Mittwoch 9. September 2009 von htm
Rund 10.000 Babys kommen in Deutschland jedes Jahr mit alkoholbedingten körperlichen oder geistigen Schäden zur Welt. Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft ist in Deutschland die häufigste Ursache für körperliche und geistige Schäden bei Kindern. Das berichtete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln zum „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September – und riet werdenden Müttern, ganz auf Alkohol zu verzichten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.9.09) n-tv.de, 9.9.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Foetales Alkohol Syndrom, Internationales, Verhaltens-Präv. |
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Mittwoch 9. September 2009 von htm
Im August wurden im Kanton Appenzell Ausserrhoden insgesamt 60 Alkohol-Testkäufe durchgeführt. Über 70% der getesteten Betriebe hielten sich vorbildlich an die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen. 17 Personen mussten jedoch verzeigt werden, weil sie den Jugendlichen Bier oder sogar hochprozentige Alkoholika verkauft haben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.9.09) schweizmagazin.ch, 8.9.09
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Jugend, Schweiz, Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 9. September 2009 von htm
Leserbrief zur Lesermeinung in der heutigen Nummer der Winterthurer Zeitung, 9.9.09, Seite 7
Studie zur Jugendgewalt
SVP-Kantons- und Gemeinderat René Isler bezieht sich auf die Studie über Jugendgewalt im Kanton St. Gallen und polemisiert in diesem Zusammenhang gegen die Linken und einen SP-Professor. Sicher kann man oft mit gesundem Menschenverstand Ursachen und Wirkungen in unserer Gesellschaft erfassen und verstehen, aber Politiker wollen Beweise sehen und die liefert die Wissenschaft mit ihren Untersuchungen. Gerade der Zusammenhang von Alkohol und Gewalt wurde bis vor etwa zwei Jahren auch von den Behörden totgeschwiegen, obwohl er offensichtlich war. Auch klar ist der Zusammenhang von Alkohol und Gesundheits-oder IV-Kosten, aber die SVP will das partout nicht sehen. Noch bei jeder im Parlament auftauchenden Vorlage, welche diese Kosten durch Senkung des Alkoholkonsums vermindern will, stellt sich die SVP quer und überlässt die Milliarden an Sozialkosten dem Staat, dem Steuer- und Prämienzahler. Das sind pro Kopf mehrere hundert Franken pro Jahr. Gerade jetzt dürfen wir wieder eine massive Prämienerhöhung bei den Krankenkassenbeiträgen praktisch ohne Möglichkeit der Gegenwehr schlucken und eine unsoziale Mehrwertsteuererhöhung zwecks Sanierung der IV bewilligen. Die Gewinne bleiben weiterhin bei der Alkoholindustrie, die sozialen Folgen zahlen wir alle. Dank der SVP, die immer wieder auf die Eltern zu sprechen kommt, die wir mit blossen Appellen nicht ändern können. Es wird ja seit vielen Jahren schon versucht. Nur jene Eltern, die von sich aus verantwortungsbewusst sind, werden mit Weiterbildungskursen erreicht. Statt dessen züchten wir Teile einer Generation von zukünftigen Eltern heran, die mit ihrem Rauschtrinken-Hintergrund jede Gewähr bietet, in Zukunft noch mehr alkoholgeschädigte Kinder und nochmals Generationen von Kindern in alkoholbelasteten Familien hervorzubringen. Ob das wirklich im Interesse der SVP liegt, wage ich zu bezweifeln, oder spekuliert sie etwa auf diesen Wählernachwuchs?
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(bis 16.9.09 nicht veröffentlicht)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Jugendliche, Leserbriefe, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 9. September 2009 von htm
Die neue Kantonskarte zeigt den Stand der Gesetzgebung in den verschiedenen Kantonen im Bereich Alkoholpolitik. Das Instrument bietet einen einfachen und aktuellen Überblick.
Zu finden sind beispielsweise gesetzliche Bestimmungen zu Werbeeinschränkungen, zeitlichen oder örtlichen Einschränkungen. Ein anderes Thema ist der Sirupartikel: Kantone, welche über einen solchen Artikel verfügen, halten darin fest, wie viele oder welche alkoholfreie Getränke billiger verkauft werden müssen als das billigste alkoholische Getränk. Eine weitere Rubrik sind die Jugendschutzkonzepte. So muss beispielsweise für die Erteilung einer Betriebsbewilligung ein Jugendschutzkonzept vorliegen, die Alkoholabgabe kann eingeschränkt oder «Flat-Rate»- und «All you can drink»-Partys können verboten werden. Mittels Testkäufen wird der Vollzug des Alkoholverkaufsverbots an unter 16- bzw. unter 18-Jährige kontrolliert. Zu finden sind die gesetzlichen Bestimmungen betreffend der Durchführung von diesen unangekündigten Alkoholtestkäufen.
