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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Online-Kommentar zu Rauschtrinken in Brandenburg, D

Freitag 14. Mai 2010 von htm

Online-Kommentar zu „Rauschtrinken bleibt größtes Problem bei jungen Leuten“ und „Prävention allein reicht nicht aus“ in der Märkischen Allgemeinen vom 14.5.10
Prävention sei das A und O. Die Frage ist nur – welche? Sich auf die üblichen aufklärenden Aktionen berufen, die praktisch nichts bringen, genügt wohl nicht. Nötig wäre ein Paket von Massnahmen, die den Gesamtkonsum und damit die Alkoholschäden reduzieren. In erster Linie sind dies bewiesenermassen die Preisgestaltung und die Erhältlichkeit, dann Mindestalter, Promillegrenze und Werbeeinschränkungen. Vor allem aber müsste die Erwachsenengesellschaft endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und den Stellenwert des Alkohols in der Gesellschaft massiv herabsetzen. Nur so wird Prävention bei der Jugend glaubwürdig und damit erfolgreich. Die Politik sollte die Chance wahrnehmen, die ihr die WHO mit ihrer Alkoholstrategie bietet, die jetzt in Genf an der Generalversammlung zur Sprache kommt. Darin ist alles enthalten, was für eine wirkungsvolle Prävention benötigt wird. Gerade in einer Krisenzeit wie heute, könnten die westlichen Länder eine Reduktion der Sozialkosten und Alkoholsteuereinnahmen dringend brauchen.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 14. Mai 2010 um 22:31 und abgelegt unter Alkoholsteuern, Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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