Forschungsergebnisse-Übersicht  /  Research Results  2007 - 2008

Wie wir unter "Aktuell" bei Tagungsberichten erwähnt haben, sehen wir mit dieser Webseite auch die Möglichkeit,
als Dienstleistung  Forschungsergebnisse aus dem Suchtbereich in einer allgemein verständlichen Sprache
vorzustellen, die sonst meist nur unter Fachleuten bekannt sind. Für deren Inhalt können wir natürlich keine
Gewähr übernehmen, doch bemühen wir uns, nur bekannte und vertrauenswürdige Quellen zu benützen, die
wir auch angeben. Der Link verbindet Sie mit dem Bericht.
Gelegentlich werden wir angefragt, ob wir auch Schüler- oder Studentenarbeiten aufnehmen würden. Wir tun
dies bewusst, um sie zu unterstützen und als Anerkennung für ihren Einsatz; natürlich auch ohne Gewähr für
den Inhalt zu übernehmen. 

Aus Zeitgründen muss leider ab 14.5.07 die ausführliche Darstellung der Forschungsergebnisse meistens entfallen.
Bitte benützen Sie die angegebenen Links, um mehr Informationen zu erhalten.

Unfortunately we have to reduce our detailed presentation of research results because of lack of time, starting
May 15, 2007. Please use the given links to get more information.

                                                                                       Archiv - Forschung/Research 2002 - 2006

 

Thema (Link)

Datum
Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: In Sachsen trinken sogar 15 Prozent und in Bayern elf Prozent jeden Tag Alkohol. 23 Prozent gaben an, an zwei oder mehr Tagen pro Woche zu trinken. 41 Prozent genossen so gut wie nie alkoholische Getränke. (Quelle: Google Alcohol News, 30.12.08) FOCUS ONLINE, 29.12.08 30.12.2008
Binge Drinking A Socially Acceptable British Pastime. A new study carried out by Professor Christina Griffin, University of Bath, England, and team indicates that young people's alcohol consumption in Britain seems to be levelling off. Extreme drinking and planned drunkenness is still perceived as the norm amongst young people, the researchers report. Comment: The analyses of the situation and the reason for it seems well done. But the proposed consequences are a surrender. It's a life belt for the government, which is not able to defend it's people against the power of the alcohol industry. (Source: Medical News Today, 12/28/08 with ou comment )Rauschtrinken eine gesellschaftlich akzeptierbare britische Freizeitbeschäftigung. Eine neue Studie von Professor Christina Griffin, University of Bath, England, und ihrem Team zeigt an, dass der Alkoholkonsum junger Leute in England sich einzupendeln scheint. Extremes Trinken und geplante Berauschung wird noch immer als die Norm bei Jugendlichen wahrgenommen.  (siehe Leserbriefe, unser Kommentar)
Kommentar: Die vorgeschlagenen Massnahmen kommen einer Kapitulation gleich. Sie dienen der Regierung als Rettungsring, die nicht fähig ist, die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Alkoholindustrie zu verteidigen.
29.12.2008
Alcohol Consumption During Pregnancy: Published Reports Inaccurate. A national alcohol research group is concerned that the media's misinterpretation of a recent British research study could encourage pregnant women to be more at ease with temperate alcohol consumption. (see here on 11/3/08)
Comment: That's good to hear: A research group stands up. Why doesn't it happen more often? (Quelle: Medical News Today, 28.12.08) / Alkoholkonsum während der Schwangerschaft: Veröffentlichte Berichte ungenau. Eine britische Alkohol-Forschergruppe ist betroffen, dass die Fehlinterpretation einer kürzlichen britischen Studie schwangere Frauen ermutigen könnte, mit mässigem Alkoholkonsum unbeschwerter umzugehen.
Kommentar: Erfreulich, dass sich einmal eine Forschergruppe wehrt. Warum nicht häufiger? (siehe hier am 3.11.08)
29.12.2008
Rauschtrinken in der Westschweiz. Studie anlässlich der Rekrutenaushebung 2007 mit 3536 jungen Leuten von 19 Jahren. 75% betrinken sich mindestens einmal im Monat. 63% geben an, im vergangenen Jahr mindestens einmal zehn oder mehr Drinks pro Gelegenheit getrunken zu haben. Rauschtrinken sei bei jungen Westschweizern die Norm, schreiben die Verfasser der Studie. (Quelle: Zürcher Landzeitung, 24.12.08) 27.12.2008
Studie zur Verkalkung der Herzarterien: Eine Studie mit knapp 500 Erwachsenen zwischen 35 und 47 Jahren ergab, dass je mehr sie schliefen, je weniger verkalkten ihre Herzarterien. Eine Stunde mehr Schlaf reduzierte die Wahrscheinlichkeit neuer Verkalkungen um rund ein Drittel. Kommentar: Ob wohl mässige Alkoholkonsumenten mehr schlafen als Abstinente? Die mit einem Schlummertrunk schlafen nachweislich weniger tief, dafür vielleicht länger? Das wäre doch eine interessante Erklärung für die alkoholfreundlichen Herzstudien. (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.12.08) JAMA, Vol. 300, 24.12.08  Short Sleep Duration and Incident Coronary Artery Calcification.  "We have found a robust and novel association between objectively measured sleep duration and 5-year incidence of coronary artery calcification. One hour more of sleep decreased the estimated odds of calcification by 33%." Comment: Perhaps modest drinkers sleep more than abstainers? Those going to bed with a drink sleep less deeply but perhaps longer? This would be an interesting explanation for the many heart studies. 26.12.2008
Gene May Increase Drinkers' Colon Cancer Risk. A gene carried by up to 20 percent of white Americans raises heavy drinkers' risk of developing colon cancer, according to new research out of Heidelberg University in Germany. (Quelle: Join Together, 22.12.08) / Ein Gen kann das Risiko für Dickdarm-Krebs bei starken Alkoholkonsumenten (mehr als 2 Einheiten pro Tag) erhöhen. Das Gen tragen bis 20% der weissen Amerikaner. Studie der Universität Heidelberg, D. 23.12.2008
Don't Drink And Ride': Improving Subway Safety in New York, USA. Structural interventions and public safety messages may be the most effective ways to prevent subway fatalities and improve the overall safety of New York City subway systems, according to a study by researchers at Columbia University's Mailman School of Public Health. (Quelle: Medical News Today, 22.12.08) with our comment / Fahre nicht alkoholisiert mit der U-Bahn. Strukturelle Massnahmen und Sicherheitshinweise werden die besten Wege sein, um U-Bahn ¨Todesfälle zu vermeiden und um die allgemeine Sicherheit der New Yorker U-Bahn zu verbessern. (wir sandten Kommentar) 23.12.2008
French Youths Pick Up Bad Drinking Habits.  Binge drinking was once thought to be the exclusive province of young Brits and Americans, but now French adolescents are defying cultural stereotypes and drinking heavily with the intention of getting drunk, too. (Quelle: Join Together, 19.12.08)   Die französische Jugend nimmt schlechte Trinksitten an. Früher dachte man, Binge Drinking sei das Privileg von jungen Briten und Amerikanern, aber jetzt setzen sie sich über kulturelle Klischees hinweg und trinken auch heftig mit der Absicht, sich zu betrinken.  (Siehe auch Folie in D. Jernigans Vortrag mit Länderübersicht.) 23.12.2008
Gene May Make Some Drinkers More Prone to Violence
New research from Helsinki University Central suggests that individuals with a particular gene may be more likely to become violent when consuming alcohol. (Quelle: Join Together, 12/19/08) Gene machen vielleicht einige Alkoholkonsumenten anfälliger für Gewalt. Neue Forschung der Helsinki Universität Central legt nahe, dass Personen mit einem speziellen Gen eher gewalttätig werden, wenn sie Alkohol konsumieren.
23.12.2008
Monitoring the volume of alcohol marketing - David Jernigan (John Hopkins University) Power-Point Präsent. (22.12.08)
Überwachung des Volumens der Alkoholwerbung. Eine PPt-Präsentation von David Jernigan.
22.12.2008
The cost-effectiveness of increasing alcohol taxes: a modelling study. Alcohol taxes can be considered as a public health instrument as they are known to be able to decrease alcohol consumption. (Source: Eurocare Newsletter December 2008) BMC medicine, 28.11.08 / Die Kosten-Effektivität steigender Alkoholsteuern: Eine Modell-Studie. Alkoholsteuern können als Instrument der öffentlichen Gesundheit betrachtet werden, da sie bekanntlich fähig sind, den Alkoholkonsum zu reduzieren. 22.12.2008
A University of Sheffield (GB) report shows that policies which lead to price increases reduce alcohol consumption and can have significant effects on reducing alcohol-related harm. The report was commissioned by the Department of Health to help Government Ministers decide future alcohol policy.  (Source: Eurocare Newsletter December 2008) Sheffield report analyses effects of alcohol pricing and promotion policies / Eine Studie der Universität Sheffield, GB, zeigt, dass eine Politik, die zu Preiserhöhungen führt, den Alkoholkonsum vermindert und signifikante Effekte beim Reduzieren der alkoholbedingten Schäden haben kann. Der Bericht wurde vom englischen Department of Health in Auftrag gegeben, um den Ministern der Regierung bei der Festlegung einer zukünftigen Alkoholpolitik zu helfen. 22.12.2008
Study Says Pre-Drinking Part of a 'New Culture of Intoxication'
Researchers say that banning happy hours and other drink promotions unintentionally forces young people to find alternative sources for cheap alcohol before hitting the bars. (Source: Join Together, 12/18/08)
Comment: From this report we could think that only the barkeeper needs help. A price policy is needed which reduces consuption.
In einem neuen Bericht in der Januar-Ausgabe von "Addiction" fragen Forscher, ob die bestehende Lizenzpolitik zu einem Anstieg des Phänomens "Vorglühen" bei jungen Leuten geführt hat. Sie haben auch Vorschläge zu Verbesserung der Situation. (Quelle: Medical News Today, 18.12.08
Kommentar: Die Vorschläge wecken den Eindruck, dass einzig den Barbetreibern geholfen werden soll. Die Jungen können ruhig weitersaufen. Es braucht zusätzlich eine Preispolitik, die den Konsum reduziert.
20.12.2008
SAMHSA Releases New Data On Drug-Related Hospital Emergency Department Visits. The latest Drug Abuse Warning Network (DAWN) report - drawn from a sample of hospital emergency departments across the Nation - indicates that more than 1.7 million visits for treatment were associated with some form of substance misuse or abuse. The 2006 DAWN report, developed by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA), provides the latest estimates on how substance use affects this critical part of the Nation's healthcare system. (Source: Medical News Today, 12/19/08) SAMHSA veröffentlicht neue Daten zu Notaufnahmen an Spitälern im Zusammenhang mit Drogen. Der letzte Bericht des Drogenmissbrauch-Netzwerks (DAWN), herausgefiltert aus Beispielen von Notaufnahmestationen im ganzen Land, zeigen, dass mehr als 1.7 Millionen Besuche für Behandlung mit einem Drogenmissbrauch oder Fehlgebrauch verbunden war. Dieser Bericht von 2006 liefert die letzten Schätzungen darüber, wie Drogenkonsum diesen kritischen Teil des nationalen Gesundheits-Systems beeinträchtigt. 20.12.2008
Report Points To Lack Of Public Awareness Of Health Guidelines, UK
Most people do not know the Government guidelines for healthy eating, drinking and exercise, suggests a report out today from The NHS Information Centre. The report shows that: Less than a third of men and women knew the maximum amount of alcohol they should be drinking each day. Comment: This proofs again the little effect of educational prevention. (Source: Medical News Today, 12/18/08) Ein Bericht in England zeigt, dass in der Bevölkerung ein Defizit beim Bewusstsein über die Gesundheits-Richtlinien besteht. Die meisten Leute kennen die Richtlinien der Regierung für gesundes Essen, Trinken und körperliche Aktivität nicht, sagt ein Bericht des NHS-Informationszentrums. Weniger als ein Drittel der Männer und Frauen kennen die maximale Menge Alkohol, die sie pro Tag höchstens trinken sollten.
Kommentar: Wieder ein Beweis, dass aufklärende Prävention wenig nützt.
20.12.2008
The Language Of Intoxication: The Term 'Drunk' Doesn't Really Cut It Any More. The language that drinkers typically use to describe alcohol's effects on them is quite different from the language used by alcohol researchers, no doubt limiting researchers' understanding of self-reported alcohol use. (Source: Medical News Today, 12/18/08) Comment: This may reduce the credibility of many research results. / Die Sprache der Alkoholisierung: Der Begriff "betrunken" trifft es nicht mehr. Die Sprache, die Alkoholkonsumenten normalerweise benützen, um die Auswirkungen des Alkohols auf sie zu beschreiben, ist ganz verschieden von der Sprache, die Alkoholforscher verwenden. Zweifellos schränkt dies das Verständnis der Forscher für den von jenen selber berichteten Alkoholgebrauch ein.
Kommentar: Dies scheint viele Forschungsergebnisse in Frage zu stellen.
20.12.2008

Der "Lancet"-Redaktor Stuart Spencer zur Ethik beim Publizieren von medizinischen Studien in grossem Interview in der Neuen Zürcher Zeitung vom 17.12.08:
"Es fällt uns schwer, nicht an das Gute zu glauben." (Titel des Artikels) "Wir erhalten rund 8000 Fachartikel pro Jahr - etwa 350 veröffentlichen wir."  (Quelle: NZZ, 17.12.08, nicht online)
Kommentar: Es wäre interessant zu erfahren, ob auch Studien der Alkoholindustrie oder solche, die von ihr offen oder heimlich gesponsert wurden, darunter sind. Andererseits hat es die Industrie gar nicht nötig, ein Teil der Presse nimmt ja diese Studien auch ungeprüft gerne auf. Jetzt wissen wir auch warum: Die Journalisten und Verleger glauben an das Gute!     (auch Zitate)

18.12.2008
Study Shows Slower Cognitive Decline for older Women Drinkers. A study of 3,000 women ages 70 to 82 years revealed that a moderate amount of alcohol consumption resulted in better mental acuity and contributed to a slower decline in cognitive function. (Source: Join Together, 12/16/08) (With our comment) / Eine Studie zeigt geringeren Rückgang der kognitiven Leistung bei älteren Frauen, die mässig Alkohol konsumieren.
Kommentar:
Immer die gleiche Frage: Wie viele der Nicht-Konsumentinnen musste früher wegen Alkoholproblemen aufhören zu trinken? Deren damalige Hirnschäden blieben erhalten. Sie verschlechtern den Durchschnitt.
17.12.2008

Untersuchung von Gerichtsakten zeigt, dass der Anteil bei tödlichen Verkehrsunfällen in Österreich auf jeden Fall ums Doppelte höher ist. Seit 1998 gilt in Österreich die 0,5-Promille-Grenze. Aus ethischen und medizinischen Gründen wird bei tödlichen Alleinunfällen - bei denen also außer dem Unfalllenker niemand zu Schaden gekommen ist - keine Blutuntersuchung auf Alkohol durchgeführt. Das tatsächliche Ausmaß der Problematik „Alkohol am Steuer" war bisher also nicht bekannt, es war aber immer klar, dass die Zahlen der Unfallstatistik nur einen Teilausschnitt repräsentieren. (Quelle: Google Alkohol Alert, 11.12.08) im-salzkammergut.at, 10.12.08
Kommentar: Unglaubliche Nachlässigkeit! = Verniedlichung.

12.12.2008
Study: Program To Deter Youth Alcohol Use Also Reduces Conduct Problems.
A University of Georgia program designed to reduce alcohol use, drug use and risky sexual behavior in African-American youth also reduces the likelihood of engaging in conduct problems by up to 74 percent two years later. (Source: Medical News Today, 12/09/08) / Ein Programm, um den Alkoholkonsum von Jugendlichen zu reduzieren, verringert auch Verhaltens-Probleme. Ein Programm der Universität von Georgia, konzipiert um den Alkohol- und Drogenkonsum sowie risikohaftes Sexualverhalten bei der afro-amerikanischen Jugend zu reduzieren, verringert auch die Wahrscheinlichkeit von Verhaltensproblemen bis zu 74% zwei Jahre später.
10.12.2008
Study Finds Link Between Adolescent Drinking and Adult Tolerance.
Even moderate amounts of alcohol can alter teens' brain and liver function, possibly leading to higher alcohol tolerance later in life, according to new research from Baylor University. (Source: Join Together, 12/08/08) / Studie findet Verbindung zwischen dem Alkoholkonsum Jugendlicher und der Alkoholtoleranz von Erwachsenen. Sogar mässiger Alkoholkonsum kann Gehirn- und Leberfunktion von Jugendlichen verändern. Möglicherweise führt das zu einer höhern Alkoholtoleranz später im Leben.
09.12.2008
USA: Moderate Alcohol Use During Pregnancy Linked to Behavior Problems in Children. Women who consume even one alcoholic drink weekly while pregnant are more likely to have children with behavioral problems than women who abstain. (Source: Join Together, 12/05/08) / Mässiger Alkoholkonsum während der Schwangerschaft steht in Verbindung mit Verhaltensschwierigkeiten der Kinder. Frauen, die auch nur einen alkoholischen Drink wöchentlich während der Schwangerschaft konsumieren, haben wahrscheinlicher Kinder mit Verhaltensproblemen als Frauen, die abstinent lebten. 08.12.2008
Holiday Drinking Fuels Bad Behavior.  Alcohol not only fuels dangerous drunk driving but also sexual antics, embarrassing text messages, and other inappropriate behaviors at workplace and family holiday parties, warns a new study. Researchers found that 64 percent of those who attend holiday parties sponsored by employers said the events sometimes included embarrassing alcohol-driven episodes. (Source: Join Together, 12/05/08) / Alkohol an Weihnnachtsfeiern führen zu schlechtem Benehmen. Alkohol führt nicht nur zu Alkohol am Steuer, sondern auch zu sexuellen Abenteuern, peinlichen Text-Botschaften und anderem unpassendem Verhalten an Arbeitsplatz- und Familien- Weihnachtsparties, warnt eine neue Studie. 08.12.2008
Brain Damage May Be Causing Drunk Drivers To Re-Offend. Why are fines, the fear of arrest, prison and even treatment programs having little effect in stopping repeat offenders from continuing to get behind the wheel drunk?  (Source: Medical News Today, 12/05/08) / Hirnschäden könnten der Grund sein, dass wegen Alkohol am Steuer Verurteilte zu Wiederholungstätern werden. Warum haben Bussen, die Angst vor dem Gefängnis oder sogar vor Behandlungsprogrammen so wenig Erfolg, Wiederholungstäter davon abzuhalten, wieder betrunken ans Steuer zu sitzen? 06.12.2008
Close Proximity To Alcohol Outlets Puts Adolescents At Greater Risk. (USA) Researchers found that alcohol outlets are concentrated in disadvantaged neighborhoods and can contribute to adolescent drinking.  (Source: Medical News Today, 12/05/08) / Das Wohnen in der Nähe von Alkoholgeschäften birgt für Jugendliche eine grösseres Risiko. Forscher fanden, dass Alkoholgeschäfte in unterprivilegierten Quartieren konzentriert sind und zum Alkoholkonsum von Jugendlichen beitragen können. 06.12.2008
Drug And Alcohol Abuse Double Risk Of ICU Admission. While the personal health and safety risks of drug and alcohol abuse are well-documented, a new study by researchers at LDS Hospital and Brigham Young University, USA,  suggests substance dependence increases medical costs by way of the intensive care unit. Analysis of intensive care unit admissions at LDS Hospital in Salt Lake City shows drug and alcohol abuse make a patient twice as likely to be admitted to intensive care, according to the new study, published in the December issue of Intensive Care Medicine. (Source: Medical News Today, 12/05/08)  / Drogen- und Alkoholmissbrauch verdoppeln das Risiko, auf der Intensivstation eines Spitals zu landen. Während die persönlichen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken bei Drogen- und Alkoholmissbrauch gut dokumentiert sind, zeigt eine neue Studie, dass Suchtmittelabhängigkeit die medizinischen Kosten erhöht, weil die Intensivstation benützt wird. Drogen- und Alkoholmissbrauch führen mit doppelter Wahrscheinlichkeit und 6 Jahre früher in die Intensivstation, verglichen mit der übrigen Bevölkerung. 06.12.2008
Deutsche trinken mehr Alkohol als andere Europäer. Die Deutschen greifen Marktforschern zufolge wesentlich häufiger zu Alkohol als andere Europäer. Lediglich für 18 Prozent der Bundesbürger sind alkoholische Getränke tabu, berichtete das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.12.08)   Financial Times Deutschland, 5.12.08
Kommentar: Falls die islamische Türkei mit ihren 80% Abstinenten für den Durchschnitt einbezogen wird, sehen gewisse Ergebnisse etwas eigenartig aus.
06.12.2008
Doctors Fail to Discuss Substance Use with Teens. A new study suggests that physicians are ignoring national health guidelines by failing to discuss high-risk behavioral issues like alcohol and other drug misuse and safety concerns with teens. (Source: Join Together, 12/04/08) / Ärzte erfüllen ihre Pflicht nicht, mit Jugendlichen über Suchtmittelkonsum zu diskutieren. Eine neue Studie meint, die Ärzte würden nationale Gesundheits-Richtlinien ignorieren, indem sie Themen von grossen Risiken wie Alkohol- und andern Drogenmissbrauch, sowie Sicherheitsbestimmungen mit Jugendlichen nicht diskutieren. 05.12.2008
Try Science When 'Just Saying No' Isn't Enough. Teens are fascinated by their brains, the way they work, change, and even "freeze" sometimes. The American Association for the Advancement of Science (AAAS) recommends that parents, teachers and caregivers use that fascination to engage middle and high school students this holiday season in a discussion of why they shouldn't drink alcohol.  (Source: Medical News Today, 12/05/08) Comment: And perhaps theiy don't forget the good example they are supposed to give. /
Versuche es mit der Wissenschaft, wenn einfaches Nein-Sagen nicht genug ist. Jugendliche sind von ihren Gehirnen fasziniert, wie sie arbeiten, sich ändern und sogar gelegentlich "einfrieren". Die American Association for the Advancement of Science (AAAS) empfiehlt, dass Eltern, Lehrer und Besorger diese Faszination benützen, um Mittel- und Hochschulstudenten während dieser Festtage in eine Diskussion zu verwickeln, warum sie keinen Alkohol trinken sollen.
Kommentar: Und vielleicht vergessen sie auch das Beispiel nicht, das sie geben sollten.
05.12.2008
Younger Alcoholic Men At Risk For Osteoporosis. Low bone mass, or osteoporosis, is a known consequence of alcoholism, especially in older alcoholics. However, a new study shows that younger male alcoholics are also at increased risk for osteoporosis. (Source: Medical News Today, 10/24/08
Jüngere Alkoholiker riskieren Osteoporose. Geringe Knochenmasse oder Osteoporose sind eine bekannte Konsequenz bei Alkoholismus, speziell bei älteren Alkoholikern. Nun zeigt eine neue Studie, dass jüngere, männliche Alkoholiker auch ein erhöhtes Risiko für Osteoporose haben.
03.12.2008
Drinking Patterns More Important Than Total Imbibed In Cardivascular Disease Risk. A group of researchers has identified the precise mechanisms by which binge drinking contributes to clogs in arteries that lead to heart attack and stroke, according to a study published today in the journal Atherosclerosis. The works adds to a growing body of evidence that drinking patterns matter as much, if not more, to risk for cardiovascular disease than the total amount consumed. (Source: Medical News Today, 12/01/08) / Das Trinkverhalten sei wichtiger als die total getrunkene Alkoholmenge beim Risiko von Herzkrankheiten. Eine Gruppe von Wissenschaftern hat den genauen Mechanismus herausgefunden, bei dem Binge Drinking zu Verklumpungen in den Arterien beiträgt die  zu Herzattacken und Herzinfarkten führen. Diese Arbeit vermehrt die Beweise, dass das Trinkverhalten mindestens so viel zum Herzkrankheiten-Risiko beiträgt wie der totale Konsum. 02.12.2008
Bier kann zu Erblindung führen: Ein australische Studie ergab, dass täglich mehr als vier Gläser Bier das Risiko im Alter zu erblinden erheblich verstärkt.         (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.11.08) fitforfun.de 28.11.2008
Britische Radiosender sollen Alkohol nicht mehr verherrlichen dürfen. Britische Ärzte sehen Zusammenhang zwischen Radiomoderationen und steigendem Alkoholkonsum / Anlass ist eine kürzlich veröffentlichte Studie der University of the West of England (Bristol), wonach britische Radio-Moderatoren häufig regelrecht zum Trinken anregen. Die Untersuchung von mehr als 1200 Sendestunden zeigt, dass in mehr als 700 Sequenzen Bezug zum Trinken genommen wurde. Dabei verherrlichten die Radio-DJ's den Suff oft oder machten Witze darüber. 73 Prozent der On-Air-Kommentare zum Thema Alkohol waren laut Studie "positiv". (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.11.08)  Deutsche Ärzte Zeitung, 26.11.08
Kommentar: In der Schweiz setzt der Bundesrat zur gleichen Zeit ein gegenteiliges Zeichen.
27.11.2008
Report Finds More Underage Drinking Among Those Who Bought Own Booze.
A new report revealed that over one-quarter of persons aged 12 to 20 (an estimated 10.8 million Americans) used alcohol in the past month, and that underage alcohol users drank more on average if they paid for the last alcohol they used (6.0 Drinks) than if they did not pay for their last alcoholic drink (3.9 drinks). (Source: Join Together, 11/25/08) / Mehr Alkoholkonsum bei jenen Minderjährigen, die den Alkohol selber kauften.  Ein neuer Bericht enthüllt, dass mehr als ein Viertel der Personen von 12 - 20 Jahren (geschätzte 10.8 Mio. Amerikaner) während des letzten Monats Alkohol konsumierten. Und minderjährige Konsumenten tranken im Durchschnitt mehr, wenn sie das letzte Getränk selber bezahlten (6.0 Drinks) als wenn sie für den letzten alkoholischen Drink nicht selber bezahlten (3.9 Drinks).
26.11.2008
Teens and Drug-Related Internet Videos
Nearly one million U.S. teens viewed internet videos related to alcohol or other drug use in June 2008, according to an online survey that monitored the internet activity of 13-18 year olds, with 39 percent of the videos portraying explicit use of alcohol or other drugs and/or intoxication. (Source: Join Together, 11/21/08) / / Jugendliche und Internet Videos mit Drogenbezug. Beinahe eine Million US-Jugendliche sahen Internet-Videos mit Bezug zu Alkohol- oder anderem Drogengebrauch im Juni 2008, gemäss einer Online-Überwachung der Internet-Aktivitäten von 13-18-Jährigen, wobei 39% der Videos explizit den Gebrauch von Alkohol oder andern Drogen darstellten.
25.11.2008
Drinking Intensity Can Be Influenced By Specific DNA Variations Of The Serotonin Transporter Gene. The brain's serotonergic system plays an important role in alcohol preference and consumption. New findings show that specific DNA sequence variations of the serotonin transporter gene can influence drinking intensity among alcohol-dependent individuals. (Source: Medical News Today, 11/23/08) / Die Trink-Intensität kann durch spezielle DNA-Variationen der Serotonin Transport-Gene beeinflusst werden. Das Seronergie-System des Gehirns spielt eine wichtige Rolle bei der Alkohol-Auswahl und beim -Konsum. Neue Studienergebnisse zeigen, dass spezielle Varianten von DNA-Sequenzen der Seratonin Transporter-Gene die Trink-Intensität bei Alkohol-Abhängigen beeinflussen können. 24.11.2008
Hazardous Drinking Among New Zealand University Students Has Its Roots In High School. Hazardous drinking among college students is a public-health concern, often exceeding that found among other young adults who are not attending college. (Source: Medical News Today, 11/23/08) / Gefährliches Trinken bei Universitäts-Studenten in Neuseeland hat seine Wurzeln in der High School. Das gefährliche Trinken der College-Studenten ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit; es übertrifft oft die Probleme bei andern jungen Erwachsenen, die kein College besuchen. 24.11.2008
Heavy Drinkers Lie to Doctors about Alcohol Use. A government-sponsored poll in the U.K. revealed that nearly 40 percent of people who drink excessively lie to their doctors about how much alcohol they consume.  (Source: Join Together, 11/20/08) / Starke Alkoholkonsumenten belügen den Doktor über ihren Konsum. Eine Befragung im Auftrag der britischen Regierung enthüllte, dass fast 40% der starken Alkoholkonsumenten ihren Doktor belügen. 21.11.2008
Discovery Of Extensive Use Of Illicit Alcohol. The consumption of illicit or noncommercial alcohol is widespread in many countries worldwide and contributes significantly to the global burden of disease, according to a new report released by the International Center for Alcohol Policies (ICAP). (Medical News Today, 11/20/08, with our comment) / Weitverbreiteter illegaler Alkohol-Konsum entdeckt. Der Konsum von illegalem oder nichtkommerziellem Alkohol ist weltweit in manchen Ländern weit verbreitet. Er trägt signifikant zu den alkoholbedingten Schäden bei, sagt eine Studie des International Center for Alcohol Policies (ICAP), das Institut der grossen Alkoholindustrie. 
Kommentar: siehe unter Leserbriefen
21.11.2008
IAS report on affordability of alcohol in Europe.  The “Big Mac” affordability measure. Eurocare Newsletter Sept.-Nov. 08, 18.11.08    IAS-Report /
IAS-Bericht über die Bezahlbarkeit von Alkohol in Europa. Bezahlbar im Vergleich mit einem "Big Mac".
20.11.2008
Alcohol and Cigarettes Combined Pose Greater Cancer Risk
New research suggests that the combination of drinking alcohol and smoking cigarettes increases the risk of throat and stomach cancers. (Source: Join Together, 11/18/08) / Alkohol und Zigaretten kombiniert ergeben grösseres Krebsrisiko. Neue Forschung nimmt an, dass das Risiko für Kehlkopf- und Magenkrebs erhöht wird.
20.11.2008
Studie: Jugendliche in Österreich trinken früher Alkohol
In einer neuen Studie wird versucht, die Hintergründe und Motive für den Alkholgenuss von Jugendlichen zu ergründen. Alarmierende Erkenntnis: Die Jugendlichen beginnen schon mit zwölf Jahren, Alkohol zu trinken. (Quelle: Google Alcohol News, 20.11.08)  ORF.at, 20.11.08  Europäisches Zentrum für Sozialforschung
Fachhochschule St. Pölten, 17.11.08
20.11.2008
Survey Indicates Wyoming Youth Don't Use Drugs As Much As Peers Believe
Most Wyoming high school and middle school students don't use illegal drugs, binge drink, or smoke tobacco, but mistakenly believe that many more of their classmates do, a new statewide survey reveals. (Medical News Today, 11/18/08) / Untersuchung zeigt, dass die Jugendlichen von Wyoming, USA, nicht so viel Drogen konsumieren wie ihre Freunde glauben.
19.11.2008
Study links sports sponsorship, drinking. New research has found the alcohol industry's sponsorship of sport has a direct effect on the drinking levels of athletes. The study examined almost 1,300 athletes and found close to half received sponsorship that included free or discounted drinks. The study's author Dr Kypros Kypri, from the University of Newcastle, says that when free alcohol was provided, drinking levels rose substantially. manchester.ac.uk, 18.11.08 Comment: (Medical News Today, 11/18/08) / Eine Studie verbindet Alkohol-Sponsoring im Sport mit mehr Alkoholkonsum durch Sportler. Das Sponsoring hat einen direkten Einfluss auf die Konsummengen der Athleten. Von den fast 1300 untersuchten Sportler waren beinahe die Hälfte gesponsert, was auch freien oder verbilligten Alkohol bedeutete. Wenn Gratisalkohol geboten wurde, stieg der Konsum beträchtlich. 19.11.2008
Families, Friends, Schools And Neighborhoods Contribute To Adolescent Alcohol Misuse. Characteristics present in the four social environments in which young people live - families, peers, schools, and neighborhoods - contribute both positively and negatively to whether teens misuse alcohol, with risk from one area possibly being magnified or decreased by attributes of another. (Medical News Today, 11/16/08) (with our comment, see it here) Zum jugendlichen Alkoholmissbrauch tragen Familie, Freunde, Schule und Nachbarschaft bei. Charakteristika dieser Gruppen tragen positiv wie negativ bei, ob Jugendliche Alkohol missbrauchen, wobei gegenseitige Einflüsse das Risiko vergrössern oder verkleinern. (mit unserm Kommentar; dieser auch hier) 17.11.2008
'BioBeer' Hailed for Life-Extending Properties. It was developed by students as part of a genetic-engineering competition at Rice University, USA.  It contains resveratrol, a powerful antioxidant believed to prevent disease and extend life. (Source: Join Together, 11/13/08) / Studenten in den USA haben ein Bier mit zugesetztem Resveratrol im Rahmen eines Wettbewerbs über Gentechnik gebraut und hoffen auf ein Patent.
Kommentar: Ein Kommentator sagt, das habe uns gerade noch gefehlt.
15.11.2008
Higher Booze Tax Could Save Lives. "Want to stop people from drinking too much? Forget earnest public service announcements. Just make alcohol more expensive. A study found that when the tax rate on alcohol went up, deaths caused by drinking went down. University of Florida epidemiologist Alexander Wagenaar and his colleagues compared Alaska's alcohol tax rate over a nearly 30-year period with deaths due to alcohol-related diseases such as cirrhosis. They found that when the tax rate shot up, deaths plunged as much as 29 percent. Their study suggests that raising the price of booze could be a more efficient way to address the deadly toll caused by drinking than building new clinics or starting new programs." (Source: Harvard World Health News, 11/14/08; Medical News Today, 11/14/08)   Chicago Tribune, November 14, 2008 / Eine Studie über fast 30 Jahre verglich Alkohol-Steuererhöhungen mit Todesfällen wegen alkoholbedingter Krankheiten in Alaska. Wenn die Steuern erhöht wurden, gab es bis 29% weniger Todesfälle. Steuererhöhungen könnten viel effektiver sein als der Bau von Krankenhäusern oder der Start neuer Programme.
Kommentar: Die Politiker wissen es schon seit Jahren, fassen aber immer statt auf wissenschaftlichen Beweisen fussende, lieber sogenannt "politische" Entscheide, die nichts bringen.
Effects of Alcohol Tax Increases on Alcohol-Related Disease Mortality in Alaska: Time-Series Analyses from 1976 to 2004
15.11.2008
Exclusions Expose Scale of Underage Drinking in the U.K.
"Tens of thousands of pupils are being excluded from school for drinking, according to new research which undermines the government's claims that its efforts to curb alcohol-related antisocial behaviour are working. / Schulausschlüsse geben Hinweis auf den Alkoholkonsum Jugendlicher in England. Zehntausende von Schülern werden gemäss neuer Forschung von der Schule wegen Alkoholkonsums ausgeschlossen, was die Behauptung der Regierung untergräbt, dass ihre Anstrengungen zur Verminderung des alkoholbezogenen antisozialen Verhaltens erfolgreich seien.  (Quelle: Harvard World Health News, 6.11.08)   The Observer, London, 2.11.08
07.11.2008
Alcohol Advice Needs To Play A Greater Role In Sex Education For Teenagers
Alcohol and attitudes are two of the key factors that health professionals need to be aware of when they are dealing with sexually active teenagers. Researchers from the University of Sheffield, UK, found considerable differences between the way that boys and girls aged 14 to 16 viewed a series of sexual scenarios. (Source: Medical News Today, 11/05/08) / Ratschläge zu Alkohol sollten eine grössere Rolle in der Sex-Aufklärung für Teenagers spielen. Alkohol und Einstellungen sind zwei der Hauptfaktoren, deren sich Gesundheits-Fachleute bewusst sein sollten, wenn sie sich mit sexuell aktiven Teenagers befassen.
07.11.2008
Stress abbauen durch Alkohol – der heimtückische Weg in die Abhängigkeit
Wir alle sind tagtäglich Stress ausgesetzt. Es gibt jedoch Berufe, in denen, aufgrund von unregelmäßigen Arbeitszeiten (Schichtarbeit) oder anderer, ständiger Überbelastung der Stress zu einem gesundheitsgefährdenden Faktor wird. Diesen mit dem „entspannenden Gläschen“ Alkohol zu bekämpfen kann schnell und unbemerkt in die Abhängigkeit führen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 7.11.08)
openPR.de, 6.11.08
07.11.2008
Neue Diageo-Studie (Alkoholindustrie): Aufklärung über den Umgang mit Alkohol wichtiger denn je.
Sie erfragte Einstellungen zum Alkoholkonsum und zu den Folgen von zu viel Alkoholgenuss in Deutschland.
- Nahezu zwei Drittel – insbesondere Männer – bekennen, unter Alkoholeinfluss schon einmal etwas getan zu haben, was sie aus ihrer Erinnerung gerne streichen würden.
- Zwei Drittel aller jungen Frauen finden betrunkene Männer peinlich und unangenehm.
- Aufklärung – ja bitte! Nahezu die Hälfte der Befragten steht Tipps und Anregungen für einen verantwortungsvollen Alkoholgenuss sehr offen gegenüber.
(Quelle: Diageo, 6.11.08)    (siehe Alkohol-Lobby, 6.11.08)
Kommentar: Wenn die erhobenen Zahlen stimmen würden, wäre Deutschland ein Niedrigkonsumland. Dass Diageo diese Untersuchung braucht, um ihre "Aufklärungs-Kampagne" zu begründen ist verständlich. Bekanntlich nützt Aufklärung nichts und für Diageo ist so sogar werbewirksam, und effektive Massnahmen würden den Umsatz schmälern. (Quelle: Google Alkohol Alert, 7.11.08)
07.11.2008
Jugendliche: Alkohol immer früher. Eine neue Studie belegt, dass in Österreich nicht mehr Alkohol konsumiert wird – dafür sichtbarer.
Gemäss einer neuen Studie des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, einem Forschungsinstitut in Wien, das mit den Vereinten Nationen zusammenarbeitet. (Quelle: Die Presse.com, 5.11.08)
06.11.2008

