www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für März 2009

Warum Alkohol lange nicht sprachlos macht

Freitag 20. März 2009 von htm

Alkoholiker schädigen ihr Gehirn massiv, die sprachlichen Fähigkeiten werden davon jedoch kaum beziehungsweise erst in einem sehr späten Stadium beeinträchtigt. Auf der Suche nach einer Erklärung dafür haben Forscher nun die Gehirnaktivität von Alkoholikern untersucht und kommen zu dem Schluss, dass andere Hirnareale einspringen, um Schäden am Sprachzentrum auszugleichen – auf Kosten anderer geistiger Prozesse, die gewöhnlich während des Sprechens ablaufen, vermuten die Wissenschaftler. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.3.09) wissenschaft.de, 20.3.09 Medical News Today, 21.3.09

Kategorie: Allgemein, Diverse, Global, Internationales, Medizin | Keine Kommentare »

Daily Drinking Biggest Risk Factor In Serious Liver Disease

Freitag 20. März 2009 von htm

New Study Finds Long-term daily drinking, rather than weekly binge drinking, is by far the biggest risk factor in serious liver disease, according to a new report from the University of Southampton.
The study concludes that increases in UK liver deaths are a result of daily or near daily heavy drinking, not episodic or binge drinking, and this regular drinking pattern is often discernable at an early age. It also recommends that several alcohol-free days a week is a healthier drinking pattern. (Source: Medical News Today, 3/19/09)

Kategorie: Allgemein, Global, Health, Research | Keine Kommentare »

Die Schweizer Werber kritisieren, wir antworten

Donnerstag 19. März 2009 von htm

Wir veröffentlichen nachfolgend den Kommentar der Schweizer Werber auf den Entscheid des Ständerates vom 18.3.09 für ein Werbeverbot am Fernsehen. Darunter folgt unser Kommentar dazu. Die Numerierung entspricht den Abschnitten auf der Werberseite.

Aus: Klein Report – Der Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche
Archiv – Mittwoch, 18. März 2009
Alkohol-Werbeverbot am TV ist «abstrus»

Unser Kommentar:

Alkohol-Werbeverbote am TV und überall sonst sind sinnvoll
1. Je weniger Alkohol-Werbung sie sehen, desto besser. Was in unserer Macht steht, dies zu beeinflussen, sollten wir tun. Wir sind für das mediale Umfeld unserer Jugend mitverantwortlich. Dieses bestimmt, wie glaubwürdig und damit wie wirkungsvoll unsere Präventionsbotschaften sind.

2. Leider ist der Prozentsatz der Mitmenschen, vor allem der Jugendlichen und Kinder, die gegen Werbung immun sind, sehr gering, dazu gibt es genügend wissenschaftliche Nachweise, sogar eine kürzliche Untersuchung mit Studenten, die sicher von sich behaupten, eigenverantwortlich handeln zu können. Medienerziehung wird schon lange betrieben und bringt nicht viel. Da ein Schutz vor Werbung also nicht möglich ist, muss man diese schädliche Werbung so weit wie möglich ausschalten.

3. Wie „wertvoll“ diese sogenannt liberale Gesellschaftsordnung ist, erleben wir heute zur genüge. Wer daran glaubt, ist selber schuld und beweist das Fehlen oder nichtbenützen von Intelligenz und oder Charakter. Eine humane, ethische und/oder christliche Grundhaltung, die Verantwortung für den Nächsten übernimmt, die Menschenwürde hochhält und anerkennt, dass die Freiheit des Einzelnen aufhört, wo die Freiheit und die Rechte des Nächsten beeinträchtigt werden, passt besser in unsere Gesellschaft. Ein unbeschränktes Informationsrecht, das zum Schaden der Gesellschaft ausgeübt werden kann, gibt es bei uns nicht.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Interventionen einzeln, Jugend, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene, Werbung | Keine Kommentare »

Vereine müssen für Fanausschreitungen zahlen

Donnerstag 19. März 2009 von htm

Kantone dürfen die Sportvereine für Polizeieinsätze zu Risikospielen zur Kasse bitten. Dies hat das Schweizer Bundesgericht nach Beschwerden des Fussbalclubs Neuenburg-Xamax und des Eishockeyclubs La Chaux-de-Fonds entschieden. Zürcher Vereine zahlen bis jetzt nichts, obwohl ein Hochrisikospiel Kosten bis 300’000.–Franken verursacht. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.3.09) Urteil 2C_605/08 vom 24.3.09 Komentar: Nun überlegen sich die Vereine vielleicht ihre Regeln betr. Alkohol.

Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

French Look to Curb Youth Drinking

Donnerstag 19. März 2009 von htm

New laws designed to restrict alcohol sales in France are a direct result of a recent spike in what is being referred to as „le binge drinking“ by French youth. The legislation — which would raise the minimum purchase age for alcohol and tobacco from 16 to 18 — was proposed in response to a 50-percent rise in the number of minors under the age of 15 hospitalized due to alcohol problems between 2004 and 2007. A government-issued report warned of „a worrying rise in massive alcohol use by young people.“ The national assembly voted to ban „open bars“ that offer unlimited drinks for a single entry price. A ban on alcohol sales at service stations — considered a major source for youth drinking — between the hours of 6 p.m. and 8 a.m. is also part of the new law. On the other hand the parliament also agreed to allow advertising of alcoholic drinks on the Internet. (Source: Join Together, 3/18/09)

Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Prevention, Statistics, Youth | Keine Kommentare »

Medi für Kinder: Schon 0,5g Alkohol können schaden

Donnerstag 19. März 2009 von htm

Wenn Medikamente Alkohol enthalten, kann das für Kinder gefährlich sein. Schon ab einem Alkoholgehalt von 0,5 Gramm pro Einzeldosis bestehe für Kinder ein gesundheitliches Risiko, teilt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin mit. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.3.09) AZ-Web.de, 18.3.09

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend | Keine Kommentare »

Die englische Bierindustrie wehrt sich

Donnerstag 19. März 2009 von htm

Der Alkoholkonsum in England ging 2008 um knapp über 3% zurück, gemäss neuen Zahlen, zusammengestellt durch die British Beer & Pub Association (BBPA). Beweis dieses starken Rückgangs resultierte aus einer Analyse von Daten von der British Beer & Pub Association (BBPA). (Quelle: Medical News Today, 18.3.09) Kommentar: Die Bierindustrie will damit geforderte höhere Alkoholsteuern verhindern.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Kritik: G. Brown’s lauwarme Reaktion betr. Alkoholsteuern

Donnerstag 19. März 2009 von htm

Die gemeinnützige englische Organisation für Gesundheitserziehung für Kinder, „Life Education“, ist enttäuscht über des britischen Premiers lauwarme Antwort zum Vorschlag von Gesundheitsberatern, die Alkoholsteuern zu erhöhen, und minimale Preise auf alkoholischen Getränken festzulegen, um das Binge Drinking in England zu bekämpfen. (Quelle: Medical News Today, 18.3.09)

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

UK beer industry: 3.2% Fall In UK Alcohol Consumption

Donnerstag 19. März 2009 von htm

UK alcohol consumption fell by just over three per cent in 2008, according to new figures compiled by the British Beer & Pub Association (BBPA). Evidence of this sharp fall has resulted from a BBPA analysis of data from HM Revenue & Customs for 2008. (Source: Medical News Today, 3/18/09) Comment: That’s their argument for no more alcohol taxes.

Kategorie: Alcohol industry, Global, Health, Parliaments / Governments, Statistics | Keine Kommentare »

PM’s Lukewarm Response on Raise of Alcohol Prices, UK

Donnerstag 19. März 2009 von htm

Children’s health education charity Life Education is disappointed by Gordon Brown’s lukewarm response to health advisor’s proposal to raise alcohol prices, that minimum prices be imposed on alcohol to curb binge drinking in the UK. (Source: Medical News Today, 3/18/09)

Kategorie: Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Prevention, Youth | Keine Kommentare »

Powered by Gb-rugs.com - Rugs & Carpets

Get Adobe Flash player