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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Alkoholkrankheit'

Alkohol wird im Alter zunehmend zum Problem

Mittwoch 29. September 2010 von htm

Sucht und Abhängigkeit bei alten Menschen sind ein zunehmendes Problem für das Personal in Alten- und Pflegeheimen. Bundesweit haben nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) rund 400.000 ältere Menschen ein Alkoholproblem, ein bis zwei Millionen sind medikamentenabhängig. Machen Sie hier den Test für Männer oder für Frauen und finden Sie heraus, ob Sie gefährdet sind. (Quelle: Google Alkohol News, 29.9.10) lifestyle.t-online.de, 28.9.10

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Niederländer therapieren Alkoholiker mit Alkohol

Freitag 24. September 2010 von htm

Erste Bier-Therapie Europas: Eine niederländische Klinik, das „Centrum Maliebaan“ in Amersfoort, behandelt Alkoholiker mit Alkohol. Die Klinik eröffnete im Oktober 2009. In ihr werden Patienten „kontrolliert abgefüllt“, wie Klinikpsychiater Eugene Schouten sagt. Täglich dürfen die Patienten bis zu fünf Liter Bier trinken; zwischen jedem halben Liter muss mindestens eine Stunde Pause eingelegt werden. (Quelle: Google Alkohol News, 24.9.10) welt.de, 23.9.10 Kommentar: Die Holländer sind immer für Überraschungen gut. Nach dem kontrollierten Trinken ist dies die logische Fortsetzung, gemäss der kontrollierten Heroinabgabe. Man kann nur hoffen, dass bei einigen Patienten die Einsicht wächst, ein normales Leben wäre erstrebenswert. Denn immer können sie ja nicht bleiben und draussen sich zu halten, wird sehr schwierig. Da müsste sofort eine Nachbetreuung einsetzen, sonst ist der neue Absturz programmiert.

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D: Suchterkrankungen: Pro Jahr Kosten in Milliardenhöhe

Donnerstag 23. September 2010 von htm

Suchtkrankheiten verursachen in Deutschland jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe. Allein Alkoholiker schlagen jährlich mit etwa 20 Milliarden Euro zu Buche, wie Professor Felix Tretter von der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS) anlässlich des 9. Suchtforums am Mittwoch in Nürnberg erklärte. Dabei seien die Kosten für die eigentliche Behandlung durch Entzug und Entwöhnung verhältnismäßig gering, betonte er. Deutlich höher seien die Folgekosten, etwa durch den Arbeitsausfall. (Quelle: netdoktor.de, 22.9.10) Kommentar: Diese Schätzung ist um einiges zu niedrig. Eine sorgfältige Erhebung für die Schweiz ergab vor Jahren 3.5 Mia. Franken reale Kosten bei 7 Mio. Einwohnern. Beim deutschen Mehrkonsum und Bevölkerungs-Plus muss mit 30 Mia. Euro gerechnet werden. Aber wen kümmert’s schon? Man kann ja doch nichts dagegen tun. – Meint das nicht informierte Volk.

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Ärzte sind für Alkoholabhängige wichtige Ansprechpartner

Mittwoch 22. September 2010 von htm

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat auf die Bedeutung der Hausärzte als Ansprechpartner für alkoholkranke Menschen hingewiesen. „Hausärzte können Alkoholprobleme bei ihren Patienten frühzeitig erkennen und ihnen helfen, ihre Suchterkrankung zu überwinden“, sagte Frieder Hessenauer, Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der BÄK, anlässlich einer gemeinsamen Fachtagung von BÄK und dem Fachverband Sucht in Berlin. (Quelle: aerzteblatt.de, 21.9.10)

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Was kosten uns die Süchte?

Samstag 18. September 2010 von htm

Der Tages-Anzeiger bringt einige Zahlen zu verschiedenen Süchten. Z.B. koste ein Alkoholiker der Allgemeinheit 6800 Franken. Dann heisst es, die Alkoholiker kosten das Land 7 Milliarden Franken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.9.10) Kommentar: Mit 7 Milliarden sind wohl die gesamten alkoholbedingten Sozialkosten gemeint, die vor Jahren in einer Untersuchung auf 6,5 Milliarden beziffert wurden. Wenn man diese 7 Milliarden mit den rund 300’000 Alkoholikern vergleicht, ergibt das einen Anteil von 23’333 Franken pro Alkoholiker. Die 7 Milliarden werden zu einem kleinen Teil von den Alkoholikern verursacht. Beteiligt sind in stärkerem Mass (doppelt) risikoreicher und mässiger Konsum, d.h. der Gesamtkonsum. Deshalb muss Prävention den Gesamtkonsum erreichen. Das heisst auch, dass wir pro Kopf der Bevölkerung im Durchschnitt rund 900 Franken (oder 450 Fr. reale Kosten) jährlich ungefragt ein Leben lang an diese Sozialkosten als Steuern sowie Kranken- und Versicherungsprämien zahlen. Die Gewinne bleiben beim Alkoholkapital.