World-First Drinking Study Reports Australian Football League Players At Risk
More than half of Australia's professional AFL players consume alcohol during the end-of-season period at levels that could put them at risk of long-term harm. (Source: Medical News Today, 11/04/08) (With our comment) Australische Football-Spieler trinken risikohaft, gemäss einer weltweit erstmaligen Studie. Mehr als die Hälfte der AFL-Profispieler konsumieren Alkohol am Saisonende in einem Ausmass, das auf lange Sicht risikohaft sein könnte.  (Mit unserm Kommentar)

06.11.2008
Link Between Male-To-Female Partner Violence And Greater Alcohol Outlet Density. US-Researchers know that the number of alcohol outlets in a given geographic area, referred to as alcohol-outlet density (AOD), is associated with a number of adverse health and social consequences. (Source: Medical News Today, 11/04/08)
Comment: In Switzerland there was in many Cantons a rule that only one restaurant or bar was allowed at a certain number of inhabitants. In the 1990ies this rule was given up when there was a big wave of liberalization. Now there are 10'000 pubs and bars too much. / Zusammenhang zwischen Gewalt zwischen männlichen und weiblichen Partnern und der grösseren Alkohol-Verkaufsstellen-Dichte. US-Forscher wissen, dass die Anzahl Verkaufsstellen in einem gegebenen geografischen Gebiet, bezeichnet als Alkohol-Verkaufsstellen-Dichte, in einem Zusammenhang stehen mit nachteiligen gesundheitlichen und sozialen Konsequenzen.
Kommentar: Die Schweiz kannte deshalb in vielen Gebieten eine Bedürfnis-Regelung, die die Anzahl von Gastrobetrieben pro Einwohnerzahl beschränkte, bis diese in den 1990-er Jahren im Zuge der Liberalisierungswelle aufgehoben wurden. Jetzt haben wir 10'000 Betriebe zu viel.
06.11.2008
Parents Welcome Discussing Drinking Habits With Their Child's Doctor.
Pediatricians may be able to provide an additional service to the children they treat, by screening their parents for alcohol use. According to a study conducted by the Center for Adolescent Substance Abuse Research (CeASAR) at Children's Hospital Boston, parents are open to alcohol screening during their child's pediatric visit and to discussing drinking habits with a pediatrician. (Source: Medical News Today, 11/03/08) / Eltern begrüssen es, ihre Trinkgewohnheiten mit ihrem Kinderarzt zu besprechen. Kinderärzte könnten den Kindern, die sie behandeln, einen zusätzlichen Dienst leisten, indem sie deren Eltern über ihren Alkoholkonsum befragen. Gemäss einer Studie des Center for Adolescent Substance Abuse Research (CeASAR) am Children's Hospital Boston sind Eltern für ein Gespräch mit dem Kinderarzt über ihren Alkoholkonsum während des Arztbesuchs offen.
05.11.2008
Warning: Metal Hazard From Table Wines. Potentially hazardous levels of metal ions are present in many commercially available wines. An analysis of reported levels of metals in wines from sixteen different countries, found that only those from Argentina, Brazil and Italy did not pose a potential health risk owing to metals. (Source: Medical News Today, 10/30/08) Warnung: Gefahr durch Metalle in Tafelweinen. Möglicherweise gefährliche Mengen von Metall-Ionen sind in vielen im Handel erhältlichen Weinen enthalten. Eine Analyse der von 16 Ländern gemeldeten Metallgehalte ergab, dass nur diejenigen von Argentinien, Brasilien und Italien kein mögliches Gesundheitsrisiko  darstellen. 03.11.2008
AbuseCheck™ Hair Alcohol Test Can Distinguish Non-Drinkers From Moderate And Abusive Drinkers. Alcoholism poses serious health issues with major socio-economic consequences to society. Four major areas of concern where the test is useful are public transportation, child custody rights, measuring underage drinking, and tools for monitoring rehabilitation. AbuseCheck™ was developed by our partner, Trimega Labs in Germany, and its use throughout the EU has been rising steadily. (Source: Medical News Today, 10/30/08 / AbuseCheck™ Alkohol Haar-Test kann zwischen Nicht-Konsumenten, mässigen und unmässigen Konsumenten unterscheiden.  Alkoholismus bedeutet ernste Gesundheitsthemen mit schweren sozial-ökonomischen Konsequenzen für die Gesellschaft. Vier Hauptgebiete, auf denen der Test nützlich ist, sind öffentlicher Verkehr, Erziehungsberechtigung für Kinder, Alkoholkonsum Minderjähriger, und Hilfsmittel um den Fortschritt der Rehabilitation zu beobachten.  AbuseCheck™ ist in Deutschland bei Trimega Labs entwickelt worden und wird in der ganzen EU immer mehr angewandt. 03.11.2008
Link Between 24-Hour Drinking And Shift In Hospital Attendance Patterns In The UK.
Since the UK's move to 24-hour drinking, a large city centre hospital in Birmingham has seen an increase in drink-related attendances between the hours of 3am and 6am. A new study, published in the open access journal BMC Public Health, shows no significant decrease in alcohol-related attendances after 24-hour drinking was introduced but a significant shift in the time of attendances. (Source: Medical News Today, 10/31/08   BMC Public Health, 31.10.08 / Zusammenhang zwischen 24-Stunden-Öffnungszeit und Anstieg bei Spitalaufenthalten in England. Seit der Ausdehnung der Öffnungszeiten auf 24 Stunden verzeichnet ein grosses Zentrumsspital in Birmingham einen Anstieg der alkoholbezogenen Spitalaufenthaltsdauer zwischen 3 und 6 Uhr morgens. Eine Studie zeigt keinen signifikanten Rückgang in alkoholbezogenen Aufenthalten nach der Einführung der 24 Stunden Öffnungszeit aber einen signifikanten Wechsel der Aufenthaltszeit gegen den Morgen.
Kommentar: Der erhoffte Rückgang des Alkoholkonsums ist nicht eingetreten, es gab im Gegenteil eine leichte Erhöhung der Einlieferungen, aber die Zeit der Einlieferung ist verschoben.
03.11.2008
UK Heading Towards A 'Silent Epidemic' Of Alcohol-Related Dementia - Royal College Of Psychiatrists. Urgent action is needed to prevent a 'silent epidemic' of alcohol-related dementia in the UK, psychiatrists have warned. Writing in the November issue of the British Journal of Psychiatry, two London-based psychiatrists with a special interest in dementia discuss the potential impact of increasing alcohol consumption among young and middle-aged people.  (Source: Medical News Today, 10/31/08 / England geht auf eine "Stille Epidemie" von alkoholbezogener Demenz zu. Dringender Handlungsbedarf bestehe, um einer solchen Epidemie in England vorzubeugen, haben Psychiater gewarnt. In der November-Ausgabe des British Journal of Psychiatry diskutieren zwei Londoner Psychiater mit Spezialgebiet Demenz den möglichen Einfluss des steigenden Alkoholkonsum bei jungen Menschen und solchen mittleren Alters. sueddeutsche.de, 4.11.08 03.11.2008

"Kleine Alkoholmengen gestattet." Bislang gilt Alkohol in der Schwangerschaft als tabu. Eine Studie aus Großbritannien weckt Zweifel an der Forderung nach totalem Verzicht. (Quelle: Google Alkohol News, 01.11.08) FOCUS ONLINE. 1.11.08 Deutsches Ärzteblatt, 3.11.08
Kommentar: Dies ist die übliche reisserische Alkoholwerbung zu Beginn des Artikels. Wer ihn ganz liest, merkt, dass die Überschrift irreführend ist. Die allgemeine Empfehlung "Totalverzicht" ist immer noch die verantwortungsvollste. Abstinenz bedeutet hier nur während der Schwangerschaft. Was vorher war, wird nicht berücksichtigt.

03.11.2008
Fleischreiche Ernährung und Alkohol können Auslöser von Gicht sein. Ursache für einen Gichtanfall ist eine zu hohe Konzentration von Harnsäure im Blut. Sie wird beim Abbau körpereigener Zellen, aber auch beim Abbau purinreicher Nahrungsmittel gebildet. Bei zuviel Harnsäure im Blut bilden sich kleine Harnsäurekristalle in den Gelenken. Körpereigene Fresszellen versuchen, die Harnsäurekristalle abzubauen. Die Kristalle bilden jedoch lange Nadeln, an denen die Fresszellen zerplatzen. Schließlich entzündet sich das Gelenk. (Quelle: Google Alkohol News, 01.11.08) Yahoo Nachrichten, 8.10.08 03.11.2008
Adverts For Alcohol More Common In Areas With More Hispanic Children, USA Children are exposed to nearly seven times more alcohol advertising if they attend a school where at least one-fifth of the students are Hispanic, a new University of Florida and University of Texas study shows. (Source: Medical News Today, 10/29/08 / Es gibt mehr Alkoholreklame in Gebieten mit mehr spanisch-sprechenden Kindern. Kinder sind fast sieben mal mehr Alkoholreklamen ausgesetzt, wenn sie eine Schule mit mindestens 20% Schülern spanischer Sprache besuchen. 30.10.2008
Department Of Health Research Shows Women Are Unaware Of Link Between Alcohol And Breast Cancer Risk. New research from the Department of Health's Know Your Limits campaign reveals that the vast majority of UK women (82%) don't realise alcohol consumption can increase the risk of developing breast cancer. (Source: Medical News Today, 10/28/08 / Forschung des Gesundheitsdepartements zeigt, dass Frauen der Zusammenhang zwischen Alkohol und Brustkrebs nicht bewusst ist. Die Kampagne Kenne deine Grenzen zeigt, dass die grosse Mehrheit der englischen Frauen (82%) sich nicht bewusst ist, dass Alkoholkonsum das Brustkrebs-Risiko erhöhen kann. 29.10.2008
Methamphetamine Abuse Linked To Underage Sex, Smoking And Drinking.
Children and adolescents who abuse alcohol or are sexually active are more likely to take methamphetamines (MA), also known as 'meth' or 'speed'. (Source: Medical News Today, 10/28/08 / Methamphetamin-Missbrauch steht im Zusammenhang mit minderjährigem Sex, Rauchen und Alkoholkonsum.
29.10.2008
Non-Alcoholics Still Face Risk of Early Death Due to Liver Damage
Researchers at University College London were surprised to find a large number of people who drink more alcohol than average but aren't considered alcoholics had unusually high rates of liver abnormalities. (Source: Join Together, 10/28/08)
Auch Nicht-Alkoholiker müssen dem Risiko ins Auge sehen, frühzeitig an Leberschäden zu sterben. Forscher des Universitäts College London waren überrascht, eine grosse Zahl Personen zu finden, die mehr als der Durchschnitt Alkohol konsumieren, ohne als Alkoholiker zu gelten, und die eine ungewöhnlich hohe Zahl von Leber-Abnormalitäten aufwiesen.
28.10.2008
Educating Chief Residents About Addiction At Boston Medical Center (USA). Researchers from Boston Medical Center (BMC) have found that education on addiction is inadequate during medical training, resulting in suboptimal medical care for those at risk. However, the research also found that a Chief Resident Immersion Training (CRIT) program in addiction medicine is an effective "train the trainers" model for dissemination of addiction knowledge and skills to generalist physician trainees. These findings appear in the Journal of General Internal Medicine. (Source: Medical News Today, 10/27/08 / Schulung von Oberärzten über Suchtabhängigkeit am Boston Medical Center. (USA). Forscher des Boston Medical Center (BMC) haben gefunden, dass die Schulung über Suchtabhängigkeit während der Ärzteausbildung ungenügend ist, was zu einer nicht optimalen Betreuung für jene führt, die ein Risiko haben. Immerhin fanden die Forscher auch, dass ein Chief Resident Immersion Training (CRIT) program in addiction medicine ein effektives Modell "train the trainers" zur Verbreitung von Wissen und Fähigkeiten über Suchtabhängigkeit für auszubildende Allgemeinmediziner ist. 28.10.2008
Die neuen Leiden der modernen Frau. Lange Zeit war das weibliche Geschlecht das gesündere. Doch das ändert sich, sagen Experten. Immer mehr Frauen rauchen, trinken Alkohol, leiden unter zu großem Stress und neigen zu Depressionen und Suizid. (Quelle: Google Alkohol News, 25.10.08)  
WELT ONLINE, 25.10.08
25.10.2008
DAK-Report 2008: Männer sterben oft an Alkohol und gehen nicht zu Vorsorgeuntersuchungen. Die Krankenversicherung DAK hat gestern ihren aktuellen Gesundheitsreport vorgelegt. Er basiert auf den Daten von 10 000 DAK-Krankenversicherten in der Stadt, die im vergangenen Jahr erhoben wurden. Die Krankenversicherung hat diesmal speziell das Thema „Mann und Gesundheit“ beleuchtet. In der Gruppe der 40- bis 44-jährigen Männer sei die alkoholische Leberkrankheit die häufigste Todesursache gewesen. „Dass Alkohol ein großes Problem in dieser Stadt ist, steht außer Frage“, bestätigte Amtsarzt Uwe Peters diese Diagnose der Versicherung. Im Land und in der Stadt Brandenburg, D, sterben 74 Prozent mehr Männer an Alkoholkrankheiten als im Bundesdurchschnitt. (Quelle: Google Alkohol News, 24.10.08) Märkische Allgemeine, 24.10.08 25.10.2008
Why Binge Drinking Is Bad For Your Bones. Studies in recent years have demonstrated that binge drinking can decrease bone mass and bone strength, increasing the risk of osteoporosis. Now a Loyola University Stritch School of Medicine, USA, study has found a possible mechanism: Alcohol disturbs genes necessary for maintaining healthy bones. (Source: Medical News Today, 10/24/08
Warum Binge Drinking schlecht für die Knochen ist. Studien in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Alkoholexzesse eine Abnahme der Knochenmasse und der Knochenstärke bewirken , und damit das Risiko von Osteoporose erhöhen können. Nun hat eine Studie der Stritch Loyola University School of Medicine, USA, einen möglichen Mechanismus festgestellt: Alkohol stört Gene, die für die Erhaltung gesunder Knochen nötig sind.
25.10.2008
Ethanol-Induced Gastric Mucosa Injury: A New Insight
Binge drinking is linked to a wide spectrum of medical, psychological, behavioral, and social problems. It is well known that chronic alcohol abuse may induce gastrointestinal dysfunction, chronic atrophic gastritis and is closely related with gastric carcinoma. (Source: Medical News Today, 10/24/08 / Ethanol-induzierte Magenschleimhaut-Verletzungen: Neue Einblicke. Binge Drinking ist mit einem  breiten Spektrum an medizinischen, psychologischen, Verhaltens- und sozialen Probleme verbunden. Es ist bekannt, dass chronischer Alkoholmissbrauch zu Magen-Darm-Dysfunktion, chronischer atrophischer Gastritis führen kann und in engem Zusammenhang mit Magen-Krebs steht.
25.10.2008
Researchers at the University of Guelph believe they have discovered one of the key reasons why red wine, grapes and other fruits and vegetables may play a role in warding off disease. They found that tumour growth was almost completely stopped in mice that were given polyphenols extracted from merlot grapes and red wine. The results with Grapes were better than with red wine. (Article with many funny comments. Perhaps the study itself may be better?) (Quelle: Harvard World Health News, 23.10.08) globeandmail.com, 20.10.08 (with many funny comments) / Forscher der Universität von Guelph glauben, dass sie eine der Hauptgründe gefunden haben, warum Rotwein, Trauben und andere Früchte und Gemüse eine Rolle beim Abwehren von Krankheiten spielen können. Sie fanden, dass das Krebswachstum in Mäusen fast ganz aufhörte, denen Polyphenole, extrahiert aus Merlot-Trauben und Rotwein, gegeben worden war. Trauben wirkten besser als Rotwein. (Artikel mit vielen meist komischen Kommentaren. Vielleicht ist ja die Studie selber besser?) 24.10.2008
Study Finds Link between High Childhood IQ and Adult Alcohol Use.
In a surprise finding, researchers in Scotland concluded that individuals with higher childhood intelligence scores could be more prone to drinking problems later in life. (Source: Join Together, 10/22/08) / Studie findet Verbindung zwischen hohem IQ in der Kindheit und Alkoholkonsum im Erwachsenenalter. Schottische Forscher stellten erstaunt fest, dass Individuen mit hoher Intelligenz in der Kindheit - als Erwachsene anfälliger sein können auf Alkoholprobleme.
23.10.2008
Early-Onset Depressive Disorders Predict The Use Of Addictive Substances In Adolescence. In a prospective study of over 1800 interviewed young Finnish twins, early-onset depressive disorders at age 14 significantly predicted daily smoking, smokeless tobacco use, frequent illicit drug use, frequent alcohol use and recurrent intoxication three years later, even among those adolescents who were not users at baseline. (Source: Medical News Today, 10/22/08 / Frühes Einsetzen von Depressionen lassen den Gebrauch von abhängigmachenden Substanzen in der Pubertät voraussagen. In einer prospektiven Studie mit über 1800 befragten jungen finnischen Zwillingen liessen Depressionen im Alter von 14 Jahren eindeutig das tägliche Zigarettenrauchen, den Gebrauch von rauchfreiem Tabak, häufigen Gebrauch von illegalen Drogen und Alkohol sowie wiederholte Berauschung drei Jahre später voraussagen. Auch bei jenen Pubertierenden, die zu Beginn nicht konsumiert hatten. 23.10.2008
Religiosity Counters Teen Marijuana, Tobaco and Alcohol Use. A new study of nearly 20,000 teens conducted by researchers from Brigham Young University, USA, found that those who are frequent churchgoers and who consider religion as highly important were half as likely to use marijuana or succumb to peer pressure to smoke and drink. (Source: Join Together, 10/20/08) Religiosität als Gegengewicht zu Marijuana, Tabak und Alkoholgebrauch. Eine neue Studie mit fast 20'000 Jugendlichen, ausgeführt von Forschern der Brigham Young University, USA, fand, dass häufige Kirchgänger und jene, die Religion als sehr wichtig erachten, halb so wahrscheinlich Marijuana konsumierten oder durch den Druck von Peer-Gruppen rauchten oder Alkohol tranken. 21.10.2008
Early Substance Use Influences Future Behavior. The use of alcohol or other drugs before the age of 15 increases the likelihood of future adult substance dependency, contracting a sexually transmitted disease, dropping out of school or committing a crime. (Source: Join Together, 10/20/08) / Der Suchtmittelkonsum in der Kindheit beeinflusst das zukünftige Verhalten. Der Gebrauch von Alkohol oder andern Drogen vor dem 15. Altersjahr erhöht die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Suchtmittel-Abhängigkeit im Erwachsenenalter, des Erleidens einer sexuell übertragenen Krankheit, des unfreiwilligen Abgangs von der Schule oder des Begehens eines Verbrechens. 21.10.2008
National Anti-Drug Ad Campaign in USA Fails.
The National Youth Anti-Drug Campaign's television ads, designed to keep young children and teens away from marijuana, have not only failed in their purpose but may have actually increased teens' risk of trying the drug, a new study concludes. (Source: Join Together, 10/20/08)/ Nationale Anti-Drogen-Kampagne mittels TV-Spots in USA ein Misserfolg. Die Kampagne hätte Jugendliche und junge Kinder von Marijuana fernhalten sollen. Sie erreichte nicht nur ihre Absicht nicht, sondern könnte sogar das Risiko der Jugendlichen erhöht haben, die Droge zu probieren, findet eine neue Studie.
21.10.2008
Alcohol-related Admissions At London Hospital 'treble In Last Four Years'.
The number of adult alcohol-related admissions to an inner London hospital has tripled in the last four years, new research shows. "Overall, our research raises concerns that, since the changing of licensing laws, an increase in the presentation of alcohol-related illnesses to these hospitals has occurred." (Source: Medical News Today, 16.10.08 / Innert vier Jahren haben sich die Aufnahmen wegen Alkohol in einem Londoner Spital verdreifacht. Die Zahl der wegen Alkohol in einem Spital der Londoner City aufgenommenen Erwachsenen hat sich in den letzten vier Jahren verdreifacht, zeigt eine neue Studie. Ein Zusammenhang mit der Änderung der Öffnungszeiten der Pubs wird befürchtet.
17.10.2008
Research Fails to Explain Alcohol's Preventative Effect on Diabetes
Researchers were surprised to find that reduced inflammation and improved blood-vessel function do not explain why women who drink moderate amounts of alcohol are less likely to develop type 2 diabetes. (Source: Join Together, 10/15/08) / Forschern gelingt es nicht, die präventive Wirkung von Alkohol bei Diabetes 2 zu erklären. Forscher waren überrascht zu finden, dass verminderte Entzündungen und verbesserte Blutgefässfunktionen nicht erklären, warum Frauen mit mässigem Alkoholkonsum weniger Diabetes 2 entwickeln. (Siehe auch 1. Studie am 7.3.06 der gleichen Forschungsleiterin)
16.10.2008

The raise of alcoholic energy drinks in Europe: A first exploration of the availability of these drinks in Europe. The dangers of mixing alcohol with energy drink:  Alcohol is a sedative, while ingredients of energy drinks such as caffeïne, guarana and taurine have a stimulant effect. The effects of combined use are partly comparable with those of the combination of alcohol and cocaine. In both cases, the effects of alcohol are masked which may lead to excessive alcohol consumption (O’Brien, 2008). Das Aufkommen alkoholischer Energy-Drinks in Europa: Eine erste Bestandesaufnahme der Erhältlichkeit dieser Drinks in Europa. Die Gefahren beim Mischen von Alkohol mit Energy Drinks: Alkohol ist ein Sedativ, während Inhaltsstoffe von Energy Drinks, wie Coffein, Guarana und Taurin stimulierend wirken. Die Wirkungen des kombinierten Gebrauchs sind teilweise vergleichbar wie jene der Kombination von Alkohol mit Kokain. In beiden Fällen werden die Wirkungen von Alkohol überdeckt, was zu übermässigem Trinken führen kann. (O'Brian, 2008) (Quelle: EUCAM, European Center for Monitoring Alcohol Marketing, 15.10.08) pdf
Kommentar: Die Schweiz hat (noch) keine Daten geliefert.

15.10.2008
US Trauma Surgeons Find A Significant Number Of Moped Crashes Involve Intoxicated Drivers. In a study presented at the 2008 Clinical Congress of the American College of Surgeons, trauma surgeons reported a high association between moped driver injuries and positive alcohol levels greater than 0.05 mg/dL. In fact, 39 percent of moped operators were driving under the influence of alcohol, which is more than one-and-a-half times more moped operators who were using alcohol and driving a motor vehicle than operators of motorcycles or automobiles, according to Ashley B. Christmas, MD, F. H. Sammy Ross Trauma Center, Carolinas Medical Center, Charlotte, NC. (Source: Medical News Today, 14.10.08 / Amerikanische Trauma-Chirurgen finden, dass eine bedeutende Anzahl Moped-Unfälle von alkoholisierten Lenkern verursacht werden. In einer Studie berichten sie von einer hohen Beziehung zwischen verletzten Mopedlenkern und Alkoholisierung mit über 5‰. 39% der Lenker waren alkoholisiert, d.h. mehr als anderthalb mal mehr als Motorradfahrer oder Automobilisten. Da bestehe eine Gesetzeslücke. 15.10.2008
The more alcohol an individual drinks, the smaller his or her total brain volume, according to a report in the October issue of Archives of Neurology, one of the JAMA/Archives journals. Mehr Alkohol, weniger Hirn. Ein Tröpfchen in Ehren mag gut für das Herz sein, auf das Gehirn scheint es sich jedoch nicht schützend auszuwirken. Ganz im Gegenteil, haben amerikanische Medizinerinnen im Rahmen einer Studie mit 1.839 Teilnehmern ermittelt. Je mehr Alkohol diese tranken, desto niedriger war ihr Gehirnvolumen. Ungeachtet des Effekts auf die Blutgefäße, scheine das Gehirn keinesfalls zu profitieren. (Quelle: Google Alcohol News, 14.10.08) scienceticker.info, 14.10.08   stern.de, 13.10.08   baz online, 14.10.08   Medical News Today, 14.10.08 (with link to study abstract) 14.10.2008
Party package travel. alcohol use and related problems in a holiday resort - a mixed methods study. / Organisierte Gruppenreisen. Alkoholkonsum und ähnliche Probleme in einer Feriendestination. Eine Studie mit gemischter Methode. (Quelle: BMC Public Health, 7.10.08) 08.10.2008
Gesundheitsbefragung im Kanton Zug im Auftrag der Gesundheitsdirektion: Hoher Alkoholkonsum und jeder Dritte ist übergewichtig
Über ein Drittel der Zuger konsumiert Alkohol risikoreich und gefährdet damit die eigene, aber auch die Gesundheit Dritter. Männer gehen deutlich risikoreicher mit Alkohol um als Frauen. Dies hat natürlich Folgen: Fast 20 Prozent der Männer lenken nach zwei und mehr Gläsern eines alkoholischen Getränkes noch ein Fahrzeug. Die Ergebnisse zeigen: Fast die Hälfte der 15- bis 29-jährigen Männer konsumiert gelegentlich deutlich zu viel Alkohol (Rauschtrinken), und jede fünfte Frau im gleichen Alter hatte wegen Alkohol schon Probleme mit ihrem Partner. Auch bei Scheidungen spielt der Alkoholmissbrauch häufig eine wichtige Rolle. (Quelle: Google Alcohol News, 6.10.08) Neue Zuger Zeitung, 6.10.08
08.10.2008
Study Links Adolescent Insomnia to Alcohol, Other Drug Use. New research out of the University of North Texas shows an association between adolescent insomnia and the use of alcohol, cannabis and other drugs, the authors said. (Source: Join Together, 10/02/08) / Studie bringt Schlafstörungen bei Jugendlichen in Verbindung mit Alkohol- und andern Drogengebrauch. 04.10.2008
Alcohol And Violence: Culture's Role. Countries with strict social rules and behavioral etiquette such as the United Kingdom may foster drinking cultures characterized by unruly or bad behavior, according to a new report on alcohol and violence released by International Center for Alcohol Policies (ICAP). The report lists 11 cultural features that may predict levels of violence such as homicide and spousal abuse. (Quelle: Medical News Today, 02.10.08) / Alkohol und Gewalt: Die Rolle der Kultur. Länder mit strengen sozialen Regeln und Vorschriften zum Verhalten wie England können Trinkkulturen fördern, die durch Ausgelassenheit und schlechtes Benehmen charakterisiert sind. Dies sagt ein neuer Bericht zu Alkohol und Gewalt des International Center for Alcohol Policies (ICAP). Der Bericht listet 11 kulturelle Eigenarten auf, die ein gewisses Mass an Gewalt, wie Körperverletzung und sexuelle Gewalt in der Familie voraussagen lassen.
Kommentar: Das ICAP ist das Institut der internationalen Alkoholindustrie. Auch hier wird versucht, den Focus von der Rolle des Alkohols als Faktor bei der Gewaltentstehung abzulenken. (Siehe auch am 24.9.08)
04.10.2008
Pioneering Study Links Holiday Drug Taking To Acts Of Violence. A new study shows that high levels of drug and alcohol consumption are behind the growth in violence among young tourists. The research work, focusing on Mallorca and Ibiza, shows that 5% of tourists visiting these areas become involved in some kind of violence during their stay. (Quelle: Medical News Today, 01.10.08
Pionier-Studie verbindet Suchtmittelkonsum mit Gewaltakten. Eine neue Studie zeigt, dass starker Drogen- und Alkoholkonsum hinter der zunehmenden Gewalt unter jungen Touristen steht. Die Forschung, die auf Mallorca und Ibiza konzentriert ist, zeigt, dass 5% der diese Gebiete besuchenden Touristen während ihres Aufenthalts in irgend eine Art von Gewalt verwickelt werden.
02.10.2008
Don't Ask, Don't Tell Doesn't Work In Prenatal Care. While obstetrical care providers are doing a good job working with their patients on smoking cessation, they are not doing as well on abuse of other substances that can harm a woman's unborn baby. A new study reports that patients don't volunteer information about substance abuse unless specifically queried. (Quelle: Medical News Today, 01.10.08 / Frag nichts, sag nichts gehört nicht zur vorgeburtlichen Betreuung. Während Anbieter vorgeburtlicher Pflege ihren Patienten in Bezug auf Raucherentwöhnung gute Dienste leisten, sind sie nicht so gut, wenn es um den Missbrauch anderer Suchtmittel geht, die ein ungeborenes Kind schädigen können. Eine neue Studie zeigt, dass Patientinnen von sich aus keine Informationen über Suchtmittelmissbrauch verlangen, ausser sie werden darauf speziell angesprochen. 02.10.2008
Increased Risk For Alcohol Problems In Adulthood When Alcohol Consumed Before 15 Years Of Age. It may seem like a minor point, but it matters when someone takes their first drink of alcohol relative to later development of alcohol problems. A new study of the relationship between age at first drink (AFD) and the risk of developing alcohol-use disorders (AUDs) during adulthood has found that the risk is greatest when AFD occurs before the age of 15.  Medical News Today, 30.9.08 / Verstärktes Risiko für Alkoholprobleme als Erwachsene, wenn der Alkoholkonsum vor dem 15. Altersjahr beginnt. Es scheint weniger wichtig zu sein, wann man mit dem Alkoholkonsum beginnt, aber der Zeitpunkt des ersten Drinks steht im Zusammenhang mit der Entwicklung späterer Alkoholprobleme. Eine diesbezügliche Studie hat gefunden, dass das Risiko für spätere Alkoholprobleme am grössten ist, wenn der Einstieg vor dem 15. Altersjahr stattfindet. 01.10.2008
Casual Smokers More Likely to Binge, Abuse Alcohol Researchers say that young adults who smoke cigarettes casually are more likely to be binge drinkers and had higher rates of alcohol abuse than nonsmokers or daily smokers. (Source: Join Together, 9/25/08)  / Gelegentliche Raucher sind eher Rauschtrinker und unmässige Konsumenten. Forscher sagen, dass junge Erwachsene, die gelegentlich Zigaretten rauchen, eher Rauschtrinker sind und mehr Alkohol missbrauchen als Nichtraucher oder tägliche Raucher. 26.09.2008
Teen Substance Use Down in 'Drug Free Communities' A new report from the Office of National Drug Control Policy (ONDCP) says that alcohol, tobacco and other drug use rates were lower than national averages in cities and towns with coalitions funded by the Drug Free Communities (DFC) program. (Source: Join Together, 9/25/08)  / Der Drogenkonsum Jugendlicher ist in "Drogenfreien Gemeinden" tiefer. Ein neuer Bericht des Office of National Drug Control Policy (ONDCP) sagt, dass Alkohol-, Tabak- und andere Drogenkonsumzahlen in Zentren und Städten mit vom Drug Free Communities (DFC) program finanzierten Koalitionen tiefer liegen als der nationale Durchschnitt. 26.09.2008
Researchers at Harvard Medical School have found that consuming low to moderate amounts of alcohol reduces the chance of heart failure in male physicians with high blood pressure. (Source: Join Together, 9/24/08) / Forscher der Harvard Medical School haben gefunden, dass leichter bis mässiger Alkoholkonsum die Chancen eines Herzversagens bei männlichen Ärzten verringern kann.
Kommentar: Jetzt wird bereits verallgemeinert auf alle Männer. Die Erhebungswerte sind zu bezweifeln. Ärzte sind wahrscheinlich auch in den USA eine Risikogruppe in Bezug auf Alkoholkonsum. Die selbstdeklarierten Trinkmengen erscheinen unwahrscheinlich. Die Ergebnisse wirken daher zufällig.
25.09.2008
Jeder zwölfte Bundesbürger über 14 Jahre konsumiert täglich alkoholische Getränke. Immerhin sieben Prozent der Befragten räumten sogar ein, dass sie zu viel Wein, Bier oder Schnaps trinken würden. Das ergab eine Umfrage des stern, Heft 40/2008. 25.09.2008
Wie die Jugend der Welt sich betrinkt. Der Tages-Anzeiger am 23.9.08 zitiert eine Studie der Alkoholindustrie (ICAP): In Mittelmeerländern trinken Jugendliche weniger extrem als im Norden Europas – diese Einsicht liefert eine neue Studie zum exzessiven Alkoholkonsum. Cultural Attitudes Influence Excessive Drinking. Cultural influences are a dominant factor in youth attitudes about drinking and drunkenness, according to new research, conducted by the alcohol industry. (ICAP) (Source: Join Together, 9/23/08)    Medical News Today, 27.9.08 (unser Kommentar)
Kommentar: Spanien wird neben Italien als Vorbild hingestellt. Seit die Botellónes bekannt geworden sind, dürfte diese Beurteilung hinfällig sein. Der Grund für die Bevorzugung der mediterranen Trinkkultur dürfte der weniger profitbringende niedrige Gesamtkonsum der erfolgreichen Hochsteuerländer im Norden sein.
24.09.2008

 

 

28.09.2008

Portwein und Sherry können Krebs verursachen. Alkohol ist gefährlicher als bisher angenommen: In Likörweinen und Obstbränden haben deutsche Forscher hohe Konzentrationen des krebserregenden Acetaldehyd entdeckt. In einer achtjährigen Studie hatte das Labor für alkoholhaltige Getränke am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (CVUA) rund 1500 Proben aus alkoholischen Getränken aller Art untersucht. «Am höchsten waren die Rückstände bei den Likörweinen», erklärt Labor-Leiter Dirk Lachenmeier. Dort fanden sich im Durchschnitt 118 Milligramm pro Liter. In Wein und Bier lagen die Werte bei 34 beziehungsweise 9 Milligramm pro Liter. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.9.08)  Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (Diese Studie ist noch nicht online.) 24.09.2008

Substanzkonsum von Schweizer Jugendlichen im internationalen Vergleich. Ein internationaler Vergleich zeigt: Der regelmässige Alkohol- und Tabakkonsum von Schweizer Jugendlichen ist tiefer als im Durchschnitt der Vergleichsländer in Europa und Nordamerika. Die Raucherraten gingen in den meisten Ländern zurück, während die Entwicklung beim Alkohol uneinheitlich ist. Der internationale Bericht 2008 zur Schülerbefragung Health Behaviour in School-Aged Children vergleicht die Konsumraten in 41 Ländern und beschreibt die Lebensumstände der Jugendlichen im Jahr 2006. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme hat die Situation für die Schweiz genauer betrachtet und zeigt für die Prävention wichtige Themen.  SFA-Medienmitteilung, 23.9.08
Kommentar: Wie schon bei der ESPAD-Studie wird der Rückgang des Alkohol-Konsums bei Jugendlichen gezeigt. Dieser "Erfolg" wird auf verschiedene Gründe zurückgeführt. Ganz nebenbei wird auch die Alcopopsteuer erwähnt. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass dies bei weitem der Hauptgrund ist. Verglichen mit der Zeit vor dem Alcopop-Höhepunkt ist der Konsum 2006 immer noch höher. Kein Grund also zur Beruhigung.

