Internationales  2007                                                                                                                              

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Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die 
für die Schweiz auch interessant sein könnten.

Meldungen aus den USA stammen meist vom täglichen News Service von Join Together", ein Projekt der Boston University School of Public 
Health. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es uns nicht gestattet, ausführlich einzelne Artikel zu übernehmen oder zu übersetzen. In Einzelfällen könnten
wir auf Wunsch  eine Übersetzung per e-mail zustellen, falls wir zeitlich in der Lage sind.        

Thema Kommentar/Details Datum
Litauen: Kardinal lobt Beschränkung von Alkohol-Werbung

Alkoholismus bedroht das Land und vor allem seine Jugend. Das ist die Befürchtung von Kardinal Audrys Backis. Er hat daher die Entscheidung des litauischen Präsidenten Adamkus gelobt, Alkoholwerbung zu begrenzen. Vorher hatte er Zweifel daran geäußert, dass die Alkoholherstellung einen so großen Wirtschaftszweig darstelle, der dem Land nütze. Die Regierung dürfe nicht den gleichen Fehler machen, den schon die Sowjetunion auch in Litauen begangen habe. Der Alkohol bedrohe die körperliche und seelische Gesundheit der Jugend, so Kardinal Baskis.
(Quelle: Google Alkohol-Alert, 30.12.07)  
Radio Vatikan, online, 29.12.07

Kommentar: Und unsere Beschöfe?

30.12.2007
Wenig erwähntes Gefahrenpotential von Alkohol: „Vor allem Alkohol und Feuerwerk vertragen sich nicht“

Den gestern angelaufenen Verkauf von Feuerwerkskörpern nimmt die Polizei zum Anlass, an den sorgsamen Umgang mit Böllern und Raketen zu appellieren. „Vor allem Alkohol und Feuerwerk vertragen sich nicht“, mahnt Polizeisprecher Sönke Hinrichs. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 29.12.07)            Kieler Nachrichten online, 29.12.07

29.12.2007
Deutschland EU-Spitzenreiter:
Zu viel Alkohol am Steuer
In Deutschland sind so häufig betrunkene Autofahrer im Straßenverkehr unterwegs wie in keinem anderen EU-Land. Das ergaben europaweite Verkehrskontrollen zwischen dem 10. und 16. Dezember. Von 96.190 überprüften Fahrern hatten 10.647 zu viel getrunken, das sind 11 Prozent. An zweiter Stelle innerhalb der EU war Slowenien mit 5,7%. In Schweden und Finnland waren es dagegen nur 0,3 Prozent. Ausserhalb der EU war Moldawien mit 45%. Der Durchschnitt der 23 erfassten Länder lag bei 2,5 Prozent Alkoholsündern, vor einem Jahr waren es 2,1 Prozent.
(Quelle: Google Alkohol-Alert, 29.12.07)  n-tv.de, 28.12.07
Kommentar: Wie würden die Tests wohl während der Feiertage ausfallen? Wahrscheinlich können sie dann auch nicht vorgenommen werden, weil die Polizei mit der Bearbeitung der Folgen des Alkoholkonsums schon überbeansprucht ist. Offenbar wirken die angewandten Strafen in Deutschland nicht, dazu ist der Durschschnittskonsum zu hoch, die Alkoholindustrie unbehelligt. (siehe Homepage, Top aktuell am 9.1.08)
29.12.2007
Im Berliner Bezirk Lichtenberg: Jugendclub lieber ohne Alkohol. Per Internet, Briefwahl und auf Bürgerversammlungen bringen die Lichtenberger ihre Ideen für den Haushalt ein. Im Januar wartet eine interessante Lektüre auf die Bezirksverordneten von Lichtenberg: die Ideen ihrer Bürger, wie das Steuergeld besser ausgegeben werden kann. Bis dahin sind die Vorschläge durch mehrere Filter gelangt: Bis Oktober konnten die Lichtenberger zunächst ihre Ideen einreichen - schriftlich, persönlich oder im Internet. Im März 2008 fällt dann die Entscheidung, was in die Beratungen für den Haushalt 2009 übernommen wird. Gute Chancen hat zum Beispiel die Idee mit dem alkohol- und drogenfreien Jugendclub mit Proberäumen, der in der Allee der Kosmonauten: Der Vorschlag landete bei der Bürgerversammlung und im Internet auf Platz eins und kam auch bei der Haushaltsbefragung auf einen guten 13. Platz. Jugendliche aus dem Bezirk hatten sich hierfür besonders stark gemacht. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 28.12.07)  taz.de, 28.12.07 28.12.2007
Alkohol spielte über die Festtage vielerorts eine unrühmliche Rolle. Eine Meldung aus einer deutschen Gemeinde soll als Beispiel genügen. "Alkohol und Blut flossen reichlich
"Undurchsichtige Fälle" - Verletzter Taxifahrer kann sich nicht entsinnen: Die ganz großen Einsätze blieben aus - dafür gabs für die Geislinger Polizei an Weihnachten jede Menge "undurchsichtige Fälle." Sie gilt es jetzt aufzuarbeiten. Denn oft war bei Streitereien unklar, "wer mit wem und gegen wen", sagt Revierchef Manfred Malchow.…" (Quelle: Google Alkohol-Alert, 28.12.07) 
Geislinger Zeitung online, 28.12.07
28.12.2007
Die Top-Ten-Meldungen von Join Together 2007 Join Together hat 10 ihrer  interessantesten Meldungen dieses Jahres nochmals präsentiert. Z.B.
New HBO 'Addiction' Series Will Be Springboard for Community Education, Action
Surgeon General Calls for Action on Underage Drinking
Addiction Community's Influence Over Corporate Responsibility Grows
Nordstrom Agrees to Stop Selling Sandals After Complaint About Secret Flask
27.12.2007
Schutzengel für junge Fahrer in Bayern, D 231 junge Autofahrer kamen bei Verkehrsunfällen von Januar bis einschließlich September diesen Jahres auf Bayerns Straße ums Leben. Nicht selten waren Alkohol und Drogen im Spiel. Vielleicht wäre deren tragisches Schicksal vermeidbar gewesen, hätten sie einen Schutzengel an ihrer Seite gehabt. Mit dem Schutzengelclub geht der ADAC in Bayern mit Unterstützung des Bayerischen Innen- und des Kultusministerium einen neuen Weg, die nach wie vor viel zu hohen Unfallzahlen der 18- bis 24-Jährigen zu bekämpfen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 27.12.07)  Münchner Wocheanzeiger, 27.12.07

27.12.2007
Alkoholverbot und Trinkfreuden in der islamischen Welt
27.12.2007
Videospiele mit Werbung gegen Alkohol am Steuer in Schottland Die schottische Regionalregierung will Werbespots gegen Alkohol am Steuer in Videospiele einbauen. Dafür würden in einem Pilotprojekt 10.000 Pfund (14.000 Euro) bereit gestellt, teilte der schottische Verkehrsminister Stewart Stevenson am Montag mit. Einbezogen werden demnach Spiele wie «Need for Speed: Carbon», «Project Gotham Racing 4» und «NBA Live». Stevenson wies darauf hin, dass es wichtig sei junge Menschen zu erreichen, um die steigenden Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss einzudämmen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 25.12.07)  (PR-inside.com 24.12.2007) 26.12.2007
Das 2008-Budget der USA geht zur Genehmigung an den Präsidenten G.W. Bush. Ein vollgepacktes Bundesbudget für das Finanzjahr 2008 ist vom Kongress genehmigt worden und geht zur Unterschrift an den Präsidenten. Die Vorlage enthält Finanzen für Suchtbehandlung und    -Präventionsprogramme als Teil der $555 Mia. bewilligter Mittel.  (Quelle: Join Together, 21.12.07) 26.12.2007
Erhöht die Alkoholpreise, um dem Missbrauch vorzubeugen, sagen die englischen Ärzte. Der Präsident des Great Britain's Royal College of Physicians sagte, dass die Alkohol-Erziehungs-Massnahmen ein Misserfolg sind und dass der einzige Weg, dem masslosen Trinken vorzubeugen, die Erhöhung der Alkoholpreise, das Verbot der Alkoholreklame und die Einschränkung der Erhältlichkeit sei.    (Quelle: Join Together, 21.12.07) 26.12.2007
Hannover: Zwei betrunkene Jugendliche missbrauchen Kind unter Zuhilfenahme von Alkohol.
Zwei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche haben in Hannover in einer Tiefgarage ein 13-jähriges Mädchen missbraucht. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, hatten die Tatverdächtigen am Donnerstagabend in einer Tiefgarage reichlich Alkohol getrunken. Dann riefen sie die 13-Jährige an, die zu ihren Bekannten zählt. Das Mädchen kam in die Garage und bekam von den Jugendlichen ebenfalls Alkohol. Danach vergingen die beiden sich an dem Kind und ließen es hilflos liegen. Sie zeigten nach der Festnahme kein Schuldbewusstsein. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 23.12.07)  Welt online, 23.12.07
Kommentar: Die Erwachsenen, die am Alkohol verdienten oder ihnen Vorbild waren, wahrscheinlich auch nicht.
23.12.2007
Ab welcher Menge Alkohol wirklich schädlich ist.
Bier, Wein, Schnaps – auf der Grundlage aktueller Studien verkünden Wissenschaftler Grenzwerte zum Alkoholkonsum. Demnach dürfen Männer doppelt so viel Alkohol trinken wie Frauen. Ein Grund: Tausende Fälle von Brustkrebs sind auf Alkoholeinfluss zurückzuführen.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.12.07)   welt.de, 20.12.07
Kommentar: Nachlese zur deutschen Suchtwoche im Juni, mit guten Politikvorschlägen von Fachleuten.
21.12.2007
Bier für die Armen - eine neue Strategie von Diageo, um die Armut zu reduzieren! Nach einem kürzlichen Bericht in The Guardian, hat die weltgrösste multinationale Alkoholfirma Diageo vorgeschlagen, dass die Lösung für das Problemtrinken in einigen der ärmsten Ländern Afrikas darin bestehe, problemreiche Distrikte mit ultra-billigem Bier zu überschwemmen. Die Idee besteht darin, erschwingliche Alternativen zum starken und oft giftigen heimgebrannten Alkohol anzubieten, der normalerweise in diesen Gebieten konsumiert wird. (Quelle: ADD Bulletin 8/2007)  The Guardian unlimited, 21.12.07
Kommentar: Eine tolle Idee: Den Teufel mit Beelzebub austreiben. Und seine eigenen Marken in Afrika gross verbreiten. Eine Alternative wäre wohl, mit massiven Alkoholsteuern die Armut direkt zu bekämpfen.  (Aber ohne die Korruption zu fördern.)  Hoffentlich bleibt die WHO standhaft!
21.12.2007
Alkohol wirkt verheerend unter Südafrikas Kindern.

Ca 25'000 Kinder werden jedes Jahr in Südafrika mit dem Foetal Alcohol Syndrom (FAS) geboren. Das bringt Südafrika an die Spitze der Weltstatistik in dieser Beziehung. Read the article here (Quelle: ADD Bulletin 8/2007)

21.12.2007
Neuer Bericht des WHO-Experten-Komitees zu Problemen im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum. "Das Komitee empfiehlt, dass die WHO ihre Praxis der Nicht-Zusammenarbeit mit den verschiedenen Sektoren der Alkoholindustrie weiterführt. Irgendwelche Kontakte sollten auf die Diskussion des Beitrags beschränkt sein, den die Alkoholindustrie für die Reduzierung alkoholbedingter Schäden bringen kann, und nur im Zusammenhang mit ihrer Rolle als Produzenten, Verteiler und Vermarkter von Alkoholika, und nicht in Bezug auf die Entwicklung von Politiken oder Gesundheitsförderung." Dies ist eine von vielen interessanten Empfehlungen in diesem neuen Bericht. (Quelle: ADD Bulletin 8/2007) The report of the Expert Committee can be downloaded here. 21.12.2007
Kurznachricht aus Uganda: "In tiefere Armut hineintrinken" Die Zeit ist reif, die Diskussion um übermässigen Alkoholkonsum aus der Dunkelheit der "persönlichen Entscheidungen" ans Licht der öffentlichen Politik zu holen. Dies ist eine der Folgerungen aus einem neuen publizierten Bericht von Uganda in Ost-Afrika. Übermässiger Alkoholkonsum ist ein wachsendes Problem - eines, das, wenn es nicht angegangen wird, ernsthaft Ugandas sozialen und ökonomischen Fortschritt begrenzen und dabei das Land in tiefere Armut stürzen könnte. Der Bericht wurde vom Chronic Poverty Research Centre in Uganda entwickelt und veröffentlicht. (Quelle: ADD Bulletin 8/2007)  Chronic Poverty Research Centre web site or via the ADD web site. 21.12.2007
Australien: Illegaler Drogenkonsum, Alkoholkonsum Start mit 12 Jahren. Das durchschnittliche Einstiegsalter für Drogengebrauch in NSW ist auf 12 1/2 gesunken und Alkoholprobleme haben die Probleme mit illegalen Drogen nach 30 Jahren erstmals überflügelt, nach dem Jahresbericht des Odyssey House, der heute herauskommt. Odyssey's chief executive, James Pitt, sagte …Bereits Kinder von 10 Jahren seien zum Programm für Alkoholmissbrauch zugelassen worden, was ein starkes Indiz für Cannabiskonsum nach ein paar Jahren sei. (Quelle: Harvard World Health News, 20.12.07The Sidney Morning Herald, 18.12.07 21.12.2007
Für Australien, Tasmanien und Neuseeland wird vorgeschlagen, Alkoholgebinde mit Warnung wegen Alkohol in der Schwangerschaft zu versehen. Der Trans-Tasmanische Nahrungsmittel-Regulator schlägt vor, Alkoholika-Flaschen mit neuen Warnetiketten zu versehen, damit schwangere Frauen alkoholfrei bleiben. Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) lädt zu Kommentaren zu diesem Konzept ein, Bier-, Wein- und Schnapsflaschen mit solchen Warnetiketten zu versehen. (Quelle: Harvard World Health News, 20.12.07)   The New Zealand Herald online, 21.12.07 21.12.2007
Australien: Alkohol zerstört das Leben von Babies der Aborigines "Die frühere Australierin des Jahres und Gesundheitsexpertin für Kinder Fiona Stanley musste Tränen zurückhalten, als sie gestern ihre Befürchtung ässerte, dass die hohen Raten von Foetal Alkohol Syndrom bei den Aborigine-Gemeinden in der Kimberley Region zu einer weiteren verlorenen Aborigine Generation führen könnten. In Bestätigung einer Untersuchung in West Australien über Selbstmorde bei jugendlichen Aborigines warnte Prof. Stanley, dass eines von vier Aborigine Kindern am Foetal Alkohol Syndrom leiden könnte - was für sie wahrscheinlich ein Leben mit Verhaltens- und Gesundheitsproblemen bedeuten könnte, mit Vernachlässigung, Bildungsschwächen, Drogenmissbrauch und jugendlicher Kriminalität." (Quelle: Harvard World Health News, 20.12.07 The Sidney Morning Herald, 18.12.07 21.12.2007
News von der Europäischen Union
  •  Overview of health strategy: Health Policy Forum
    EU Health Policy Forum meeting, Brussels, 28 november 2007 Contributions
     
  •  Health determinants: Alcohol
    European Alcohol and Health Forum: 2nd series of commitments
  • 21.12.2007
    Die EU-Agrar-Minister verabschieden Reform der EU-Weinbaupolitik. Sie tritt am 1.8.08 in Kraft. Einige Details: Die "Dringlichkeitsdestillation" wird stufenweise während 4 Jahren abgebaut, ist aber in Krisenfällen weiter möglich, aber auf Kosten der Länder und nach Genehmigung durch EU-Kommission. Das freiwillige Rodungsprogramm sieht nun den Abbau um 175'000 ha unrentabler Flächen vor (von total 3.6 Mio. ha). Die Nachzuckerung ist weiter erlaub, das maximale Ausmasswird begrenzt. Ebenso bei der Nachzuckerung mit Traubenmost.
    (Quelle: NZZ, 20.12.07)
    20.12.2007
    Die EU stellt die neue Webseite DG SANCO Stakeholder Dialogue Group vor.
    Key Documents and Links    (Bis jetzt nur englisch)
    20.12.2007
    "Wir trinken und erschießen uns": Warum Südafrikas Arme auf Zuma hoffen: Besuch in einem Heim für Zulu-Wanderarbeiter in einem Township

     

    Beißender Uringeruch und der Gestank nach fauligem Abfall hängen in der Luft. Dreck hat sich im Innenhof des Männerheims in der Township Alexandra in Johannesburg angesammelt; drückende Hitze liegt über dem verkommenen Gebäude. Das fünfstöckige Madala Hostel erinnert an ein Gefängnis. Wäschefetzen hängen aus kaputten, winzigen Fenstern. Zwischen spielenden Kindern und Autowracks fressen Ziegen Müll. Die meisten Bewohner der 560 überbelegten, kargen Räume im Madala Hostel sind Zulus - wie der neue ANC-Chef Jacob Zuma; sie sind arbeitslos, kamen einst als Wanderarbeiter hierher und leben in einem Teufelskreis aus Alkohol und Gewalt. Jetzt hoffen sie. "Zuma kann es schaffen", sagt Delani Majola, ein junger Zulu, der seit fünf Jahren hier lebt.
    Kommentar: 1959/60, als der Widerstand gegen das Apartheid-Regime aufflammte, waren die Shebeen-Trinkhallen die ersten verhassten Gebäude der Unterdrückung, die in Flammen aufgingen. Inzwischen hat König Alkohol sich wieder durchgesetzt: Die Arbeiter bringen sich gegenseitig um. Wahrscheinlich mit europäischem Bier. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 20.12.07)   taz.de, 20.12.07
    20.12.2007
    "Nachdenken statt Nachschenken" wirkt: Zahlreiche Punschhütten in allen Bundesländern Österreichs setzen auf kreativen Jugendpunsch. Weihnachtliches Punschtrinken einmal anders: Nicht der Alkoholspiegel, sondern das Feiern und Genießen steht im Mittelpunkt. Diesem Konzept der bundesweiten Alkoholpräventionskampagne des Fonds Gesundes Österreich "Nachdenken statt Nachschenken" haben sich dieses Jahr zahlreiche Weihnachtsmärkte und Punschhütten angeschlossen und bieten sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen, die alkoholfrei trinken wollen, kreative alkoholfreie Punschgetränke an.
    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 20.12.07)   PR-inside.com, 19.12.07
    20.12.2007
    5 Bürgermeister in Vorarlberg, Ö, verabschieden Grundsatzpapier Die Bürgermeister von fünf Gemeinden haben gemeinsam mit Wirtschaftskammer und Werkstatt für Suchtprophylaxe neue Ausschankregeln für Diskothekenbetreiber ausgearbeitet. Am Freitag wurde das Grundsatzpapier verabschiedet. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.12.07)   vorarlbergORF.at, 18.12.07 18.12.2007
    Jugendliche erhalten in Vorarlberg, Ö,  seltener Alkohol. Für Jugendliche unter 16 Jahren wird es in der Vorarlberger Gastronomie offenbar schwieriger, alkoholische Getränke zu erhalten. Dies haben Erhebungen in der Gastronomie ergeben. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.12.07)   vorarlbergORF.at, 18.12.07 18.12.2007
    Interview zur deutschen Suchtwoche 2007: „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“ (Sport und Alkohol) 450 Sportvereine nahmen an der Suchtwoche 2007 teil. In einem Interview beleuchten die Direktorin der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, Dr. Elisabeth Pott und DOSB-(Deutscher Olympischer Sport Bund) Präsident Dr. Thomas Bach die Situation.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.12.07)     DOSB, 17.12.07 18.12.2007
    Europäisches Forum Alkohol und Gesundheit: 1. Serie von Verpflichtungen Eine 1. Serie von Verpflichtungen im Hinblicke auf die Verminderung alkoholbedingter Schäden ist von den Mitgliedern des Europ. Forums Alkohol und Gesundheit vorgestellt worden. Ein Überblick über die ersten 73 Verpflichtungen ist in diesem Dokument  enthalten. EU-Mitteilung, 17.12.07
    17.12.2007
    "CasaKonferenz" sucht Zusammenhang zwischen Drogenmissbrauch und öffentlicher Politik. Das National Center on Addiction and Substance Abuse an der Columbia University will die Ergebnisse und Empfehlungen untersuchen, die im Buch seines Vorsitzenden, Joseph A. Califano, Jr. enthalten sind: High Society: How Substance Abuse Ravages America and What to Do About It.     Siehe Veranstaltungen.      (Quelle: Join Together, 14.12.07)
    Kommentar: Dieses Werk könnte auch die Diskussion in unserem Land befruchten. Kopieren Sie das Titelbild bei "Veranstaltungen", gestalten Sie damit einen Geschenkgutschein für Weihnachten und bestellen Sie es.
    17.12.2007
    Sechste europaweite Verkehrskontrolle des Jahres 2007 In der Zeit von Freitag, den 14. Dezember, 12:00 Uhr bis zum Samstag, den 15. Februar, 12:00 Uhr fand die sechste länderübergreifende und zugleich europaweite Verkehrskontrolle des Jahres 2007 statt. Hauptaugenmerk war möglicher Alkohol- und Drogenkonsum bei Fahrzeugführern. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 16.12.07)  MVregio, 15.12.07   PRESSEPORTAL, 15.12.07   Cop2Cop, 15.12.07 16.12.2007
    Arzt fordert Alkoholverbot für Politiker in Österreich.
     

    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 14.12.07) 

    Weil Politiker ständig mit Alkohol konfrontiert würden, regte der Innsbrucker Arzt Wolfgang Fleischhacker einen Landtagsbeschluss zur Abkehr vom Schnapserl-Ritual an. Die OÖN fragten heimische Politiker zu ihrem "Alkoholverhalten".      OÖNachrichten, 15.12.07
    Kommentar: Es wird ein frommer Wunsch bleiben. Auch unsere Exekutiven vor allem sind von diesen festlichen Anlässen betroffen. Alt-Bundesrätin Dreyfuss hatte sich auch schon darüber beklagt. Man nennt das "Trinkkultur". Dabei hätten wir ausgezeichnete Traubensäfte von gleicher Farbe - echte Energy-Drinks! Wer wagt einen Aufruf?
    15.12.2007
    Jugend im Dauerrausch, wird in Deutschland getitelt.
    Der gestiegene Alkoholkonsum bei Jugendlichen und die Suche nach Lösungen beschäftigen weiter Experten und Betroffene. Die Spirituosenhersteller wollen Aufklärung der Eltern (die bekanntlich nichts bringt) die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen möchte die Werbung ganz verbieten. Außerdem sollte "dieses abhängigmachende Nervengift" nicht länger als normales Lebensmittel behandelt und verkauft werden. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 14.12.07)             vitanet.de, 13.12.07
    14.12.2007
    Webseite mit Bildern von sich betrinkenden jungen Frauen. Die Gruppe, die eigene Fotos und Videos ins Internet setzt, hat mehr als 172'000 Mitglieder und ca 5000 Fotos. Sie ist halb Diskussionsforum, halb Pinwand.  (Quelle: Join Together, 12.12.07)   13.12.2007
    Eurocare Newsletter November 2007 Link zum Newsletter Nov. 07 12.12.2007
    Marburg, D, beschliesst alkoholfreie Plätze in der Innenstadt. Am Mittwoch abend hat der Magistrat der Stadt einstimmig beschlossen, mit sofortiger Wirkung den Konsum von Alkohol auf öffentlichen Plätzen und Straßen in Marburg-Mitte zu verbieten. In andern Städten sind ähnliche Schritte in Diskussion oder beschlossen worden.
    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 12.12.07) 
        Frankfurter Allgemeine, FAZ online, 12.12.07
    12.12.2007
    Darüber spricht ganz …
    Tschechien: Der große Durst unter böhmischen Parlamentariern.
    So eine leidenschaftliche Debatte gab es schon lange nicht mehr im tschechischen Parlament: Als sich Regierung und Opposition wieder einmal heftig beharkten, verließen den ersten Abgeordneten plötzlich die sachlichen Argumente. Die konservative Regierung und insbesondere der Premier, sagte der hochrangige Sozialdemokrat, seien dem Alkohol offenbar in übertriebenem Maße zugetan. Premier Topolanek ergriff daraufhin höchstpersönlich das Mikrofon und blaffte genervt: „Das entspricht nicht der Wahrheit – anders als bei den Sozialdemokraten. Ich könnte ohne Probleme bei jeder Sitzung ins Röhrchen blasen!“  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 11.12.07) 
     
    Der Tagesspiegel, 9.12.07
    11.12.2007
    Möglicherweise erschwerte Bedingungen für Flatrate-Polizei in Berlin, D
    Der Ausschank von Alkohol an Minderjährige ist strikt verboten. Doch Kneipen- und Diskobesitzer achten oft nicht so genau darauf, laden zum Flatrate-Trinken ein. Die Polizeibeamten, die die Einhaltung der Gesetze kontrollieren, sollen nun in Pankow zusammengefasst werden. Das hätte gravierende Auswirkungen auf ihre Arbeit. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 11.12.07)   WELT ONLINE, 8.12.07
    Kommentar: Das wäre ganz im Sinn der Alkohol-Lobby. In Gemeinden und Kreisen wäre es sinnvoll, wenn die lokale Polizei anderswo eingesetzt würde, damit keine persönlichen Beziehungen mitspielen können.
    11.12.2007
    SAMHSA finanziert Drogenabhängigkeits-Zentrum für die Unrbevölkerung Die Substance Abuse and Mental Health Services Administration der USA gab bekannt, dass sie $1 Mio. ausgebend werde, um das Native American Center for Excellence, Prevention Technical Assistance Resource Center -- als ein erstes nationales, von Indianern geleitetes Projekt zu eröffnen. Es soll effektive Drogenmissbrauchs-Präventionsprogramme in amerikanischen Gemeinden der Urbevölkerung im ganzen Land verbreiten. (Quelle: Join Together, 7.12.07)   10.12.2007
    Zwischenfälle in Flugzeugen unterwegs werden Alkohol und Tabak zugeschrieben. Eine britische Studie findet, dass die 62% Zunahme von Zwischenfällen mit Flugpassagieren grossteils dem schlechten Verhalten von Alkoholkonsumenten und Rauchern zuzuschreiben ist.
    (Quelle: Join Together, 7.12.07)  
    10.12.2007
    In New Hampshire, USA, fand das erste je abgehaltene Stadthaus-Meeting mit den Präsidentschaftskandidaten  zu Abhängigkeit und Rehabilitation statt. Am 2. 12.07 kamen Hunderte Einwohner zusammen um die Präsidentschafts-Kampagnen aufzufordern, Massnahmen voranzutreiben und zu unterstützen, die wirklich den vielen Alkohol- und Drogenproblemen, die den Staat und die Nation belasten, begegnen können. (Quelle: Join Together, 07.12.07)  
    Kommentar: Bei unsern Wahlen waren Alkohol- und andere Drogenprobleme kein Thema. Unser Alkoholkonsum ist höher als der amerikanische.
    10.12.2007
    Zu einem alkoholfreien Weihnachtsfest hat Kardinal Varkey Virthayathil (Thiruvanthapuram/Bundesstaat Kerala) in Indien aufgerufen.
    Er hat alle 95.000 Familien seiner Erzdiözese angeschrieben und darum gebeten, die Geburt Jesu Christi „nüchtern“ zu feiern. Er sei von Briefen aufgeschreckt, die ihm Kinder alkoholabhängiger Eltern geschickt haben. Ein Schüler habe ihm berichtet, dass sein Vater den gesamten Lohn für Alkohol ausgebe und für die Schulbildung der Kinder nichts übrig bleibe.
    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 10.12.07) 
      idea.de, 9.12.07 und unser Kommentar.

    Kommentar: Bei uns gibt es auch über 100'000 solcher Kinder. Aber unsere Kirche bleibt stumm.
    10.12.2007
    Undercover gegen Besäufnisse in britischen Pubs.

     

    Alle Jahre wieder: Die britische Weihnachtszeit ist nicht weiß, sondern blau vor Alkoholdunst. Diesmal jedoch hat sich die Polizei etwas Neues zur Eindämmung der Adventsbesäufnisse in den Pubs des Inselreichs einfallen lassen. Undercover-Agenten verhängen Geldstrafen, wenn Wirte an bereits angetrunkene Gäste weiter Alkohol ausschenken. Pub-Betreiber laufen Sturm gegen den Einsatz der polizeilichen "Saufpasser". (Quelle: Google Alkohol-Alert, 10.12.07)  n-tv.de, online, 9.12.07
    Kommentar: Wir kennen das gleiche Gesetz, aber hat das schon jemals jemand kontrolliert?
    10.12.2007
    In Scholven, Kreis Gelsenkirchen, D, wird auf in der Fussballkabine geraucht und Alkohol konsumiert. Ein Zuschauer schreibt: "Heute ist mir auf dem Platz in Scholven folgendes auf's Gemüt geschlagen:
    Da bekommen b-Jugendliche von ihrem Trainer alkoholische Getränke nach dem Spiel, außerdem rauchen die Spieler im Trikot vor den Kabinen!!"  b-Jugendliche seien 15-16 Jahre alt.
    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 10.12.07)    
    RevierSport online, 9.12.07

    Kommentar: Die dabeistehenden Kommentare sind durchwegs verständlich. Nur gibt es diesen Zustand sicher auf vielen Fussballplätzen. 
    10.12.2007
    Versteckter Alkohol in Lebensmitteln  (D) Viele Lebensmittel wie Kuchen oder Salami können Alkohol enthalten, ohne dass man dies beim Einkauf oder bei der Bestellung im Restaurant erkennt. So manche Sauce oder Suppe hat so viel Alkohol wie ein Schnaps. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 7.12.07)   m&c lifestyle, 6.12.07 mit unserm Kommentar 07.12.2007
    Aufruf, die schottischen Strassen sicherer zu machen - Senkt die Promillegrenze. Die BMA (Britische Ärztgesellschaft) Schottland rief die schottischen Politiker auf, Druck auf die britische Regierung auszuüben, dass diese den Promillegrenzwert von 0.8 auf 0.5‰ senkt. Das würde jährlich 65 Leben auf den britischen Strassen retten.
    (Quelle: Medical News Today, 5.12.07)
    06.12.2007
    Grenzwerte für den Konsum alkoholischer Getränke: Die Empfehlungen (pdf, 4S., 320Kb) des wissenschaftlichen Kuratoriums der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind online erhältlich.
    (Quelle: Infoset-Newsletter Dez. 07
    06.12.2007
    Die OECD listet die 15 am stärksten Alkohol konsumierenden Länder auf. An erster Stelle steht Luxembourg mit 15,5 Litern reinem Alkohol pro Kopf, gefolgt von Frankreich, Irland, Ungarn und Tschechien. Die Schweiz wird an 9. Stelle mit 11.2 Litern geführt, gefolgt von Österreich. Von den 15 Ländern sind 14 in Europa mit niedrigem Einstiegsalter und tiefen oder keinen Alkoholsteuern. (Quelle: Join Together, 05.12.07)   Forbes, 28.11.07
    Kommentar: In der Statistik der SFA sind es 9.0 Liter für die Schweiz. (Berechnungsgrundlagen?)
    06.12.2007
    Das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA), USA, startet eine Serie von Video-Konferenzen im Internet. Start am 12.12.07 zum Thema "Alcoholism Isn't What It Used to Be: New Research on the Nature and Diagnosis of Alcohol Use Disorders". Jede Video Konferenz beeinhaltet 20minütige Präsentation eines speziellen Alkoholforschungs-Themas, von einem NIAA-Experten geleitet. Dann folgt eine interaktive Sitzung, an der Sie fragen, ausführliche Antworten hören und diskutieren können, wie Ihre Organisation die Forschungsinformation verwenden kann.    (Quelle: Join Together, 06.12.07)            www.niaaa.nih.gov 06.12.2007
    EU SANCO Dialoggruppe der Interessenvertreter Am 29.11.07 hat die EU-Kommission die Mitglieder der neugeschaffenen DG SANCO 'Stakeholder Dialogue Group' (SDG) ernannt. Das erste Treffen der Gruppe fand am 30.11.07 statt.
    (Quelle: EU Health and Consumer e-News, 3.12.07)
    05.12.2007
    Das Europäische Forum Alkohol und Gesundheit hat ein neues Formular. Submission form for commitment ######### (100 KB)

     

    05.12.2007
    Anheuser-Busch, der US-Bierkönig, will nicht in China  politisch intervenieren.

    Als Hauptsponsor der Olympischen Spiele 2008 in Peking könnte er eine Rolle spielen, um den Völkermord in Darfur zu stoppen. China wird das einzeln wichtigste unterstützende Land des sudanesischen Regimes genannt, wirtschaftlich und diplomatisch, wo Hunderttausende von Menschen getötet oder vertrieben wurden. Und da 2008 näher rückt, bietet die Olympiade eine wichtige Gelegenheit, um Druck auf die chinesische Regierung auszuüben. Aber Anheuser-Busch hat es abgelehnt, sich zu dieser Krise zu äussern, die sogar die Bush-Administrationen einen Völkermord nennt. (Quelle: Marin Institute News, December 2007)  STLtoday, 27.11.07 Darfur advocates press A-B to drop Olympics            Beverage daily.com, 3.12.07 Anheuser-Busch looks to China

    05.12.2007
    Alkohol-Ausschankverbot an Jugendliche: Durchführungsverordnung steht in der Provinz Bozen, Südtirol, I Wie das Alkohol-Ausschankverbot an Jugendliche durchgesetzt werden soll und welche Maßnahmen dabei Gastwirte und Geschäfte zu treffen haben, hat die Landesregierung in einer Durchführungsverordnung zum entsprechenden Landesgesetz vorgesehen. Die Verordnung ist nun veröffentlicht worden. Der Verkauf von Alkoholika über 1.2 Grad an unter 16-Jährige und an Betrunkene ist verboten. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 5.12.07)   Landespresseamt, 4.12.07
    Kommentar: Da scheint noch einiger Nachholbedarf zu sein.
    05.12.2007
    In Deutschland sollen Schockbilder auf Alkohol-Flaschen Jugendliche abschrecken
    Eine Initiative von Staatssekretär Dr. Gerd Müller bringt Anfang Januar eine Fachrunde von Staatssekretären verschiedener Bundesministerien an einen Tisch, um über Maßnahmen gegen Komatrinker zu beraten. Er fordert die legale Abgabe von Alkohol an Jugendliche zu unterbinden und erst ab 18 Jahren zulassen. Für wirkungsvoll hält er auch, Komatrinkern zu verbieten, den Führerschein zu erwerben. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 4.12.07)    Allgäuer Zeitung, 4.12.07
    Kommentar: Warnhinweise gelten in der Wissenschaft und bei Fachleuten nicht als wirksam. Eher als Alibiübung
    04.12.2007
    Die amerikanische Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) veröffentlichte Ergebnisse der Untersuchung 2006. Dieser National Survey of Substance Abuse Treatment Services (N-SSATS) ist eine jährliche Zählung der Rehabilitations-Einrichtungen mit Auskunft über Ort und Art der Behandlung in ganz USA. Er informiert auch, wie weit diese Einrichtungen benützt werden.
    (Quelle: Join Together, 30.11.07)  
     
    03.12.2007
    In seinem Heimatrennen versagte Bode Miller. Siehe unsere Meldung am 18.11.07. Wie aus dem Lehrbuch für die Wirkung des Alkohols: Im Riesenslalom von Beaver Creek erreichte er die klar beste Zwischenzeit. Doch dann war das Rennen für ihn bald beendet. "Nach dem Übergang fuhr ich in den Schatten, und es wurde richtig schwarz", sagte er, und zog schulterzuckend von dannen. (Selbstbeherrschung und Adaption der Augen) Ob er es noch lernt? (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.12.07) und unser Kommentar. 03.12.2007
    Generation Alkohol - Wenn aus Saufen eine Sucht wird
    Immer mehr Jugendliche in Deutschland trinken zuviel. Betroffen sind nicht nur sozial schwache Familien, sondern alle gesellschaftlichen Schichten. Harte Getränke sind häufig ein Ventil, um den allgemeinen Leistungsdruck abzubauen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 1.12.07)  WELT ONLINE, 30.11.07 (mit Kommentar von uns)
    01.12.2007
    Die Hessische Polizei führt eine landesweite Aufklärungs- und Kontrollaktionen zum Themenbereich "Alkohol und Drogen unter
    Berücksichtigung des Jugendschutzes" durch.
     Zum Auftakt der Aufklärungs- und Kontrollaktionen führte die Odenwälder Polizei in
    Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde des Landratsamtes zwei Informationsveranstaltungen in den Gymnasien Höchst und Michelstadt durch. Zielgruppe waren die Schüler der 12ten Jahrgangsstufe. Aus Sicht der Polizei ist eine frühe Aufklärung über den Konsum und die Folgen von Alkohol und Drogen notwendig. Die Polizei setzte "Rauschbrillen" der Kreisverkehrswacht ein, die dem Gehirn der Jugendlichen beim Tragen der Brillen verschieden hohe Alkoholkonzentrationen vortäuschen. Die Jugendlichen beider Schulen bedanken sich mit herzlichem Applaus und waren sich in ihrem Feedback einig, dass sie durch die Vorträge einiges Neue erfahren haben und auch beachten wollen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 1.12.07)   PRESSEPORTAL 1.12.07
    01.12.2007
    Hamburg bekämpft Alkohol und Gewalt auf der Reeperbahn
    Hamburg Nachrichten, 30.11.07
    Die Stadt greift auf dem Kiez deutlich härter durch als bisher. Mit einem Bündel von Massnahmen wollen die Behörden von Januar an gegen zunehmende Gewalt und Alkoholkonsum jugendlicher Reeperbahn-Besucher vorgehen. Dabei setzen sie zunächst auf Freiwilligkeit . Ein Verbot droht aber ab Mai. Der Messerüberfall auf den Sohn von Bezirksamtsleiter Mathias Frommann hatte vor Kurzem ein Schlaglicht auf die Gewalt auf dem Kiez geworfen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 28.11.07)
    Kommentar: 
    Ob dieser Messerüberfall die Massnahmen möglich machten?
    29.11.2007
    Zwei Jahre deutsche Bundesregierung: Zwischenstand des Bundesministeriums für Gesundheit

    Seit zwei Jahren ist die Bundesregierung im Amt. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zieht ein positives Resümee. Newsletter des Bundesministeriums für Gesundheit, 28.11.07

    Kommentar: Leider hat sie im Bereich Alkohol-Prävention nichts vorzuweisen.
     

