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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Mai 2009

Neue Parlamentariergruppe für Senkung der Gesundheitskosten

Donnerstag 28. Mai 2009 von htm

Der umtriebige Nationalrat und Geschäftsmann Otto Ineichen hat eine 10-köpfige Parlamentariergruppe gebildet, mit der er die Gesundheitskosten zum Sinken bringen will. Er könnte sich doch der alkoholbedingten Schäden annehmen, damit würde er beim Volk (weniger in seiner Partei) bei Erfolg stark punkten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.09)

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Neue Kampagne: Fit für die Strasse

Donnerstag 28. Mai 2009 von htm

Da die Wirkung der Senkung der Promillegrenze im Strassenverkehr inzwischen ausgeschöpft sei, plant die BfU zusammen mit der Polizei eine neue Präventionskampagne „Fit für die Strasse“. Noch immer sei bei 15% der tödlich oder schwer Verunfallten Alkohol im Spiel. Hauptzielgruppe seien Jugendliche, da junge Männer besonders häufig angetrunken fahren. (Quelle: Der Landbote, 27.5.09) www.fachstelle-asn.ch

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Nationalrat: TV Alkoholwerbeverbot soll für Wein und Bier fallen

Donnerstag 28. Mai 2009 von htm

Im Gegensatz zum Ständerat hat der Nationalrat einer Lockerung des Alkoholwerbeverbots mit 91:78 Stimmen zugestimmt. Werbung für Politik und Religion soll verboten bleiben. (Quelle: NZZ, 28.5.09) (mit unseren Online-Kommentaren) Amtliches Bulletin, 27.5.09 Kommentar: Die bürgerliche Mehrheit hat einmal mehr eine alkoholpolitische Vorlage bachabgeschickt. Nun ist der Ständerat wieder am Zug. Haben die zustimmenden Nationalräte auch bedacht, dass so ein weiteres wichtiges Massenmedium von der Alkoholindustrie erpressbar wird, die alkoholfreundlichen Programme zunehmen und die alkoholpräventiven noch mehr zurückgehen würden? Wer kontrolliert dieses heute schon bestehende Missverhältnis? Oder hat es auch damit zu tun, dass die Berufsgattung Journalisten in England mit Abstand am meisten alkoholgefährdet, d.h. in dieser Frage voreingenommen ist? (Bei uns kaum viel anders)

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Journalisten und Informatiker am meisten alkoholgefährdet

Donnerstag 28. Mai 2009 von htm

IT-Angestellte sind nach den einzelnen Berufsgruppen gemessen die zweitstärksten Alkoholkonsumenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des britischen Gesundheitsministeriums. Geschlagen werden die Informatiker nur noch von den Mitarbeitern in Medienbetrieben, die mit Abstand den stärksten Alkoholkonsum vorweisen können. Sie trinken im Durchschnitt mehr als vier Flaschen Wein oder über 19 Halbe-Liter-Gläser Bier pro Woche, was umgerechnet 44 Alkohol-Einheiten wöchentlich entspricht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.5.09) itreseller.ch, 27.5.09

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Eine Antwort auf neue englische Konsumzahlen

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Als Antwort auf die Zahlen, die in „Statistics on Alcohol: England 2009“ enthalten sind, sagte Professor Ian Gilmore, President of the Royal College of Physicians (englische Aerztekammer): „Diese heute veröffentlichten Zahlen spiegeln die Widersprüche, die Englands Verhältnis zum alkoholischen Getränk charakterisieren. Es ist eine willkommene Entwicklung, dass mehr Leute, im Durchschnitt, innerhalb der empfohlenen Grenzen konsumieren. Aber dies kontrastiert mit der Tatsache, dass fast die Hälfte aller Erwachsenen mindestens einmal die Woche mehr als die sicheren täglichen Limiten trinken, häufig aber mehr als doppelt soviel. Dieses Paradox unterstreicht die Schwierigkeiten, die Trinkkultur in England zu verstehen und bei Versuchen, sie zu verändern. Denn wir haben es mit einer heterogenen Bevölkerung zu tun, mit unterschiedlichen Trinkverhalten und mit verschiedenen Gründen. Die Politik muss diesen Unterschieden Rechnung tragen. (Quelle: Medical News Today, 25.5.09)

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Wer wenig auf Alkohol reagiert, hat ein Risiko

