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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2011

F: Der Vater aller Wutbürger

Mittwoch 5. Januar 2011 von htm

Mit 93 Jahren sorgt der linke französische Intellektuelle Stéphane Hessel für eine Sensation: Sein Manifest beflügelt das Wutbürgertum. «Auf dieser Welt gibt es unerträgliche Dinge. Die Empörung ist der Schlüssel zum Engagement»: Stéphane Hessel.
In Frankreich reden sie von einem einzigartigen Verlagserfolg, einer wahren Sensation. Und von einem Gesellschaftsphänomen obendrein. Ein kleines politisches Büchlein, 32 Seiten dünn und nur 3 Euro teuer, mit dem imperativen Titel «Indignez-vous!» («Empört euch!») hat sich in den letzten Wochen 500’000-mal verkauft. Der Verlag druckt gerade weitere 300’000 Exemplare. Aus zehn Ländern sind schon Anfragen für die Rechte am Buch eingetroffen. Französische Buchhändler erzählen, zu Weihnachten sei die Nachfrage so gross gewesen, dass sie viele Kunden aufs neue Jahr hätten vertrösten müssen. Alle wollen sie dieses quasirevolutionäre Pamphlet von Stéphane Hessel lesen. Der linke Intellektuelle, eingebürgerter Sohn einer jüdischen Familie aus Berlin, avanciert zum Avantgardisten einer Bewegung, zu einer Art Popstar. Vor allem unter den Jungen. Und das mit 93 Jahren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.1.11) unser Online-Kommentar: Die Unterdrückung einer offenen Diskussion über das Alkoholproblem und die Verbesserungsmöglichkeiten durch Behörden und Medien könnte auch Wutbürger erzeugen. Aber eben nur die Informierten.

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USA: Alcohol May Come With A New Kind Of High:Taxes

Mittwoch 5. Januar 2011 von htm

Alcohol may soon come with a new kind of high. It’s not stronger proof. It’s a higher tax.
Alex DeMetrick reports supporters of a “Dime a Drink Tax” think they have a shot at making it happen in Maryland. If you like to pull a cork, you might pay an extra 10 cents for every glass. It’s called the “Dime a Drink Tax,” and it would hit all alcoholic drinks, if Maryland’s legislature approves it this year. For supporters like health care providers, this may be a good thing. “Alcohol excise tax is a win-win for the state. They provide much needed revenue, and reduce alcohol consumption and related problems,” said David Jernigan, Johns Hopkins professor.
“Some 44 percent of Marylanders do not drink. They will pay no tax,” said Jernigan. The “Dime a Drink Tax” could raise $215 million in new revenue. For light to moderate drinkers, the tax would amount to only $10.83 per year. The last time Maryland raised the tax on alcohol was in 1972. (Source: Google Alcohol News, 01/04/11) baltimore.cbslocal.com, 01/04/11 our Online-Comment: Everybody should understand that:
– We are all passive drinkers, as the World Health Organization tells us. We suffer under reduced life quality and pay the whole life long terrific amounts for social costs because of alcohol.
– Alcohol taxes are very low and do not cover the social costs. By inflation it gets always cheaper. Since 1972!
– Higher prices mean less harm from alcohol, less social costs: savings.
– Those who drink moderately or not at all have the most profit. No or little more taxes and the lot of profit.
– Taxes should be combined with inflation anualy.

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Prevention Of Bad Lifestyle Habits

Mittwoch 5. Januar 2011 von htm

… Should Be Tackled Even Before 13 Years, According To PhD Thesis Defended At University Of The Basque Country
Bad eating habits, ingestion of alcohol, sedentary lifestyles all unhealthy life habits that are already being detected in early adolescence and that are especially predominant amongst women and young people between the ages of 19 and 26. The prevention campaigns should take very much into consideration these groups at risk and even take into account those less than 13 years. These are some of the conclusions that can be drawn from the PhD thesis presented at the University of the Basque Country (UPV/EHU) by researcher Marta Arrue, with the title, Lifestyle habits and psychological factors in adolescence and youth in the Autonomous Community of the Basque Country (CAV-EAE). (Source: Medical News Today, 01/04/11)

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Namibia: Hände weg von Alkohol und Verbrechen

Mittwoch 5. Januar 2011 von htm

Mit einem Appell hat sich Präsident Hifikepunye Pohamba an die Jugendlichen des Landes gewandt und diese zu anständigem Verhalten aufgerufen. „Ich möchte vor allem unsere Jugend ermutigen, sich von sozialen Lastern fernzuhalten, wie Alkoholmissbrauch, unverantwortliches sexuelles Verhalten und Beteiligung an Verbrechen“, sagte das Staatsoberhaupt in seiner Neujahrsansprache. Stattdessen sollten sich die jungen Namibier „auf konstruktive Aktivitäten“ konzentrieren, „welche die Entwicklung in unseren Gemeinschaften fördern“, fügte Pohamba hinzu. (Quelle: Google Alkohol News, 04.01.11) az.com.na, 4.1.11