Analog der bereits existierenden Karte im Bereich Tabak, wird auch diejenige im Bereich Alkohol monatlich aktualisiert. Auf BAG-Webseite seit 8.9.09 Kommentar: Sehr nützlich und überfällig.
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Statistik, TOP NEWS, Veröffentlichungen, Werbung |
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Mittwoch 9. September 2009 von htm
USA: In Gemeinden von sieben US-Staaten war die Binge Drinking Rate bei Schülern der 8. Klasse, die an einem Präventionssystem teilgenommen hatten 37% tiefer als bei Teenagers in Gemeinden, die nicht daran teilgenommen hatten. Das Präventionssystem war entwickelt worden, um Drogengebrauch und kriminelles Verhalten zu reduzieren. …“Communities That Care (Gemeinden, die sich kümmern) stellt eine Auswahl an geprüften Grundsätzen und Programmen zur Verfügung und offeriert alle zwei Jahre ein System der Evaluation, so dass jede Gemeinde ihr Programm anpassen oder ändern kann, um das Ergebnis, das sie anstrebt, zu erreichen.“ (Quelle: Medical News Today, 8.9.09) und (Quelle: Medical News Today, 8.9.09) Kommentar: Ob bei unsern Schul-Präventionsprojekten auch je eine Evaluation stattgefunden hat? Sie laufen z.T. seit über 15 Jahren. Die Wissenschaft meldete bisher, sie sei praktisch nutzlos.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Jugendliche, Politik, Statistik, Unterricht, Verhaltens-Präv. |
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Mittwoch 9. September 2009 von htm
USA: Rates of binge drinking were 37 percent lower among eighth-grade students in communities in seven states that used a prevention system designed to reduce drug use and delinquent behavior compared to teenagers in communities that did not use the system. …“Communities That Care provides a menu of tested policies and programs and offers a system for reassessment every two years so a community can change or modify its program to achieve the outcomes it wants.“ (Source: Medical News Today, 9/8/09) and (Source: Medical News Today, 9/8/09)
Kategorie: Allgemein, Global, Prevention, Research, Statistics, Violence and crimes, Youth |
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Mittwoch 9. September 2009 von htm
All alcohol marketing should be banned, including sponsorship of major sporting and music events, and cut price promotions like happy hours, doctors leaders have warned. A report by the British Medical Association said tough measures were needed to tackle the medical, psychological and social harm caused by excess drinking. (Source: Google Alkohol Alert, 9/9/09) Channel 4 News, 9/8/09
Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Alcopops, Allgemein, Global, Health, Politics, Prevention, Publications, Research, Sports, Statistics, Youth |
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Mittwoch 9. September 2009 von htm
The recently announced price hikes by Anheuser-Busch InBev and MillerCoors — which together control 80 percent of the U.S. beer market — has some observers wondering if the industry is setting itself up for an antitrust investigation by the Obama administration. (Source: Join Together, 9/4/09) Online comment: To make it very clear: It would be better if the state would rise the price by taxing beer to such an extent that the harm created by beer is compensated. (With minimum prices fixed)
Kategorie: Alcohol industry, Alcohol taxes, Allgemein, Global, Politics, Prevention |
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Dienstag 8. September 2009 von htm
Die Autos des Pazifikstaats Samoa müssen ab heute auf der linken Straßenseite statt der rechten fahren. So will es die Regierung. Massenproteste von Bürgern konnten die Entscheidung nicht verhindern. Die Regierung rief zwei Feiertage aus, um die Umstellung zu erleichtern – und verbot den Verkauf von Alkohol für drei Tage. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.9.09) ZEIT ONLINE, 7.9.09
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Dienstag 8. September 2009 von htm
Drei Wochen vor der Landtagswahlen in OÖ geht es heiß her zwischen ÖVP und SPÖ. Ein Foto von ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer mit einem Sektglas in der Hand und der Aufschrift „Weil er Alkohol liebt“ – statt des von ihm verwendeten Slogans „Weil er Oberösterreich liebt“ – sorgt für Wirbel. Die LandesÖVP bezeichnet das Bild in einem Zeitungsinserat als Teil eines schmutzigen SPÖ-Wahlkampfs. Die Sozialdemokraten bestreiten die Urheberschaft und vermuten eine „konstruierte“ Kampagne der ÖVP. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.9.09) oe24.at, 7.9.09
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Prominenz, Werbung |
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