Freitag 25. September 2009 von htm
In Sachsen und Sachsen-Anhalt landen Jugendliche bundesweit am häufigsten volltrunken in einer Klinik. Von 1000 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren mussten 3,5 mit Vollrausch stationär im Krankenhaus behandelt werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.9.09) bild.de, 24.9.09
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Medizin, Statistik |
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Freitag 25. September 2009 von htm
Mit «Liebe auf Eis» als offiziellem Song bezieht die Berliner Jugendmesse You Stellung gegen Drogen- und Alkoholmissbrauch. In dem Lied fleht ein verzweifeltes Mädchen ihren Freund an, wieder aus seinem Alkohol-Koma aufzuwachen. Der Song von «Herzfrequenz feat. Meri» wird am 9. Oktober auf der YOU-Bühne zum ersten Mal vor Publikum aufgeführt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.9.09) WELT ONLINE, 24.9.09
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. |
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Freitag 25. September 2009 von htm
After three readings in both chambers of the Swiss Parliament, when the small Federal Chamber always said no and the big National Chamber said always yes to ads in all TV stations and private broadcasting for wine and beer they both agreed after a joint meeting of a commission to this new law, following the demand by the European Union to accept the EU directives on TV over the frontiers. This was a condition because Switzerland wanted to have a Media-Agreement with the EU and profit from film sponsoring. Since the beginning of Swiss Television alcohol advertising was always banned for preventive reasons.
Comment: This is a very sad moment, after a long fight in parliament. The only hope is now that future EU regulations on alcohol will be better and have to be taken by the Swiss legislation. It is against all logic and research on the influence of marketing on youth, in a time when alcohol abuse of young people is in the headlines. But the liberals, the conservatives and even christian democrates in agreement with economy organisations, the alcohol and marketing industry are too strong. The medias didn’t take up the matter and brought only short statements by agencies. This is freedom of the press. Journalists are not obliged to follow their own ethical basic rules which say journalists have to contribute to an open discussion in society. That means that the people cannot make up a realistic mind and put pressure on the parliament.
Theoretically there is the possibility to launch a referendum because this Media-Agreement is an international contract. But I doubt that there is somebody to take this chance as the industry, and the media are financially and in their publicity too strong.
Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Youth |
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Freitag 25. September 2009 von htm
There is new evidence that depression, obesity and alcohol abuse or dependency are interrelated conditions among young adult women but not men. Using data collected when young adults were 24, 27 and 30 years of age, a team of University of Washington researchers found that nearly half the sample of 776 young adults tracked during the study met the criteria for one of these conditions at each of these time points. (Source: Medical News Today, 9/24/09)
Kategorie: Addiction, Allgemein, Global, Health, Research, Treatment |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
Mothers Against Drunk Driving (MADD) hat einen Vertrag abgeschlossen, eine neue Markenlinie von alkoholfreien Getränken zu verkaufen: MADD Virgin Drinks. Es sind alkoholfreie Biere, Weine, Mojitos, Margaritas und Pina Coladas. Ein Teil der Gewinne wird in MADD’s Präventions-Arbeit zu Alkohol am Steuer einfliessen. MADD-Präsidentin Laura Dean-Mooney sagte, die Produkte würden auch die Mission von MADD unterstützen, „das grosse Geschmackserlebnis, das nötig ist, damit sich die Gäste als Teil der Party fühlen können – aber ohne Alkohol“ zur Verfügung zu stellen. (Quelle: Join Together, 24.9.09)
Kategorie: Allgemein, Driving under the Influence, Global, Prevention |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
Die Rolle des multilateralen Handelssystems im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Wirtschaftskrise wird am diesjährigen WTO Public Forum Hauptthema sein und Vertreter von Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Regierungen und Medien werden ermutigt, sich zu engagieren und zu diskutieren, wie das System am besten globale Antworten auf die Krise geben kann. Während des dreitägigen Treffens, 28. – 30. September 2009, können die Teilnehmer unter 44 interaktiven Workshops auswählen, die das ganze Spektrum von handelsbezogenen Themen abdecken. WTO Pressemitteilung, 24.9.09
