier kürzlich mit 16 Verletzten. Von den 800 Gästen nahm die Polizei 41 vorübergehend in Gewahrsam, es gab drei Festnahmen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung. (Quelle: Google Alkohol News, 2.7.11) morgenpost.de, 2.7.11

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