    28.11.2007
    Der deutsche Städtebund plädiert für Alkohol-Testkäufe durch Jugendliche Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat an Familienministerin Ursula von der Leyen appelliert, zur Bekämpfung von Alkoholmissbrauch an den umstrittenen Testkäufen durch Jugendliche festzuhalten. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 28.11.07)    WELT ONLINE, 27.11.07 28.11.2007
    Runder Tisch für besseren Jugendschutz tagt in Berlin Vertreter von Bund, Ländern und Gemeinden, von Jugendschutzverbänden und der Wirtschaft kommen heute in Berlin zur Beratung besserer Kontrollen beim Jugendschutz zusammen. Familienministerin Ursula von der Leyen hatte zu diesem runden Tisch eingeladen, nachdem ihr Vorschlag für den Einsatz sogenannter junger Testkäufer auf scharfen Protest aus den Parteien gestoßen war. Von der Leyen will verschärfte Regeln gegen den illegalen Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos an Jugendliche erreichen. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 28.11.07)  FOCUS, 28.11.07 28.11.2007
    Alkohol bei Jugendlichen in Deutschland immer beliebter Die Zahl der Jugendlichen, die wegen Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden, hat sich in fünf Jahren verdoppelt. Der Konsum von illegalen Drogen geht zurück, der Konsum von Alkohol nimmt vor allem bei Jugendlichen zu. Beinahe jeder Arzt hat mit jungen Patienten zu tun, die ein massives Suchtproblem haben. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 28.11.07)   Ärzte Zeitung, 28.11.2007 28.11.2007
    In England werden nun Fünfjährige vor Alkohol gewarnt. Die Konsumzahlen der Jungen sind äusserst bedenklich. Früh übt sich: Weil auch auf der Insel das Alter der jugendlichen Alkoholkonsumenten stetig sinkt, setzt die britische Regierung nun auf ein spezielles Frühwarnsystem. Künftig sollen schon Grundschüler über die Gefahren des Trinkens aufgeklärt werden. Experten kritisierten, so der "Telegraph", eine umfassendere Aufklärungsarbeit in Sachen Alkohol halte die Jugendlichen nicht vom Trinken ab. "Wenn Sie wollen, dass die Kinder sich nicht mehr ins Koma saufen, müssen sie es schwieriger und teurer machen, an Alkohol zu gelangen", sagte der Mediziner Nick Sheron aus Southhampton der Zeitung.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 24.11.07)    SPIEGEL ONLINE, 24.11.07
    Kommentar: Dieser Arzt gibt die Meinung der Fachwelt wieder. Aber die Alkoholbranche hält stark dagegen. Dies würde ja Umsatzrückgang bedeuten. Also gibt’s weiterhin aufklärende Prävention, die nachweislich wirkungslos ist. Wie bei uns auch. (Ausnahme: Alkopopsteuer, Testkäufe, d.h. jugendspezifische Massnahmen, welche die Erwachsenengesellschaft nicht betreffen.)
    25.11.2007
    Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft nimmt Stellung zur EU-Alkohol-Politik. "EU-Werbepolitik - Alkoholhaltige Getränke: Alkoholbranche, Handel, Medien und Agenturen müssen sich auf eine neue werbefeindliche Welle gegen die Markt-Kommunikation dieser Produktgruppe einstellen. Insbesondere in Brüssel gibt es Pläne für weitere Werbebeschränkungen."  (Quelle: Google Alkoholpolitik-Alert, 24.11.07)           ZAW.online, 24.11.07
    Kommentar: Es wird deutlich sichtbar, welchen Einfluss die Alkoholbranche in der EU noch hat. Aber auch, dass die Gesundheits-Lobby hartnäckig dran bleibt.
    24.11.2007
    Titel eines grossen Artikels in WELT ONLINE: "Ausnüchterung durch Brüssel"
    In Deutschland können Alkoholhersteller bislang fast ungehindert für ihre Produkte werben. Doch die EU arbeitet bereits an harten Einschränkungen, und die Hersteller reagieren mit eigenen Anti-Sucht-Kampagnen. Der Sinneswandel kommt womöglich zu spät. (Quelle: Google Alkoholpolitik-Alert, 24.11.07) WELT ONLINE, 21.11.07
    Kommentar: Es fällt auf, welchen Stellenwert der Werbung zukommt, die doch angeblich harmlos sein und nichts bringen soll. Ob in der Schweiz diese Entwicklung auch wahrgenommen wird? Noch herrscht ziemliche Windstille (Totenstille?) im Blätterwald. Wahrscheinlich ist es das schlechte Gewissen.
    24.11.2007
    Präventionsmaßnahmen und Aufklärung schon im Kindergarten verlangt die österreichische Gesundheitsministerin.

    Kdolsky zum Drogenbericht 2007: Kinder und Jugendliche vor Alkohol- und Drogenmissbrauch schützen: "Prävention und Aufklärung müssen schon im frühesten Kindesalter ansetzen, um den besorgniserregenden Trends in Europa erfolgreich entgegenzuwirken", sagte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky heute, Freitag, anlässlich der Veröffentlichung des Berichts zur Drogensituation 2007.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 24.11.07)  PR-inside.com, 23.11.07

    24.11.2007
    In Kugluktuk, in der kanadischen Arktis kämpfen Inuit-Kinder mit Erfolg gegen Alkohol. Kinder und Jugendlichen der Inuit-Gemeinde Kugluktuk in der kanadischen Arktis gehen hoffnungsvoll in das kommende Jahr. Vor wenigen Wochen hatten sie maßgeblich dazu beigetragen, dass in der von vielen alkoholbedingten Straftaten belasteten Gemeinde eine Einschränkung des Alkoholkonsums beschlossen wurde. Sie wollten nicht mehr mit ansehen, wie sich ihre Eltern betrinken und das Familienleben zerstören. Der Bann wurde mit einer Mehrheit von 66 Prozent beschlossen. "Ich bin so stolz. Unsere Gebete wurden erhört", sagt die 14-jährige Danielle Meyok.   (Quelle: Google Alkohol-Alert, 24.11.07)   Frankfurter Rundschau online, 24.11.07
    Kommentar: Vielleicht müssten auch bei uns die über 100'000 Kinder von alkoholbehinderten Eltern aktiv werden. Wer gibt ihnen eine Stimme? Die wenigen, die erfasst sind, erhalten etwas Therapie, die Ursachen bleiben, denn damit wird ja Geld verdient. Vor allem auf Kosten dieser Kinder. Wo sind die Verbände von Kinderschutz und Kinderrechten?
    24.11.2007
    Eu-Gesundheits-Strategie 2008 2013. Alle Unterlagen sind jetzt in vielen Sprachen abrufbar. Am 23. Oktober 2007 verabschiedete die Europäische Kommission eine neue gesundheitspolitische Strategie mit dem Titel: „Gemeinsam für die Gesundheit – ein strategischer Ansatz der EU für 2008-2013“. Diese Strategie baut auf der bereits geleisteten Arbeit auf und soll zum ersten Mal einen umfassenden strategischen Rahmen schaffen, der sowohl die Kernfragen im Gesundheitsbereich als auch Gesundheitsfragen in allen Politikbereichen und globale Gesundheitsfragen beinhaltet.   EU-Gesundheitspolitische Strategie per 23.11.07 23.11.2007
    Alkohol-Seminar am Sitz des englischen Premier-Ministers. Professor Ian Gilmore vertrat das Royal College of Physicians (RCP) als dessen Präsident und die Alcohol Health Alliance UK als deren Chairman an einem Treffen, das vom Premierminister an der Downing Street 10 am 22.11.07 organisiert worden war, um den Alkoholmissbrauch, vor allem bei Jungen, zu bekämpfen. (Quelle: Medical News Today, 22.11.07) 23.11.2007
    Mexicos Behörden haben US-Airways die Alkohol-Lizenz wieder entzogen. Zeugen hatten ausgesagt, Flight Attendants hätten einer sichtbar alkoholisierten Person weiter Alkohol serviert. Die Fluggesellschaft hatte nur 90-Tage-Lizenz, nachdem ein betrunkener Passagier nach der Landung ins Auto gestiegen und einen schweren Verkehrsunfall mit 6 Toten verursacht hatte.   (Quelle: Join Together, 19.11.07) 21.11.2007
    Das Verbot des Alkohol-Ausschanks an Jugendliche wird in Österreich verschärft. Wirte sind künftig verpflichtet, das Alter ihrer Gäste durch Ausweiskontrollen festzustellen. Diese Maßnahme gegen das Komatrinken Jugendlicher empfahl der Wirtschaftsausschuss am Dienstag dem Nationalratsplenum. Strafen bei einem Verstoß gegen das Gesetz sollen zudem erhöht werden. Die Novelle der Gewerbeordnung tritt mit 1.1.08 in Kraft. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 21.11.07)
    DiePresse.com, 20.11.07
    21.11.2007
    Präsident Bush legt sein Veto gegen ein Ausgaben-Gesetz ein. Wie erwartet, hat er das Ausgaben-Gesetz des Departments of Health and Human Services, Labor and Education mit seinem Veto zu Fall gebracht. Er behauptet, die Massnahme sei voll "Pork". (Begünstigung durch Regierung) Das Gesetz enthält das Paket der finanziellen Unterstützung für Alkohol- und andere Drogen-Programme.  (Quelle: Join Together, 16.11.07)      CNN, 13.11.07 20.11.2007
    USA: Nordstrom zieht die Sandalen mit eingebauter Flasche zurück. Offizielle des Einzelhandels-Riesen haben zugestimmt, den Verkauf zu stoppen, nachdem sie Reklamationen der Oregon Partnership (gemeindebasierte Präventions- und Behandlungs-Organisation) erhalten hatten.  (Quelle: Join Together, 16.11.07Nordstrom    Oregon Partnership 20.11.2007
    Die französische Regierung plant Erhöhung der Steuern auf Eigenbrand. 1000 Schnapsbrenner und ihre 300'000 Obstbauer-Lieferanten sind wütend über die Regierung. Sie dürfen 10 Liter steuerfrei brennen und zahlen bisher 14.50€/L Steuern. Ihr Anteil an der nationalen Alkoholproduktion beträgt 0.15%. Industriell (aus Zuckerrüben) hergestellter Alkohol wird mit 4.20€/L besteuert. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.11.07) 20.11.2007
    In Bad Gleichenberg, A,  soll der Advent wieder ursprünglich begangen werden. Ohne Alkohol und elektrisches Licht Damit Einwohner und Besucher Ruhe finden, werde an den Buden in dem Städtchen nahe der ungarischen Grenze kein Alkohol ausgeschenkt. An den Ständen werden ausschließlich regionales Handwerk und Essen aus Produkten der Umgebung angeboten.
    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.11.07)    Wormser Zeitung, 17.11.07
    18.11.2007
    Bode Miller: "Ein bisschen Alkohol macht dich schneller"

     

    WELT ONLINE sprach mit ihm über Doping im alpinen Skisport. Er hat sich vom amerikanischen Verband getrennt.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.11.07)       WELT ONLINE, 18.11.07
    Kommentar:  Ob er das richtige "Bisschen" findet? Letzte Saison war er damit ziemlich erfolglos. Als Vorbild für die Jugend eine Katastrophe.
    18.11.2007
    Eine lokale Koalition will, dass die Alkoholwerbung im öffentlichen Transport-System MBTA  in Boston, USA verschwindet. Als Folge eines neuen nationalen Berichts des Marin Institutes, der feststellt, dass the Massachusetts Bay Area Transportation Authority (MBTA) eine von nur zwei öffentlichen Transport-Systemen in den USA ist, die ausdrücklich Alkoholwerbung zulässt, verstärkt eine Koalition von lokalen Organisationen, führenden Persönlichkeiten, Aktivisten, Eltern und Jugendlichen ihren Aufruf für ein Ende der Alkoholreklame bei den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Region Boston, die täglich von 25'000 Jugendlichen benützt werden. (Quelle: Join Together, 16.11.07) 16.11.2007
    Schockierende Zahlen vom Wiener Institut für Suchtprävention Das Familiengeheimnis Alkohol: Jedes vierte Kind in Österreich lebt in einer Familie, in der zu viel Alkohol getrunken wird. Mit einem Theaterstück in Schulen sollen sie erreicht werden. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 16.11.07)       OÖNachrichten, 16.11.07 16.11.2007
    U.K.: Die Alkoholkrankheit trifft die Jungen hart. "Ärzte sehen eine steigende Zahl von Patienten im späten Teen-Alter und anfangs der Zwanziger mit schweren Alkoholkrankheiten, viele davon Frauen. .. Viele sagten, die soziale Akzeptanz des starken Trinkens übte den grössten Einfluss auf die jungen Leute aus.  (Quelle: Harvard World Health News, 14.11.07)   BBC online, 13.11.07 15.11.2007
    Alkoholpreise sollen in England verdoppelt werden, um das Binge Drinking einzudämmen. Diese Woche wollen Experten harte Aktionen gegen den Alkoholverkauf verlangen, z.B. eine 10%-Steuererhöhung und ein Verbot der Alkoholwerbung am Fernsehen vor 21 Uhr.
    Ein Experte verlangt sogar eine Verdoppelung der Alkoholpreise, um auf das kaufkraftmässige Niveau von 1970 zurückzukommen. (Quelle: Harvard World Health News, 14.11.07)
    The Observer, 11.11.07
    15.11.2007
    Ein Komitee der beiden Kammern im US-Kongress hat ein Budget für 2008 genehmigt. Es enthält Ausgaben von $1.779 Milliarden für Prävention des Suchtmittelmissbrauchs und Beiträge für die Behandlung. Es erhöht die Budgets für the Center for Substance Abuse Prevention (CSAP), Center for Substance Abuse Treatment (CSAT), the National Institute on Drug Abuse (NIDA), and the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA). Es wird erwartet, dass Präsident Bush das Veto einlegt.  (Quelle: Join Together, 09.11.07) 14.11.2007
    In England haben 24 Organisationen eine neue Koalition im Kampf gegen die Alkohol-Schäden gebildet. Sie ruft die Regierung auf, mehr zu tun, um dem Anstieg der alkoholbedingten Schäden vorzubeugen. Die Alcohol Health Alliance UK will die Alkoholschäden reduzieren und zusammenarbeiten um:
    - über die ansteigenden Alkoholschäden zu informieren,
    - wissenschaftlich erhärtete Lösungsvorschläge zu bringen, um diese Schäden zu reduzieren,
    - die massgebenden Politiker zu beeinflussen, damit diese wirksame Schritte unternehmen, die
        Alkoholschäden zu bekämpfen.  (Quelle: Medical News Today, 13.11.07)
    Kommentar: Da kann man nur gratulieren. Auch die Schweiz hätte einen solchen Zusammenschluss dringend nötig. Leider sind frühere Versuche gescheitert. Statt dessen gibt es immer mehr Organisationen, die Einzelinteressen vertreten.
    14.11.2007
    Kein Alkohol an öffentlichen Plätzen? fragt eine Zeitung in Westdeutschland online. In Städten wie Venlo ist der Konsum von Alkohol auf öffentlichen Plätzen verboten. Hat die niederländische Grenzstadt damit Vorbild-Charakter für das Gelderland? Heute möchten wir von Ihnen bei der "Frage des Tages" wissen, ob Sie finden, dass Alkohol von öffentlichen Plätzen verbannt werden sollte?  Die Abstimmung zeigt jetzt 76.5% für ein Verbot. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 14.11.07)    RP ONLINE, 14.11.07 14.11.2007
    European Alcohol and Health Forum (EU) Seite vervollständigt. (englisch)
    http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/alcohol/Forum/alcohol_forum_en.htm
    13.11.2007
    Deutsche seien beim Alkoholkonsum in Europa führend.
    Kein Land in Europa hat einen so hohen Pro-Kopf-Konsum an reinem Alkohol wie Deutschland: Im Schnitt trinkt jeder Deutsche zehn Liter reinen Alkohol pro Jahr. Diese Zahlen teilte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in Mannheim mit. „Deutschland nimmt beim Alkoholkonsum eine traurige Spitzenposition ein“, sagte Jürgen Rehm, Leiter des Dresdner Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie, laut der Nachrichtenagentur AP. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 13.11.07) 
    FOCUS, online, 12.11.07

    Kommentar: Spitzenposition bedeutet wohl in der Spitzengruppe. Die Quelle und das Jahr spielen auch eine Rolle. Die Schweiz lag 2005 nur 10% tiefer. (Quelle: SFA)
    13.11.2007
    Kinder und Alkohol: Englands tödlicher Cocktail. "Rekordzahlen von Kindern sind wegen Alkoholmissbrauch in Behandlung. Englands Trinkkultur, kombiniert mit der fast unbeschränkten Erhältlichkeit und Erschwinglichkeit von Alkoholika verlangt von denen, die am verwundbarsten sind in Bezug auf dessen Wirkung, einen schweren Tribut. …Die neuen Statistiken der Nationalen Behandlungs Agentur und zum ersten Mal von der IoS veröffentlicht, eröffnen ein zerstörerisches Bild der Jugend und der Kinder in England, die unter alkoholbedingten Krankheiten und Selbstzerstörung leiden."  (Quelle: Harvard World Health News, 7.11.07)  The Independent, London, 4. November 2007 09.11.2007
    In China hergestellte Spielzeuge, welche die "Vergewaltigungs-Droge" GHB enthielten, werden zurückgezogen. Millionen der Kinderspielzeuge wurden in Nord-Amerika und Australien aus den Gestellen genommen, nachdem Wissenschafter herausgefunden hatten, dass eine darin enthaltene Chemikalie bei der Verdauung in eine starke "Vergewaltigungsdroge" umgewandelt wurde.
    (Quelle: Harvard World Health News, 7.11.07)      YAHOO NEWS, 8.11.07
    09.11.2007
    Null-Promille auf Spielplätzen in Berlin-Charlottenburg
    Als erster Bezirk hat Charlottenburg nun ein Verbot durchgesetzt, das den Konsum von Alkohol auf Spiel- und Bolzplätzen untersagt. Unnachgiebige müssen bis zu 5000 Euro zahlen. Andere Bezirke ziehen nach. Die Kontrolle sei ein Problem.
    Kommentar: Inzwischen kennen mindestens Städte in Österreich und Neuseeland alkoholfreie Zonen.    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 07.11.07)      (Der Tagesspiegel, 6.11.07)
    07.11.2007
    In Alaska wird vorgeschlagen, die Alkoholsteuern anzuheben.

    Parlamentarier in Fairbanks, Alaska, USA, möchten die Steuern auf Alkoholika von 5% auf 10% erhöhen. Die Steuer sollte ein Loch im Budget der Stadt stopfen, wichtiger sei die Verbindung von Steuern und alkoholbedingter Kosten, sagte Mayor Steve Thompson, der die Massnahme vorschlug.
    (Quelle:
    Marin Institute News 1.11.07)       Fairbanks Daily News-Miner, 18.10.07

    05.11.2007
    Jahrestagung der Drogenbeauftragten der deutschen Bundesregierung:

     „Voll drauf – neue Formen jugendlichen Alkoholkonsums?“
    Weil der Alkoholkonsum und die Alkoholvergiftungen von Kindern und Jugendlichen stark gestiegen sind, hat sich die diesjährige Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, diesem Thema gewidmet. (Quelle: BMG-Newsletter No. 1, 1.11.07)

    05.11.2007
    Europ. Forum Alkohol und Gesundheit Bisherige Dokumente (nur englisch)
    Charter and launch meeting
    Meetings
    Plenary Report of the First Plenary Meeting, Brussels, 17 October 2007
    Commitment
    Guidance document accompanying the submission form for commitment
    Submission form for commitment
    01.11.2007
    Halloween auf Amerikanisch
    In den USA gehören Halloween-Parties zu den exzessiven Emanzipationsritualen amerikanischer Studenten. Ein Besuch im kalifornischen Isla Vista.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 01.11.07) OPINIO, 31.10.07
    01.11.2007
    Österreich erhöht Strafen betr. Alkohol drastisch. Angesichts des wachsenden Alkoholkonsums unter Kindern und Jugendlichen erhöht die grosse Regierungskoalition in Österreich die Strafen für Alkoholmissbrauch zum Teil drastisch. Das Mindestalter wird landesweit auf 18 (Schnaps) und 16 (Vergorenes) festgelegt. Die Strafen für fehlbare Verkäufer werden erhöht. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 01.11.07)   Basler Zeitung online, 1.11.07 01.11.2007
    Fussballer Südkoreas im Abseits. Die Alkohol-Eskapaden bei der Asienmeisterschaft vor drei Monaten könnten für Südkoreas Stürmer Lee Dong-Gook und Torwart Lee Woon-Jae ein unerfreuliches Nachspiel haben.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 01.11.07)   FOCUS ONLINE, 31.10.07 01.11.2007
    Die Regeln für die Alkohol- Reklame in Europa schützen Jugendliche nicht Eurocare nimmt Stellung zum Bericht des ELSA-Projekts der EU
    Auszug aus dem Eurocare-Newsletter vom Oktober 2007
    30.10.2007
    DHS: Innovative Praktiken, um Alkohol am Steuer und Binge Drinking zu bekämpfen. (Quelle: Eurocare Newsletter Okt. 2007) DHS, die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat kürzlich die Ergebnisse des EU-finanzierten Projekts "Pathways for Health" veröffentlicht. Das Projekt hat eine Vielzahl von Informationen über innovative Massnahmen zur Bekämpfung von Binge Drinking, Alkohol am Steuer und Konsumenteninformation durch Etikettierung gesammelt. http://www.dhs.de/web/dhs_international/pathways.php
    Massnahmekatalog aus 24 Ländern: http://www.dhs.de/web/dhs_international/php-project.php 
    30.10.2007
    Reaktion von STAP auf den Advertising Compliance Monitoring Report 2007 der EFRD STAP, die holländische Fachstelle für Alkoholfragen sagt, die Befolgung der Regeln der Selbstregulierung der Alkoholindustrie beweist mehr die Unzulänglichkeit als die Wirksamkeit der Selbstregulierung. (Quelle: Auszug aus Eurocare Newsletter Oktober 2007) 30.10.2007
    Neuigkeiten von der EU, aus dem Eurocare Newsletter Oktober 2007 Einige der Berichte werden auf der Webseite der EU auch auf Deutsch erhältlich sein: 
    ·    The Parliament’s report on the EU Alcohol Strategy calls for further action
    ·         First meeting of the Alcohol and Health Forum
    ·         European Parliament prepares its report on the Community Strategy on health and safety at work
    ·         Eurostat report: comparative price levels of alcoholic beverages in 37 European countries
    ·         Parliament endorses reduced excise duty on rum from French overseas departments
    ·         Council agrees on Programme of Community Action in the field of Health 2008-2013
    ·         Gastein 10th event
    30.10.2007
    In München fand das Oktoberfest statt. Während der Bier-Umsatz in Deutschland rückläufig ist, ist das Geschäft mit den Biermischgetränken, die sich bei den Frauen und Jugendlichen grosser Beliebtheit erfreuen, im ersten Semester um 30% gewachsen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.9.07) 30.10.2007
    Alcohol in Europe - A public health perspective Diese Publikation der EU ist jetzt auf Französisch erhältlich.
    (Quelle: Eurocare Newsletter Oktober 2007)
    29.10.2007
    Testkäufe in England haben Erfolg. Verdeckte Ermittler fanden, dass Minderjährige dieses Jahr in ca 15% der Fälle Alkohol kaufen konnten. 2006 waren es 20% und 2004 50%. Harte Strafen und Anstrengungen der Alkoholindustrie brachten Erfolg. Bussen bis £10'000, drei Monate Lizenz-Entzug und Lizenz-Überprüfung riskieren Geschäfte, die Alkohol an Jugendliche unter 18 verkaufen. (Quelle: Join Together, 23.10.07)   29.10.2007
    Beiträge für Alkohol an Studenten-Parties in der Harvard Universität. Der Undergraduate Council fährt fort, Beiträge von $100 und mehr für Alkohol an Studentenparties zu geben, obwohl der Dekan verfügt hat, Alkoholkäufe für interne Anlässe zu stoppen. Das Beiträge-Programm begann 2003 als Teil einer Initiative, um die sozialen Aktivitäten zu fördern. Dazu gehörte auch die Eröffnung eines Pub auf dem Campus. (Quelle: Join Together, 23.10.07)  
    Kommentar: Es ist nicht zu fassen.
    29.10.2007
    Zu hoher Alkoholkonsum unter Jugendlichen in Deutschland. Zu hoher Alkoholkonsum unter Jugendlichen war das Hauptthema der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie. Es wurde deutlich: Minderjährige betrinken sich mittlerweile schon in sehr jungen Jahren und leben ihr Trinkverhalten auf Veranstaltungen öffentlich aus.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 23.10.07)   NeuePresse Coburg, 23.10.07 29.10.2007
    Einstiegsalter 13.
    Jugendliche in Deutschland trinken immer mehr.
    Jugendliche konsumieren immer mehr Alkohol: Jeder Vierte betrinkt sich mindestens einmal im Monat mit fünf oder mehr Gläsern alkoholischer Getränke, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, sagte. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 23.10.07)  n-tv.de, 22.10.07
    Kommentar: Viele Worte, keine Taten.
    29.10.2007
    Nationale Alkohol-Besinnungs-Woche der Colleges und Universitäten in USA. 21. - 27.10.07 findet die National Collegiate Alcohol Awareness Week statt. Auf mehr als 1000 Campus nehmen die Studenten an verschiedenen Anlässen teil, die ihr persönliches Verantwortungsbewusstsein, den Respekt vor den Gesetzen des Landes und den Schulregeln in Bezug auf den Alkoholkonsum stärken sollen. (Quelle: Medical News Today, 20.10.07) 28.10.2007
    Schottland führt zum ersten Mal eine Alkohol-Besinnungswoche durch. Vom 21. - 27. Oktober 2007. In diesem Zusammenhang rief die BMA Schottland (British Medical Ass.) auf, ein neues Gesetz zu schaffen, um die obligatorische Alkohol-Warnetikettierung einzuführen, damit die Leute ihre Trinkgewohnheiten besser verstehen und bewältigen könnten.
    (Quelle: Medical News Today, 20.10.07)
    28.10.2007
    "Danke Gott, dass Ramadan vorbei ist." Im Weblog mideastyouth.com schreiben junge Menschen aus Ländern des Nahen Ostens über ihr Leben. Regelmäßig fragt Zuender die Nutzer der Website nach ihrer Meinung. Die Originalversionen ihrer Antworten auf unsere Frage nach dem lieben Alkohol findet ihr hier
      (Quelle: Google Alkohol-Alert, 19.10.07)     DIE ZEIT-ZUENDER, 19.10.07
    28.10.2007
    Die Gewohnheitstrinker der Mittelschicht in England ein Problem. Ein Alkohol-Atlas für England identifiziert Surrey jetzt als einen der Orte, in denen jeder Vierte regelmäßig und damit zu viel trinkt. Professor Ian Gilmore, Präsident einer Ärztevereinigung: „Wir sehen eine wahre Alkohol-Epidemie in England, und die Mittelschicht trägt dazu bei.“(Quelle: Google Alkohol-Alert, 19.10.07)  OÖNachrichten.at, 19.10.07 28.10.2007
    Testkäufe in Deutschland Die Kommunen drängen Familienministerin Ursula von der Leyen, an ihren Plänen für Alkoholtestkäufe durch Jugendliche festzuhalten.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 18.10.07)   WELT ONLINE, 18.10.07     NETZEITUNG.DE, 18.10.07 28.10.2007
    Australische Polizei empfiehlt die Anhebung des Mindestalters von 18 auf 21. Während in den USA einige wünschen, das Mindestalter würde von 21 auf 18 gesenkt, haben Offizielle in Westaustralien eine Änderung in die umgekehrte Richtung empfohlen. (Quelle: Join Together, 16.10.07)  
     
    28.10.2007
    Anheuser-Busch verwendet Gen-Reis. Greenpeace protestiert. Anheuser-Busch ist der grösste Reis-Käufer in den USA, mit 6-10% der ganzen Reisernte der USA. Die Firma benützt Reis bei der Bierproduktion für das Aroma. Kürzlich führte Greenpeace eine Serie unabhängiger Labortests in einer Reis-Mühle von Anheuser-Busch in Arkansas durch, die das Vorhandensein von Gen-Tech-verändertem Reis nachwies. Bereits 2006 war die gleiche Reissorte Grund für eine grössere Kontamination von mindestens 30% der gesamten Reisvorräte in den USA. Dies brachte massive oekonomische Nachteile für die US-Reisindustrie, weil der Export zurückging.
    Schreiben Sie einen Brief an Anheuser-Busch, sie sollen sich verpflichten, alle Gen-Produkte aus ihren Produkten herauszunehmen.   (Quelle: Marin Institute News, Oct. 07) Greenpeace International, October 8, 2007
    28.10.2007
    Weniger Bier-Giganten bringt mehr Profit. Als die 2.- und 3.-grössten Bierbrauereien, SABMiller and Molson Coors, letzte Woche ankündigten, sie würden ihre Operationen in den USA zusammenlegen, war ihre Motivation klar: Stärkere Konkurrenz für den grössten, Anheuser-Busch. sie rechnen mit $500 Mio. geringeren Kosten.
    Kommentar vom Marin Institute: Ist es nicht komisch, wie Brauereien klagen, höhere Steuern würden Arbeitsplätze kosten, aber nicht zögern, zu Gunsten höherer Profite, Arbeiter zu entlassen?
    (Quelle: Marin Institute News, Oct. 07)   International Tribune Herald, 10/10/07
    28.10.2007
    Das Marin Institute in Kalifornien hat in 27 US-Staaten die sozialen Kosten des Alcopop-Konsums geschätzt. Mit den für Kalifornien berechnete Kosten hat das Marin Institute erreicht, dass die Gesetzgeber Alcopops für die Besteuerung neu als Schnaps eingestuft haben. Sie sind damit für Jugendliche weniger leicht erhältlich. Nun hat das Institut die Kosten bei weiteren 27 Staaten geschätzt und
    hofft, dass dort ähnliche Erfolge möglich werden. (Quelle: Marin Institute News, Oct. 07)
    28.10.2007
    Der US-Staat Utah könnte als nächster Alcopops weniger erreichbar für Jugendliche machen. Die staatliche Alcoholic Beverage Control Commission hat kürzlich einstimmig beschlossen, den Verkauf von Alcopops oder aromatisierten Malzgetränken auf die staatlichen Schnapsläden zu beschränken. Das würde bedeuten, dass diese Produkte aus hunderten von Läden verschwänden.
    Die endgültige Regelung wird auf Frühjahr 2008 erwartet. (Quelle: Marin Institute News, Oct. 07) kutv.com
    28.10.2007
    Illinois ist der erste US-Staat, der die Werbung für Alcopops, gezielt auf Jugendliche, verboten hat. Politiker verglichen die Alcopop-Werbung mit der Camel-Werbung mit der Cartoonfigur Joe Camel. Es müsse verhindert werden, dass das Trinken von Minderjährigen "cool" wirke. (Quelle: Marin Institute News, Oct. 07)  28.10.2007
    In Südhessen ist die Idee der Testkäufe schon lange Praxis. Dort hätten die Testkäufe Wirkung gezeigt, berichtete Horst Weigel von der Fachstelle Suchtprävention dem Hessischen Rundfunk. In mehreren Gemeinden in Südhessen seien die 13- bis 15-Jährige in Kiosken und Tankstellen leichter an Alkohol gekommen als in Getränke- und Supermärkten, sagte Weigel. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 17.10.07)   hr-online.de, 16.10.07 27.10.2007
    England hat grosse Probleme mit dem Alkoholkonsum von Kindern. Eine überproportionale Anzahl von Personen, die wegen Alkoholüberdosen in britischen Notfallstationen behandelt wurden, sind unter 14 Jahren. (Quelle: Join Together, 15.10.07)   27.10.2007
    FORUT, die norwegische Entwicklungshilfe-Organisation startet einen Plan für Alkohol- und Drogen-Prävention in Malawi. Der erste Plan wurde nun genehmigt. Die Prävention wird verbunden sein mit kritischen Problemen wie HIV/AIDS und Gewalt der Geschlechter. 4 Aktionsfelder wurden definiert: Forschung und Dokumentation, Kompetenz-Erarbeitung, Entwicklung einer Politik und schaffen von Bewusstsein und Mobilisierung. (Quelle: ADD-bulletin, 15.10.07)  Plan herunterladen

