Halbstarke terrorisieren Anwohner in Effretikon, CH
Dienstag 27. Juli 2010 von htm
Die Esso-Tankstelle in Effretikon ist ein nächtlicher Treffpunkt. Die Nachbarn haben genug.
Seit die Tankstelle mit ihrem Shop bis um Mitternacht geöffnet hat, würden sich gerade in den Sommermonaten Nacht für Nacht Jugendliche bei der Tankstelle treffen. Bei offenen Autotüren liessen sie die Bässe dröhnen, würden mit quietschenden Reifen um die Zapfsäulen Slalom fahren und mit überhöhter Geschwindigkeit losrauschen. «Und am Morgen darauf sieht es dann aus, wie wenn eine Bombe eingeschlagen hätte», empört sich die Frau. Verrupfte Zeitungsbündel, Kot und Urin an den Wänden und hinter den Containern, Bier- und Wodkaflaschen in den Hecken und in den Gärten – Spuren, die von den nächtlichen Treffen zeugen. «Und wenn wir uns wehren und die Jungen in die Pflicht nehmen wollen, müssen wir damit rechnen, dass es am nächsten Tag noch schlimmer wird. Oder sie rächen sich, indem sie nachts an unserer Türe läuten.» Die Anwohner hätten genug, aber ballten die Faust im Sack. (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.7.10) Kommentar: Die eigene Stadtpolizei könnte doch bei den Fahrern Alkoholkontrollen durchführen und Verzeigungen wegen Nachtruhestörung vornehmen. Wo klemmt’s denn?
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 27. Juli 2010 um 13:19 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Schweiz, Verkehr. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.