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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Alkoholindustrie soll Unschädlichkeit ihres Sponsorings beweisen

Mittwoch 11. November 2009 von htm

Forscher in Ausstralien und England verlangen eine neue Vorgehensweise in der Debatte, ob das Sponsern des Sports durch die Alkoholindustrie den Alkoholkonsum bei den Sporttreibenden erhöht. Sie wollen, dass die Beweislast an die Alkoholindustrie übergeht.
Letztes Jahr wurde die Debatte über das Sport-Sponsoring neu aufgenommen, als eine Studie unter Sportlern letztes Jahr in Neuseeland zeigte, dass jene, die von der Alkoholindustrie gesponsert wurden, vor allem in Form von Gratis- oder verbilligtem Alkohol, mehr als jene konsumierten, die keine solchen Beiträge erhielten. Die Studie erhielt grosse Medienbeachtung, aber die Portmann-Gruppe (ein PR-Institut der Alkoholindustrie) und die Europäische Sponsoren Vereinigung (zu deren Mitgliedern führende Alkoholproduzenten gehören) lehnten die Ergebnisse ab, es gebe keinen Kausalzusammenhang zwischen Sponsoring und Alkoholmissbrauch. (Quelle: Medical News Today, 10.11.09) Kommentar: Ja, aber solche Studien müssten von unabhängigen Universitäten durchgeführt werden, die nicht von der Alkoholindustrie unterstützt werden. Denn bei den meisten Untersuchungen, die von einer Industrie finanziert werden, fallen die Ergebnisse zu Gunsten der Industrie aus.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 11. November 2009 um 18:26 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Internationales, Jugend, Sport, TOP NEWS, Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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