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Veranstaltungen, WTO |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
The role of the multilateral trading system in the context of the current economic crisis will be the central focus of this year’s WTO Public Forum and representatives of civil society, academia, governments and the media will be encouraged to engage and debate on how the system can best provide global answers to the crisis. During the course of the three day meeting, 28-30 September, participants can choose to attend 44 interactive workshops covering the full spectrum of trade related issues and concerns. WTO Pressrelease, 9/24/09
Kategorie: Allgemein, Global, Politics, WTO |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
USA: Mothers Against Drunk Driving (MADD) is getting into the beverage business, inking a deal to sell a new line of nonalcoholic MADD Virgin Drinks. The Associated Press reported Sept. 19 that the licensing deal puts the MADD name on a line of nonalcoholic beers and wines as well as virgin mojitos, margaritas, and pina coladas. A portion of the profits will benefit MADD’s work to prevent drunk driving. MADD president Laura Dean-Mooney said the products also support the group’s mission by providing „the great taste needed to make guests feel like they are part of the party — but without the alcohol.“ (Source: Join Together, 9/24/09)
Kategorie: Allgemein, Driving under the Influence, Global, Prevention |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
Der Gemeinderat von Zürich hat gestern die Ausgaben von jährlich 1,16 Mio. Franken für die definitive Einführung von unbewaffneten Patrouillen gegen Jugendgewalt und Alkoholexzesse beschlossen. Die NZZ schreibt, das sei „Ersatz für die Zivilcourage der Einzelnen“. (Quelle: NZZ, 24.9.09) NZZ, 23.9.09 Kommentar: Die NZZ könnte auch schreiben, es sei der Beweis dafür, dass die von ihr immer als Alibi missbrauchte Selbstverantwortung in vielen Fällen nicht funktioniert und deshalb der Staat notgedrungen eingreifen muss, um die Allgemeinheit zu schützen, die das auch noch selber bezahlen muss.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
Bericht des Kommissionspräsidenten über die gestrige Einigungskonferenz. Sie hat etwa fünf Minuten gedauert. Das Resultat ist folgendes: Sie beantragt Ihnen mit 13 zu 12 Stimmen, der Version des Bundesrates und des Nationalrates zu folgen und damit Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe b gemäss Bundesrat und Nationalrat zu ändern. Was ist die Konsequenz? In Zukunft wird es möglich sein, in allen TV-Sendern Werbung für nichtgebrannten Alkohol zu betreiben. Das Gleiche gilt für alle lokalen Radiosender. Bei den Radiostationen der SRG bleibt Werbung für Bier und andere alkoholische Getränke weiterhin ausgeschlossen.
In der Einigungskonferenz wurde keine materielle Diskussion mehr geführt.
Darauf haben National- und Ständerat zugestimmt. Wortprotokoll des Nationalrates, des Ständerates /NZZ, 24.9.09
Kommentar: Ein weiteres trauriges Kapitel der Schweizer Alkoholpolitik. Wahrlich ein passendes Abschiedsgeschenk von Bundesrat Couchepin. Und nochmals das Zitat: „Wer sich einer Ideologie verpflichtet fühlt, muss sich um die Realität nicht scheren.“ Der Tages-Anzeiger ist damit noch nicht online. Vielleicht schämt er sich, dass er das Problem nicht bearbeitet hat. Die NZZ bringt den Bericht ohne eigene Stellungnahme. Siehe Zitat (Ideologie). Im San Francisco Chronicle habe ich dazu eine passende Glosse (bezüglich die Gesundheitsreform-Debatte) gefunden: How to talk to complete idiots. Three basic options. Choose wisely, lest you go totally insane.
In einem Kommentar dazu zitiert jemand Mark Twain mit: „Never try to teach a pig to sing. It wastes time and annoys the pig.“ Von Churchill gibt es ein ähnliches Zitat. Als Ausweg aus der hoffnungslosen Situation wird uns wahrscheinlich die Gesundheitförderungs-Lobby mit nutzlosen Kampagnen eindecken, bis wir von der EU gezwungen werden, ihre zukünftigen Standards zu übernehmen.
Theoretisch besteht die Möglichkeit, das Referendum zu ergreifen, da es sich beim Media-Abkommen um einen internationalen Vertrag handelt. Aber wer wollte es schon wagen, gegen die mächtigen Alkohol- Medien- und Wirtschaftslobbies anzutreten? Etwa die Gesundheits-Lobbies?
Kategorie: Allgemein, Politik, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Werbung |
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