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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Mai 2011

UN: The forgotten factor in family poverty

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Confronting family poverty needs evidence-based alcohol policies.
In his message on the International Day of Families 2011 the UN Secretary-General Ban Ki-Moon says: “On this International Day of Families, let us resolve to support families as they nurture the young, care for the old and foster strong communities”.
The UN has a long history of efforts to protect families, especially women and children. This year’s theme is very important as it allows development organizations and governments to direct the spotlight on a hidden but key issue – the impact of alcohol abuse on families. Effective action here will radically improve the conditions and future prospects of children, women and families in general. … (Source: IOGT International, 5/16/11)

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Drinkaware Launches Online Tool To Track Effects Of Drinking, UK

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Almost half of UK consumers (45%) are trying to lose weight, and nearly two thirds (62%) are worried about their bank balance, yet many don’t make the connection between their drinking and an expanding waistline or empty wallet, according to new research released today by alcohol awareness charity Drinkaware. … (Source: Medical News Today, 5/23/11)

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CH: Testkäufe wirken – Minderjährige kommen schwerer zu Alkohol

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Alkohol-Testkäufe von Jugendlichen scheinen die Verkäufer zu mehr Aufmerksamkeit getrieben zu haben. Im vergangenen Jahr sind Minderjährige weniger leicht an Alkohol gekommen. Am ehesten kamen die Jugendlichen noch in Cafés und Restaurants zu alkoholischen Getränken.
In 26,8 Prozent der Fälle erhielten die jugendlichen Testkäufer Alkohol, wie die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) mitteilte. Dies sind 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausserdem handelt es sich um die tiefste Rate seit Beginn der landesweiten Erfassung der Testkäufe im Jahr 2000. (Quelle: SF1, Tagesschau, 23.5.11) Kommentar: Es ist positiv zu vermerken, dass der Trend der an Minderjährige verkauften alkoholischen Getränke nach unten zeigt. Aber nach 10 Jahren immer noch rund ein Viertel ungesetzliche Verkäufe sind immer noch viel zu viele. Hinter diesen Zahlen stehen Tausende von Jugendlichen, die sich an den Alkoholkonsum gewöhnen und viele von ihnen werden später Alkoholprobleme haben mit Folgen für die ganze Gesellschaft.
Es ist nun dringend nötig, dass die eidg. Räte die gesetzlichen Grundlagen schaffen, damit die Kantone häufiger kontrollieren und härter strafen. Sonst wird es immer noch viele Wirte und Händler geben, die lieber an den Jugendlichen verdienen, als den Jugendschutz einzuhalten.

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EU-Committee on National Alcohol Policy and Action

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

8th meeting of the Committee on National Alcohol Policy and Action, Luxembourg, 1-2 March 2011 Summary report and presentations available:
http://ec.europa.eu/health/alcohol/events/ev_20110301_en.htm (Download very slow, dates maybe too big.)

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CH: Dialogwocheveranstaltung in Winterthur

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Vier Experten, zehn Zuhörer.
Am Informationsabend über Jugend und Alkohol. Ein Zuhörer machte seinem Frust Luft: “ In einer Stadt, die mehr als 100’000 Einwohner zähle und auch viele Jugendliche beheimate, könne es doch nicht sein, dass sich nur so wenige Erwachsene hier eingefunden hätten. Er sei zutiefst enttäuscht.“ (Quelle: Der Landbote, 25.5.11) Kommentar: Die auch enttäuschten Veranstalter werden sich Fragen stellen: Wurde für den Anlass lokal genügend geworben? Versprachen die Referenten neue Erkenntnisse oder kritische Voten, die eine lebhafte Diskussion erwarten liessen? Meiner Einschätzung nach ist das magere Interesse auch darauf zurückzuführen, dass in Winterthur seit jeher eine alkoholfreundliche Politik betrieben wird. Die Verbundenheit mit der Haldengut-Bier-Geschichte sitzt noch tief. Die Alkohol-Testkauf-Ergebnisse sind immer noch katastrophal, weil die Behörden zu wenig einschreiten. Das Albanifest, das Oktoberfest, die Saufkultur von Studenten, das prägt die allgemeine Ansicht, man kann ja doch nichts machen, es gehört halt dazu. Also wozu einen solchen Anlass besuchen?
In den Referaten wurde die aktuelle Situation beleuchtet aber nach dem Lesen des Berichts, besteht der Eindruck, dass keiner der Fachleute auf die gesellschaftliche Relevanz des Alkoholproblems aufmerksam gemacht hat. Es ging eigentlich nur um die Feuerwehreinsätze bei aufkommenden Problemen, aber nicht darum, die Probleme und Schäden nicht entstehen zu lassen. Ganz dem Motto der Dialogwoche entsprechend: Die Alkoholindustrie darf nicht geschädigt werden. Also ja keine Alkoholpolitik! Der Bundesrat könnte ja genötigt werden, Nägel mit Köpfen beim neuen Alkoholgesetz zu machen. Wozu nun diese Dialogwoche?

