KOMASAUFEN: US-Studenten rütteln an Trinkgesetzen
Dienstag 6. Januar 2009 von htm
Trinken bis zum Abwinken mit Billigfusel – an US-Unis geben sich viele Studenten regelmäßig die Kante, obwohl sie erst ab 21 Jahren Alkohol trinken dürfen. Uni-Präsidenten streiten mit Suchtexperten über die Altersgrenze: Verhindert oder fördert sie das (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.1.09) Spiegel online, 5.1.09
Kommentar: Ausführliche Schilderung des Binge Drinking an amerikanischen Hochschulen. Die Frage des Mindestalters bedarf sorgfältiger Prüfung. Auch muss zwischen der Jugend allgemein und den Studenten unterschieden werden. Eine Senkung der Altersgrenze würde den Allgemeinkonsum ansteigen lassen. Ob damit das Binge Drinking in gleichem Masse abnehmen würde, ist mindestens fraglich. Dazu gibt es präventive Massnahmen, die das Binge Drinking reduzieren würde, z.B. eine massive Verteuerung, Präventionsprogramme der Universitäten, Alkoholverbot auf dem Campus mit rigorosen Kontrollen und Wegweisung im Wiederholungsfall, etc. Wer dieses Binge Drinking ein ganzes Studium lang durchzieht, kann davon ausgehen, dass er gesundheitliche Schäden davonträgt. Dass gerade die Elite der Nation sich dermassen selber behindert, ist für das Land ein schmerzhafter Aderlass. Übrigens sind auch in Europa solche Besäufnisse unter Studenten in den Verbindungen bekannt. Es ist ein Witz, dass ausgerechnet diese auch als Nachwuchsschmiede für das Parlament gehandelt werden – wo sie dann später über staatliche Präventions-Massnahmen im Suchtbereich beschliessen dürfen und alle Schäden verniedlichen werden. Ich habe gerade wieder einen solch verniedlichenden Brief eines bekannten Schweizer Nationalrates erhalten.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 6. Januar 2009 um 12:41 und abgelegt unter Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.