24.09.2008
Mom's Beliefs May Impact Their Kids' Alcohol Use. Mothers, take note. If you really want to curb your teens' chances of using alcohol, help them develop a self-view that doesn't include drinking. According to a new Iowa State University study, the power of positive thinking by moms may limit their children's alcohol use. But beware. The opposite is also true. (Source: Medical News Today, 09/20/08) / Die Einstellung der Mütter kann den Alkoholkonsum ihrer Kinder prägen. Mütter passt auf. Wenn ihr wirklich die Wahrscheinlichkeit, dass eure Kinder Alkohol trinken, vermindern wollt, müsst ihr ihnen helfen, eine Selbsteinschätzung zu entwickeln, die Alkoholkonsum nicht einschliesst. Gemäss einer neuen Studie der Iowa State University kann die Macht des positiven Denkens bei Müttern den Alkoholkonsum ihrer Kindern beschränken. Aber aufgepasst: Das Gegenteil ist auch wahr. 22.09.2008
U.K. Program Targets Nine Types of Problem Drinkers
British researchers have identified nine categories of drinkers as part of a new campaign that focuses on heavy alcohol use. (Source: Join Together, 9/18/08) /
Ein englisches Programm der Regierung zielt auf neun Typen von Problemtrinkern. Britische Forscher haben neun Kategorien von Alkoholikern als Teil einer neuen Kampagne identifiziert, die sich auf starken Alkoholkonsum konzentriert.
18.09.2008
Schweiz. Gesundheitsbefragung 2007: Erste Ergebnisse: 20% der Männer und 10% der Frauen konsumieren täglich Alkohol. 10% der Männer und 20% der Frauen leben abstinent, seit 1992 rückläufig. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.09.08 15.09.2008
Mittelmeerkost schützt auch vor Krebs, Alzheimer und Parkinson
Eine mediterrane Kost schützt nicht nur vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach einer neuen Meta-Analyse im britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; 337; a1344) beugt er auch Krebs sowie Alzheimer und Parkinson vor – vorausgesetzt, die Personen halten die Kost auch ein. (Quelle: Google Alkohol News, 12.9.08) Deutsches Ärzteblatt, 12.9.08  Kommentar: Die Erklärung für das French Paradox.
13.09.2008
Why drinkers do it all again – they only recall the good bits. Some people drink to forget, but scientists have found that anyone who binge drinks is more likely to forget only the worst experiences of being drunk – which is why alcohol is such an addictive drug. Alcohol has been found to affect memory in a selective manner. Drinking makes it easier to remember the good things about a party but harder to recall the bad things that happen after having too much. Source: Harvard World Health News, 9/11/08 The Independent, 09/10/08 / Warum starke Trinker alles wiederholen - sie erinnerns sich nur an die guten Sachen. Einige Leute trinken, um zu vergessen, aber Wissenschafter haben herausgefunden, dass jeder, der sich betrinkt, vergisst eher die schlechtesten Erfahrungen des betrunken seins - deshalb ist Alkohol eine solch abhängig machende Droge. 12.09.2008
Schon Zwölfjährige trinken in Berlin, D, regelmäßig Alkohol.
Obwohl es das Jugendschutzgesetz verbietet, trinkt knapp die Hälfte der Berliner Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren Alkohol, zehn Prozent davon sogar mehrmals in der Woche. Dies ergab die Studie "Jugendliche - Alkohol - Hintergrund" (JAH) der Fachstelle für Suchtprävention Berlin, die in diesem Sommer 178 Jugendliche aus den zwölf Bezirken Berlins in persönlichen Interviews und standardisierten Fragebögen befragt hatte. Gestern wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Fachkonferenz zur Alkoholprävention im Roten Rathaus vorgestellt. (Quelle: Berliner Morgenpost, 10.9.08)
10.09.2008
Greater Risk Of Injuries Among Neighborhood Children When There Are More Off-Premise Alcohol Outlets. Childhood injuries constitute a serious issue in the United States. In 2001, there were 12,249 deaths among children ages one to 14: injuries were the leading cause, accounting for 33.2 percent of all deaths for children ages one to four, 39.4 percent of all deaths for children ages five to 14. A new study has found that numerous off-premise alcohol outlets in neighborhoods can reduce overall guardianship of children's activities, leading to increased injuries. (Source: Medical News Today, 09/08/08) / Grösseres Risiko für Nachbarschaftskinder, wenn es mehr Verkaufsläden mit Alkohol hat. Verletzungen bei Kindern bedeuten in den USA ein ernstzunehmendes Thema. 2001 gab es 12'249 Todesfälle bei Kindern von 1-14 Jahren: Verletzungen waren die Hauptursache, verantwortlich für 33.2% aller Todesfälle bei Kindern im Alter von 1-4 Jahren, 39.4% bei Kindern von 5-14. Eine neue Studie fand, dass zahlreiche Alkohol-Verkaufsläden in der Nachbarschaft kann die allgemeine Beaufsichtigung der Kinderaktivitäten reduzieren, was zu vermehrten Verletzungen führt. 10.09.2008

JEDES JAHR 10.000 ALKOHOLGESCHÄDIGTE NEUGEBORENE IN DEUTSCHLAND / 9.
SEPTEMBER - TAG DES ALKOHOLGESCHÄDIGTEN KINDES

Studie der Charité: 58 % der Schwangeren trinken Alkohol. In einer Studie der Charité gaben 58 % der befragten schwangeren Frauen an, während der Schwangerschaft gelegentlich Alkohol zu trinken. Jedes Jahr werden 10.000 alkoholgeschädigte Kinder (FASD) in Deutschland geboren, davon 4.000 Kinder mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS), einer schweren körperlichen und geistigen Behinderung. FASD stellt die häufigste Behinderung bei
Neugeborenen in Deutschland dar, sie tritt doppelt so häufig wie das
Down-Syndrom auf - und ist zu 100 % vermeidbar. (Quelle: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 8.9.08)

08.09.2008
Heute gab H.T. Meyer auf Radio1 in einer populär-wissenschaftlichen Sendung ein telefonisches 5-Minuten-Interview über Alkohol-Forschung. Gesprächsprotokoll vom 6.9.08 06.09.2008
Immer weniger Fahrzeuglenkende geben an, in angetrunkenem Zustand gefahren zu sein, und die Zahl der Fahrzeuglenkenden, die das Prinzip «Kein Alkoholkonsum vor dem Fahren» befolgen, steigt kontinuierlich an. Dies eines der wichtigsten Ergebnisse (pdf, 8S., 315Kb) einer telefonischen Umfrage bei Fahrzeuglenkenden, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) durchgeführt wurde. (Quelle: Infoset-Newsletter September 08) 06.09.2008
Ungleiche Risikobewertungen für Schwangere. Gynäkologen und Hebammen in der Schweiz bewerten die Risiken von Alkohol und Tabak bei Schwangeren nicht gleich: Sie geben uneinheitliche Empfehlungen ab, wie eine Studie der Basler Universität im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit ergeben hat. (Quelle: Google Alkohol News, 3.9.08)   Bieler Tablatt, 3.9.08   Bundesamt für Gesundheit, 3.9.08
Kommentar: Das BAG schreibt, dass diese Situation verbessert werden soll. …
Siehe Kommentar zur NZZ vom 4.9.08 Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen: FHS-Factsheet
04.09.2008

SURVEY: DOCTORS SPEAK OUT. A survey of all doctors in private practice across the UK makes heartbreaking reading when it comes to treating people with alcohol and drug problems. Of the first 114+ doctors who responded:
96.5% are currently treating patients with alcohol problems
- 90.4% have seen patients die from alcohol problems. (Quelle: ADDICTION TODAY Addiction Recovery Foundation, Sept. issue.
Untersuchung: Ärzte sprechen es aus. Eine Umfrage bei allen Ärzten in privaten Praxen in England bringt erschütternde Resultate wenn es um die Behandlung von Menschen mit Alkohol- und Drogenproblemen geht: Von den ersten gut 114 Ärzten, die antworteten:
- 96.5% behandeln gegenwärtig Patienten mit Alkoholproblemen
- 90.4% haben Patienten wegen Alkoholproblemen sterben sehen.

03.09.2008
American Indian/Alaska Natives Have Significantly Higher Alcohol-Related Death Percentage Than General Population, CDC Reports.
Nearly 12% of American Indian and Alaska Native deaths over a four-year period were alcohol related, according to a CDC report. Researchers found after examining death certificates from 2001 to 2005 that 11.7% of deaths -- or 1,514 deaths -- among American Indians and Alaska Natives were alcohol-related. During the same time period, 3.3% of all deaths in the U.S. were related to alcohol.  (Source: Medical News Today, 09/01/08) / Amerikanische Indianer/Eingeborene Alaskas haben deutlich prozentual mehr alkoholbezogene Todesfälle als die allgemeine Bevölkerung der USA, CDC Bericht. Beinahe 12% der Todesfälle von amerikanischen Indianern und Eingeborenen Alaskas während einer Vierjahresperiode waren alkoholbezogen. Forscher fanden nach der Prüfung der Totenschein von 2001 bis 2005, dass 11.7% - oder 1514 der Todesfälle alkoholbezogen waren. In der gleichen Periode waren 3.3% aller Todesfälle in den USA alkoholbezogen.
02.09.2008
Die Mehrheit der Menschen hat einer Studie zufolge falsche Vorstellungen über die Ursachen von Krebs. Demnach glauben die meisten, Krebs werde vor allem durch Umwelteinflüsse, wie Luftverschmutzung, verursacht. Doch zu den Hauptursachen zählen ungesundes Konsumverhalten wie übermäßiger Alkoholgenuss und zu wenig Bewegung, wie Experten auf dem Weltkrebskongress in Genf jetzt erläuterten. 42 Prozent der Befragten aus Wohlstandsländern glaubten, dass Alkohol keinen Einfluss habe. 57 Prozent denken hingegen, dass Stress und Umweltverschmutzung Risikofaktoren sind. Dies sehen Mediziner anders: Stress sei keine Ursache, Umweltverschmutzung nur am Rande. In Entwicklungsländern meinten 48 Prozent der Befragten, man könne nicht viel zur Vermeidung tun, in Industrieländern nur 17 Prozent. Für die Studie waren 30 000 Menschen in 29 Ländern befragt worden. (Quelle: Google Alkohol News, 29.8.08) WELT ONLINE, 29.8.08   Tages-Anzeiger, 27.8.08  Basler Zeitung, 27.8.08 29.08.2008
Alcohol Consumption Can Cause Cell Death Leading To Abnormalities.
New insight has been obtained regarding how alcohol during pregnancy might affect fetal development, according to research performed at the Medical College of Georgia Schools of Medicine and Graduate Studies, funded by the March of Dimes, USA. (Source: Medical News Today, 08/27/08) / Alkohol in der Schwangerschaft kann zum Tod von Zellen und dadurch zu Abnormalitäten führen. Neue Einsichten konnten gewonnen werden, wie Alkohol während der Schwangerschaft die foetale Entwicklung beeinflussen kann, gemäss Forschungen am Medical College of Georgia Schools of Medicine and Graduate Studies, funded by the March of Dimes, USA.
28.08.2008
Neue EU-Studie „Helena“ : Österreichs Jugend ist "Alkohol-Europameister". Zwei Achterl Wein oder eine Dose Bier: Soviel trinkt ein heimischer Jugendlicher pro Tag im Durchschnitt. Das bedeutet im europäischen Vergleich die traurige Spitzenposition. (Quelle: Google Alkohol News, 26.8.08)  DiePresse.com, 26.08.2008 26.08.2008
Reproductive Dysfunctions and Alcohol Dependence Linked Among Women.
Alcohol use during the teen years can not only lead to subsequent alcohol problems, it can also lead to risky sexual behavior and a greater risk of early childbearing. (Source: Medical News Today, 08/22/08) / Funktionsstörungen während der Zeit der Gebärfähigkeit und Alkoholabhängigkeit gehören bei Frauen zusammen. Alkoholkonsum während der Pubertät kann nicht nur zu späteren Alkoholproblemen, sondern auch zu riskantem Sexualverhalten und einem grösseren Risiko für Frühgeburten führen.
23.08.2008
Study Finds Sports Stadiums Serve Alcohol to Intoxicated, Underage Fans.
An undercover operation conducted as part of research sponsored by the Robert Wood Johnson Foundation's Substance Abuse Prevention and Research Program (SAPRP) found that apparently underage and intoxicated fans have a relatively easy time purchasing alcohol at professional sports events. (Source: Join Together, 8/21/08) / Eine Studie ergab, dass in Sportstadien der USA Alkohol an Betrunkene und an Minderjährige abgegeben wird. Eine Undercover-Operation als Teil einer Forschungsarbeit, gesponsort vom Robert Wood Johnson Foundation's Substance Abuse Prevention and Research Program (SAPRP), fand, dass offentsichtlich minderjährige und betrunkene Fans es relativ leicht hatten, Alkohol bei Sportanlässen zu kaufen.
Kommentar: Interessant an der Aktion ist, dass nicht minderjährige und betrunkene Testkäufer eingesetzt wurden, sondern Erwachsene, die wie minderjährig aussahen und Betrunkene spielten.
23.08.2008

Schlafkiller Alkohol - weshalb er uns am Schlafen hindert.
Der Alkohol verändert den Schlaf und sorgt besonders in der zweiten Nachthälfte für wache Phasen. Er verändert den Schlafrhythmus, begünstigt Kopfweh oder Schweissausbrüche und fördert das Schnarchen. Bei Menschen mit Atemstörungen während des Schlafs verschlimmert er die Beschwerden. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) gibt Tipps für einen tiefen Schlaf. Medienmitteilung SFA, 21.8.08

21.08.2008
Alcohol use as a risk factor for tuberculosis: a systematic review. / Alkoholkonsum als Risikofaktor für Tuberkulose: Eine systematische Übersicht.  (Quelle: BMC, Public Health, 14.8.08) 15.08.2008
Youths living in permissive households are more likely to drink heavily than those from nonpermissive households, according to a longitudinal survey of youth attending South Dakota schools.  (Source: Join Together, 8/13/08) / Jugendliche, die in der Familie streng gehalten werden, sind eher gefährdet, viel Alkohol zu konsumieren als jene in freiheitlicher geführten Familien. Nach einer Studie in Schulen von Nord-Dakota, USA. 15.08.2008
Combat Veterans From Recent Wars Are At Increased Risk Of Alcohol-Related Problems. After returning from service in Iraq and Afghanistan, younger service members and Reserve and National Guard combat personnel are more likely to begin heavy drinking, binge drinking, or other alcohol related problems. These findings are reported in a study published in the August 13 issue of JAMA. (Source: Medical News Today, 08/13/08) / Kriegsveteranen kürzlicher Kriege unterliegen einem erhöhten Risiko, Alkoholprobleme zu bekommen. 15.08.2008
Institutional trust and alcohol consumption in Sweden. The Swedish National Public Health Survey 2006. Vertrauen in die Institutionen und Alkoholkonsum in Schweden. Die nationale schwedische Untersuchung der öffentlichen Gesundheit, 2006. (Quelle: BMC, Public Health, 13.8.08) 15.08.2008
Negative Childhood Experiences Could Precipitate Earlier Drinking. A study has found that children who deal with hardships such as abuse, divorce or substance abuse in the home may be more likely to begin using alcohol at a young age. (Source: Join Together, 8/12/08) / Negative Erfahrungen in der Kindheit könnten frühen Alkoholkonsum fördern. Eine Studie fand, dass Kinder, die mit Schwierigkeiten in der Familie zu kämpfen hatten, wie Missbrauch, Scheidung oder Suchtmittelmissbrauch, werden wahrscheinlicher mit dem Alkoholkonsum in jungen Jahren beginnen. 15.08.2008
Alcohol Consumption Declining in USA, According To Results Of New Study. Overall alcohol use particularly consumption of beer is declining in the US, according to a new study published in the August 2008 issue of The American Journal of Medicine. Researchers examined 50 years of data and found several changes in alcohol intake but no change in alcohol use disorders. (Source: Medical News Today, 08/08/08) Der Alkoholkonsum in den USA gehe zurück, nach einer neuen Studie. Speziell der Bierkonsum geht zurück, nach einer Studie, publiziert im American Journal of Medicine. Forscher überprüften Daten aus 50 Jahren und fanden mehrere Veränderungen im Alkoholkonsum aber keine bei der Alkoholabhängigkeit. 09.08.2008
Odds Of Experiencing Sexual Aggression 19 Times Greater On Days Of Binge Drinking For College Women in USA. (Source: Medical News Today, 08/03/08)  / Für College-Studentinnen in den USA ist die Wahrscheinlichkeit, sexuelle Gewalt zu erleiden, 19 mal häufiger an Tagen mit Rauschtrinken. 04.08.2008
Drinking In Excess Associated With Increased Risk For Metabolic Syndrome. Those who drink in excess of the U.S. Dietary Guidelines (i.e., men who usually drink more than two drinks per day or women who usually drink more than one drink per day) or those who binge drink are at increased risk for the metabolic syndrome, according to a new study accepted for publication in The Endocrine Society's Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism (JCEM). The metabolic syndrome consists of a series of risk factors and conditions that are strongly related to cardiovascular disease, the leading cause of death in the United States. These conditions include obesity, high blood pressure, and diabetes.  (Source: Medical News Today, 08/02/08)   Unmässiges Alkohol Trinken ist verbunden mit erhöhtem Risiko für das metabolische Syndrom. (In den USA gelten Personen mit mehr als 1 Glas bei Frauen, mehr als 2 Gläser bei Männern oder Rauschtrinker als unmässig.) Das metabolische Syndrom besteht aus einer Serie von Risikofaktoren und Bedingungen, die stark mit Herzkrankheiten in Verbindung stehen, der wichtigsten Todesursache in den USA. Z.B. Übergewicht, hoher Blutdruck und Diabetes. Es betreffe 58% aller Alkoholkonsumenten. 04.08.2008
Drug Use By Europe's Young People Leads To Risky Sexual Behaviour
High levels of alcohol and drug consumption by young people in Europe is leading to an increase in unsafe sexual practices and a consequent rise in sexually-transmitted disease infections, according to a recently published study by the European Institute of Studies on Prevention (IREFREA). (Source: Medical News Today, 08/02/08) / Hoher Alkohol- und Drogenkonsum durch die europäische Jugend führt zu risikoreichem Sexualverhalten, zu einer Zunahme von unsicheren sexuellen Praktiken und einem konsequenten Anstieg von sexuell übertragenen Infektionskrankheiten.
02.08.2008

Bei Medikamenteneinnahme keinen Alkohol trinken. Alkohol kann mit vielen Medikamenten Wechselwirkungen eingehen und deren Wirkung verändern. Die Wechselwirkungen sind komplex und nicht immer vorhersehbar. "Auf der sicheren Seite sind Patienten, wenn sie bei einer Medikamenteneinnahme ganz auf Alkohol verzichten", so Professor Dr. Martin Schulz, stellvertretender Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. "Geringe Alkoholmengen können aber bei einigen Wirkstoffen tolerabel sein. Patienten sollten sich deshalb in der Apotheke nach den individuell relevanten Wechselwirkungen erkundigen." (Quelle: Google Alkohol News, 1.8.08) presseportal.de, 31.7.08

02.08.2008
Substance Use Initiation Before Age 13. The percentage of US high school students who first tried alcohol or cigarettes before the age of 13 has declined considerably over the last decade, according to recently released data from the national Youth Risk Behavior Survey (YRBS). (Source: Join Together, 07/28/08) / Einstieg in den Suchtmittelkonsum vor 13. Die Zahl der US High School Studenten, die Alkohol oder Zigaretten probierten bevor sie 13 Jahre alt waren, hat prozentual über das letzte Jahrzehnt deutlich abgenommen. Gemäss kürzlich veröffentlichten Daten vom nationalen Youth Risk Behavior Survey (YRBS). 30.07.2008
Mandatory regulation and labelling could be on the cards for the alcohol industry following a major consultation about England's drinking culture, launched today by Public Health Minister Dawn Primarolo. The Department of Health consultation is published together with independent reviews showing that the drinks industry is not adhering to its own voluntary standards, and new evidence suggesting that alcohol is a far wider cause of damage to people's health than previously suspected. See special page here. / Zwingende Regeln und Etikettierungs-Vorschriften könnten auf die englische Alkoholindustrie zukommen. Neue Berichte der Regierung und Aussenstehenden zeigen, dass die Industrie ihren freiwilligen Standards nicht nachkommt. 27.07.2008
Gene Found that Limits Alcohol Risk. "As many as one in four Britons have a much-reduced risk of developing alcohol-related cancer thanks to their genetic make-up, scientists have discovered. Researchers have identified two genes that quickly flush alcohol out of the system, thus reducing its carcinogenic effect. People carrying one or both of the genes may have only half the chance of developing mouth, throat and oesophageal cancers that are strongly associated with drinking…" (Quelle: Harvard World Health News, 7/24/08) (The Observer, London, July 20, 2008) / Gene gefunden, die Alkohol-Risiken einschränken. "Einer von vier Engländern hat ein stark reduziertes Risiko, alkoholbedingten Krebs zu entwickeln, dank ihrer genetischen Struktur, haben Forscher entdeckt. Sie identifizierten zwei Gene, die Alkohol rasch aus dem System schwemmen und so seine karzinogene Wirkung reduzieren. Personen, die eines oder beide Gene in sich tragen, haben wahrscheinlich nur die halbe Chance, Mund, Hals oder Darmkrebs zu entwickeln...." 24.07.2008
The Annual Catastrophe of Alcohol in California: Landmark studyMarin Institute has conducted a landmark research study, estimating the total annual cost of alcohol problems in the state of California. The results include deaths, incidents, and economic costs to individuals and to society. We calculated the annual costs to the health care and criminal justice systems, the lost productivity from deaths, illness, and injury, and the reduced quality of life. Our findings indicate that moderate-to-high alcohol consumption in California requires serious and immediate attention. Click Here for the report details Total Report/ Die jährliche Katastrophe durch Alkohol in Kalifornien. Das Marin Institute hat eine Landmark-Studie durchgeführt, die totalen jährlichen Kosten des Alkoholproblems im Staat Kalifornien, USA. Die Ergebnisse enthalten Todesfälle, Unglücksfälle und wirtschaftliche Kosten für Individuen und die Gesellschaft. Wir kalkulierten die jährlichen Kosten für das Gesundheitssystem und die Justiz, die verlorene Produktivität durch Todesfälle, Krankheit und Verletzungen und die verminderte Lebensqualität. Unsere Ergebnisse zeigen, dass mässiger bis hoher Alkoholkonsum in Kalifornien ernsthafte und sofortige Beachtung verlangen.

 

24.07.2008
Adults Provided Free Alcohol to 40 Percent of Underage Drinkers, SAMHSA Report (USA) Finds. Adults over the age of 21, including a substantial number of parents and guardians, are contributing to the underage drinking phenomenon by supplying free alcohol to young people, a nationwide report from the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA)  has found.
(Source: Join Together, 07/21/08) Erwachsene gaben gratis Alkohol an 40% der minderjährigen Alkoholkonsumenten ab, fand ein SAMHSA-Bericht (USA). Erwachsene über 21, dabei eine beträchtliche Zahl von Eltern und Betreuern, tragen zum Phänomen des Rauschtrinkens bei, indem sie gratis Alkohl an Jugendliche abgeben, gemäss einem nationalen Bericht der Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA).
24.07.2008
3 studies on prenatal drinking: (Source: Medical News Today, 7/21/08)

Obstetricians Often Overlook Alcohol Consumption In Pregnancy, Australian And New Zealand Journal Of Obstetrics And Gynaecology

Brain Regions Damaged By Prenatal Alcohol Exposure Identified By Water-Diffusion Technology

Prenatal Drinking, Environmental Enrichment: Effects On Neurotrophins Are Independent Of Each Other
3 Studien betr. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft.

24.07.2008
Providing addiction treatment saves the state of Kentucky $10 million annually, or $4.98 for every dollar spent providing services, according to a new report from the Center on Drug and Alcohol Research at the University of Kentucky. (Source: Join Together, 07/18/08) / Die Finanzierung der Behandlung von Suchtkranken spart dem US-Staat Kentucky $10 Mio. jährlich oder $4.98 für jeden Dollar der dafür ausgegeben wurde, gemäss einem neuen Bericht des Center on Drug and Alcohol Research at the University of Kentucky. 21.07.2008
Laute Musik verführt zum Trinken. Wenn die Musik in einer Kneipe oder Bar laut ist, trinken die Gäste mehr Alkohol. Das fanden französische Forscher heraus, als sie heimlich Kneipengäste beobachteten. Die Psychologen haben zwei Erklärungen für ihre Ergebnisse. (Quelle: Google Alkohol News, 19.7.08)  stern.de, 19.7.08   Pressemitteilung der Université de Bretagne-Sud,
Kommentar: Jetzt wissen die DJ, dass sie aufdrehen müssen.
21.07.2008

Recently two surveys were led in France regarding alcohol consumption during pregnancy that show the benefit of regulation combined with a large public and media campaign. The study measures the knowledge evolution of the French population on this issue. Method and population: Two phone surveys were led in 2004 and 2007 amongst two independent representative quota samples of the French population aged 15 and older. 1,003 and 1,006 people were interviewed respectively. Results: The recommendation that pregnant women should not drink alcohol is better known in 2007 than in 2004 (87% of interviewees vs. 81,5%). The meaning that “there is no consumption without risk” increases appreciably (31,8% in 2007 vs. 21,2% in 2004). In 2007, 30% think that the risk for the fetus starts after the first glass (vs. 25% in 2004). For 27% of interviewees in 2007 (22% in 2004), the risk is equivalent throughout pregnancy. (See also English Texts, today) / Kürzlich wurden in Frankreich zwei Studien durchgeführt, betr. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Erfasst wurden per Telefon Personen ab 15 Jahren. Zwischen 204 und 2007 ergaben sich leichte Verbesserungen im Bewusstsein der Befragten bezüglich der Risiken. (Quelle: A.N.P.A.A., 18.7.08) (Siehe auch International, 21.7.08)