     

    27.10.2007
    Die deutsche Familien-Ministerin Ursula von der Leyen hat die Idee der Testkäufe vorläufig zurückgezogen.
    Nach massiver Kritik hat Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihren Gesetzentwurf zum Einsatz jugendlicher Testkäufer gegen den illegalen Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos zurückgezogen. Anstatt den Entwurf wie geplant am Mittwoch ins Kabinett einzubringen, werde von der Leyen demnächst einen „runden Tisch“ für eine gemeinsame Lösung organisieren, sagte Ministeriumssprecherin Iris Bethge am Sonntagabend. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 15.10.07)   WELT ONLINE, 14.10.07
    Kommentar: Vielleicht hätte eine Nachfrage bei erfahrenen schweizerischen Stellen diese Blamage erspart?
    27.10.2007
    Die von der Familien-Ministerin geplanten Testkäufe in Deutschland stossen auf grosse Kritik.
    SPD-Gesundheitsexperte: Leyens Testkauf-Idee „grenzt an Kindesmissbrauch“.
    Kinderschutzbund: Vorschlag nicht mit Würde des Kindes vereinbar.
     (Quelle: Google Alkohol-Alert, 14.10.07)  FOCUS online, 13.10.07
    27.10.2007
    Testkäufe in Deutschland geplant. Geht es nach Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU), sollen in Zukunft Kinder und Jugendliche in die Rolle dieser verdeckten Ermittler schlüpfen, und so Verkäufer entlarven, die sich über das Jugendschutzgesetz hinwegsetzen. "Testkäufe von Kindern oder Jugendlichen erleichtern die Arbeit der Kontrollbehörden“, heißt es in der Begründung zu einem Gesetzentwurf des Ministerium, der am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden soll. Bislang habe für jugendliche Ermittler eine gesetzliche Grundlage gefehlt. "Durch die neue Vorschrift wird das geändert.“  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 13.10.07)   sueddeutsche.de, 12.10.07 27.10.2007
    Join Together's neuer Bericht: Prevention Education in America's Schools: Findings and Recommendations from a Survey of Educators. Join Together möchte von den Lesern wissen, wie es an ihrer Schule ist.
    - Was geschieht in Schulen Ihrer Gemeinde?
    - Was sind Ihre Reaktionen auf die Empfehlungen des Berichts?
    - Wie haben Sie den Bericht verwendet?          Sagen Sie uns, was Sie denken.
    27.10.2007
    Eine neue Kampagne in den USA bekämpft die Bestrebungen, das Mindestalter zu senken. Die neue Support 21 Koalition, die von Mothers Against Drunk Driving (MADD),die American Medical Association, das National Transportation Safety Board (NTSB), und das Insurance Institute for Highway Safety gebildet wird, will die stärker werdenden Rufe nach Herabsetzung des Mindestalters von 21 auf 18 bekämpfen. (Quelle: Join Together, 9.10.07)   27.10.2007
    Bulgarien droht „Mallorca-Syndrom“

    Bulgarien lockt immer mehr ausländische Reisende an, doch Experten warnen vor einer Fehlentwicklung – wie den Boom bei „Alkohol-Touristen“ aus Skandinavien.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 11.10.07)  (Die Presse, 10.10.07)

    27.10.2007
    Das Marin Institute erlässt einen Aufruf zur Beobachtung der Alkohol-Reklame im öffentlichen Verkehr. Millionen Studenten benützen den öffentlichen Verkehr jeden Tag. Einige Städte, wie Seattle und San Francisco haben die Notwendigkeit eingesehen, junge Benützer vor der Alkoholreklame zu schützen, indem sie sie im öffentlichen Verkehr nicht zulassen. Andere Städte haben Vorschriften, die noch nicht durchgesetzt sind oder andere, wie New York City, erlauben Alkoholreklame. Wir wollen dies ändern. The Marin Institute 27.10.2007
    Die Jugend der USA wird ermuntert, Gemeinde-Veranstaltungen über Alkohol durchzuführen. Als Teil einer nationalen Aktion mit dem Ziel, die Gemeinden über Alkohol-Themen zu informieren, welche die Jugend betreffen, Erhältlichkeit und Alkoholkonsum Minderjähriger, werden Jugendgruppen im ganzen Land aufgerufen, Gemeinde-Anlässe am 5. oder 6. März 2008 zu organisieren. (Quelle: Join Together, 9.10.07)   27.10.2007
    Der EU-Rat genehmigt das EU-Gesundheits-Programm 2008-2013 Am 9. Okt. hat der Rat einen Beschluss über ein zweites Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der Gesundheit (2008 - 2013) angenommen. Aufbauend auf dem Programm für die öffentliche Gesundheit (2003 - 2008) sind in dem neuen Programm die Rahmenbedingungen zur Finanzierung europäischer Projekte und anderer gesundheitsrelevanter Maßnahmen für den Zeitraum 2008 bis 2013 festgelegt. Das Programm soll zu einem besseren Gesundheitsschutz der Bürger und zur Gesundheitsförderung einschließlich des Abbaus von Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung beitragen und helfen, gesundheitliche Informationen und Kenntnisse zu schaffen und zu verbreiten. Das mit Mitteln in Höhe von 321,5 Millionen Euro ausgestattete neue Programm tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. 27.10.2007
    Deutsche Suchtwoche:  14. - 19. Juni 2007 Suchtwoche zum Thema "Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze". Die Dokumentation (pdf, 85S., 15,5Mb!) ist nun online erhältlich.   (Quelle: Infoset Newsletter Okt. 07) 27.10.2007
    2. No-Alk-Flatrate-Party im Göppinger Stauferpark. (D) Nur wer in seinen Bemühungen gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch nachhaltig arbeitet, der bewirkt am Ende etwas. Darüber waren sich die beteiligten Organisationen auf der 2. No-Alk-Flatrate-Party einig. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 27.10.07)  firmenpresse.de, 26.10.07 27.10.2007
    SANCO Future Challenges paper: 2009-2014 Am 21.9.07 veröffentlichte DG SANCO sein 'Future Challenges paper: 2009-2014'.
    Es bietet einen Visions-Entwurf der hauptsächlichen Herausforderungen, die während der Lebenszeit der nächsten Kommission auf uns zukommen.
    Kommentare sind erwünscht bis Ende 2007 an:
      sanco-futures@ec.europa.eu
    27.10.2007
    Banken in Südafrika sagen, der Staat schiebe ihnen den Schwarzpeter zu Vor fast drei Jahren wurde erstmals einem betrunkenen Fahrer das Auto konfisziert. Dieser Fall könnte grössere Schwierigkeiten für Banken verursachen, die Autokäufe finanzieren. Sie könnten gezwungen sein, Gesuche von Leuten zurückzuweisen, die wegen Alkohol am Steuer verurteilt wurden. (Quelle: Harvard World Health News, 25.10.07)  The Sunday Times, SA, 21.10.07 27.10.2007
    Polen: König Alkohol auch im Präsidentenpalast Ganz schön heftig was da im Amtsitz des polnischen Präsidenten so monatlich an Alkohol in den Kehlen verschwindet. Der polnische Fernsehsender TVN berichtet aktuell im Programm "Teraz my - jetzt wir", dass man laut Angaben von Kaczynskis Hoflieferanten in den ersten vier Monaten für
    83'000 Zloty Alkohol bestellt und geliefert bekommen habe.
        (Quelle: Google Alkohol-Alert, 5.10.07) news4press.com, 4.10.07
    27.10.2007
    "Baileys Minis" vorm Europäischen Gerichtshof
     

     

    Irland und Grossbritannien verwenden beim Abfüllen von Alkohol nicht die üblichen metrischen Maße. Schnapshaltige Getränke von Baileys werden etwa in Fläschchen mit einem halben Gill - 0,071 Litern - abgefüllt. Mit diesen Minis beschäftigte sich nun der Europäischen Gerichtshof (EuGH) - rein juristisch. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 6.10.07)   WELT ONLINE, 5.10.07

     

    27.10.2007
    "Gesunde Genüsse" an Stelle von Alkohol im Tankstellenshop in Nürnberg, D.

    Als angeblich erste deutsche Tankstelle verzichtet eine Station in der Nürnberger Innenstadt freiwillig auf den Verkauf alkoholischer Getränke. Sie geht damit über die gesetzliche Beschränkung hinaus, nach der Tankstellen nur noch bis 20.00 Uhr Alkohol verkaufen dürfen.(Quelle: Google Alkohol-Alert, 27.10.07)  Kanal8.de, 26.10.07

    27.10.2007
    Vicenza, I,: Alkohol im "Freien" verboten In Vicenza wird es künftig verboten sein, Alkohol auf den Straßen oder in den Parks zu trinken. Die Bürger können Alkohol im Supermarkt kaufen, die Flasche soll aber erst zu Hause geöffnet werden.(Quelle: Google Alkohol-Alert, 26.10.07)    stol.it, 25.10.07 26.10.2007
    Alkohol an Jugendliche verkauft und gebüsst. 1750 Euro plus Gebühren und Auslagen muss ein Bonner Kioskbetreiber zahlen, weil er Alkohol an Jugendliche verkauft hat. Die Stadt hatte im Mai ein Bußgeld in Höhe von 750 Euro und im Juli wegen der Wiederholung ein weiteres Bußgeld in Höhe von 1000 Euro gegen den Mann verhängt.(Quelle: Google Alkohol-Alert, 26.10.07)   ad-hoc-news.de, 25.10.07 26.10.2007
    Miller Brewing Co., USA, wird von einer katholischen Gruppe angegriffen. Die Catholic League attackiert Miller Brewing Co., weil sie einen "unglaublich abscheulichen und klar antichristlichen Anlass" sponsern - einen Strassenmarkt in San Francisco. Es wurde mit einem abgeänderten "Abendmahls-Bild" nach Da Vinci und einem Bild mit lesbischen Nonnen geworben.  (Quelle: Join Together, 1.10.07)   26.10.2007
    Alkohol bei Boule wieder erlaubt
    Die Boule-Spieler dürfen wieder zu ihren geliebten Pastis-Schnäpsen greifen. Die internationale Anti-Doping-Agentur WADA streicht den Alkohol von der Dopingliste der in Frankreich sehr populären Sportart. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 3.10.07)   Sport1.at, 2.10.07
    26.10.2007
    Verschärfungen bei Alkohol und Handy am Steuer ab Januar 2008 in
    Osterreich.
    Schneller als vermutet hat sich die Regierung auf Verschärfungen in puncto Alkohol und Handy am Steuer geeinigt. So dick, wie angekündigt, kommt es aber für die Autofahrer vorerst nicht.
    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 4.10.07)    OÖNachrichten, 4.10.07
     
    26.10.2007
    In Italien treten verschiedene verschärfte Massnahmen in Kraft. Italienische Nachtlokale dürfen künftig an Wochenenden nach 2.00 Uhr nachts keinen Alkohol mehr verkaufen. Diese Maßnahme ist in einem Dekret enthalten, das vom Parlament verabschiedet worden ist und kommendes Wochenende in Kraft tritt. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss mit einer Sperre des Lokals rechnen, die sieben bis 30 Tage dauern kann. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 1.10.07)
    derStandard.at, 4.10.07
    25.10.2007
    Die neuen Bussgelder in Deutschland Mit seinem neuen Bussgeldkatalog zielt das Bundesverkehrsministerium nach eigenen Angaben speziell auf Autofahrer, die andere gefährden. Das seien in erster Linie Raser und Drängler sowie Alkohol- und Drogensünder.  (Quelle: Google Alkohol-Alert, 1.10.07)      n-tv.de, 30.9.07 25.10.2007
    Kein Mindestpreis für Alkohol in Ingolstadt, D. Der Stadtrat kann keinen Mindestpreis auf alkoholhaltige Getränke festlegen. Das hat nun die Prüfung eines entsprechenden Antrages der Freien Wähler ergeben. Die hatten verlangt, so genannten Flatrate-Partys in Diskotheken oder anderen gastronomischen Betrieben den Riegel vorzuschieben. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 29.9.07)    Augsburger Allgemeine, 28.9.07 25.10.2007
    Die meisten Protestanten in den USA sagen, dass Alkohol konsumieren keine Sünde sei. Die meisten protestantischen Pastoren und Laien sagen es, obwohl die Bibel Trunkenheit verbietet. Eine Untersuchung fand, dass 29% der protestantischen Laien und 24% der Pastoren sagten, die Leute sollten nie Alkohol trinken. Aber mehr Pastoren (68%) als Laien (54%) glauben, dass die Bibel den Konsum erlaube. (Quelle: Join Together, 27.9.07)   25.10.2007
    Lücke im Gesetz verhindert die Durchsetzung des Social Host Law in Rhode Island, USA Das Gesetz wurde erlassen, um Alkoholparties von Minderjährigen vorzubeugen. Die Anwendung ist auf das Heim des Gastgebers beschränkt. Der Konsum in Höfen und andern Orten einer Liegenschaft ist damit nicht erfassbar. Das Gesetz soll nun geändert werden. (Quelle: Join Together, 26.9.07)   25.10.2007
    Die 24h-Öffnungszeiten in England könnten wieder beschnitten werden. Der britische Premier Minister Gorden Brown sprach das wachsende Problem des Binge Drinking an und sagte, seine Regierung werde in Betracht ziehen, die zwiespältige Entscheidung, den Pubs zu erlauben, rund um die Uhr auszuschenken, rückgängig machen. (Quelle: Join Together, 25.9.07)   25.10.2007
    Atemluft-Test für Football-Fans in Wisconsin, USA Fans, die Football-Spiele der Universität von Wisconsin besuchen wollen, müssen erst einen Alkohol-Atemluft-Test bestehen, wenn sie früher schon wegen zerstörerischem Verhalten hinausgeworfen wurden. (Quelle: Join Together, 25.9.07)   25.10.2007
    Finnland beginnt 2009 mit Warnaufschriften auf allen Alkohol-Etiketten. Die Warnung heisst: "Alkohol gefährdet die Entwicklung eines Foetus und Ihre Gesundheit".
    (Quelle: Join Together, 24.9.07)  
     
    25.10.2007
    Trinkspiele, ein wachsendes Geschäft in USA Eine ständig wachsende Zahl von Trinkspielen, die auf Konsumenten im College-Alter zielen, werden auf den Markt geworfen, und immer mehr Unternehmer versuchen, damit Geld zu machen. (Quelle: Join Together, 9/24/07)   25.10.2007
    Nach dem Tod eines Studenten kämpft die Schule gegen den Alkohol-Konsum der Studenten an. Der Alkoholtod führte zu Anklagen gegen die Schuladministration und andere Studenten der Rider University. Auch wird der Kampf gegen den Alkoholkonsum an der Schule in New Jersey verstärkt.
    (Quelle: Join Together, 9/20/07)  
    25.10.2007
    Zur Erinnerung: Die Alkoholindustrie: Partner oder Widersacher? Publikation der American Medical Association von 2002
    (Quelle: Join Together, 9/20/07)  
    http://www.ama-assn.org/ama1/pub/upload/mm/388/partner_foe_brief.pdf  246K, Publication Year: 2002
    25.10.2007
    Die Arbeitgeber in England schätzen, dass durch das Trinken der Arbeitnehmer grosse Verluste entstehen. Eine britische Studie findet, dass 40% der Arbeitgeber glauben, dass der Alkoholkonsum der Arbeitnehmer eine Hauptursache für Absentismus und schlechte Produktivität ist. Ein Drittel glaubt, dass dies auch auf die illegalen Drogen zutrifft. (Quelle: Join Together, 20.9.07)  

     

    25.10.2007
    L’A.N.P.A.A gewinnt wieder vor Gericht gegen Heineken Par ordonnance de référé rendue ce jour, le président du Tribunal de Grande Instance de Paris, saisie par l’A.N.P.A.A. (Association nationale de prévention en alcoologie et addictologie), fait interdiction à la société Heineken Entreprise de poursuivre sa campagne publicitaire dans laquelle elle associait sa bière à l’univers du rugby sous astreinte de 1000 euros par infraction constatée 48 heures après la signification de l’ordonnance. / Der Präsident des Gerichts de Grande Instance von Paris verbietet Heineken, die Reklamekampagne fortzusetzen, in der sein Bier mit der Welt des Rugby in Zusammenhang gebracht wird, unter Androhung einer Strafe von €1000 pro Übertretung nach 48 Std.   A.N.P.A.A.-Pressemitteilung vom 2.10.07 (französisch) 25.10.2007
    L’A.N.P.A.A, Association nationale de prévention en alcoologie et addictologie in Frankreich klagte erneut gegen Heineken. Heineken verstösst immer noch gegen das loi Evin, das die Alkohol-Werbung auf die betreffenden Getränke beschränkt, indem sie Heineken Bier mit dem Rugby Weltcup in Frankreich zusammen bewirbt. A.N.P.A.A.-Pressemitteilung vom 21.9.07 (französisch)

     

    25.10.2007
    Anheuser-Busch wurde angefragt, ein Alkohol-Behandlungszentrum für Indianer zu finanzieren. Offizielle in der Alkohol-geplagten Pine Ridge Indian Reservation in South Dakota verlangen von der Brauerei Anheuser-Busch ein Alkohol-Behandlungszentrum zu finanzieren. Vier kleine Läden in Whiteclay, Neb., in der Nähe des technisch "trockenen" Reservats, verkaufen jedes Jahr 4 Mio. Büchsen Bier, meistens an Bewohner des Reservats. (Quelle: Join Together, 20.9.07)   Associated Press, 19.9.07 25.10.2007
    US Senat und Repräsentantenhaus stimmen für Gesetz. Als wichtigen Schritt vorwärts zu gleichwertiger medizinischer Behandlung und Versicherungsdeckung für Sucht- und Geisteskrankheiten stimmte der US Senat für den Mental Health Parity Act, während das Gesundheits-Subkomitee Ways and Means des Repräsentantenhauses mit 10:3 den umfassenderen Paul Wellstone Mental Health and Addiction Equity Act von 2007 annahm. (Quelle: Join Together, 20.9.07) 25.10.2007
    In Iowa City, USA wird als Massnahme gegen das Binge Drinking der Studenten erwogen, das Zutrittsalter für Bars nach 22 Uhr auf 21 anzuheben. Bars haben eine grosse ökonomische Bedeutung in der Innenstadt von Iowa City erhalten. Sie haben einige Detailgeschäfte ersetzt, die ausgezogen waren, nachdem in der Nähe ein grosses Einkaufszentrum gebaut worden war. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Bars und Restaurants vervierfacht auf etwa 50.
    (Quelle: Harvard World Health News, 24/9/07 chicagotribune.com, 22/9/07
    25.10.2007
    Promille sorgen für Streit in Österreich. Der Plan von Verkehrsminister Faymann, den Führerschein schon bei 0,5 Promille abzunehmen, sorgt beim Koalitionspartner ÖVP für Verstimmung. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 21.09.07)  derStandard.at, 21.9.07 25.10.2007
    Alkoholwerbung am Radio erreicht zu viele Jugendliche, sagt Konsumentenschutz-Organisation. Das Center on Alcohol Marketing and Youth (CAMY) sagt, dass, während Alkoholfirmen im Ganzen weniger für Alkoholwerbung am Radio ausgeben, mehr Werbung für Bier, Wein und Schnaps während Jugend-orientierten Radioprogrammen gesendet wird. Ein neuer CAMY-Bericht schätzt, dass 36% der Alkoholwerbung am Radio während Programmen platziert werden, deren Zuhörerschaft  mehrheitlich aus Jugendlichen besteht. (Quelle: Join Together, 19.9.07) 25.10.2007
    In Easthampton, Mass., USA ist ein Mann des unbeabsichtigten Totschlags angeklagt. Er hatte seiner Tochter (15) eine 1.75-Literflasche Vodka gekauft, die sie mit einer gleichaltrigen Freundin trank. Die Freundin wurde tot im Badzimmer gefunden, ertrunken und mit Alkoholvergiftung. (2.8-3.3‰)  (Quelle: Join Together, 17.09.07) 25.10.2007
    Präventionsprojekt mit Einzelhandels-Azubis zum Thema Jugend und Alkoholkonsum in Bad Kreuznach, D Da Alkoholkonsum "in unserer Gesellschaft alltäglich" sei, wundert es Heinz Jürgen Menche nicht, dass immer mehr Kinder und Jugendliche regelmäßig Alkohol trinken. Der Suchtberater der Caritas war zu Gast in der Berufsbildenden Schule, um präventiv zu wirken.  
    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 25.10.07) 
    Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach, 25.10.07
    25.10.2007
    In England sterben mehr Frauen durch Alkohol Durch Alkohol verursachte Todesfälle unter Frauen in England haben sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Die Alkoholkonsumzahlen haben sich ebenfalls erhöht, gemäss einem neuen Bericht der Regierung.  (Quelle: Join Together, 23.10.07) 24.10.2007
    In den USA wird die Alkohol-Zündschloss-Sicherung propagiert. "Es ist besser, jemanden abzuhalten, das Gesetz zu brechen und vielleicht jemanden zu töten oder zu verletzen, als ihn einzusperren, nachdem er es getan hat, um ihn von einer Wiederholung abzuhalten," sagte Anne McCartt, Senior Vice President for Research am Versicherungs-Institut für Autobahn-Sicherheit. Das Institut schätzt, dass 9000 Leben pro Jahr gerettet werden könnten, wenn die Fahrer, die über 0.8‰ Alkohol im Blut haben, vom Fahren abgehalten werden könnten.
    (Quelle: The New York Times, 21.10.07)
    24.10.2007
    Der US-Staat Wisconsin hat ein hartnäckiges Alkoholproblem. Seit über 10 Jahren hat Wisconsin die zweifelhafte Ehre, die Nation im Binge Drinking und in der Zahl der erwachsenen Alkoholkonsumenten anzuführen. Eine neue Studie der University of Wisconsin (UW) Population Health Institute meldet, dass Wisconsin auch die höchsten Zahlen von Alkoholkonsum bei Minderjährigen und Alkoholkonsum unter Highschool-Studenten (49%) aufweist
    (Quelle: Join Together, 18.10.07)
    24.10.2007
    Betrunken bei der Entgegennahme einer Auszeichnung für gutes Benehmen. Der frühere Star der neuseeländischen Liga, Henry Paul, torkelte, sich an eine Pint Bier klammernd auf die Bühne von "Old Trafford" dem Heim von Manchester United, um für seinen Harlequins League Club eine Auszeichnung für gutes Benehmen entgegenzunehmen. Nachdem er dreimal zu seiner Dankesrede angesetzt hatte, wurde er vom Zeremonienmeister weggeführt. Dabei gab er die Trophäe im Vorbeigehen einem Kellner und sagte: "Hier, Sie können das haben."
    (Quelle: THE PRESS, Christchurch, NZ, 12.10.07)
    24.10.2007
    Alkohol beim Rugby World Cup in Frankreich/England. Ca 1500 Fans begrüssten auf dem Internationalen Flughafen von Christchurch (Neuseeland) 17 All Blacks (So nennen sich die Nationalspieler), die vom Rugby World Cup in Europa zurückgekehrt waren, wo sie den Viertelfinal gegen Frankreich verloren hatten. Doug Howlett war in England zurückgeblieben. Er trank mit Teamkameraden und neun Mitgliedern des Management Teams in der London Bar, wo eine Rechnung von £12500 aufgelaufen war, bevor er von der Polizei verhaftet wurde, weil er anschliessend zwei Autos demoliert hatte. Später veröffentlichte er ein Video-Statement, worin er sich bei seinen Freunden, der Familie, dem Neuseeländer Publikum, den Rugby Fans und seinen Teamkameraden entschuldigte. "Alkohol war im Spiel und dies ist keine Entschuldigung," sagte er. (Quelle: THE PRESS, Christchurch, NZ, 12.10.07) 23.10.2007
    Fahren in angetrunkenem Zustand in Neuseeland. Vier Personen starben und der betrunkene Fahrer kann sich nicht erinnern. Er hatte einen Alkoholgehalt von 2.27‰ im Blut. Die legale Höchstgrenze ist 0.8‰. Der Unfall geschah am 23.6.06 und der Fall wird jetzt am Gericht in Wellington verhandelt.
    (Quelle: THE DOMINION POST, Neuseeland, 10/02/07)
    23.10.2007
    Der Alkoholmissbrauch bei den australischen Aborigines. Einflussreiche Aborigines haben zum Widerstand gegen die von der Regierung geplanten Massnahmen gegen den Kindsmissbrauch, die Verwahrlosung und den Alkoholmissbrauch aufgerufen. Sie nennen diese "Völkermord".  (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.9.07) 23.10.2007
    Mittelstufen-Schüler in Nord-Carolina, USA werden Medienerziehung in Bezug auf Alkohol erhalten. Die neue staatliche Initiative bringt Medienerziehung zu Alkoholreklame und andern Medien, die für den Alkoholkonsum Jugendlicher werben. Das Programm, genannt "Media Ready", beinhaltet 10 Schullektionen. Es wurde diese Woche von der First Lady Mary Easley und den U.S. Surgeon General Kenneth Moritsugu vorgestellt.  Quelle: Join Together, 14.9.07)
    Raleigh News & Observer, 9/12/07
    17.09.2007
    EU-Forum zur Bekämpfung der Alkoholschäden. Die EU veröffentlicht Materialien zur Anfangsphase des Forums.
     07/06/2007   HTML:  EN  FR  DE  EL
    17.09.2007
    NIH gewinnt zwei Emmy-Auszeichnungen für das "Abhängigkeits-Projekt" Zwei Institute des National Institutes of Health (NIH), USA, wurden mit dem prestigeträchtigen Governors Award von der Academy of Television Arts and Sciences für ihre Arbeit mit HBO am Abhängigkeits-Projekt geehrt. "Abhängigkeit" ist eine 14-teilige TV-Doku-Serie und Multimedia-Initiative über die Wissenschaft der Abhängigkeit, ihre Behandlung, Genesung und ihre Kosten für Familien und die Gesellschaft. (Quelle: Medical News Today, 16.9.07 Join Together, 18.9.07 17.09.2007
    Jugendliche und Alkohol Viel Trinken? Wie uncool!

     

    Blaulicht und Martinshorn begleiten den 16-jährigen Sven in die Klinik. Tequila bis zum Umfallen war bei einer "Flatrate-Party" angesagt. Die gesundheitlichen Gefahren des exzessiven Alkoholkonsums sind den Kids nicht bewusst. Aber nicht nur Jugendliche, auch Erwachsene unterschätzen leicht die Wirkung starken Trinkens. Die Welle der Alcopops ist abgeebbt und auch Hasch, Kokain und Ecstasy sind nicht mehr angesagt. Dafür haben die Kids ein neues "Hobby": Flatrate-Saufen und Koma-Trinken ist angesagt. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 17.9.07)  Medical Tribune, MTPub, Ausgabe 04 / 2007 S.10
    Kommentar: Guter Artikel mit ziemlich umfassender Darstellung. Auch auf Schweizer Verhältnisse anwendbar.
    17.09.2007
    Die A.N.P.A.A. in Frankreich gewinnt ihre Klage für eine einstweilige Verfügung gegen Heineken Die Association nationale de prévention en alcoologie et addictologie hatte geklagt, weil Heineken illegale Werbung bei der Rugby-Weltmeisterschaft betrieben hatte. (siehe 6.9.07)
    Pressemitteilung der A.N.P.A.A.
    L'A.N.P.A.A. Newsletter bestellen
    14.09.2007
    Pernod Ricard Deutschland etikettiert Warnhinweis für schwangere Frauen. Der Spirituosenhersteller von Getränken wie Ramazzotti, Chivas Regal oder Havan Club bedruckt als erster der großen Vermarkter von Spirituosen in Deutschland freiwillig seine Produktetiketten mit einem entsprechenden Piktogramm. Auf der einfachen Grafik ist die durchgestrichene Silhouette einer schwangeren Frau beim Trinken zu sehen. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 14.9.07)  
    Monsters and Critics, 12.9.07
    14.09.2007
    Der Stadtrat von Chaska, Minn., USA genehmigte einstimmig eine Social Host Ordinance. Diese Vorschrift erklärt als illegal, absichtlich Minderjährigen eine Gelegenheit zum Alkoholkonsum zu geben. "Es gibt eine Lücke im Gesetz," sagte der Polizeichef von Chaska, Scott Knight. "Das Gesetz schweigt dazu und wir brauchen eine Möglichkeit, dies anzugehen." Chaska ist die erste Gemeinde in Minnesota, die diese Bestimmung einführt. (siehe am 27.7.07)
    (Quelle: Join Together, 12.9.07)    
    13.09.2007
    Russland ertrinkt im Alkohol.
    Noch nie in der tausendjährigen Geschichte Russlands tranken so viele Russen so viel Alkohol
    Mehr Russen als je zuvor trinken sich zu Tode. Forscher sehen Alkoholismus als grösstes Problem des Landes, aber die Therapievorschläge liegen weit auseinander. Kurzfristig führt der Weg ins trockene Leben nur über eine Radikalkur wie jene, die der Ex-Alkoholiker Michail Morosow anbietet. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 13.9.07)   espace.ch, 13.9.07
    13.09.2007
    Der EU-Gesundheits-Newsletter ist da. Das EU-Gesundheitsportal begann letzte Woche mit der Herausgabe des neuen Newsletters. Er soll europäische Bürger besser informieren, was auf dem Gebiet der Gesundheit in Europa und international läuft. Hier bestellen: http://health.europa.eu/newsletter/1/newsletter_de.htm 13.09.2007
    Alkohol am See ist in Konstanz wieder erlaubt.
    Vor zwei Monaten wurde das Alkoholverbot an der Seestraße erlassen. Anfang September ist es ausgelaufen. Das städtische Bürgeramt, die Polizei und das Jugendamt bezeichnen das Verbot als Erfolg. Dabei wissen sie nicht mal genau, weshalb es so erfolgreich war. Mit dem Alkohol- und Glasverbot habe man ein Zeichen setzen wollen, sagte Hans-Rudi Fischer, der Leiter des Bürgeramtes. Insgesamt habe sich diese Maßnahme ausgezahlt, die Situation habe sich beruhigt. Nun gehe es darum, das Thema Jugend und Alkohol "jenseits der Seestraßenproblematik" zu bearbeiten. Es sei erschreckend, wie viele Jugendliche sich eine Party ohne Alkohol nicht vorstellen können. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 11.9.07)  suedkurier.de, 8.9.07
    11.09.2007
    Verbot von Alkohol-Verbilligungs-Aktionen in Schottland geplant. Die Schottische Regierung zieht in Betracht, "two-fer" Spezialaktionen und andere Verbilligungs-Aktionen bei Alkoholika in Schnapsläden zu verbieten, als Teil eines Planes, das Rauschtrinken zu vermindern. (Quelle: Join Together, 10.9.07)                      Financial Times, 5.9.07 11.09.2007
    Online-Alkohol-Tests vor dem Eintritt in die Universität. Studienanfänger der Cornell-Universität (USA) müssen vor dem Eintritt auf den Campus einen Online-Präventions-Kurs absolvieren. Cornell ist eine von über 1000 Colleges, die von ihren Studenten Online Kurse über die Gefahren des Alkoholkonsums verlangen.
    (Quelle: Join Together, 10.9.07)       CNN, 5.9.07
    11.09.2007
    Südafrikanische Universitäten melden, der Alkoholmissbrauch unter Studenten habe alarmierendes Ausmass. Sie wenden nun drastische Massnahmen an, wie den Ausschluss von Studenten, die sich schlecht benehmen oder verhängen harte Bussen. Alkoholkranke Studenten müssen sich beraten lassen oder werden bei Verweigerung ausgeschlossen.  (Quelle: Harvard World Health News, 6.9.07)
    Sunday Times, 6.9.07
    06.09.2007
    In England hat sich der Alkoholkonsum der 11-13-Jährigen in 5 Jahren verdoppelt. Fast 1 von 10 trinkt mehr als 10 Drinks pro Woche, gemäss einem Bericht des NHS (Regierungsstelle.) Fachleute sagen, Alkohol sei lächerlich billig, zu leicht erhältlich und vor allem Mädchen würden in gefährlichen Mengen trinken. (Quelle: Harvard World Health News, 6.9.07)
    Guardian Unlimited, 1.9.07
    06.09.2007
    In Wisconsin, USA wird ein Pilotprogramm an 20 Kliniken ausprobiert. Mit dem vom Bund finanzierten und vom Staat verwalteten Programm sollen die Alkoholprobleme bekämpft werden, die in Wisconsin gravierend sind. Das Programm sei einfach und effektiv bei der Früherkennung von risikoreichem oder schädlichem Suchtmittelmissbrauch, wie zahlreiche Studien belegen. (Quelle: Join Together, 5.9.07) 06.09.2007
    Heineken Bier ist Sponsor an der Rugby-WM in Paris, 7.9.-20.10.07

    Die französische Präventions-Institution A.N.P.A.A. klagt dagegen vor Gericht:
    AUDIENCE MARDI 11 SEPTEMBRE 2007 A 15H, DEVANT LE PREMIER VICE PRESIDENT DU TRIBUNAL DE GRANDE INSTANCE DE PARIS, M. RAINGEARD DE LA BLETIERE.
    Communiqué de presse du 6 septembre 2007

    06.09.2007
    In Stuttgart sollen Massnahmen ergriffen werden. Auf Spielplätzen sowie in Bussen und Bahnen soll Alkohol verboten werden, beantragen die Gemeinderatsfraktionen der CDU und der Grünen jetzt förmlich. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 06.9.07)   Stuttgarter Nachrichten online, 6.9.07 06.09.2007
    Volvo Alcoguard wird künftig als Alkohol-Kontrolle in Fahrzeuge integriert Als erster Autohersteller weltweit präsentiert Volvo ein eigenes Kontrollsystem zur Senkung alkoholbedingter Unfälle im Straßenverkehr. Alcoguard ist vollständig ins Fahrzeug integriert, arbeitet mit modernster Brennstoffzellen-Technologie und zeichnet sich durch seine hohe Bedienerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit aus. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 06.9.07)   
    autosieger.de, 6.9.07
    06.09.2007
    In Hawaii, Rhode Island, South Carolina and Wisconsin ist Alkohol ein bedeutender Faktor im Verkehr. Mehr als die Hälfte der Verkehrstoten dort stehen in Verbindung mit Alkohol, gemäss einem neuen Bericht der National Highway Traffic Safety Administration.
    (Quelle: Join Together, 5.9.07)  

     

    06.09.2007
    Marin Institute News - September 2007

     

    Aus dem Inhalt: - Alcoholic Energy Drinks -- AG Support, An Expert Opinion
    - One Step Forward, One Step Back in Youth Marketing
    - Action Alert: Tell Congress to Oppose Industry Bills to Slash Beer Taxes

     

    06.09.2007
    In Litauen galt am Samstag per Gesetz ein 24-stündiges Verkaufsverbot für Alkohol Mit diesem symbolischen Projekt sollte gegen den weit verbreiteten Missbrauch von Bier, Wein und Schnaps angegangen werden. Die Massnahme wurde strikte umgesetzt. In Geschäften wurde kein Alkohol verkauft, auch Restaurant- und Barbesucher erhielten keinen.
    (Quelle: Google Alcohol-Alert, 02.9.07)   
    (Quelle: Basler Zeitung)  
    Kommentar:
    Ein solcher Problem-Wahrnehmungstag könnte auch uns nicht schaden.)
    06.09.2007
    Die Folgen des Dop-Systems in Südafrika   (Quelle: Tages-Anzeiger, 05.09.07) In einem grossen Artikel wird beschrieben, wie heute in Südafrikas Weingebieten die Menschen an Alkoholismus leiden, nachdem zweieinhalb Jahrhunderte lang die Arbeiterinnen und Arbeiter ihren Lohn zum Teil in Natura, d.h. in billigem Alkohol, erhalten hatten. Auch heute noch wird der Arbeiterlohn zu einem beträchtlichen Teil in Alkohol umgesetzt, mit gravierenden Folgen.
    Kommentar: Gut recherchierter Artikel. Südafrika ist zum Glück so weit weg. Da wird es kaum jemand in den Sinn kommen, Parallelen zur Schweiz zu ziehen.
    06.09.2007
    CDU-Nachwuchs in Griesheim, D wirbt mit günstigem Likör – „Unglücklich gelaufen“ leer Die Junge Union organisierte beim jüngsten Weinfest der CDU eine Party für junge Leute. Sie überliessen die Werbung dem Wirt, der mit dem Likörgetränk „Pfläumchen“ zum Preis von einen Euro warb. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 02.9.07)  Echo-online.de, 1.9.07 03.09.2007
    Unfallgefahr auf Seen und Kanälen steigt auf Brandenburgs Gewässern.
    Schon zwei Tote in diesem Jahr. Kollisionen auf überfüllten Gewässern. Es wird immer enger und damit auch gefährlicher. Nicht selten spielt dabei Alkohol eine Rolle. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 1.9.07)  Welt.de online, 31.8.07
    03.09.2007
    Auch Luxemburg kennt das Alkoholproblem bei Jugendlichen. Im Beisein von Gesundheitsminister Mars di Bartolomeo stellten die Verantwortlichen des Syndicat Intercommunal De Réidener Kanton ihre Kampagne zur Bekämpfung des Alkoholismus bei Jugendlichen vor.  (Quelle: Google Alcohol-Alert, 28.8.07)   Tageblatt.lu, 27.8.07 28.08.2007
    In Oberösterreich begehen jeden Monat 480 Jugendliche ein Verbrechen. Die Dunkelziffer sei viel höher. Oft ist Alkohol im Spiel. Nun ist Prävention angesagt. Vor den vielfältigen Gefahren des Alkohols warnt auch LAbg. Anton Hüttmayr, Präsident des oö. Zivilschutzverbandes: „Der Alkohol löscht den Menschen aus, das Rechtsempfinden schwindet. Wir dürfen nicht wegsehen und müssen der Jugend helfen.“ (Quelle: Google Alcohol-Alert, 23.8.07) Neues Volksblatt 27.08.2007
    Wein im Risotto führt in der Türkei zur Staatskrise. Dem Interims-Innenminister wurde von einem Provinz-Gouverneur in einem Restaurant Risotto aufgetischt, das Wein enthielt. Als der Minister dies nachher erfuhr, verliess er das Restaurant wütend. Der Gouverneur wurde aus seinem Amt entfernt. Darauf grosse Diskussion im Land. Der Weingenuss ist im Islam verboten, aber die Türkei kennt die Trennung von Staat und Religion.
    (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.8.07)
    27.08.2007
    China hat seine Bierproduktion gesteigert. Sie wurde in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Produktion 2006: ca 350 Mi. hl, fast 15% mehr als im Vorjahr. (Quelle: Tages-Anzeiger, 25.8.07) 27.08.2007
    Rechte Gewalt an Weinfest in W-Deutschland Am selben Wochenende wie beim Übergriff auf 8 Inder in Sachsen sind in Guntersblum bei Mainz zwei Afrikaner angegriffen worden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 25.8.07)
    Kommentar: Alkohol plus Nazi-Ideologie ergibt eine brisante Mischung. (Auch an Schweizer Festen)
    27.08.2007
    Südafrika hat eine umstrittene Gesundheits-Ministerin

    (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.8.07)

    Sie ist eine von Präsident Mbeki sehr geschätzte Mitstreiterin aus der Zeit des Freiheitskampfes. Nur so ist zu erklären, dass sie noch im Amt ist. Bekannt wurde sie durch ihre unhaltbaren Ansichten zur Aids-Prävention. Als sie krankheitshalber ausfiel, nutzte ihre Stellvertreterin die Gelegenheit, die Aids-Bekämpfung zu verbessern. Deshalb ist sie nun entlassen worden. Von der Ministerin wird gesagt, sie hätte eine Lebertransplantation erhalten und vor und nachher heftig weiter Alkohol konsumiert. Auch hätte sie die Warteliste umgehen können. Economist.com, 16.8.07 24.08.2007
    Wohin Alkohol am Dorffest auch führen kann. In Sachsen, D endete ein Dorffest in einer wilden Verfolgungsjagd von ca 50 jugendlichen Deutschen gegen 8 Inder, die mittanzen wollten. 8 Inder, 4 Angreifer und 2 Polizisten wurden verletzt. Ob Fremdenfeindlichkeit ein Rolle gespielt habe, werde abgeklärt. Alkohol habe wohl eine Rolle gespielt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 21.8.07)  Basler Zeitung, 20.8.07, und  22.08.07 24.08.2007
    Disco in Nürnberg, D wurde zu Recht wegen billigem Alkohol geschlossen.

