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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Diageo braut in Kenia billiges Bier für die Armen

Dienstag 24. November 2009 von htm

Die kenianische Brauerei East African Breweries (EABL) hat bereits 2004 eine Biersorte auf den Markt gebracht, die Leben zu retten versprach. Alkoholgenuss sollte auch für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, die sich sauber gebrannten Alkohol oder Bier nicht leisten können, sicher und bezahlbar werden. Doch das Bier für die Armen erntet auch viel Kritik. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) rp-online, 23.11.09 Unser Online-Kommentar: Diese Verkaufsstrategie von Diageo ist sehr clever und gemein. Sie fördert den Alkoholkonsum, stärkt ihre Marktposition, dem Staat entgehen Steuergelder und der Anbau von Braugerste verschärft das Hungerproblem. Die Gewinne werden in den reichen Norden transferiert. Auch muss damit gerechnet werden, dass durch den Alkoholkonsum unsere Entwicklungshilfe torpediert wird.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 24. November 2009 um 11:07 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Politik, Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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