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Preventing cancer and saving millions of lives through healthy living

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

The European Week Against Cancer is back!
Between 25 and 31 May each year organizations in Europe will join forces to identify ways to prevent cancer. Under the leadership of the Association of European Cancer Leagues (ECL) and the European Partnership Action Against Cancer, the European Week Against Cancer (EWAC) will give new impetus to cancer prevention and healthy lifestyles in Europe by promoting the European Code Against Cancer. “We’re really glad that the EWAC is back,” says Andrea Lavesson, president of Active – sobriety, friendship and peace, a European youth organization. “And we support the leadership of ECL in its efforts to prevent cancers because we know that around 40% of all cancer cases could be prevented, if screening policies and prevention methods were improved and if Europeans would lead healthier lifestyles.”
Every year more than 3 million Europeans are diagnosed with cancer, making cancer the most common cause of death in Europe after heart disease. Over the years evidence has been accumulated by scientists from all over the world clearly showing that the use of alcohol increases the risk of cancer. The greater the amount of alcohol consumed, the greater the risk of cancers of the mouth, larynx, breast, liver and colorectum. Thus the European Code Against Cancer 1 states that ‘If you drink alcohol, whether beer, wine or spirits, moderate your consumption to two drinks per day if you are a man or one drink per day if you are a woman’. However ”even these levels incur a certain amount of risk, it is important that the general public, policy makers and alcohol producers are aware of the risks and do everything they can to minimize them,” says Emma Woodford from European Cancer Leagues. … (Source: Press Release activeeurope.org, 5/25/11)

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CH: Platzverbot für König Alkohol

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Nach dem Rauchen gerät auch das Trinken gesellschaftlich unter Druck – das war absehbar.
Jugendliche «Koma-Trinker» geben ein schlechtes Beispiel. Verdanken wir ihren Exzessen eine zunehmend restriktive Alkoholpolitik? Wenig fehlt, und der Gesundheitswahn wird nach dem Rauchen nun auch das Trinken stigmatisieren.
Trinker, zieht euch warm an! Oder vielleicht auch besser nicht, denn ihr könntet dadurch nur noch durstiger werden. Was ungelegen käme, denn die Gegner des fröhlichen Zechens rüsten auf. Gerade jetzt führen Liechtenstein, Deutschland und die Schweiz eine Aktions- bzw. Dialogwoche gegen den Alkohol durch. Noch fehlt zwar solchen Initiativen die ganz grosse Resonanz. Doch es scheint, als habe das Trinken seine freizügigsten Zeiten hinter sich. Überall wird über Lenkungsabgaben und Platzverbote nachgedacht. Alkoholika sollen verteuert, Alterslimiten für die Kunden heraufgesetzt, nächtliche Ladenverkäufe begrenzt und Gelage aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden. … (Quelle: NZZ, 25.5.11) Kommentar: Der Deutschland-Korrespondent der NZZ lässt seinen Frust los, indem er auf einer Achterbahn der Gefühle Argumente und Informationen durcheinanderwirbelt, um am Schluss noch auf das Recht auf Rausch zu plädieren. Ein wirklich „hilfreicher“ Beitrag zur nationalen Dialogwoche „Alkohol“. Der NZZ fehlt es offenbar an schweizerischen Fachjournalisten auf diesem Gebiet oder sie will bewusst keinen konstruktiven Beitrag leisten. Die Wirtschaft könnte es übel nehmen.