    Discotheken mit Alkohol-Billigangeboten darf der Betrieb untersagt werden. Dies entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einem am Mittwoch bekanntgegebenem Eilbeschluss. Damit wurde die Beschwerde eines Nürnberger Discothekenbetreibers gegen die vorangegangene Entscheidung eines Verwaltungsgerichts zurückgewiesen (Az. 22 CS 07.1796). Nach Auffassung des Gerichts kann die Abgabe von beliebig vielen alkoholischen Getränken zu sehr niedrigen Preisen - einer „Flatrate“ - „eine tatsächlich wirksame Ermunterung junger Erwachsener zum Alkoholmissbrauch darstellen“. Das Verbot stelle „eine geeignete und verhältnismäßige Maßnahme“ dar. Der Club hatte Hochprozentiges ab 50 Cent angeboten. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 23.8.07)
    Kölner Stadtanzeiger online, 22.8.07

    23.08.2007
    29 Generalstaatsanwälte der USA sind der Ansicht, alkoholische Energy-Drinks gefährden Gesundheit und Sicherheit der Jugend Amerikas. Gerade kurze 2 Wochen nachdem das Marin Institute "Alcohol, Energy Drinks, and Youth: A Dangerous Mix" veröffentlichte, um einen beängstigenden Trend beim Marketing alkoholischer Getränke in Richtung Jugend zu dokumentieren, haben die Generalstaatsanwälte von 29 US-Staaten heute in einem gemeinsamen Brief die alkoholischen Energy-Drinks verurteilt.
    (Quelle: Marin Institute, 20.8.07)
    21.08.2007
    Obligatorische Alkoholtests bei Verkehrsunfällen vom höchsten Gericht in Main, USA akzeptiert. Der Maine Supreme Judicial Court unterstützte mit 4:2 Stimmen eine staatliche Bestimmung, wonach Fahrer, die in einen tödlichen Unfall mit Motorfahrzeugen verwickelt sind, einem Bluttest betr. Alkohol und andern Drogen zu unterziehen sind.  (Quelle: Join Together, 17.8.07)    Associated Press, 15.8.07   21.08.2007
    Konferenz über den Einsatz von technischen Hilfsmitteln zur Prävention von Alkohol am Steuer. Am 19./20. Juni fand in Albuquerque, USA ein Symposium über den Einsatz von Alkohol-Sensoren bei Auto-Lenkern statt. In den USA sterben jährlich 13'000 Menschen und werden eine halbe Million bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen verletzt. Der Einsatz der Geräte würde viele Unfälle vermeiden. (Quelle: Join Together, 16.6.07 Pacific Institute for Research and Evaluation (PIRE)
     Calverton, MD 2
    21.08.2007
    Gepanschter Wein aus Italien. In Deutschland wurde in drei Wein-Proben Glyzerin entdeckt. Die verbotene Substanz sei in mindestens drei Bundesländern im Handel. Gegenwärtig werden noch 79 Proben untersucht, die 40'000 Liter Wein repräsentieren.  (Quelle: NZZ, 18.8.07)
    Kommentar: Zum Wohl!
    20.08.2007
    Härtere Massnahmen in Pennsilvanien, USA beim ersten Fall von Alkohol am Steuer gefordert. Seit 2003 müssen Mehrfachtäter in ein kleines Gerät blasen, das mit einem Zündschloss verbunden ist, bevor sie fahren können. Nun sagt eine Gruppe von Senatoren, dies sollte bereits bei Ersttätern eingeführt werden, wie es bereits in 15 andern Staaten praktiziert wird.
    (Quelle: Harvard World Health News, 16.8.07    The Philadelphia Inquirer, 15.8.07
    17.08.2007
    Britische Minister ziehen höhere Alkoholsteuern in Betracht. Der Mord an einem Familienvater mit drei Kindern durch eine Bande von vier Jugendlichen von 15-18 Jahren hat in Englands Medien und bei Behörden grosse Wellen geworfen. (Siehe auch gestriger Eintrag.) Als eine der ersten Amtshandlungen hat die neue Regierung Brown mehrere  Untersuchungen in Auftrag gegeben: Die Öffnungszeiten rund um die Uhr in Pubs, die Zusammenhänge zwischen Preise, Werbung und Schäden, die durch Alkohol verursacht werden und die Wirksamkeit der Standards von sozialer Verantwortung der Alkoholindustrie als Beitrag zur Reduktion der Alkoholschäden. Quelle: Harvard World Health News, 16.8.07
    The Independent, 16.8.07 
    17.08.2007
    Ruf nach Mindestalter 21 in England. Ein führender Polizeibeamter verlangt die Erhöhung des Mindestalters in England auf 21 und ein Verbot des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit. "Alkohol ist zu billig, zu leicht erhältlich und zu stark. Jugendliche können nicht mit ihm umgehen," sagte Peter Fahey, Chief Constable der Cheshire Polizei. Das jetzige Mindestalter ist 18, aber auch dieses ist in vielen Fällen locker gehandhabt. (Quelle: Join Together, 15.8.07)    BBC, 15.8.07     The Independent, 16.8.07 16.08.2007
    Das Begehren, das Mindestalter in den USA auf 18 zu senken, findet Beachtung. Mehrere Staaten, z.B. Florida, Wisconsin, Vermont und Missouri, haben die Idee der Senkung des Mindestalters für Alkoholkonsum von 21 auf 18 studiert, die einige Experten vorschlagen. Die National Youth Rights Association hat eine Petition gestartet, um das Mindestalter zu senken und einige Rechtsanwälte in Missouri organisieren eine Abstimmungs-Initiative. John McCardell, früherer Präsident des Middlebury College in Vermont ist zum augenfälligsten Wortführer dieser Befürworter geworden.
    Allerdings, 77% der Amerikaner haben sich kürzlich in einer Gallup-Umfrage gegen eine Senkung des Mindestalters ausgesprochen. (Quelle: Join Together, 15.8.07)    MSNBC, 14.8.07
    Kommentar: In Europa wären mehrere Länder froh, wenn sie das Mindestalter gegen den Druck der Alkoholindustrie hinaufsetzen könnten. Besonders in England mit seiner hohen Binge Drinking Rate. Neuseeland hatte das Alter auf 18 herabgesetzt und möchte es wieder hinaufsetzen.
    16.08.2007
    Aufruf zur Aktion:
    MADD bittet dringend zu helfen, das Trinken Minderjähriger zu stoppen.
    Eines der am meisten erforschten, wirksamsten Gesetze gegen das Fahren im angetrunkenen Zustand überhaupt - das Gesetz über das Mindestalter 21 - ist unter Beschuss geraten. Gegner des Gesetzes sind im Parade Magazin, auf MSNBC und Fox News und in Zeitungen erschienen und versuchen, das Gesetz und seine Wirksamkeit zu diskreditieren.
    (Quelle: Join Together, 15.8.07)       sende diesen Aufruf an einen Freund     www.madd.org
    16.08.2007
    CALIFORNIA STATE BOARD OF EQUALIZATION (BOE) fällt historischen Entscheid: Alcopops werden als Sprirituosen besteuert. BOE, under the strong leadership of State Controller John Chiang brachten eine Prozedur in Gang, die darauf abzielt, Alcopops als Spirituosen zu besteuern, statt wie bisher als Bier. Der Entscheid wurde sofort von den Alkohol-Aktivisten und Jugendlichen der California Youth and Alcopops Coalition begrüsst, die den Wechsel mit einer Petition im letzten Herbst eingeleitet hatten.
    Marin Institute, Homepage mit Bestellmöglichkeit für Newsletter
    16.08.2007
    Die Alcopops von Bacardi werden ab 2008 nicht mehr hergestellt. Der Spirituosenhersteller Bacardi nimmt seine Alkopops vom deutschen Markt. Die Produkte "Bacardi Rigo" und "Bacardi Breezer" werden ab 2008 nicht mehr verkauft, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 15.8.07)   Stern, 14.8.07 
    Kommentar: Teilerfolg für die Sondersteuer. Leider sind die Jugendlichen auf die nicht der Sondersteuer unterliegenden Alcopops auf Bier und Weinbasis umgestiegen. Nun müsste der Gesetzgeber wieder reagieren.      Frankfurter Zeitung, 16.8.07
    16.08.2007
    Bacardi streicht 40 Arbeitsplätze in Deutschland wegen der Sondersteuer auf Alcopops
    Bacardis Renner "Rigo" fällt unter die neue Sonderbesteuerung und wird deutlich teurer.
    Der Rumhersteller Bacardi zieht aus der Sondersteuer auf Alcopops Konsequenzen und entlässt an seinem Standort Buxtehude erste Arbeiter. Experten rechnen mit weiteren Entlassungen bei anderen Herstellern.  Stern, 13.8.07
    16.08.2007
    Bei jedem dritten Unfall ist Alkohol im Spiel Die Zahl folgenschwerer Trunkenheitsfahrten steigt im deutschen Kreis Peine. 36 Prozent aller 1640 Unfälle in den ersten sieben Monaten des Jahres auf Peines Straßen sind unter Alkoholeinfluss verursacht worden. Das sind nach Angaben von Peines Polizeichef Joachim Müller vier Prozentpunkte mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – als es lediglich 1462 Mal krachte. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 14.8.07)    newsclick.de, 14.8.07
    Kommentar: Die von den Behörden daraufhin beschlossenen Massnahmen scheinen allerdings nicht geeignet, dieser Entwicklung wirksam zu begegnen. (225 000 Euro für den Ausbau von Radwegen, Verkehrserziehung und Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Verkehrssicherheit)
    14.08.2007
    Amerikanische Amtsstelle schlägt obligatorische Inhalte für Alkohol-Etiketten vor. Das U.S. Treasury Department's Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau reagiert auf Aufrufe von Präventions- und Konsumentengruppen und schlägt neue Regeln vor. Dies würde verschiedene Informationen auf den Etiketten bringen, z.B. Alkoholgehalt, Inhaltsgrösse, Anzahl Ausschankgläser und Ernährungsangaben. (Quelle: Join Together, 10.8.07)   Neue Regeln, 31.7.07 14.08.2007
    Die Chinesen konsumieren für fast 60 Mia.$ Alkohol. Das sind 20% des weltweiten Alkoholkonsums. (59.5 Mia.$ im Jahr 2006.
    (Quelle: Join Together, 10.8.07)       Bloomberg, 9.8.07 
    14.08.2007
    In Berlin werden Touristen auf Schnapstouren abgefüllt. Für 16 - 20 Franken werden "Pub Crawls" angeboten. Sie beinhalten einige freie Drinks, Club Eintritt und die Führung von einer Bar zur andern. Foto: Die Fremdenführerin kippt der jungen Touristin den Likör eigenhändig mit dem Fläschchen in den Rachen. In England und Australien seien diese Touren verbreitet. In Berlin aber viel billiger.
    Kommentar: Wie lange geht es wohl, bis die Polizei einschreitet? Siehe hier unsere Meldung vom 27.6.07 zur Pressemitteilung der deutschen Regierung:
    Mit einer Pressemitteilung macht sie darauf aufmerksam, dass das Abgeben von Alkohol an Betrunkene verboten ist. Flatrate Parties seien eine Einladung dafür und deshalb nicht gestattet.
    Pressemitteilung, 6.6.07
    13.08.2007
    Wodka soll in Russland teurer werden. Weil immer mehr Getreide und Mais für Biotreibstoffe verwendet werde, soll Wodka um 20-25% teurer werden. Das könnte für die Lebenserwartung der Russen nur förderlich sein; sie liege bei 58 Jahren. (Quelle: NZZ, 11.8.07)
    Kommentar: Der NZZ-Berichterstatter in Moskau kennt offenbar die regulierende Wirkung >target="_blank"der Preisgestaltung bei Alkoholika. Erfreulich. Die Schweiz sollte mehr davon Gebrauch machen.
    13.08.2007
    In Italien wurden zum Ferienbeginn die Verkehrsbussen erhöht. Vor allem soll gegen alkoholisierte Fahrer vorgegangen werden. Es gilt die 0.5‰-Grenze. Über 0,8‰ kann es Bussen bis 6000€, Fahrverbot bis zu 2 Jahren und Gefängnis bis zu 6 Monaten geben. (Quelle: NZZ, 8.8.07) 11.08.2007
    In Neuseeland sind Maori-Kinder häufig Opfer von Missbrauch. Jede Woche stirbt ein Kind an den Folgen von Missbrauch oder wird schwer verletzt. Meistens sind es Eingeborene, d.h. Maori-Kinder. Jetzt wird die Öffentlichkeit aufmerksam. Die Übergriffe würden oft durch den Konsum von Alkohol und Drogen ausgelöst. Das Problem finde sich vor allem in armen Gemeinden, wo besonders viele Maoris lebten. Pro Jahr würden die Behörden 30'000 Familien wegen Verdachts auf Kindsmissbrauch untersuchen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.8.07) 11.08.2007
    Jugendliche versammeln sich im Einsatz gegen Alcopops in Kalifornien. Am 13.8.07 treffen sie sich vor den Büros der Parlamentarier in Sacramento, USA um dem California State Board of Equalization Tausende von Postkarten abzugeben, die zur Neuklassifizierung von Alcopops als Spirituosen statt Bier aufrufen.  Pressemitteilung Marin Institute, 11.8.07 11.08.2007
    Binge Drinking bedeutet grosse gesundheitliche Gefahr für England. Die Vorliebe der Briten für Rauschtrinken, gefördert von der Pub-Kultur, bei der ein nächtlicher Ausgang bedeutet, noch rasch viel Alkohol einzukaufen, bevor der Pub schliesst, könnte innert zwei Jahrzehnten zu einer Lebererkrankungs-Epidemie führen, wenn nicht die Briten lernen, verantwortlicher mit Alkohol umzugehen, warnen Experten. Während die Zahlen für Leberzirrhose überall sonst in der westlichen Welt sinken, stiegen sie in England in den letzten zwei Jahrzehnten dramatisch: England und Wales, Männer, 1987 8.3 Tote pro 100'000 Einw.; 2002 17.5 Tote; Schottland 1987, Männer, 16.9 Tote, 2002  45.2 Tote pro 100'000 Einw. (Quelle: Harvard World Health News, 8.8.07)        The Houston Chronicle, August 7, 2007 10.08.2007
    Breite Front gegen Regressvorstoss in Österreich. Sollen Wirte und Eltern für junge Koma-Trinker zahlen? Der Vorschlag aus Oberösterreich stößt nicht nur bei der Gesundheitsministerin auf Ablehnung. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 10.8.07) 
    Die Presse.com, 9.8.07        OE1-ORF.at, 9.8.07
    10.08.2007
    Rauchen und Alkoholkonsum sind mitschuldig an den steigenden Krebsraten in England. Die Zahlen einer Anzahl Krebsarten sind in den letzten Jahren in England dramatisch angestiegen, und Gesundheitsbehörden geben die Schuld für diesen Trend der Wahl schlechten Lifestyles. Die BBC berichtete am 9.8.07, dass die englische Krebsforschung sagte, dass Mundkrebs-Zahlen um 25% im letzten Jahrzehnt angestiegen seien, vor allem wegen Rauchen und Alkoholkonsum. (Quelle: Join Together, 9.8.07) 10.08.2007
    NAADAC und NAATP verbinden ihre Kräfte in Washington, D.C. und national. Diese zwei grossen Organisationen, die Suchtberater und Rehabilitations-Institutionen repräsentieren, NAADAC, the Association for Addiction Professionals, und the National Association of Addiction Treatment Providers (NAATP) wollen gemeinsam Lobbying-Personal und eine vollamtliche Parlamentsverbindung finanzieren. (Quelle: Join Together, 8/9/07) 10.08.2007
    Alkohol- und Drogentests auch zu Wasser in Italien.

     

    Italien will Alkohol- und Drogentests auch auf dem Wasser einführen.
    Die Küstenwache kann demnach Bootsfahrer Alkohol- und Drogen-Kontrollen unterziehen. Fahrern, die positiv getestet werden, droht bis zu einem Jahr Haft, berichtete die römische Tageszeitung «Il Messaggero» am Mittwoch. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 9.8.07)  NZZ online, 9.8.07.
    09.08.2007
    Senkt die Promillegrenze, verlangt die Britische Ärztegesellschaft in Wales Führende Ärzte in Wales, GB, erneuerten ihren Aufruf für eine Senkung der Promillegrenze im Verkehr. Der Aufruf des Ärzteverbandes BMA erfolgt im Rahmen der Aufklärungsaktion der Polizei in allen 43 Polizeiabteilungen in England und Wales zu Alkohol und Drogen im Verkehr. Die BMA verlangt die Reduktion der Promillegrenze von 8 auf 5‰. (Quelle: Medical News Today, 7.8.07) 09.08.2007
    Das amerikanische Justiz-Departement vergibt $17 Mio., damit die Staaten den Alkoholkonsum Minderjähriger bekämpfen. Das Office of Justice Programs kündigte am 2.8.07 an, dass die Bundesstaaten damit die Jugendschutz-Gesetze durchsetzen sollen.
    (Quelle: Join Together, 3.8.07)

     

    08.08.2007
    CAMY, USA berichtet, dass weniger Jugendliche der Alkoholreklame in Magazinen ausgesetzt war. Das Center on Alcohol Marketing and Youth (CAMY), ein "Industrie-Wachhund", sprach seltenes Lob aus gegenüber Alkoholfirmen, weil die Jugendlichen in den Jahren zwischen 2001 und 2005 von 49% weniger Alkoholreklame in Magazinen betroffen waren. Damit hielten sie ihren Standard ein, der allerdings halbiert werden sollte. (15 statt 30% jugendliche Leser)  (Quelle: Join Together, 3.8.07) 08.08.2007
    AFL Kicking Goals On Alcohol, Australia Die Australische Drug Foundation applaudiert der  Australian Football League für ihre Pläne, das unmässige und Binge Trinken seiner Spieler zu bekämpfen, während und ausserhalb der Saison.
    (Quelle: Google Alcohol-Alert, 6.8.07)   Medical News Today, 5.8.07
    08.08.2007
    Finnland verteuert Alkohol
    Der finnische Finanzminister Jyrki Katainen hat dreieinhalb Jahre nach der Senkung der Alkoholsteuern deren Wiederanhebung angekündigt. Laut seinem Vorschlag für das Budget 2008 sollen dabei die Abgaben auf den Verkauf harter Getränke um 15 Prozent, jene auf Bier und Wein um jeweils 10 Prozent erhöht werden. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 2.8.07)  (DiePresse.com, 02.08.07)
    08.08.2007
    Eisläufer mit Alkohol am Steuer
    Der japanische Eiskunstläufer Nobunari Oda ist wegen Alkohol am Steuer von seinem Verband für ein Jahr gesperrt worden. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 2.8.07)  Sport1.at, 2.8.07
    07.08.2007
    Die deutsche Regierung erwägt generelle Null-Promille-Grenze. Nach dem Inkrafttreten des Alkoholverbots für Fahranfänger am 1.8.07 denkt die Bundesregierung darüber nach, ein generelles Alkoholverbot am Steuer einzuführen. Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing sagte, eine umfassende Null-Promille-Regel sei denkbar. Ein generelles Alkoholverbot am Steuer sei das Konsequenteste. Allerdings wolle man zunächst Erfahrungen mit den neuen Vorschriften für junge Fahrer abwarten.   (Quelle: Google Alcohol-Alert, 2.8.07)  Spiegel online, 1.8.07 06.08.2007
    Die EU veröffentlicht den Schlussbericht des Projekts "Elisad" Health determinants: 2004 funded projects
    Elisad Internet Gateway: A qualitative resource for European web sites on drugs, alcohol, tobacco and other addiction Final report
    Kommentar: Dies ist ein von der EU finanziertes Projekt der Univ. Bremen, das es ermöglichen soll, die relevanten Webseiten zu den Themen
    Drogen, Alkohol, Tabak und andere Abhängigkeiten zu finden. Sie werden kurz vorgestellt. (Wir sind dabei.)
    06.08.2007
    Die Deutsche Brauer-Verbandspresse regt sich über einen Artikel im "Focus"  auf. Sie schreibt: FOCUS fällt ins Sommerloch / Recherche der Zeitschrift FOCUS zum Thema Alkohol einseitig und kanalisierend.  (Quelle: Google Alcohol-Alert, 31.7.07)     Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB, 31.7.07)                     Focus online, 30.7.07        (Harvard World Health News, 1.8.07)  BBC News, 30.7.07 
    Medical News Today, 31.7.07
    Kommentar: 
    Der Focus-Artikel handelt von einer neuen grossen Untersuchung über Alkohol und Darmkrebs. Der Brauer-Kommentar wurde wahrscheinlich ohne genaue Kenntnis des Focus-Artikels geschrieben. Er enthält die altbekannten Beschönigungen. 
    06.08.2007
    Letzte Woche veröffentlichte das Marin Institute in Kalifornien ihren bahnbrechenden Bericht zu Alcopops.

    Anlass war eine Veranstaltung in San Francisco mit vielen Experten und Politikern und Medienvertretern. Der Bericht "Die Kosten von Alcopops für die Jugend und Kalifornien" und die Veranstaltung waren Teil einer grösseren Anstrengung vieler Gruppen, das California Board of Equalization (BOE) zu ermutigen, Alcopops korrekt zu besteuern. (Nicht wie Bier sondern als Schnaps)  The Cost of Alcopops to Youth and California

    01.08.2007
    Österreich meldet mehr Alkoholunfälle Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, ist laut Verkehrsclub Österreich österreichweit wieder gestiegen. Das Burgenland macht eine Ausnahme.  
     (Quelle: Google Alcohol Alert, 27.7.07)
             ORF.at
    01.08.2007
    Die EU hat ein Fact-Sheet zum Alkoholproblem herausgegeben. Factsheet: Harmful Drinking 01.08.2007
    Die Stories über die Misserfolge von Rehabilitations-Kuren der Berühmtheiten schaden dem Image der Rehabilitation. Hinein und hinaus bei Rehab-Kliniken und dies in allen Medien - abhängige Berühmtheiten wie Lindsay Lohan and Britney Spears schaden dem Image von Rehab-Programmen, sagen einige Beobachter. (Quelle: Join Together, 27.7.07)

     
    30.07.2007
    Amerikanischde Bürgermeister verstehen nicht, was Abhängigkeit bedeutet. "Es überrascht nicht, dass die DPA die Bürgermeister Amerikas manipulieren konnte", schreibt Roger Morgan. "Die meisten Bürgermeister verstehen die Ursachen des Problems der Abhängigkeit nicht, sie tragen einfach die Last unseres kollektiven Versagens beim Beschützen der Jugendlichen".   (Quelle: Join Together, 25.7.07) 30.07.2007
    Die Zahl alkoholbedingter Toten auf amerikanischen Highways blieb 2005 und 2006 etwa gleich hoch. Aber die Gesamtzahl der Toten erreichte einen Fünfjahres-Tiefststand.
    (Quelle: Join Together, 25.7.07)

     

    30.07.2007
    Komitee des US-Repräsentantenhauses genehmigt starkes Gesetz. In einer historischen Wende stimmte das Komitee für Bildung und Arbeit mit 33:9 dem Addiction/Mental Health Parity Gesetz zu. Es könnte im Herbst vors Parlament kommen.
    (Quelle: Join Together, 24.7.07)

     
    30.07.2007
    Die Nationale Konferenz der Legislativen der amerikanischen Bundes-Staaten berichtet: Die Staaten haben verschiedene Massnahmen ergriffen, um dem Alkoholkonsum Minderjähriger vorzubeugen. Darunter fallen Gesetze, die Erwachsene unter Strafe stellen, die Jugendlichen Alkohol besorgen, universelle ID-Vorschriften und die Erstellung von Hotlines zum Thema Alkoholkonsum von Minderjährigen. (Quelle: Join Together, 23.7.07) 27.07.2007
    Deutscher Fussballtrainer fasst saftige Strafe für Alkohol am Steuer. Trainer Ernst Middendorp vom Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld soll wegen seiner Autofahrt unter Alkoholeinfluss 24.900 Euro Strafe zahlen.   (Quelle: Google Alcohol-Alert, 21.7.07)
    Finanztreff - Schweinfurt,Germany
    23.07.2007
    EU-Kommissarin für Konsumentenschutz sprach über Gesetzes-Revision. Am 17.7.07 sprach  Mrs Meglena Kuneva vor der Amerikanischen Handelskammer in Brüssel über die Revision der Consumer Acquis. Die öffentliche Konsultation sei abgeschlossen. Die eingegangenen 330 Antworten werden analysiert. Einige Staaten würden ihre Regeln liberalisieren, andere verstärken müssen. Die Mehrheit der Interessenvertreter sei für eine völlige Harmonisierung. Ein erster Entwurf könne frühestens im 2. Semester 2008 erwartet werden.
    Weitere Informationen: http://ec.europa.eu/consumers/cons_int/safe_shop/acquis/index_en.htm
    23.07.2007
    Gestern fand in San Francisco ein Alcopops- Rally statt Zwei Videos von 1 Minute informieren über die Ergebnisse eines Berichts.
    http://www.youtube.com/watch?v=87NkUVum1sY 
    http://www.youtube.com/watch?v=oDDN34y-jt0
    (Quelle: Marin Institute, 17.7.07)
    19.07.2007
    Jugendpolitik in Österreich: Alkohol-Jugendschutz soll Schwerpunkt werden. Jugendschutz war bis jetzt Ländersache. Nun hat die Ministerin Andrea Kdolsky am 2.7.07 die Lnadrätinnen und -Räte zum Runden Tisch geladen, wo eine Vereinheitlichung beschlossen wurde. Im Oktober soll über einen Text abgestimmt werden.   (Quelle: Google Alcohol-Alert, 17.7.07)   
    CHILLI.cc 19.7.07
    19.07.2007
    Italien will endlich Alkohol am Steuer strenger angehen. Die Regierung in Rom will Geldstrafen bis zu 2000€ und für Unfallverursacher eine Gefängnisstrafe. Auch soll mehr kontrolliert werden. Bisher gab es kaum Alkoholkontrollen. Auch soll es Warnaufschriften auf den Flaschen geben. Ein angetrunkener 24-Jähriger hatte am Samstag 3 Kinder von 6 bis 11 Jahren zu Tode gebracht und am Sonntag tötete einer, der schon dreimal den Führerschein abgeben musste, mit 1.92 Promille im Blut, eine 17-Jährige.
    Kommentar: Italiens Mühlen mahlen langsam. Es bleibt abzuwarten, ob der Mut der Regierung nicht wieder abhanden kommt, wenn die Gegner sich melden. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 17.7.07)
    Basler Zeitung online, 17.07.07   kleine Zeitung, 21.7.07
    19.07.2007
    Peter Struck, SPD hat 1971 mit einer Arbeit über „Jugenddelinquenz und Alkohol“ promoviert. Struck ist seit 1964 in der SPD. Dem Bundestag gehört er seit 1980 an. 2005 wurde er erneut zum Chef der SPD-Fraktion gewählt, der er zwischen 1998 und 2002 schon einmal vorstand.
    (Quelle: Google Alcohol-Alert, 14.7.07   Der Tagesspiegel, 14.7.07
     
     
    Österreich sei ein Tiefpreisland für Alkohol Unter den Ländern der EU hat Österreich die fünftbilligsten Preise für Alkohol. Auch bei den Lebensmitteln ist es unter den Top-Ten - der teuersten. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 14.7.07  Kurier, 16.7.07 16.07.2007
    Indien ist Zielscheibe der globalen Alkoholindustrie Drei Beispiele, die annehmen lassen, dass Indien wahrscheinlich Priorität Nr. 1 der Alkoholindustrie ist, im Bestreben neue Märkte und neue Konsumenten zu erobern.
    1. Carlsberg ist daran, sein erstes Bier in Indien auf den Markt zu bringen. Seine lokale Vertretung, South Asia Breweries, hat ihre osteuropäische Marke von Starkbier, Okocim Palone, ausgewählt, um gegen die führenden Starkbiere wie UB’s Kingfisher Strong und SABMiller’s Haywards 5000 anzutreten.  Article with more details in India Time
    2. Budweiser betritt den indischen Markt mit einem lokal produzierten Budweiser, von India Crown Beers India auf den Markt gebracht (Joint Venture). Das neue Bier wird in südlichen und westlichen Indien erhältlich sein. Stephen Burrows, CEO of Anheuser-Busch Asia Pacific Operations beobachtet, dass "der indische Biermarkt weiterhin ein gewaltiges Wachstum erfährt."