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Wie stark eine Person auf Alkohol reagiert, sagt viel aus über ihr Risiko in Bezug auf Alkoholismus. Jemand, der ein niedriges Mass an Reaktion zeigt, hat ein höheres Risiko, Alkoholkrankheiten zu entwickeln. Eine Studie, die den Einfluss von geringer Reaktion auf Alkohol in Verbindung mit andern Charakteristiken untersuchte – z.B. Familiengeschichte bezüglich Alkoholkrankheiten und Einstiegsalter – hat gefunden, dass das niedrige Mass an Reaktion ein eigenständiger Risikofaktor für Alkoholkrankheiten während des Erwachsenenlebens ist und nicht nur eine Reflexion einer weiten Reihe von Risikofaktoren. (Quelle: Medical News Today, 25.5.09)

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USA: Senatoren überlegen höhere Alkoholsteuern

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

US-Senatoren fassen ins Auge, die nationale Biersteuer und die Steuer auf Softdrinks als Teil der Finanzierung für die Reform des nationalen Gesundheitswesens zu erhöhen, die das Land bis $1.5 Billionen, über 10 Jahre, kosten könnte. (Quelle: Join Together, 26.5.09) (mit unserem Kommentar)

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Die Wirkung der Alkoholwerbung, Pressekommentare

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Online-Kommentar zu Kommentare in sueddeutsche.de, 25.5.09

Kontrabass: Kommentare zur Alkoholwerbungs-Studie
Wenn zwischen „Zusammenhang“ und „Wirkung“ unterschieden wird, ist dies eine übliche Vorsichtsmassnahme bei Wissenschaftern. Am Ergbnis ändert sich nichts. Es wird durch eine ganze Reihe von andern Studien bestätigt. Die Hauptwirkung der Alkoholwerbung geht von der geballten Ladung an alkoholbezüglichen Eindrücken aus, die von der Gesellschaft ausgehend auf die Jugendlichen eindringen. Auch das Vorbild der Erwachsenen gehört dazu. Deshalb sind auch Präventionsprogramme für Jugendliche nicht sehr wirksam, weil die gesellschaftliche Wirklichkeit diesen Botschaften diametral gegenübersteht. Sie sind dadurch unglaubwürdig und deshalb wirkungslos.
– Auf die Peergroups haben die Eltern insofern Einfluss, als sie schon frühzeitig dafür sorgen können, dass ihre Kinder in Kreisen verkehren, die ein weniger grosses Risiko aufweisen, z.B. ausgesuchte Jugendorganisationen, die einen ethischen Hintergrund haben. Das Angebot ist allerdings nicht überall gleich gut. Es nützt aber nichts, dass man die Wichtigkeit der Peergroups hervorhebt und damit die Schädlichkeit der Alkoholwerbung neutralisiert. Das Problem benötigt eine ganze Palette an Massnahmen.
– Der Staat macht soviel, wie seine Bürgerinnen und Bürger zulassen. Wenn die Politiker um ihre Wählerstimmen fürchten müssen, wenn sie unpopuläre Massnahmen einführen, werden sie sich hüten, in diese Richtung vorzustossen und sich um Entscheide drücken. Genau wie es jetzt geschieht. Die Einnahmen des Staates aus dem Alkoholgeschäft sind ein Bruchteil des Schadens, der damit angerichtet wird. Nach dem Verursacherprinzip müssten schmerzhafte Alkoholsteuern eingeführt und für die Deckung der Schäden und für die Prävention eingesetzt werden.
– Wer sich über die unterschiedlichen Glasgrössen aufregt, hat natürlich insofern recht, als es die Alkoholindustrie immer wieder fertig bringt, mit neuen Grössen Verwirrung zu schaffen. Ganz abgesehen davon, dass der Alkoholgehalt ähnlicher Getränke, z.B. Bier, Schnaps, Wein, sehr unterschiedlich sein kann. Die Wissenschaft verwendet den Begriff Standard Drink und vergleicht damit Gläser, die bei verschiedener Getränkeart etwa den gleichen Alkoholgehalt bringt. Die Normen sind aber nicht wirklich einheitlich geregelt. So unterscheiden sich auch die als problemlos empfohlenen täglichen Konsummengen von Land zu Land.

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Pressekommentare zu: Die Wirkung der Werbung

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Treibt die Werbung Jugendliche zum Komasaufen? SZ-Leser diskutieren über eine Studie zum Alkoholkonsum. (Source: Google Alkohol Alert, 27.5.09) sueddeutsche.de, 25.5.09 (mit unserem Kommentar)

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USA: Beer Tax Eyed to Pay for Healthcare Reform

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Senate lawmakers are looking at raising the federal tax on beer and soft drinks as part of a funding package for national healthcare reform, which could cost the nation up to $1.5 trillion over 10 years. (Source: Join Together, 5/26/09) (with our comment)

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