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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Zur Klage einer Tankstellen-Pächterin

Mittwoch 25. August 2010 von htm

Die Tankstellen-Pächterin Annette Eisenberg ist mutig. Sie zieht für eine ganze Branche vor das Bundesverfassungsgericht. Bei Erfolg kann sie auch erreichen, dass Tankstellen und Kioske in anderen Bundesländern weiterhin nachts Alkohol verkaufen dürfen. Die Pächter würden es ihr danken.
Aber ist das richtig? Muss der Mensch immer und überall an Alkohol kommen? Nein. Ab und zu schadet der Verzicht auf Promille nicht. Und wer unbedingt trinken will, deckt sich eben vor 22 Uhr ein. (Quelle: Google Alkohol News, 25.8.10) suedkurier.de, 24.8.10 Kommentar: Da wagt es doch eine Zeitung tatsächlich, das nächtliche Verkaufsverbot an Tankstellen und Kiosken in Baden-Württemberg zu unterstützen. Die meisten Kommentare fallen entsprechend aus. Dabei hat sie völlig recht. In der Schweiz leben Autobahn-Tankstellen ohne Alkoholausschank, verkaufen dafür das Benzin teurer. Viele wären in der Schweiz auch froh, wenn die örtlichen Tankstellen nachts keinen Alkoholverkauf böten. Diese Verkaufsstellen bereichern sich an uns allen. Wir bezahlen ungefragt die durch sie anfallenden zusätzlichen alkoholbezogenen Sozialkosten. Dass damit unsere Freiheit beschnitten wird, spielt keine Rolle. Hauptsache, die Gewerbefreiheit ist gewährleistet und wichtiger als die Volksgesundheit.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 25. August 2010 um 17:22 und abgelegt unter Allgemein, Arbeitsplatz, Gerichtsfälle, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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