    Article in Drinks Business Review.
    3. Diageo testet in England eine neue Marketing Methode, nachher geht sie nach Indien
    Es sei eine innovative mobile Internet Marketing Initiative für die Marke Smirnoff
    .
    (Quelle: ADD Newsletter, 11.7.07)
    12.07.2007
    In den USA ist ein Gesetz in Bearbeitung, das Versicherungsleistungen bei Geistes- und Suchtkrankheiten regelt. Heute hält das House Education and Labor committee Hearings ab zum Gesetz  H.R. 1424, the Paul Wellstone Mental Health and Addiction Equity Act of 2007. Es würde bestimmen, dass bei Geistes- und Suchtkrankheiten die gleiche Versicherungsdeckung gilt wie bei andern Krankheiten in den Versicherungsplänen.
    (Quelle: AddictionAction.org, 10.7.07)
    10.07.2007
    Nissan-Navigationssystem warnt vor Alkohol am Steuer

     

    Nissan erweitert sein für den japanischen Markt entwickeltes CARWINGS-Navigationssystem im Rahmen einer breit angelegten Kampagne gegen Alkohol am Steuer um eine automatische Warnfunktion. Sie kommt seit Ende Juni in dort neu zugelassenen Modellen zum Einsatz und macht bei jedem Einschalten der Zündung auf die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr aufmerksam. Dabei operiert das System mit einer separaten Tages- und Nachtanzeige: In der Zeit zwischen 17:30 Uhr und 5:00 Uhr erscheint auf dem farbigen CARWINGS-Display 5 Sekunden lang der Schriftzug "Fahre nicht nach Alkoholgenuss!". In den hellen Stunden zwischen 5:00 und 17:30 Uhr wird im gleichen Feld der Satz "Lass uns auch heute sicher fahren!" eingeblendet. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 10.7.07)   Autosieger.de, 10.07.07    Join Together, 8/8/07 10.07.2007
    In Österreich wollen nun Bund und Länder beim Jugendschutz hart durchgreifen. Bund und Länder starten eine Kampagne nach der anderen, um das Problem Alkohol-Missbrauch durch Jugendliche in den Griff zu bekommen. Doch noch immer unterlaufen "schwarze Schafe" in Handel und Gastronomie die Bemühungen. Ein Feldkirchner Wirt muss beide Lokale zusperren. Obwohl ihm die Busse beim ersten Fall stark reduziert worden war, gab es einen weiteren Fall. Vielleicht führt ja seine Tochter die Lokale weiter! (Quelle: Google Alcohol-Alert, 10.7.07)
     Kleine Zeitung, 10.7.07
    10.07.2007
    Polizei greift bei Schülerparty durch. (Bei Worms, D) Bei Abgangsfeier der Zehntklässler wurde Alkohol auch an unter 16-Jährige ausgeschenkt
    Alkohol an Jugendliche und Sicherheitsmängel: In den frühen Morgenstunden des Samstags mussten Polizei und Ordnungsamt in Alzey eine Abschlussparty der zehnten Klassen des Gymnasiums am Römerkastell und des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums beenden. Nach Angaben der Polizei war die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr gewährleistet. Außerdem hatte eine Reihe von Jugendlichen in erheblichem Maß dem Alkohol zugesprochen. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 9.7.07)
    Main-Rheiner.de, 9.7.07
    Kommentar: Die Behörde, die die Bewilligung erteilt hat, auch zum Ausschank alkoholischer Mix-Getränke, sollte sich einige Fragen stellen.
    09.07.2007
    Aufregung um Schulschlussparty in Kitzbühel, Ö: Jugendliche dürfen dort auch Alkohol konsumieren. Jugendschutz ist an diesem Wochenende in der Gamsstadt ein heißes Thema. Die deutsche Kult-Band Liquido rockt am Freitag, 6. Juli, auf der Schulschlussparty im Sportpark und gleich nebenan lädt die freiwillige Feuerwehr von heute Freitag bis Sonntag zum Hallenfest. Alkohol wird an beiden Veranstaltungen ausgeschenkt, auch auf dem Schulfest. Geplant war allerdings, dass es auf der Schulparty nur Antialkoholisches gibt. Schulreferentin Ellen Sieberer ist überrascht von diesem Entschluss. "Das Schulfest soll Vorbildfunktion haben. Man kann auch ohne Alkohol feiern", erklärt sie auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung verärgert. Über 16-Jährige erhalten einen Kontrollbändel.
    (Quelle: Google Alcohol-Alert, 6.7.07)  tirol.com, 8.7.07
    08.07.2007
    Alkohol in 100 000 Flaschen "alkoholfreiem" Malzbier im Raum Dortmund, D Ein kräftiger Schluck aus der Flasche und der Fall war klar: Das angeblich alkoholfreie Malzbier von Vitamalz enthält Alkohol. Ca. 2,5 Prozent. Folgenschwere Panne beim Abfüllen in Dortmund. Dieses Vitamalz wird auch von Kindern getrunken. Die Flaschen sollten zurückgebracht werden.
    (Quelle: Google Alcohol-Alert, 7.7.07)    WR Westfälische Rundschau, 8.7.07
    08.07.2007
    Alkoholverbot für Fahranfänger in Deutschland ab 1.8.07 Ab dem 1. August gilt ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. Einen entsprechenden Gesetzesbeschluss des Bundestages ließ der Bundesrat am Freitag in Berlin ohne Einwände passieren. Danach gilt für alle Fahranfänger ein Alkoholverbot während der zweijährigen Führerschein-Probezeit sowie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres.  (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 7.7.07)   rp online, 6.7.07 07.07.2007
    Gesetz 346 über die Etikettierung von Alcopops kommt am 10.7.07 in die Kommission des Senats von Kalifornien. Die grosse Kammer hat das Gesetz bereits angenommen. Das Marin Institute startet eine grosse Lobby-Kampagne, damit die Senatoren bearbeitet werden, dem Gesetz zuzustimmen. (Quelle: Marin Institute Alert)  07.07.2007
    Iowa, USA: Alkohol und Bootfahren gleichbedeutend mit Gefahr. Trotzdem Gesetz verworfen. Iowa hat ein Gesetz vorbereitet betr. Bootsfahren im angetrunkenen Zustand. Bei einem Bootunglück auf dem Saylorville See im Polk County 1999 war Donna Sanders getötet worden, worauf das Parlament unter Druck geriet, ein Gesetz auszuarbeiten. In der letzten Session wurde das Gesetz, das die Promillegrenze auf 0.8‰ festlegte, vom Senat einstimmig angenommen, aber es wurde vom House verworfen. (Quelle: Harvard World Health News, 6.7.07)   DesMoinesRegister.com, 1.7.07 07.07.2007
    Neuseland: Frauen greifen zur Flasche wie Männer. Immer mehr junge Frauen nehmen gerne einen Drink, aber die sich verstärkende Rauschtrink-Kultur beginnt ihren Tribut zu verlangen. Werden die Frauen die Männer beim Alkoholkonsum überholen? Die letzte Untersuchung sagt ja, und sie spielen mit ihrer Gesundheit. Erstaunliche Zahlen zeigen, dass mehr Frauen als Männer wegen Alkoholvergiftung hospitalisiert wurden, seit das Mindestalter für Alkohol 1999 gesenkt wurde. Dies hat die Regierung unter Druck gesetzt, auf die Detailisten und Werber einzuwirken. (Quelle: Harvard World Health News, 6.7.07)  
    The New Zealand Herald, 7.7.07
    06.07.2007
    Die Gesundheit-EU startet im Sept. 07 mit einem Newsletter.
    Ab September 2007 finden Sie auf dem Portal der Europäischen Union zur öffentlichen Gesundheit einen elektronischen Newsletter. Ergänzend zu den zahlreichen auf dem Portal angebotenen Informationen möchten wir Sie in diesem Newsletter über ausgewählte Neuigkeiten und Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in Europa und der Welt informieren. (In 20 Sprachen)   Feedback und Bestellung
    06.07.2007
    Die Brauer - unsere Gründerväter? (USA) "Während viele von uns (in den USA) den 4. Juli mit Werten wie Demokratie und Freiheit von Tyrannei  assoziieren, hat sich Anheuser Busch daran gemacht, ein völlig verschiedenes Bild zu kreieren. Genau wie mit Cinco De Mayo und St. Patrick's Tag hofft der weltgrösste Bierbrauer, sich selber bei jeder Gelegenheit in die Volkskultur einzubringen. Dieses Mal hat August A. Busch IV auch unsere Gründerväter miteinbezogen." (Quelle: Marin Institute News, 5.7.07) 
    Earth Times  http://www.earthtimes.org/articles/show/news_press_release,128978.shtml
    06.07.2007
    Alkoholische Energy Drinks, der neue Renner in Amerika. Sie sind das neue Juwel in der Krone von König Alkohol. die meisten Firmen glauben, dass der Schlüssel zum Erfolg die Tatsache ist, dass sie natürlich daherkommen, mit einer neuen Technologie und sich gut für eine männliche Vermarktung eignen - zwei wesentliche Faktoren, um ein junges Publikum einzufangen. (Quelle: Marin Institute News, 5.7.07) Source: BrewBlog
    http://www.brewblog.com/brew/2007/06/talking-innovat.html
    06.07.2007
    "THE GLOBE" 1& 2 2007 ist erschienen. Hauptthema: Global developments of alcohol policies Inhalt u.a.: World Health Assembly 2007; WHO global assessment of public-health problems caused by harmful use of alcohol for 2002; Formation of a European Alcohol and Health Forum; European Youth Forum agrees a Position Paper on Alcohol Related Harm; Carcinogenicity of alcoholic beverages.
    (not yet online available)
    06.07.2007
    Die EU will die Weinüberproduktion bekämpfen. Bereits heute gibt die EU jährlich rund 500 Mio.€ für die Überschussbeseitigung aus. (Vor allem Destillation zu Rohalkohol für die Industrie. Nun sollen Rebgelände dank Prämienzahlung gerodet, Markstützungsmassnahmen abgebaut und Exportsubventionen aufgehoben werden. Die EU soll wie bisher ca 1,3 Mia. € für diesen Sektor ausgeben. Die Weinlobby kämpft natürlich bereits vehement gegen die Änderungen, so dass die endgültige Fassung der Reform noch nicht feststeht.
    (Quelle: Tages-Anzeiger und NZZ, 5.7.07)
    06.07.2007
    Aufruf der EU an solche, die Interesse haben, in der SANCO-Intessenvertreter-Dialog-Gruppe mitzumachen. Die Generaldirektion Gesundheit und Konsumentenschutz der EU-Kommission hat diesen Aufruf erlassen, der bis zum 27. Juli offen ist. Die Gruppe soll SANCO helfen, den Kontakt zu den Interessenvertretern zu verbessern. Die Teilnehmer werden nach ihrer Erfahrung Auf dem Gebiet des SANCO-Konsultations-Prozesses ausgewählt. Die Gruppe wird 20 Experten aus verschiedenen Politik-Gebieten und aus verschiedenen Mitgliedsstaaten enthalten.
    EU-Aufruf, 4.7.07
    04.07.2007
    In England hat sich die Zahl der alkoholbedingten Spital-Einweisungen innert 10 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahlen sind kürzlich von der unabhängigen Stelle für offizielle Gesundheits- und Sozialhilfe-Statistiken, the Information Centre (The IC), veröffentlicht worden.
    (Quelle: Medical News Today, 30.06.07)

     

    01.07.2007
    Ein deutscher Oberbürgermeister drückt sich um die Antwort. Bei einem Interview fragten zwei Schülerinnen den OB Kissel, was er vom Mindestalter 18 halte. Er sagte, er halte nicht viel vom Alkohol, er halte ihn für uncool.  (Quelle: Google Alcohol Alert, 1.7.07)  Wormser Zeitung/Rhein-Main-Presse, 1.7.07                          Unser Leserbrief dazu 01.07.2007
    Junger Mann, 24, raste unter Alkoholeinfluss mit Auto in Menge im Elsass: Ein Toter und 16 Verletzte. Er fuhr mit einem Beifahrer zweimal mit voller Absicht in eine Gruppe Menschen, die gegen 3 Uhr am Samstagmorgen in Berrwiller bei Mulhouse aus einem Festzelt traten. Die Innenministerin und der Staatspräsident verlangten "exemplarische" Strafen.
    Kommentar: Sport ist gesund! Und der veranstaltende Verein? Freut er sich über die guten Einnahmen im Bierzelt? Bis jetzt ist es ja mehr oder weniger immer gut gegangen und die andern machen's ja auch!        (Quelle: Basler Zeitung, 1.7.07)        Basler Zeitung, 1.7.07
    01.07.2007
    Die Eltern von "blauen" Schülern in Singen (D) erhalten von der Stadt einen blauen Brief. Die Stadtverwaltung will die Eltern schriftlich über das Verhalten ihrer alkoholisierten Kinder informieren und im Wiederholungsfall ein Bussgeld aussprechen. Dieses kann durch die Jugendlichen mit gemeinnütziger Arbeit abgegolten werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 30.6.07) 30.06.2007
    Die EU veröffentlicht Dokumente zum Europäischen Forum Alkohol und Gesundheit. Mehr als 40 Firmen und NGOs, in Beantwortung einer Initiative der Europ. Kommission, stimmten am 7.6.07 zu, aktiv zu werden, um die Bürger Europas vor dem schädlichen Gebrauch von Alkohol zu schützen. EU Kommissär für Gesundheit, Markos Kyprianou, und Vertreter der Firmen und NGOs unterzeichneten in Brüssel die Charter, mit der sie das Europäische Forum Alkohol und Gesundheit gründeten.  EU-Mitteilung mit verschiedenen Links 28.06.2007
    Alkohol vor Schulbeginn - Wörrstädter Rektor: Keine Duldung Schüler der Hauptschule in Wörrstadt, D haben nach vorliegenden Informationen in einem nahegelegenen Supermarkt bereits vor Schulbeginn am frühen Morgen alkoholische Getränke eingekauft, konsumiert und in Einzelfällen auch an unter 16-Jährige weitergereicht. Über diese Vorfälle informierte Schulleiter Gerhard Gärtner den SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann bei dessen Besuch an der Hauptschule. In diesem Zusammenhang spricht sich der Parlamentarier nun dafür aus, dass Alkohol grundsätzlich nur noch an Volljährige verkauft werden sollte. Damit reagierte Hagemann auch auf jüngste Studien, die belegen, dass Jugendliche immer früher und immer mehr Alkohol konsumierten. (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 28.6.07)  Allgemeine Zeitung, 28.6.07 28.06.2007

    Beim Sportkeglerbezirk Schwarzwald Baar, D gilt: Kein Alkohol in Sportkleidung

    Das Alkoholverbot in Sportkleidung während eines Wettkampfes wird in der neuen Spielrunde (Start 15./16. September) strenger überwacht. Bei Mehrfachvergehen können Spielsperren ausgesprochen werden.  (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 26.6.07)  Artikel im SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein: Kein Alkohol in Sportkleidung, 28.6.07 28.06.2007
    Newsletter der Drogenbeauftragten im deutschen Gesundheitsministerium Die grosse deutsche Suchtwoche - Alkohol wird darin nicht erwähnt. Eigenartig. Obwohl im Newsletter geschrieben steht:
    Schluss mit der Verharmlosung von Alltagsdrogen - Drogen- und Suchtbericht vorgestellt
    Anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts am 3. Mai 2007 erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: "Die Eindämmung des Drogen- und Suchtproblems bleibt eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Vor allem die gesellschaftliche Verharmlosung von Alltagsdrogen führt zu unermesslichem, oft stillem und unbeachtetem Leid der Tabak-, Alkohol- und Medikamentenabhängigen und deren Angehörigen. Kontinuierliche Aufklärung muss die Gefahren jeglichen Suchtmittelkonsums aufzeigen." Die Zahl der Todesfälle infolge des Konsums illegaler Drogen ist erneut gesunken. mehr Drogen- und Suchtbericht (Link zum Download)         Newsletter, 27.6.07
    27.06.2007
    Die deutsche Bundesregierung hält Flat-rate Parties für illegal. Mit einer Pressemitteilung macht sie darauf aufmerksam, dass das Abgeben von Alkohol an Betrunkene verboten ist. Flatrate Parties seien eine Einladung dafür und deshalb nicht gestattet.
    Pressemitteilung, 6.6.07
    27.06.2007
    Rauschtrinken für manche deutsche Schüler Normalität Gesundheitspädagogin Doris Freudenstein stellt Braunschweiger Alkoholstudie in Schulen vor.
    Anlass ist die im März veröffentlichte repräsentative Umfrage über den Alkoholkonsum der Braunschweiger Zehntklässler, an der Freudenstein als Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes mitgewirkt hat. Ein Ergebnis, das sie erschreckt hat: Jeder vierte Zehntklässler betrinkt sich mindestens einmal in der Woche bis zum Rausch. In den Schulklassen, in denen sie die Studie vorstellt, hat sie manchmal das Gefühl, "dass das Rauschtrinken für manche Normalität ist".
    (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 26.6.07)    Braunschweiger Zeitung, 26.6.07
    26.06.2007
    Die amerikanische Ärzte-Gesellschaft AMA will das übermässige Video-Spielen nicht als Sucht bezeichnen. (Addictive") Es gebe nicht genug Beweise, um zu folgern, dass zwanghaftes Video-Spielen den Stand einer Abhängigkeit erreichen könne, wie es bei Alkohol oder andern Drogen der Fall sei.

    (Quelle: Join Together, 25.6.07)    Reuters, 24.6.07

    26.06.2007
    Als Dixie Longate rangiert Kris Andersson unter den Top drei aller Tupperware-Verkäufer der USA und Kanada.

     
    Das Erfolgsrezept der 31-jährigen Dragqueen: resoluter Charme und hochprozentige Rezepte. Viele Ihrer Verwendungsvorschläge für Tupperware haben mit Alkohol zu tun.  Hausfrauen und Alkohol seien ein gutes Team, sie führten die perfekte Ehe! Ihr Motto ist: "Die Welt hätte weniger Probleme, wenn die meisten Menschen nicht ein paar Drinks zurückliegen würden. Wer weiß, ob wir bis zu den Knöcheln im Irakkrieg stünden, wenn Präsident Bush noch trinken würde."
    (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 25.6.07)      Financial Times Deutschland, 24.6.07
    Kommentar: Ein neues Marketingmedium eröffnet sich der Alkoholindustrie.
    25.06.2007
    Eine Frau in Nürnberg, D mit 5‰ Alkohol im Blut! Sie randalierte im Treppenhaus eines Hauses, in dem sie nichts zu suchen hatte. Die alarmierte Polizei ordnete eine Blutprobe an und wies sie in ein Krankenhaus ein. Ab 3,5‰ rechnet man mit Lebensgefahr.  (Quelle: Google-Alkohol-Alert, NZZ, 25.6.07)  (News4Press.com, 24.6.07 25.06.2007
    Alkoholpolitik: Strategien und Instrumente: Fachgespräch thematisierte neue Instrumente der Alkoholprävention
    Sind die derzeitigen Strategien und Instrumente geeignet, die riskanten Formen des Alkoholkonsums in Deutschland zu reduzieren oder sind auch andere Maßnahmen nötig? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein gut besuchtes grünes Fachgespräch zur aktuellen Alkoholpolitik in Deutschland. ReferentInnen aus der Suchthilfe, der Wissenschaft und der Alkoholindustrie diskutierten, ob in Deutschland genügend getan wird, um alkoholbezogene Schädigungen zu verringern. Kein Erkenntnisdefizit - sondern ein Umsetzungsdefizit. Rolf Hüllinghorst, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, plädierte für ein größeres Problembewußtsein. Alkohol sei kein normales Konsumgut. Der hohe Konsum von Alkohol sei nicht nur für eine Reihe von schweren Erkrankungen verantwortlich, sondern auch für Verkehrsunfälle, häusliche Gewalt und Kriminalität. Die Instrumente, um die riskanten Formen des Konsums zu reduzieren, seien bekannt, würden in Deutschland aber nicht genutzt. Es gäbe daher kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit. Eine wirksamere Alkoholpolitik müsse sich das Ziel setzen, den Pro-Kopf-Konsum zu verringern und das Trinkverhalten zu verändern.
    (Quelle: Google-Alkoholpolitik-Alert, 25.6.07)  Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, 19.6.07
    Kommentar: Diese Aussage trifft für praktisch alle Länder zu.
    25.06.2007
    Gesundheits-Aspekte der portugiesischen Präsidentschaft in der EU im 2. Sem. 2007 - Ein runder Tisch zu Gesundheitsstrategien in Europa, Lissabon, 12.-13. Juli
    - Eine Konferenz über Evaluation von Strategien und Programmen im Bereich Drogen, Lissabon, 19-     20. September
    - Meeting über Steuern mit Wirkung auf die Gesundheit, Lissabon, 5.-6. November
    - Ministerrat der Gesundheitsminister, Brüssel, 5.-6. Dezember
    (Quelle: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 2007)
    23.06.2007
    Viel Sport-Spaß beim Stadionfest ohne Alkohol in Lotte bei Osnabrück, D Die Sportfreunde Lotte machen am ersten Ferienwochenende mobil. Beim morgigen Stadionfest präsentieren sie von 11 bis 16 Uhr sämtliche Vereinssparten und laden zudem zu einem abwechslungsreichen Showprogramm in die PGW-Arena im Sportpark am Lotter Kreuz ein. Im Rahmen der Suchtwoche "Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze" gibt es morgen auch bei den Sportfreunden keinen Alkoholausschank. Schließlich löschen auch Kaffee, Mineralwasser und Brause den Durst. Stärkende herzhafte und süße Gaumenfreuden wie Selbstgebackenes und Frostiges am Eiswagen sind zu familienfreundlichen Preisen im Angebot. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 23.6.07)  
    NeueOZ Osnabrücker Zeitung, 23.6.07
    23.06.2007
    Auch die Berliner Polizei macht Testkäufe. Die Polizei kontrolliert vermehrt den illegalen Ausschank von Alkohol an Jugendliche. Bei der Überprüfung von Discos und Cafés wurde sie mehr als 30 Mal fündig. Den zuständigen Jugendämtern wurde angeboten, an den Einsätzen teilzunehmen. Doch die machten nur selten davon Gebrauch. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha Steuer bewertete die Ermittlungen der Polizei als äußerst erschreckend. "Die Ergebnisse sind unfassbar und zeigen, dass wir einfach zu lange weggeschaut haben."  (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 23.6.07)  
    Berliner Morgenpost.de, 23.6.07
    23.06.2007
    Die britische Regierung überlegt die Senkung der Promillegrenze auf 0.5‰ Road Safety Minister Stephen Ladyman sagte, die Regierung sei für die 0.5‰ Grenze und dieser Vorschlag werde später in diesem Jahr Teil einer Vernehmlassung sein. Aber die Minister wollten zuerst sehen, dass die Polizei die 0.8‰-Grenze durchsetzen könne.  (Quelle: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 07)
    The Guardian: http://www.guardian.co.uk/crime/article/0,,2091061,00.html

    Alcohol Policy UK: http://www.alcoholpolicy.net/2007/06/index.html
    22.06.2007
    Die Regierung von Estland hat die Anhebung der Alkoholsteuern um 30% beschlossen. Der Beschluss vom 24.5.07 geschah aus gesundheitlichen Gründen und soll ab Januar 2008 gelten. Finnland musste seine Steuern wegen der tiefen Steuern in Estland senken, was einen starken Anstieg des Konsums und der Schäden zur Folge hatte. Finnland begrüsst die Entscheidung Estlands und wird seinerseits die Steuern nächstes Jahr wieder anheben. (Quelle: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 07)
    http://newsroom.finland.fi/stt/showarticle.asp?intNWSAID=15837&group=Politics
    http://www.hs.fi/english/article/Alcohol+and+tobacco+tax+to+rise+in+Estonia+next+year/1135227499218
    22.06.2007
    Eurocare und Mitglieder treten dem Alkohol- und Gesundheitsforum der EU-Kommission bei. Das Forum, das beim DG Sanco angegliedert ist, ist nach der EU-Plattform über Diät, körperliche Betätigung und Gesundheit gestaltet, die im März 2005 gestartet wurde. Es konzentriert sich auf konkrete Verpflichtungen für Aktionen, die unter der Mithilfe einer Wissenschaftsgruppe bewertet, begleitet und evaluiert werden. Das Komitee für nationale Politik und Aktion, eine Struktur, separat zum Forum, zusammengesetzt aus Repräsentanten von Mitgliedsstaaten, wird nationale Alkoholpolitik koordinieren und den Austausch guter Praktiken mit Übersetzungen gewährleisten.
    Aus dem EUROCARE Newsletter Mai-Juni 2007
    22.06.2007
    Der australische Premier plant einschneidende Massnahmen für Aborigines. Er will ohne Rücksicht auf die Regionalregierung des Northern Territory deren meist von Aborigines bewohnten Dörfer ihre Verwaltungsautonomie entziehen. Er reagiert auf einen Bericht, der verbreiteten Kindsmissbrauch in vielen Dörfern meldet. U.a. will er den Verkauf von Alkohol verbieten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.6.07) 22.06.2007
    Das Ex-Trinken und Wett-trinken mit Spirituosen soll in England bekämpft werden. Alkoholfirmen werden aufgerufen, die Etiketten und Verpackungen einiger Produkte deshalb zu ändern. Produkte auf Schnaps-Basis  und beworben als "Shooters" oder "Slammers" werden wahrscheinlich dem revidierten Praxis-Kodex nicht mehr entsprechen, der gestern von der Portman Group, dem Verband der Alkoholindustrie, veröffentlicht wurde. Ein Sprecher von alcohol Concern reagierte kritisch. (Quelle: Harvard World Health News, 21.6.07)    The Guardian, 20.6.07 22.06.2007
    Die Zahl der sexuell übertragenen Krankheiten ist in England in starkem Ansteigen begriffen. Forscher sagen, Alkohol, vor allem das Trinken von Jugendlichen, spiele eine Hauptrolle bei dem Trend. Laut einem Bericht der Independent Advisory Group on Sexual Health and HIV sagten etwa 40% der sexuell aktiven 13-14-Jährigen, dass sie betrunken oder high waren, als sie das erste Mal Sex hatten. Und 10% der 15- und 16-Jährigen sagten, dass sie Sex hatten nach Alkoholkonsum, was sie später bereuten. In den letzten 12 Jahren hat sich die Zahl von HIV und Chlymidia 300% erhöht, Gonorrhea um 200% und Syphilis um 2000%. (Quelle: Join Together, 20.6.07)    The Independent, 15.6.07 21.06.2007
    Die grossen Brauereien verbreiten sich in den aufstrebenden Märkten. Dies ist die Schlussfolgerung aus einem kürzlichen grossen Artikel in der "Business Week", in dem die letzten Trends in der globalen Bierindustrie analysiert wurden. Dies erfüllt seit Jahren die Gesundheits-NGOs und Forscher mit grosser Sorge.
    (Quelle: ADD-Newsletter, 21.6.07)  BusinessWeek, 4.6.07
    21.06.2007
    Die Grünen in Österreich fordern höhere Preise für Hochprozentiges – Spirituosenhersteller sehen darin kein Rezept gegen Alkoholexzesse Debatte um teureren Alkohol
    Österreichs Spirituosenherstellern stößt die Forderung der Grünen nach höheren Preisen für Schnaps bitter auf. Eine Einführung von Mindestpreisen für Getränke mit mehr als 15 Prozent Alkoholgehalt könnte exzessive Besäufnisse unter Jugendlichen nicht einbremsen. Die hohen Preise in Schweden und England hättem gezeigt, dass dies nichts bringe. Die Branche erwartet, dass Alkohol damit generell teurer wird, die Probleme löse es nicht. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 21.6.07)   derStandard.at, 20.6.07
    Kommentar: Schweden, Norwegen und Island haben dank hohen Steuern etwa den halben Konsum wie Österreich mit seinen lächerlich tiefen Steuern.
    21.06.2007
    Alkohol-Verbotszonen – aber nicht in Wien

    Österreichweit setzen immer mehr Gemeinden auf alkoholfreie Zonen – einzig in Wien sind diese nicht geplant. Am Salzburger Rudolfskai sind Raufereien und exzessives Trinken darauf deutlich zurückgegangen. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 20.6.07) 
    Die Presse, 19.06.2007

    20.06.2007
    Der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in Deutschland hat seit 2005 zugenommen. Ein Bericht im Rahmen der Suchtwoche gibt detailliert Auskunft über die Entwicklung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen.
    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 20.6.07)  Medizinauskunft.de, 19.6.07
    20.06.2007
    Der Traum vom schnell wieder nüchtern werden. Das Fruchtgetränk "Powerjack" soll die rasche Rückkehr aus dem Rausch ermöglichen. In Deutschland sei der Zusatz "unterstützt den Alkoholabbau" allerdings nur schwer durchzusetzen gewesen, gibt der Geschäftsführer zu. Ein Schweizer Toxikologe ist skeptisch.  (Quelle: heute, 18.6.07) 19.06.2007
    Das Baseball-Team einer unteren Liga in den USA verkauft Bier mit dem Namen seines Maskottchens Hobart. Das Team in Wyoming löste damit eine Protest-Briefkampagne lokaler Präventionsgruppen aus. "Hobart-Bier wendet sich an kleine Kinder", sagte die Vorsitzende der Koalition.
    (Quelle: Join Together, 18.6.07)
    18.06.2007
    Mitmach-Parcours zum Thema Alkohol im Plenarsaal des Genthiner Kreishauses
    Rauschbrille macht es möglich: Mit 1, 3 Promille durch das Foyer
    Mitarbeiter des kreislichen Gesundheitsamtes veranstalteten gestern im Kreishaus einen Mitmach-Parcours zum Thema Alkohol. Das Angebot an Schüler der 7. und 8. Klassen wurde vor dem Hintergrund der Suchtwoche entwickelt.
     (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 17.6.07)  Volksstimme.de
    17.06.2007
    58% der Österreicher glauben, dass die Jungen heute mehr als früher Alkohol konsumieren.
    Das ergab eine Umfrage im Auftrag das Nachrichtenmagazins "profil".
    40 Prozent der Befragten hingegen gaben in der vom Meinungsforschungsinstitut OGM durchgeführten Erhebung an, dass sie glauben, die Debatte über das "Komasaufen" werde von den Medien hochgespielt. Nur zwei Prozent hatten keine Meinung zu diesem Thema. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 17.6.07)  news.ORF.at
    Kommentar: Das Verhältnis 58:40 würde in der Schweiz ziemlich genau der Gruppen der nicht- und wenig Konsumierenden gegenüber der Gruppe der problematisch bis krankhaft Konsumierenden entsprechen. (56:44, Bevölkerung ab 15 Jahren)
    17.06.2007
    Leserbrief in der Güstrower Zeitung (D) "Alkohol – Verantwortung setzt Grenze von Gerhard Papke* Unter der Überschrift „Jeder fünfte deutsche Mann hat ein Alkoholproblem“ berichtete die SVZ am 12. Juni ausführlich über den gestiegenen Alkoholkonsum in Deutschland und die Folgen von Alkoholmissbrauch. Die Tatsache, dass in Mecklenburg-Vorpommern doppelt so viel Todesfälle als Folge der Alkoholabhängigkeit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt zu verzeichnen sind, sollte ein Warnsignal an alle, vom Betroffenen bis hin zum Landespolitiker und Bundestagsabgeordneten sein."
    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 16.6.07)  
    16.06.2007
    Ein Bielefelder Professor postuliert Alkoholtraining für Jugendliche als Mittel gegen das Rauschtrinken.
    Im Kampf gegen den Missbrauch von Drogen könnte nach Ansicht des Bielefelder Wissenschafters Klaus Hurrelmann ein kontrolliertes Heranführen von Jugendlichen an Alkohol oder auch Cannabis erfolgreich sein. Auf einem Fachkongress in Karlsruhe und im Beisein von Königin Silvia von Schweden sagte der Gesundheitswissenschafter und Jugendforscher am Freitag, die gefährlichen Entgleisungen im Rausch seien unter anderem auf die mangelnde persönliche Erfahrung mit Drogen wie dem Alkohol zurückzuführen. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 16.6.07)  oe24 Wissen online, 16.6.07
    Kommentar: Das hat gerade noch gefehlt. Ob er wohl seine Unabhängigkeit von der Alkoholindustrie bestätigt hat? Diese nützt die Suchtwoche sicher auch für ihre Zwecke aus.    Siehe Leserbrief
    16.06.2007
    Die nationale Suchtwoche in Baden-Württemberg. Der "Talk im Turm" mit Sozialministerin Monika Stolz beschäftigte sich auch mit dem Rauschtrinken der Jugendlichen. Die Schuld sei nicht allein bei den Kids zu suchen, sondern es sei vielmehr ein familiäres und gesellschaftliches Problem. So die einhellige Meinung der Teilnehmer. Die Zahl der Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen in die Krankenhäuser eingeliefert werden, steige zusehends, berichtete Stolz. Der Sozialdezernent des Bodenseekreises, Andreas Köster, der die Diskussionsrunde moderierte, hatte schockierende Zahlen parat: Landeten 2001 landesweit "nur" 113 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus, so waren es 2005 bereits 350. Dies sei ein deutlicher Beleg dafür, dass das Einstiegsalter immer mehr sinke. Stolz hofft, Alkohol werde einmal wie das Rauchen uncool. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 16.6.07)   Schwäbische Zeitung online 16.06.2007
    Am 13.3.07 hat die EU-Kommission eine Konsumentenschutz-Strategie für die Jahre 2007-2013 angenommen. Dazu hat sie nun verschiedene Dokumente veröffentlicht, z.Teil auch auf Deutsch.
    Konsumenten-Strategie und Dokumente
    15.06.2007
    Alkohol häufigste Todes-Ursache bei den Russen. 43% der Todesfälle von Männern zwischen 25 und 54 Jahren sind auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Das ist dreimal so hoch wie bei den Briten der gleichen Altersstufe. Oft werde gepanschter Alkohol getrunken. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 15.6.07, NZZ, 15.6.07)     The Lancet» (Bd. 369, S. 2001)      Reutlinger General-Anzeiger, 15.6.07 15.06.2007
    Sportvereine sollen im Umgang mit Alkohol eine Vorbildfunktion für die Jugend übernehmen. NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) forderte die Vereine deshalb auf, „Jugendliche nicht zum Alkohol-Konsum zu verführen“. Die Vereine müssten sicherstellen, „dass das billigste Getränk ohne Alkohol angeboten wird“, sagte Wolf unserer Zeitung. Außerdem müsse die Vereinsführung darauf achten, dass Jugendliche in der so genannten „3.Halbzeit“ nach dem Spiel nicht zur Flasche greifen.
     (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 15.6.07)  Kölnische Rundschau, 15.6.07
    Kommentar: Wenn I. Wolf glaubt, es gäbe keine Untersuchung zum Verhältnis der Sportvereine zum Alkohol, kennt er die Schweizer Untersuchungen dazu nicht.
    15.06.2007
    Beim Race Across America gilt striktes Alkoholverbot. Natürlich gilt die Dopingliste der Wada, aber zusätzlich gilt ein Passus, der speziell ins Rennreglement aufgenommen worden war: Während des gesamten Wettkampfs gilt striktes Alkoholverbot, auch für die Teambegleiter. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.6.07) 14.06.2007
    Elternpaar in den USA in Haft wegen Geburtstags-Party für 16-jährigen Sohn. Sie hatten ihm und seinen Gästen Alkohol ausgeschenkt, um zu verhindern, dass sie geheim trinken. Urteil: 4 1/2 Jahre Haft, zur Hälfte auf Bewährung.
    (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.6.07)
    14.06.2007
    Was geschah nun an der WHO-Generalversammlung mit der Alkoholfrage? Vor der WHA brachte das WHO-Sekretariat nur zwei Grundlagenpapiere aber keine Resolution. Immerhin unterbreitete Schweden an der GV sofort einen Resolutionsentwurf, der gleich von vielen andern Mitgliedsländern unterstützt wurde. Die Resolution forderte eine globale Alkohol-Strategie, die in 2 Jahren an der nächsten GV  vorgelegt werden sollte. Beschlossen wurde nur, die Angelegenheit in der Sitzung  des Exekutivrates im Januar 2008 weiterzubehandeln. Ein norwegischer Beobachter meinte zu einer schwedischen Zeitung, die Alkoholfrage sei in der WHO richtiges Dynamit. (Quelle: Newsletter for IOGT International, Mai 2007)
    Beschluss der Kommission A60/63    Bericht von Øystein Bakke, Forut Norwegen
    14.06.2007
    Die FDP im Deutschen Bundestag erliess eine Pressemitteilung zur nationalen Suchtwoche. Thema: Sucht- und Drogenpolitik  Gesundheitspolitik 
    BERLIN. Anlässlich der Vorstellung aktueller Zahlen zum Alkoholkonsum bei Jugendlichen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Beginn der Suchtwoche 2007 am 14. Juni erklärt der sucht- und drogenpolitische Sprecher der FDP -Bundestagsfraktion Detlef PARR:
    Pünktlich zum Beginn der Suchtwoche zum Schwerpunkt Alkohol veröffentlicht die BZgA neue Zahlen. Danach trinken 12 bis 17-Jährige wieder mehr Alkohol. Dieser scheinbaren Trendwendwende widersprechen allerdings andere Studien, wie die Daten der „Health Behaviour in School-aged Children“ Studie zeigen, die von der WHO unterstützt und in 41 Ländern seit 1982 alle vier Jahre durchgeführt wird. Diese zeigen, dass sich in Deutschland beim Alkoholkonsum der 11 – 15-Jährigen ein „drastischer Rückgang des regelmäßigen Alkoholkonsums“ verzeichnen lässt. Das gilt auch für das so genannte „Komasaufen“, wo wir die niedrigsten Raten seit 1994 haben.
    Durch mündige, aufgeklärte Bürger und Eltern, durch engagierte Gastwirte, damit das verantwortungslose Angebot von „Flatrate-Parties“ ein Ende hat, und auch die Sportvereine sind zu stärkeren Aktivitäten aufgefordert.
    Die FDP fordert von der Bundesregierung mehr Initiativen hinsichtlich zielgruppenspezifischer Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen, statt reflexartig neue Gesetze zu fordern. Stattdessen muss das Jugendschutzgesetz strikt umgesetzt werden.  (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 14.6.07)   FDP Pressemitteilung vom 13.06.2007

    Kommentar: Beim Statistikvergleich werden wahrscheinlich Birnen mit Äpfeln verglichen. Die aufgestellten Forderungen sind typisch für eine liberale Partei: Appelle an verantwortliches Handeln, zielgruppenspezifische Aufklärung, vor allem für die Jugend, damit sich die Allgemeinheit weiterhin um Konsequenzen drücken kann. Erfolgschancen hinter dem Komma. Positiv ist, dass sie sich überhaupt gemeldet hat.