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Lokführer verursacht Rangierunfall mit 3,67 Promille

Dienstag 14. September 2010 von htm

Wiesbaden – Unter starkem Alkoholeinfluss hat ein Lokführer eines privaten Eisenbahnunternehmens einen Rangierunfall verursacht. Der 43-Jährige habe 3,67 Promille Alkohol im Blut gehabt, teilte die Bundespolizei mit. (Quelle: Google Alkohol News, 14.9.10) bild.de, 13.9.10

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Unterrichtsmaterial: Meine Mutter säuft doch nicht!

Dienstag 14. September 2010 von htm

Endlich ist das Thema »Kinder aus suchtbelasteten Familien« auch in der Schule angekommen! In jeder Schulklasse (bei durchschnittlich 25 Kindern) finden sich ja immerhin auch fünf akut betroffene Kinder und Jugendliche – laut Statistik. Nun hat der Verlag an der Ruhr in seiner Reihe zu Alltagsproblemen K.L.A.R. – was für kurz-leicht-aktuell-real steht – ein Jugendbuch veröffentlicht und das dazugehörige Unterrichtsmaterial, die sog. Literaturkartei.
Meine Mutter säuft doch nicht bestellen: http://www.neuland.com/index.php?s=buc&s2=tit&bnr=113758
Arbeitsmaterialien für die Sekundarstufe I. 7.–10. Klasse
Literaturkartei bestellen: http://www.neuland.com/index.php?s=buc&s2=tit&bnr=113759

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Geschichten, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Unterricht, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Diebestour mit rekordverdächtigen 6,8 Promille Alkohol

Montag 13. September 2010 von htm

Mit 6,8 Promille Alkohol im Blut hat ein Mann in Baden-Württemberg weitere Getränke stehlen wollen. Der 54-Jährige war gestern in Rottweil gleich zweimal erwischt worden, als er mehrere Flaschen Hochprozentiges in Geschäften mitgehen lassen wollte. (Quelle: Google Alkohol News, 13.9.10) maerkischeallgemeine.de, 12.9.10

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales | Keine Kommentare »

Interview zu Alkohol-Konsum-Verboten

Samstag 4. September 2010 von htm

Blick sprach mit Monique Helfer (42) Sprecherin von der Sucht-Info Schweiz.
Blick.ch: Frau Helfer, ist ein Verbot die Richtige Lösung gegen Saufgelage, Pöbeleien und Vandalismus?
Monique Helfer: Wenn eine Stadt zum Ziel hat, Ruhe und Ordnung zu schaffen, mag dies helfen. Wollen die Sozialdepartemente etwas gegen das Rauschtrinken bei Jugendlichen unternehmen, kommt man damit nicht weit. … (Quelle: blick.ch, 3.9.10) mit unserem Online-Kommentar: Es kann kein Konsens über das Behandeln des Alkoholproblems als solches bestehen, weil die Bevölkerung weder über dessen Tragweite noch über die Verbesserungsmöglichkeiten informiert ist. Medien und die Politik schirmen ab, um nicht mit der Alkoholindstrie in Konflikt zu geraten. Wir alle zahlen die Zeche – jeder ungefragt ein Leben lang in Tausenden und nehmen die Einschränkung der Lebensqualität und die Alkoholisierung immer neuer Generationen in Kauf.
(siehe auch Interview im Beobachter 19/2010)

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Intimate partner violence and alcohol

Samstag 4. September 2010 von htm

»Cheers to the family«
Das Internationale Institut der schwedischen IOGT-NTO-Bewegung hat eine englischsprachige Broschüre herausgegeben, die auf den Zusammenhang von innerfamiliärer Gewalt und Alkoholkonsum hinweist: »Wir leben in einer Welt, in der Gewalt zu oft zuhause ist. Studien aus aller Welt zeigen, dass keine Gesellschaft gegenüber Gewalt zwischen Intimpartnern gefeit ist. (Quelle: Google Alkohol News, 3.9.10) zeitschrift-rausch.de, 1.9.10

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

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