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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

TOP News: Ischaemische Herzkrankheiten bei ehemaligen Alkoholkranken

Freitag 17. Dezember 2010 von htm

Eine Meta-Analyse. Ischämische Herzkrankheiten (z.B. Angina Pectoris, akuter Myokardinfarkt) sind Erkrankungen des Herzens, die durch eine verminderte Blutzufuhr und den dadurch entstehenden Sauerstoff- und Nährstoffmangel verursacht werden.
(Teilübersetzung von uns):
Gegenwärtige Alkohol-Abstinenten wurden als unpassende Referenzgruppe in epidemiologischen Studien betr. Effekte von Alkohol identifiziert, weil die in der Gruppe enthaltenen früheren Trinker zu einer Überschätzung des schützenden Effekts und einer Unterschätzung des gegenteiligen Effekts des Alkoholkonsums führen könnte.
Die Aufgabe in deser Studie war es, diese Problematik für Ischaemische Herzkrankheiten (IHD) zu quantifizieren.
Elektronische Datenbanken wurde systematisch durchforscht nach relevanten Case-Kontroll- oder Kohort-Studien, die zwischen 1980 und 2010 veröffentlicht worden waren. 38 Artikel erfüllten das Kriterium, d.h. ehemalige Trinker waren enthalten, die total 5613 IHD Fälle und 12097 Kontrollfälle bei Case-Kontroll-Studien und 1387 mit kombinierten Endpunkten und 7183 Fällen, am Endpunkt geschichtet, unter 232’621 Personen mit Risiko bei Kohort Studien zeigten.

Misch-Schätzungen der Teilmengen, geschichtet nach Sex und Endpunkt, zeigten ein markant erhöhtes Risiko unter ehemaligen Trinkern verglichen mit Langzeit-Abstinenten für IHD-Tod. … Für IHD-Krankheit, war die Schätzung für beide Geschlechter nahezu identisch und statistisch nicht signifikant. Die Resultate errwiesen sich in mehreren sensitiven Analysen als robust.

In zukünftigen Studien sollten Forscher ehemalige Alkoholkranke von der Referenz-Gruppe trennen, um unverfälschte Schätzungen zu erhalten. (Quelle: Alcohol Reports, 17.12.10) aje.oxfordjournals.org, Januar 2011 Kommentar: Endlich kommt hier die wissenschaftliche Bestätigung dessen, was wir zu diesen alkoholpositiven Studien schon immer gesagt und geschrieben haben! Dies ist einer der Gründe, warum alkoholpositive Studien im Vergleich mit Abstinenten nicht korrekt sind. Diese Meta-Analyse verglich mit Langzeit-Abstinenten, nicht einmal mit lebenslang alkoholfrei Lebenden. Die Alkohol-Industrie und ihre Lobbies haben es sehr clever angestellt, dass sogar die WHO einige positive Aspekte zugestand. Sie sollte nun darauf zurückkommen. Grosser Dank an die Verfasser, u.a. Jürgen Rehm!

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 17. Dezember 2010 um 18:39 und abgelegt unter Abhängigkeit, Allgemein, Internationales, Medizin, TOP NEWS, Veröffentlichungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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