    14.06.2007
    Neue Hilfsmittel für Entwicklungshilfe-Organisationen. ADD-Newsletter, 12.6.07 FORUT offeriert Werkzeuge für Entwicklungshilfe-Organisationen, die planen, Alkohol- und Drogenprävention in ihre Programme zu integrieren. Viele Entwicklungshilfe-NGOs haben Probleme mit dem Suchtmittelmissbrauch in ihren Projekt-Gebieten, es fehlt ihnen aber an Kompetenz und Hilfsmitteln, der Herausforderung zu begegnen. Die neuen Hilfsmittel von FORUT werden es nicht spezialisierten NGOs leichter machen, ihr Engagement auf diesem Gebiet zu beginnen und ihnen ein gesundes Basiswissen vermitteln, um ihre Interventionen zu planen. ADD, 12.6.07 (hier auch Bulletin best.) 13.06.2007
    In Deutschland beginnt morgen die nationale Suchtwoche zum Thema Alkohol. Seit Tagen bringt die Presse landesweit Artikel zur Suchtwoche. Ein Beispiel ais Thüringen: Volksdroge "Alkohol" Die bundesweite Suchtwoche, die am Donnerstag, 14. Juni, beginnt, steht unter dem Motto "Verantwortung setzt die Grenze" und widmet sich ausschließlich dem Thema Alkohol, der als Volksdroge Nummer 1 gilt. Mittlerweile sind bereits 1,7 Millionen Menschen alkoholabhängig, weitere 1,7 Millionen greifen in ungesundem Umfang zur Flasche. Dieses Problem ist auch im Landkreis Gotha zu beobachten. ....  (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 13.6.07)      TLZ Gothaer Tagespost, 13.6.07
    13.06.2007
    Ein neues Gesetz in Russland soll den Alkohol-Konsum au öffentlichen Plätzen verbieten. Es soll verhindern, dass sich junge Russen auf öffentlichen Plätzen betrinken. Ob es auch exekutiert wird, ist fraglich. Viele Junge trinken Energiedrinks mit Alkohol, was eine gefährliche Entwicklung zur Abhängigkeit haben könne, meinen Experten.    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 9.6.07)   OÖNachrichten, 9.6.07 09.06.2007
    die EU-Kommission bringt neue Dokumente heraus: - An EU strategy to support Member States in reducing alcohol related harm
    - Eine EU-Strategie zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Verringerung alkoholbedingter Schäden
    - Alcohol Factsheet June 2007  (Auch am linken Rand der Homepage)
    08.06.2007
    Der evangelische Kirchentag in Köln ist alkoholfrei. "Wie Karneval ohne Alkohol", beschreibt ein Johanniter-Helfer den Zustand. Denn der Kirchentag ist eine alkoholfreie Veranstaltung. Und für die Verpflegung während des noch bis Sonntag dauernden Christentreffens gilt: "alles öko". Gegen 400'000 Teilnehmer. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 8.6.07)        WELT ONLINE, 7.6.07
    Kommentar: Hier scheint soziales, gesundheitliches Bewusstsein vorhanden zu sein, das für die Gesellschaft genutzt werden sollte. (Auch in der Schweiz?)
    08.06.2007
    In England ist eine neue Alkoholstrategie veröffentlicht worden: "Safe. Sensible. Social" Ins Visier von Kampagnen sollen nicht nur Binge-Drinker sondern auch  Konsumenten mittleren Alters genommen werden, die regelmässig zu Hause über die unbedenklichen Grenzen trinken und gesundheitliche Probleme bekommen.
    (Quelle: Harvard World Health News, 7.6.07   Guardian Unlimited, 5.6.07  
    Join Together, 7.6.07     BBC News 5.6.07    Regierungs-Kampagne
    08.06.2007
    Schülerforum: Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren aus verschiedenen Schulen der Region diskutieren  mit Mitgliedern des Osnabrücker Stadtrates und des Kreistages. (D) Im großen Sitzungssaal des Kreishauses am Schölerberg steht am Montag, 18. Juni, 10 bis 13 Uhr, das Thema Alkoholpolitik in der Diskussion. Am Ende der Sitzung sollen Beschlüsse in Anträgen zusammengefasst werden, die dann an die entsprechenden Gremien der realen Parlamente und an das zuständige Referat im Bundesministerium für Gesundheit weitergeleitet werden. Dies im Rahmen der deutschen Aktionswoche.
    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 8.6.07)   Neue Osnabrücker Zeitung online, 8.6.07
    08.06.2007
    Alkohol in Puderform für die Jugend. Eine Gruppe holländischer Studenten soll eine Form von Alkohol-Puder erfunden haben, mit dem sie vor allem die Jugend ansprechen wollen. 20 g-Päckchen des "Booze2Go" werden für weniger als $2 in Holland verkauft. Wenn das Puder mit Wasser angerührt wird, entwickle sich ein Getränk mit Lime-Aroma und 3% Alkoholgehalt. Weil es nicht in flüssiger Form verkauft wird, dürfe es an unter 16-Jährige abgegeben werden. (Nach holländischem Recht) Aus dem gleichen Grund werden die Alkoholsteuern umgangen.
    (Quelle: Join Together, 6.6.07)   CNN.com/Reuters, 6.6.07
    07.06.2007
    In Bruxelles wurde die Charter establishing the European Alcohol and Health Forum unterzeichnet. Mehr als 40 Firmen- und NGO's Organisationen kamen heute überein, aktiv zu werden, um die Bürger Europas vor dem schadenbringenden Gebrauch von Alkohol zu schützen. sie unterzeichneten mit EU Kommissar für Gesundheit, Markos Kyprianou, die neue Charta, die das Europäische Alkohol und Gesundheits-Forum begründet.
    Das Forum soll zweimal jährlich zusammenkommen und sich vor allem auf konkrete Aktionen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen konzentrieren, sowie unverantwortlichen Kommunikations- und Verkaufs-Praktiken der Alkoholindustrie vorbeugen. Diese Anstrengung wird zu einem Zeitpunkt unternommen, wenn geschätzte 200'000 Europäer jährlich wegen schädlichem Alkoholkonsum sterben. Mehr als einer von vier jungen Erwachsenen sterben alkoholbedingt.
    (Quelle: EU-Pressemitteilung, 7.6.07) (de)  Charter des Forums (en)
    07.06.2007
    Schon wenig Alkohol kann schädlich sein, erklärt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in München.
     
    Schon geringe Mengen Alkohol können bei regelmäßigem Genuss schaden. Bei Männern liegt die kritische Menge bei etwa einem halben Liter Bier oder einem Viertel Wein, bei Frauen ist es die Hälfte. Die «risikoarme Schwellendosis» von Männer liegt bei 20 bis 24 Gramm reinen Alkohols pro Tag, erklärt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in München. Frauen sollten nicht mehr als 10 bis 12 Gramm zu sich nehmen. Diese bereits vor vier Jahren genannten Werte seien nun in weiteren Langzeitstudien belegt worden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ging bisher bei mehr als 20 Gramm bei Frauen und mehr als 30 Gramm bei Männern von einem Missbrauch aus.
    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 7.6.07) 
    DHS-Pressemitteilung, 5.6.07                 
    07.06.2007
    Alkohol bleibt die Jugenddroge Nummer 1, schreiben die Westfälischen Nachrichten in einem ausführlichen Artikel. Nur ist dessen Fokus beschränkt auf die Zielgruppe Jugendliche. So bleiben auch Präventionserfolge beschränkt. Wir haben entsprechenden Kommentar gesandt. (siehe Leserbrief)
    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 6.6.07)     Westfälische Nachrichten, 4.6.07
    06.06.2007
    2 interessante Artikel in der Süddeutschen Zeitung Alkohol in der Gesellschaft: Die Prosecco-Lüge
    Fakten über eine Alltagsdroge: Wein und Wahrheiten
    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 6.6.07)
    06.06.2007
    Das Marin Institute in Kalifornien ruft zum Handeln auf.

    Bereit heute soll das Gesetz AB346 in der California State Assembly zur Abstimmung kommen. Es verlangt Warnaufdrucke auf Alcopops, die von der Alkohollobby bekämpft werden. Die eigenen Abgeordneten sollen deshalb aufgerufen werden, dem Gesetz zuzustimmen. (Quelle: Marin Institute, 5.6.07)

    05.06.2007
    Anheuser-Busch sieht sich gezwungen, ihr Bud-TV-Projekt zu überarbeiten. Ihr $30 Mio. teueres interaktives Internet Marketing hat mehr Kontroversen als Besucher gebracht. Nun hat sie die Consulting Firma New Media Strategies beauftragt, eine Verbesserung zu erreichen. Die Besucherzahl sank im März um 40% auf 152'000 und im April war der Verkehr zu gering, um gemessen werden zu können.
    (Quelle: Join Together, 5.6.07)           Bud TV,         Online Media Daily, 1.6.07
    05.06.2007
    Der Europäische Gerichtshof stellt sich gegen Schwedens Alkoholpolitik. Das bisherige Einfuhrmonopol der staatlichen Vertriebsstelle verstosse gegen den freien Warenverkehr. Jetzt soll jedermann Alkohol einführen dürfen. Es werde mit einem Preiszerfall von bis 17% gerechnet. Schweden begründete seine Politik damit, die Jugendlichen sollten geschützt werden.
    (Quelle: Radio DRS1, Rendez-vous, 5.6.07) (Lautsprechersymbol anklicken)
    2 Artikel in NZZ, 6.6.07      Deutsches Ärzteblatt, 5.6.07
    05.06.2007
    Das jugendliche Rauschtrinken sei Resultat der Leistungsgesellschaft.

    Dies äusserte Suchtfachmann Musalek vom österreichischen Anton-Proksch-Institut. Dennoch spricht er sich gegen Verbote als Allheilmittel aus, denn Alkohol sei ein fester Kultur-Bestandteil und nicht einfach so wegzudenken. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 5.6.07)  Die Presse - Wien, 5.6.07
    Kommentar: Der Suchtfachmann spricht hier die Sprache der Alkoholindustrie, die bei jeder wirksamen Massnahme sofort Prohibition schreit. Dabei wäre jeder Rückgang der Schäden schon ein Fortschritt. Aber vielleicht interpretiert ihn auch die Presse falsch?

    05.06.2007
    Deutsche tranken 2006 im Schnitt pro Kopf 5,7 Liter Spirituosen. Wie der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) am Montag in Bonn mitteilte, lag der Pro-Kopf-Verbrauch damit auf dem Niveau aus 2005. Stabil blieb auch der Absatz von Schnaps, Likör und Co.: 760 Millionen Flaschen je 0,7 Liter seien in Deutschland abgesetzt worden. Deutschland sei damit weiter der größte Markt in der EU. Laut BSI haben 69 Prozent aller Haushalte mindestens einmal im Jahr Spirituosen gekauft. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 5.6.07)       pr-inside.com, 4.6.07 05.06.2007
    Übersicht über die Gesundheitsstrategie der EU. Zusammenfassung der 153 Antworten auf die Konsultation. 'Health in Europe: A Strategic Approach - Discussion Document for a Health Strategy'.
    Die Kommission dankt allen, die an dem Konsultationsprozess teilgenommen haben. Die Beiträge würden während der Entwicklung der Strategie berücksichtigt, die später in diesem Jahr angenommen werden wird. 
    This reportpdf               Gesundheit in Europa, ein strategischer Ansatz
    04.06.2007
    Überlegungen der amerikanischen "Watchdogs" nachdem Anheuser-Busch ihr Spykes zurückgezogen hat. Anheuser-Busch's kürzliche Entscheidung, ihr fruchtiges Spykes Mischgetränk vom Markt zu nehmen, bedeutete den letzten einer Serie von klaren Siegen der Suchtfachleute in der Auseinandersetzung mit dem für sie unverantwortlichen Marketing grosser Firmen. Der Rückzug von Spykes erfolgte nach gesteigerten Interventionen von Public Health Gruppen wie Center for Science in the Public Interest (CSPI), the Marin Institute, Community Anti-Drug Coalitions of America und die Oregon Partnership, wie auch einer Koalition von Generalstaatsanwälten. Quelle: Join Together, 1.6.07) 04.06.2007
    Ein betrunkener Fan verursacht den Abbruch des WM-Qualifikations-Spiels Dänemark:Schweden. Nachdem der Schiedsrichter in der 89. Minute wegen eines harten Faustschlags in den Magen eines Schweden im Strafraum einen Penalty verfügt und die Rote Karte gezückt hatte, stürmte der Betrunkene (15-20 Biere, sagte er) aufs Feld und attackierte den Schiedsrichter. Das Spiel stand 3:3, jetzt wird es wahrscheinlich 0:3 gewertet.
    (Quelle: NZZ, 4.6.07)
    04.06.2007
    Droge Alkohol: Jugendliche aufklären und Grenzen setzen

    Alkoholvergiftungen und Todesfälle bei Jugendlichen - die Berichte seien beunruhigend.
    Jetzt sollen die Eltern den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vorleben, heisst es.  (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)   Oberberg-Aktuell, NRW, D,  2.6.07
    Kommentar:  Die ganze Erwachsenen-Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen. Nur mit politischen Massnahmen können wirksame Ergebnisse erzielt werden. Aber die Politik verweigert sich, wirtschaftliche Interessen gehen vor.

    02.06.2007
    Tod nach Alkohol-Flatrate-Party. Drei Jahre, zwei Monate Gefängnis für einen 18-Jährigen.

     (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)   sueddeutsche.de, 1.6.07

    02.06.2007
    Striktes Alkohol-Verbot in der National Football League NFL, USA
    Die National Football League weitet ihr Alkohol-Verbot aus. Künftig sind alkoholische Getränke von sämtlichen Klub-Einrichtungen und auch aus Team-Bussen oder Flugzeugen verbannt. Bisher galt die Regelung nur für die Kabinen. Sie gilt auch für Besitzer, Trainer und Gäste. (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 2.6.07)  Sport1.at, 2.6.07
    02.06.2007
    Alkohol: Donauinselfest in Wien soll „trocken“ bleiben
    Beim Donauinselfest (22. bis 24. Juni) will Wiens SPÖ ein Zeichen gegen Koma-Trinken setzen: So soll es bei jedem Stand antialkoholische Getränke zu 1,50 Euro für einen halben Liter geben. Zudem werden bei Jugendlichen Taschenkontrollen nach harten Alkoholika durchgeführt. (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)  "Die Presse", Print-Ausgabe, 01.06.2007
    01.06.2007
    Die Innenminister von Bund und Ländern in Deutschland wollen Verbot von Flatrate-Partys prüfen. Die Innenminister von Bund und Ländern wollen gegen das so genannte Kampftrinken bei Jugendlichen vorgehen. Zum Abschluss ihres Treffens in Berlin äußerten sie sich besorgt über den zunehmend exzessiven Alkoholmissbrauch junger Leute, die bundesweit steigende Zahl stationärer Notaufnahmen sowie die in jüngster Zeit mehrfach registrierten Todesfälle nach massivem Alkoholkonsum. Deshalb soll nun ein gesetzliches Verbot der so genannten Flatrate-Partys geprüft werden, bei denen gegen einen Pauschalbetrag beliebig viel Alkohol getrunken werden kann.
    (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)  Täglicher Anzeiger Holzminden, 1.6.07
    01.06.2007
    INTERVIEW / Suchtvorbeugung im Verein: Prof. Pott zum Umgang Jugendlicher mit Alkohol und Doping-Geständnissen (D) Gegen den Gruppendruck Widerstand leisten: Suchtvorbeugung als Herausforderung: Auch junge Vereinssportler trinken zu viel Alkohol. Wie kann ein verantwortungsbewusster Umgang gelernt werden, was lösen die Doping-Geständnisse aus? Prof. Elisabeth Pott, die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, nimmt Stellung.
    (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)   Südwest aktiv, 1.6.07
    01.06.2007
    Neuseeland meldet: Unsere Schande betr. Fahren im alkoholisierten Zustand. "Gestern wurde mit fast dem fünffachen der erlaubten Promille bei einer weiblichen Lenkerin Neuseelands höchster je registrierte Blutalkoholgehalt gemessen. Die Kontrolle erfolgte während einer grossen Wochenendeaktion der Polizei, nachdem mit 156 bereits 13 Tote mehr als letztes Jahr um diese Zeit zu beklagen sind.
    (Quelle: Harvard World Health News, 1.6.07 
    New Zealand: Our Drunk-Driving Shame  (The New Zealand Herald, May 27, 2007)
    01.06.2007
    In England sollen die Trinkeinheiten auf den Flaschen/Büchsenetiketten angegeben werden. Gemäss einem Abkommen zwischen der Regierung und der Industrie sollen bis Ende 2008 auf Flaschen und Büchsen die Trinkeinheiten und die Anzahl der gefahrlosen Einheiten angegeben werden. Jetzt sind die Prozentzahl des Alkoholgehalts und meistens Details zu den Einheiten etikettiert. die Mehrheit der Konsumenten unterstützt dieses Vorgehen. 01.06.2007
    Preise winken denen, die Dokumente der Tabak-Industrie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.  In den USA werden von zwei Stellen Preise vergeben, die Dokumente der Tabakindustrie aufgedeckt haben, um der öffentlichen Gesundheit zu dienen: Der Sybil G. Jacobs Adult Award for Outstanding Use of Tobacco Industry Documents und der Christine O. Gregiore Youth/Young Adult Award for Outstanding Use of Tobacco Industry Documents.
    (Quelle: Join Together, 31.5.07)        American Legacy Foundation
    Kommentar: Wann tauchen wohl die ersten geheimen Dokumente auf, die die Praktiken der Alkoholindustrie blossstellen? Die wären unbezahlbar.
    01.06.2007
    Die Stadt Racine, Wis, USA will in Zukunft die Eigentümer statt die Angestellten von fehlbaren Geschäften büssen. Bisher mussten die Angestellten, die Minderjährigen Alkohol verkauften, $536 Busse bezahlen. Trotz 5 Runden von Testkäufen versagten 25% der Verkaufsstellen. Nun sollen die Eigentümer bezahlen. Sie würden dann die Angestellten besser schulen, wird gehofft.
    (Quelle: Join Together, 31.5.07)   Racine Journal Times, May 26, 2007

     

    01.06.2007
    Vorarlberg (Au) mit "Jugend-und-Alkohol-Kommission" gegen Komatrinken Gastronomie, Gemeindeverband, Sicherheitsdirektion und Land wollen gemeinsam gegen schwarze Schafe unter Gastronomen vorgehen.
    (Quelle: Google News-Alert, 30.5.07) der Standard.at, 29.5.07
    30.05.2007
    Testkäufe auch in USA Das Connecticut Department of Consumer Protection (DCP) meldete heute die Resultate einer Serie von Testkäufen über das Wochenende, um Geschäfte zu eruieren, die Alkohol an Personen unter 21 Jahren verkaufen. In Stratford waren es 6 von 24 Läden, in Wolcott 3. Total 9 Geschäfte werden angeklagt und zu einer Aussprache aufgeboten.
    (Quelle: Medical News Today, 29.5.07)
    30.05.2007
    Alkohol und Tabak unter
    „Top 10“ der Drogen. Alkohol 5., Tabak 9.
    Alkohol und Tabak sind nach Aussage einer britischen Studie gefährlicher als die illegalen Drogen Cannabis oder Ecstasy. In der renommierten Medizinzeitschrift „The Lancet“ fordern sie Regierungen auf, Drogen nach wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zu klassifizieren. Nicht mehr ideologische Aspekte sollen den Ausschlag geben, sondern die tatsächlich mit dem Konsum verbundenen Gefahren. Und demnach zählen Alkohol und Tabak zu den zehn gefährlichsten Substanzen. (Quelle: Google Alkohol News, 26.5.07)    Frankfurter Neue Presse, 25.5.07
    26.05.2007
    Trostberg (D): Alkohol: Lage nunmehr entspannt Die Leitung des Jugendzentrums kann in Sachen Alkohol aufatmen: Seit der Schliessung des benachbarten "Spektakel" mit dessen berüchtigten Flatrate-Partys gebe es kaum mehr Probleme mit angetrunkenen Burschen und Mädchen im Umfeld des Jugendzentrums, berichtete Dietmar Spitzera im Stadtrat. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Turbulenzen mit Gruppen angetrunkener Jugendlicher. Spitzera gab zu, dass auch manche JuZ-Besucher ein Problem im Umgang mit Alkohol hätten. (Quelle: Google Alkohol News, 26.5.07)  Chiemgau online, 26.5.07 26.05.2007
    Nein zum Alkohol, aber Streit ums Geld in Deutschland. Bund will Kommunen für Prävention bei Kinder und Jugendlichen in die Pflicht nehmen
    Darüber sind sich alle einig: Alkohol gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Die Vorbeugung gegen Missbrauch sollen nach dem Willen des Bundes künftig verstärkt die Kommunen übernehmen und finanzieren. Die wehren sich gegen die Pläne. (Quelle: Google News: Wiesbadener Kurier, 23.5.07)
    25.05.2007
    Neues Handbuch der Alkohol-Prävention für Jugendliche. (USA) Dieser Führer ist geschaffen worden, um Gemeinden durch den Prozess der Planung, Durchführung und Evaluation zu begleiten. Er wurde in Amerika von der Rand Corp. entwickelt und steht im Web für den Eigengebrauch gratis zur Verfügung.
    (Quelle: Join Together, 24.5.07)
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    25.05.2007
    Koma-Trinken: Tankstelle in Wien stoppt Verkauf von hartem Alkohol. Die BP-Filiale Schwedenplatz in Wien bietet keine Spirituosen mehr an. Und verzichtet damit auf 10 Prozent Umsatz. Sie liegt unmittelbar neben dem Jugend-Ausgehviertel Bermuda-Dreieck. Andere Tankstellen müssten folgen, sonst könne auf den Beschluss zurückgekommen werden. Intensive Verhandlungen mit Behörden seien vorangegangen. (Quelle: Google-News, 23.5.07)     Die Presse.com, 22.5.07 23.05.2007
    In Deutschland werden immer mehr Jugendliche mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Wie die Drogen-Beauftragte der Bundesregierung, Bätzing, mitteilte, seien im Jahr 2000 rund 12.000 Jugendliche mit Alkohol-Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Vier Jahre später seien es schon rund 18.000 gewesen. Nach Angaben von Bätzing trinken ein Drittel der männlichen und ein Viertel der weiblichen Jugendlichen regelmäßig mindestens ein Mal in der Woche Alkohol. Die Drogen-Beauftragte nannte die Zahlen alarmierend. Nötig sei, den Einzelhandel verstärkt auf die Einhaltung des Jugendschutzes zu kontrollieren und Präventions-Projekte auszubauen.
    (Quelle: Google-News, 23.5.07)   MDR-Nachrichten, 22.5.07
    23.05.2007
    Die WHO wird aktiv in Sachen Alkohol.
    Anlässlich ihrer Generalversammlung in Genf hat die WHO beschlossen, nach dem Kampf gegen Nikotin, nun den Alkoholmissbrauch zu bekämpfen. Die Mitgliedstaaten lancieren eine weltweite Strategie, welche Gesundheitsprobleme reduziert, die durch Alkoholismus verursacht wurden. Die 192 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich um das Anliegen kümmert. Wie bei der Debatte um eine Antitabak-Konvention, dürfte auch diese Arbeitsgruppe auf großen, weltweiten Widerstand stoßen. (Quelle: NZZ, 22.5.07, Google-News)  der Standard.at, Wissenschaft, 21.5.07    Basler Zeitung
    22.05.2007
    Das Team des Backnanger Gymnasiums in der Taus in Stuttgart wurde deutscher Meister im Englisch-Debattieren. Auch in diesem Jahr waren wieder junge Debattierer von 16 Schulen aus ganz Deutschland in die Region Stuttgart gereist, um dort die 7. German Schools Debating Championships auszutragen. In einer unvorbereiteten Debatte galt es z.B. ohne Hilfsmittel wie Internet und nur mit einem Wörterbuch ausgerüstet, innerhalb von nur einer Stunde schlüssige Reden zum Thema "This house believes that alcohol advertisement should be banned" (Werbung für Alkohol sollte verboten werden) zu schreiben. In hitzigen Redeschlachten wurde über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen eines solchen Verbotes diskutiert.
    (Quelle: bkz online, 21.5.07)
    22.05.2007
    Die SPD-Landtagsfraktion fordert ein Verkaufsverbot für Alkohol an den bayerischen Tankstellen ab 20.00 Uhr.

    Bekanntermaßen deckten sich dort viele Jugendliche vor einem Disko- oder Gaststättenbesuch mit alkoholischen Getränken ein, sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Kathrin Sonneholzner am Montag in München. Außerdem sprach sie sich für ein Verbot von «Saufparties» aus.
    (Quelle: ad hoc news, 22.5.07)

     

    22.05.2007
    Zur Zeit von Semester-Ende und -Anfang verstärken Gemeinden ihre Präventionsbemühungen. Sie schliessen darin auch die Eltern mit ihrem Verhalten mit ein. In Deerfield, Ill., USA, wo zwei Highschool Studenten einem tödlichen Autounfall zum Opfer fielen, sandte die Polizei Briefe an die Eltern der Studenten, in denen sie sie an die Null-Toleranz-Politik betr. das Trinken Minderjähriger und an Eltern, die Studenten den Alkoholkonsum zu Hause erlaubten, erinnerte. (Quelle: Join Together, 17.5.07) Chicago Tribune, May 15, 2007 19.05.2007
    "die Tageszeitung" in Deutschland titelt: "Immer früher, immer mehr" Der Geschäftsführer des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel (fdr), Jost Leune, am vergangenen Montag beim Bundes-Drogen-Kongress in Mainz: "Mindestens jeder vierte junge Mensch in Deutschland ist nach Einschätzung von Experten suchtgefährdet. Bis zu 5 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 25 Jahren konsumierten zu früh zu viel Alkohol und Drogen. Das Einstiegsalter für Tabakkonsum liegt bei 11,6 Jahren, für Alkohol bei 12,1 Jahren und für Cannabis bei 14,6 Jahren". (Quelle: Google, 18.5.07)  die tageszeitung, 18.5.07 19.05.2007
    Das US-Supreme-Gericht weist einen Versuch zurück, das Recht des Staates Virginia zu beschränken. Es bestätigte den Entscheid des 4. Circuit-Appelations-Gerichts, das Virginia weiterhin ermöglicht, den Verkauf von Alkohol und Wein von ausserhalb des Staates einzuschränken. Der Alcoholic Beverage Control Act gestattet nur den Verkauf von Wein, der in Virginia hergestellt wurde, in den staatlich geführten Schnapsläden und beschränkt die Menge Alkohol, die für den persönlichen Gebrauch eingeführt wird.
    (Quelle: Join Together, 16.5.07)   Associated Press, May 14, 2007
    18.05.2007
    Diageo kommt mit einem neuen Alcopop: Smirnoff Source Smirnoff Source ist ein 16 Unzen-Mix aus Alkohol und Wasser mit Kohlensäure und Citro-Aroma, ähnlich im Geschmack wie Sprite.  Das Getränk ist ordnungsgemäss etikettiert als alkoholisches Getränk. Trotzdem sind einige Beobachter besorgt: Kim Crump, manager of federal relations for the Center for Science in the Public Interest's Alcohol Policies Project, sagte, das "reines Trinkwasser Attribut" werde jüngere Konsumenten verführen zu glauben, dies sei eine gesündere Alternative zu Bier oder Schnaps.
    (Quelle: Join Together, 16.5.07)   Associated Press, May 11, 2007
    18.05.2007
    In Australien wird Massen-Rauschtrinken via Internet organisiert. Junge Mädchen sind das neue Gesicht der minderjährigen Alkoholkonsumenten, die von Internetseiten wie MySpace zu hastig organisierten Sauftreffen in Parks und an Strände angelockt werden.    (Quelle: Harvard World Health News, 17.5.07)
    The Sydney Morning Herald, May 13, 2007
    18.05.2007
    Rewe Österreich reagierte auf die dramatisch gestiegene Zahl von Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen: Beim Kauf von Alkohol piepst die Kasse.
    Ein spezielles Warnsystem an den Kassen soll die Mitarbeiter bei Altershttp://members.jointogether.org/ct/Y1S7HDY1jzTB/s/inthenews/2007/us-supreme-court-allows.htmls unterstützen. Außerdem kündigte der Konzern einen Werbestopp für harte Alkoholika an. Die Besorgnis erregende Entwicklung rund um die Trinkgewohnheiten von Jugendlichen in Österreich veranlasste den Rewe-Konzern zu Sofortmaßnahmen gegen den Alkoholmissbrauch: „Ab sofort implementieren wir an den Kassen ein spezielles Warnsystem, das unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Alterskontrolle unterstützt“, sagte Frank Hensel, Vorstand der Rewe-Group. Ab 1. Juni 2007 soll das System an allen Billa-, Merkur- und Penny- Kassen Österreichs installiert sein. (Quelle: Vienna online, 16.5.07)
    Kommentar: Dieses Warnsystem wäre auch unsern Grossverteilern zumutbar.
    17.05.2007
    African Journal: Die afrikanische HIV/Aids-Epidemie und die Rolle von Alkohol und Drogen. Die letzte Nummer des African Journal of Drug and Alcohol studies ist der Verbreiterung des Wissens über die Rolle von Alkohol und Drogen bei der Verbreitung von HIV/Aids in Afrika gewidmet. Neues Forschungsmaterial wird vorgestellt aus Kenya, Mauritius, Nigeria, Rwanda, South Africa, Tanzania und Zambia.
    pdf-Version des Journals     
    (Quelle: ADD-Bulletin 3/2007) 
    17.05.2007
    Das Rauschtrinken - in Österreich ein Dauerbrenner. Die Alkohol-Exzesse unter Jugendlichen reißen nicht ab: Zuerst ein 9-Jähriger, jetzt wieder ein 12-Jähriger. Die ÖVP will in Niederösterreich jetzt strafen. Bereits am 24.5.07 soll das Gesundheitsgesetz abgeändert werden. Geplant ist u.a., dass der Besitz von Alkohol bei unter 16-Jährigen mit bis €200 bestraft wird.
    (Quelle: Österreich/oe24, 17.5.07)
    17.05.2007
    Das Expertenkomitee der WHO für Probleme im Zusammenhang mit Alkoholkonsum hat seinen Bericht vorgestellt.

    Es empfiehlt der WHO dringend, weiterhin eine führende Rolle bei der Koordinierung einer globalen Antwort auf den globalen Charakter der Alkoholprobleme zu spielen. Es empfiehlt ebenfalls, die Praxis fortzusetzen, mit der Alkoholindustrie nicht zusammenzuarbeiten.

    (Quelle:
    ADD-Bulletin 3/2007)  Hier kann der Bericht heruntergeladen werden.

     

    17.05.2007
    Heute debatiert die WHO-Generalversammlung in Genf über Alkoholpolitik.

    (Quelle: ADD-Bulletin 3/2007

    An der jetzt tagenden 60. WHO-GV wird Alkoholprävention als Traktandum 12.7 diskutiert. (wissenschaftlich bewiesene Strategien und Massnahmen, um alkoholbedingte Schäden zu vermindern) Im Rahmen von "technischen und Gesundheits-Themen". Grundlagen für die Diskussion sind zwei Dokumente, die der Generalsekretär vorbereitet hat, welche die wissenschaftlichen Beweise der Alkoholschäden zusammenfasst sowie die effektiven Interventionen, die solche Schäden reduzieren können.
    Der Ausgang der Diskussion wird von grosser Bedeutung für die Alkoholprävention in vielen Ländern, speziell für Entwicklungs-Länder.
    Die Dokumente zur Alkoholpolitik können hier heruntergeladen werden:

    A60/14 Evidence-based strategies and interventions to reduce alcohol-related harm

    A60/14 Add.1 Global assessment of public-health problems caused by harmful use of alcohol
    Kommentar: Wie ich anlässlich meines Besuches bei der WHO am 16.5.07 feststellen musste, versucht die Alkohol-Industrie, einzelne Passagen der Resolution abschwächen oder ganz streichen zu lassen. Was ja zu erwarten war.

    17.05.2007
    Trotz öffentlicher Diskussionen geht das Koma-Saufen auch in Österreich bei Jugendlichen weiter. Laut einer Recherche des Jugendsenders Ö3 mussten allein am vergangenen Wochenende 14 (!) Jugendliche wegen Alkohol-Exzessen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Politiker in Österreich suchen weiter nach einer Lösung, wie man am besten den Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen verhindern kann. Die Gesundheitsministerin will heute das Thema der WHO-Generalversammlung unterbreiten. Die Jungen Grünen fordern die Einschränkung der Alkoholwerbung. (Quelle: oe24Österreich, 13.5.07) 15.05.2007
    Der Beitrag der Wein-Branche an die Gesundheit - Ein EU-Projekt

    Ansprache von Robert Madelin, Director General for Health and Consumer Protection, European Commission an der Assemblée des Régions Européennes Viticoles, Stuttgart, 21 April 2007  The wine contribution to health - an EU project (Engl.)
    Kommentar: Nachdem im letzten Oktober eine "Communication on a European strategy to support Member States in reducing alcohol related harm (Kommunikation über eine Europäische Strategie, um Mitgliedsstaaten bei der Reduzierung der Alkoholschäden zu unterstützten) beschlossen wurde, will die EU am 7. Juni 2007 in Brüssel das EU "Alcohol and Health Forum" (Forum "Alkohol und Gesundheit" starten. Beteiligt sollen u.a. die Alkoholindustrie und die Interessengruppen (Stakeholders) sein.
    Der Berg wird eine Maus gebären, denn die Alkoholindustrie wird keine substantiellen Fortschritte zulassen.

