Archiv für März 2009
Samstag 14. März 2009 von htm
Immer mehr Jugendliche erleiden nach Angaben des niedersächsischen Sozialministeriums Alkohl-Vergiftungen. Nach einer Studie des Ministeriums stieg die Zahl der Krankenhaus-Behandlungen von Kindern und Jugendllichen nach Alkohol-Exzessen zwischen 2004 und 2008 von rund 1.500 auf 2.600. „Koma-Saufen gilt als schick. Jetzt geht es darum die Alkoholspirale zu durchbrechen“, sagte Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) am Donnerstag in Hannover. Sie stellte ein Konzept zur Alkohol-Prävention bei Jugendlichen vor. Dabei beteiligt sich das Land an dem bundesweiten Projekt „HaLT“ („Hart am Limit“). (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.3.09) Evangelischer Pressedienst, 12.3.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Früherkennung, Gesundheit, Internationales, Jugend, Politik, Statistik, Verhaltens-Präv., Verschiedene |
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Samstag 14. März 2009 von htm
Das rheinische Derby zwischen Köln und Mönchengladbach gilt als „Hochsicherheitsspiel“. Im Stadion wird kein Alkohol ausgeschenkt und vor den Tribünen werden die Sicherheitszäune hochgefahren, um die Spieler vor Wurfgegenständen zu schützen. Sollte es wieder zu Zwischenfällen kommen, droht den Kölnern Stadionverbot. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.3.09) WELT ONLINE, 13.3.09
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Sport, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 14. März 2009 von htm
SP, CVP und EDU haben im Kantonsrat eine parlamentarische Initiative eingereicht, mit der erreicht werden soll, dass die Testkäufe im Gesundheitsgesetz eine Rechtsgrundlage erhalten. Die FDP verlangt von der Regierung in einem Postulat, die Testkäufe gesetzlich abzusichern und die nötigen Strafbestimmungen zu erlassen. Nur diese würden dem Jugendschutz die Wirkung sichern. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.3.09) Kommentar: Sind das neue Töne bei der FDP? NZZ, 23.3.09
Kategorie: Allgemein, Global, Jugend, Politik, Prevention, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Samstag 14. März 2009 von htm
Gesundheitsgespräch Samstag, 14. März 2009, von 12.05 bis 13.00 Uhr [Bayern 2]
Jeder Mensch kann alkoholkrank werden – auch noch im hohen Alter. Stark gefährdet können auch 50- bis 65-Jährigen sein – gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, wenn viele Entlassungen drohen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.3.09) BR-online, 12.3.09
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Verhaltens-Präv. |
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Freitag 13. März 2009 von htm
Der Botellón vom 29.8.08 verursachte Fr. 34’000 für die Wiederherstellung der Blatterwiese, nachdem sie erst kurz vorher mit viel Geld renoviert worden war. Mehr als Fr. 200’000 kosteten die Einsätze von Sanität, Polizei, Zivilschutz und privatem Sicherheitspersonal. Die Verursacher konnten nicht belangt werden. (Quelle: NZZ, 13.3.09 mit unserem Kommentar) Tages-Anzeiger, 13.3.09Kommentar: Den Steuerzahler wird dies kaum beeindrucken. Er zahlt ja laufend an die Milliarden Alkoholschäden und merkt nicht, dass er es als Stimmbürger in der Hand hätte, eine Änderung herbeizuführen. Die Parlamentariermehrheit, die hierin ein wichtiges Arbeitsfeld sieht, müsste allerdings auch erst gefunden werden.
