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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Februar 2010

Anti-Drinking Ads Can Increase Alcohol Use

Freitag 26. Februar 2010 von htm

Public service advertising campaigns that use guilt or shame to warn against alcohol abuse can actually have the reverse effect, spurring increased drinking among target audiences, according to new research from the Indiana University Kelley School of Business. (Source: Medical News Today, 2/25/10)

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Zum Rücktritt der EDK-Vorsitzenden Margot Kässmann

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

Aufklärung statt Häme: Die Medien und der Fall Käßmann
«Um Gottes Willen», titelte die «Frankfurter Rundschau». «Der Fall Margot Käßmann», hieß es doppeldeutig über dem «Welt»-Aufmacher. Die Münchner «Abendzeitung» zeigte die Bischöfin mit ausgebreiteten Armen im Talar – darunter: «Die Promille- Sünderin». Und schlicht «Die Alkohol-Nacht» prangte am Mittwoch auf Seite eins der «Bild». Am Tag, nachdem die Boulevardzeitung die Promillefahrt der obersten Protestantin öffentlich machte, widmeten die Zeitungen dem Thema nicht nur häufig den Aufmacher, sondern mehrere Seiten. Doch wenig Skandal und Häme waren zu lesen, eher Analysen, Leitartikel und aufklärende Stücke. Zum Skandal taugt der Fall kaum – der Rücktritt ändert daran wenig. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.2.10) Kommentar: Wahrscheinlich eine der besten Aufarbeitungen dieses Falles in der Presse. Aber sieht man nicht, dass auch auf Ebene Gesellschaft Konsequenzen nötig wären? Noch ein früherer Kommentar

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Drogenbeauftragte M. Dyckmans: Die ersten 100 Tage nicht genutzt

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), ist 100 Tage im Amt. Die Kritik an ihrer Amtsführung wird immer lauter. Das betrifft vor allen Dingen ihre Haltung zum Alkoholproblem. Sowohl auf europäischer Ebene als auch bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den Verbänden der Suchthilfe und den Kranken- und Rentenversicherern ist das Wissen eindeutig: Wenn man die durch Alkoholkonsum verursachten Probleme in Deutschland reduzieren möchte, so muss man am Gesamtkonsum ansetzen. Jeder Deutsche trank im Jahre 2007 im Durchschnitt mehr als 111 Liter Bier, 20 Liter Wein, 3,7 Liter Sekt und 5,6 Liter Spirituosen.
Obwohl deutlich wird und auch nicht verwunderlich ist, dass dieses Problem vor allen Dingen von der Alkoholindustrie herunter gespielt wird, sprach die Drogenbeauftragte nach ihrem Amtsantritt zunächst einmal mit dem Verband der Spirituosenindustrie und dann dem Deutschen Brauer-Bund, während die Verbände der Suchthilfe auf Gespräche warten. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Brauer, Brenner und Winzer machen 50 % ihres Umsatzes mit 10 % der Kunden, mit den problematischen Konsumenten. Mit denen, die täglich mehr konsumieren, als es ihnen gut tut. Und mit denen, die abhängig, also behandlungsbedürftig krank sind. „Es stände Frau Dyckmans gut an, zu Beginn ihrer Amtszeit mit den Verbänden der Betroffenen zu sprechen, bevor sie sich gemeinsam mit den Produzenten auf Maßnahmen festlegt, die die Probleme nicht lösen“, so Helmut Krethe, der Bundesvorsitzende der Guttempler in Deutschland.
Während Frau Dyckmans beispielsweise Testkäufe von Alkohol durch Jugendliche ablehnt, berichtet der Niedersächsische Innenminister von Erfolgen. Während Frau Dyckmans noch fordert, dass in den Geschäften auf freiwilliger Basis verstärkt Ausweise kontrolliert werden sollen, negiert sie, dass das eine Selbstverständlichkeit sein muss. Denn jeder Alkohol, der von Kindern und Jugendlichen getrunken wird, geht durch die Hände von Erwachsenen.

