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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Juli 2012

Mexico: A-B InBev Buys Grupo Modelo for $20 Billion

Mittwoch 18. Juli 2012 von htm

InBev – the world’s largest beer producer – recently finalized a deal to take over Mexico’s Grupo Modelo corporation for a staggering $20.1 billion. The move gives A-B InBev dominance in Mexico’s economy and adds Corona (America’s best-selling imported beer label) to the A-B InBev major brand portfolio of Budweiser, Beck’s, and Stella Artois. The deal marks just one more step by the Belgian brewer to increase its massive market share and solidify its mega-conglomerate status. Throughout the last decade, the beer industry has been engulfed in a consolidation craze, resulting in the A-B InBev/SABMiller duopoly controlling more than 80% of the U.S. beer market.

See the Alcohol Justice report, Big Beer Duopoly, for more about the merger that created A-B InBev.
(Source: Alcohol Justice, 07/18/12)

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USA: Increase in Cigarette Prices Leads to Rise in Binge Drinking Among Young Adults

Mittwoch 18. Juli 2012 von htm

The study found increased cigarette prices due to taxes did not decrease smoking rates in people under 30, The Atlantic reports.

The researchers based their findings on data from the 2001-2006 Behavioral Risk Factor Surveillance System surveys, which included 1.3 million people. They found increases in state cigarette prices were associated with increases in current drinking among people ages 65 and older, and binge and heavy drinking among those ages 21 to 29. They found reductions in smoking among adults ages 30 to 64, drinking among those ages 18 to 20, and binge drinking among those 65 and older.

“Researchers, practitioners, advocates, and policymakers should work together to understand and prepare for these unintended consequences of tobacco taxation policy,” the researchers wrote in the journal Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy.
(Source: Join Together, 07/17/12)

Kategorie: adults, Allgemein, Binge Drinking, consumption, Global, Non-communicable diseases, Other Drugs, Price, Publications, Research, Statistics, Watchdogs, Youth | Keine Kommentare »

Study: Alcohol is more of a „gateway“ drug than marijuana

Mittwoch 18. Juli 2012 von htm

For generations we have been told that marijuana is the gateway drug to harder drugs, but a new study from the University of Florida contradicts that claim. Researchers believe that the true “gateway drug” is alcohol.

Marijuana has shouldered the blame for leading adolescents down the path to bigger and more addictive drugs, when in fact most teenagers begin drinking alcohol before they ever experiment with marijuana. …
View slideshow: Study: Alcohol is more of a „gateway“ drug than marijuana
(Source: Alcohol Reports, 07/17/12) examiner.com, 07/12/12

Kategorie: Allgemein, Children, consumption, Diverse, Global, Jugendliche, Other Drugs, Research, societal effects, Youth | Keine Kommentare »

Berlin: Kein Alkohol für Jugendliche (?)

Montag 16. Juli 2012 von htm

Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) will den Alkoholkonsum von Minderjährigen eindämmen. «Wir prüfen derzeit ein Alkoholverkaufsverbot an unter 18-Jährige», sagte eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung der Nachrichtenagentur dpa. Damit dürften Jugendliche nicht mehr Bier, Wein, Sekt und Mischgetränke kaufen – laut Jugendschutzgesetz ist das von 16 Jahren an erlaubt. Wie ein Verbot geregelt sein könnte, ließ die Sprecherin offen. Eine Bundesratsinitiative werde nicht angestrebt. …
(Quelle: Google Alkohol News, 16.7.12) welt.de, 15.7.12

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Warum das Trinken im Urlaub schnell zur Belastung für die Gesundheit werden kann

