www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Mai 2010

Kommentar zu „Menschen bei Maischberger“ vom 4.5.10

Freitag 7. Mai 2010 von htm

SENDUNG VOM DIENSTAG, 4. MAI 2010, 22.45 UHR in das Erste (ARD)
„Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Statt in der gestrigen Sendung das übliche Procedere ablaufen zu lassen, d.h. die beiden Seiten gegeneinander antreten zu lassen, hätten Sie die historische Chance ergreifen können, die Wahrheit zum Alkoholproblem zu verbreiten, wie sie in der WHO-Resolution diesen Monat an der WHO-GV in Genf hoffentlich verabschiedet werden wird. Stattdessen verschafften sie den Alkoholbefürwortern eine Plattform für ihre Alkoholwerbung, mit der sie alle Alkoholkonsumenten in ihrem Konsum bestärkten. Leider war auch die Gegenseite nicht genügend vorbereitet. Der junge Modedesigner war zum Glück in der Lage, mit seinem Mundwerk dem Vielschwätzer der Bierlobby Paroli zu bieten.
Falls Sie überhaupt ernsthaft an dem Thema interessiert sind, empfehle ich Ihnen die Webseite www.alkoholpolitik.ch. Sie soll international die beste Informationsquelle zu dem Thema sein.
Damit Sie sehen, wohin die Alkoholstrategie der WHO zielt, hier eine kurze Erläuterung:
Die WHO bringt den neuen Begriff des Passivtrinkers in die Diskussion. Wir alle sind Passivtrinker, denn wir leiden unter den Folgen des Alkoholkonsums: Gewalt, sexuelle Gewalt, Vandalismus, zerrüttete Familien, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien lange leiden (psychisch, armutsbedingt, Gewalt, schlechte Lebensaussichten; in Deutschland mehr als 1 Million), Unfälle mit Tot und Invalidität in Beruf, im Verkehr: oft sind unschuldige Opfer zu beklagen, Krankheiten und Tod: Die WHO spricht von ca 6O Krankheiten, bei denen Alkohol eine Haupt- oder Nebenrolle spielt. Armut. Passivtrinker sind wir auch, weil wir die finanziellen Schäden ein Leben lang ungefragt mit Steuern und Versicherungsprämien mitbezahlen. Würden nun diese mässigen- und Nichtkonsumenten ihre Verantwortung wahnehmen, könnten sie das Problem deutlich reduzieren. Sie sollen ja die Mehrheit bilden. Würden Alkoholsteuern erhoben, die den Namen auch
verdienen, hätten sie die geringste zusätzliche Last zu tragen und wären an den positiven Auswirkungen voll beteiligt. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen übrigens, dass alle Konsumgruppen auf die
Preiserhöhung mit Minderkonsum reagieren. Natürlich müsste, auch gemäss WHO, ein ganzes Massnahmepaket beschlossen werden.
Wenn Sie diese Botschaft ins Volk bringen, leisten Sie der Öffentlichkeit einen grossen Dienst. Und sich selber auch.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

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Sponsored by . . .? An Universitäten

Freitag 7. Mai 2010 von htm

Wenn private Geldgeber Schweizer Hochschulen unterstützen – eine Liaison mit Tücken
Stiftungen, Unternehmen und Private engagieren sich an Schweizer Hochschulen. Diese beteuern, dass die Freiheit von Lehre und Forschung nicht gefährdet sei. Doch auch an der Uni gilt: Wer zahlt, befiehlt. (Quelle: NZZ, 3.5.10) Kommentar: Dies zur Erinnerung.

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Drinking Alcohol During Pregnancy Could Lead To Acute Myeloid Leukemia In Children

Freitag 7. Mai 2010 von htm

Although acute myeloid leukemia (AML) is relatively rare in children, drinking alcohol during pregnancy could increase the risk, according to a recent paper published in Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention, a journal of the American Association for Cancer Research.
Julie Ross, Ph.D., director of the division of pediatric epidemiology and clinical research at the University of Minnesota, said there are about 700 cases of AML in the United States in children each year. (Source: Medical News Today, 5/6/10)

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‚Hair Of The Dog‘ May Help Alcohol Withdrawal Symptoms But..

