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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für 2011

D: Polizei unterbindet Schüler-Massenbesäufnis

Donnerstag 28. Juli 2011 von htm

Heidelberg / dpa Mit einer großen Jugendschutzaktion hat die Polizei am Mittwoch ein traditionelles Massenbesäufnis von Schülern in Heidelberg verhindert. Auf der Neckarwiese im Stadtteil Neuenheim treffen sich zu Ferienbeginn traditionell schon nach der Zeugnisausgabe mittags mehrere tausend Minderjährige, um sich mit hochprozentigem Alkohol auf die Ferien einzustimmen. Mit vielen Beamten in Zivil und in Uniform seien an den Zugängen Jugendliche kontrolliert worden. Flaschen wurden ihnen weggenommen und vor Ort ausgeleert, sagte Günther Bubenitschek von der Polizeidirektion Heidelberg. Schüler unter 18, die Zigaretten dabei hatten, mussten diese zudem sofort vernichten. Zwei Jugendliche wurden bis zum frühen Abend mit dem Verdacht auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht. (Quelle: Google Alkohol News, 28.7.11) schwaebische.de, 27.7.11 Kommentar: Man kann also doch etwas dagegen unternehmen, wenn der Wille vorhanden ist.

Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Jugend, Kinder, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Diskussionen um Feierabendbier

Donnerstag 28. Juli 2011 von htm

Wer Alkohol in Maßen trinkt, schadet seiner Gesundheit nicht. Darauf haben Ärzte und Wissenschaftler des „International Scientific Forum on Alcohol Research“ hingewiesen und kritisch auf einen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert.
Die Alkoholforscher beanstandeten die aus ihrer Sicht einseitige Darstellung des „WHO Global Status Report on Alcohol and Health for 2011“. Richtig sei zwar, dass Alkoholmissbrauch massive gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen habe, so die Ärzte und Wissenschaftler. Andererseits konzentriere sich der Bericht fast ausschließlich auf die negativen Effekte. … (Quelle: aerzteblatt.de, 27.7.11)unser Online-Kommentar: Verzweiflungstat: Nachdem die Alkoholindustrie im Rahmen der langjährigen Abklärungen der WHO mit ihren Anliegen nicht durchdringen konnte, versucht sie nun verzweifelt, gegen die lange überfälligen Veröffentlichungen der WHO anzukämpfen. Es ist gut, dass man nun die Namen einiger dieser Wissenschaftler und Institute kennt, die mit diesen verharmlosenden Veröffentlichungen das Image der gefährlichsten Gesellschaftsdroge unserer Zeit zu retten versuchen.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Internationales, Medien | Keine Kommentare »

TOP NEWS: Today the Marin Institute announces its new name and vision: Alcohol Justice

Donnerstag 28. Juli 2011 von htm

We are now called „Alcohol Justice,“ the one and only alcohol industry watchdog. Our laser focus is on the world’s most harmful drug, and the companies that make and market it. This rebranding of Marin Institute reflects our global mission: To hold the industry accountable for the harm alcohol inflicts upon our many diverse communities. We use research, media and organizing to expose the industry’s products and practices, and actively advocate for effective policies such as increasing alcohol prices,restricting youth-oriented products, limiting ubiquitous and inappropriate alcohol advertising, and supporting state alcohol control. (Source: alcoholjustice.org, 07/27/11)Click here to learn more about our new name, „Alcohol Justice.“

Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Alcohol taxes, Alerts, Allgemein, Global, Politics, Prevention, Price, Publications, TOP NEWS, Watchdogs, Youth | Keine Kommentare »

Hamburg: Viele Alkoholsünder bleiben unentdeckt

Donnerstag 28. Juli 2011 von htm

Im vergangenen Jahr sind so wenig Blutproben wie nie zuvor bei Verkehrsdelikten und Straftaten unter Alkoholeinfluss angeordnet worden: Nur noch knapp 1800 Blutproben wurden vom Institut für Rechtsmedizin ausgewertet. 2009 waren es noch 2500. Bei der Polizei ist von einem weiteren drastischen Rückgang im laufenden Jahr die Rede. Mit anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit, dass alkoholisierte Autofahrer in Hamburg unentdeckt davonkommen, ist größer geworden. (Quelle: mobil.abendblatt.de, 26.7.11) Dass bei einem mutmaßlich betrunkenen Autofahrer vier Stunden gewartet werden müsse, bis die Blutentnahme genehmigt werde, sei äußerst kritisch, sagt ADAC-Sprecher Matthias Schmitting. Angesichts der Tatsache, dass ohnehin nur jede 600. Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol überhaupt aufgedeckt werde, sei diese Entwicklung nicht hinzunehmen.

Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr | Keine Kommentare »

CH: Betrunkener Lenker legt Meggen lahm

Donnerstag 28. Juli 2011 von htm

Es geschah am helllichten Tag: Mit über 3 Promille Alkohol im Blut fuhr am Dienstag ein Automobilist durch Meggen LU unter hinterliess seine Spuren. Mehrere Autos und Bootsanhänger wurden beschädigt, selbst die Zugstrecke Küssnacht-Luzern blieb für eine Stunde blockiert.
Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft ereignete sich die Karambolagenfahrt kurz nach 13.30 Uhr. Der 43-jährige Schweizer prallte bei seiner Fahrt durch das Dorf in mehrere parkierte Autos, fegte einen Busch um, streifte auf einer Gartenterrasse Tische und Stühle und fuhr dann in mehrere leere Bootsanhänger. Diese wurden aufs Bahngleis geschoben. (Quelle: Google Alkohol News, 27.7.11) bielertagblatt.ch, 26.7.11

Kategorie: Allgemein, Schweiz, Verkehr | Keine Kommentare »

D: Zu viel Alkohol und Brüste: X-Diaries verstößt gegen den Jugendschutz

Donnerstag 28. Juli 2011 von htm

Bei der RTL II-Serie X-Diaries ist mächtig was los. Alkhol und Sex sind die zentralen Themen, die den Zuschauer am Vorabend unterhalten sollen. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) fühlt sich offenbar zu gut unterhalten und stellte allein im zweiten Quartal 2011 37 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) fest.
Wegen der „aufdringlichen Darstellung der Themen Sex und Alkohol und der derb-zotigen Sprachwahl“ hat die Kommission die Verstöße gemeldet, die den jungen Zuschauer unter 16 und gar unter 12 irreführen könnten. … RTL II hat jetzt gehandelt. Die laufenden Folgen werden nun erst von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen gesichtet. Darauf hatte man zuvor verzichtet. (Quelle: Google Alkohol News, 27.7.11)roadrunnerswelt.blogspot.com, 26.7.11

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Neuer HTA-Bericht zur Prävention von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen

Dienstag 26. Juli 2011 von htm

Köln – Ob und wie Präventionsmaßnahmen dazu beitragen, den Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren, ist nicht hinreichend nachgewiesen. Darauf weist das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information in einem neuen Health Technology Assessment (HTA) hin.
Demnach können Familieninterventionsprogramme sowie personalisierte computergestützte Interventionen an Schulen, Colleges und Universitäten vermutlich zwar dazu beitragen, Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen.
Dagegen sei die Wirksamkeit von Anzeigen- und Informationskampagnen in Funk und Fernsehen nicht ausreichend belegt. Der Bericht zeigt auch, dass nur wenige Maßnahmen Häufigkeit oder Menge des Alkoholkonsums dauerhaft reduzieren. (Quelle: aerzteblatt.de, 26.7.11)unser Online-Kommentar: Die im Rahmen der Gesundheitsförderung seit bald 20 Jahren übermächtige Verhaltensprävention hat nicht nur nichts gebracht sondern auch noch das Aufkommen der neuen Modeerscheinungen Rauschtrinken und Mixgetränke erleichtert.
Die Regierungen sollten endlich ihre Verantwortung übernehmen und wirksame Massnahmen der Verhältnisprävention einführen und durchsetzen. Die bisherigen Alibiübungen der Verhaltensprävention dienen nur der Alkoholindustrie und nicht der Bevölkerung. Sogar die Weltgesundheitsorganisation der UNO drängt seit einem Jahr darauf.

Kategorie: Alcopops (de), Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Politik, Sozialkosten, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Vorsorge, WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

New research exposes alcohol industry public relation tactics

Dienstag 26. Juli 2011 von htm

A new study has revealed how the alcohol industry is using its Drinkwise organisation to create an impression of social responsibility while promoting measures for which there is little evidence of impact and are unlikely to hurt profits.
A research team from Deakin University’s School of Psychology examined submissions to the Australian National Preventative Health Taskforce (NPHT) to determine which organisations or individuals discussed positive relationships or work by Drinkwise. … (Source: Alcohol Reports, 07/25/11)

Kategorie: Alcohol industry, Allgemein, Global, Media, Research, societal effects, Watchdogs | Keine Kommentare »

UK: Behavioural interventions most effective for higher risk drinkers

Dienstag 26. Juli 2011 von htm

A report from the North West Public Health Observatory (NWPHO) demonstrates brief interventions for alcohol are the most cost effective, followed by interventions for smoking, sexual health and physical activity.
Changing Health Choices – A review of the cost-effectiveness of individual level behaviour change interventions
Key findings include: The cost-effectiveness of brief interventions is strongest for interventions among high risk drinkers. … (Source: Alcohol Reports, 07/25/11)

Kategorie: Addiction, adults, Allgemein, Global, Health, Publications, Research, societal effects, Treatment | Keine Kommentare »

D: Umgang mit Alkohol – Präventionsprojekt für junge Leute

Dienstag 26. Juli 2011 von htm

Umfassendes Wissen hilft, den richtigen Umgang mit Alkohol zu lernen. Deshalb können sich Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in der Woche vom 1. bis 5. August zu Barkeepern ausbilden lassen. Täglich zwischen 10 und 15 Uhr wird in der „reizbar“, Goebenstraße 7, gemixt und informiert. Neben dem Wissen um das Mixen alkoholfreier Cocktails erhalten die Jugendlichen Informationen zum Thema Alkohol, die sie bei drei Veranstaltungen im August und September an andere Jugendliche weitergeben. … (Google Alkohol News, 26.7.11) fr-online.de, 26.7.11

Kategorie: Aktionen, Alkoholfreies, Allgemein, Internationales, Jugend, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

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