Montag 16. Juli 2012 von htm

Endlich Urlaub. Abschalten, Spaß haben, entspannen. Alkohol gehört für viele zu einem gelungenenen Urlaub dazu. Reiseveranstalter locken mit All-inclusive-Angeboten, Lokale mit Flatrate-Partys. Schon nach dem Frühstück gibt es an der Hotelbar alkoholische Getränke gratis, am Strand sorgen Cocktails für Urlaubsstimmung und abends geht die Party richtig los. Die Ferien, die als Erholung gedacht waren, werden zur Belastungsprobe für den Körper. Zu viel Alkohol ist nie gesund, doch bei hohen Temperaturen birgt Alkoholkonsum besondere Gefahren. In einem neuen Themenschwerpunkt auf www.kenn-dein-limit.de informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), wie schnell das Trinkvergnügen im Urlaub zur Belastung für die Gesundheit werden kann: …
(Quelle: gesundheit-adhoc.de, 16.7.12)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Aufruf, Erhältlichkeit, Internationales, Jugend, Verbraucherschutz, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Gefahren unterschätzt: Millionen Deutsche haben Alkoholprobleme

Freitag 13. Juli 2012 von htm

Laut einer Schätzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben fast zehn Millionen Deutsche Alkoholprobleme. Außerdem werden der Alkohol und seine Folgen für den Körper noch viel zu häufig verharmlost.
„Alkohol in gesundheitlich riskanten Mengen trinken“, so definiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Alkoholproblem. Rund 9,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland sind laut BZgA betroffen. Etwa 1,3 Millionen von ihnen sind sogar alkoholabhängig, gab die Gesundheitszentrale am Mittwoch in Köln bekannt. Entsprechende Schätzzahlen für Jugendliche gibt es einer Sprecherin zufolge nicht. …
(Quelle: Google Alkohol News, 11.7.12) focus.de, 11.7.12

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EU: Labelling requirement for allergens in wine

Freitag 13. Juli 2012 von htm

Eurocare welcomes the requirement for allergen labelling in wine for milk, egg and sulphites

Regulation 579/2012[i] has finally put an end to derogations that the wine sector has been successfully obtaining over the last years. The producers are required to state the presence in the final product of: (i) eggs and egg based products, (ii) sulphites/ sulphites, (iii) milk and milk based products. This listing might be accompanied by pictograms which could improve the readability of the information provided to consumers.

However, there is no specification on the size of the pictograms. ’We expect the wine industry to step up and show their commitment to inform and protect consumers, by making the information clearly visible and readable on the label’ said Mariann Skar, Eurocare Secretary General.
(Source: Eurocare, PRESS RELEASE, Brussels, Belgium July 11, 2012)

Kategorie: Alcohol industry, Allgemein, Global, Labels, Parliaments / Governments, Prevention, Publications, Watchdogs | Keine Kommentare »

CH: Leserbrief zu „Fest-Sperre für Turner“ vom 28.6.12 und weitere Artikel

Mittwoch 11. Juli 2012 von htm

Redaktion Forum
St. Galler Tagblatt
St. Gallen

per e-mail

Leserbrief zu „Fest-Sperre für Turner“ vom 28.6.12 und weitere Artikel

Auch wenn die Turner von Zihlschlacht und Roggwil ihre Unschuld beteuern (es soll ja vorkommen, dass Betrunkene sich später an nichts mehr erinnern können) so ist es doch erfreulich, dass die Festleitung durchgegriffen und ein Zeichen gesetzt hat.

Leider scheint es zum normalen Ablauf eines Turnfests zu gehören, dass einzelne Teilnehmer oder ganze Riegen sich nach getaner Arbeit volllaufen lassen müssen. Zugegeben, das war früher im Zeichen der 4F auch nicht viel besser. Doch im heutigen „aufgeklärten“ Zeitalter sollte man doch erwarten können, dass Vereine, die für die Jugend Vorbildcharakter haben und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, im Umgang mit unserer Volksdroge Alkohol zurückhaltender sein würden.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade Mannschaftssportarten, auch Turnriegen bilden ja eine Mannschaft, in Bezug auf den Alkoholkonsum einen nachteiligen Einfluss auf ihre jugendlichen Mitglieder haben. Eltern müssen sich wirklich fragen, ob sie ihre Kinder diesem Einfluss aussetzen wollen.