21.07.2008
In einer jetzt veröffentlichten Studie wurde das Verhalten von Partygängern im Nachtleben einmal genauer untersucht. Nicht sehr verwunderlich, dass bei den Nachtschwärmern auch gerne Alkohol fließt. Doch dass sie diesen benutzen, um ihre Chancen auf Sex zu erhöhen, sorgte dann doch für erstaunte Gesichter. (Quelle: Google Alkohol News, 16.7.08)  gesichterparty.de 16.07.2008
Alkohol macht alt. Regelmäßiger Alkoholkonsum begünstigt Tumore der Speiseröhre, der Leber und des Dickdarms – rund 4 Prozent aller Krebserkrankungen sind auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen. Der renommierte Heidelberger Alkoholforscher Professor Dr. Helmut Seitz, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Salem, untersucht seit 30 Jahren erfolgreich die Mechanismen und genetischen Voraussetzungen von Krebserkrankungen durch Alkoholkonsum. (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.08)     Universitätsklinikum Heidelber, 14.7.08
16.07.2008
Studies show that while French youth drinking has declined overall, the rate of drunkenness has increased. Also, the number of French youths under age 25 hospitalized for excessive drunkenness doubled between 2004 and 2007. "Almost half of youths said they had had five glasses of alcohol on a single night on at least one occasion in the previous 30 days, which is the definition of binge drinking," said French health minister Roselyne Bachelot.(Source: Join Together, 07/14/08) / Studien zeigen, dass, während der Alkoholkonsum von Jugendlichen im Ganzen gesunken ist, die Zahl der Fälle von Betrunkenheit gestiegen ist. Auch hat sich die Zahl der wegen unmässigem Alkoholkonsum hospitalisierten unter 25-Jährigen zwischen 2004 und 2007 verdoppelt. "Fast die Hälfte der Jugendlichen sagten, sie hätten mindestens einmal 5 Gläser Alkoholisches in einer einzigen Nacht während der letzten 30 Tage getrunken, was als Definition für Rauschtrinken gilt," sagte die französische Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot. 16.07.2008
Heavy alcohol use, or binge drinking, among college students in the United States is tied to conditions in the college environment. That is one of the key findings from research conducted by researchers with the Harvard School of Public Health College Alcohol Study (CAS), a landmark study that surveyed more than 50,000 students at 120 colleges from 1993 to 2001. (Source: Medical News Today, 7/14/08 Join Together, 7/14/08 / Bedingungen im Umfeld der Colleges ermutigen zum Rauschtrinken. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der Harvard School of Public Health College Alcohol Study (CAS), die mehr als 50'000 Studenten in 120 Colleges von 1993 bis 2001 untersuchte: ein Meilenstein. 16.07.2008
Early Drinking Initiation and Illicit Drug Use. The earlier a person begins drinking alcohol, the more likely they are to have ever used other drugs illicitly, according to an analysis of data from the National Longitudinal Alcohol Epidemiologic Survey (NLAES). Approximately one-half of persons who began drinking at age 14 or younger had also used other drugs illicitly in their lifetime, compared to around one-tenth of those who began drinking at age 20 or older. (Source: Join Together, 07/14/08) Früher Einstieg in den Alkoholkonsum und Konsum illegaler Drogen. Jeher früher eine Person mit dem Alkoholkonsum beginnt, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie später im Leben illegale Drogen nimmt. Etwa die Hälfte der Personen, die mit 14 oder früher begannen, hatten später illegale Drogen genommen, verglichen mit einem Zehntel derjenigen, die mit 20 oder später begannen. 14.07.2008
The American Heart Association does not recommend drinking wine or other forms of alcohol, since there is clear evidence that alcohol use is associated with injury to the heart in many ways. Instead, the association recommends that people talk to their doctor about lowering their cholesterol and blood pressure, controlling weight, getting enough physical activity and following a healthy diet and quitting smoking. There is no scientific proof that drinking alcoholic beverages can replace these conventional measures. (Source: Medical News Today, 7/12/08) / Die Amerikanische Herzgesellschaft empfiehlt den Konsum von Alkohol weder als Wein noch in anderer Form, denn es gibt klare Beweise, dass Alkoholkonsum in Verbindung mit Herzschäden in vielen Arten steht. Statt dessen empfiehlt die Vereinigung, dass Patienten mit ihrem Arzt über die Senkung ihres Cholesterolwertes und des Blutdrucks sprechen, das Gewicht kontrollieren, genug körperliche Bewegung erhalten, eine gesunde Ernährung einhalten und das Rauchen aufgeben. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Alkohol diese konventionellen Massnahmen ersetzen kann. 13.07.2008
Alcohol's Impact On Heart And Stroke Risk May Differ For Men, Women. The volume of alcohol consumption may have a significantly different effect on heart and stroke risk in men and women, according to a study of Japanese people published in Stroke: Journal of the American Heart Association. "An amount of alcohol that may be beneficial for men is not good for women at all," said Hiroyasu Iso, M.D., co-author of the study and professor of public health at Osaka University in Japan. "One limitation of the study is that, in Japanese culture, there are social restrictions against women drinking as they get older," Iso said. (Source: Medical News Today, 7/12/08) / Der Einfluss der Menge des Alkoholkonsums auf Herzschlag- und Hirnschlag-Risiko kann bei Männern und Frauen signifikant unterschiedlich sein, gemäss einer Studie bei japanischen Leuten. "Eine Menge Alkohol, die bei Männern positiv wirken könnte, ist für Frauen überhaupt nicht gut," sagt der Mitautor der Studie. "Eine Einschränkung gibt es bei der Studie: In der japanischen Kultur gibt es soziale Einschränkungen gegen Frauen, die Alkohol konsumieren, wenn sie älter werden." 13.07.2008
Red wines are rich in polyphenols, a group of powerful antioxidants. How the polyphenols exercise their beneficial effects, though, has been mysterious. That is because they do not seem to travel in any quantity from the stomach into the bloodstream. The answer, Dr Kanner has found, lies in the stomach itself. The digestion of high-fat foods such as red meat releases oxidising toxins. As he reports in the Journal of Agricultural and Food Chemistry, the wine concentrate did indeed reduce the formation of malondialdehyde. It also cut the level of hydroperoxides, another group of oxidising agents that cause cell damage. Based on these results, Dr Kanner and his colleagues argue that looking for antioxidants from wine in the bloodstream was a mistake; they do not need to be there to be useful. Their research also suggests that the habit of eating fruit at the end of a meal is a healthy one. Many fruits, too, are rich in polyphenols (wine is, after all, just fermented fruit juice). By treating them as dessert, these fruits arrive in the stomach at the point when meat-digestion is poised to do its worst—nipping the problem in the bud, as it were. (Quelle: Harvard World Health News, 7/9/08)  Economist.com, 7/3/08 Zusammenfassung: Forscher haben im Versuch mit Mäusen festgestellt, dass Polyphenole im Wein im Magen bei der Verdauung von rohem Fleisch die Entstehung von schädlichem Malondialdehyd und Hydroperoxid reduzieren, die Zellschäden hervorrufen. Dr. Kanner weist darauf hin, dass Früchte, die ebenfalls reich an Polyphenolen sind, als Dessert nach einem Mahl mit rohem Fleisch sinnvoll und gleich wirksam sind.
Kommentar: Roter Traubensaft wäre es ebenso. Aber diesen letzten Abschnitt des Artikels werden die Zeitungen hierzulande wohl kaum zitieren.
11.07.2008
Games Contribute to Youths Drinking Themselves to Death. An analysis of federal records shows that 157 college-age individuals drank themselves to death between 1999 and 2005, and a separate analysis of news reports showed that many of the victims were extremely intoxicated. (Source: Join Together, 07/8/08) / Spiele tragen dazu bei, dass sich Jugendliche zu Tode trinken. Eine Analyse von nationalen Daten zeigt, dass sich zwischen 1999 und 2005 157 Personen im College-Alter zu Tode getrunken haben. Eine separate Analyse von Medienberichten zeigte, dass viele der Opfer extrem betrunken waren. 09.07.2008
Niederlande - Jugend & Risikoverhalten: Der Alkoholkonsum bei Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren nimmt in den Niederlanden stark ab. Die grosse Medienpräsenz dieses Themas und die Präventionsmassnahmen der letzten Jahren scheinen somit einen Effekt zu haben. Das Niveau des Alkoholkonsums dieser Altersgruppe ist auf das Niveau von vor 10 Jahren gesunken. Bei Jugendlichen über 15 Jahren ist allerdings keine Reduktion des Alkoholkonsums zu verzeichnen.  Medienmitteilung (auf Holländisch) des Trimbos Institut. Der gesamte Bericht (pdf, 189S., 11.5Mb) "Jeugd en Riskant Gedrag 2007" ist online erhältlich.  (Quelle: Infoset Newsletter Juli 08) 08.07.2008
One of the most comprehensive studies on the minimum drinking age published in the July 2008 issue of the journal Accident Analysis and Prevention found that laws making it illegal to possess or purchase alcohol by anyone under the age of 21 had led to an eleven percent drop in alcohol-related traffic deaths among youth; secondly, they found that states with strong laws against fake IDs reported seven percent fewer alcohol-related fatalities among drivers under the age of 21. (Source: Medical News Today, 7/2/08)  / Eine der ausführlichsten Studien zum Mindestalter, veröffentlicht in der Juli 08 Ausgabe der Zeitschrift Accident Analysis and Prevention, fand, dass Gesetze, die den Besitz und den Verkauf von Alkohol an unter 21-Jährige verbieten, zu einem Rückgang der alkoholbedingten Toten im Verkehr um 11% geführt haben; dazu fand man, dass Staaten mit strengen Gesetzen gegen gefälschte IDs 7% weniger alkoholbedingte Verkehrstote unter 21 Jahren aufweisen.
Kommentar: Bei uns wäre diese Untersuchung nur bedingt möglich, weil bei Selbstunfällen mit Todesfolge nicht auf Alkohol untersucht wird.
03.07.2008
Die neuste Schweizerische Schülerstudie zeigt: Jugendliche trinken, rauchen und kiffen heute weniger als vor vier Jahren. Alkohol bleibt aber das Problem Nummer 1. Im 2007 führte die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) die Erhebung im Rahmen der europäischen Schülerbefragung zum Substanzgebrauch erneut durch. Die ersten Resultate wurden heute in Bern vorgestellt. SFA-Medienmitteilung, 1.7.08
Kommentar: Die Zahl der vernünftigen Jugendlichen steigt offenbar. Leider steigt dafür die Trinkmenge bei den Rauschtrinkern. Für die bräuchte es wirksame Massnahmen, keine Symptombekämpfung.
01.07.2008
Hopkins Study: A significant number of patients admitted to a major U.S. hospital had alcohol or other drug problems, according to researchers at the Johns Hopkins School of Medicine. 13.7 percent of patients admitted to Johns Hopkins Hospital between 1994 and 2002 had alcohol, tobacco, or other drug addiction disorders (ADAA), and that the cost of caring for these patients rose 134 percent during that time span. Just one percent of patients were admitted solely for drug problems; the vast majority had other health problems, as well. "Our results demonstrated the high prevalence of hospital admissions with co-occurring ADAA and the striking financial costs placed on the hospital, government programs, and insurers," according to the researchers. About half of the patients were polydrug users, while a quarter used only alcohol and the rest used opioids or heroin only. The cost of treating opioid users rose 482 percent between 1994 and 2002. (Source: Join Together, 06/27/08) / Studie an der Johns Hopkins School of Medicine, USA: Eine signifikante Zahl von Patienten in einem wichtigen US-Spital hatte Alkohol- oder andere Drogenprobleme. 13.7% der Patienten im Johns Hopkins Hospital in den Jahren 1994 bis 2002 hatten Alkohol-, Tabak oder andere Drogen-Abhängigkeiten (ADDA) und die Kosten für die Patienten stiegen in dieser Zeit um 134%. Nur 1% der Patienten waren nur wegen Drogenproblemen aufgenommen worden. Die grosse Mehrheit hatte auch andere gesundheitliche Probleme. "Unsere Ergebnisse zeigten das grosse Vorkommen von Spitalaufnahmen mit Nebendiagnose ADAA und die beträchtlichen finanziellen Kosten zu Lasten des Spitals, Regierungsprogrammen und Versicherungen", sagen die Forscher. Etwa die Hälfte der Patienten waren Poly-Drogenkonsumenten, während ein Viertel nur Alkohol konsumierte und der Rest konsumierte nur Opioide oder Heroin. Die Kosten für die Behandlung von Opioidkonsumenten stiegen in der Zeit um 482%.
Kommentar: Das würde heissen, dass gleichviele Alkohol- wie Opioid-Konsumenten dabei waren. Das ist für Europäer unglaublich.
01.07.2008
US Pediatrics Review Of Underage Drinking Prevention Programs Led By Iowa State Researcher. Underage drinking is a national concern that led the U.S. surgeon general to issue a "Call to Action to Prevent and Reduce Underage Drinking" last year. Now, a new report by an Iowa State University researcher assesses the effectiveness of underage drinking prevention programs and provides a better idea of how to achieve key goals outlined by the surgeon general. (Source: Medical News Today, 27.6.08) / Untersuchung amerikanischer Kinderärzte über Präventionsprogramme betr. Alkoholkonsum Minderjähriger unter Führung von staatlichen Forschern in Iowa. Der Alkoholkonsum Minderjähriger ist ein nationales Problem, das den U.S. surgeon general letztes Jahr bewog, einen "Call to Action to Prevent and Reduce Underage Drinking" herauszugeben. Jetzt bewertet ein neuer Bericht von Forschern der Staatsuniversität von Iowa die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen betr. den Alkoholkonsum Minderjähriger und vermittelt eine bessere Idee davon, wie Hauptziele erreicht werden können, die der surgeon general aufgezeigt hat. 28.06.2008
“Drunken-driving arrests by the Massachusetts State Police (USA) have increased by 70% over the past two years, as more intoxicated motorists are being caught at sobriety checkpoints, according to police. Last year, State Police arrested 4,879 people for operating under the influence, compared with 3,860 in 2006 and 2,869 the previous year.  During that time, the agency has dramatically increased the number of sobriety checkpoints it operates, from 14 during all of 2005 to 82 last year.”  (Quelle: Harvard World Health News, 26.6.08)     The Boston Globe, 06/26/08 / Festnahmen durch die Massachusetts State Police (USA) wegen Alkohol am Steuer haben während der letzten 2 Jahre um 70% zugenommen, da mehr alkoholisierte Fahrer bei Kontrollen erwischt wurden. Im letzten Jahr nahm die Polizei deshalb 4879 Personen fest, verglichen mit 3860 im Jahr zuvor und 2869 im Jahr 2005. In dieser Zeit hat die Polizei die Zahl der Kontrollposten von 14 auf 82 erhöht. 27.06.2008

US-Study Says Many Teens Get Alcohol from Adults. “Many of the nation's estimated 10.8 million underage drinkers are turning to their parents or other adults for free alcohol.  A government survey of teens from 2002 to 2006 said slightly more than half had engaged in underage drinking.  Asked about the source of alcohol, 40 percent said they got it from an adult for free over the past month, the survey said. Of those, about one in four said they got it from an unrelated adult, one in 16 got it from a parent or guardian, and one in 12 got it from another adult family member.” (Associated Press, June 26, 2008) / Eine Studie in den USA sagt, dass viele Jugendliche Alkohol von Erwachsenen erhalten. "Viele der 10.8 Mio. (geschätzten) minderjährigen Alkoholkonsumenten gehen zu ihren Eltern oder andern Erwachsenen, um gratis Alkohol zu erhalten. Eine Untersuchung der Regierung unter Jugendlichen der Jahre 2002 - 2006 ergab, dass leicht über die Hälfte der Minderjährigen Alkohol konsumierten. Über dessen Herkunft befragt, sagten 40%, sie hätten ihn von einem Erwachsenen gratis im letzten Monat erhalten. Von diesen sagten etwa ein Viertel, sie hätten ihn von nicht verwandten Erwachsenen erhalten, einer von 16 erhielt ihn von den Eltern oder einer Aufsichtsperson und einer von 12 erhielt ihn von einem andern erwachsenen Familienmitglied. (Quelle: Harvard World Health News, 26.6.08)

27.06.2008
UK: The rise in binge drinking in the young is a "fashion phenomenon" where drinkers are copying their associates' behaviour, new research has shown.
A study conducted at Durham University's Institute of Advanced Study and Volterra Consulting UK shows that social networking is a key factor in the spread of the rapid consumption of large amounts of alcohol - binge drinking - which is blamed for serious anti-social and criminal behaviour. (Source: Medical News Today, 25.6.08) / Der Anstieg beim Rauschtrinken bei der Jugend ist ein "Mode-Phänomen" wobei Konsumenten das Verhalten ihrer Kollegen kopieren, gemäss einer neuen Untersuchung in England. Die Studie zeigt, dass die sozialen Bindungen eine Schlüsselrolle bei der raschen Ausbreitung des Konsums grosser Mengen Alkohols spielen - Binge Drinking - dieses wird für schwerwiegendes unsoziales und kriminelles Verhalten verantwortlich gemacht.
26.06.2008
Youths Exposed to More Alcohol Ads in 2007. Youths ages 12-20 were exposed to an average of 301 TV ads for alcoholic beverages last year, up from 216 in 2001, according to research from the Center on Alcohol Marketing and Youth (CAMY) at Georgetown University. (Source: Join Together, 06/24/08) / Jugendliche von 12 - 20 Jahren waren im Jahr 2007 im Durchschnitt 301 TV-Alkoholwerbesports ausgesetzt, verglichen mit 216 im Jahr 2001. (+39%) 26.06.2008
Researchers Call for New Classification of Alcohol Misuse
"Alcohol abuse" and "alcohol dependence" should be joined by "hazardous drinking" in diagnostic criteria, some researchers say. A new study from Finland finds that 5.8 percent of the population meets the criteria for hazardous drinking -- defined as drinking too much and being at risk but not alcohol dependent.  (Source: Join Together, 06/20/08Forscher rufen nach einer neuen Klassifizierung beim Alkoholmissbrauch. Alkoholmissbrauch und Alkohol-Abhängigkeit sollten als Diagnostik-Kriterium durch riskantes Trinken ergänzt werden, sagen einige Forscher. Eine neue Studie in Finnland findet, dass 5,8% der Bevölkerung die Kriterien für riskantes Trinken erfüllt -- definiert als zuviel und riskant trinken, aber nicht abhängig sein.
23.06.2008
Golfer leben länger. Wer regelmässig Golf spielt, lebt im Durchschnitt fünf Jahre länger. Dies zeigt das Ergebnis einer schwedischen Studie. Die durchschnittliche Sterberate der Golfspieler ist im Vergleich zu Gleichaltrigen um 40 Prozent geringer. Das entspricht einem Zuwachs in der Lebenserwartung um fünf Jahre, wie die Deutsche Lungenstiftung unter Berufung auf eine schwedische Studie berichtet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.6.08)
Kommentar: Jetzt müsste untersucht werden, wie gross der Einfluss des Weinkonsums bei diesen Golfern ist. Ist der Wein schuld an der höhern Lebenserwartung oder die gesündere Lebensart der Golfer? Ist der Einfluss der Golfer auf die vielen Alkohol-Herzstudien so gross, dass die mässigen Alkohol-Konsumenten deshalb bessere Werte hatten? Es gibt sicher noch andere leichte Sportarten mit ähnlichem Effekt.
23.06.2008
Survey Finds Wales Has Huge Underage Drinking Problem.  
A new health survey conducted by the World Health Organization in Europe and North Americain 40 countries finds that Welsh children were the most likely to have been drunk multiple times before reaching the age of 13. (Source: Join Together, 06/19/08)  / Studie findet, dass Wales, UK, ein gewaltiges Problem mit minderjährigen Alkoholkonsumenten hat. Eine neue Gesundheitserhebung der WHO in Europa und Nordamerika in 40 Ländern findet, das walisische Kinder die grösste Wahrscheinlichkeit haben, mehrere Male betrunken zu sein, bevor sie 13-jährig sind.
20.06.2008
New research from Malawi: Men drink – women suffer. Two new research reports from Malawi confirm the global picture when it comes to gender roles and drinking: Men drink – women suffer. add-resources.org, 6/9/08 / Neue Studie aus Malawi. Männer trinken - Frauen leiden. Zwei neue Studien aus Malawi bestätigen das globale Bild bezüglich Geschlechterrollen und Alkoholkonsum. 19.06.2008
Ordered Drinks Can Be Larger And Have Greater Alcohol Content Than You May Think. Most alcohol research tends to assume that alcoholic drinks contain the same amount of pure alcohol: 0.6 ounces or 18 milliliters. Why is this important? Because researchers need accuracy to do their job well, and consumers need to know what they're drinking, especially if they are then going to drive. A new study has found that the average size of wine, mixed drinks and beer served in Northern California bars, restaurants and other drinking establishments tends to be larger than the assumed standard, and the alcohol content can vary widely.(Source: Medical News Today, 18.6.08)   / Bestellte Drinks können grösser sein und einen grösseren Alkoholgehalt haben, als Sie denken. Die meisten Alkohol-Studien nehmen an, dass alkoholische Getränke den gleichen Alkoholgehalt aufweisen: 0.6 Unzen oder 18 Milliliter. Warum ist dies wichtig? Weil Forscher Genauigkeit brauchen, um ihren Aufgabe korrekt zu erfüllen und Konsumenten müssen wissen, was sie trinken, besonders, wenn sie anschliessend fahren. Eine neue Studie hat gefunden, dass die durchschnittliche Menge Wein, gemischte Spirituosen und Bier, die in nordkalifornischen Bars, Restaurants und andern Gastrobetrieben serviert wurden, die Tendenz hatten, grösser als der angenommene Standard zu sein, und dass der Alkoholgehalt sehr unterschiedlich sein kann. 19.06.2008
Scottish Suicide And Homicide Rates Fueled By Drink And Drugs
Alcohol and drug misuse mean Scots are almost twice as likely to kill or take their own life compared to people living in England and Wales, published research reveals.The findings by The University of Manchester's National Confidential Inquiry into Suicide and Homicide by People with Mental Illness (NCI) also show that the number of mental health patients committing homicide or suicide was proportionately much higher in Scotland. (Source: Medical News Today, 17.6.08) / Die Zahlen von Mord und Selbstmord in Schottland wird durch Alkohol und Drogen gesteigert. D.h. Schotten töten beinahe mit doppelter Wahrscheinlichkeit unter Alkohol- oder Drogeneinfluss andere oder sich selbst, verglichen mit Leuten in England oder Wales, gemäss einer publizierten Studie: The University of Manchester's National Confidential Inquiry into Suicide and Homicide by People with Mental Illness (NCI). Die Studie zeigt auch, dass die Zahl der geisteskranken Patienten, die Mord oder Selbstmord begehen, proportional in Schottland viel höher liegt.
18.06.2008

Alkohol-, Tabak- und illegaler Drogenkonsum der Schüler und Schülerinnen in der Schweiz. Präsentation der Ergebnisse der europäischen Schülerstudie ESPAD.
"The European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs" (ESPAD) ist eine europaweite, alle vier Jahre stattfindende Befragung von Schülern und Schülerinnen. Die Jugendlichen äussern sich über den Konsum und ihre Einstellungen zu Alkohol, Tabak, Cannabis und anderen Drogen. Die Schweiz beteiligte sich im 2007 zum zweiten Mal an ESPAD. Beide Erhebungen wurden von der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) durchgeführt. Die Resultate dieser Schülerstudie sind repräsentativ für die Schweiz. Medienkonferenz Dienstag, 1. Juli, 10.30 - 11.30 Uhr in Bern,
Käfigturm - Ein Polit-Forum des Bundes, Marktgasse 67, 3003 Bern (SFA, 17.6.08)

17.06.2008
How To Save $1 Billion And 800 Lives In Canada.
The economic burden of alcohol abuse costs each Canadian $463 per year. In fact, the direct health care costs for alcohol abuse in Canada exceed those of cancer. Released by the Centre for Addiction and Mental Health (CAMH), the Avoidable Cost of Alcohol Abuse in Canada 2002 report estimates that, even under very conservative assumptions, implementing six reviewed interventions would result in cost savings of about $1 billion per year and a savings of about 800 lives, close to 26,000 years of life lost to premature death and more than 88,000 acute care hospital days in Canada per year. (Source: Medical News Today, 14.6.08) / Wie man 1Mia.$ und 800 Leben in Kanada sparen kann. Die wirtschaftliche Belastung kostet jeden Kanadier pro Jahr 463$. Tatsache ist, dass die direkten Gesundheitskosten wegen Alkoholmissbrauch in Kanada jene wegen Krebs übersteigen. Das Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) hat in seinem Bericht über "Vermeidbare Kosten wegen Alkoholmissbrauch in Kanada 2002" geschätzt, dass sogar bei sehr konservativen Annahmen, sechs nochmals überprüfte Interventionen ca 1Mia.$ Kosten, ca 800 Menschenleben, nahezu 26'000 Lebensjahre, verloren in vorgeburtlichen Todesfällen und mehr als 88'000 stationäre Spitaltage pro Jahr ersparen würden.
Kommentar: Der Autor, Prof. Dr. J. Rehm (Zürich und Kanada) berechnete die Vorzüge einzelner staatlicher Massnahmen. Sehr interessant auch für die Diskussion in der Schweiz.
14.06.2008
Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen. Das berichtet der deutsche Berufsverband der Frauenärzte unter Berufung auf eine französische Studie mit den Daten von mehr als 28.000 Frauen, die alle zwei Jahre Fragebögen zu ihren Beschwerden, Gewohnheiten und Lebensumständen beantworteten. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.06.08) net-tribune.de, 13.6.08 14.06.2008
Women's Drinking Binges at New High. "The number of young women hospitalised after binge drinking has doubled in less than a decade, a new study shows. The report, to be published in the Australian And New Zealand Journal Of Public Health today, suggested there was an immediate need for public health interventions such as increased alcohol taxation. (Source: Harvard World Health News, 6/12/08)      The Sydney Morning Herald, June 10, 2008  /  Das Rauschtrinken der Frauen in Australien hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Das Zahl der jungen Frauen, die nach dem Rauschtrinken hospitalisiert wurden, hat sich in weniger als einem Jahrzehnt verdoppelt, zeigt eine neue Studie. Im Bericht wird gesagt, es sei ein sofortiger Bedarf an Massnahmen für die öffentliche Gesundheit, wie eine erhöhte Alkoholbesteuerung ersichtlich. 12.06.2008
Early Drinking and Adult Alcohol Dependence Increases Among Americans. A study of individuals born between 1934 and 1983 found that more Americans began drinking alcohol at an early age over the decades, especially women, and that those who did drink at a younger age were more likely to be alcohol-dependent as adults. (Source: Join Together, 06/11/08)  / Früher Beginn mit Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit bei Erwachsenen nimmt bei Amerikanern zu. Eine Studie von Individuen, geboren zwischen 1934 und 1983 fand, dass mehr Amerikaner über die Jahrzehnte mit dem Alkoholkonsum früher begannen, vor allem Frauen, und dass jene, die in jüngeren Jahren begannen, mit grösserer Wahrscheinlichkeit als Erwachsene abhängig wurden. 12.06.2008
Most Binge Drinking Takes Place in Public, Involves Beer
About half of all binge drinking takes place in public and in large groups, increasing the risk of injury, according to researchers from the U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Beer is the drink of choice in two-thirds of binge-drinking episodes, said CDC epidemiologist Timothy Naimi, M.D., and alcohol typically is easily available at such events, even to underage drinkers. "Overall, 12 percent of binge drinkers reported driving during or soon after binge drinking, meaning they were risking injury or death not only for themselves but also their passengers, other drivers and pedestrians," said Naimi. (Source: Join Together, 06/10/08) / Die meisten Fälle von Rauschtrinken geschehen in der Öffentlichkeit, und Bier ist beteiligt. Etwa die Hälfte des Rauschtrinkens geschieht in der Öffentlichkeit und in grossen Gruppen, was das Risiko von Verletzungen erhöht, gemäss Forschern des U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). In zwei Dritteln der Fälle ist Bier das gewählte Getränk, sagte CDC Epidemiologe Timothy Naimi, M.D., und Alkohol ist typischerweise bei solchen Anlässen leicht erhältlich, sogar für Minderjährige. "Durchschnittlich 12% der Rauschtrinker berichteten, während oder bald nach dem Trinken zu fahren, was heisst, dass sie Verletzung oder Tod nicht nur für sich selber, sondern auch für ihre Passagiere, andere Lenker und Fussgänger riskierten," sagt Naimi.
11.06.2008

Trinkmotive Jugendlicher im Ländervergleich.
Eine aktuelle Untersuchung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) vergleicht die Trinkmotive in der Schweiz mit jenen amerikanischer und kanadischer Jugendlicher. Schweizer Mädchen und Jungen greifen meist zu Alkohol, um mit Gleichaltrigen zu feiern und Spass zu haben. Sie sind dem Gruppendruck sowie dem Leistungsdruck in der Schule weniger ausgesetzt als Jugendliche Nordamerikas. SFA-Medienmitteilung vom 10. Juni 2008

10.06.2008
Classroom Behavior Program. The National Institute on Drug Abuse (NIDA) is pleased to inform you that a special issue of Drug and Alcohol Dependence features studies focusing on the long-term impact of the Good Behavior Game (GBG). The GBG is a classroom management strategy designed to reduce aggressive/disruptive classroom behavior. This intervention is implemented when children are in the early elementary grades in order to provide them with the skills needed to respond to negative, life experiences and societal influences. These NIH-funded studies have been carried out over several decades in partnership with the Baltimore City Public School System.
The special issue of Drug and Alcohol Dependence Volume 95, Supplement 1, Pages S1-S104 (1 June 2008)is currently available in hard copy or online here. (Source: Medical News Today, 9.6.08Programm "Benehmen im Klassenzimmer". Das National Institute on Drug Abuse (NIDA), USA, freut sich zu informieren, dass eine Spezialausgabe von Drug and Alcohol Dependence über Studien zur Langzeitwirkung des Good Behavior Game (Gutes Benehmen Spiel) (GBG) berichtet. Das GBG ist eine Klassenzimmer Management Strategie mit dem Ziel, aggressives/störendes Verhalten im Klassenzimmer zu reduzieren. Diese Intervention wird in den frühen Elementarklassen eingesetzt, um die Schüler mit den Fähigkeiten auszustatten, die es braucht, um auf negative Lebenserfahrungen und gesellschaftliche Einflüsse zu reagieren. Diese NIH-finanzierten Studien wurden über mehrere Jahrzehnte in Partnerschaft mit dem Baltimore City Public School System durchgeführt.
10.06.2008
Advertising, Alcohol And Adolescents. The advertising of alcohol, the marketing of alcoholic products, peer pressure and parental influence all play a part in the level of alcohol consumption among young people.These are the findings of a team of University of Leicester experts who have been investigating the effect of alcohol advertising on young people, which also indicate that advertising seems to be most effective in the case of alcopops and cider. / Werbung, Alkohol und Jugendliche: Alkoholreklame, das Marketing für Alkoholprodukte, Gruppendruck und Einfluss der Eltern, all das spielt eine Rolle in  Bezug auf die Alkoholkonsummenge bei Jugendlichen. Das hat ein Experten-Team der University of Leicester gefunden, welches die Auswirkungen der Alkoholwerbung auf junge Leute untersucht hat. Sie fanden auch, dass die Werbung besonders effektiv bei Alcopops und alkoholischem Apfelmost wirke. (Source: Medical News Today, 7.6.08 08.06.2008
Pregnancy And Alcohol - No Drinking Is The Safest Option. The National Health and Medical Research Council of Australia released new alcohol guidelines for pregnant women, stating that 'no drinking is the safest option'. Alcohol consumption during pregnancy has been associated with increased risks of miscarriage, stillbirth, intrauterine growth restriction, pre-term birth and low birth-weight. (not to forget the fetal Alcohol-Syndrome. Editor) (Source: Medical News Today, 7.6.08)  / Schwangerschaft und Alkohol - Ohne Alkohol ist die sicherste Wahl. Der National Health and Medical Research Council of Australia gab neue Empfehlungen für schwangere Frauen heraus. Darin heisst es, kein Alkohol sei die sicherste Wahl. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft wird mit erhöhtem Risiko für Fehlgeburt, Totgeburt, vorgeburtliche Wachstumsstörung, Frühgeburt und tiefem Geburtsgewicht in Zusammenhang gebracht. (nicht zu vergessen das foetale Alkohol-Syndrom, Red.) 08.06.2008

Alkohol halbiere Rheumarisiko. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, bekommt seltener eine chronische Gelenkentzündung. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien schwedischer Wissenschaftler. / Alcohol consumption has been linked with a decrease in risk of developing rheumatoid arthritis, according to an article released on June 5, 2008 in the BMJ specialist journal Annals of theRheumatic Diseases. (Source: Medical News Today, 6.6.08)        FOCUS ONLINE, 6.6.08 mit guten Kommentaren

07.06.2008
Laut einer aktuellen Studie kommt in jeder dritten Familie das Thema Alkohol nicht zur Sprache. Jugendliche würden demzufolge völlig alleine gelassen, wenn es um den "richtigen" Umgang mit Bier, Schnaps oder Alkopops gehe. Nicht einmal ein Viertel der Eltern sorgen sich, dass ihr Kind zuviel trinken könnte, so das Ergebnis der Studie, die im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) erstellt wurde. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.06.08) Ka-news.de, 5.6.08
Kommentar: Genau deshalb sind Alkohol-Kontrollmassnahmen dringend nötig.
05.06.2008
Internationales Expertentreffen: Alkoholforschung muss ohne Einfluss der Alkoholindustrie sein. / International expert meeting: Alcohol research must be protected from industry influence. International        English Texts 28.05.2008
Mit dem Genuss von Alkohol steigt das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen. Doch einige Vieltrinker verfügen offenbar  über einen genetischen Schutzmechanismus.
(Quelle: Google Alkohol-Alert, 26.05.08)  FOCUS ONLINE, 26.5.08   Deutsches Ärzteblatt, 27.5.08
26.05.2008
Chronic Illnesses Kill More than Infectious Diseases, WHO Says.
Infectious diseases like malaria and tuberculosis once killed the most people worldwide, but now non-communicable diseases -- including some related to alcohol, tobacco, and other drug use -- are the world's biggest killers, according to the World Health Organization (WHO). (Source: Join Together, 05/22/08) / Chronische Krankheiten töten mehr Menschen als Infektionskrankheiten, sagt die WHO. Infektionskrankheiten wie Malaria und Tuberkulose töteten einst am meisten Menschen weltweit, aber jetzt sind nicht übertragbare Krankheiten - dazu gehören einige, die im Zusammenhang mit Alkohol-, Tabak- und anderem Drogenkonsum stehen, der Welt grösste Mörder, gemäss der World Health Organization (WHO).
24.05.2008
Alcohol Admissions Doubled In England's Hospitals Since Mid 90s.
A new report from the NHS shows that alcohol-related admissions to hospitals in England have more than doubled since the mid 1990s from 93,500 in 1995/6 to 207,800 in 2006/7. The report, titled "Statistics on Alcohol: England 2008", produced by the NHS Information Centre, also shows that GP prescriptions for alcohol dependency have gone up by 20 per cent in the last four years. (Source: Medical News Today, 22 May 2008)  / Ein neuer Bericht des NHS zeigt, dass sich alkoholbedingte Spitaleintritte in England seit Mitte der 90er-Jahre mehr als verdoppelt haben, von 93'500 im Jahr 1995/96 auf 207'800 im Jahr 2006/7. Der Bericht zeigt auch, dass Behandlungen von Alkoholabhängigkeit durch Hausärzte in den letzten 4 Jahren um 20% angestiegen sind.
23.05.2008
Alcohol intake, rather than the type of alcoholic beverage, was more significant to liver injury. This study, performed by a team led by by Professor You-Ming Li from Zhejiang University, is described in a research article published in the World Journal of Gastroenterology. The study shows that the risk threshold of daily alcohol intake and the duration of drinking inducing alcohol-related liver injury is 20 g and 5 years in the island population of China. (Source: Medical News Today, 22 May 2008) / Alkoholkonsum, weniger der Typ des alkoholischen Getränks ist wesentlich für eine Lebererkrankung. Diese Studie, von einem Team, angeführt von Prof. You-Ming Li von der Zhejiang University, ist in einem Forschungs-Artikel im World Journal of Gastroenterology beschrieben worden. Die Studie zeigt, dass die Schwelle bei täglichem Alkoholkonsum von 20g liegt und die Zeitspanne 5 Jahre beträgt, bis bei der chinesischen Inselbevölkerung eine alkoholbedingte Lebererkrankung hervorgerufen wird. 23.05.2008
People who drink alcohol mixed with energy drinks can double their chances of being hurt or injured after drinking, needing medical attention and travelling with a drunk driver, according to new US research. (Source: Medical News Today, 21 May 2008) / Leute, die Alkohol mit Energy Drinks mischen, können ihre Chancen, nach dem Trinken verletzt zu werden, medizinische Hilfe zu benötigen und mit einem angetrunkenen Lenker zu fahren verdoppeln, gemäss neuer US-Studie. 23.05.2008
Juice 'Prevents Clogged Arteries'
"Juices made from apples or purple grapes -- and the fruit themselves -- protect against developing clogged arteries, a study suggests. Researchers fed hamsters the fruit and juice or water, plus a fatty diet. The animals who were fed grape juice had the lowest risk of developing artery problems, Molecular Nutrition and Food Research reports. The University of Montpellier team said the juice's benefits came from its high levels of phenols -- an antioxidant. Antioxidants in various foods have been regularly cited as being beneficial to heart health. The French team looked at how juicing affected the phenol content of fruit -- because most studies look at raw fruit." Harvard World Health News, 22.5.08, BBC, 17.5.08 / Fruchtsaft ist vorbeugend gegen verstopfte Arterien. Apfelsaft oder roter Traubensaft und diese Früchte allein schützen gegen die Entwicklung verstopfter Arterien, sagt eine Studie. Forscher fütterten Hamster mit der Frucht und dem Saft oder mit Wasser, dazu mit einer fettigen Diät. Die Hamster, die mit Traubensaft gefüttert wurden, hatten das kleinste Risiko, Arterienprobleme zu entwickeln, berichtet Molecular Nutrition and Food Research. Das Team der Universität Montpellier sagte, der positive Effekt bei den Säften komme von ihren hohen Anteilen von Phenolen - ein Antioxidant. Antioxidantien in verschiedenen Nahrungsmitteln wurden regelmässig als vorteilhaft für die Herzgesundheit zitiert. Das französische Team untersuchte, wie die Saftherstellung den Phenolgehalt von Früchten beeinflusst - weil die meisten Studien die rohe Frucht untersuchen.
23.05.2008
Researchers at the University of California at San Diego School of Medicine say that drinking a glass of wine daily may cut in half the risk of Non-Alcoholic Fatty Liver Disease (NAFLD). Drinking small amounts of beer or liquor, however, increased the odds of developing NAFLD fourfold. "Because this effect was only seen with wine, not in beer or liquor, further studies will be needed to determine whether the benefits seen were due to the alcohol or non-alcohol components of wine," said lead researcher Jeffrey Schwimmer, M.D. (Source: Join Together, 05/21/08) / Forscher der Universität von Kalifornien an der San Diego School of Medicine sagen, dass ein Glas Wein täglich das Risiko, an nicht-alkoholischer Fettleber zu erkranken, halbieren könne. Der Konsum von kleinen Mengen Bier oder Schnaps habe allerdings dieses Risiko vervierfacht. "Weil dieser Effekt nur mit Wein beobachtet wurde, sind weitere Studien nötig um herauszufinden, ob dieses positive Ergebnis den alkoholischen oder nichtalkoholischen Komponenten von Wein zuzuschreiben ist," sagte der leitende Forscher Jeffrey Schwimmer, M.D. FOCUS ONLINE, 22.5.08 mit unserm Kommentar) 23.05.2008
Alcohol the Only Mind-Altering Drug in Absinthe. An analysis of sealed, 100-year-old bottles of the infamous spirit absinthe found that the drink, while containing a potent amount of alcohol, has no other ingredients that could explain its reputation for causing hallucinations, Monsters & Critics reported May 19. (Source: Join Together, 05/19/08) / Alkohol sei die einzige bewusstseinsverändernde Droge in Absinth. Eine Analyse von versiegelten, 100 Jahre alten Flaschen des berühmten Schnapses Absinth fand, dass der Schnaps, während er eine starke Menge Alkohol enthielt, keine andere Zutaten hat, die seinen Ruf, Halluzinationen zu verursachen, erklären könnten. 20.05.2008
Twins Study Points to Genetic Role in Early Alcohol Initiation Genetics influence early initiation of alcohol use, while environmental factors play a greater role in differences in frequency of consumption once drinking begins, according to a Dutch study involving twins. (Source: Join Together, 05/19/08) / Studie mit Zwillingen weist auf Rolle der Gene bei frühem Einstieg in den Alkoholkonsum hin, während Umweltfaktoren eine grössere Rolle bei Unterschieden in der Häufigkeit des Konsums spielen, nachdem der Konsum begonnen hat; gemäss einer holländischen Studie. 20.05.2008
Early Childhood Abuse and Early Drinking. Exposure to abuse as a young child is related to early alcohol initiation, according to a survey of public school students attending schools in a high-risk urban area. (Source: Join Together, 05/17/08) / Missbrauch bei kleinen Kindern ist verbunden mit frühem Alkoholkonsum, gemäss einer Untersuchung bei Volksschulstudenten in einem städtischen Hochrisikogebiet. 20.05.2008
Heavy Drinking Increases Blood Pressure, Other Coronary Risks. Men who drink more than 21 units of alcohol weekly and women who drink more than 14 units weekly are at higher risk of heart disease, heart failure and stroke, according to Irish researchers. (Source: Join Together, 05/16/08) / Hoher Alkoholkonsum erhöht den Blutdruck, andere Herzrisiken. Männer, die mehr als 21 Standard-Drinks pro Woche trinken und Frauen mit mehr als wöchentlich 14 Einheiten haben ein höheres Risiko, an Herzkrankheiten, Herzversagen und Herzinfarkt zu erkranken, gemäss irischen Forschern. 20.05.2008
Alcohol Sales, Risk of Violence Related, Study Says.
A new Canadian study finds that the risk of being hospitalized because of a violent assault is higher among individuals who live near alcohol outlets with rising sales. (Source: Join Together, 05/15/08) / Eine neue kanadische Studie findet, dass das Risiko, wegen einer Gewalttat hospitalisiert zu werden, höher ist bei Personen, die neben einer Alkoholverkaufsstelle leben, welche steigende Verkäufe aufweist.
18.05.2008
Moderate Drinking Raises Risk of Mouth Cancer, Researchers Say.
Drinking just two glasses of wine daily can cause a 75-percent increase in the risk of developing mouth cancer, according to Australian researchers.  (Source: Join Together, 05/13/08) / Forscher sagen, mässiger Alkoho lkonsum erhöht das Mundkrebs-Risiko. Nur zwei Gläser Wein täglich kann das Mundkrebs-Risiko um 75% erhöhen, gemäss australischen Forschern. bu.edu, May 08    Study: Alcohol as a cause of cancer, May 08
18.05.2008
Drinking And Driving: Binge Drinkers Have A Disconnect Between Assessing Their Driving Abilities And Reality. While many people believe that alcohol-impaired (AI) drivers are usually alcoholics, in fact, 80 percent of AI incidents are caused by binge drinkers. A recent study conducted among college students has found that binge drinkers, even when legally intoxicated, nonetheless believe they have adequate driving abilities. (Source: Medical News Today, 13 May 2008)  / Alkohol und Verkehr: Rauschtrinker haben ein Problem, ihr Fahrvermögen mit der Realität zu vergleichen. Während viele Leute glauben, unter Alkoholeinfluss stehende Fahrer seien normalerweise Alkoholiker, sind tatsächlich 80% der Alkoholunfälle von Rauschtrinkern verursacht. Eine kürzliche Studie bei College-Studenten hat herausgefunden, dass Rauschtrinker, auch wenn sie nach dem Gesetz betrunken waren, trotzdem glaubten, dass sie genügend Fahrvermögen aufwiesen. 18.05.2008
Gesundheit: Alkohol ist gut für den Mut und den Leichtsinn. US-Forscher haben die Wirkung von Alkohol näher untersucht. Unter Alkohol-Einfluss erkennt das Gehirn Gefahren nicht mehr eindeutig. ...(Quelle: Google Alkohol-Alert, 11.05.08) FOCUS Online - Germany 12.05.2008
SEX, DROGEN, ALKOHOL Wie groß die "Generation Zügellos" wirklich ist. Die Wissenschaftler zeichnen das Bild einer "Generation Zügellos": Viele Jugendliche konsumieren demnach gezielt Alkohol und härtere Drogen, ...(Quelle: Google Alkohol-Alert, 11.05.08) Spiegel Online - national,Germany 12.05.2008
Sexual uses of alcohol and drugs and the associated health risks: a cross sectional study of young people in nine European cities: A third of 16-35 year old males and a quarter of females surveyed are drinking alcohol to increase their chances of sex. (BMC Public Health, 9 May 2008) / Der Gebrauch von Alkohol und andern Drogen beim Sex und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Eine Studie in neuen europäischen Städten. Ein Drittel der 16-35-jährigen Männer und ein Viertel der erfassten Frauen konsumieren Alkohol um ihre Sex- Chancen zu verbessern. 12.05.2008
Alcohol And Cocaine Dependence Linked To The Tachykinin Receptor 3 Gene
* The search for genes associated with alcohol dependence (AD) has recently been extended to the tachykinin receptor 3 gene (TACR3), located within a broad region on chromosome 4q. * Researchers have found that seven of the nine single nucleotide polymorphisms - DNA sequence variations - in the 3' region of TACR3 have a significant association with AD as well as cocaine dependence. (Source: Medical News Today, 06 May 2008) / Alkohol- und Kokain-Abhängigkeit stehen in Verbindung mit dem Tachykinin Receptor  3 Gen. Die Suche nach Genen, die mit Alkohol-Abhängigkeit in Verbindung gebracht werden können, ist kürzlich auf das Tachykinin Rezeptor 3 Gen (TACR3) ausgedehnt worden. Es befindet sich in einer ausgedehnten Region auf Chromosom 4q. Forscher haben gefunden, dass sieben von den neun einzelnen Nukleotiden Polymorphen - DNA Sequenzvariationen - in der 3' Region von TACR3 eine signifikante Verbindung mit Alkohol- und Kokain-Abhängigkeit haben.
12.05.2008
Imbibing Alcohol In Adolescence May Lead To Heavy Drinking
Scientists at Duke University Medical Center have shown a connection between early drinking patterns and a tendency to be a heavy drinker in adulthood, in a study of adolescent rats."Drinking patterns in adolescents may be set after only a few exposures to alcohol," said Nicole L.06 May 2008 / Alkoholkonsum in der Pubertät kann zu Alkoholmissbrauch führen. Forscher am Duke Universitäts Medical Center haben eine Verbindung zwischen frühen Trinkgewohnheiten und einer Tendenz, im Erwachsenenalter ein starker Alkoholkonsument zu werden, in einer Studie mit heranwachsenden Ratten, gezeigt. "Trinkgewohnheiten in der Pubertät können nach nur wenigen Kontakten mit Alkohol festgelegt werden", sagt Nicole L.(Source: Medical News Today, 06 May 2008)
12.05.2008
Study Finds Alcohol-To-Outlet Density And Violence Are Clearly Linked Over Time
* A new Australian study examines the relationship between alcohol-outlet density and violence over time.* All three types of outlets examined - hotel pubs, bars and packaged-liquor outlets - had positive relationships with assault rates.(Source: Medical News Today, 06 May 2008) / Studie findet, dass die Dichte der Alkoholverkaufsstellen und Gewalt über eine gewisse Zeit in einem klaren Zusammenhang stehen. Eine neue australische Sudie untersucht den Zusammenhang zwischen der Dichte von Alkoholverkaufsstellen und Gewalt über eine gewisse Zeit. Alle drei Typen von Verkaufsstellen - Hotel Pubs, Bars und Schnaps-Läden - zeigten einen positiven Zusammenhang mit Gewalt-Zahlen.
12.05.2008
Drinking Among Young Adolescents Affected By Genes And The Environment
A 2001/2002 report by the World Health Organization found that, among young people in western countries who began drinking before 16 years of age, the average age of initiation was 12 years of age. (Source: Medical News Today, 06 May 2008)/ Der Alkoholkonsum bei jungen Pubertierenden wird durch Gene und die Umgebung beeinflusst. Ein Bericht der WHO aus den Jahren 2001/2002 fand, dass bei jungen Leuten in westlichen Ländern, die vor dem 16. Altersjahr mit dem Alkoholkonsum begannen, das mittlere Einstiegsalter bei 12 Jahren lag.
12.05.2008
Treatment Target Suggested By Analysis Of Alcoholics' Brains
An analysis of brain tissue samples from chronic alcoholics reveals changes that occur at the molecular level in alcohol abuse - and suggests a potential treatment target, according to researchers from Wake Forest University School of Medicine. (Quelle: Medical News Today, 05 May 2008Eine Untersuchung von Gehirnen von Alkoholikern erbrachte einen Vorschlag für neues Behandlungsziel.
07.05.2008
Early Alcohol Exposure Can Quickly Lead To Heavy Drinking
While adolescence is a vulnerable time for alcohol and drug experimentation, not all adolescents develop problems.  A new study using rodents has found that drinking patterns can emerge quickly among adolescents.  (Quelle: Medical News Today, 05 May 2008Obwohl die Pubertät eine heikle Zeit für Alkohol- und Drogen-Experimente darstellt, entwickeln nicht alle Jugendliche deshalb Probleme. Eine neuje Studie hat gefunden, dass Trinkgewohnheiten bei Jugendlichen rasch entstehen können.
07.05.2008

