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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

In Zürich und New York: Das Bier muss drinnen bleiben

Dienstag 21. Dezember 2010 von htm

Wer sich in New York ein Bier zu seiner Zigarette gönnen will, darf das nur in den eigenen vier Wänden tun. Das Trinken von Alkohol ist auf den New Yorker Strassen verboten. Verlässt man eine Bar, um vor der Tür zu rauchen, bleibt die Bierflasche besser drinnen. Sonst droht eine saftige Busse.
Ähnliche Zustände haben sich auch in Zürich eingeschlichen, zumindest nach Mitternacht. In den letzten Monaten haben zahlreiche Barbetreiber Zettel an ihre Türen geklebt. Darauf verkünden kurze Sätze, die mit doppelten Ausrufezeichen enden, dass es verboten sei, nach 24 Uhr beim Rauchen Getränke nach draussen zu nehmen. Seit dem Rauchverbot wurde dieses Gesetz erst richtig aktuell. (Quelle: Tages-Anzeiger, 21.12.10) unser Online-Kommentar: Es sollte daran erinnert werden, dass das Gastgewerbegesetz unter dem Druck der Wirte immer mehr liberalisiert wurde. Dass dann solche Bestimmungen übrigbleiben, ist wohl darauf zurückzuführen, dass sie als unbedeutend für die Wirte tolerierbar sind. Hätten wir eine echte und wirksame Alkoholpolitik, könnte auf solche Bestimmungen verzichtet werden. Aber dazu sind die Wirte wieder nicht bereit.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 21. Dezember 2010 um 11:10 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Schweiz, Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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