Ein Grund für diese negative Entwicklung liegt sicher darin, dass für diese Turnfeste ein immer grösserer Aufwand betrieben wird. Jeder Austragungsort will mindestens mit früheren Orten mithalten, wenn nicht sogar sie übertreffen. Dieser Gigantismus will natürlich bezahlt sein. Also wird der Alkoholkonsum mit allen Mitteln gefördert. Dies u.a. mit stimmungseinheizenden möglichst lauten Bands, die eine verbale Unterhaltung unmöglich machen, so dass praktisch nur noch das Saufen bleibt. Ganze Riegen stehen und tanzen grölend auf den Tischen im riesigen Festzelt und wenn zum Aufbruch geblasen wird, sind die Gemüter noch lange nicht abgekühlt. Anschliessende Ausschreitungen jedwelcher Art sind da praktisch vorprogrammiert.

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen in den oberen Leitungsgremien endlich über die Bücher gehen und sich Gedanken machen, wie diese ungesunde Entwicklung gestoppt werden kann. Sport und Alkohol gehören einfach nicht zusammen.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
(gekürzt veröffentlicht am 7.7.12

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Prävalenz der Weinunverträglichkeit: Ergebnisse einer Fragebogenerhebung in Mainz

Sonntag 8. Juli 2012 von htm

Hintergrund: Wein ist ein weltweit verbreitetes Kulturgut, dessen gesundheitliche Auswirkungen vielfach untersucht worden sind. Von immunologisch vermittelten Reaktionen nach Weinkonsum wird in einzelnen Fallstudien berichtet. Die vorliegende Studie untersucht die Häufigkeit der Weinunverträglichkeit in der erwachsenen Bevölkerung in Mainz.

Methoden: 2010 wurde in einer Querschnittstudie auf Basis einer Fragebogenerhebung das Ausmaß der Weinunverträglichkeit bei Erwachsenen in Mainz, einer Stadt im Weinanbaugebiet Rheinhessen, ermittelt. Hierfür wurden 4 000 zufällig ausgewählte Personen zum Alkoholkonsum sowie dem Auftreten verschiedener Unverträglichkeitsreaktionen und Allergie-ähnlichen Symptomen nach dem Verzehr von Wein befragt.

Ergebnisse: 948 Personen im Alter von 20 bis 69 Jahren (23,7 %) konnten in die Auswertung einbezogen werden. 68 (7,2 %) der 948 Studienteilnehmer berichteten von einer Unverträglichkeit gegenüber Wein und/oder Allergie-ähnlichen Symptomen nach Weinkonsum. Eine Weinunverträglichkeit wurde häufiger von Frauen (8,9 %) als von Männern (5,2 %) angegeben (p = 0,026). Personen, die eine Weinunverträglichkeit mitteilten, berichteten häufiger auch andere Unverträglichkeiten insbesondere gegen Bier und Alkohol allgemein. Allergie-ähnliche Symptome wurden häufiger nach dem Genuss von Rotwein beobachtet. Rötung und Juckreiz der Haut sowie eine verschnupfte Nase waren die am häufigsten genannten Reaktionen.

Schlussfolgerung: Die Prävalenz der Weinunverträglichkeit ist höher als erwartet. Aus den erhobenen Parametern lässt sich weniger auf eine immunologisch vermittelte Allergie schließen, sondern vielmehr auf eine Unverträglichkeit gegenüber Alkohol, biogenen Aminen oder anderen Inhaltsstoffen.

(Quelle: Dtsch Arztebl Int 2012; 109(25): 437-44; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0437)

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Some People Suffer Allergy-Like Symptoms After Drinking Wine

Sonntag 8. Juli 2012 von htm

Around seven percent of adults suffer from an intolerance to wine. This is the result of a survey presented by Peter Wigand and co-authors in the current edition of Deutsches Arzteblatt International (Dtsch Arztebl Int 2012; 109 (25): 437-44).

The authors evaluated 948 questionnaires that were returned from the 4000 sent out to randomly selected people between the ages of 20 and 69 years. They found that women (8.9%) were more often affected by an intolerance to wine than men (5.2%). The most commonly reported reactions included flushed and itchy skin and a runny nose. The symptoms were particularly common after drinking red wine. Additionally, people with a wine intolerance were more likely to report other food intolerances. …
(Source: Medical News Today, 7/7/12)

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