 Having A Drink During Pregnancy Is Common For French Women
More than half of women in France continue to drink alcohol during their pregnancies, according to a new French study. However, the researchers also found that most of these women are uninformed about the risks to their babies' health. (Quelle: Medical News Today, 05 May 2008Mehr als die Hälfte der Frauen in Frankreich trinken weiter Alkohol während der Schwangerschaft, gemäss einer neuen französischen Studie. Allerdings fanden die Forscher auch, dass die meisten dieser Frauen über die Gesundheits-Risiken für ihre Kinder nicht informiert sind.

07.05.2008
Women Catching Up With Men In Alcoholism
A new examination of data on similarly aged groups, compared across decades, has found substantial increases in drinking and alcohol dependence among women. * Increases were particularly notable among white and Hispanic women - beginning with those born in the United States after World War II. (Quelle: Medical News Today, 05 May 2008)
Eine neue Durchsicht von Daten ähnlicher Altersgruppen, verglichen über Jahrzehnte, zeitigte beträchtliche Zunahmen in Trinkmengen und Alkoholabhängigkeit bei Frauen. Zunahmen waren vor allem festzustellen bei weissen und Hispanic Frauen - beginnend mit jenen, die nach dem 2. Weltkrieg in den USA geboren worden waren.
07.05.2008
New Findings on Asian Alcohol-Protection Gene
Only certain East Asian populations have a high prevalence of a gene that protects against alcohol overconsumption, and researchers speculate that some event must have occurred over the past few thousand years to make this genetic protection advantageous. / Neue Ergebnisse zum asiatischen Alkohol-Schutz-Gen. Nur gewisse ostasiatische Bevölkerungsgruppen haben in grosser Zahl ein Gen, das gegen Alkohol-Überkonsum schützt und Forscher spekulieren, dass während der letzten paar tausend Jahre ein Ereignis eingetreten sein muss, das diesen vorteilhaften genetischen Schutz gebracht hat. (Source: Join Together, 04/30/08)
07.05.2008
15 Percent of Americans Say They Drive Drunk, Report Finds, and states in the upper Midwest -- led by Wisconsin -- have the highest rates of DUI, according to a new government report. / 15% der Amerikaner sagen, sie würden angetrunken fahren. Und Staaten im oberen Mittelwesten -- angeführt von Wisconsin -- haben die höchste Rate von Alkohol am Steuer, gemäss neuem Regierungsbericht.(Source: Join Together, 04/23/08)Und 24.04.2008
Alcohol-Related Fatal Crashes and Prior DWI
Drinking drivers involved in fatal crashes are more likely than sober drivers to have a previous conviction for driving while impaired, according to recently released data from the National Highway Traffic Safety Administration. Drivers with a measurable blood alcohol concentration (BAC) at the time of the crash were four to eight times more likely to have a prior DWI conviction than drivers who had not been drinking./ Fahrer, die in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt waren und einen messbaren Blutalkoholgehalt hatten, hatten mit einer 4-8-fach erhöhten Wahrscheinlichkeit eine frühere Verurteilung wegen Alkohol am Steuer, gegenüber Fahrern, die beim Unfall nüchtern waren. Dies gemäss kürzlichen Zahlen der National Highway Traffic Safety Administration in USA. (Source: Join Together, 04/23/08)
24.04.2008
Studie SCHULBUS 2007 zeigt: DIE TRENDWENDE IST GESCHAFFT: HAMBURGER JUGENDLICHE GREIFEN SELTENER ZU SUCHTMITTELN. Konzept drogenfreie Kindheit und Jugend wirkt: 14jährige trinken und rauchen weniger - Tendenz bei Mädchen jeden Alters deutlich rückläufig. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 23.04.08)  GESUNDHEIT ADHOC, 22.4.08              Hamburger Morgenpost, 23.4.08
24.04.2008
Die nach Großbritannien und Irland eingewanderten farbigen Frauen übernehmen mit den Jahren die schlechten Gewohnheiten einheimischer Mütter, d.h. Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 22.04.08)  n-tv.de, 21.4.08 22.04.2008
Middle Aged Drinking, Smoking Linked with Earlier Alzheimer's
Researchers found an apparent link between heavy drinking or heavy smoking by people in their 40s and the development of Alzheimer's disease decades later. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.04.08)    Health Day News, 04/16/08.   FOCUS.DE, 17.04.08 (mit u/Kommentar) Leserbrief
18.04.2008
Moderate Drinking Increases Breast Cancer Risk. Even moderate alcohol consumption increases the risk of the most common form of breast cancer in post-menopausal women, according to research presented at the American Association for Cancer Research 2008 annual meeting in San Diego, USA. The study found that even one or two drinks per day increased risk of developing ERplus/PRplus breast cancer, and the more a woman drank, the higher her risk. ERplus/PRplus is a form of breast cancer classified as positive for both the estrogen and progesterone receptors.  (Source: Join Together, 04/14/08) / Mässiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Brust-Krebs. Sogar mässiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für die häufigste Form von Brustkrebs bei Frauen in der Nach-Menopause, gemäss einer Studie, die am American Association for Cancer Research 2008 annual meeting in San Diego, USA,  vorgestellt wurde. Sogar ein bis zwei Drinks pro Tag erhöhten das Risiko, ERplus/PRplus Brustkrebs zu entwickeln, und je mehr eine Frau trank, desto höher ihr Risiko. ERplus/PRplus ist eine Form von Brustkrebs, die sowohl für Estrogen- wie für Progesteron Rezeptoren als positiv klassifiziert ist. Krankenversicherer.ch, 17.4.08 15.04.2008
Many Students Binge to Celebrate Turning 21. Interviews with college students found that a shocking 34 percent of male drinkers and 24 percent of females said they had celebrated their 21st birthday by consuming 21 or more drinks. / Viele Studenten in den USA berauschen sich, wenn sie den 21. Geburtstag der Volljährigkeit feiern. Bei Interviews mit College-Studenten zeigte sich, dass schockierende 34% der männlichen und 24% der weiblichen Studenten sagten, sie hätten ihren Geburtstag mit 21 oder Drinks gefeiert. (Source: Join Together, 04/11/08) 14.04.2008
Special Journal Supplement Alerts Pediatricians To The Developmental Nature Of Underage Drinking. In a special supplement to Pediatrics, edited and sponsored by the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), physicians will have access in one place to the reviews and analyses of current research on biological, behavioral, and environmental changes during childhood and adolescence that foster the initiation, maintenance, and acceleration of illegal use of alcohol by underage youth. / Eine spezielle Journal-Beilage weist Kinderärzte in den USA auf die Bedeutung des Alkoholkonsums Minderjähriger für deren Entwicklung hin. In einer speziellen Beilage zu "Pediatrics", herausgegeben und gesponsert durch das  National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), werden Ärzte direkten Zugriff auf die Untersuchungen und Analysen der laufenden Forschung über biologische, verhaltensmässige und umweltmässige Veränderungen während Kindheit und Jugend haben, welche den Einstieg von Minderjährigen in den illegalen Alkoholkonsum, den dauernden und den verstärkten Konsum begünstigen. (Source: Medical News Today, 4/08/08)
Our comment on this article
11.04.2008
Drug Exposure Causes Fetal Brain Changes, Researchers Say. Brain scans reveal that cocaine, alcohol and tobacco use during pregnancy can cause changes in the brain scan of developing fetuses, and that these changes can remain detectable for years. Researchers found that the more substances the adolescents had been exposed to, the more brain volume they lost. / Drogen ausgesetzt zu sein bedeutet Gehirnveränderungen bei Foeten. Durch das Scannen von Gehirnen fand man heraus, dass Kokain-, Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft Gehirnveränderungen beim sich entwickelnden Foetus bewirken kann, und dass diese Veränderungen noch während Jahren beobachtet werden können. (Source: Join Together, 04/08/08) 09.04.2008
Sexuelle Nötigung durch Drogen- und Alkoholeinfluss: Die Publikation "Sexual assaults facilitated by drugs or alcohol" (pdf, 19S., 170Kb) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich. Quelle: Infoset April Newsletter 08.04.2008
Would 'Tweens' Benefit From Alcohol Prevention Programs.
The article examined a large study of six grade students across a metropolitan area, to see which factors distinguished young alcohol users from nonusers, including even their stated intentions regarding future alcohol use. Understanding that early alcohol use can affect development during a crucial time in life and can cause significant problems later, the researchers explored some current teen alcohol abuse prevention programs, concluding that even earlier intervention is imperative. Ob Jugendliche von Alkohol-Präventionsprogrammen profitieren würden. Der Artikel untersuchte eine grosse Studie von 6-Klässlern eines städtischen Gebiets, um herauszufinden, welche Faktoren junge Alkoholkonsumenten von Nicht-Konsumenten unterscheiden. Sogar ihre geäusserte Absichten bezüglich zukünftigen Alkoholkonsum. Im Bewusstsein, dass früher Alkoholkonsum die Entwicklung in einer wesentlichen Zeit des Lebens beeinträchtigen und signifikante spätere Probleme verursachen kann, haben die Forscher einige aktuelle Alkoholpräventions-Programm für Jugendliche untersucht und festgestellt, dass sogar noch frühere Intervention dringend nötig ist. (Source: Medical News Today, 4/05/08)
06.04.2008
Most Alcohol-Impaired Driving On American Roads Caused By Binge Drinkers
Self-reported alcohol-impaired (AI) driving has increased in the United States during the last decade. New findings show that most AI driving is due to binge drinkers rather than heavy or alcohol-dependent drinkers. / In den USA sind die meisten Fahrer mit Alkohol am Steuer Rauschtrinker. Das Fahren im angetrunkenen Zustand hat gemäss eigenen Aussagen dieser Fahrer im letzten Jahrzehnt in den USA zugenommen. Neue Untersuchung zeigt, dass es mehr die Binge Drinker sind und nicht die schweren oder abhängigen Trinker, die alkoholisiert fahren. (Source: Medical News Today, 4/04/08)
06.04.2008
Alkohol-Unfälle nach Rauchverbot in US-Bars gestiegen. Das Rauchverbot in Bars hat in den USA zu einem plötzlichen Anstieg von Autounfällen unter Alkoholeinfluss geführt. Verwaltungsbezirke, in denen ein Rauchverbot gilt, verzeichneten einen Anstieg der Unfälle um bis zu zwölf Prozent, wie Wissenschaftler der Universität Wisconsin herausfanden.
 (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.04.08)   afp.google.com, 2.4.08
06.04.2008
Komasaufen: Alkohol macht Teens vergesslich.
Noch mehrere Tage nach einem Abend mit extrem viel Alkohol leiden Jugendliche unter Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit. Das ungebremste Gelegenheitstrinken stört das Erinnerungsvermögen, wie bereits frühere Untersuchungen mit Erwachsenen zeigten. Die Forscher der Universitäten Northumbria und Keele, U.K., untersuchten Teenager zwischen 17 und 19 Jahren. In diesem Alter befindet sich das Gehirn noch im Wachstum. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.04.08)  ONLINE FOCUS, 5.4.08         Dazu: 10 Gründe, warum Alkohol und Wettsaufen für Jugendliche so gefährlich sind: ONLINE FOCUS, 1.6.07
06.04.2008
U.K.: Toll of Teenage Drinking Revealed. "Teenagers are drinking an average of 44 bottles of wine or 177 pints of beer a year each, a study suggests. Almost 10,000 15-to-16-year-olds in the North West of England were questioned as part of the study into underage drinking and violence. The report, produced by Liverpool John Moores University, found as many as 40% of teenagers in poor areas binge drink. Recent high-profile murders in the region were carried out by teenagers who had been drinking heavily… The report also found that poor children were 45% more likely to be violent after drinking than children in affluent areas." / Eine Studie der Liverpool John Moores University mit gegen 10'000 Jungendlichen von 15-16 Jahren in Nordwest-England ergab, dass diese im Durchschnitt jährlich 44 Flaschen Wein oder 177 Pints Bier konsumieren. 40% der Jugendlichen in ärmeren Gegenden betreiben Binge Drinking. Kürzliche Morde in dieser Region waren von viel Alkohol trinkenden Jugendlichen verübt worden. Arme Kinder seien 45% eher gewalttätig nach Alkoholkonsum als Kinder in wohlhabenden Gebieten. (Source: Harvard World Health News, 4/03/08)     BBC News Online, March 28, 2008 04.04.2008
Die Newyorker Cornell University hatte 2006 "nachgewiesen", dass 85% der Lungenkrebsfälle bei Rauchern heilbar wären, wenn sie frühzeitig entdeckt würden. Jetzt wurde bekannt, dass die Studie vom US-Zigarettenfabrikant Liggett gesponsert wurde. Die Interessenbindung wurde verschwiegen. Auch gab es keine Kontrollgruppe. (Quelle: NZZ, 2.4.08)
Kommentar: Wie viele Studien wurden und werden noch so finanziert, auch im Alkoholsektor?
03.04.2008
Glamorization Of Drugs In Rap Music Linked To Greater Risk Of Alcohol And Drug Use Among Adolescents. A new study finds that references to illegal drug use in rap music jumped sixfold in the two decades since 1979, the year Sugar Hill Gang's "Rapper's Delight" hit the charts and introduced to a mainstream audience a music genre born from inner-city America. / Die Verherrlichung von Drogen in Rap-Musik in Zusammenhang gebracht mit dem grösseren Risiko von Alkohol- und Drogengebrauch bei Jugendlichen. Eine neue Studie findet, dass Hinweise auf illegalen Drogenkonsum in Rap-Musik sich in den zwei Jahrzehnten seit 1979 versechsfacht haben, dem Jahr, als Sugar Hill Gang's "Rapper Delight" die Charts eroberte und bei einer Mainstream-Hörerschaft ein Musikgenre einführte, das in den Innenstädten Amerikas geboren worden war. (Source: Medical News Today, 4/02/08) 03.04.2008
Cells Block Collagen Production, Reverse Cirrhosis. Artificial molecules developed by Japanese scientists have been shown to block collagen production by liver "stellate cells," reversing the damage caused by liver cirrhosis, Reuters reported March 30. / Zellen blockieren die Produktion von Collagen und beheben Leberzirrhose. Japanische Wissenschafter haben künstliche Moleküle entwickelt, die sich fähig zeigten, die Collagen-Produktion durch "sternförmige Zellen" zu blockieren. (Source: Join Together, 03/31/08) 02.04.2008
Drugs Of Destruction And Human Rights. Drugs of Destruction are defined here as, any addictive substance, whose properties are known to bring about disturbing and irreversible changes to the users brain, resulting in loss of control; the erosion of inhibitions which control civilised human behaviour, the loss of the latter more frequently than not, can cause users to display anti social behaviour, characterised by unpredictable and unprovoked, violence being inflicted on others. Comment: This article is not corresponding with normal theory. Accordingly it has been rated very low. We think, from an ethic point of view, the author is quite right. It applies exactly to the drug alcohol. / Zerstörende Drogen und Menschenrechte. Zerstörende Drogen werden hier definiert als alle abhängig machende Substanzen, deren Eigenschaften bekannterweise des Konsumenten Gehirn durcheinanderbringen und irreversible Änderungen hervorrufen. Dies bewirkt Kontrollverlust, den Abbau von Hemmungen, die zivilisiertes humanes Benehmen kontrollieren, immer mehr den Verlust dieses letzteren, dass Konsumenten unsoziales Verhalten an den Tag legen, was sich zeigt durch unvorhersehbare und unprovozierte Gewalt, die auf andere ausgeübt wird. (Source: Medical News Today, 3/31/08)
Kommentar: Dieser Artikel entspricht nicht dem gängigen Bild der Drogenlehrbücher. Entsprechend wurde er sehr schlecht bewertet. Vom ethischen Standpunkt aus betrachtet hat der Autor u.E. völlig Recht. Trifft auf die Droge Alkohol genau zu.
01.04.2008
Analysis Of Government Data Finds Hospitality Tops List Of Industries With Highest Rates Of Alcohol Problems. 15 percent of employees in the hospitality industry suffer from serious alcohol-related problems. Excessive alcohol use costs U.S. employers billions in lost productivity and additional health care costs every year./ Eine Analyse von Regierungs-Daten ergab, dass Berufe im Gastgewerbe die Liste der meisten Personen mit Alkoholproblemen anführen. 15% der Angestellten im Gastgewerbe leiden unter ernsthaften alkoholbedingten Problemen. Alkoholmissbrauch kostet die amerikanischen Arbeitgeber Milliarden in verlorener Produktivität und zusätzlichen Gesundheitskosten jedes Jahr. (Source: Medical News Today, 3/26/08) 28.03.2008
Pflanzenschutzmittel im Wein. Eine gestern in Brüssel vorgestellte Studie zeigt, dass viele europäische Weine wahre Pestizid-Cocktails sind. Die Pflanzengifte stecken sogar in wirklich teuren Flaschen. Der Schweizer Master of Wine, Philipp Schwander, bezeichnet die Studie als schreierisch. Die Grenzwerte seien nie überschritten worden. Von den geprüften Bio-Weinen war nur einer pestizidhaltig, wegen Nachbarreben. Schweizer Weine wurden nicht geprüft. Pestizide können krebserregend sein. Nach PAN-Angaben werden auf Europas Weinstöcken 20 Prozent aller Pestizide versprüht - dagegen stehen sie nur für drei Prozent der Ackerfläche.
(Quelle: SF1, 10 vor 10, 26.3.08)        20minuten, 26.3.08
Kommentar: Die Presse berichtet kaum darüber. Recherchiert sie noch?
27.03.2008
Gene Study Concludes that Drinking May Raise Blood Pressure, Hypertension Risk
U.K. researchers who compared individuals with a certain genetic mutation that impairs alcohol metabolism -- thus discouraging drinking -- to the general population found that those without the mutation and who consume about three drinks daily have much higher blood pressure. / Eine Gen-Studie kommt zum Schluss, dass Alkoholkonsum den Blutdruck erhöhen kann und damit das Risiko für Hypertonie (erhöhten Blutdruck). (Source: Join Together, 03/24/08)
26.03.2008
Heavy Drinking Linked to Mortality Risk. Men who consume more alcohol on drinking days are at increased risk of death even if their average amount of alcohol over time isn't excessive, according to researchers who said that drinking quantity and frequency influence mortality more than average consumption over time. / Männer, die mehr Alkohol konsumieren an Tagen, wenn sie trinken, haben ein grösseres Todesfall-Risiko, auch wenn ihr durchschnittlicher Konsum über die Zeit nicht hoch ist. Dies das Ergebnis einer Studie, die sagt, dass Trinkmenge und -Häufigkeit das Todesfallrisiko mehr beeinflussen als der durchschnittliche Konsum. (Source: Join Together, 03/21/08)
Kommentar: Eine ähnliche Studie gab es früher in der Schweiz bezüglich Unfällen.
24.03.2008
Deutsche Schüler greifen häufiger zu Alkohol. Über zwei Drittel der Neunt- und Zehntklässler trinkt regelmäßig Bier, auch Schnaps wird immer beliebter. Vor vier Jahren waren es zehn Prozent weniger. Für die europäische Studie (ESPAD) wurden fast 12.500 Jugendliche in sieben Bundesländern befragt. Der Alkoholmissbrauch habe ein alarmierend hohes Niveau erreicht, warnte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing.  Der Konsum von Haschisch und Zigaretten ging dagegen zurück. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 21.03.08) Der Standard.at, 21.3.08    WELT ONLINE, 19.3.08 22.03.2008
Wein schadet dem Hirn deutlich mehr als Bier. Dass ein hoher Alkoholkonsum nicht gut für das Gehirn ist, überrascht niemanden. Doch jetzt haben Wissenschaftler der Universität Göttingen herausgefunden, dass für die grauen Zellen nicht jede Form von Alkohol gleich
schädlich ist. Die verblüffende Erkenntnis: Wein schadet dem Hirn deutlich mehr als Bier.(Quelle: Google Alkohol-Alert, 20.03.08)  
22.03.2008
Marktstudie und Befragung junger Erwachsener zum Konsum alkoholhaltiger Mischgetränke (Alcopops)  (auf Seite  Forschung des BAG)
Ergebnisbericht, Fachhochschule Nordwestschweiz / Hochschule für Wirtschaft. Es wird selbst gemischt, vor allem mit Wodka, dessen Import sich fast verdoppelt hat.
(Quelle: NZZ, Tages-Anzeiger, Radio DRS1, BAG, 18.3.08)
Kommentar: Ob es politische Reaktionen gibt?)
18.03.2008
Harder To Curb Teen Drinking In Inner City Areas Compared To Rural Areas
Efforts to keep middle schoolers from consuming alcohol are more effective in rural areas than inner city ones, according to a study carried out by researchers at the University of Florida. / In städtischen Gebieten ist es schwieriger, den Alkoholkonsum von Jugendlichen zu redizieren als in ländlichen Gebieten, gemäss einer Studie durch Forscher der University of Florida. (Source: Medical News Today, 3/17/08)   der Standard.at, 23.3.08
18.03.2008
Etwas Alkohol in der Stillzeit sei völlig in Ordnung, sagt eine Beamtin in Schweden.
"Es gibt keinen Grund, während des Stillens komplett auf Alkohol zu verzichten", sagen schwedische Experten. Damit widersprechen sie der bestehenden Meinung. Demnach sei der Alkoholgehalt, der beim Kind ankommt, wenn es Muttermilch trinkt, vernachlässigbar – bei zwei Glas Wein in der Woche. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 13.03.08)  welt.de, 12.3.08
Kommentar:
Wie beruhigend - Einstiegsalter 0.1! Die Alkohol-Lobby hat eine neue Zielgruppe entdeckt. Die Presse kolportiert die Meldung natürlich unkommentiert. Aber wer trägt die Verantwortung, wenn die Mutter nicht auf zwei zählen kann? - Das Kind wird später dankbar sein.
13.03.2008
Study Finds Significant Early Drinking in Chicago, USA,  Schools.
A study of more than 4,000 sixth-graders in Chicago schools found that 17 percent said that they had used alcohol within the past year, and that those who reported drinking were more likely to get into fights, shoplift, and get into trouble in school. / Studie findet ausgesprochen frühen Alkoholkonsum in den Schulen von Chicago, USA. Eine Studie mit über 4000 6.-Klässlern in den Schulen Chicagos fand, dass 17% sagten, sie hätten im vergangenen Jahr Alkohol konsumiert. Und diese Konsumenten hatten ein grösseres Risiko, in Kämpfe oder Ladendiebstahl verwickelt zu werden und Schulschwierigkeiten zu bekommen.(Source: Join Together, 03/12/08)
13.03.2008
A new report providing analyses of substance use and mental health patterns occurring in each state reveals that there are wide variations among the states in problems like illicit drug use and underage drinking, but that no state was immune from these problems. For example, past month use of alcohol among persons aged 12 to 20 (underage use of alcohol) ranged from a low of 21.5 percent in Utah to a high of 38.3 percent in Vermont. /  Ein neuer Bericht liefert Analysen zum Konsum von Suchtmitteln und Angaben zur psychischen Gesundheit in jedem US-Bundesstaat. Er zeigt, dass es grosse Unterschiede zwischen den Staaten z.B. bei illegalem Drogenkonsum und Alkoholkonsum von Minderjährigen gibt, aber auch dass kein Staat gegenüber diesen Problemen immun ist. Z.B. der Alkoholkonsum im letzten Monat bei 12 - 20-Jährigen variierte von 21.5% in Utah bis 38.3% in Vermont. (Source: Medical News Today, 3/11/08) 12.03.2008
Starting to Drink in Middle Age Improves Heart Health
A new study says that non-drinkers who began moderate consumption of alcohol in middle age reduced their risk of developing cardiovascular disease by 38 percent. / Mit dem Alkoholkonsum in mittlerem Alter zu beginnen, verbessere die Gesundheit des Herzens. Eine neue Studie sagt, dass alkoholfrei Lebende, die mit mässigem Konsum in mittleren Jahren begonnen hatten, ihr Risiko, eine Herzkranzkrankheit zu entwickeln, um 38% reduziert hätten.(Quelle: Join Together, 03/10/08)
Kommentar: Die Antwort darauf bleibt die gleiche seit August 2000. Es gibt andere Möglichkeiten, den Bluthochdruck zu senken, ohne die Alkoholrisiken in Kauf nehmen zu müssen. Siehe heutigen Artikel beim Dossier: „Alkohol sei gesund“. Die Forscher im Sold der Alkoholindustrie werden unermüdlich weitermachen
11.03.2008

Im Kanton Zürich hat sich die Zahl der Jugendlichen, die betrunken gewalttätig geworden sind, seit 1999 mehr als verdoppelt. In ihrer «Studie zur Entwicklung der Jugendgewalt im Dunkelfeld» befragten die Zürcher Kriminologen Manuel Eisner und Denis Ribeaud letztes Jahr 2553 Zürcher Neuntklässler. Auf einem 29-seitigen Fragebogen offenbarten die 16-Jährigen ihre Erfahrungen als Opfer und Täter von Gewaltdelikten. Eine identische Befragung hatte die Bildungsdirektion des Kantons Zürich schon 1999 durchführen lassen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 24.11.07)  SonntagsZeitung, 9.3.08) 

Kommentar: Es hat lange gedauert, bis die schlechte Nachricht an die Oberfläche gebracht wurde. Noch am 29.2.08 hat die NZZ in einem grösseren Artikel zur Jugendgewalt neue Studien zitiert und den Zusammenhang mit Alkohol völlig ausgeklammert. Immerhin hat die NZZ unsern diesbezüglichen Leserbrief vom 2.3.08, wenn auch stark gekürzt, am 8.3.08 veröffentlicht. Es bleibt zu hoffen, dass nun auch eine wirkungsvolle Alkoholprävention ohne Scheuklappen sofort in Angriff genommen wird. Ausreden gibt es jetzt keine mehr. Sonst sollten die Opfer gegen die säumigen Politiker klagen. Diese haben ja jetzt eine gute Rechtsschutzversicherung.

