Forschungsergebnisse / Research results

27.12.2005  (forsch91.htm)

 

Source/Quelle:

SFA, Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme

Authors/Verfasser:

Holger Schmid, SFA-Vizedirektor

Theme/Thema:

Sportliche Jugendliche sind öfter betrunken

 

Link zu SFA-Artikel

 

Link zu Basler Zeitung online, 24.1.06

 

Link zu Tages-Anzeiger online, 24.1.06

Mathias Morgenthaler fasst die SFA-Studie in der "Standpunkte"- Ausgabe 6/05 zusammen. Sie wurde im Auftrag der Eidgenössischen Sportkommission erstellt. Dabei wurde im Rahmen einer Sonderauswertung der Schülerstudie HBSC der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und gesundheitsrelevanten Lebensstilen bei Jugendlichen erneut untersucht. Hier ein paar ausgewählte Aussagen:

 

- Mehr als die Hälfte der Jugendlichen sind weder körperlich aktiv noch sportlich.

- Intensiv Sport treibende Jugendliche pflegen nicht in allen Bereichen einen gesunden Lebensstil.

- Ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Jugendlichen, die intensiv Sport treiben, war schon mindestens vier Mal im
     Leben betrunken. 

- Gegenüber den weniger Sportlichen war das ein um 37% höheres Risiko. 

- Körperlich aktive Jugendliche (nicht Sportler) leben in Bezug auf Alkohol- und Tabakkonsum gesünder als inaktive,
     jene, die intensiv Sport treiben, rauchen mehr und betrinken sich öfter.

 

Dazu unser Eintrag unter Aktuell 2001:

 

28.10.01

Okt.01

Schützt sportliche Aktivität im Jugendalter vor Alkohol, Tabak und Drogenkonsum? (SFA-Information Okt.01) Die SFA kommt in einer neuen Lang zeitstudie über 3 Jahre zum überraschenden Ergebnis, dass Sporttreiben bei jungen Männern keinen präventiven Schutz vor dem Substanzkonsum bedeutet. Gerade die Männersportarten erfüllen eine ähnliche soziale Funktion wie der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis. "Junge Männer sind besonders in Mannschaftssportarten tätig, da siegt und verliert man gemeinsam. Diese Identifizierung mit der Gruppe kann sich auch auf den gemeinsamen Substanzkonsum ausdehnen".(Dr. H. Schmid)

 

Was hier einmal von der wissenschaftlichen Seite beleuchtet wird, kennt der aufmerksame Betrachter der Sportszene schon lange. Champagner und/oder Bierkisten in der Mannschaftsgarderobe sind auch dem Fernsehzuschauer nicht unbekannt. Dass viele der Sportler auch in unteren Ligen nachher noch motorisiert nach Hause fahren, ist ein weiteres trübes Kapitel. Für einige wird es nach der Aktivzeit schwierig sein, diese Konsumgewohnheit abzulegen, um nicht in eine Alkoholikerkarriere hineinzuschlittern. 

Drogenprävention in Sportvereinen ist deshalb sehr aktuell und wichtig.

 

 


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Stand: 23.12.2008