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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Brandenburg: Kontrollen statt Verkaufsverbot für Alkohol

Sonntag 8. August 2010 von htm

Es ist ein bundesweit einzigartiges Projekt: Seit Anfang März dürfen Tankstellen in Baden-Württemberg nachts keinen Alkohol mehr verkaufen. Politiker in Brandenburg betrachten das Verbot kritisch. (Quelle: Google Alkohol News, 8.8.10) welt.de, 7.8.10 mit unserem Online-Kommentar: Es ist für Politiker immer vorteilhaft, sich gegen Verbote auszusprechen. Man könnte ja auch von Regelungen sprechen. Das menschliche Zusammenleben ist ja nur dank solcher Regelungen möglich. Wesentlich ist, dass diese Regeln sinnvoll sind. Es ist nun einmal erwiesen, dass die Einschränkung der Erhältlichkeit die zweitwirksamste Massnahme ist, um den Konsum und damit die Schäden zu reduzieren. Am besten wirken Preiserhöhungen.
Das Beispiel Baden-Württemberg ist ein bescheidener Versuch, die Alkoholverkäufe zu reduzieren, in der Hoffnung, dass die Jungen und die Motorisierten weniger trinken. Natürlich gibt es Umgehungsmöglichkeiten. Mehr Erfolg brächte ein Verkaufsverbot für Alkohol an Tankstellen generell, oder z.B. ein Alkoholverkaufsverbot generell ab 18 Uhr. Dies wäre leicht zu kontrollieren. Leider behindern die Politiker immer wieder ihre Ideologie, ihr eigenes Trinken oder ihre Verbindungen zur Alkoholindustrie, wenn sie sich für die Gesundheit ihrer Wähler einsetzen sollten.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 8. August 2010 um 17:12 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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