Kürzlich auf einer Konferenz in Berlin: Im Grußwort erläutert die Drogenbeauftragte, dass sie keinen Grund sehe, die Alkoholwerbung einzuschränken. Leider verließ sie die Veranstaltung, bevor ihr Fachleute erläutern konnten, wie stark der Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen ist.

Frau Dyckmans sagt bei jeder Gelegenheit, dass sie sich einarbeiten müsse und wolle. Und dann äußert sie Positionen, die nicht haltbar sind, gegen das bessere Wissen von Fachleuten. Wenn sie jetzt darauf hinweist, dass sie sich ein Beratungsgremium schaffen will, dann wird sie Unterstützer ihrer Linie nur bei der Alkoholindustrie finden. „Aber es geht doch um die Sache“, so der Sprecher der Guttempler für Alkoholpolitik, Rolf Hüllinghorst, „und da benötigt die Drogenbeauftragte alle mögliche Hilfe und Unterstützung. Nur so können die Hilfe verbessert, die Prävention ausgeweitet und die Kinder geschützt werden“. (Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Guttempler, 25.2.2010)

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Jugend, Politik, Prominenz, Werbung | Keine Kommentare »

Latvia’s alcohol laws too lax, new proposal

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

The Latvian parliament plans to vote on a proposal which would limit trade with alcohol in the near future. The daily Latvijas Avīze welcomes the initiative: „In Latvia more than 10 litres of pure alcohol are consumed per capita and per year, there are countless alcoholics and statistics show that the number of minors being brought into hospitals with alcohol poisoning is on the rise. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.2.10) eurotopics.net, 24.2.10

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Der Hochgebirgszug der Bundeswehr in Mittenwald wird aufgelöst

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

Der etwa 40 Mann starke Hochgebirgszug der Bundeswehr in Mittenwald wird aufgrund der jüngst bekannt gewordenen Aufnahmerituale aufgelöst und zum 1. Oktober neu aufgestellt. Das berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” (Donnerstag-Ausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer des Verteidigungsausschusses des Bundestages. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.2.10) Kölner Stadt-Anzeiger, 24.2.10

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Age 19 Drinking Bill Killed in South Dakota Legislature (USA)

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

The South Dakota House Commerce Committee rejected a bill that would have lowered the state’s legal drinking age from 21 to 19, the Associated Press reported Feb. 22.
The measure went down to defeat on a 10-3 vote. Bill sponsor Rep. Tim Rounds had proposed allowing 19-year-olds to drink in certain clubs where only beer was sold, saying the measure would provide a controlled environment for young drinkers and cut down on drunk driving. (Source: Join Together, 2/23/10)

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USA: More Drunk Driving Among Young Women

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

The rate of alcohol-related fatal car crashes has risen among some populations of female drivers, a worrying trend that runs counter to the decline in such crashes among young men.
ScienceDaily reported Feb. 18 that an analysis of U.S. National Highway Traffic Safety Administration data found that the rate of fatal car crashes where drivers had alcohol in their system fell among all age groups of men studied up to age 20 (16 to 20) and remained the same among 21- to 24-year-olds. (Source: Join Together, 2/23/10)

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Leserbrief zur Alkoholikerkarriere des WEF-Polizeichefs

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

Leserbrief zu „Alkoholsucht des WEF-Polizeichefs war schlimmer als zugegeben“ vom 19.2.10 und
„Bündner SVP fordert eine „Reinhardt-PUK““ vom 20.2.10 beim Tages-Anzeiger