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz |
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Freitag 13. März 2009 von htm
Der Bundesrat muss sich auf die Suche nach einem neuen BAG-Direktor machen. Thomas Zeltner tritt auf Ende Jahr zurück. Der bald 62-Jährige hat das Bundesamt für Gesundheit seit Anfang 1991 geleitet. Nach 18 Jahren auf dem Posten will er «etwas Neues anpacken». Im Visier hat er das internationale Gesundheitswesen. «Ich will nicht als Sesselkleber in die Geschichte eingehen», sagte der 61-jährige Berner. Die Stelle werde nächstens ausgeschrieben. (Quelle: NZZ, 13.3.09) Tages-Anzeiger, 14.3.09 Kommentar: Es ist ihm zu gönnen, noch eine dankbarere Aufgabe zu finden. Er hat sicher einen der undankbarsten Jobs der Bundesverwaltung inne, ständig von allen Seiten unter Beschuss und zumindest im Alkoholsektor vom Parlament kaum unterstützt.
Kategorie: Allgemein, Politik, Prominenz, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Freitag 13. März 2009 von htm
Der Gouverneur von Connecticut, USA, M. Jodi Rell, will einen Vorschlag nochmals überdenken, die Alkoholverkaufszeiten in den beiden staatlichen Casinos zu verlängern, nachdem eine College Studentin in einem Autounfall den Tod gefunden hatte, den die Polizei Alkohol am Steuer zuschreibt. Rell und republikanische Parlamentarier hatten vorgeschlagen, die Alkoholverkaufszeiten in den Foxwoods und Mohegan Sun Casinos auf 24 Stunden, 7 Tage die Woche zu verlängern. Aber der Tod der Studentin in einer Frontalkollision mit dem Wagen eines Betrunkenen in der Nähe des Ausgangs für das Mehegan Sun Casino hat Zweifel über den Vorschlag geweckt. (Quelle: Join Together, 12.3.09) Kommentar: Warum braucht es den Tod einer Studentin, um am Sinn einer solchen Verkaufsverlängerung zu zweifeln? Fallen nicht schon genug Menschen täglich dem Alkohol am Steuer zum Opfer?
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Verkehr, Verschiedene |
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Freitag 13. März 2009 von htm
Connecticut Gov. M. Jodi Rell is „rethinking“ a proposal to extend drinking hours at the state’s two casinos in the wake of a college student’s death in an automobile accident that police attribute to drunken driving. Rell and Republican legislators had proposed extending drinking hours at the Foxwoods and Mohegan Sun casinos to 24 hours a day, seven days a week. But the death of Connecticut college student Elizabeth Durante, who was killed when the van she was riding in was hit head-on near the exit for the Mohegan Sun casino, has created doubt about the proposal. (Source: Join Together, 3/12/09) Comment: Why it is necessary that a college student has to die, before the Governor „rethinks“ such a proposal? Is it not enough that people die every day because of DWI?
Kategorie: Allgemein, Driving under the Influence, Global, Parliaments / Governments, Prevention |
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Freitag 13. März 2009 von htm
Während unangebrachter Gebrauch sicher zu Gewalt mit Schusswaffen beiträgt, würden andere beitragende Faktoren, wie z.B. Alkohol, grössere Aufmerksamkeit verdienen. Neue Forschung hat gefunden, dass starker Alkoholkonsum in der Nähe von offenen Verkaufsstellen, wie Take-outs und Kiosks, einen Risikofaktor darstellt, in eine Schiesserei verwickelt zu werden. Die Autoren vermuten, dass die Reduzierung der Dichte solcher Verkaufsstellen und bessere Schulung des Personals helfen könnten, Gewalt mit Schusswaffen zu vermindern. (Quelle: Medical News Today, 12.3.09)
Kategorie: Allgemein, Diverse, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 13. März 2009 von htm
Addressing Heavy Drinking And Off-Premise Alcohol Outlets To Reduce Gun Violence. While inappropriate gun use certainly contributes to gun violence, other contributing factors, such as alcohol, deserve greater scrutiny. New research has found that heavy drinking near off-premise alcohol outlets, such as take-out establishments and delis, is a risk factor for being shot in an assault. The authors suggest that reducing the density of off-premise alcohol outlets and better training servers in these outlets may help to reduce gun violence. (Source: Medical News Today, 3/12/09)
Kategorie: Alcohol industry, Allgemein, Global, Prevention, Research, Violence and crimes |
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