10.03.2008
Nervengift Nikotin wirkt wie Alkohol und andere Drogen aufs Gehirn.
Nikotin hat im Hirn die gleichen neurobiologischen Folgen wie Alkohol, Kokain, Heroin oder Amphetamine. Warum das Nervengift aus der Zigarette auf diese Weise wirkt, berichten Forscher um Christoph Fehr von der Universitätsklinik Mainz im "American Journal of Psychiatry". Im Mittelpunkt ihrer Untersuchung steht der Botenstoff Dopamin. Dieser gilt gemeinhin als "Glücksbote". Nikotin setzt den Botenstoff in einem Teil des Mittelhirns frei. Das tun auch Alkohol und andere Drogen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 8.3.08)      n-tv, 6.3.08
09.03.2008
Different Brain Regions Affect Who May Or May Not Develop Alcohol Problems In Children Of Alcoholics.
Although children of alcoholics (COAs) have a greater risk of developing alcohol-use disorders (AUDs), not all COAs will develop AUDs. This study used functional magnetic resonance imaging (fMRI) to examine brain responses to emotional stimuli in adolescent COAs considered "vulnerable" or "resilient" to AUDs. Findings indicate that resilient COAs have greater control over their emotional responses, while vulnerable COAs seem to have difficulties processing emotional stimuli. / Verschiedene Hirnregionen bewirken, wer bei Kindern von Alkoholikern ein Alkoholproblem entwickeln wird oder wer nicht. Obwohl Kinder von Alkoholikern ein vier- bis zehnfaches Risiko haben, ein Alkoholproblem zu entwickeln, wird dies nicht bei allen geschehen. Die Studie benützte die Magnet-Resonanz-Technik, um die Gehirn-Reaktion auf emotionale Anreize bei Kindern von Alkoholikern zu untersuchen, die als "anfällig" oder "widerstandsfähig" gegenüber dem Alkoholproblem gelten. Die Ergebnisse zeigen, dass widerstandsfähige Kinder eine grössere Kontrolle gegenüber ihren emotionalen Reaktionen besitzen, während anfällige Kinder anscheinend Schwierigkeiten haben, emotionale Anreize zu entwickeln. (Source: Medical News Today, 3/08/08)
09.03.2008
Report on Drinking Among Medicare Recipients in USA. Nine percent of Medicare beneficiaries aged 65 or older drink excessively, whereas 65 percent don't drink at all and 26 percent drink moderately, according to a new report by researcher Elizabeth Merrick of Brandeis University and colleagues. They studied 12,413 Medicare recipients and found that about one in 10 consumed more than 30 alcoholic drinks per month; the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism and the American Geriatrics Society recommend that people over age 65 consume no more than 7 alcoholic drinks weekly and no more than 3 drinks daily. (Source: Join Together, 3/6/08)  / 9% der medizinisch Behandelten in USA im Alter von 65 und älter konsumieren Alkohol über der empfohlenen Limite für diese Altersgruppe. 26% konsumieren mässig und 65% gar nicht. 07.03.2008
Alkohol macht Männer krank. Der häufigste Grund für einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus sind für Männer psychische Störungen durch Alkohol. Das ergab eine Statistik für 2006 in Deutschland. (223.000 Fälle) Während Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen durch Alkohol durchschnittlich 80,6 Tage in den Einrichtungen verbrachten, dauerte der durchschnittliche Aufenthalt wegen ischämischer Herzkrankheiten (2. Rang) nur 21,7 Tage. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 6.3.08)  ZEIT online,  6.3.08
Kommentar: Nicht mitgerechnet die alkoholbedingten physischen Krankheiten. (ca 60 verschiedene)
06.03.2008
How much and how often people drink - not just the average amount of alcohol they consume over time - independently influence the risk of death from several causes, according to a new study by researchers at the National Institutes of Health (NIH). USA
"Taken together, our results reinforce the importance of drinking in moderation. In drinkers who are not alcohol dependent, the majority of U.S. drinkers, alcohol quantity and frequency might be thought of as modifiable risk factors for mortality," the researchers conclude. / Wie viel und wie oft die Leute trinken - nicht nur die durchschnittliche Menge Alkohol, die sie über eine bestimmte Zeit konsumieren - beeinflussen unabhängig voneinander das Todesfallrisiko bei verschiedenen Ursachen, gemäss einer neuen Studie des National Institutes of Health (NIH). USA. (Source: Medical News Today, 3/05/08)
06.03.2008
Moderate Alcohol Use Can Cause Hypertension. Consuming three alcoholic drinks daily -- a level considered to be moderate drinking -- can result in significant elevation of blood pressure, according to a new study by researchers at the U.K.'s University of Bristol. /
Comment: In Switzerland two drinks are considered as moderate./ 
Mässiger Alkoholkonsum kann Bluthochdruck verursachen. Ein Konsum von drei Drinks täglich, eine Menge, die als mässiger Konsum gilt, kann zu einem markant höheren Blutdruck führen, gemäss einer neuen Studie durch Forscher der Universität Bristol in England.
Kommentar: Bei uns werden zwei Gläser als mässiger Konsum betrachtet. (Source: Join Together, 3/5/08)
06.03.2008
Alkohol hilft nicht gegen Kummer.
Entgegen einer weitverbreiteten Überzeugung ist es offenbar nicht möglich, seinen Kummer in Alkohol zu ertränken. Der Rausch aus der Flasche verlängert im Gegenteil den Kummer, wie Forscher der Universität von Tokio in einer Studie berichteten. Um etwas Unangenehmes zu vergessen, sei es besser, die negative Erinnerung rechtzeitig mit einer positiven zu "überschreiben" und das Trinken sein zu lassen, empfahlen die Forscher. (Quelle: WELT ONLINE, 3.3.08) Drinking Doesn't Make You Forget Your Troubles, Researchers Say. Not only can't you drink your troubles away, but ethanol actually reinforces memories, according to Japanese scientists." If we apply this study to humans, the memories they are trying to get rid of will remain strongly, even if they drink alcohol to try to forget an event they dislike and be in a merry mood for the moment," the authors wrote. (Quelle: Join Together, 3/3/08)
04.03.2008
Learning How To Say "No" To Alcohol Advertising And Peer Pressure Works For Inner City Adolescents. Teens who can recognize and resist the persuasive tactics used in alcohol ads are less likely to succumb to alcohol advertising and peer pressure to drink. Results were taken from surveys of over 2,000 predominantly African American adolescents from 13 inner-city junior high schools in New York City over three years. The study found that seventh graders better able to be critically aware of advertising -- something the study terms "media resistance skills" -- were significantly less likely to drink alcohol as ninth graders. / Lernen, wie zu Alkoholwerbung und Gruppendruck "nein" zu sagen, ist bei innerstädtischen Jugendlichen erfolgreich. Jugendliche, welche die überredende Taktik der Alkoholwerbung erkennen und ihr widerstehen können, erliegen der Werbung und dem Gruppendruck, trinken zu müssen, weniger. Die Ergebnisse beruhen auf Untersuchungen mit über 2000 mehrheitlich afro-amerikanischen Jugendlichen von 13 innerstädtischen Junior Highschools in New York City während drei Jahren. Die Studie fand, dass (geschulte) 7.-Klässler kritischer gegenüber der Werbung waren ("Medien-Widerstands-Fähigkeit") und eindeutig weniger bereit waren, Alkohol zu trinken als 9.-Klässler. (Source: Medical News Today, 3/1/08) 02.03.2008
Alcohol Dependence And Abuse A Major Health Problem In The United States. Now the third-leading lifestyle-related cause of death in the United States, excessive drinking accounts for 75,000 deaths each year. Such high numbers have raised awareness about the ill effects of excessive drinking, even as treatment for alcohol dependence and abuse as part of the normal medical practice, have become more common. Going forward, the prevalence of alcohol dependence expects to decrease in the United States, but that of alcohol abuse looks as if it will increase. / Alkohol-Abhängigkeit und -Missbrauch sind ein gewichtiges Gesundheitsproblem in den USA. Heute ist unmässiger Alkoholkonsum die drittwichtigste lebensstilbezogene Todesursache in den USA und für 75'000 Tote pro Jahr verantwortlich. Diese grosse Zahl hat das Bewusstsein über die krankmachenden Wirkungen des Alkohol-missbrauchs erhöht. Auch in Bezug auf Behandlung für Alkoholabhängigkeit und -Missbrauch als Teil der normalen medizinischen Praxis. (Source: Medical News Today, 2/29/08) 01.03.2008
Many Teens Don't Taste Alcohol in Sweet Drinks. Australian researchers report that one of four teens say they cannot detect the taste of alcohol in sweet "alcopop" drinks. (Quelle: Join Together, 02/28/08)  / Viele Jugendliche können den Alkohol in süssen Alkoholika nicht schmecken. Australische Forscher berichten, dass einer von vier Jugendlichen sagen, sie könnten den Alkohol in süssen Alcopops nicht schmecken. 01.03.2008
A study by the University of Minnesota School of Public Health and the University of Florida suggests that 'tweens' should receive alcohol prevention programs prior to sixth grade, when nearly one in six children are already alcohol users. / Eine Studie der University of Minnesota School of Public Health und der University of Florida legt nahe, dass Jugendliche Alkohol-Präventionsprogramm vor der 6. Klasse erhalten sollten, wenn fast eines von sechs Kindern bereits Alkoholkonsumenten sind. (Source: Medical News Today, 2/28/08) 01.03.2008
Fünf Jugendliche pro Tag wegen Alkoholmissbrauchs in Schweizer Notfallstationen. Die Schweizer Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) veröffentlicht einen Forschungsbericht über den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen in der Schweiz. 28.02.2008
One drink of either red wine or alcohol slightly benefits the heart and blood vessels, but the positive effects on specific biological markers disappear with two drinks, say researchers at the Peter Munk Cardiac Centre of the Toronto General Hospital. Healthy, non-smoking adults who were not heavy drinkers or total alcohol abstainers were studied. This study measured the effects of these drinks on one occasion only. The effects of daily wine or alcohol intake may be quite different./ Ein Standard-Drink Rotwein oder Ethanol wirkten leicht positiv auf Herz und Blutgefässe, aber die positiven Effekte auf spezifische biologische Merkmale verschwinden mit zwei Drinks, sagen Forscher am Peter Munk Cardiac Centre des Toronto General Hospital. 13 gesunde, nichtrauchende Erwachsene, die keine starken Alkoholkonsumenten oder Abstinenten waren, wurden untersucht. Diese Studie mass die Effekte dieser Drinks bei einer einzigen Gelegenheit. Die Effekte eines täglichen Wein- oder Alkoholkonsums können ganz anders ausfallen. Ob Wein oder Ethanol, die Wirkung sei die gleiche. (Source: Medical News Today, 2/13/08) 15.02.2008
Interlocks, breath-testing devices that prevent a vehicle's ignition from starting if the driver is above a preset blood alcohol limit, can dramatically reduce driving-while-impaired (DWIs) offenses among first-time offenders, a new study in USA shows. /  Zündschlösser, die die Zündung verhindern können, wenn der Fahrer mehr als einen bestimmten Alkohol-Promillegehalt hat, kann das wiederholte Fahren im angetrunkenen Zustand bei zum ersten Mal Verurteilten in dramatischer Weise verringern, zeigt eine neue Studie in den USA. (Source: Medical News Today, 2/12/08) 13.02.2008
The recent news story "Can Pregnant Women Drink Alcohol in Moderation?", which aired on ABC's Good Morning America Weekend, has created tremendous confusion among women about the safety of drinking alcohol during pregnancy. The American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) strongly urges women not to ignore the public health warnings associated with consuming alcohol while pregnant. ACOG reiterates its long-standing position that no amount of alcohol consumption can be considered safe during pregnancy. (Source: Medical News Today, 2/8/08 / Die kürzliche Informationssendung "Dürfen schwangere Frauen mässig Alkohol konsumieren?", die in ABC's Guten Morgen Amerika Weekend ausgestrahlt wurde, hat eine gewaltige Konfusion den Frauen hervorgerufen. Das American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) ersucht die Frauen dringend, die öffentlichen Gesundheitswarnungen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum während der Schwangerschaft nicht zu ignorieren. ACOG bekräftigt seine seit langem gültige Position, dass keine Alkoholmenge während der Schwangerschaft als sicher gelten kann. 09.02.2008
Operationsrisiken: Alkohol schwächt die Abwehr des Immunsystems. Bereits zwei Gläser Wein pro Tag erhöhen die Gefahr, nach Operationen an gefährlichen Lungenentzündungen zu erkranken. Google Alkohol-Alert, 5.2.08)     FOCUS ONLINE, 6.2.08
06.02.2008
Adolescent Drinking Influenced By Parental Drinking: Parental drinking and parenting practices influence adolescent drinking * Adolescence is a critical time for the potential initiation and escalation of alcohol use. / Der jugendliche Alkoholkonsum wird vom Alkoholkonsum der Eltern beeinflusst: Der Konsum der Eltern und ihr Verhalten beeinflussen das Trinken der Jugendlichen. Die Pubertät ist eine kritische Zeit für den möglichen Einstieg und die Eskalation des Alkoholkonsums. (Source: Medical News Today, 2/4/08 / 06.02.2008
Popular Music Often Exposes Children To Positive Portrayals Of Drug And Alcohol Use, Pitt School Of Medicine Study Finds. A third of the most popular songs in 2005 contained lyrics explicitly referring to drug, alcohol and tobacco use.  (Source: Medical News Today, 2/4/08 / Durch populäre Musik erhalten Kinder oft ein positives Bild von Drogen- und Alkoholgebauch, eine Studie der Pitt School Of Medicine findet. Ein Drittel der populären Songs im Jahr 2005 in der US-Hitparade enthielten Texte, die ausdrücklich auf den Konsum von Drogen, Alkohol und Tabak hinwiesen. 06.02.2008
Alkohol: Freund oder Feind Ihrer Gesundheit? Wissenschaftler der Universität Auckland/Australien haben es nun in Untersuchungen bestätigt: Alkohol hat keinerlei positive Wirkung auf Ihre Gesundheit. Die Forscher nahmen die alten Studien noch einmal unter die Lupe, die von einer 25-%igen Reduzierung des Risikos sprachen, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Sie stellten dabei fest, dass nicht genügend berücksichtigt wurde, wie gesund die Studienteilnehmer waren und in welchen Umständen sie lebten. Die Aucklander Forscher stritten nicht ab, dass es gesundheitliche Vorteile von Alkohol geben mag. Um in deren Genuss zu kommen, müssen Sie aber jeden Tag eine so große Menge Alkohol trinken, dass Sie dafür an Leberzirrhose oder Darmkrebs erkranken würden. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 6.2.08)   vnr.de, 6.2.08 06.02.2008
Effects of Alcohol Advertising Exposure on Drinking Among Youth. Study in 2006 with links to several similar studies citing the first one.
Die Wirkung der Alkoholwerbung auf den Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Studie aus dem Jahr 2006 mit Links zu verschiedenen ähnlichen Studien, welche die erste zitiert haben.
(Quelle:
Arch Pediatr Adolesc Med. 2006;160:18-24.
04.02.2008

Nach einer aktuellen Erhebung des englischen Office of National Statistics konsumieren Frauen und Männer aus den gehobenen Haushalten (Manager und Berufstätige mit gehobener Bildung) wöchentlich mit durchschnittlich 15,1 Einheiten mehr Alkohol als die Menschen aus der mittleren und unteren Einkommens- und Bildungsschichten. Allerdings trinken die Männer aus der unteren Schicht mehr als die der oberen Schicht, während dies bei den Frauen umgekehrt ist. (Quelle: Google Alkohol-Alert,24.01.08)  heise.de, 23.1.08   The Independent, 23.1.08   Omnibus Survey Report No. 34: Drinking: adults’behaviour andknowledge in 2007

24.01.200
The WHO-report, Engaging men and boys in changing gender-based inequity in health, found that almost a third of the 58 programmes evaluated were successful in encouraging men to end violence against women, to care for their pregnant wives and children, and to take steps to prevent infecting their partners with HIV or becoming infected themselves. Such changes in men’s behaviour prove to benefit not only women, but also boys, men and the community at large. A presentation of the report can be found at the ADD web site and at the WHO web site. / Der WHO-Bericht, "Männer und Knaben motivieren, die Ungleichheiten in Gesundheitsfragen, die auf dem Geschlecht basieren, zu ändern", fand, dass fast ein Drittel der untersuchten 58 Programme erfolgreich dabei waren, Männer zu ermutigen, mit Gewalt gegen Frauen  aufzuhören, für ihre schwangeren Frauen und ihre Kinder zu sorgen und Schritte zu unternehmen, damit ihre Partner oder sie selber nicht mit HIV angesteckt wurden. Solche Änderungen im Verhalten von Männern erweisen sich vorteilhaft nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer, Knaben und die Gesellschaft als Ganzes. (Quelle: ADD-Newsletter, Jan. 08) 22.01.2008
FORUT has produced a paper to summarize existing knowledge on possible connections between alcohol consumption and HIV/AIDS. The document – Alcohol and HIV/AIDS - is not an exhaustive, scientific review, rather a journalistic presentation of some selected material. See our special page, 01/22/08 / FORUT hat nun ein Papier zusammengestellt, um das bestehende Wissen über mögliche Verbindungen zwischen Alkoholkonsum und HIV/AIDS zusammenzufassen.  Das Dokument - Alcohol and HIV/AIDS - ist nicht ein umfassender wissenschaftlicher Bericht, eher eine journalistische Darstellung von einigem ausgewählten Material. Unsere Sonderseite dazu, 22.1.08    (Quelle: ADD-Newsletter, Jan. 08) 22.01.2008
Studenten haben Alkoholprobleme. Jeder Dritte in Deutschland betroffen. Ursachen sind gestiegener Druck und überzogene Ansprüche. In den USA ist das Problem seit Längerem bekannt: Studenten dort greifen verstärkt zur Flasche. Doch der Trend hat offenbar auch Deutschland erreicht. Hierzulande hat bereits jeder dritte Student ein Alkoholproblem.
Männer sind dabei deutlich häufiger betroffen als Frauen. 44 Prozent der männlichen und 19 Prozent der weiblichen Studenten konsumieren regelmäßig Alkohol in einer schädlichen Höhe und vernachlässigen darüber ihre Arbeit, ergab eine Stichprobe, die das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim in Kooperation mit der Universität Münster an 1130 Studenten der Uni Mannheim durchführte. (Quelle: Google Alkohol-Alert,21.01.08)
Berliner Morgenpost, 21.1.08   Berliner Morgenpost, 18.2.08
21.01.2008

 

 

 

20.02.2008

Alkohol erhöht Risiko für metabolisches Syndrom: Wer bereits als junger Erwachsener übermäßig Alkohol konsumiert, hat auf lange Sicht ein höheres Risiko für Herz-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes. Vor allem der Alkoholkonsum in jungen Jahren rächt sich später. So lautet das Fazit einer Studie an mehr als 2.800 Probanden. Die Teilnehmer, die zu einem bestimmten Zeitpunkt regelmäßig Alkohol tranken, machten in Fragebögen nachträglich Angaben zum Alkoholkonsum im Laufe des Lebens. Mithilfe von medizinischen Untersuchungen wurde das Risiko für das Metabolische Syndrom eingeschätzt - eine Kombination von Übergewicht, erhöhten Blutzuckerwerten, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck. (Quelle: Google Alkohol-Alert,18.01.08)   Gesundheitszeitung
Association of Lifetime Alcohol Drinking Trajectories with Cardiometabolic Risk. Conclusion: Early initiation of alcohol drinking and heavy drinking in adolescence and early adulthood may be associated with an adverse cardiometabolic profile. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism Vol. 93, No. 1 154-161
18.01.2008

Neue SFA-Studie in Buchform - Weshalb Jugendliche zu Alkohol greifen. Dissertation über die Motive von Schweizer Jugendlichen und Ansatzpunkte für die Prävention. Medienmitteilung der SFA, 17.1.08

17.01.2008
Forscher fanden im Gehirn von Versuchspersonen, dass der Preis eines Produkts unsere Wahrnehmung beeinflusst. Wein wurde als besser empfunden, je höher der Preis war.
Marketing actions can modulate neural representations of experienced pleasantness.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 15.1.08)  PNAS, 14.1.08

Kommentar: Das wäre doch ein Grund, rasch allgemeine Alkoholsteuern einzuführen.
15.01.2008
The combined influence of leisure-time physical activity and weekly alcohol intake on fatal ischaemic heart disease and all-cause mortality / Der kombinierte Einfluss von Freizeit-Sport und wöchentlichem Alkoholkonsum auf ischaemische Herzkrankheiten und Todesfälle aus allen Gründen. Sources and letter to Medical News Today / Quellen und Leserbrief
Kommentar: Völlig unglaubwürdige Studie aus Dänemark. / Unbelievable study from Danmark
12.01.2008
Die Kitakyushu Foundation zur Förderung industrieller Wissenschaft und Technologie unterstützt ab sofort die von der Nissan Motor Co., Ltd, und der Universität of Occupational and Environmental Health Japan durchgeführte Studie zu Autofahrten unter Alkoholeinfluss.
 (Quelle: Google Alkohol-Alert,10.01.08)                Autosieger.de, 10.1.08
10.01.2008
Vier Regeln für ein längeres Leben: Bisher größte Studie über Nahrung und Gesundheit
Vier einfache Verhaltensregeln verlängern das Leben durchschnittlich um 14 Jahre: nicht rauchen, etwas Sport treiben, nur mäßig Alkohol trinken und täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen. Das berichten britische Forscher um Kay-Tee Khaw von der Universität Cambridge, die seit 1993 das Schicksal von mehr als 20 000 Probanden im Alter von über 45 Jahren verfolgt haben. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 08.01.08)  DER TAGESSPIEGEL, 8.1.08
08.01.2008
Scientists Explain How Alcohol Causes Hypoglycemia (Too Low Blood Sugar).
Scientists at the leading Swedish medical university Karolinska Institutet have now disclosed the mystery how alcohol may cause exaggerated insulin secretion resulting in severe hypoglycemia (too low blood sugar)./ Wissenschafter erklären, wie Alkohol Hypoglycemia (zu tiefer Blutzuckergehalt) verursacht. Wissenschafter des führenden schwedischen Universitäts-Instituts Karolinska haben nun das Geheimnis gelüftet, wie Alkohol eine übertriebene Insulin- Ausscheidung verursacht, was zu ernsthafter hypoglycemia (zu tiefer Blutzuckergehalt) führt. Medical News Today, 07.01.08
08.01.2008
Study Finds Children Are Introduced To Sipping And Tasting Alcohol In The Home
* Very little is known about alcohol use by children. * New findings show that the introduction to alcohol use may occur as early as eight or 10 years of age, and is an experience that typically occurs in the home.  / Eine Studie findet, dass Kinder zu Hause den Alkoholgeschmack kennenlernen. Sehr wenig ist über den Alkoholgebrauch von Kindern bekannt. Neue Ergebnisse zeigen, dass die Einführung in den Alkoholkonsum schon mit 8 oder 10 Jahren erfolgen kann, und dass diese Erfahrung typischerweise zu Hause stattfindet. Medical News Today, 06.01.08
07.01.2008
Teens who reported that they sometimes drink alcohol to cope with anger or frustration were more likely to exhibit a range of high-risk drinking behaviors, USA Today reported Dec. 25.
Jugendliche, die angaben, dass sie manchmal Alkohol konsumieren, um Ärger oder Frustration zu bekämpfen, zeigten mit grösserer Wahrscheinlichkeit eine Reihe von Trinkverhalten mit hohem Risiko. (Quelle: Join Together, 7.1.08)
07.01.2008
Alkoholmissbrauch - Gebremste Hirnentwicklung: Die Zahl der wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingelieferten Jugendlichen hat zugenommen. Aber exzessives Trinken muss nicht zwangsläufig in der Notaufnahme enden. Die Risiken des Rauschtrinkens sollten jedoch keinesfalls unterschätzt werden. Wer in jungen Jahren gerne ein paar Drinks zuviel hinter die Binden kippt, der muss mit konkreten Folgen für die Hirnentwicklung rechnen und wird als Erwachsener die Zeche dafür zahlen, lautet das Resultat einer Studie des University College Hospitals in London. Das Abstract der Studie ist online erhältlich, Artikel auf drugcom.de  (Quelle: Infoset Newsletter Januar 08) 06.01.2008
Surprising Findings About Drinking Behavior At College Parties
* Most studies of college-student drinking have looked at the individual, and have relied on self reports. * New findings gathered from on-the-spot observations show that parties with drinking games can predict higher blood-alcohol concentrations (BrACs)./ Überraschende Resultate bezüglich Trinkverhalten an College Parties. Die meisten Studien über das Trinken von College-Studenten haben die einzelnen betrachtet und auf deren eigene Berichte abgestellt. Neue Ergebnisse, die bei Beobachtungen an Ort erhalten worden sind, zeigen, dass bei Parties mit Trinkspielen höhere Blutalkoholwerte vorausgesagt werden können. Medical News Today, 06.01.08
06.01.2008
Gentherapie gegen die Sucht.
Wissenschaftler setzen in Zukunft auf neue Strategien im Kampf gegen die Alkoholabhängigkeit: Eine Gentherapie soll Trinkern helfen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 05.01.08
FOCUS ONLINE, 4.1.08
05.01.2008
Daily Alcohol Use Causes Changes In Sexual Behavior, New Study Reveals. A team of researchers at Penn State has used an animal model to reveal, for the first time, a physiological basis for the effect of alcohol on male sexual behavior, including increased sexual arousal and decreased sexual inhibition. The research, which will be published on 2 January, 2008 in the scientific journal PLoS ONE, resulted in four novel findings with broad importance for further addiction research. / Täglicher Alkoholkonsum verursacht Änderungen im Sexualverhalten, zeigt eine neue Studie. Ein Forscherteam der Penn Sate hat ein Tiermodell verwendet, um zum ersten Mal eine physiologische Basis für die Wirkung von Alkohol auf das männliche Sexualverhalten zu zeigen, u.a. verstärkte sexuelle Erregung und abgeschwächte sexuelle Hemmungen.  Medical News Today, 03.01.08  Tages-Anzeiger, 5.1.07 04.01.2008
    2008
Brain Imaging And Genetic Studies Link Thinking Patterns To Addiction
Scientists have for the first time identified brain sites that fire up more when people make impulsive decisions. In a study comparing brain activity of sober alcoholics and non-addicted people making financial decisions, the group of sober alcoholics showed significantly more "impulsive" neural activity. / Studien des Gehirn-Bildes und genetische Studien lassen Verbindungen zwischen Denkmustern und Abhängigkeit erkennen. Forscher haben zum ersten Mal Orte im Gehirn identifiziert, die stärker aktiviert werden, wenn Leute impulsive Entscheidungen treffen. In einer Studie, in der die Gehirnaktivitäten von trockenen Alkoholikern mit denen von Nicht-Abhängigen beim Treffen von finanziellen Entscheiden verglichen wurden, zeigte die Gruppe der trockenen Alkoholikern signifikant mehr "impulsive" Gehirnaktivität.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 27.12.07)   Medical News Today, 26.12.07
27.12.2007
Die Wucht der Sucht oder warum Alkohol dumm macht. – Bei einer Sucht gleicht das menschliche Gehirn einer Winterlandschaft, in der ständig Schnee fällt, sagt der Regensburger Privatdozent Dr. Norbert Wodarz. Ein Süchtiger räume sich mit seinem Suchtmittel stetig eine Bahn frei, daneben türmten sich meterhohe Schneemauern auf. „Die Aufgabe des Therapeuten ist es, den Patienten zur Überwindung dieser riesigen Mauern und zur Erkundung des dahinter liegenden unwegsamen Geländes anzuhalten“, erklärte der Psychiater auf dem Workshop zum Thema Sucht an der Universität Bamberg., D. „Ein Rückfall bedeutet die Rückkehr in die jahrelang frei geräumte Bahn.“ (Quelle: Google Alkohol-Alert, 27.12.07) 
Frankenpost, 27.12.07
27.12.2007
The NIDA (The National Institute on Drug Abuse) Networking Project (NNP) provides opportunities for information sharing and research collaboration among NIDA’s networks across the country. The NNP gives researchers and clinicians access to networks’ locations, people, expertise, and resources to help synergize efforts, improve efficiency, and accelerate scientific discovery. / Das NIDA-Netzwerk Projekt (NNP) stellt Gelegenheiten zur Verfügung für den Austausch von Informationen und für Forschungs-Zusammenarbeit zwischen NIDA-Netzwerken im ganzen Land. Das NNP gibt den Forschern und Klinikärzten Zugriff zu den Standorten, Fachleuten, zu Fachwissen und Ressourcen des Netzwerks, um Synergien zu erzeugen, die Effizienz zu verbessern und wissenschaftliche Entdeckungen zu beschleunigen.
(Quelle: Join Together, 24.12.07
26.12.2007
Neue Studie aus England, die Alkoholkonsum für ältere Leute ab 65 J. empfiehlt. Dazu unser Leserbrief. New Study from England: No Need For Reduced Alcohol Consumption In Later Life. And our online-comment: Always the same question! 23.12.2007
30-, 40-Somethings Outdrink Youth, Study Suggests
A study by a British market-research firm found that people in their 30s and 40s were more likely to admit drinking too much alcohol than those in their 20s. / Eine Studie einer britischen Marktforschungsfirma fand, dass Leute in den 30er- und 40er-Jahren eher zu viel Alkohol tranken als jene in den 20ern. (Quelle: Join Together, 21.12.07
21.12.2007
Avoid Alcohol to Prevent Holiday Heart Attacks.  
Alcohol, rich food, and increased levels of stress and excitement are a recipe for a potentially fatal holiday heart attack, according to researchers who studied spikes in coronary death rates around Christmas and New Year's./ Vermeidet Alkohol, um einer Festags-Herz-Attacke vorzubeugen: Alkohol, fettes Essen und erhöhtes Stress- und Aufregungs-Niveau sind ein Rezept für eine mögliche tödliche Herzattacke, gemäss Forschern, welche die Spitzenwerte von tödlichen Herzerkrankungen um Weihnachten und Neujahr studiert hatten. (Quelle: Join Together, 18.12.07)      Los Angeles Times, Dec. 17, 2007
19.12.2007
Cheap Alcohol Causing STDs And Unwanted Pregnancies, UK. The first detailed study of sexual risk and alcohol consumption has confirmed fears that binge drinking, particularly in women, is contributing to an epidemic of sexually transmitted infections and unwanted pregnancies. / Billiger Alkohol verursacht beim Sex übertragene Krankheiten und ungewollte Schwangerschaften. (UK) Die erste detaillierte Studie über sexuelle Risiken und Alkoholkonsum hat Befürchtungen bestätigt, dass Binge Drinking, vor allem bei Frauen, zu einer Epidemie von sexuell übertragenen Infektionen und ungewollten Schwangerschaften beiträgt. (Quelle: Medical News Today, 17.12.07) 18.12.2007
Pre - Natal Alcohol Exposure Shapes Sensory Preference, Upping The Odds Of Later Alcohol Use And Abuse. Young people whose mothers drank when pregnant may be more likely to abuse alcohol because, in the womb, their developing senses came to prefer its taste and smell. (Quelle: Medical News Today, 13.12.07) / Vorgeburtlicher Alkoholkontakt beeinflusst die Vorliebe der Sinne, bewirkt den Unterschied im späteren Alkoholgebrauch und -Missbrauch. Junge Menschen, deren Mutter während der Schwangerschaft trank, werden wahrscheinlicher Alkohol missbrauchen, weil ihre sich entwickelnden Sinne im Mutterleib sich daran gewöhnten, seinen Geschmack und Geruch vorzuziehen. 14.12.2007
British people are consuming about one third more alcohol than previous estimates had calculated, mainly because there are more stronger beers, ciders and wines on the market  than there used to be and glasses get bigger. / Engländer konsumieren etwa einen Drittel mehr Alkohol als frühere Schätzungen berechneten, vor allem weil es stärkere Biere, Apfelweine und Weine gibt als früher und die Gläser grösser wurden. (Quelle: Medical News Today, 13.12.07 14.12.2007
Canadians want crackdown on drunk driving: Survey shows a willingness to support harsh new measures to crack down on impaired drivers, including random breath tests, vehicle confiscation and lowering the legal blood-alcohol level for drivers, according to a new survey. Globe and Mail, 12/11/07  / Kanadier wollen Alkohol am Steuer bekämpfen: Umfrage zeigt den Willen, harte neue Massnahmen zu unterstützen, um die Zahl angetrunkener Fahrer zu reduzieren; z.B. zufällige Atemtests, Konfiskation von Fahrzeugen im Wiederholungsfall, Herabsetzen der Promillegrenze von 0,8 auf 0,5‰. (Quelle: Harvard World Health News, 12.12.07
14.12.2007
Sie trinken weiter. Ein britischer Getränkehändler will Jugendliche mit drastischen Bildern vom Saufen abhalten. Doch die reagieren auf die Anti-Alkohol-Kampagne ganz anders als erhofft. Die Warnung, Alkoholmissbrauch könnte den Ruf schädigen, greift bei Jugendlichen nicht. Vielmehr werden manche Spots von Anti-Alkohol-Kampagnen, die die Folgen des Suffs zeigen, von der Zielgruppe völlig falsch aufgenommen, berichten die britischen Wissenschaftler. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 11.12.07)   sueddeutsche.de, 10.12.07
Kommentar: Ein weiteres Beispiel, wie sich die Antiwerbung der Alkoholindustrie für sie positiv auswirkt.
11.12.2007
Research Reveals Secrets Of Alcohol's Effect On Brain Cells. Alcohol triggers the activation of a variety of genes that can influence the health and activity of brain cells, and new research from Weill Cornell Medical College in New York City sheds light on how that process occurs. /
Forschung enthüllt das Geheimnis, wie Alkohol auf Gehirnzellen wirkt. Alkohol löst die Tätigkeit verschiedener Gene aus, welche die Gesundheit und Aktivität von Gehirnzellen beeinflussen, und neue Forschung des Weill Cornell Medical College in New York City wirft ein Licht darauf, wie dieser Prozess abläuft. (Quelle: Medical News Today, 9.12.07
10.12.2007
Christmas party hangovers will cost UK businesses £790m this year in lost productivity, it was claimed today. A survey of 4,500 workers found they expected to spend an average of two hours and 18 minutes "staring into space" because of a raging hangover. Across the UK workforce of 29 million workers this works out at 63.2m lost hours, at an average hourly wage of £12.50. The survey, carried out for hotel chain Travelodge, found 30% of adults had called in sick because of a hangover, even though a third of them thought their boss would realise they were not poorly. / Die Kater nach Weihnachtsparties wird englische Firmen dieses Jahr £790 Mio. in verlorener Produktivität kosten, wurde heute behauptet. Eine Untersuchung bei 4500 Arbeitern fand, dass diese erwarten, wegen eines starken Katers 2 Std. 18 Min. "in die Luft zu gucken". Bei total 29 Mio. Arbeitern in ganz England ergibt das 63.2 Mio. verlorene Arbeitsstunden, bei einem durchschnittlichen Lohn von £12.50. (Quelle: Harvard World Health News, 6.12.07)   Guardian unlimited, 6.12.07 06.12.2007
Das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), USA, startet eine Serie von Video-Konferenzen im Internet über aktuelle Forschung. / NIAAA is beginning an exciting new VideoConference Series on alcohol research.
International   Engl. Texts
06.12.2007
Fast seitenlanger Artikel des Tages-Anzeigers: Krebs vorbeugen mit richtigem Essen. In einer Tabelle werden Lebens- und Genussmittel aufgeführt, die ein Krebsrisiko darstellen. Alkoholische Getränke wirken mit Abstand bei den meisten Krebsarten als Risikofaktor. Dies das Ergebnis einer Auswertung von 7000 Studien durch den World Cancer Research Fund (WCRF) und des Amerikanischen Instituts für Krebsforschung (AICR). Der Leiter der Untersuchung, Marmot, sagte: "Um Krebs zu verhüten, sollte man gar keinen Alkohol trinken".
(Quelle: Tages-Anzeiger, 4.12.07)
06.12.2007
Linking Heavy Drinking, Conduct Disorder And High-Risk Sexual Behavior
Psychiatry researchers at Washington University School of Medicine in St. Louis have found that a clinical diagnosis of alcohol dependence in young adults is associated with having a high number of sex partners.04 Dec 2007 / Zusammenhänge zwischen starkem Alkoholkonsum, Verhaltensstörungen und risikoreichem Sexualverhalten: Forscher der Psychiatrie an der Washington University School of Medicine in St. Louis, USA haben gefunden, dass eine klinische Diagnose von Alkoholabhängigkeit bei jungen Erwachsenen im Zusammenhang steht mit dem Vorhandensein einer grossen Zahl von Sexualpartnern. (Quelle: Medical News Today, 04.12.07)
05.12.2007
Good Sports Reduces Alcohol Problems For 2000 Clubs, Australia
Sporting clubs across Australia have embraced the Australian Drug Foundation's Good Sports program, with 2,000 clubs across the country having registered since the program's launch in 2001. It was initiated after evidence came to light that community-based sports clubs contribute to alcohol problems by accepting and promoting excessive drinking and providing inappropriate role models for young people. A study by the Australian Drug Foundation of more than 500 young people found that more than 30% of 13-17 year olds had participated in unsupervised drinking at a sports club, and 51% of drinkers at sports clubs are consuming alcohol at harmful or hazardous levels.
 / "Guter Sport" reduziert Alkoholprobleme für 2000 Clubs in Austrialien. Sportclubs in ganz Australien haben das Guter Sport Programm der australischen Drogen-Stiftung übernommen. 2000 Clubs haben sich eingeschrieben, seit das Programm 2001 gestartet wurde. Es wurde eingeführt, nachdem bekannt wurde, dass lokale Sportclubs zum Alkoholproblem beitragen, indem sie Alkoholmissbrauch akzeptieren und fördern und für junge Leute unpassende Vorbilder stellen. Eine Studie der Australian Drug Foundation mit mehr als 500 jungen Leuten fand, dass mehr als 30% der 13-17-Jährigen in einem Sportclub unbeaufsichtigt Alkohol konsumiert hatten und dass 51% der Konsumenten in Sportclubs in schädlichen und risikoreichen Mengen konsumieren. (Quelle: Medical News Today, 4.12.07)
05.12.2007
Männliche Studenten in Nordrhein-Westfalen, D, greifen einer Studie der Universität Bielefeld zufolge vermehrt zur Flasche. Fast jeder dritte Student zeige ein problematisches Trinkverhalten, ergab eine umfassende Studie zur Gesundheit der Studierenden. Sie wurde am Montag in Bielefeld vorgestellt. Der Hang zum Alkohol ist bei den jungen Männern dreimal stärker ausgeprägt als bei Frauen, ergab die Studie. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 4.12.07)
DER WESTEN, 3.12.07
04.12.2007
Society's attitudes toward different drugs and its ways of regulating them are often "inconsistent," "incoherent" and ultimately unjust, says a new book by a team of University of Utah scholars. /Wie die Gesellschaft mit den verschiedenen Drogen umgeht und wie sie diese regelt ist oftmals "widersprüchlich", "zusammenhangslos" und letztendlich ungerecht, sagt ein neues Buch eines Teams der Universität von Utah, USA. (Quelle: Medical News Today, 30.11.07) 30.11.2007
A survey conducted in Britain by Direct Line Car Insurance showed that one-third of motorists do not know how many units of alcohol are in an average-strength pint of beer and how it may affect their blood-alcohol level. / Eine in England von Direct Line Car Insurance durchgeführte Untersuchung ergab, dass ein Drittel der Fahrer nicht wissen wie viele Einheiten in einer Pint eines durchschnittlich starken Bieres sind und wie dies ihren Blut/Alkoholpegel beeinflussen könnte.  (Quelle: Join Together, 28.11.07)  29.11.2007
The Charter of the European Alcohol and Health Forumarrow foresees, in its Annex 3, the establishment of a Science Group which is to
  • provide scientific guidance to the members of the European Alcohol and Health Forum;
  • offer guidance on monitoring/evaluation and, on the basis of output from monitoring, as to areas where action by Forum members would have potential for reducing alcohol-related harm, and the forms of action;
  • provide in-depth analyses of key issues identified by the European Alcohol and Health Forum.