Eine Alkoholikerkarriere, wie sie in der Schweiz zu Hunderttausenden stattfindet, endet wie viele andere auch im Tod. Genau so tragisch und wie oft mit einem ebenso falsch reagierenden Umfeld. Der Unterschied zum „Normalfall“ liegt in der gesellschaftlich exponierten Position des Betroffenen, des damit verbundenen Sicherheitsrisikos und des dadurch zwangsläufig entstandenen Medieninteresses.
Bei den politisch mitbetroffenen Behörden und Parteien wird nun auf Schadensbegrenzung gemacht (FdP) oder versucht, noch Kapital herauszuschlagen (SVP). Beide Parteien würden sich besser darauf konzentrieren, ihre Position in Bezug auf das Alkoholproblem prinzipiell zu überdenken. Sie sind es vor allem, die seit jeher verhindern, dass eine evidenzbasierte, wirksame Alkoholprävention in unserem Land die alkoholbedingten Schäden massiv verringern könnte. Im Mai wird die WHO an ihrer Generalversammlung über eine globale Alkoholstrategie debattieren und entscheiden. Es wäre höchste Zeit, dass die beiden Parteien ihre Verantwortung endlich wahrnehmen und die Umsetzung dieser WHO-Resolution in der Schweiz ermöglichen würden. Dann wäre der WEF-Polizeichef nicht umsonst gestorben.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(ungekürzt veröffentlicht am 25.2.10) (Am 1.3.10 auch von der Neuen Zürcher Zeitung ungekürzt veröffentlicht.)

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Kommentare zur geplanten WHO-Strategie-Resolution

Mittwoch 24. Februar 2010 von htm

Kommentar von Kontrabass auf der Webseite der Weinakademie Berlin

Es freut mich, dass Sie sich betroffen fühlen. Es braucht heute deutliche Worte, nachdem über hundert Jahre mehr oder weniger geschwiegen und die Last einfach getragen wurde. Positiv finde ich, dass dieses Wein-Forum meine Kritik aufgenommen hat. Das geschieht höchst selten. Zu beleidigen ist nicht meine Absicht, aufzurütteln hingegen schon. Ob Sie das schlucken können, ist Ihr Problem und eine Frage der Wissensverarbeitung.
Unter Alkoholindustrie verstehe ich, was die Amerikaner Big Alcohol nennen, d.h. die grossen globalen Konzerne, die mit ihrer Macht Regierungen korrumpieren, die übrige Wirtschaft zu deren Nachteil zu Komplizen machen und mit der Werbeindustrie es fertig gebracht haben, dass sie nach dem letzten Weltkrieg erst die Frauen und jetzt auch die Kinder und Jugendlichen zum Alkoholkonsum geführt haben. Besonders widerwärtig finde ich, dass sie, nachdem der Markt in den Industrieländern einigermassen gesättigt ist, ihre Tätigkeit in die Schwellen- und Entwicklungsländer verlagern, wo keine sozialen Auffangnetze für die Alkoholkranken bestehen. Unsere Entwicklungshilfe wird damit zum Teil untergraben. Die Gewinne fliessen wieder in den Norden zu den Konzernen.

Englische Wissenschafter haben den Alkohol in einer Skala der gefährlichsten Drogen an die 5. Stelle gesetzt, vor Tabak und Haschisch. Sie brauchen an meiner Einstellung sicher nicht zu zweifeln. Sie gründet auf einer alkoholbelasteten Kinder- und Jugendzeit und einer lebenslangen alkoholpolitischen Erfahrung unter Einbezug der Forschung.

Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass ein Betrunkener zuerst seine höchsten menschlichen Eigenschaften, seine Menschenwürde verliert, die ihn vom Tier unterscheidet? Ist es ein Menschenrecht, grosse Teile einer Bevölkerung von einem Suchtmittel abhängig werden zu lassen, dass in westlichen Ländern rund 10-12% der Bevölkerung ab 15 Jahren für die Hälfte des gesamten Alkoholkonsum verantwortlich sind, d.h. in krankmachender Menge trinken? Ohne diese Kranken wäre die Alkoholindustrie kaum mehr lebensfähig. Ist das lächerlich?

Die Probleme der kleinen Weinbauern sind mir nicht fremd, aber die grossen machen gerade dieser Tage negative Schlagzeilen. (Z.B Constellation Throwing Money Around in New York, Dienstag, 23. Februar 2010 von htm oder Wieder einmal ein Weinskandal, Montag, 22. Februar 2010 von htm (auch Constellation Brands) In meiner Projekt-Idee nehme ich grosszügig Rücksicht auf diese kleinen Weinbauern, die ja auch den gesunden Traubensaft und die herrlichen Tafeltrauben produzieren (produzieren könnten).

