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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

JUGENDSCHUTZ-TEAMS sprechen auf Festen Jugendliche an

Samstag 26. Juni 2010 von htm

Stadtfest Ende Mai in Mannheim: 80 000 Besucher feiern zwei Tage lang ausgelassen, stehen vor den Bühnen, tanzen und genießen die Live-Musik. An den Verpflegungsständen herrscht Hochbetrieb. Bei einem Mannheimer Stadtteilfest am vergangenen Wochenende ein ganz ähnliches Bild. Lediglich der Rahmen ist kleiner. Mittendrin im Trubel sieht man eine kleine Gruppe von Menschen mit blauen Jacken. „Jugendschutz“ steht darauf. Immer wieder sprechen sie Jugendliche an und ziehen zugleich die Aufmerksamkeit anderer Festbesucher auf sich. „Was machen Sie da?“ werden die „Blaujacken“ gefragt. „Wir sprechen alkoholisierte Kinder und Jugendliche auf ihren Alkoholkonsum und weisen sie auf das Jugendschutzgesetz hin“, geben die „Blaujacken“ bereitwillig Auskunft. .. (Quelle: Google Alkohol News, 26.6.10) wormser-zeitung.de, 26.6.10 Kommentar: Die geäusserte Behauptung, Suchprävention müsse am Wohn- und Arbeitsort stattfinden, ist natürlich aus der Optik der lokalen Suchtpräventionsstelle zu verstehen. Flächendeckende wirksame Alkoholprävention besteht aus Kontrollmassnahmen des Staates für die ganze Bevölkerung, wie sie die WHO in ihrer Alkoholstrategie vom Mai 2010 aufgelistet hat. Lokale Präventionsstellen hätten die Pflicht, ihre „Kunden“ so zu informieren und zu überzeugen, dass sie diese wirksamen Massnahmen mittragen und ihre Regierung zur Einführung der Massnahmen drängen.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 26. Juni 2010 um 13:36 und abgelegt unter Aktionen, Allgemein, Feste und Feiern, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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