As specified in the Forum Charter, the Science Group is to be established following an open call for expressions of interest and consultation of the Forum.
Applications are invited using the forms below, with 31 January 2008 as a deadline.
EU-News, 11/29/07 with links

29.11.2007
Early Binge Drinking Linked to Later Health Problems
Youths and young adults who binge on alcohol raise their risk of developing myriad serious health problems later in life, including heart disease, high blood pressure, and diabetes. (Quelle: Join Together, 21.11.07)      Newswise, 20.11.07
28.11.2007
Geschätzte 9 Millionen Menschen in Deutschland haben einen riskanten Alkoholkonsum, 1,6 Millionen sollen alkoholabhängig sein. Diese Menschen müssen damit rechnen, deutlich stärker von chronischen Entzündungen und bösartigen Tumoren von Leber, Bauchspeicheldrüse oder Speiseröhre heimgesucht zu werden. Das zeigt eine neue Studie aus der Arbeitsgruppe von Jürgen Rehm am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, in der die Wissenschaftler über 5000 Fälle aus 13 veröffentlichten Studien ausgewertet haben.
(Quelle: Google Alkohol-Alert, 27.11.07)  innovations report, 26.11.07
28.11.2007
Cigarette Smoke And Alcohol Damage Hearts Worse As Combo: Tobacco smoke filled air is bad for cardiovascular health, and drinking alcohol at the same time only makes it worse, according to researchers at the University of Alabama at Birmingham (UAB), USA.
Testing the theory that moderate alcohol consumption provides some heart-protection benefits, the UAB team said it wanted to take the idea further and look at the effects of smoking and breathing second-hand smoke along with drinking. / Zigarettenrauch und Alkohol kombiniert schädigen das Herz stärker: Mit Tabakrauch gesättigte Luft ist schlecht für die Gesundheit der Herzgefässe und zur gleichen Zeit Alkohol konsumieren macht es noch schlimmer, gemäss Forschern der University of Alabama at Birmingham (UAB). (USA) Sie prüften die Theorie, dass mässiger Alkoholkonsum einigen Schutz für das Herz biete. Sie wollten die Idee weiterführen und die Auswirkungen sehen bei Rauchen und Passivrauchen kombiniert mit Alkoholkonsum. (Quelle: Medical News Today, 22.11.07)
23.11.2007
Doubled Calorie Intake From Beverages Likely Contributes To Adult Obesity
It's not just sugary sodas that are adding to the obesity crisis it's fruit drinks, alcohol and a combination of other high-calorie beverages, say University of North Carolina at Chapel Hill School of Public Health researchers. / Es sind nicht nur süsse Wasser, die zur Übergewichts-Krise beitragen, sondern auch Fruchtsäfte, Alkohol und eine Kombination anderer Getränke mit viel Kalorien, sagen Forscher der North Carolina at Chapel Hill School of Public Health.
(Quelle: Medical News Today, 20.11.07)
21.11.2007
Drinking Among College Students Greater On Football Game Days
College students drink larger amounts of alcohol on football game days, comparable to well-known drinking days such as New Year's Eve and Halloween, according to research from The University of Texas at Austin. / College Studenten trinken grössere Mengen Alkohol während Tagen mit Football-Spielen als an sonst dafür bekannten Tagen wie Silvester und Halloween, gemäss einer Unersuchung der University of Texas at Austin. (Quelle: Medical News Today, 20.11.07)
21.11.2007
Alcohol Killing Our Kids - Australian Medical Association
As Schoolies Week and alcohol combine to produce tragic headlines about death and injury to young people and reports of antisocial behaviour by drunken teenagers, the AMA is calling for stronger policies to curb dangerous excess alcohol consumption. / Alkohol tötet unsere Kinder - Australian Medical Association: Es ist Brauch geworden, den Schulabgang mit einer Woche Ferien, z.B. an den Surfer-Küsten zu feiern. Die Behörden versuchen, den Alkohol auszuschalten. (Quelle: Medical News Today, 20.11.07)   Queensland Government/Schoolies Week 16. - 25. Nov. 07
21.11.2007
"Krebs-Turbo" Duftbaum: Er macht Rauchen und Alkohol besonders gefährlich
(Quelle: Google Alkohol-Alert, 21.11.07)    prcenter.de, 5.11.07
21.11.2007

Jugendliche finden fairen und sauberen Sport wichtig: Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) untersuchte im Auftrag von Swiss Olympic das Programm "cool and clean" bei Jugendlichen. Das grösste Schweizer Präventionsprogramm im Sport will Jugendliche zu Leistung und Fairplay motivieren und dem Missbrauch von Alkohol, Tabak und Cannabis vorbeugen. Jugendliche, die bei "cool and clean" teilnehmen, zeigen eine höhere Leistungsbereitschaft und ein stärkeres Teambewusstsein als jene, die am Programm nicht beteiligt sind. Pressemitteilung der SFA, 19.11.07

19.11.2007
20% of British school children regularly get drunk, while approximately 14% of them have experimented with illegal drugs, according to a survey carried out by Ofsted (Office for Standards in Education). The survey, called TellUS2, involved 111,000 English children who go to secondary school. (Quelle: Medical News Today, 18.11.07)  / 20% der britischen Schulkinder betrinken sich regelmässig, während etwa 14% mit illegalen Drogen experimentiert haben, gemäss einer Untersuchung durch Ofsted (Bureau für Standards in der Bildung). Die Untersuchung, genannt TellUS2, erfasste 111'000 englische Kinder der Sekundarschule (10 - 15 J.) 19.11.2007
Der Alkohol war in Frankfurt a.M. auch 2006 die beliebteste Droge der Jugendlichen. Danach gaben 46 Prozent der 1500 befragtenSchüler im Alter von 15 - 18 an, im vergangenen Monat betrunken gewesen zu sein. Auffällig ist, dass der häufige Alkoholkonsum, der schon seit 2002 kontinuierlich zurückgegangen war, 2006 im Vergleich zum Vorjahr wieder um sechs Prozent gestiegen ist. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.11.07)   Frankfurter Neue Presse, 17.11.07 18.11.2007
Bei Körperverletzung, Ruhestörung, Tätlichkeiten, Streit, Raub und häuslicher Gewalt ist in 40 Prozent der Fälle Alkohol im Spiel. Dies hat eine Befragung von Polizisten in der Stadt und im Kanton Bern ergeben. Die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Auftrag gegebene Befragung wurde am Institut für Psychologie der Universität Bern durchgeführt, wie die Universität Bern mitteilte. Siehe Aktuell, 15.11.07  17.11.2007
What Happens When Alcohol Dependent Subjects View Alcohol Associated Pictures?
Several studies demonstrated that alcohol dependent patients show altered responses to alcohol related cues. It is assumed that the regular association of these cues with the ingestion of alcohol leads to conditioned reactions, motivating reward or relief craving and instigating drug intake. / Was geschieht, wenn Alkoholabhängige Bilder mit einem Alkoholbezug sehen? Mehrere Studien zeigten, dass Alkoholabhängige verändert auf alkoholbezogene Hinweise reagieren. Es wird angenommen, dass die regelmässige Assoziation dieser Hinweise auf Einnahme von Alkohol zu konditionierten Reaktionen führt, zu heftigem Verlangen nach Belohnung oder Erleichterung und zur Einnahme von Drogen reizt.  (Quelle: Medical News Today, 15.11.07)
16.11.2007
Heavy Drinking Associated With Local Bars But Not Liquor Stores
Bars and nightclubs, but not liquor stores, are linked with excessive alcohol consumption and heavy episodic drinking in adults who live nearby, according to a new study from the Pardee RAND Graduate School in Santa Monica, California. / Starker Alkoholkonsum wird mit örtlichen Bars assoziiert, aber nicht mit Alkoholläden. (Quelle: Medical News Today, 15.11.07)
16.11.2007
A rare but not unknown side-effect of binge drinking can be potentially catastrophic: bladder rupture. / Ein seltener aber nicht unbekannter Nebeneffekt des Binge Drinkings kann katastrophale Auswirkungen haben: Das Platzen der Blase.  (Quelle: Join Together, 13.11.07)  14.11.2007
Gehirn ohne Bremse
Wie Alkohol den Süchtigen gefügig macht. Beim Trinken werden zahlreiche verschiedene Hirnzentren "verschmutzt". Alkohol ist eine „schmutzige“ Droge. Er beschränkt sich nicht fein säuberlich auf einen bestimmten Bereich des Gehirns, sondern „verschmutzt“ zahlreiche verschiedene Hirnzentren. Dementsprechend „vielseitig“ sind die Effekte. Quelle: Vortrag von Suchtexperte Andreas Heinz von der Charité im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kosmos und Mensch“ am Sonntag im Berliner Gorki-Theater.) Der Tagesspiegel, 14.11.07
14.11.2007
Thousands of youths use alcohol, tobacco, and other drugs for the first time each day in the United States, according to a recent analysis of data from the 2006 National Survey on Drug Use and Health (NSDUH). On an average day in the past year, 7,970 youths ages 12 to 17 drank alcohol for the first time and 4,082 smoked cigarettes. / Tausende Jugendliche konsumieren Alkohol, Tabak und andere Drogen zum ersten Mal jeden Tag in den USA, nach einer kürzlichen Analyse von Daten der Nationalen Drogen- und Gesundheits Übersicht 2006 (NSDUH). An einem durchschnittlichen Tag im verganenen Jahr konsumierten 7970 Jugendliche von 12 - 17 Jahren zum ersten Mal Alkohol und 4082 rauchten erstmals Zigaretten.    (Quelle: Join Together, 8.11.07)  09.11.2007
Alcohol and Other Drugs Get Favorable Reviews in Song Lyrics
About one in three hit songs include references to alcohol or other drugs, and most are favorable, according to researchers at the University of Pittsburgh School of Medicine. /
Alkohol und andere Drogen werden in Songtexten meist positiv erwähnt. Etwa einer von drei Hit-Songs enthalten Bezüge zu Alkohol oder andern Drogen und die meisten sind positiv für Drogen, gemäss Forschern der Universität von Pittsburgh, Schule für Medizin.
(Quelle: Join Together, 8.11.07) 
09.11.2007
 Fußball und Alkohol - für viele gehört das zusammen. Eigentlich sollen Jugendliche im Sportverein Körper und Geist trainieren. Doch eine neue Studie zeigt: Trinker hält der Verein nicht vom Trinken ab, Alkohol-Exzesse sind bei jungen Sportlern keine Ausnahme.
 (Quelle: Google Alkohol-Alert, 8.11.07)  Spiegel online, 7.11.07   Thomas Fritz: Stark durch Sport – stark durch Alkohol? Eine Untersuchung an jugendlichen Vereinsfußballern
 Kommentar: Bei der SFA ist eine ähnliche Studie in der Schweiz gemacht worden.
08.11.2007
Increased Injury Risk When Energy Drinks Mixed With Alcohol
College students who drink alcohol mixed with so-called "energy" drinks are at dramatically higher risk for injury and other alcohol-related consequences, compared to students who drink alcohol without energy drinks, according to new research from Wake Forest University School of Medicine./ College Studenten, die Alkohol gemischt mit "Energy Drinks" konsumieren, haben ein dramatisch höheres Verletzungs-Risiko und Risiko betr. andern alkoholbedingten Konsequenzen, verglichen mit Studenten, die Alkohol ohne "Energy Drinks" konsumieren.
(Quelle: Medical News Today, 5.11.07)
07.11.2007
Genes Behind Alcohol Sensitivity In Fruit Flies, NC State Study Finds
Some fruit flies can drink others under the table.Now, scientists at North Carolina State University have a few more genetic clues behind why some flies are more sensitive to alcohol than others. / Gene beeinflussen die Alkoholverträglichkeit von Fruchtfliegen (Quelle:  Medical News Today, 01.11.07)
05.11.2007
Antisocial Behaviour In Kids Key To Alcohol Trouble In Teens, UK
It is not levels of underage drinking, but early signs of antisocial behaviour that best predict future alcohol-related trouble and continued alcohol use by young people. This conclusion is drawn from a study led by Robert Young of the Medical Research Council Social and Public Health Sciences Unit in Glasgow.
Antisoziales Verhalten von Kindern ist der Schlüssel für Alkoholprobleme in deren Jugend. Es sei nicht das Ausmaß des Alkoholkonsums Minderjähriger, sondern frühe Zeichen von antisozialem Verhalten, die am besten zukünftige Alkoholprobleme und fortgesetzten Alkoholkonsum bei jungen Leuten voraussagen lassen. Diese Folgerungen stammen aus einer Studie, geleitet von Robert Young of the Medical Research Council Social and Public Health Sciences Unit in Glasgow. (Quelle: Medical News Today, 31.10.07)
05.11.2007
The National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) of the UK draft guidance is at odds with official guidance and has added confusion to the whole issue. In this week's British Medical Journal (BMJ) two experts debate the topic.
The Individual Woman Should Decide
Pat O'Brien, Consultant Obstetrician, Institute for Women's Health, London
Tell Mothers-to-Be To Abstain
Vivienne Nathanson, Director of Professional Activities at the British Medical Association
Der Entwurf eines Ratgebers des
National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) in England steht im Widerspruch zu bisherigen offiziellen Ratschlägen betr. Alkoholkonsum und Schwangerschaft und hat zu Konfusion beigetragen. Im British Medical Journal (BMJ) dieser Woche debattieren zwei Fachleute diese Frage. (Quelle: Medical News Today, 27.10.07)
28.10.2007
Alcohol Is Most Common 'Date Rape' Drug  Young women in Northern Ireland are leaving themselves vulnerable to rape or serious sexual assault because of their binge drinking, according to research carried out by staff and students within the Forensic and Legal Medicine team at the University of Ulster. / Alkohol ist die am stärksten verbreitete "Vergewaltigungsdroge" in Nordirland. Junge Frauen in Nordirland setzen sich wegen ihres Binge Drinking einem grossen Risiko vergewaltigt oder ernsthaft sexuell belästigt zu werden aus. (Quelle: Medical News Today, 15.0.07) 27.10.2007
Studying Self Control
Drug abuse, crime and obesity are but a few of the problems our nation faces, but they all have one thing in common -- people's failure to control their behavior in the face of temptation. While the ability to control and restrain our impulses is one of the defining features of the human animal, its failure is one of the central problems of human society. So, why do we so often lack this crucial ability" / Das Studium der Selbstbeherrschung. Drogen-Missbrauch, Kriminalität und Übergewicht sind nur einige wenige der Probleme unserer Nation, aber sie haben eine Gemeinsamkeit - das Unvermögen der Menschen, ihr Verhalten im Angesicht der Versuchung zu kontrollieren. And unsere Impulse zu beherrschen ist eine der Definitionen des menschlichen Lebewesens, ihr Versagen ist eines der zentralen Probleme der menschlichen Gesellschaft. (Quelle: Medical News Today, 11.10.07)
27.10.2007
Peer-led prevention efforts aimed at reducing adolescent alcohol and other drug use are about 15 percent more effective than other programs, researchers say./ Präventionsprogramme, die von Gleichaltrigen geleitet wurden, mit dem Ziel den Konsum von Alkohol und andern Drogen bei Jugendlichen zu reduzieren, sind ca 15% wirkungsvoller als andere Programme, sagen Forscher.  (Quelle: Join Together, 10.10.07)  27.10.2007
Connection Between Substance Abuse And Violence Examined
Approximately 50 percent of Americans over the age of 12 currently drink alcohol, according to a 2003 report by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration. While the majority of people who drink alcohol do not become violent, overwhelming evidence implicates alcohol in the expression of violence. "By far the greatest support for a link between substance use and violent behavior involves alcohol," says Dr. Jeff Kretschmar, a project director at Kent State University's Institute for the Study and Prevention of Violence (ISPV). / In den USA wurde der Zusammenhang von Alkohol und Gewalt untersucht.
(Quelle: Medical News Today, 10.10.07)
27.10.2007
Bewertung des Return on Investment (Kosten-Nutzen) von Prävention in der Schweiz: Die Machbarkeitsstudie (pdf, 65S., 680Kb) "Assessing the return on investments (cost-benefits) of prevention in Switzerland: a feasibility study", welche im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) entstand, ist online auf Englisch erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter Okt. 07) 27.10.2007
Studie im schulischen Setting über feelok und über das Gesundheitsverhalten der Jugendlichen: Die Publikation (pdf, 127S., 3,54Mb) "Ergebnisse aus einer internetbasierten Studie im schulischen Setting über feelok und über das Gesundheitsverhalten der Jugendlichen. Angegebene Gründe für und gegen die Verwendung von feelok; Einsatz und Beurteilung der Intervention; Diffusionspotential der Implementierungsmassnahmen; Gesundheitsrelevantes Verhalten der befragten Jugendlichen" ist online erhältlich. Der Bericht von Oliver Padlina wurde an der Abteilung Gesundheitsforschung und Betriebliches Gesundheitsmanagement der Universität Zürich und der ETH Zürich verfasst. Eine Zusammenfassung ist ebenfalls online zugänglich.                    (Quelle: Infoset Newsletter Okt. 07) 27.10.2007
Rauchen, Übergewicht und anderes vermeidbares Verhalten verursachen Krankheiten, die das US-Gesundheitssystem jährlich geschätzte $100 Milliarden kosten, gemäss einer neuen Studie. / Smoking, obesity and other preventable behaviors cause illnesses that cost the U.S. healthcare system an estimated $100 billion each year, according to a new study.
(Quelle: Join Together, 3.10.07)
27.10.2007
Extended Wakefulness, Combined With Alcohol, Severely Impairs Driving Performance. /

Combining Alcohol With Sleep Restriction Can Affect Young Men's Alertness And Performance Behind The Wheel. / Two similar studies from Australia. / Zwei ähnliche Studien aus Australien prüften den Einfluss von wenig Alkohol auf das Fahrvermögen von übermüdeten jugen Lenkern.
26.10.2007
Teenage Smokers May Also Be At Greater Risk For Alcohol And Drug Abuse
According to a new report, smoking cigarettes may make adolescents more susceptible to depression, alcohol abuse, and illegal drug use. Researchers concluded that young people who smoke are nine times more likely to abuse alcohol and 13 times more likely to abuse illegal drugs than teens who don't smoke. / Für Jugendliche Raucher ist das Risiko grösser, Alkohol und andere Drogen zu missbrauchen. Gemäss einem neuen Bericht macht Zigaretten rauchen anfälliger für Depression, Alkoholmissbrauch und illegalen Drogenkonsum. Forscher folgerten, dass Jugendliche, die rauchen, 9x eher Alkohol missbrauchen und 13x eher illegale Drogen konsumieren als jugendliche Nichtraucher. (Quelle: Medical News Today, 25.10.07)
26.10.2007
Researchers at the Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) have clarified the link between alcohol consumption and the risk of head and neck cancers, showing that people who stop drinking can significantly reduce their cancer risk. / Forscher am Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) haben den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und dem Risiko für Kopf- und Hals-Krebs geklärt. Sie zeigen, dass Leute, die mit dem Alkoholkonsum aufhören, ihr Krebs-Risiko deutlich reduzieren. Medical News Today, 29.9.07 25.10.2007
Research shows drinking alcohol increases breast cancer risk
Heavy drinking significantly increases the risk of developing breast cancer, and even moderate drinking - just a glass or two of wine with dinner every night - can make women more vulnerable to the disease, according to research by Kaiser Permanente doctors in Oakland. / Forschung zeigt, Alkoholkonsum vermehrt das Brustkrebs-Risiko. Starker Konsum vermehrt das Risiko deutlich, und sogar mässiger Konsum - gerade ein Glas Wein oder zwei zu jedem Abendessen kann Frauen für die Krankheit verletzlicher machen, gemäss einer Studie durch Kaiser Permanente doktors in Oakland, Kalifornien, USA. (Quelle: Harvard World Health News, 27.9.07)   San Franciso Chronicle, 27.9.07
25.10.2007
The Perils Of Mixing Energy Drinks With Alcohol
Mixing energy drinks with alcohol appears to be popular among Italian university students
* Energy drinks have become more and more popular in recent years.
* Of particular concern is the increasing, and potentially dangerous, use of energy drinks and alcohol.
* New findings indicate that this practice is significant among university students in Italy.
Die Gefahren beim Mischen von Energie Drinks mit Alkohol. Das Mischen von Energie-Drinks mit Alkohol scheint bei italienischen Studenten populär zu sein. Energie-Drinks sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Besonders bedeutsam ist der steigende und potentiell gefährliche Gebrauch von Energie-Drinks und Alkohol. Neue Forschungsergebnisse zeigen an, dass diese Praxis bei italienischen Universitäts-Studenten signifikant ist.
 (Quelle: Medical News Today, 26.9.07)
25.10.2007
Change In Historical Patterns Of Drinking In Mediterranean Countries.
Binge drinking appears to be on the rise in Mediterranean countries:
* Binge drinking has traditionally been more common in Anglo-Saxon and northern European countries than Mediterranean countries.
* Binge drinking is increasing among young adults in the Madrid region of Spain, particularly educated men.
* Most of the alcohol consumed by binge drinkers is in the form of spirits rather than beer or wine.
Wechsel im historischen Trinkverhalten in Mittelmeerländern. Binge Drinking scheint in Mittelmeerländern im Ansteigen begriffen zu sein. Binge Drinking war traditionell mehr in Angelsächsischen Ländern und in Nordeuropa verbreitet als in Mittelmeerländern. Binge Drinking nimmt unter jungen Erwachsenen in der Region von Madrid, Spanien, zu, vor allem unter gebildeten Männern. Meist wird beim Binge Drinking Schnaps getrunken, weniger Bier oder Wein.  (Quelle: Medical News Today, 26.9.07)
25.10.2007
In Deutschland sind bereits jetzt 100 000 Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 25 Jahren alkoholabhängig, schätzt die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren in Hamm. Die Tendenz scheint steigend, wie jetzt eine Untersuchung von Professor Ludwig Gortner an der Kinderklinik Homburg zeigt. An 22 großen deutschen Kinderkliniken sammelte sein Team Daten hinsichtlich von Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren, die stationär aufgenommen werden mussten. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass exzessiver Alkoholkonsum weiterhin ein Problem bei Kindern und Jugendlichen darstellt. Unsere Ergebnisse zeigen zudem, dass zunehmend auch Mädchen zu problematischem Trinkverhalten neigen", so Gortner. Die Hälfte der aktuell eingelieferten sind Mädchen. Dazu kommen ungewollte Schwangerschaften aufgrund von Missbrauch unter Alkoholeinfluss und die Schädigung des Kindes durch chronischen Alkoholkonsum.
(Quelle: Google Alkohol-Alert, 26.9.07)  Frankfurter-Rundschau online, 26.9.07
25.10.2007
Towards a comprehensive estimate of national spending on prevention:
Background: Comprehensive information about national spending on prevention is crucial for health policy development and evaluation. This study provides a comprehensive overview of prevention spending in the Netherlands, including those activities beyond the national health accounts. / Hin zu einer umfassenden Schätzung der nationalen Ausgaben für Prävention. Hintergrund: Eine umfassende Information über die nationalen Ausgaben für Prävention ist entscheidend für die Entwicklung einer Gesundheitspolitik und Evaluation. Diese Studie bietet einen umfassenden Überblick über Präventions-Ausgaben in Holland, eingeschlossen jene Aktivitäten, die über die nationalen Gesundheitskonten hinausgehen. (Quelle: BMC Public Health 2007, 20.9.07 :252doi:10.1186/1471-2458-7-252   (Open access)
25.10.2007
Auf dem Weg zu besseren Medizinstudien. Neue Regeln für mehr Qualität. Unter dem Akronym «Strobe» sind Empfehlungen erschienen, die das wissenschaftlich korrekte Rapportieren bei sogenannten Beobachtungsstudien festlegen. Es geht darum, die «Problemzonen» bei der Planung und Durchführung von klinischen Studien zu verbessern.
(Quelle: NZZ online, 24.10.07)
24.10.2007
Drinking Raises Risk of Endometrial Cancer, Study Says: Researchers from the Keck School of Medicine at the University of Southern California say that women who have more than two alcoholic drinks daily face twice the risk of endometrial cancer as those who drink moderately or not at all, the New York Times reported Sept. 18. Endometrial cancer affects the tissue linking the uterus. It kills about 7,400 women in the U.S. annually. /  Alkoholkonsum erhöht das Risiko von Gebärmutter-Krebs: Forscher der Keck School of Medicine at the University of Southern California sagen, dass Frauen, die mehr als 2 Drinks pro Tag zu sich nehmen, gehen ein doppeltes Risiko ein, an Gebärmutter-Krebs zu erkranken. als Frauen, die mässig oder nichts trinken. (Quelle: Join Together, 18.9.07) 24.10.2007
ELSA - Enforcement of national Laws and Self-regulation on advertising and marketing of Alcohol,  EU-funded Project 2004 / ELSA - Durchsetzung von nationalen Gesetzen und Selbstregulierung bei Reklame und Marketing von alkoholischen Getränken. 17.09.2007