Gegen mässige Geniesser habe ich keine Vorurteile, ich gönne ihnen den Genuss. Nur weiss ich, dass jeder Alkoholkranke als mässiger begonnen hat und nie die Absicht hatte, krank zu werden, sein Vermögen, seine Familie zu verlieren, usw. Prof. Gustav von Bunge hat schon am 23. Nov. 1886 in seiner Antrittsvorlesung an der Uni Basel gesagt, „die Mässigen sind die Verführer“. Sie demonstrieren unbewusst, dass es möglich ist, mässig zu konsumieren, jener, der es nicht kann, versucht es deshalb auch. Der Mässige ist ein negatives Vorbild, obwohl die Gesellschaft froh sein muss um jeden, der mässig bleibt. Der (immer auch die) Mässige ermöglicht der Alkoholwirtschaft, ihr Treiben praktisch ungestört fortzuführen, weil er, zusammen mit den nicht aktiven Abstinenten, verhindert, dass auf die Regierungen Druck ausgeübt wird, die Gesetze präventiv zu ändern. Er sagt sich, ich habe keine Probleme, also lasst mich in Ruhe damit. Was soll ich meine Freiheit beschneiden lassen. Das übliche Credo der Liberalen. Die Verantwortung in der Gesellschaft wird nicht gesehen. Dabei hätten diese beiden Gruppen wahrscheinlich die Stimmenmehrheit und könnten das Alkoholproblem in kurzer Zeit massgebend entschärfen.

Dass Alkohol ein Kulturgut ist, stimmt natürlich, nur ist er in historischer Zeit vor allem bestimmten Schichten vorbehalten gewesen, auch zu religiösen Zwecken. Wenn Sie die Bibel zitieren wollen, dürfen Sie natürlich auch die Stellen nicht unterschlagen, in denen vor dessen gefährlichen Seiten gewarnt wird. Erst seit der industriellen Massenproduktion und dem Einsatz einer gewissenlosen, psychologischen Werbung ist er eine Bedrohung für die Gesellschaft geworden. Für mich ist dies eine Scheinkultur mit überwiegend negativen Resultaten. Resveratrol wurde in letzter Zeit nur im Zusammenhang mit Rotwein hochgespielt, dabei ist diese Substanz in allen möglichen Obstsäften und Gemüsen vorhanden. Diese sollte man propagieren, sie enthalten keinen (oder minimen) Alkohol als schädliche Nebenwirkung.

Dass ich auf Grund meiner Erfahrung, meines Wissens und kritischen Verstandes im Konflikt mit dieser Alkoholindustrie liege, können Sie mir nicht zum Vorwurf machen. Sie sollten eher Ihre Einstellung hinterfragen, die von den Versprechungen der Werbung und einer Lifestyle-Kampagne geprägt scheint. Konsens dürfen Sie von mir kaum erwarten.

In Sachen Alkoholprävention brauchen Sie mich nicht zu belehren, da sehen Sie zu kurz. Mein Vater ist am Alkohol und am Tabak“genuss“ vorzeitig gestorben. Meine Mutter an Lungenkrebs als Passivraucherin. Ich bin ein Leben lang in der Alkoholpolitik aktiv, was wollen Sie mehr?

Was Preiserhöhungen auf Alkoholika bringen würde, ist leider den wenigsten bewusst. 10% mehr Steuern sind kein Angebot. Die Steuern müssten auf allen Alkoholika nach dem Verursacherprinzip erhoben werden und so hoch, dass der Gesamtkonsum deutlich reduziert würde. Dies ist wissenschaftlich erhärtet die effektivste Massnahme in diese Richtung. Da kann der Spirituosen- oder Bierverband noch so gegen besseres Wissen das Gegenteil behaupten.