Freitag 7. Mai 2010 von htm

.. It Also Increases Alcohol Dependency
University of Southampton study provides new insight into how alcohol affects brain function. Research defines alcohol’s impact on signalling in nerve pathways.
Drinking alcohol over a long period of time profoundly affects the brain, which adapts to the intoxicant and causes withdrawal symptoms when consumption stops. (Source: Medical News Today, 5/6/10)

Kategorie: Addiction, Allgemein, Global, Health, Research | Keine Kommentare »

Ireland Has Highest Binge-Drinking Rate in Europe

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

The latest research will do nothing to diminish the Irish reputation for heavy drinking: a survey from the European Commission (PDF) finds that Ireland has a binge-drinking rate three times higher than the rest of the European Union (EU). The Irish Times reported April 22 that 19 percent of Irish poll respondents said they consumed five or more drinks at a sitting on a weekly basis, compared to 6 percent in the average EU nation, 3 percent in Portugal, and just 1 percent in Bulgaria. (Source: Join Together, 5/5/10)

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NT Sports Clubs Hit The Booze In The Best Way, Australia

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

NT: A national program aimed at reducing alcohol-related harm in sports clubs is this week being rolled out across Central Australia.
„Our Good Sports program is about working with community sporting clubs to reduce alcohol related harm – whether they have a liquor license or not – and about bringing back families to community sport“ said John Rogerson CEO Australian Drug Foundation. (Source: Medical News Today, 5/5/10)

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Infoset Newsletter Mai 2010

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

Der Newsletter bringt Informationen zu allen Suchtgebieten vor allem aus der Schweiz. Hier bestellen

Kategorie: Allgemein, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Online-Kommentar zu „SPD will Trinkverbote in Stuttgart“

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

Online-Kommentar: zu Die SPD verlangt Trinkverbote in Stuttgart. (Stuttgarter Zeitung online am 4.5.10) Das Problem ist doch, dass die Regierungsparteien mit der Alkoholindustrie dermassen vernetzt sind und/oder nicht über den eigenen Alkoholverbrauch hinwegsehen können. Deshalb interessiert es sie nicht, dass mit 16% weniger Gewaltfälle doch ein respektabler Erfolg verzeichnet wurde. Darum bringen sie es auch nicht fertig, ein wirkliches und erfolgversprechendes Präventionspaket zu schnüren. Die Folge sind dann solche Notstandsmassnahmen, die von den Freiheitsideologen immer leicht bekämpft werden können. Sie wollen ja gar keine Verbesserung, weil das die Erträge der Alkoholindustrie schmälern würde. Sie merken nicht, dass ihre Freiheit schon immer von der Alkoholindustrie eingeschränkt wurde. Sie sind, wie wir alle, Passivtrinker, die unter den Folgen des Alkoholkonsums leiden und ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten mittragen.

Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

D: SPD will öffentliche Trinkverbote in Stuttgart

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

Freiburg hat gute Erfahrungen mit dem Trinkverbot in der Innenstadt gemacht. Die Polizei verzeichnete 16 Prozent weniger Gewaltdelikte und führte dies darauf zurück, dass auf öffentlichen Straßen und Plätzen kein Alkohol getrunken werden durfte. Die Freiburger Verordnung hielt aber der juristischen Prüfung nicht stand. Im Juli 2009 kippte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die Polizeiverordnung der Stadt. Für das Alkoholverbot fehle die rechtliche Grundlage. (Quelle: Google Alkohol News, 5.5.10) stuttgarter-zeitung.de, 4.5.10 unser Online-Kommentar: Das Problem ist doch, dass die Regierungsparteien mit der Alkoholindustrie dermassen vernetzt sind und/oder nicht über den eigenen Alkoholverbrauch hinwegsehen können. Deshalb interessiert es sie nicht, dass mit 16% weniger Gewaltfälle doch ein respektabler Erfolg verzeichnet wurde. Darum bringen sie es auch nicht fertig, ein wirkliches und erfolgversprechendes Präventionspaket zu schnüren. Die Folge sind dann solche Notstandsmassnahmen, die von den Freiheitsideologen immer leicht bekämpft werden können. Sie wollen ja gar keine Verbesserung, weil das die Erträge der Alkoholindustrie schmälern würde. Sie merken nicht, dass ihre Freiheit schon immer von der Alkoholindustrie eingeschränkt wurde. Sie sind, wie wir alle, Passivtrinker, die unter den Folgen des Alkoholkonsums leiden und ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten mittragen.

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D: Stark sein gegen Alkohol, Prävention in Augsburg

Donnerstag 6. Mai 2010 von htm

Landkreis Augsburg. Noch in diesem Monat werden wohl die ersten minderjährigen Auszubildenden des Landratsamtes zum Testkauf von Alkohol in Geschäfte des Landkreises geschickt. Das ist Teil des Alkoholpräventionskonzepts im Augsburger Land, das Doris Stuhlmiller jetzt im Jugendhilfeausschuss vorgestellt hat.
Laut Stuhlmiller haben solche Testkäufe etwa in Regensburg Erschreckendes gezeigt: Ausnahmslos alle jugendlichen Käufer bekamen den Alkohol dort auch. Stuhlmiller macht deutlich, dass Geschäftsinhaber in solch einem Fall im Landkreis Augsburg zunächst einmal mit Verwarnungen zu rechnen haben, im Wiederholungsfall auch mit Bußgeldern. (Quelle: Google Alkohol News, 4.5.10) augsburger-allgemeine.de, 4.5.10

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

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