Neue Therapieansätze in der Suchtforschung

Die Palette der Süchte reicht von Alkohol und Nikotin über Opiate bis hin zum pathologischen Spielen
- Expertenkonferenz: Entstigmatisierung der Abhängigkeit gefordert.
- Sucht ist das größte und teuerste Problem der heutigen Gesellschaft.
200 Millionen Menschen weltweit konsumieren illegale Suchtmittel. Allein in Europa sind 23 Millionen Menschen alkoholabhängig, knapp 200.000 Europäer sterben jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums. In diesem Jahrhundert wird weltweit eine Milliarde Menschen an den Folgen des Rauchens sterben, rechnen Experten vor.
Neueste Erkenntnisse zu allen Formen der Sucht – von der Abhängigkeit von Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Opiaten bis hin zu nicht-substanzgebundenen Süchten wie Kauf-, Internet- oder Spielsucht – diskutierten zuletzt internationale Experten auf der Konferenz der Europäischen Vereinigung für Suchttherapie (EAAT) in Wien. Zentrales Anliegen der Forscher sind die Entstigmatisierung der Abhängigkeit und ein Angebot umfassender Behandlungsstrategien. (Quelle: Google Alcohol Alert, 14.09.07)  Wiener Zeitung, 13.9.07
14.09.2007
Studie: 23 Prozent der Innsbrucker Studenten alkoholgefährdet. Die brandaktuelle Umfrage ergab ein "klinisch relevantes Problem mit Alkohol." Viele nehmen auch regelmäßig Schmerzmittel. In Sachen Sucht wird in der öffentlichen Diskussion oft die Abhängigkeit von illegalen Drogen betont. Doch das größte Problem haben die Österreicher mit dem Alkohol. Das berichtet am Dienstag der Innsbrucker Psychologe und Drogenexperte Salvatore Giacomuzzi beim 3. Europäischen Kongress über Suchttherapie in Wien.
(Quelle: Google Alcohol Alert, 11.09.07)   tirol.com, 10.9.07
11.09.2007
Canadian Brewers Fund FAS Center. The Brewers Association of Canada has donated $1 million to establish the Canadian Foundation on Fetal Alcohol Research/ Kanadische Brauer finanzieren eine Stiftung für Foetal Alkohol Forschung. Die Vereinigung der Kanadischen Brauereien hat dafür $1 Mio. gespendet. (Quelle: Join Together, 10.9.07 Winnipeg Sun, 8.9.07 11.09.2007
Schwangere unterschätzen das Alkohol-Risiko: Etwa 10 000 deutsche Kinder pro Jahr kommen mit alkoholbedingten Schädigungen auf die Welt. Die Bundesregierung erwägt Warnhinweise auf Flaschen und verfolgt die Erfahrungen, die Frankreich mit diesen macht. Schon kleine Mengen Alkohol können zu viel sein. (Quelle: Google Alcohol Alert, 09.09.07)  Focus online, 9.9.07 10.09.2007
Children who have begun binge drinking by the age of 16 are more likely to use drugs as adults, become alcoholics and acquire a string of criminal convictions, researchers at the Institute of Child Health in London said today. In a long-term study of the lives led by 11,000 British children born in 1970, they found those who drank heavily in their mid-teens encountered a wide range of social and medical problems by the age of 30. /
Kinder, die mit dem Rauschtrinken mit 16 Jahren begannen, werden mit grösserer Wahrscheinlichkeit als Erwachsene Drogen nehmen, Alkoholiker und kriminell werden. Dies sagten Forscher am Institute of Child Health in London auf Grund einer Langzeitstudie mit 11'000 Kindern, geboren 1970. Mit 30 Jahren hatten diejenigen Kinder, die in der Mitte der Pubertät viel Alkohol konsumiert hatten, eine Vielzahl an sozialen und medizinischen Problemen entwickelt.  (Quelle: Harvard World Health News, 6.9.07)   Guardian Unlimited, 6.9.07     Join Together, 6.9.07
06.09.2007
Study Says Young Drinking Underestimated
About one in 10 4th-graders have had more than a sip of alcohol and 7 percent have had a drink during the past year, according to researchers who say that prevention programs, parents and teachers should not overlook drinking among elementary-school children. A research review by John E. Donovan, Ph.D., of the University of Pittsburgh Medical Center revealed that, "While the numbers are small in the 4th grade, the surveys show that the percent of children who have used alcohol increases with age, and doubles between grades four and six." "The largest jump in rates occurs between grades five and six," according to Donovan. / Eine US-Studie sagt, dass das Trinken bei Kindern unterschätzt werde. Einer von 10 Viertklässlern hatte schon mehr als einen Schluck Alkohol und 7% hatten einen Drink im letzten Jahr. Auch wenn die Zahl noch klein sei, müsse beachtet werden, dass der Alkoholkonsum schnell ansteige. Der grösste Sprung sei zwischen der 5. und 6. Klasse.
(Quelle: Join Together, 31.8.07Medical News Today, 5.9.07
06.09.2007
Spanische Ärzte berichten von fünf Patienten, die nach dem Konsum von jungem Wein oder Traubensaft eine schwere allergische Reaktion hatten. Sie reagierten nicht nur auf das Getränk sondern auch auf Insektengift. Die Ärzte vermuten, dass Insektengiftallergien auch so entstehen können. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.8.07) 05.09.2007
Nordamerikanische Pop-Musiker haben eine Lebenserwartung von 41 Jahren, Jene in Europa eine von 35 Jahren. An jedem 4. Todesfall waren illegale Drogen oder Alkohol beteiligt.
Die Musikindustrie wird aufgefordert, die Gesundheit der Musiker ernster zu nehmen. Es gehe auch um deren Vorbildwirkung. (Britische Studie im J. of Epid. and Com. Health) (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.8.07)
05.09.2007
Alkohol erschwert Genesung nach Operationen.  Jeder sechste Patient der Berliner Uniklinik Charité ist alkoholkrank. Die Mediziner haben deshalb zunehmend Probleme bei Operationen. Die immunschwächende Wirkung des Alkohols könne bereits durch chronisches Trinken von 1,5 Litern Bier pro Tag ausgelöst werden. Stressmindernde Schmerzmittel könnten die Behandlungszeit auf der Intensivstation bis zu 9 Tage kürzen.
(Quelle: Google Alcohol Alert, 29.8.07)     NETZEITUNG, 28.8.07
29.08.2007
Ein französisch/italienisches Forscherteam hat erstmals einen Entwurf für das Erbgut der Weinrebe vorgestellt. Sie habe doppelt so viele Enzyme für ätherische Öle und Aromastoffe wie andere bisher entzifferte Pflanzen. Allerdings war die Weinrebe auch die erste untersuchte, deren Früchte geerntet werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.8.07)
Nature online, 26.8.07
28.08.2007
Link Between HIV Disease Progression And Alcohol Consumption
Researchers from Boston University School of Medicine (BUSM) have found a link between alcohol consumption and HIV disease progression in HIV-infected persons. The study appears online in the August issue of the Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes. /  Verbindung zwischen der fortschreitenden Entwicklung der HIV-Krankheit und dem Alkohol-Konsum: Forscher der Boston University School of Medicine (BUSM), USA haben diese Verbindung bei HIV infizierten Personen gefunden. Die Studie erscheint online in der August-Nummer der Zeitschrift Acquired Immune Deficiency Syndromes. (Source: Medical News Today, 23.8.07)
24.08.2007
Teen Drug Use at Schools Worsens: “Teenagers say drug problems at school are getting worse, and parents express doubts about ever making such schools drug free, a new study says… / Der Drogenkonsum werde an amerikanischen High Schools schlimmer, sagen Schüler und die Eltern bezweifeln, dass solche Schulen je drogenfrei werden können.
Source: Harvard World Health News, 16.8.07   (Associated Press, August 16, 2007)
17.08.2007
New Test Reveals Risk-level Consumption Of Alcohol And Early Abuse.
It will soon be easy to determine whether a person has an alcohol problem. With a tiny prick of the finger a new method can detect any abuse from the last two weeks. It can also reveal injurious and risky consumption, such as repeated weekend binges. The method is quicker, cheaper, and more accurate than present variants, which makes it interesting to primary care clinics, workplaces, and other venues where it is important to carry out health checks. / Neuer Test zeigt risikoreichen Alkoholkonsum an und frühen Missbrauch.  / Es wird bald leicht sein, zu bestimmen, ob eine Person ein Alkoholproblem hat. Mit einem kleinen Stich in den Finger kann eine neue Methode jeden Missbrauch der letzten zwei Wochen entdecken. Er kann auch schädlichen und risikohaften Konsum aufdecken, z.B. wiederholtes Rauschtrinken an Wochenenden. Die Methode ist schneller, billiger und genauer als gegenwärtige Varianten, was sie interessant macht für Kliniken, Arbeitsplätze und andere Gelegenheiten, wenn es wichtig ist, Gesundheitsuntersuchungen durchzuführen.      Medical News Today, 15.8.07
16.08.2007
Erwachsene Binge Trinker bevorzugen Bier. Eine neue Studie des US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zeigt, dass drei Viertel der amerikanischen Erwachsenen, die Binge Trinken, Bier bevorzugen. Die Forscher empfehlen, die Kontrollen bei Verkäufen und Marketing zu verstärken und die Biersteuern zu erhöhen, um die Massnahmen mit denen für andere alkoholische Getränke auf gleiche Höhe zu bringen. (Quelle: Medical News Today, 8.8.07) /
Adult Binge Drinkers Prefer Beer. A new study by the US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) shows that three quarters of American adults who binge on alcohol prefer to drink beer. The researchers recommend tightening up control of sales and marketing and raising tax on beer to bring it in line with the policies that apply to other alcoholic beverages.
(Source: Medical News Today, 8/8/07)
09.08.2007
Die 19. jährliche nationale Studie in den USA findet signifikanten Rückgang in Eltern/Jugendlichen-Diskussionen über Drogen und Alkohol. In einer Zeit, in der Teens mit neuen Herausforderungen durch vorsätzlichen Missbrauch von Medikamenten konfrontiert sind, hat die Zahl von häufigen Diskussionen zwischen Eltern und Jugendlichen über die Risiken des Drogenmissbrauchs signifikant abgenommen, gemäss einer nationalen Studie, die heute von der Partnership for a Drug-Free America(R) veröffentlicht wurde. (Quelle: Medical News Today, 8.8.07)
19th Annual National Study Finds Significant Decrease In Parent/Teen Discussions About Drugs And Alcohol.
At a time when teens are faced with new threats from the intentional abuse of medicines, the number of frequent discussions between parents and teens about the risks of drug abuse has decreased significantly, according to a national study released today by the Partnership for a Drug-Free America(R).
 (Source: Medical News Today, 8/8/07)
09.08.2007
Alcohol, Energy Drinks, and Youth: A Dangerous Mix
Alkohol, Energy Drinks und Jugend: Eine gefährliche Mischung
08.08.2007
Alarmierende Zahlen bei Geschlechtskrankheiten
Die jungen Briten feiern gern - am liebsten, wenn der Alkohol fließt. Mit dem Alkohol fällt jedoch auch die Vorsicht, was der Anstieg von Geschlechtskrankheiten belegt.
(Quelle: GMX, 2.8.07)
07.08.2007
Malt Liquor Connected To Marijuana Use Among Young Adults
Drinking malt liquor -- the cheap, high-alcohol beverage often marketed to teens -- may put young adults at increased risk for alcohol problems and use of illicit drugs, particularly marijuana, according to a new study of malt liquor drinkers and marijuana use led by R. Lorraine Collins, Ph.D., of the University at Buffalo's Research Institute on Addictions (RIA)./
Der Konsum von Malzgetränken steht bei jungen Erwachsenen im Zusammenhang mit dem Gebrauch von Marijuana. Malzgetränke, das billige, hochprozentige und oft für Jugendliche vermarktete Getränk, kann junge Erwachsene einem erhöhten Risiko für Alkoholprobleme und dem Gebrauch von illegalen Drogen, speziell Marijuana aussetzen, gemäss einer Studie des Buffalo's Research Institute on Addictions (RIA). (Quelle: Medical News Today, 28.7.07)
07.08.2007
Major European Study Links Alcohol And Bowel Cancer. A major European study has found that drinking even one glass of wine or beer every day raises your risk of bowel cancer by around 10 per cent. And the risk goes up the more alcohol you drink. For example, drinking more than 30 grams of alcohol a day, about one litre or nearly two pints of strong lager, increases the risk by 25 per cent. The study, which covered nearly half a million people and involved researchers from Denmark, France, Germany, Greece, Italy, The Netherlands, Spain, Sweden, and the UK, is published in the early online edition of the International Journal of Cancer.   (Source: Medical News Today, 31.7.07)  / Eine grosse europäische Studie hat gefunden, dass sogar ein Glas Wein oder Bier pro Tag das Risiko von Darm-Krebs um ca 10% ansteigen lässt. Und das Risiko steigt, je mehr Alkohol man trinkt. 06.08.2007
In Italien nehmen schon Zehnjährige regelmässig Alkohol und Drogen. Dies ergab eine am Dienstag in Rom veröffentlichte Studie, die in 272 Schulkassen durchgeführt worden war.
(Quelle: Google Alcohol Alert, 01.08.07)   Basler Zeitung online, 31.7.07 (Mit Link auf unsere Webseite)
06.08.2007
Brunel University Academic Calls For Age- Based Drinking Limits To Be Introduced
Age-based sensible drinking limits should be introduced, according to Mary Gilhooly, Professor of Gerontology at Brunel University's School of Health Science and Social Care. As we age, our ability to metabolise alcohol decreases. / Nach Mary Gilhooly, Professor of Gerontology at Brunel University's School of Health Science and Social Care sollten nach Alter abgestufte Trinkmengen-Limiten eingeführt werden. Mit dem Alter würde die Fähigkeit, Alkohol abzubauen, abnehmen. (Quelle/Source: Medical News Today, 27.07.07)
30.07.2007
Immediate License Suspensions for DUI Called Effective
Alcohol-related crashes are reduced when police immediately suspend the driving privileges of drivers charged with drunk driving, according to a new study. / Sofortiger Führerausweisentzug bei Fahren im angetrunkenen Zustand erweist sich als wirksam. (Quelle/Source: Join Together, 25.07.07)
30.07.2007
Alkohol macht aggressiv - diese Verbindung ist wohlbekannt. Doch warum berauschenden Getränke diese Emotion auslösen, blieb bisher rätselhaft.
Peter Giancola und Michelle Corman von der University of Kentucky fanden nun mit einem systematischen Test heraus, dass Hochprozentiges nicht zwangsläufig aggressiv macht, sondern einfach die Aufmerksamkeit verengt - und wer sich dann ärgert, kann sich dann so richtig Hineinsteigern. Die Studie ist im Fachmagazin Psychological Science (2007, 18: 649-655) veröffentlicht.
(Quelle: Google Alcohol Alert, 22.7.07) sueddeutsche.de, 19.7.07The Effect Of Alcohol On Aggression
The link between alcohol and aggression is well known. What's not so clear is just why drunks get belligerent. What is it about the brain-on-alcohol that makes fighting seem like a good idea "and do all intoxicated people get more aggressive" or "does it depend on the circumstances"?University of Kentucky psychologist Peter Giancola and his student Michelle Corman decided to explore these questions in the laboratory. Source: Medical News Today, 07/22/07
24.07.2007
Schwule und Lesben: Alkoholismus-Risikogruppe: Für viele Jahre hat man angenommen, dass Swule und Lesben anfälliger seien für Alkoholismus als Heterosexuelle. Neuere Studien zeigen, dass sogar 35% der Schwulen und Lesben exzessive oder Problemtrinker sind.  Running Head: Gays, Lesbians, Alcoholism Treatment
For many years, it has been the general assumption that the incidence of alcoholism was much higher for gays and lesbians than in the heterosexual population. Early studies reported that as high as 35% of gays and lesbians were "excessive or problem drinkers" vs.
(Quelle: Medical News Today, 20.7.07)
23.07.2007
The number of people kept overnight for emergency care because of alcohol-related problems has almost tripled since the UK changed its licensing laws, according to an article in the Emergency Medicine Journal (BMJ). (Source: Medical News Today, 20.7.07) (UK)
Die Zahl der Leute, die wegen Alkoholproblemen auf einer Notfallstation übernachten mussten, hat sich in England seit der völligen Liberalisierung der Öffnungszeiten der Alkoholbetriebe fast verdreifacht.
21.07.2007
The Substance Abuse and Mental Health Services Administration says that about one in 12 U.S. full-time workers are current users of illicit drugs, and even more -- 8.8 percent, or an estimated 10.1 million workers -- are heavy drinkers. (Source: Join Together, 18.7.07)
Das amerikanische Regierungamt für Suchtmittelmissbrauch und psychische Gesundheit sagt, dass etwa einer von 12 Vollzeitbeschäftigten gegenwärtig illegale Drogen konsumiert und noch mehr, 8,8%, geschätzte 10.1 Mio. Arbeiter, starke Alkoholkonsumenten sind.
21.07.2007
Substance Abuse And Addiction Among Most Serious Workplace Issues
A national survey of human resources professionals conducted by the nonprofit Hazelden Foundation shows that while substance abuse and addiction are recognized as among the most serious problems faced in the workplace, employer policies and practices are not fully addressing the problem.  (Source: Medical News Today, 07/07/07)
21.07.2007
Youth More Susceptible To Social Drinking
Men, extrovert people and those with positive expectations regarding alcohol use drink more than others, says Dutch psychologist Sander Bot. The amount a young person drinks is largely determined by how much others in the group drink. (Source: Medical News Today, 14.7.07)
19.07.2007
Adolescents’ Attention to Responsibility Messages in Magazine Alcohol Advertisements: An Eye-Tracking Approach. / Wie die Jugendlichen den Botschaften betr. verantwortungsbewusstem Trinken in Alkoholinseraten von Magazinen Aufmerksamkeit schenken: Untersuchung mit Augenkontrollen. 12.07.2007
The synergistic effect of cigarette taxes on the consumption of cigarettes, alcohol and betel nuts / Synergieeffekte von Zigaretten-Steuern auf den Konsum von Zigaretten, Alkohol und Betel-Nüssen 09.07.2007
Outdoor Alcohol Advertising Near Schools: What Does It Advertise and How Is It Related to Intentions and Use of Alcohol Among Young Adolescents? / Alkohol-Werbung im Freien in der Nähe von Schulen: Wie ist die Werbung gestaltet und welcher Zusammenhang besteht zu den Absichten und zum Gebrauch von Alkohol unter den jungen Jugendlichen. (Quelle/Source: Medical News Today, 2.7.07 Journal of Studies on Alcohol and Drugs, July issue 03.07.2007
Almost One-Third Of Adults Report Having Some Form Of Alcohol Use Problem During Their Lifetime in USA, including 17.8 percent with alcohol abuse and 12.5 percent with alcohol dependence, according to a report in the July issue of Archives of General Psychiatry, one of the JAMA/Archives journals. / Fast ein Drittel der Erwachsenen in den USA haben in ihrem Leben irgend eine Form von Alkoholproblemen gehabt. Davon 17.8% mit Alkoholmissbrauch und 12.5% mit Alkoholabhängigkeit, gemäss einem Bericht in der Juli-Ausgabe von Archives of General Psychiatry, one of the JAMA/Archives journals. /
Quelle/Source: Medical News Today, 3.7.07)
03.07.2007
Youth 239 times more likely to see ads promoting alcohol products than industry spots discouraging underage drinking; Alcohol industry "responsibility" advertisements comprised less than three percent of the nearly 1.5 million alcohol industry television advertisements that aired from 2001 to 2005, according to a new study released by the Center on Alcohol Marketing and Youth (CAMY) at Georgetown University.
In den USA sieht die Jugend 239 mal mehr Alkoholwerbespots im Fernsehen als "Verantwortlichkeits"-Werbung der Alkoholindustrie, die Minderjährige vom Alkoholkonsum abrät. Diese "Verantwortlichkeits"-Werbung machte weniger als 3% der fast 1,5 Mio. TV-Alkohol-Werbe-Spots in den Jahren 2001-2005 aus. Ergebnis einer neuen Studie des Center on Alcohol Marketing and Youth (CAMY) at Georgetown University. The report, titled DROWNED OUT: Alcohol Industry "Responsibility" Advertising on Television 2001-2005
(Source/Quelle: Join Together, 29.06.07)
02.07.2007
NIAAA Identifies Five Subtypes of Alcohol Dependence
For the first time, federal researchers have broken down the disease of alcoholism into five distinct subtypes, which experts say should help provide more targeted treatment for problem drinkers. The National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA) reported June 28 that the five new subtypes include "Young Adult," "Young Antisocial," "Functional," "Intermediate Familial," and "Chronic Severe." (Source/Quelle: Join Together, 29.06.07)
Das amerikanische Nationale Institut für Alkoholmissbrauch und Alkoholismus (NIAAA) hat erstmals die Krankheit Alkoholismus in fünf Untergruppen unterteilt: Junge Erwachsene 31.5%, junge Antisoziale 21%, Funktionelle (19.5%, typischerweise in mittlerem Alter, gut gebildet, Job und Familie gesichert), Intermediate Familial (19%, mittleren Alters, eine Familiengeschichte mit Alkoholismus und Geisteskrankheiten wahrscheinlicher als beim Funktionellen Typus, usw.), der chronische, starke Trinker (9%, mittleren Alters, früher Konsumbeginn, hohe Rate an antisozialer Persönlichkeitsstörung und Kriminalität und eine ausgeprägte Familiengeschichte mit Alkoholismus, usw.)
02.07.2007
Gene Variant Increases Risk For Alcoholism Following Childhood Abuse
Girls who suffered childhood sexual abuse are more likely to develop alcoholism later in life if they possess a particular variant of a gene involved in the body's response to stress, according to a new study led by researchers at the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), part of the National Institutes of Health (NIH).
Eine Gen-Variante erhöht das Risiko für Alkoholismus nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit. Mädchen, die in der Kindheit sexuell missbraucht wurden, leiden später eher an Alkoholismus, wenn sie eine spezielle Gen-Variante besitzen, die Teil der Körperantwort auf Stress ist. Dies gemäss einer neuen Studie von Forschern des National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), part of the National Institutes of Health (NIH). (USA) (Quelle: Medical News Today, 01 July 2007)
02.07.2007
"Das unterschätzte Killerpaar" titelt Spiegel online am 29.6.07 einen grossen Artikel. Das Krebsrisiko durch Alkohol ist einer WHO-Studie zufolge deutlich größer als bisher vermutet. Besonders gefährdet sind Raucher: Die Zigarette zum Drink steigert die Krebsgefahr dramatisch. Schon fordern Mediziner Warnhinweise auf Flaschen und Dosen. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 30.6.07)  
Propensity for Obtaining Alcohol Through Shoulder Tapping / Die Möglichkeit, Alkohol mittels "auf die Schulter klopfen" zu erhalten.  USA 28.06.2007
Dass Männer mehr Alkohol konsumieren als Frauen ist bekannt. Wie deutlich der Unterschied ist, hat jetzt eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau"
herausgefunden. (Quelle: Google Alcohol Alert, 22.6.07)  Presse Portal, Apotheken-Umschau, 21.6.07
22.06.2007
Exposure to alcohol use in motion pictures and teen drinking in Germany / Die Wirkung des Alkoholkonsums in Kinofilmen auf den Alkoholkonsum der Jugendlichen in Deutschland. 22.06.2007
"Rauchen schadet dem Enkel" titelt die NZZ am Sonntag heute. "Belastungen, denen ein Heranwachsender ausgesetzt ist, beeinflussen die Gesundheit seiner männlichen Nachkommen während mindestens zweier Generationen," sagt die renommierte Epigenetik-Expertin Emma Whitelaw vom Queensland Institute of Medical Research in Australien. 17.06.2007
Association of Drinking Pattern with the Prevalence of Metabolic Syndrome, Diabetes, Coronary Heart Disease, Stroke and Peripheral Arterial Disease. / Zusammenhang von Trinkmengen mit dem Auftreten von Metabolic Syndromen, Diabetes, Erkrankungen der Herzkranzgefässe, Herzinfarkt und peripheren Arterien-Krankheiten  (GR) 15.06.2007
Teen Sleep Problems Tied to Drinking, Smoking
A study from China concludes that adolescents who report having trouble sleeping at night may be more likely to engage in risky behaviors like smoking and drinking. / Ein Studie in China kommt zum Schluss, dass Jugendliche, die über Schlafstörungen klagen, wahrscheinlich ein risikoreiches Verhalten haben, wie Rauchen und Trinken. Join Together, 14.6.07
15.06.2007
Who needs liquor stores when parents will do? The importance of social sources of alcohol among young urban teens. / Wer braucht schon Schnapsläden, wenn die Eltern den Alkohol liefern? Die Bedeutung von sozialen Alkoholquellen bei städtischen jungen Jugendlichen. 04.06.2007
Cut pocket money, cut drink problems
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2007, 2:15
Youths who receive more than £10 a week in spending money and who buy alcohol for themselves are more likely to become 'problem drinkers', a survey of over 10,000 teenagers reveals. / Jugendliche, die mehr als $10 pro Woche als Taschengeld erhalten oder die für sich selber Alkohol kaufen, werden eher Problemtrinker, fand eine Untersuchung bei mehr als 10'000 Jugendlichen. (Quelle: BioMed Central Ltd, London 30.5.07)   Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy      Open access /  Frei benützbar
31.05.2007
Binge Drinking Leads To Neurocognitive Deficits Among College Students
* Alcoholics tend to have poorer neurocognitive functioning, including decision-making capabilities. * A new study has found that binge drinking, common among college students, is associated with impaired decision making. / Rauschtrinken führt zu neurokognitiven Defiziten unter College Studenten. Alkoholiker haben tendenziell schlechter funktionierende neurokognitive Fähigkeiten, z.B. Entschlusskraft. (Quelle: Medical News Today, 31.5.07)
Join Together, 30.5.07      CNN.com/Reuters, 25.5.07
31.05.2007
"Inferring the Popularity of an Opinion From Its Familiarity: A Repetitive Voice Can Sound Like a Chorus." By Kimberlee Weaver, Virginia polytechnic Institute, Stephen M Garcia and Norbert Schwarz, University of Michigan an Dale T. Miller, Stanford University. / "Das Ableiten der Popularität einer Meinung von seiner Vertrautheit: Eine wiederholt gehörte Einzelstimme kann wie ein Chor tönen." Wiederholt geäusserte Meinung überzeugt.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.07; Journal of Personality and Social Psychology 2007, Vol. 92, No. 5, 821-833)
28.05.2007
Australia: Parents' Drug Abuse Putting Children at Risk
"One in eight Australian children younger than 12 lives with a parent who abuses alcohol or illicit drugs, says a new report that has prompted calls for a big expansion of family-friendly treatment programs. The report, released today by the Australian National Council on Drugs, is the first attempt to quantify how many children are at risk because they live in households where drugs or alcohol are abused." (Quelle: Harvard World Health News, 24.5.07)
Sherrill Nixon (The Sydney Morning Herald, May 21, 2007)
25.05.2007
Workplace Drinking Culture Influences Alcohol Intake Elsewhere
A restrictive drinking culture at work curbs an individual's overall alcohol intake, including outside of work, suggests research published ahead of print in Occupational and Environmental Medicine.
The researchers base their findings on a detailed analysis of workplace attitudes towards drinking and drinking behaviours in over 5,000 employees in 16 different organisations, representing a range of different sectors.
The employees were quizzed about how often they drank alcohol, and when and where they did so. (Quelle: Medical News today, 24.5.07)
25.05.2007
Frequent High School Binge Drinkers Six Times More Likely to Drink and Drive
Binge drinking among high school students is associated with many health risk behaviors that increase with the number of binge-drinking days, according to recent analysis of data from the National Youth Risk Behavior Study. For example, drinkers who reported binge drinking on ten or more days were six times more likely to report drinking and driving than those who did not binge drink.
For details, including data charts, source information and caveats, download the PDF file at www.cesar.umd.edu/cesar/cesarfax/vol16/16-20.pdf.   Surgeon General's report on underage drinking includes many recommendations for preventing and reducing underage drinking.
(Quelle/Source: Join Together, 24.5.07)
25.05.2007
"Die meisten Studien seien falsch, sagt der Epidemiologe John Ioannidis. Denn trotz korrekter Statistik schummeln Forscher an anderer Stelle. Untersuchungen über Nutzen und Risiken von Lebensmitteln stimmen fast nie." Von Andreas Hirstein in der NZZ am Sonntag, 20.5.07. siehe Aktuell 22.05.2007
Research    
Predictors of risky alcohol consumption in schoolchildren and their implications for preventing alcohol-related harm  (North West England)
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2007, (10 May 2007)
[Abstract]
[Provisional PDF] [PubMed] [Related articles]

Voraussagen betr. risikohaftem Alkoholkonsum von Schulkindern und die daraus zu ziehenden Folgerungen für die Alkoholprävention. (NW-England)
(Quelle: Medical News Today, 10.5.07)

14.05.2007
Alcohol and Drug Initiation, Depression Related in SAMHSA Study
Adolescents who experienced a major depressive episode within the past year were twice as likely to take their first drink or experiment with illicit drugs for the first time during the same timespan as youths who did not experience clinical depression Join Together, 4.5.07
12.05.2007
Youth Drinking Influenced by Advertising, Rand Study Says
Middle-school children exposed to high levels of alcohol advertising and marketing are 50 percent more likely to drink and 36 percent more likely to intend to drink than peers who were exposed to few ads, according to new research. Join Together, 4.5.07
12.05.2007
Alcohol-attributable mortality and burden of disease in Switzerland - Epidemiology and recommendations for alcohol policy / Alkohol-bedingte Mortalität und Krankheitslast in der Schweiz: Von der Epidemiologie zu empfehlenswerten Massnahmen (Schweiz) 12.05.2007
Two Drinks A Day May Double Breast Cancer Growth
Tests carried out on mice indicate that the consumption of two alcoholic drinks a day may double the growth rate of existing breast cancer tumors, say researchers from the University of Mississippi, USA, in a presentation made to the American Physiology Society. New Animal Study May Explain Why Alcohol Consumption Increases Breast Cancer Risk
For the first time, scientists have used a laboratory mouse model to mimic the development of human alcohol-induced breast cancer. The results are part of a new study, Chronic Alcohol Consumption Increases Tumor Growth and Amgiogenesis of Breast Cancer in Female Mice, conducted by Brandi Busby, Wei Tan, Jordan Covington, Emily Young, and Jian-Wei Gu, all of the University of Mississippi Medical Center, Department of Physiology and Biophysics, University of Mississippi Medical Center, Jackson, MS. (Medical News Today, 1.5.07)
12.05.2007
Prof: People Should Mull Over How Much Wine, Beer They Pour
While many people are aware of the potential health hazards posed by oversized food servings, a Purdue University expert says consumers face the same risks at the neighborhood bar as they do at a buffet bar.
12.05.2007
Joint Impacts of Minimum Legal Drinking Age and Beer Taxes on US Youth Traffic Fatalities, 1975 to 2001 / Gemeinsame Auswirkungen des legalen Mindestalters für Alkoholkonsum und der Biersteuern auf die tödlichen Verkehrsunfälle von Jugendlichen in den USA, 1975 bis 2001. 11.05.2007
WHO Criticized for Neglecting Evidence in Studies
(Associated Press, May 7, 2007)
"When developing 'evidence-based' guidelines, the World Health Organization routinely forgets one key ingredient: evidence. That is the verdict from a study published in The Lancet online Tuesday." / Wenn die WHO Richtlinien auf Grund wissenschaflicher Beweise entwickelt, vergisst sie routinemässig eine Hauptsache: wissenschaftliche Beweise. Das ist das Verdikt einer Studie, publiziert in "The Lancet" online am Dienstag. (Quelle/Source: Harvard World Health News, May 10, 2007)
11.05.2007
Study Hints Heavy Drinking in College Could Cause Heart Problems Later
College-age men and women who drink heavily in college have higher levels of C-reactive proteins in the body -- an inflammatory chemical linked to heart disease. / Männer und Frauen im College-Alter, die im College viel Alkohol konsumieren, haben mehr C-reaktive Proteine im Körper - eine entzündungsfördernde Chemikalie, die mit Herzkrankheit in Verbindung gebracht wird. (Quelle/Source: Join Together, 26.4.07)
11.05.2007
Female Brain Hurt Faster by Alcohol, Study Says
Researchers say that female alcoholics perform worse than men on tests designed to gauge cognitive damage caused by drinking. / Forscher sagen, dass weibliche Alkoholiker bei Tests, die den kognitiven Schaden verursacht durch das Trinken, beurteilen helfen, schlechter als Männer abschneiden. (Quelle/Source: Join Together, 25.4.07) Medical News Today, 28.4.07
11.05.2007
Study Relates Alcohol Consumption to Breast Cancer Risk
Women's breast-cancer risk rises in relation to how much alcohol they consume, according to a new study from Denmark. / Das Brustkrebs-Risiko steigt bei Frauen entsprechend des Ausmasses ihres Alkoholkonsums, gemäss einer neuen Studie in Dänemark. (Quelle/Source: Join Together, 25.4.07) (Siehe auch 12.5.07)
11.05.2007
Many Women's Alcohol Problems Elude Diagnosis
Women with alcohol problems may be underdiagnosed because their symptoms can differ from men's, a new study suggests. / Bei Frauen mit Alkoholproblemen kann die Diagnose zu wenig deutlich ausfallen, weil ihre Symptome von denen bei Männern abweichen können. (Quelle/Source: Join Together, 25.4.07)
11.05.2007
Weltweit längste Langzeitstudie der Universitäten Zürich und Berlin über Fetale Alkohol-Spektrumsstörungen. Empfehlung: Maximal 1 Glas pro Tag. Die charakteristischen Missbildungen an Schädel und Gesicht würden sich zwar meist zurückbilden, die Kinder aber auch im Erwachsenenalter in ihrer geistig-seelischen Entwicklung stark zurückliegen.
(Quellen: NZZ, Tages-Anzeiger, 24.4.07)
24.04.2007
Comparative Analysis of Alcohol Control Policies in 30 Countries /
Vergleichende Analyse der Alkohol Kontroll-Politik in 30 Ländern
   USA
24.04.2007
Who needs liquor stores when parents will do? The importance of social sources of alcohol among young urban teens. / Wer braucht schon Schnapsläden, wenn die Eltern den Alkohol liefern? Die Bedeutung gesellschaftlicher Herkunft des Alkohols bei jungen städtischen Jugendlichen.  USA 23.04.2007
"Risk Taking in Adolescence: New Perspectives from Brain and Behavioral Science"  / "Risikobereitschaft in der Jugend: Neue Perspektiven aus der Gehirn- und Verhaltens-Forschung"    USA 22.04.2007
Association of Alcohol Consumption and Sleep Disordered Breathing In Men And Women / Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Atemstörungen beim Schlafen bei Männern und Frauen.   USA 19.04.2007
(Quelle: Medical News Today, 14.4.07): Spanish Doctors More Likely To Drink And Drive
A disturbingly high prevalence of self-reported drinking and driving has been found among Spanish health professionals. Published in BMC Public Health, the study reveals that Spanish doctors and nurses are self-reporting drink driving at even higher rates than other university graduates. / Spanische Ärzte fahren mehr alkoholisiert als andere Akademiker.
14.04.2007
The sacramento neighborhood alcohol prevention project: outcomes from a community prevention trial / Das Sacramento-Nachbarschafts-Alkoholpräventions-Projekt: Ergebnisse eines Gemeinde-Präventions-Versuchs   USA 12.04.2007
Drama-based education to motivate participation in substance abuse prevention / Aufklärung mittels Theaterspiel motiviert, an Drogenmissbrauchs-Prävention teilzunehmen.  USA 12.04.2007
ALKOHOL UND VERLETZUNGEN: ALKOHOLKONSUM, BEZOGENE RISIKEN UND ATTRIBUTIVE ANTEILE   (CH) 11.04.2007
New Study Looks at Peer Pressure and Implications for Preventing Adolescent Substance Abuse / Gesundheit von Jugendlichen. Neue Studie untersucht Gruppendruck und Folgerungen für die Prävention betreffend Drogenmissbrauch von Jugendlichen.  USA 07.04.2007
Concurrent and Predictive Validity of Drug Use and Psychiatric Diagnosis Among First-Time DWI Offenders / Gleichzeitige und vorhersehbare Richtigkeit von Drogenkonsum und psychiatrische Diagnose bei Ersttätern wegen Alkohol am Steuer.  USA 04.04.2007
Martina Frei behandelt im Tages-Anzeiger vom 31.3.07 unter dem Titel "Die verborgenen Tricks in Fragebögen" eine weitere Möglichkeit, wie unlautere Forschung zum Ziel kommen kann. Leider nicht online. 01.04.2007
Interventions to reduce harm associated with adolescent substance use   /  Massnahmen, um Schäden im Zusammenhang mit dem Drogenmissbrauch von Jugendlichen zu vermindern. (Inkl. Alkohol) 28.03.2007
Social and Behavioral Characteristics of Young Adult Drink/Drivers Adjusted for Level of Alcohol Use. / Soziale- und Verhaltens-Charakteristika bei jungen Erwachsenen, die alkoholisiert fahren.  (USA) 28.03.2007
Exploring the relationship between genetic and environmental influences on initiation and progression of substance use / Untersuchung der Beziehungen zwischen genetischen- und Umwelt-Einflüssen in der Pubertät und bei der Entwicklung einer Abhängigkeit (Alkohol) UK 27.03.2007
Alcohol tax cuts and increase in alcohol-positive sudden deaths—a time-series intervention analysis. / Die Alkoholsteuern senken und Anstieg der alkoholbedingten plötzlichen Todesfälle  (In Finnland) 27.03.2007
Development of a rational scale to assess the harm of drugs of potential misuse / Entwicklung einer rationalen Skala zur Erfassung der Schäden von Drogen mit Missbrauchspotenzial.  (U.K.) 24.03.2007
First Evidence Of Alcohol-Cancer Link in the USA / Erstmaliger Beweis für den Zusammenhang von Alkohol und Krebs in den USA 23.03.2007
Alcohol Consumption and Breast Cancer Risk in the Women's Health Study / Alkoholkonsum und Brustkrebs-Risiko in der Studie über die Gesundheit der Frauen. USA 22.03.2007
Der Bundesrat hat eine Interpellation betr. industrieunabhängige Forschung beantwortet. Er sieht keinen weiteren Handlungsbedarf. Siehe Aktuell. 14.03.2007
Parental Alcohol Use and Brain Volumes in Early- and Late-Onset Alcoholics / Alkoholkonsum der Eltern und Hirnvolumen bei frühem und spät aufgetretenem Alkoholismus. 04.03.2007
Study of patients presenting to an emergency department having had a "spiked drink". / Eine Studie mit Patientinnen, die zu einer Notfallstation kommen in der Meinung, sie hätten eine "Vergewaltigungsdroge" bekommen. 21.02.2007
Prevalence of Alcohol Dependence Among Excessive Drinkers in New Mexico / Anteil der Alkoholabhängigen unter den unmässigen Alkoholkonsumenten in New Mexico, USA 17.02.2007
Die NZZ vom 31.1.07 titelt: "Eine Studie zur multiplen Sklerose wirft Fragen auf" und "Warum neue Erkenntnisse immer bestätigt werden müssen - ein Lehrstück". Zwei Studien kamen mit der gleichen Fragestellung zu entgegengesetzten Ergebnissen. Matthias Egger von der Uni Bern meint dazu, es sei bei diagnostisch-prognostischen Studien oft schwierig, die methodische Qualität zu beurteilen. Die Arbeiten seien häufig so geschrieben, dass man nicht herausfinden könne, was genau gemacht worden sei. Deshalb gebe es auch für diese Art von Untersuchung seit neustem Leitlinien für das "Reporting".
Kommentar: Welches Institut hat die Kapazität, all die vielen "Alkohol"-Untersuchungen auf ihre Qualität zu überprüfen? Von einer wissen wir. Sie kam zu einem haarsträubenden Ergebnis.
02.02.2007
Das Magazin Fortune online, 19.1.07 bringt einen langen Artikel über die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der Resveratrol-Forschung (sehr lesenswert, engl.)
Can Red Wine Help You Live Forever? It's a title to make readers aware. But the long article is only about resveratrol (Fortune, Jan. 19, 2007) (Source: Harvard World Health News, 1/25/07)
25.01.2007
Comparative study of polyphenolic content and antiradical activity of cloudy and clear apple juices / Vergleichsstudie über den Gehalt an Polyphenolen und die Aktivität von Antiradikalen in trüben und klaren Apfelsäften. 18.01.2007
Use of tobacco and alcohol by Swiss primary care physicians: a cross-sectional survey / Alkohol- und Tabakkonsum bei Schweizer Hausärzten: eine Querschnitt-Studie 13.01.2007
Wissenschaftler des Children's Hospital in Boston, USA untersuchten über 200 Studien über den Nährwert von Getränken. Wurden die Studien ausschliesslich von einem Nährmittelhersteller finanziert, so war es bis achtmal so wahrscheinlich, dass die Ergebnisse für den Sponsor positiv ausfielen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.1.07)     PLoS MEDICINE 09.01.2007
Funding for Research on the Impact of Drinking on Adolescent Brain
The National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism will award a total of $2 million to researchers who study the impact of adolescent drinking on the developing brain.

Grants to Prevent High-Risk College Drinking
The U.S. Department of Education will award $2.32 million in grants to prevent high-risk drinking and violent behavior among college students.
(Source: Join Together, 01/08/07)
08.01.2007
Per capita alcohol consumption and sickness absence / Pro Kopf Alkoholkonsum und Krankheitsabsenzen  (Schweden) 06.01.2007
A University of Virginia Health System researcher and colleagues have just published findings showing that just a few targeted counseling sessions had a notably positive impact on women at high risk for binge drinking, unplanned pregnancy, and exposure to alcohol during pregnancy. / Forscher in Virginia, USA fanden, dass einige wenige gezielte Beratungsgespräche einen positiven Einfluss auf Frauen mit hohem Risiko für Rauschtrinken, ungeplante Schwangerschaft und Alkohol während Schwangerschaft hatten.
Medical News Today, 5.1.07
05.01.2007
Binge Drinking and Associated Health Risk Behaviors Among High School Students / Rauschtrinken und damit verbundenes gesundheitliches Risikoverhalten bei High School Studenten in USA 04.01.2007
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Letzte Bearbeitung: 18.03.2009

 


 

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Stand: 17.03.2009