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Obesity, smoking, alcohol consumption and years lived with disability: a Sullivan life table approach.

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Background: To avoid strong declines in the quality of life due to population ageing, and to ensure sustainability of the health care system, reductions in the burden of disability among elderly populations are urgently needed. Life style interventions may help to reduce the years lived with one or more disabilities, but it is not fully understood which life style factor has the largest potential for such reductions. Therefore, the primary aim of this paper is to compare the effect of BMI, smoking and alcohol consumption on life expectancy with disability, using the Sullivan life table method. …
Results: Life expectancy at age 55 differed by 1.4 years among groups defined in terms of BMI, 4.0 years by smoking status, and 3.0 years by alcohol consumption. Years lived with disability differed by 2.8 years according to BMI, 0.2 years by smoking and 1.6 by alcohol consumption. Obese persons could expect to live more years with disability (5.9 years) than smokers (3.8 years) and drinkers (3.1 years). Employing information on time to death led to lower estimates of years lived with disability, and to smaller differences in these years according to BMI (2.1 years), alcohol (1.2 years), and smoking (0.1 years). … (Source: biomedcentral.com, 5/24/11)

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D: Ministerin Steffens zum Start der Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“

Mittwoch 25. Mai 2011 von htm

Wir müssen Kinder und Jugendliche darin bestärken, eine kritische Einstellung zum Alkoholkonsum zu entwickeln.
Bei der Eröffnungsveranstaltung der Stadt Düsseldorf für die bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens am Samstag (21. Mai 2011) angekündigt, die Maßnahmen der Landesregierung zur Alkoholprävention im Rahmen der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ zu intensivieren.
„Besondere Sorge bereitet mir, dass der teilweise exzessive Alkoholkonsum bei jungen Menschen immer noch weit verbreitet ist. Durch frühzeitige Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken müssen wir bei Jugendlichen das Problembewusstsein im Umgang mit Alkohol stärken und sie zum kritischen Nachdenken über ihren eigenen Alkoholkonsum anregen“, sagte die Ministerin.
Kinder und Jugendliche orientieren sich meist an den Konsumgewohnheiten der Erwachsenen. Im Hinblick auf diese Vorbildfunktion muss den Eltern und anderen Bezugspersonen aus dem sozialen Umfeld ihre besondere Verantwortung bewusst gemacht und zugleich ihre Rolle als positive Vorbilder gestärkt werden. „Gerade weil der Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist, müssen wir dauerhaft auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Alltagsdroge Alkohol in unserer Gesellschaft hinwirken. Hier sind alle gesellschaftlichen Kräfte gefordert“, so die Ministerin. Denn Alkohol sei nicht nur ein allgegenwärtiges Genussmittel, sondern – im Übermaß genossen – ein starkes Suchtmittel mit gravierenden negativen gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen. … (Quelle: Google Alkohol News, 25.5.11) nrw.de, 21.5.11

Kategorie: Allgemein, Eltern, Internationales, Jugend, Kinder, Politik, Prominenz, Sozialkosten, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

D: Alkohol-Abhängigen darf Führerschein entzogen werden

Dienstag 24. Mai 2011 von htm

Alkoholabhängigen Autofahrern, die ihre Sucht trotz einer Therapie nicht überwunden haben, darf der Führerschein entzogen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Trier am 12. Mai laut einem am Montag veröffentlichten Urteil entschieden und damit einen entsprechenden Antrag eines Autofahrers abgewiesen (Aktenzeichen: 1 L 557/11.TR). (Quelle: netdoktor, 23.5.11)

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