Kategorie: Allgemein, Aufruf, Feste und Feiern, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Prominenz, Verhaltens-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

Dortmund: Mit Alkoholverbot Problemspielen die Brisanz nehmen

Mittwoch 5. Januar 2011 von htm

NRW Die erste Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen macht mit einem Alkoholverbot für Fußball-Fans in Zügen ernst: Nach zahlreichen Vorstößen in den letzten Monaten sollen Fans bei so genannten „Risikospielen“ des Bundesligisten Borussia Dortmund kontrolliert werden. (Quelle: Google Alkohol News, 04.01.11) halternerzeitung.de, 4.1.11

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Alcohol and public health policies in India

Dienstag 4. Januar 2011 von htm

By K. S. JACOB, Department of Psychiatry, Christian Medical College, Vellore 632002, Tamil Nadu, India; ksjacob@cmcvellore.ac.in
ABSTRACT: Extreme policies of prohibition or the current permissive strategies are counterproductive and call for a nuanced public health approach that integrates both the regulation of availability of alcohol as well as helps in rigorously enforcing the law. …. The WHO’s global strategy for alcohol and governmental and non-governmental efforts can be used synergistically to produce sustained action. (Source: Alcohol Reports, 01/03/11) Natl Med J India 2010;23:224–5

Kategorie: Addiction, Allgemein, Availability, Development, Global, Health, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Publications, Statistics, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Violence and crimes, WHO, WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

Brochure: Alcohol And Your Health: Make Informed Choices

Dienstag 4. Januar 2011 von htm

The AMA released a brochure containing practical advice to help Australians to be more knowledgeable and responsible about alcohol consumption. (Source: Medical News Today, 01/03/11) ama.com.au, 12/28/10

Kategorie: Alcopops, Allgemein, Binge Drinking, Children, Driving under the Influence, Education, Global, Health, Media, Prevention, Publications, Statistics, Watchdogs, Youth | Keine Kommentare »

Newsletter Infoset Direct Januar 2011

Dienstag 4. Januar 2011 von htm

Informationen zu allen Suchtthemen, vor allem aus der Schweiz (Newsletter bestellen)

Kategorie: Allgemein, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

CH: Was ist Suchtprävention?

Dienstag 4. Januar 2011 von htm

Zum 25-Jahre Jubiläum der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich hat Martin Küng einen Text geschrieben darüber, was es heisst, zu «handeln bevor eine Sucht entsteht». Der Übersichtsartikel «Was ist Suchtprävention?“ (pdf, 21S., 1Mb) soll das Fachgebiet theoretisch einordnen, wichtige Begriffe definieren, Ziele und Methoden beschreiben, die Wirksamkeit der Massnahmen sowie die Perspektiven der Suchtprävention thematisieren. (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2011) Kommentar: Boshaft könnte man sagen, dies sei ein Versuch, von einer wirksamen Alkoholprävention abzulenken. Sie deckt sich offenbar mit den behördlichen Versuchen, Prävention zu betreiben ohne irgendwo anzuecken. Von den internationalen Erkenntnissen über die Wirksamkeit der Alkoholprävention kein Wort. Thomas Babor et al. nicht gesehen, die WHO-Resolution für eine globale Alkohol-Strategie unbekannt. Soll damit vertuscht werden, dass die seit bald 20 Jahren kontraproduktiv wirkende Gesundheitsförderung versagt hat? Besonders „köstlich“ ist dieser Schluss: „Es lässt sich jedoch die Hypothese aufstellen, dass die Suchtprävention der letzten Jahre in der Schweiz nicht den Konsum von Substanzen verhindert hat, aber das Entstehen von süchtigem Verhalten reduzierte. Suchtprävention ist also in der Lage, den gewünschten Effekt zu erzielen.“ Wahr ist, dass der Alkoholkonsum nur leicht gesamthaft zurückging, kaum wegen der Suchprävention, dass aber das regelmässige jugendliche Binge Drinking dank dem Versagen der Prävention und der verantwortungslosen Gesellschaft erst möglich wurde.

Kategorie: Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Zitate | Keine Kommentare »

CH: Angebote bei Problemen mit Alkohol und häuslicher Gewalt

Dienstag 4. Januar 2011 von htm

Bericht zu Angeboten bei Problemen mit Alkohol und häuslicher Gewalt: Dass Alkohol und Gewalt zusammenhängen können, ist allgemein bekannt. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings komplexer, wenig erforscht und erschweren die Hilfe und Beratung. Der Fachverband Sucht hat in Zusammenarbeit mit der Fachstelle gegen Gewalt des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Mann und Frau die Angebote in der Schweiz untersucht, die zu Alkohol, Gewalt und Opfern in der Schweiz bestehen. Es werden Lücken und Entwicklungspfade aufgezeigt. Der Bericht (pdf, 26S., 730Kb) ist online erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2011)

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