Dass jeder für sich selber verantwortlich ist, stimmt natürlich. Nur hat das von der Werbung geprägte kollektive Bewusstsein diese Verantwortlichkeit in vielen Fällen ausgeschaltet. Und die Gesellschaft weigert sich bis heute standhaft, die Mitverantwortung zu übernehmen. Nur ein kleiner Prozentsatz der Alkoholkranken wird von der öffentlichen Hand therapiert. Der Staat würde glatt bankrott gehen, wenn alle sich an ihn wenden würden. In Deutschland wären es Millionen.

Wie gesagt, die meisten helfen sich heute schon selber oder gehen zu Grunde. Ausser ein paar Verboten auf lokaler oder Landes-Ebene, meist mit Alibifunktion, ist der Alkoholverkauf auch heute noch weitgehend liberalisiert. Das Gejammer über die „Verbotsgesellschaft“ ist nichts als Stimmungsmache. Ob Massnahmen etwas nützen, müsste jeweils evaluiert werden. Die Politiker scheuen es aber meistens, die erforderlichen Finanzen bereitzustellen.

Es freut mich für Sie, dass Sie das Schreiben Ihres Textes geniessen konnten. Ich hoffe, es bleibt ein Genuss ohne Reue.
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Schau dir alle Kommentare zu diesem Post an:

WHO berät über schärfere Maßnahmen gegen Alkohol


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Kontrabass schreibt: Februar 26th, 2010 um 11:52

@ Michael Rosenthal
Ich bin Ihrem Wunsch natürlich gleich nachgekommen. Ich dachte mir, es sei fair, wenn ich Sie auch zu Wort kommen lasse. Immerhin hat meine Webseite eine recht gute Verbreitung in Fachkreisen.
Ihre Sorge um mein seelisches Wohlergehen ehrt Sie, ist aber nicht vonnöten. Ich finde meinen Ausgleich bei guter Musik und beim politischen Kabarett und brauche keine chemischen Seelentröster
und ebensolche Aufheiterung. Wohin dies führt, ist in den Medien ja gerade jetzt genügend sichtbar. Nur werden leider die massgebenden Leute die richtigen Konsequenzen nicht sehen, genau wie Sie.
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Kontrabass schreibt: Februar 27th, 2010 um 10:46

@ Michael Rosenthal
Entschuldigen Sie, dass ich Ihr Anliegen der eigenen Imagepflege nicht in Betracht gezogen habe. Das wäre ja wirklich für Sie berufsschädigend, wenn Sie sich mit Abstinenten auf gleicher Ebene sehen müssten und dies immer mit einem schlechten Gewissen, weil Sie mithelfen, auch diese zu Passivtrinkern zu degradieren.
Zu Ihren Don Quichotte-Anspielungen in einem früheren Beitrag ist mir noch eingefallen, dass Sie auf meiner Webseite einige Zitate von nahmhaften Persönlichkeiten finden können, die aufgerufen haben, man müsse auch das Undenkbare denken. Wenn es in unserer Geschichte nicht immer wieder Leute gegeben hätte, die nach diesem Grundsatz gelebt haben, würden wir heute noch, frei nach Erich Kästner, auf den Bäumen hocken. (Was übrigens im nicht nüchternen Zustand ziemlich gefährlich sein könnte.)

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Alkoholsteuern, Allgemein, Internationales, Leserbriefe, Politik, Projekt-Idee, Verhältnis-Präv., Werbung | Keine Kommentare »

Binge Drinking Confounds Any Health Benefits of Drinking

Dienstag 23. Februar 2010 von htm

Alcohol consumption may improve coronary health, some studies say, but new research suggests that even the occasional binge-drinking episode can foil any such health benefits, Reuters reported Feb. 18.
A review of 14 previously published studies finds that occasional binge drinkers — those who consumed five or more drinks at a sitting at least 12 times per year, but were not daily heavy drinkers — were 45 percent more likely to develop coronary heart disease than those who only drank in moderation (one or two drinks daily). (Source: Join Together, 2/22/10)

Kategorie: Allgemein, Global, Research | Keine Kommentare »

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