    15.05.2007

     

    Der amerikanische Ski-Star Bode Miller löst sich vom amerikanischen Ski-Team. Er brauche mehr Freiheiten, ein breiteres Bett, um besser schlafen zu können. Seine Pläne würden offenbar toleriert. Im letzten Winter musste er sich u.a. auch der Verbands-Vorschrift unterordnen, sich nicht mit Alkohol in der Öffentlichkeit zu zeigen. Kommentar: Man kann nun raten, was für ihn den Ausschlag gegeben hat. Sicher ist allerdings, dass eine solche Alkoholvorschrift allen Sportlern, auch in der Schweiz, wohl anstehen würde.  (Quelle: NZZ, 14.5.07) 14.05.2007
    Bier-(Schmier-)Geld im amerikanischen Kongress In der Wahl-Periode 2005-06 spendeten Bier-, Wein- und Schnapsindustrieen den nationalen Kandidaten gesamthaft mehr als $10 Millionen. Der Anteil der Bierindustrie betrug über zwei Drittel. (70%) Die zwei grössten Quellen von Biergeldern sind das Politische Aktionskomitee der National Beer Wholesalers Association (NBWA) und Mega-Brauer Anheuser-Busch (AB). Diese beiden Quellen bringen mehr als zwei Drittel der Bier-Gelder und etwa die Hälfte von allen Alkohol-Industrie-Geldern, die in Kongress-Kampagnen fliessen. (Quelle mit Details: CSPI, 8.5.07) 14.05.2007
    Die Baseball-Mannschaft Cardinal in St. Louis, USA, hat in ihrem Clubhaus den Alkohol ausgesperrt. Sie spielt im Busch-Stadion, das voll ist von Budweiser-Plakaten. Das Alkoholverbot im Clubhaus und auf Team-Flügen kam nachdem ihr Pitcher Josh Hancock in einem selbstverschuldeten alkoholbedingten Verkehrsunfall (über 1.6‰) starb.
    (Quelle: Join Together, 8.5.07)       St. Louis Post-Dispatch, 8.5.07
    13.05.2007
    Neue Webseite:

    www.add-resources.org

    An der vorgängig erwähnten Konferenz in Oslo hat FORUT Norwegen eine neue Webseite vorgestellt, die sich auf Alkohol und Drogen als Faktoren in der Entwicklung konzentriert. Sie soll Organisationen, die planen, sich im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit-Strategien mit Alkohol und Drogen zu befassen, Material zur Verfügung stellen. 13.05.2007
    An Konferenzen in Oslo und Stockholm gab ein Fachmann aus Südafrika Einblick ins grosse Alkoholproblem im Süden von Afrika. Dr. Neo Morojele ist Deputy Director of the Alcohol and Drug Abuse Research Unit at the Medical Research Council of South Africa. Er sagte u.a. "In Südafrika haben wir  einen der höchsten Alkohokonsum-Raten der Welt, kombiniert mit sehr risikoreichen Trinksitten. Es ist sehr dringend, das Bewusstsein über den grossen Schaden, den der  Alkoholkonsum der Entwicklung im südlichen Afrka zufügt zu fördern.
    (Quelle: Forut, Norwegen, ADD-Bulletin 7.5.07) 
    Eine kurze Präsentation der Hauptredner kann hier gesehen werden
    13.05.2007
    Jugendliche und Sicherheit im Strassenverkehr:

    (Quelle: Infoset Mai 07)

    Zeitgleich zur ersten 'Global Road Safety Week' der UNO ist des 'Youth and Road Safety Report' (pdf, 49S., 3Mb, englisch) der Weltgesundheitsorganisation WHO erschienen. Dem Bericht zufolge sind Verkehrsunfälle die zweithäufigste Todesursache bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen sowie den 20- bis 24-jährigen, und die dritthäufigste Todesursache bei fünf- bis neunjährigen Kindern. Medienmitteilung vom 19. April 2007, Artikel auf wissenschaft-online.de zur Studie. Weitere Infos zur Aktionswoche der UNO sind auf den Seiten der WHO erhältlich. 12.05.2007
    Die Community Anti-Drug Coalitions of America berichten über aktive Bundesstaaten. 33 von 50 Bundesstaaten unterstützen aktiv die Rolle der Koalitionen auf Gemeindeebene, um Alkohol- und andere Drogenprobleme zu bekämpfen.
    (Quelle: Join Together, 2.5.07)
    12.05.2007
    CSPI erhielt Recht. Wir berichteten am 17.4.07 über die Warn-Etiketten auf den "Spykes". Sie seien unleserlich und verstiessen gegen die Vorschriften. Auch würden sie für die Minderjährigen vermarktet. CSPI beschwerte sich beim Alcohol Tax and Trade Bureau (TTB) (USA), das am 30.4.07 in der Antwort diese Ansicht teilte. Anheuser-Busch hält nun Lieferungen zurück und bringt vorschriftsmässige Etiketten an. (Quelle: CSPI, 2.5.07)
    Join Together, 4.5.07
    12.05.2007
    In den USA beginnt etwas bisher Undenkbares: Zeitungsredaktoren werden gesponsert. Der "Philadelphia Inquirer" will auf der ersten Seite des Wirtschaftsteils eine Kolumne beginnen, die von seinen Mitarbeitern geschrieben und von der Citizens Bank gesponsert wird. Grund ist die Geldknappheit.
    (Quelle: NZZ, 27.4.07)
    12.05.2007
    Im kalifornischen Parlament ist ein Gesetz in Arbeit, das klare Etiketten für alkoholische Getränke vorschreibt. Das Assembly Governmental Organization Committee stimmte AB 346 mit 8:6 zu. Es gibt eine direkte Antwort auf ein dringendes Problem. Es geht um die vielen Varianten, mit denen Alkoholika versteckt werden können. Die Alkoholindustrie kämpfte dagegen an. Das Gesetz geht nun ins Appropriations Committee und dann ins Plenum.
    (Quelle: Marin Institute, Press Release, 27.4.07)
    11.05.2007
    Artikel in The Enquirer, Cincinnati, USA über die Behandlung Rückfälliger mit Alkohol am Steuer.
    "Was können wir tun bei Fahren im angetrunkenen Zustand im Wiederholungsfall? Mehr Autos beschlagnahmen? Mehr Ausweisentzüge? Mehr Gefängnis? Bei 36'000 Fahrer in Ohio mit mehr als 5 FiaZ-Vergehen scheint das offensichtliche Problem zu sein, wie diese vom Fahren und Trinken abgehalten werden können. Aber für den Wiederholungstäter ist das Hauptproblem nicht das Fahren sondern das Trinken.
    (Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07)   
    The Enquirer, 6.5.07
    11.05.2007
    Das Parlament im Staat Illinois, USA hat in der ersten Kammer ein Gesetz zum Führerschein für Jugendliche angenommen. Es könnte das schärfste Gesetz dieser Art in den USA werden und bald andere Staaten zum Nachziehen bewegen. U.a. wird die Probezeit für Neulenker von 3 auf 15 Monate verlängert. Jugendliche im Besitz von Alkohol verlieren den Führerschein.
    (Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07)                   Chicago Tribune, 8.5.07
    11.05.2007
    Beam Global Spirits and Wine, USA kündeten an, dass sie striktere Regeln einhalten wollen, um ihre Werbung von Jugendlichen fernzuhalten. Zu ihren Marken gehören Jim Beam und Maker’s Mark bourbon und Canadian Club whiskey. Sie wollen nur noch werben, wo 75% Erwachsene sind. (freiwillige Regel: 70%) Andere Firmen, wie Anheuser-Busch und Diageo wollen sich nicht anschliessen.
    (Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07)       The New York Times, May 8, 2007)

     

    11.05.2007
    Auf Beginn des neuen Semesters kritisieren Fachleute die neuen Produkte, mit denen Alkohol versteckt werden kann. Z.B. Spykes von Anheuser-Busch, Malzgetränk mit Fruchtaroma in zwei-Unzen Fläschchen, die an Nagelpolitur erinnern. Sie enthalten Koffein, Ginseng, haben Mango und heisse Schokolade-Aroma. (Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07
    Boston Herald.com, 6.5.07)
    11.05.2007
    Australien: Trink, bis du umfällst - eine Gesundheits-Zeitbombe Jill Stark im The Sydney Morning Herald, May 5, 2007: "Die Binge-Drinking-Kultur in Australien ist eine Zeitbombe, die droht, das öffentliche Gesundheitswesen innerhalb von einigen Jahrzehnten zu überlasten, haben Experten gewarnt."
    (Quelle: Harvard World Health News, 10.5.07)
    11.05.2007
    Paris Hilton muss für 45 Tage ins Gefängnis, unbedingt. Die Millionenerbin hatte alkoholisiert und dann ohne Führerschein alkoholisiert ihren Wagen gelenkt. Nach dem Urteilsspruch brach sie in Tränen aus. "Ich habe doch nur gemacht, was mir alle gesagt haben." Sicherheitshalber werde sie von andern Häftlingen abgeschirmt.
    Kommentar: Am 10.5.07 widmet ihr der Tages-Anzeiger einen grossen Analyse-Artikel des Korrespondenten in Washington. "Grandios unverschämt". Er hat Mitleid mit ihr.
    10.05.2007
    Heute auf der Internetseite von "Österreich": "Vater für Verbot - 15-jähriger Fabian starb auf Alkohol-Party".
    Es geschah vor fünf Jahren. Jetzt verlangt der Vater von der Politik ein hartes Durchgreifen gegen das Komasaufen: „Kein Alkoholverkauf in Tankstellen, Heraufsetzen der Preise um ein Vielfaches, Verbot von Ein-Euro-Partys, generelles Alkverbot für alle unter 18 und Warnhinweise auf Dosen und Flaschen.“  (Quelle: www.oe24.at)
    10.05.2007
    Die Tageszeitung "Österreich" meldete auf der Titelseite mit 3 cm hohen Lettern: "60 Kids trinken sich ins Koma". Dies sei laut Rettungsdienst das monatliche Ergebnis des Rauschtrinkens in Österreich, hochgerechnet bei den unter 16-Jährigen. Am Vortag hatten sich wieder zwei 13-jährige Mädchen ins Koma getrunken. Allein in Niederösterreich waren es im April gezählte 18 Kids. Im Innern dann ein grosser Artikel "Die Diskussion der Woche: Alkoholverbot für Jugendliche" und "Saufen bis der Notarzt kommt"(Quelle: Österreich, 6.5.07, www.oe24.at) 10.05.2007
    Ebenfalls in der gleichen Kronenzeitung: "Jugendliche sind ein Problem im Zentrum von Wiener Neustadt". "Gemeinde will Hilfe bei Sicherheit - Das Ministerium stellt sich taub". Der Bürgermeister versucht, seit dem 1.2.07 einen Termin beim Ministerium zu erhalten, doch dieses antwortet nicht. Gewünscht wird mehr Polizei und gesetzliche Möglichkeiten, dass die Polizei mehr Handhabe bei alkoholisierten Jugendlichen erhält. Der Vandalismus sei besonders schlimm. 9000 Schüler erhielten einheitliche Altersausweise für eine bessere Kontrolle. Ein Alkoholverbot trat in Kraft. Offen sei, wie es kontrolliert wird.  (Quelle: Kronenzeitung, 2.5.07) 10.05.2007
    Schlagzeile in der österreichischen Kronenzeitung: Sauforgie unter Jugendlichen: 12-Jährige trank sich ins Koma. Die Fleischer- und Wirtstochter in Neidling, Bezirk St. Pölten, brachte die Alcopops und Campari mit aufs Maibaumfest und trank mit Freundinnen um zu imponieren. Plötzlich wurde sie bewusstlos. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Sie erholte sich wieder. (Quelle: Kronenzeitung, 2.5.07) 10.05.2007
    Die Tagesthemen im deutschen Fernsehen ARD berichten am 3.5.07: Jugendliche saufen sich ins Koma! Speziell wurde die Problematik der Flat-Rate erwähnt. Der Beitrag bezog sich auf den neuen Drogen- und Suchtbericht der Regierung.
    BMG-D-07013, Drogen- und Suchtbericht 2007
     
    Der Drogen- und Suchtbericht beleuchtet die wichtigsten Tendenzen in diesem Bereich im vergangenen Jahr und stellt verschiedene Maßnahmen dar, wie Suchtprobleme angemessen aufgegriffen werden können
    PDF herunterladen  (2.47 MB) | ( PDF in HTML konvertieren )  88 Seiten Stand Mai 2007
    10.05.2007
    Londoner Firma propagiert einen Haar-Test für Alkohol-Nachweis Trimega Laboratories hat einen Test entwickelt, der anhand einer Haaranalyse die individuelle Alkoholgeschichte vergangener Monate, sogar Jahre bestimmen kann. Der $692 teure Test analysiert Derivate von Fettsäuren, die nach dem Alkoholkonsum vom Haar absorbiert werden, sagt die Firma. (Quelle: Join Together, 23.4.07)    UPI, 22.4.07 24.04.2007
    Das Gericht von Las Vegas, USA verwendet Fussknöchel-Bänder, um Alkoholkonsum zu kontrollieren. 60 Einwohner des Clark County, Nevada, verurteilt wegen alkoholbedingter Vergehen, erhielten die Auflage, ein Fussknöchelband zu tragen, das ihren Alkoholkonsum überprüft und Ergebnisse dem Gericht meldet.
    (Quelle: Join Together, 23.4.07)      Las Vegas Sun, 22.4.07    The Secure Continuous Remote Alcohol Monitor (SCRAM)
    24.04.2007
    Offene Stelle bei CSPI in Washington D.C., USA Das Alcohol Policies Project beim CSPI sucht ein(e)n erfahrenen Mitarbeiter/in als Leiter der Kampagne für alkoholfreies Sports-TV. 24.04.2007
    In Thailand missachten die Schnapsläden teilweise das Alkohol-Verkaufsverbot. Gemäss einer Übersicht des Ministers für öffentliche Gesundheit brechen 15% der Schnapsläden das Verkaufsverbot über die Feiertage. Sie sagen, die Bedürfnisse der Kunden müssten zuerst befriedigt werden.
    (Quelle: Harvard World Health News, 20.4.07    The Bangkok Post, 15. April 2007
    21.04.2007
    "Das paradoxe Alkohol-Mindestalter in den USA" Ein Artikel in der Washington Post vom 19.4.07 erhielt ein grosses Echo. George F. Will stellt das Mindestalter 21 zur Diskussion und behauptet, es sei mit ein Grund, dass so viele Junge Alkohol missbrauchen und verunfallen.
    (Quelle: Harvard World Health News, 20.4.07     Washington Post vom 19.4.07
    21.04.2007
    Eine Studie fand, dass einer von vier Männer in New York City Rauschtrinker sei. Erwachsene Männer seien dreimal eher Rauschtrinker als Frauen, ergab eine Studie des New York City Department of Health. Die jährliche Gesundheitsstudie fand auch, dass weisse und spanisch sprechende Männer eher Rauschtrinker seien als schwarze oder asiatische Männer und dass weisse Frauen die stärksten Binge Drinkers seien. Allerdings sind die Zahlen der Rauschtrinker in andern Teilen der USA höher. Im nationalen Durchschnitt sind es 31% der Männer und in New York gesamthaft 14%, gegenüber landesweiten 24%.
    (Quelle: Join Together, 19.4.07)    New York City Department of Health   ABC-7 News, 18.4.07
    20.04.2007
    DG SANCO sucht TV- Werbespots mit Alkohol-Präventionsinhalten.

    (Quelle: Eurocare, 20.4.07)

    Die EU-Generaldirektion Öffentliche Gesundheit möchte auf einer Webseite Videomaterial zur Verfügung stellen, das in den Mitgliedsländern für verschiedene Gesundheitskampagnen (Alkoholprävention, Infektionskrankheiten, Ernährung, körperliche Aktivitäten, etc.) produziert worden ist. Es soll dann möglichst frei von Copyrights für gleiche Präventionskampagnen von Behörden, Gesundheits-NGOs oder Journalisten verwendet werden können.
    Zuständig ist Michele Grenier von Mostra, Tel.+32(0)2.533.95.51 (direct line)Fax: +32(0)2.537.21.67
    20.04.2007
    Millionenbussen für Hollands grösste Bierbrauer. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.4.07) Die EU-Kommission straft wegen Preisabsprachen Heineken, Grolsch und Bavaria mit total 274 Mio.€, davon entfallen 219 Mio.€ auf Heineken. Der weltweit Nr. 1, Inbev, wurde die Strafe von 84 Mio.€ unter der Kronzeugenregelung erlassen. Den Brauereien drohen nun noch Schadenersatzklagen, z.B. vom holländischen Gastronomie- und Hotelverband. 20.04.2007
    Eurocare hat ihren Newsletter Jan.-März 07 verbreitet. Überschriften: Eurocare News / News from the European Union / News from the Member States / Events
    (Noch nicht auf der Eurocare Website)
    20.04.2007
    In Brüssel wurde eine Untersuchung über die Abnahme der Alkoholunfälle veröffentlicht. Danach sei der Rückgang der Verkehrstoten wegen Alkohol am stärksten in Tschechien zwischen 1997 und 2005 gewesen. An zweiter und dritter Stelle figurieren Deutschland und Polen. In andern Ländern sank diese Zahl weniger stark als die Gesamtzahl der Verkehrstoten. 7 EU-Staaten konnten keine Statistiken betr. Alkohol vorlegen.
    (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.4.07)
    19.04.2007
    Im US-"Bibel-Gürtel" nimmt die Zahl der "trockenen" Städte ab. Der Grund dafür sei, dass die religiös-konservativen Kräfte zu sehr mit Themen wie Schwangerschaft und Heirat von gleichgeschlechtlichen Paaren beschäftigt seien. Sogar einige südliche Baptisten, die selber abstinent seien, würden auf neue Geschäfte und steigende Steuereinnahmen hoffen.
    (Quelle: Join Together, 18.4.07)      Reuters, 13.4.07
    19.04.2007
    Das Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt, dass Anheuser-Busch bestraft werde. Die Warn-Etiketten auf den "Spykes" seien unleserlich und verstiessen gegen die Vorschriften. Auch würden sie für die Minderjährigen vermarktet. CSPI hat deshalb die Staatsanwälte aufgerufen, Untersuchungen einzuleiten.
    (Quelle: Medienmitteilung CSPI, 16.4.07)
    17.04.2007
    Eine Kommission des Parlaments von North-Carolina, USA hat eine Gesetz betr. Alkoholabgabe an Jugendliche befürwortet. Erwachsenen, die erwischt werden, wenn sie Alkohol an Jugendliche unter 21 Jahren abgeben, könnte mit diesem Gesetz der Führerausweis entzogen werden. Der Gesetzes-entwurf geht an eine weitere Kommission, bevor er in die grosse Kammer kommt.

    (Quelle: Join Together, 12.4.07)          The Fayetteville Observer, 11.4.07
    13.04.2007
    Das Wein-Land Südafrika kämpft gegen die Geissel Alkoholismus. Südafrikas Kap-Region weist weltweit die höchste registrierte Zahl an Foetal-Alkohol-Syndrom (FAS) auf. ...Und während einige Gesundheitsfachleute schätzen, dass bis 70% der südafrikanischen Spitalfälle dem Alkohol zugeschrieben werden können, von familiärem Missbrauch zu Verkehrsunfällen bis Vergewaltigung und Mord, sind es die Kinder, die bei Eltern mit Alkoholproblemen aufwachsen, die am meisten leiden. Sogar die Winzer beginnen zu reagieren.
    (Quelle: Harvard World Health News, 12.4.07)    The Christian Science Monitor, 12.4.07
    Kommentar: Bis auf die Prozentzahl - und den letzten Satz - stimmt alles auch für unser Land.
    13.04.2007
    Im US Staat Utah verteilen Präventions-Stellen Warnkleber. Diese können Eltern zu Hause über ihre Schnapsflaschen kleben, um ihre Kinder zu warnen.
    Die Kleber sind gratis auf der Webseite der staatlichen Parents Empowered Webseite erhältlich. Darauf steht: "In deinem Alter ist Alkohol trinken gefährlich, so wie auch wirklich ärgerliche Eltern." In den Schnapsläden von Utah sind Kleber mit einem Nicht-trinken-Versprechen erhältlich, die die Jugendlichen unterschreiben können, bevor sie mit Freunden ausgehen.  (Quelle: Join Together, 11.4.07)    Salt Lake Tribune, 9.4.07
    12.04.2007
    Die US nonprofit Konsumentenschutz-Organisation Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt den Rückzug von "Spykes". Anheuser-Busch soll dieses Malzgetränk aus dem Markt nehmen. Es enthält mehr als doppelt soviel Alkohol wie Bier, kommt in farbenfrohen zwei-Unzen-Fläschchen mit kinderfreundlichen Aromen wie Spicy Mango und Hot Melons. Spykes sind auch angereichert mit Koffein, Ginseng und Guarana—Zutaten, die typisch sind für Engergy Drinks, die bei Jungen populär sind. Gesundheitsfachleute haben Bedenken geäussert, dass koffeinhaltige alkoholische Getränke Jugendlichen das Gefühl vermitteln können, dass sie mehr trinken könnnen, ohne betrunken zu werden oder dass Fahren nach diesem Trinken sicherer sei. CSPI ruft auch die Staatsanwälte auf zu untersuchen und die Bevölkerung, aktiv zu werden.
    (Quelle: Join Together, 12.4.07)    CSPI-Aufruf, 4.4.07   Join Together, 13.4.07)
    12.04.2007
    In den USA bringt der Schuhfabrikant Reef Sandalen auf den Markt mit einem Geheimfach für ein Fläschchen Alkohol. Das Fach der Flip-Flops fasst ein Ein-Unze-Fläschchen. Dazu gehört ein Miniatur-Trichter und ein Massstab. Das eingebaute Fläschchen gehört zu mehreren Arten von Sandalen für Männer, z.B. "Dram" und "BYOB," und kosten etwa $45. Auf der Sohle haben sie das Bild eines Mixers aufgestempelt.  Schulbehörden sind alarmiert.
    (Quelle: Join Together, 10.4.07),    Baltimore Examiner, 29.3.07
    11.04.2007
    Die amerikanische Ärztegesellschaft hat 2002 eine interessante Schrift herausgegeben. The Alcohol Industry: Partner or Foe? (Die Alkoholindustrie: Partner oder Widersacher? Was ist von deren Mässigkeitsappellen zu halten?
    (Quelle: Join Together, 11.4.07)    
    Wir bringen den Link auf der Homepage am linken Rand. pdf, 16 S.
    11.04.2007
    Im amerikanischen Kongress kommt eine Vorlage, die verschiedene Namensänderungen bei Alkohol-Instituten bringen soll. Das National Institute on Drug Abuse (NIDA) würde das National Institute on Disease of Addiction, und das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA) würde das National Institute on Alcohol Disorders and Health: Eingabe von Sen. Joe Biden (D-Del.)
    "Dieses Gesetz ist ein kleiner aber wichtiger Schritt auf dem Weg, das soziale Stigma, das die Behandlung von Abhängigkeits-Krankheiten umgibt, loszuwerden," sagte Biden.
    (Quelle: Join Together, 10.4.07)
    10.04.2007
    Health & Consumer Voice - March - 2007 Edition ein Newsletter der EU zu Gesundheit und Konsumentenschutz Es wird u.a. von einer Umfrage berichtet, wonach 77% der EuropäerInnen Warnungen auf Alkoholflaschen und Werbung befürworten, um verletzliche Gruppen zu schützen. (Schwangere und Motorfahrzeuglenker) Dies wurde in einem speziellen Eurobarometer berichtet. (Siehe 14.3.07) Quelle: Health & Consumer Voice - March - 2007 Edition   
    Liste mit diversen Newsletters und Arbeitsgruppenberichte auch in Deutsch
    10.04.2007
    Eine Studie besagt, dass 2006 in den USA 11,7% mehr Spenden von Stiftungen geleistet wurden. Spenden stiegen in einem Jahr auf $40.7 Milliarden.
    (Quelle: Join Together, 5.4.07)


    10.04.2007
    Der venezolanische Präsident verfügt weitgehendes Alkoholverkaufsverbot über Ostern. Chavez will damit die Risiken vermindern, die während der Festtage sehr hoch sind. Donnerstag, Freitag und Ostersonntag gilt das Verbot durchgehend, an den übrigen Tagen ab 17.00 Uhr bis 10.00 Uhr des nächsten Tages.
    Quelle: NZZ, 7.4.07)
    Kommentar: Mutig, er möchte wahrscheinlich doch wiedergewählt werden.
    07.04.2007
    Das National Institute on Drug Abuse (NIDA) in den USA musste seine Bibliothek schliessen. Budgetkürzungen zwangen dazu. Die Bibliothek enthielt gegen 12'000 Zeitungsnummern und 8'000 Bücher. Sie diente vor allem dem 400-köpfigen Personal und enthielt manche historische Dokumente seit der Gründung des ursprünglichen Addiction Research Center (ARC) 1935 und die Protokolle jeder Kommissionssitzung zu Problems of Drug Dependence seit 1929. (Quelle: Join Together, 4.4.07)
    National Institute on Drug Abuse    SALIS News, Winter 2007 issue
    05.04.2007
    In den USA liegt eine Gesetzesvorlage vor, die die Biersteuer um 50% senken will. CSPINET, Center for Science in the Public Interest, hat nun einen Aufruf erlassen, man soll die eigenen Parlamentarier auffordern, statt für niedrigere für höhere Biersteuern zu stimmen. (Mit Musterbrief und Links für weitere Informationen.
    (Siehe den Aufruf auf Englisch)
    05.04.2007
    In Italien wird am 12.4.07 zum 6. Mal ein nationaler Alkohol-Präventionstag durchgeführt. Aus diesem Anlass findet in Rom ein Workshop statt mit Beteiligung der WHO, Eurocare und namhaften Wissenschaftern und Fachleuten. Details siehe Veranstaltungen 04.04.2007
    die EU-Kommission hat 3 wissenschaftliche Ausschüsse ausserhalb des Lebensmittelbereichs. "Konsumgüter" (SCCP), "Gesundheits- und Umweltrisiken" (SCHER) und "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) Die fachlich fundierten Stellungnahmen der externen unabhängigen Wissenschaftler werden in Fragen des Verbraucher- und Umweltschutzes sowie der öffentlichen Gesundheit eingeholt.
    Im Mittelpunkt dieser Gutachten stehen häufig Angelegenheiten, die Interessenvertreter, politische Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit betreffen. Dabei liegt es oft in der Natur der Sache, dass die entsprechenden Berichte für Laien schwer verständlich sind.
    Deshalb veröffentlicht die Kommission an dieser Stelle Zusammenfassungen der wichtigsten wissenschaftlichen Stellungnahmen. Sie sind so gestaltet und formuliert, dass sie auch für ein fachlich nicht geschultes Publikum aussagekräftig sind.
    04.04.2007
    Die Health and Sciences University in Oregon, USA hat zwei Anti-Drogen-Programme für Sportler und Sportlerinnen entwickelt. Lernen im Team. Die Programme ATLAS für Athleten und ATHENA für Mädchen sind für den Einsatz in regulären Teammeetings konzipiert. Dank einer Spende werden die Programme jetzt in Schulen in Florida, Oregon, Michigan und Virginia eingesetzt.
    (Quelle: Join Together, 30.3.07)    CNN.com, 22.3.07 
    Oregon Health and Sciences University: ATHENA   
    Oregon Health and Sciences University: ATLAS
    02.04.2007
    "Gesundheit Kanada" ist daran, eine nationale Alkohol-Strategie zu veröffentlichen. Sie wird 41 Vorschläge enthalten, die von Experten der Alkohol-Behandlung, Abhängigkeits-Forschung, Schnaps-Monopole der Provinzen, sogar von Schnapsbrennern und Brauereien entworfen wurden. Sie sollen das unschuldige Image des Alkohols als gutartiges Genussmittel verändern und gefährliches Konsumieren vermindern. (ausführlicher Artikel, 5 Seiten)     (Quelle:  Harvard World Health News, 29.3.07)    Globe and Mail, 24.3.07 (Mit grosser Leserforumsdiskussion)
    Siehe auch den Bericht Comparing the Perceived Seriousness and Actual Costs of Substance Abuse in Canada.
    30.03.2007
    In Thailand sind die Erwartungen im Zusammenhang mit dem neuen Alkoholgesetz hoch. Ant-Alkoholgruppen verbinden grosse Hoffnungen mit dem vorgelegten Alkoholkonsum-Kontroll-Gesetz, in ihrem Kampf, die Zahl der neuen Konsumenten zu senken. Chuwit Chantaros, Koordinator des "network for prevention of alcohol-induced harm", sagte, der Gesetzesentwurf werde den Plänen der Alkoholproduzenten, junge Konsumenten zu gewinnen, entgegenwirken. (Quelle:  Harvard World Health News, 29.3.07   The Bangkok Post, 25.3.07 30.03.2007
    Die Universität überprüft die Finanzierung von Forschungsarbeiten durch die Tabakindustrie. Während mehr als 3 Jahrzehnten hat der Epidemiologe James Enstrom unauffällig an der Universität von Kalifornien gearbeitet und die Auswirkungen von Tabakrauch auf die menschliche Gesundheit erforscht. In den letzten Jahren hat seine Arbeit der konventionellen Ansicht, dass Passivrauchen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellt, widersprochen. ... Früher arbeitete Enstrom eng mit der Amerikanischen Krebs Gesellschaft zusammen, aber heute ist die Tabakindustrie sein Sponsor... Nun unterstützen Aktivisten, mit Enstrom als Symbolfigur, einen Vorschlag, der verhindern soll, dass die kalifornischen Forscher Geld von der Tabakindustrie erhalten.
    (Quelle:  Harvard World Health News, 29.3.07     Los Angeles Times, 28.3.07
    Kommentar: Wenn die legalen Drogen genügend besteuert würden, könnte auch die unabhängige Forschung bezahlt werden. Dies ist ein weiteres Glied in der Kette Suchtmittel-Forschung durch die Industrie.
    30.03.2007
    Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldete über 16'000 Alkohol-Tote im Jahr 2005
    D.h. mehr als durch Selbstmord  und im Verkehr zusammen starben. Es waren 12'200 Männer und 4'100 Frauen. In Bayern wurden 13 Alkohol-Tote je 100'000 Einw. als Minimum und in Mecklenburg-Vorpommern 34 je 100'000 Einw. als Maximum festgestellt.
    Kommentar: Zählt in Bayern das Bier wohl noch immer als flüssiges Brot?
    29.03.2007
    Ein Bericht des irischen Parlaments befasst sich mit dem Sport-Sponsoring durch die Alkoholindustrie Er sagt aus, dieses ermutige eine positive Einstellung zum Alkoholkonsum und vermehre den starken Konsum. Die Übereinstimmung des Beginns des Alkohol-Sport-Sponsorings mit dem schnellen Anwachsen des Alkoholkonsums in diesem Land sei zu stark, um ignoriert zu werden. Die Alkoholindustrie ist natürlich gar nicht einverstanden.  (Quelle: Join Together, 28.3.07)    Irish Times, 27.3.07 29.03.2007
    Die Europäische Kommission und WHO/Europa verstärken die Zusammenarbeit
    im Gesundheitswesen
    Heute werden in Brüssel durch den Kommissar des Generaldirektorats für Gesundheit und Konsumentenschutz (DG SANCO) und das Regionalbureau für Europa der Weltgesundheitsorganisation WHO Verträge für 7 neue gemeinsame Projekte unterzeichnet.
    Die zusammen finanzierten Projekte werden während einer Periode von drei Jahren von WHO/Europa durchgeführt. Sie behandeln Prioritäten der europäischen Gesundheitspolitik auf dem Gebiet Umwelt und Gesundheit, Unfälle, Gleichberechtigung und Gesundheit, Sicherheit und Gesundheit, Gesundheitsdienste, Alkohol und medizinische Notfalldienste. Das Gesamtbudget beträgt €4,232,963. Das EU-Programm Öffentliche Gesundheit trägt 60% der Kosten.
    (Quelle: EU-Newsletter, 28.3.07)
    28.03.2007
    Studenten, die zum High-School oder College-Ball fahren, müssen in Lexington, MA, USA den Bus nehmen. Sitte war es, im Smoking oder langen Kleid im Miet-Rolls Royce vorzufahren. Leider wird vorher oder auf der Fahrt oft Alkohol konsumiert. Kürzlich gab es einen tödlichen Autounfall. Nun ziehen die Schulverantwortlichen die Notbremse. Sie organisieren Busse zu den Festen. Einige Studenten protestieren.
    (Quelle: World Health News, 23.3.07)   The Boston Globe, Mar. 21, 2007
    24.03.2007
    Die EU führt eine Umfrage zu ihrem Internet Gesundheits-Portal durch. Die Europäische Kommission lädt ein, sich zu ihrem Gesundheits-Portal zu äussern. Die Sprache kann gewählt werden. 22.03.2007
    Diageo hat eine europäische Umfrage in Auftrag gegeben. European Voice (EV) führt die Umfrage bei Interessenverbänden durch mit dem Titel: "Stakeholders Expectations of the Alcoholic Drinks Industry”.
    Kommentar: Wir erinnern uns noch gut an eine ähnliche Untersuchung, die Diageo in der Schweiz letztes Jahr in Auftrag gegeben hatte. (siehe unsern Bericht) In ihrem Newsletter brachten sie dann genau die für sie relevanten Ergebnisse. Von einer Mitwirkung kann klar abgeraten werden.
    20.03.2007
    Anheuser-Busch sponsert eine "Soziale Normen"-Kampagne an der Universität von Mississippi, USA Die Brauerei spendet $300'000 für die Kampagne, mit der der Alkoholkonsum der Studenten anvisiert wird. J. Edward Hill, M.D. Ex-Präs. der Amerikanischen Medizinischen Gesellschaft nennt die Partnerschaft der Schule mit der Alkoholindustrie ausserordentlich enttäuschend. Die Alkoholindustrie liebe solche Soziale-Normen-Kampagnen, weil sie damit ihren Marktanteil vergrössern könne.
    (Quelle: Join Together, 16.3.07)     Associated Press
    19.03.2007
    Die Dokumentarserie "Abhängigkeit" auf dem US-TV-Kanal HBO hatte gestern Nacht Premiere. Die Kritiken bringen im allgemeinen positive Berichte, die Serie wird als "ausserordentlich" und "ernüchternd" bezeichnet. Berichte kamen u.a. im  San Francisco Chronicle, in der New York Times, in Newsweek und in Los Angeles Daily News           HBO's documentary series "Addiction"

    HBO's documentary series "Addiction" premiered last night to generally positive reviews, with critics calling the production "extraordinary" and "sobering."

    19.03.2007
    Binge Drinking und Medikamentenmissbrauch an amerikanischen Colleges. Ein neuer Bericht des National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA) findet, dass 49% der US-College-Studenten im Alter zwischen 18 und 24 Bingedrinker sind und dass eine wachsende Zahl von Studenten rezeptpflichtige Medikamente missbrauchen. 23% der Studenten würden die Kriterien für Drogenmissbrauch oder Abhängigkeit erfüllen. (Quelle: Join Together, 16.3.07)   National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA)     Reuters, 15.3.07 16.03.2007
    Die BBC berichtete über Details in der neuen Eurobarometer Studie. Danach haben die höchsten Binge Drinking Raten (5 und mehr Drinks bei einer Gelegenheit) Irland (34%), Finnland (27%), England (24%), Dänemark (23%). Am wenigsten verbreitet ist es in Griechenland und Italien (2%) und Portugal (4%). Die vorherrschende Altersgruppe ist die der 15 - 24-jährigen Männer.
    (Quelle: Join Together, 16.3.07)     BBC, 14.3.07
    16.03.2007
    EUROCARE gibt aus Anlass des Eurobarometers eine Pressemitteilung heraus.

    Eurocare begrüsst die Unterstützung der Bevölkerung in der EU für die Alkohol Strategie, die im heute erschienen Eurobarometer zum Ausdruck kommt. Sie hofft, dass die Untersuchung in regelmässigen Intervallen wiederholt wird, damit u.a. der Erfolg der EU Alkohol-Strategie zur Verminderung der alkoholbedingten Schäden in Europa gemessen werden kann. Das wenig verbreitete Bewusstsein unter den EU-Bürgern in Bezug auf die erlaubten Promillegrenzwerte oder der Trend unter den jüngsten Befragten, 3-4 oder mehr Drinks aufs Mal je Gelegenheit zu sich zu nehmen, zeigt, dass die EU  auf diesem Gebiet noch einen langen Weg zu gehen hat. ....
    (Eurocare Press Release. Noch nicht online)

    14.03.2007
    Eurobarometer-Umfrage ergibt Unterstützung in Europa für die gesundheitlichen Warnhinweise vor Alkohol zum Schutz gefährdeter Gruppen Beinahe acht von zehn Europäern (77 %) sind damit einverstanden, Warnhinweise auf Alkoholflaschen und Anzeigen anzubringen, um Schwangere und Autofahrer vor den Gefahren des Alkoholkonsums zu warnen, so die heute von der EU-Kommission vorgelegte Eurobarometer-Sonderumfrage zum Thema Alkohol. Daraus geht hervor, dass die öffentliche Meinung in Europa im Allgemeinen die Maßnahmen unterstützt, die gefährdete Bevölkerungsgruppen schützen und die Zahl alkoholbedingter Straßenverkehrsunfälle verringern sollen. Nach diesen Angaben trinken Männer mehr Alkohol als Frauen, und jeder zehnte Europäer trinkt gewöhnlich fünf oder mehr Gläser auf einmal, was der weit verbreiteten Definition des Rauschtrinkens entspricht. Letzteres stellt ein besonderes Problem bei jungen Menschen dar, denn 19 % der 15- bis 24-Jährigen betrinken sich bis zur Besinnungslosigkeit, wenn sie Alkohol konsumieren. EU-Pressemitteil., 14.3.07/Eurobarometer, pdf, 7MB, 76S., engl. 14.03.2007
    Gewalt und Alkohol bei den amerikansischen Truppen in Irak. Vergewaltigung und Mord eines 14-jährigen Mädchens durch US-Truppen der 101st Airborne Division in Mahmudiya betraf Soldaten, die erst einheimischen Whiskey tranken; der Mord eines Soldaten der 3rd Infantry Division 2004 an einem andern folgte auch einem Alkohol-Exzess. Bei 240 von 665 Armee-Kriminal-Gerichtsfällen in Irak und Afghanistan waren Alkohol und andere Drogen im Spiel. (Mord, Vergewaltigung, bewaffneter Raub und Überfälle. Inzwischen hat die Armee die Mittel für Alkohol-Prävention von $12.6 Mio. im Jahr 2005 auf $7.74 Mio. dieses Jahr reduziert. (Quelle: Join Together, 14.3.07)          New York Times, 13.3.07 14.03.2007
    In einem grossen Artikel kommentiert die deutsche "Die Zeit" den Versuch der Weinbranche, den Wein als "gesund" anzupreisen. "Vom Wein beseelt" - "Wer Weiß- oder Rotwein trinkt, soll seltener einen Herzinfarkt bekommen. Behauptet die Branchenlobby mit Hilfe von umstrittenen Studien (Quelle: DIE ZEIT, 08.03.2007 Nr. 11
    Kommentar: Es ist für einmal eine Erleichterung zu sehen, dass es noch Zeitungen gibt, die der Sache auf den Grund gehen. Leider nur in Deutschland. Unsere Presse bringt immer noch unkommentierte Kurzmeldungen über den "gesunden" Wein. Sie werden sich einmal nicht mit Unwissenheit herausreden können.  (siehe Briefe an...)
    14.03.2007
    Die amerikanische Ärzte-Gesellschaft verlangt Alkohol-Werbestop. Die American Medical Association bezahlt eine Inserateserie in College-Zeitungen, in denen sie verlangt, dass diese während der College-Sportanlässe keine Alkohol-Reklame mehr bringen. (Quelle: Join Together, 12.3.07) 13.03.2007
    In Frankreich gibt es nun eine Anlaufstelle für alkoholbehinderte Kinder Ouverture du forum Dans ma famille, l’alcool est un problème
    Man schätzt, dass in Frankreich in mehr als 10% der Familien mindestens ein Elternteil einem unmässigen Alkoholkonsum unterliegt. www.forum-alcool-famille.fr
    (Quelle: A.N.P.A.A. Pressemitteilung, 13.3.07)
    13.03.2007
    Pub-Sterben in Irland Die Polizei kontrolliert schärfer und ohne konkreten Verdacht. Das hat 2006 ein Drittel mehr Festnahmen wegen Alkohol am Steuer verursacht. (total 17'788) Es gilt immer noch 0,8‰! Die Pubseigner beklagen Gästeschwund, 2006 schlossen 200 Beizen. Man schätzt 1000 Alkoholtote pro Jahr, bei 3.9 Mio. Einw., 2002) (Wir haben eher mehr.)  (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.3.07) 13.03.2007
    Die EU Kommission will künftig die Schleichwerbung unter Einschränkungen erlauben Sie hofft, damit die Revision der "Richtlinien zu Fernsehen ohne Grenzen" zu Ende bringen zu können. Verboten soll sie in Kinder-, Nachrichten- und Dokumentar-sendungen bleiben. In Spielfilmen bleibt sie erlaubt. Kinder- und Nachrichten-sendungen sollen nur maximal alle 30 Min. unterbrochen werden dürfen.
    (Quelle: NZZ, 10.3.07)
    10.03.2007
    Die amerikanische Stiftung  für Alkohol-Verantwortung (Foundation for Alcohol Responsibility (FAR)) startet ihr erstes Gemeindeprojekt. Die Stiftung der Alkoholindustrie wirbt für verantwortlichen Gebrauch von Alkohol und will "dem Rausch, dem alkoholisierten Fahren und andern alkoholbezogenen Problemen vorbeugen". Das erste Gemeindeprojekt hat in Harrisonburg, Va. begonnen. Sie will Gemeindemitglieder und -Leaders mit Alkoholaufklärung erreichen, sie mit information ausstatten, damit sie Alkohol verantwortlich konsumieren und servieren und wissen, wie sie bei Betrunkenen intervenieren können."
    (Quelle: Join Together, 8.3.07)
    Kommentar: Tolle Werbung nach dem alten Muster "trink mit Verstand, aber trink" und erst noch mit der Ethik des Saubermannes verbrämt.
    09.03.2007
    Der oberste amerikanische Arzt ruft zur Aktion gegen das Trinken Minderjähriger auf In seinem ersten derartigen nationalen Aufruf appelliert das U.S. Surgeon General's Office an die Amerikaner, mehr zu tun, um die 11 Mio. gegenwärtigen minderjährigen Alkoholkonsumenten abzuhalten, Alkohol zu konsumieren und die andern jungen Leute vom Beginnen abzuhalten. Der amtierende Surgeon General Kenneth Moritsugu, M.D., M.P.H. veröffentlichte Empfehlungen für Regierungs- und Schulbeamte, Eltern, andere Erwachsene und für die jungen Leute. (Quelle: Medical News Today, 7.3.07)
    Join Together, 7.3.07
    08.03.2007
    Neue HBO "Abhängigkeit"-Serien werden ein Sprungbrett für Aufklärung in den Gemeinden. Sie werden als einmalige Gelegenheit gesehen, die Bevölkerung über eine Krankheit aufzuklären, die mehr als 22 Mio. Amerikaner und viele Familienmitglieder dazu betrifft. Aber sie werden oft missverstanden.

    (Quelle: Join Together, 2.3.07)

    05.03.2007
    Der neue Bericht der US Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) über Drogenkonsum und psychische Gesundheit 2004-2005 wurde am 28.2.07 veröffentlicht. Es wurden Daten auf Bundesstaaten-Ebene mit 23 Erhebungen betr. Drogenkonsum und psychischer Gesundheit erfasst, u.a. Alkoholkonsum Minderjähriger, Binge Drinking, Konsum illegaler Drogen, schwere Geisteskrankheiten und Tabakkonsum.

    Der Alkoholkonsum Minderjähriger (12-20 J.) war im letzten Monat in Utah am tiefsten (21.3%) und in Wisconsin am höchsten (39.5%).
    (Quelle: Harvard World Health News, 5.3.07)       USA Today, 28.2.07    
    SAMSHA News Release, 28.2.07       Join Together, 2.3.07

    05.03.2007
    Am 26.2.07 startete die EU eine öffentliche Konsultation: "Wie ist die soziale Realität in Europa"? Die Europäische Kommission will damit die gegenwärtige soziale Realität  und Trends in europäischen Gesellschaften erfassen. Das Ziel ist es, einen Schnappschuss der sich ändernden sozialen Realität in Europa zu erhalten, soziale Trends  und ihren Einfluss zu prüfen sowie Schwerpunkte und Herausforderungen für Europa auf allen Stufen zu bilden. (Quelle: EU-Newsletter) 05.03.2007
    Anheuser-Busch hat sich aus einem Wett-Trink-Spiel in Washington zurückgezogen. Eine lokale Gruppe "SMASHED" hat ein Wetttrinken als Wohlfahrtsveranstaltung aufgezogen, in dem junge Leute mit einem Einkaufwagen von einer Bar zur andern Bier trinken gehen sollten. Dies in klarer Verletzung des Reklame- und Marketing-Kodexes des Bier-Instituts. Nach einem Brief von CSPINET an Herrn Busch wurde die Bud Light's Werbung aus der Webseite herausgenommen. (Quelle: CSPINET, 28.2.07)  

    05.03.2007

    Am 27.2.07 veröffentlichte die  EU ein Informationsblatt "Alkohol",  Dezember 06 "Verringerung alkoholbedingter Schäden in der Europäischen Union" (d/f/e) 4 S. pdf, mit Links zu weiteren relevanten Seiten.

     

    05.03.2007
    Die britischen Ärzte begrüssen den neuen Alkohol-Aktionsplan für Schottland. Dr Peter Terry, Chairman der BMA Schottland sagte: "Wir begrüssen die konzertierte Aktion der schottischen Regierung... Alkohol kostet unsere Wirtschaft ca £1 Mia. pro Jahr, aber die menschlichen Kosten sind viel höher. Etwa einer von 30 aller Todesfälle in Schottland sind durch alkoholbedingte Krankheiten verursacht..."
    (Quelle: Medical News Today, 24.2.07)
    04.03.2007

    In den USA wird aufgerufen, eine Abhängigkeits-Hausparty zu organisieren.

    Im HBO-Kabelfernsehen wird am 17.3.07 ein spezielles Programm gesendet, dessen Botschaft Hoffnung auf wirksame Behandlung und langanhaltende Genesung bei Abhängikeit bedeutet. Jedermann ist aufgerufen, mit Freunden und Nachbarn die Show zu sehen und zu diskutieren, was in seiner Gemeinde in Bezug auf Abhängigkeits-Prävention, Behandlung und Genesung geschieht. Für mehr Informationen:  http://www.addictionaction.org/ 

    27.02.2007

    Ein Experte verlangt in England ein totales Alkohol-Werbeverbot.

    Der Leiter des britischen Royal College of Physicians (Ärzteschaft) verlangt ein komplettes Alkohol-Werbeverbot, um der ansteigenden Flut von Alkoholproblemen in England entgegenzuwirken. (Quelle: Join Together, 27.2.07)

    27.02.2007

    Alkoholbezogene Todesfälle in England verdoppelt.

    Das Office for National Statistics. meldete die Verdoppelung bei den 15 - 34-Jährigen zwischen 1991 und 2004.
    (Quelle: Join Together, 26.2.07)

    27.02.2007

    Die spanische Regierung hat beschlossen, das neue Alkoholgesetz noch nicht in Kraft zu setzen.

    (Quelle: Eurocare)

    Das Gesetz konzentriert sich auf den Jugendschutz, enthält aber auch Werbeeinschränkungen. Die Regierung begründet den Rückzug damit, die Gesundheit der Jugend solle nicht zum Wahlkampfthema werden. Im Mai sind Lokalwahlen und die Weingegenden sind strikt gegen das Gesetz. Die Weinlobby hatte sich von den Verhandlungen über das Gesetz zurückgezogen, nachdem der Gesundheitsminister sich weigerte, den Text zu Gunsten der Weinbranche zu ändern. Elena Salgado, die Gesundheits-Ministerin gab erschreckende Zahlen bekannt: 65% der 14-18-Jährigen trinken Alkohol an Wochenenden und 34% haben mindestens einmal im letzten Monat ekzessiv getrunken.
    23.02.2007
    Am 1. März wird auf dem Capitol Hill eine Vorpremiere der  HBO's Show ADDICTION stattfinden. Neben den Mitgliedern des Repräsentantenhauses Patrick Kennedy (D-RI) und Jim Ramstad (R-MN) sind dabei HBO, the National Institute on Drug Abuse, National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism, and the Robert Wood Johnson Foundation. Join Together ruft auf, die eigenen Parlamentarier aufzufordern, der Show und der anschliessenden Diskussion beizuwohnen. Es gehe um bahnbrechende neue Methoden für die Alkohol-Rehabilitation. http://members.jointogether.org/campaign/hillscreening
    23.02.2007
    Die EU stellt ihr Gesundheitsportal online vor. Es ist in 20 Sprachen verfügbar.
    21.02.2007
    Bei 62% aller Arrestfälle im Staate Wyoming, USA ist Alkohol im Spiel. Vom Alkohol im Verkehr bis zu Gewalt in der Familie, gemäss einer Studie der Sheriffs und Chiefs Vereinigung in Wyoming.
    (Quelle: Join Together, 20.2.07)  Star Tribune, Casper, 18.2.07
    21.02.2007
    Join Together meldet Ausschreibungen von Subventionsmöglichkeiten in den USA   (Quelle: Join Together, 20.2.07) NIAAA Grants for Alcohol Treatment, Services, Recovery Research

    Local Initiative Funding Partners 2008 Grants

    Alcohol Abuse Reduction Program for Middle, Jr. and Sr. High Schools
    20.02.2007
    Feste in Thailand sind in den letzten Jahrzehnten zu Trinkfesten geworden.

    (Quelle: ADD Bulletin 1-2007)

    Traditionelle Feste wurden ersetzt durch Binge Drinking. Jetzt sollen 30 Mio. Thai Bath eingesetzt werden, um die Gemeinden zu ermuntern, Feste, Beerdigungen und andere wichtige Anlässe wieder auf traditionelle Weise, ohne Alkohol zu begehen. "The Nation", die nationale Zeitung schreibt, die ThaiHealth foundation mache die Marketing- Anstrengungen der Alkohol-Produzenten für diese Entwicklung verantwortlich. Die junge Generation kenne nicht einmal die Bedeutung der Feste, denn sie sähe nur Jahr für Jahr Leute, die sich betrinken. (Quelle: ADD Bulletin 1-2007)   Artikel in The Nation
    Kommentar: Bei uns nicht viel anders, die Fasnacht lässt grüssen. Siehe 17.2.07 Aachen, oder auch Luzern)
    19.02.2007
    In Südafrika fand letzte Woche der erste alle zwei Jahre geplante Gipfel zum Drogenmissbrauch statt.

    (Quelle: ADD Bulletin 1-2007)

    Er versammelte Regierungsstellen, die Zivilgesellschaft, Private und Drogenexperten um zu diskutieren, wie die Nachfrage nach Drogen reduziert werden und wie der Missbrauch wirksam bekämpft werden könnte. Fast 50% der Jugendlichen konsumieren Alkohol, etwas über 30% rauchen und 13% rauchen regelmässig Dagga. Minister Dr Zola Skweyiya bezifferte die jährlichen Schäden durch Alkohol und Drogen auf R10 Mia. opening address
    National Drug Master Plan 2006 - 2011 from the Department of Social Development.
    19.02.2007
    Mehrere Quellen nehmen an, dass Indien seine hohen Importzölle auf Schnaps und Wein reduzieren wird.

    (Quelle: ADD Bulletin 1-2007)

    Grund ist massiver internationaler Druck, sowohl bilateral, durch die EU, wie auch durch die WTO. Auch das WEF in Davos diente für Druckversuche. Ein Kommentator sagte: "All das Getöse um die aufstrebenden Märkte in Südamerika und im Fernen Osten verblasst zur Bedeutungslosigkeit im Vergleich mit Indien."
    Kommentar: Eine neue Kolonialisation durch die Industrieländer zeichnet sich ab - mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Freihandel ist doch etwas Schönes! Wir sind so stolz, dass auch das WEF in Davos dazu beitragen konnte! news report in Business Scotsman.com
    19.02.2007
    Die Traktandenliste der kommenden WHO-Generalversammlung führt "Alkohol" als separaten Punkt auf. Das Komitee A wird diskutieren: "Strategien und Interventionen auf der Basis von Beweisen um alkoholbezogene Schäden zu verringern". (Eines unter verschiedenen "Technischen und gesundheitlichen Themen") Punkt 12.7.
    Die Generalversammlung wir am 14.-23. Mai in Genf stattfinden.
    (Quelle: ADD Bulletin 1-2007)
    19.02.2007
    Fasnacht - Karneval heisst auch viel Alkoholkonsum In Aachen ist ein elfjähriger Junge mit 2‰ Alkohol im Blut in ein Spital gebracht worden.
    (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.2.07)
    17.02.2007
    In der EU ist das Parlament daran, sich zur EU-Alkohol-Strategie zu äussern. Es wäre sehr wünschenswert, wenn die nationalen Vertreter dazu kontaktiert würden. Hier die Liste der EU-Parlamentarier. Ein Klick auf den Namen bringt den e-mail-Link.
    (Quelle: Eurocare)
    17.02.2007
    In der EU ist man daran, die Direktive von 1989, Fernsehen ohne Grenzen der digitalen Zeit anzupassen.
    Sie heisst neu: Audivisuelle Direktive. Eines der wichtigsten Prinzipien der vorgeschlagenen Direktive ist der Schutz von Kindern und Minderjährigen vor schädlichen Inhalten. Einige NGOs haben verlangt, dass zwischen 06.00 und 21.00 Uhr keine Alkoholreklame gesendet werden dürfte. Das Europäische Parlament hat dies abgelehnt. Möglicherweise wird der Antrag erneut eingebracht und sollte in den Mitgliedsländern unterstützt werden. Der Änderungsantrag heisst: "Television advertising for alcoholic beverages should not be broadcast between 6.00 a.m. and 9.00 p.m."


     

    17.02.2007
    Die Direktion für Öffentliche Gesundheit der EU ruft auf, Vorschläge einzureichen. Die nebenstehenden Links führen auch zu deutschsprachigen Links.
    17.02.2007
    Die EU gibt einen Überblick über das EU-Gesundheits-Forum deutsch, englisch und französisch
    17.02.2007
    Eine Medien-Kritik nach der Super Bowl in den USA Die Medienkritik von Wayne Friedman vom 5.2.07 bringt eine Presseübersicht. USA Today setzt die Spots von Anheuser-Busch wieder an erster Stelle. (Quelle: TV Watch, 5.2.07)
    17.02.2007
    Zufällige Urintests werden ab nächsten Monat an der Pequannock Township High School in New Jersey, USA eingeführt. Die Schulleitung will überprüfen, ob die Studenten übers Wochenende Alkohol konsumierten. Die Massnahme ist nicht unangefochten. Bei positivem Befund werden die Eltern benachrichtigt.

    (Quelle: Join Together, 31.1.07)    ABC News reported Jan. 29.

    17.02.2007
    Nach einem tödlichen Vekehrsunfall verlangt der US-Staat New Mexico, dass die Airlines eine Alkohol-Lizenz beantragen. Dana Papst, 44, kippte 2 Fläschchen Jack Daniels auf einem US Airways Flug, dann verliess sie das Flugzeug, stieg in ein Auto und erlitt einen Frontalunfall, bei dem 5 Mitglieder einer Familie aus New Mexico starben.
    (Quelle: Join Together, 31.1.07)             Santa Fe New Mexican, 30.1.07
    17.02.2007
    Der Budget-Plan von US- Präsident Bush für 2008 sieht massive Kürzungen bei Alkoholprogrammen vor, zugunsten von Militär-Ausgaben für den Irak-Krieg. Die "American Counseling Association" meldete, Bush's Vorschlag ermöglichte einen grossen Zuwachs bei den Militärausgaben für den Irak-Krieg, während Gesundheitsprogramme des Bundes massiv gekürzt und die meisten Unteragenturen unter das Niveau von 2006 gedrückt würden. (Quelle: Join Together, 9.2.07)
    Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) 
    FY2008 spending plan
     
    15.02.2007
    In der 2. Infanterie-Division der US-Streitkräfte wurde die Promillegrenze neu bestimmt: 1.0 Promille! Wer mit mehr als 1.0 Promille erwischt wird, kann, auch wenn er nicht fährt, disziplinarisch bestraft werden. Die Truppen sollen quartalsweise Trainings erhalten über die 1-Promillegrenze und welche Auswirkungen ein höherer Alkoholwert hat.
    (Quelle: Join Together, 12.2.07Stars and Stripes, 12.2.07
    14.02.2007
    Der Bürgermeister der brasilianischen 10-Millionenstadt Sao Paolo hat die Stadt von der Werbung im öffentlichen Raum gesäubert. Die Stadt war immer mehr vom Wildwuchs der Plakate zugepflastert worden. Die fälligen Abgaben waren kaum bezahlt worden. Zukünftig soll nur noch beschränkt im öffentlichen Raum geworben werden dürfen und nur noch gegen Bezahlung der Gebühren. Die Werbeindustrie glaubt, dieses Beispiel werde in ganz Brasilien Schule machen. Sie hat sich in die Anordnungen geschickt, die bei der Bevölkerung populär ist.
    (Quelle: NZZ, 12.2.07)
    12.02.2007
    Das Obergericht des US-Bundesstaates South Carolina macht Erwachsene, die absichtlich Minderjährigen Alkohol servieren, haftpflichtig für Folgeschäden. Der Gastgeber ist verantwortlich, wenn er weiss, dass er einen Minderjährigen bedient. Das Gericht meinte: "Obwohl minderjährige Personen volle soziale und zivile Rechte geniessen, finden wir, dass es die offizielle Politik dieses Staates ist, diese Individuen so zu behandeln, als hätten sie nicht die volle Kompetenz eines Erwachsenen, die möglichen Folgen ihres Alkoholkonsums vorauszusehen." (freie Übersetzung) Anlass des Richterspruchs waren zwei Fälle: Ein 19-Jähriger trank bei einem "cookout" (Grillparty?) und starb später bei einem Autounfall mit 2,91Promille im Blut, beim andern Fall handelte es sich um einen 19-Jährigen, der an einer Firmen-Weihnachtsparty trank und verunfallte, wobei er und ein Passagier starben.  (Quelle: Join Together, 6.2.07
    Associated Press, 5.2.07
    10.02.2007
    Das Marin Institute in Kalifornien ruft auf, bei ihr Reklamationen betr. Anheuser-Busch zu deponieren. Der Biergigant wird angeklagt, den Super Bowl auszunützen, um mit seiner Werbung auf die Jugend zu zielen. Klagen gehen an das Bier-Institut und in Kopien an die Federal Trade Commission, die überwacht, ob die Alkoholwerbung den freiwilligen Reklamestandards der Industrie entspricht und an das Marin Institute.
    Meldungen an: http://www.marininstitute.org/talkback/superbowl/
    07.02.2007
    Im amerikanischen Bundesstaat Maine verlangen Suchtfachleute, dass die Alkoholsteuern hinaufgesetzt werden. Mit dem Erlös sollen die Behandlungsmöglichkeiten verbessert werden. Sie berufen sich dabei auf das Weissbuch von Join Together.

    (Quelle: Join Together, http://members.jointogether.org/ct/w7S7HDY1fX0u/
     
    07.02.2007
    "Flat Rate", die neue Methode des  Binge Drinking in Berlin. Laut SF "10 vor 10" am 5.2.07 werden in den Diskotheken in Berlin grosse Gläser (ca 0.5 L) für 12€ vermietet und die ganze Nacht mit den gewünschten Drinks à discrétion gefüllt. Wer randaliert wird hinausgestellt, andere landen in der Notfallstation der Spitäler.
    07.02.2007
    Die parlamentarische Versammlung des Europarats und die "Vergewaltigungsdrogen".

    (Quelle: NZZ, 30.1.07)

    In einer Entschliessung fordert sie die 46 Mitgliedsländer (darunter die Schweiz) auf, die Gesetzgebungsorgane und die Justiz auf das Problem der "Vergewaltigungsdrogen" hinzuweisen. Die Strafverfolgung sei auch deshalb schwierig, weil die Auswirkungen der Substanzen denen des übermässigen Alkoholkonsums ähnlich seien.
    Kommentar:  Ob das heisst, dass die Strafverfolgung bei Alkoholeinsatz oder andern Drogen unterschiedlich verläuft? Wo ist denn da der Unterschied? (Siehe Vergewaltigungen in Zürich-Seebach) Haben diese Parlamentarier die kürzliche Untersuchung der britischen Polizei wohl gekannt? (Wir berichteten darüber.)
    02.02.2007
    Michael Critelli wurde am WEF befragt. Er ist Chef von Pitney Bowes mit 5,5 Mrd.$ Umsatz und 30'000 Beschäftigten. Seine Firma, der er seit mehr als 10 Jahren vorsteht gehört zu den 500 grössten der Welt. Die von ihm betriebene firmeninterne Gesundheitspolitik gilt als beispielhaft. Entscheidend sei, sagt er, dass die Leute bei Pitney Bowes gesünder würden und dass sich dies für den Arbeitgeber sogar rechne. (Quelle: NZZ, 29.1.07)
    Kommentar: Ob das die Schweizer Wirtschaftsführer auch gehört haben?
    29.01.2007
    "Social Host"-Gesetze vermehren sich in den USA stark. Sie erlauben es der Polizei, private Wohnungen zu betreten, um Alkoholparties mit Minderjährigen abzubrechen und Bussen gegenüber Erwachsenene zu fällen, die die Parties erlauben. Hunderte Gemeinden haben solche Verfügungen getroffen, gemäss Underage Drinking Enforcement Training Center, darunter Gemeinden in Oklahoma, Kalifornien, New Jersey und Wisconsin. (Quelle: Join Together, 24.1.07)           USA TODAY, 4.1.07 26.01.2007
    Die südafrikanische Jugend Kommission hat schwere Mängel zugegeben. Ein Bericht eines ehemaligen Angestellten beschreibt die Kommission als höchst ineffizient, ohne Zielsetzung, messbare Kriterien und Daten über jugendliches Verhalten. Die Einleitung von Massnahmen, um Herausforderungen wie der Drogen- und Alkoholabhängikeit von Jugendlichen zu begegnen, sollte eine der Hauptfunktionen der Kommission sein.  (Quelle: Harvard World Health News, 25.1.07
    South African Press Association, Jan. 24, 2007
    26.01.2007
    Im US-Staat Kentucky wird ein Gesetz eingebracht, das Minderjährigen den Kauf und Besitz von alkoholischen Getränken verbietet. Statt nur Bussen bis $250 soll der Führerausweis bis zu einem Jahr entzogen werden. 25 US-Staaten kennen ähnliche Regelungen. Letztes Jahr misslang die Einführung eines Gesetzes, das die Verwendung eines gefälschten Personalausweises beim Alkoholkauf mit Führerausweisentzug bestrafen sollte.
    (Quelle: Harvard World Health News, 25.1.07)   courier-journal.com, 21.1.07
     
    26.01.2007
    Abbé Pierre, der französische Obdachlosen-Priester ist gestorben.

    (Quelle: Tages-Anzeiger, online, 22.1.07)

    Er "hatte sich seit dem Zweiten Weltkrieg als Wohltäter einen Namen gemacht. Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte er erstmals im Winter 1953/54, als er zornig und eindringlich über das Schicksal der an der Seine erfrorenen Clochards sprach. Damit löste er eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Dieser «Aufstand der Güte» war in Frankreich das erste Beispiel einer gross angelegten humanitären Aktion mit Unterstützung der Medien. Zum 50-jährigen Bestehen der von ihm gegründeten Emmaus-Bewegung verlangte Abbé Pierre 1999 mehr Gerechtigkeit in der Welt. Jeder Mensch müsse «in seinem Viertel, seinem Betrieb, seiner Schule oder seiner Partei einen Beitrag für eine gerechtere und brüderlichere Welt leisten»." 22.01.2007
    Ein Bericht des Marin Institutes hat zur Folge, dass die Alkohol-Plakate der CBS entfernt wurden. Die Reaktion der CBS Verkehrsbetriebe in San Francisco, USA war schnell und entschlossen. Noch während der Pressekonferenz auf den Treppenstufen der City Hall von San Francisco rissen CBS Equippen die fehlbaren Alkoholplakate in der Nähe von Schulen und Kirchen herunter. Dia-Schau der Plakate    Bericht des Marin Institutes (pdf) 20.01.2007
    Chicago sei die US-Stadt mit dem grössten Anteil an Binge-Trinkern. Forscher des Chicago Social Drinking Project versuchen herauszufinden, warum eine Gruppe zum Rauschtrinken neigt und die andere nicht.
    (Chicago Sun-Times, 14. Jan.  2007)
    19.01.2007
    Als dritte Detaillistenkette in den USA hat Linens'n Things die Trinkspiele aus den Regalen und vom Internet genommen. Dies ist wieder das Ergebnis einer nationalen Briefkampagne, die der Firma Tausende wohl nicht allzu freundliche e-mails einbrachte. Früher haben bereits Target und Kohl's die Spiele entfernt. Linens 'n Things Sprecher Toni Vardiman schrieb an Join Together: "Wir danken Ihnen, dass Sie dieses Bewusstsein geschaffen und uns die Angelegenheit zur Kenntnis gebracht haben."   (Quelle: Join Together, 12.1.07) 16.01.2007
    Die Chicago Tribune hat fast ein Jahr lang Verkehrsunfälle von Jugendlichen im ganzen Land untersucht. Ein 30-köpfiges Reporterteam hatte die Aufgabe zu recherchieren. Sie fanden Schmerz und Leid, wissenschaftliche Hintergründe und Versäumnisse des Staates -- und vielversprechende Antworten.
    (Quelle: Harvard World Health News, 11.1.07, Kurzfassung Chicago Tribune, 7.1.07
    12.01.2007
    Join Together meldet, dass der Aufruf wegen des Verkaufs von Trinkspielen Erfolg hat. Die nationale Zeitung USA Today hat eine prominente Story über diesen Erfolg bei Kohl's und Target gebracht. Auch CBS News Radio meldete die Geschichte. Weitere Pressemeldungen werden erwartet.
    (Quelle: Join Together, 11.1.07)   USA Today, 10.1.07
    12.01.2007
    Der ehemals oberste Beamte der kalifornischen Alkohol-Kontroll-Behörde Jerry Jolly geht zu einer Anwaltskanzlei, die die Alkoholindustrie berät. Ein Kenner der Industrie meint: "Business as Usual". (Wie gehabt)
    Jerry Jolly trat im August von seinem Amt zurück und geht nun zu
    Pillsbury Winthrop Shaw Pittman in San Francisco. "Das ist die allgemeine Praxis und es ist wirklich unglücklich, diese Drehtür zwischen Industrie und Kontrollbehörde", sagte James Mosher, Direktor des Center for the Study of Law and Enforcement. "Dies lässt sicher den Eindruck entstehen, dass die Industrie hat zusätzliche Möglichkeiten die Kontrollbehörde zu beeinflussen.
    (Quelle: Join Together, 8.01.07)     Los Angeles Times, 5.01.07
    10.01.2007
    In Amerika wird spekuliert, wie viel während der Super Bowl dieses Jahr für 30 Sek. TV-Werbung bezahlt werde. Anheuser-Busch werde 10 Spots zu ca 2.6 Mio.$ kaufen. Vor 4 Jahren lagen die Preise noch bei ca 2.1 Mio.$. Dieser Sportgrossanlass bringt die höchsten Werbeeinnahmen.

    (Quelle: MediaPost's TVWATCH, 8.1.07)   M Marketing Facts, 14.1.03   New York Times, 5.1.07

    09.01.2007
    Das Rauschtrinken bei jungen Frauen in England hat sich in 10 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahl der Mädchen und junge Frauen, die im Exzess trinken sei dramatisch angestiegen, meldet eine kürzliche NHS-Statistik in England. 1993 tranken "nur" 9% der 16-24 Jährigen mehr als 21 Alkohol-Einheiten pro Woche. 2002 waren es 21%. (Gemäss Health Survey for England trend tables from the NHS Information Centre.)
    (Quelle: Marin Institute Alcohol News - 2.1.07)  Telegraph, 21.12.06
    04.01.2007
    Eine Konsumentenschutz-Gruppe hat die Staats-Universität von New Mexico USA ausgeschlossen. Begründet wurde der Ausschluss damit, die Universität würde nicht genug unternehmen, um dem Alkoholkonsum von Minderjährigen vorzubeugen. Die Leitung der Universität hatte in der letzten Woche eine Alkohollizenz für das Pan Am Center beantragt, um den Alkoholverkauf während Athletik-Veranstaltungen der Universität zu ermöglichen.
    (Quelle: Marin Institute Alcohol News - 2.1.07)   Las Cruces Sun News, 21.12.06
    03.01.2007
    Im Rahmen des deutschen EU-Ratsvorsitzes veröffentlichte die Bundesregierung ihre Schwerpunkte zum Thema Gesundheit. Sie schreibt dazu u.a.:

     

    Quelle: e-balance 1/07 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

    Prävention und gesunde Lebensstile sind Schlüssel zu einer besseren Gesundheit. Sie helfen, die krankheitsbedingten Kosten zu senken. Das unter deutschem Vorsitz von Rat und Europäischem Parlament zu verabschiedende Aktionsprogramm Gesundheit 2007 – 2013 wird dafür Mittel bereitstellen. Damit sollen in mehreren oder allen Mitgliedsstaaten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Gesundheitsförderung gefördert werden. HIV/Aids-Prävention ist dabei ein besonderer Schwerpunkt.
    Gesunde Ernährung und körperliche Bewegung sind die Eckpfeiler erfolgreicher Prävention und Inhalte einer Strategie, welche die Kommission im Nachgang zu ihrem gleichnamigen Grünbuch im ersten Halbjahr 2007 vorlegen wird. Im Rahmen einer hochrangigen Veranstaltung wird unter deutschem Vorsitz die politische Bedeutung gesundheitlicher Prävention exemplarisch am Beispiel von Bewegung und Ernährung herausgearbeitet werden.
    Kommentar: Mit ihrer Alkohol- und Tabakpolitik hat sich die Bundesregierung ja nicht gerade als Vorbild für Prävention und gesunde Lebensstile legitimiert. Da ist das Thema Bewegung und Ernährung gerade recht als harmloser ungefährlicher Spielplatz. Allerdings brachten andere Präsidentschaften auch nicht mehr an Ergebnissen.
    02.01.2007

     

                                     Internationales 2008       2008/1. Halbjahr    2006        2005       2004       2003       2002        2001

    Letzte Bearbeitung:

     

    Inhaltsverzeichnis 

    Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

    Aktuell

    Hinweise für Unterrichtende

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    Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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    Stand: 30.12.2008  

     

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