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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2009

Grösseres Risiko für Frühgeburten bei Binge Drinking

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Eine neue Studie des Telethon Institute for Child Health Research hat die Konsequenzen von starkem Alkoholkonsum und Rauschtrinken für die Schwangerschaft aufgezeigt, sogar nachdem dieses Trinkverhalten aufgegeben worden war. (Quelle: Medical News Today, 1/22/09)
English website: Research

Kategorie: Allgemein, Foetales Alkohol Syndrom, Internationales | Keine Kommentare »

Greater Risk Of Preterm Birth and Binge Drinking

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Greater Risk Of Preterm Birth A Consequence Of Binge Drinking
Also Included In: Pregnancy / Obstetrics; Pediatrics / Children’s Health
A new study from the Telethon Institute for Child Health Research has revealed the consequences of heavy and binge drinking on pregnancy even after these drinking patterns have stopped. (Source: Medical News Today, 1/22/09)
Deutsche Webseite: Foetales Alkohol Syndrom

Kategorie: Allgemein, Fetal alcohol syndrome etc., Global, Research | Keine Kommentare »

Offenburg: Alkohol »Streife« am Narrentag

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Achtköpfiges Team klärt auf / Zwei Jugendliche pro Woche mit Alkoholvergiftung / Zünfte wollen Vorbild sein.
Ihren ersten Auftritt hat die Projektgruppe »Lokale Alkoholpolitik« am Narrentag (7. Februar): Mit einem Stand und zwei Teams, die sich unters Narrenvolk mischen, wollen sie vor allem Jugendliche über Alkoholmissbrauch aufklären. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.1.09) baden-online.de, 23.1.09

Kategorie: Aktionen, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Sucht am Arbeitsplatz

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Oft verkannt und ignoriert: Sucht am Arbeitsplatz. Doch der Chef kann helfen.
Suchtkrankheiten machen auch vor Werkstoren keinen Halt. Kollegen und Vorgesetzte sind ratlos und fragen sich: Wie erkenne ich eine Person mit einem Suchtproblem? Welche Möglichkeiten zur Hilfe gibt es?
(Mehrseitiger Artikel) (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.1.09) stern.de, 22.1.09

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Früherkennung, Internationales | Keine Kommentare »

Ron Wood wieder dem Alkohol verfallen

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Ron Wood (61), bekannter Musiker, «Rolling Stones»-Gitarrist, kann scheinbar die Finger nicht vom Alkohol lassen. Wie die britische Zeitung «The Sun» mitteilte, ist er erneut dem Schnaps verfallen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.1.09) die-topnews.de, 22.1.09

Kategorie: Allgemein, Internationales, Prominenz | Keine Kommentare »

Das russische „Wodka-Ministerium“ will Alkoholsteuern senken

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Der Leiter der erst kürzlich geschaffenen Staatsagentur für die Regulierung des Spirituosen-Markts, Igor Tschuijan, setze sich für eine Halbierung der Steuern auf puren Alkohol ein, berichtete die russische Zeitung „Iswestija“. Die Abgabe auf einen halben Liter Wodka würde damit auf rund 20 Rubel (50 Cent) sinken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.1.09) AFP, 22.1.09
Kommentar: Die Frage ist, ob die Summe des Alkoholkonsums gleich bleibt. Wenn die Steuersenkung zu erhöhtem Konsum führt, was zu erwarten ist, könnte die Zahl der Alkoholopfer (Invalidität und Tod) noch anwachsen.

Kategorie: Allgemein, Internationales, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

U.K.: Keine Veränderung des Trinkverhaltens trotz Aufklärung

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Mehr als ein Drittel der britischen Erwachsenen trinken Alkohol über der akzeptablen Limite, die von der Regierung empfohlen wird, wie die letzten offiziellen Zahlen von heute aussagen. Obwohl sich die Öffentlichkeit der Gefahren des Übermasses bewusst ist, überschritten 2007 37% der Erwachsenen die Limite, sagte das Office for National Statistics. Etwa 41% der Männer tranken mehr als 3-4 Einheiten alkoholischer Getränke an mindestens einem Tag der Woche. Und 34% der Frauen überschritten ihre Limite von 2-3 Einheiten.
Untersuchungen mit mehr als 16’000 Erwachsenen haben gefunden, dass Gesundheitswerbung erfolgreich war, die Leute besser über die Gefahren des Binge Drinkings zu informieren, aber sie hat ihr Trinkverhalten nicht verändert. (Quelle: Harvard World Health News, 22.1.09) The Guardian, London, 22.1.09

Kommentar: Das ist genau, was die Politiker nicht akzeptieren wollen: Verhaltens-Prävention verändert das Trinkverhalten nicht!
English website: Research

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugendliche, Konsumhaltung, Reklame, Schweiz, Statistik, Verhaltens-Präv., Verkehr | Keine Kommentare »

U.K.: Adults Still Drinking to Excess ‚Despite Health Campaigns‘

Freitag 23. Januar 2009 von htm

„More than a third of British adults drink over the safe daily alcohol limit recommended by the government, the latest official data revealed today. Despite public awareness of the dangers of over-indulgence, 37% of adults exceeded the limit in 2007, the Office for National Statistics said. About 41% of men drank more than 3-4 units of alcohol on at least one day of the week. And 34% of women exceeded their limit of 2-3 units.
Surveys of more than 16,000 adults found public health advertising has succeeded in making people better informed about the dangers of binge drinking, but it has not changed their behaviour.“ (Source: Harvard World Health News, 1/22/09) The Guardian, London, 1/22/09
Comment: That’s exactly the point politicians do not want to accept: Educational prevention cannot change the behaviour.
Deutsche Webseite: Statistik

Kategorie: Global, Prevention, Research | Keine Kommentare »

Neue Empfehlung zum akzeptierbaren Alkoholkonsum

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Die neue Empfehlung zum akzeptierbaren Alkoholkonsum ist ein Glas pro Tag für Frauen und maximal 2 Gläser für Männer.

Bis vor kurzem hiess die Regel, dass gesunde Erwachsene beiderlei Geschlechts ein Glas mehr als das trinken könnten, ohne ein Gesundheitsrisiko einzugehen. Jetzt zeigen wissenschaftliche Resultate, dass diese Trinkempfehlungen gesenkt werden müssen.

Holländische Experten haben zu diesen neuen Empfehlungen Übereinstimmung erzielt. Das Trimbos-Institut, ein Wissenszentrum für Abhängigkeitsbehandlung, initiierte eine Zusammenkunft von Gesundheitswissenschaftern und Kommunikationsexperten, um eine Übereinkunft zu finden, wie die neuen Empfehlungen verbreitet werden sollten. Die Anpassung der Empfehlung über einen unproblematischen Alkoholkonsum ist ein Ergebnis der Empfehlungen des Gesundheitsrates für Gesunden Konsum 2006. Jene Empfehlungen stipulierten, dass mässiger Alkoholkonsum (1-2 Gläser pro Tag) vielleicht das Sterbe-Risiko, vor allem von Herzkrankheiten, für ältere Männer und Frauen nach der Menopause etwas vermindert.
Allerdings erhöhen Frauen ihr Risiko, Brustkrebs zu entwickeln leicht, wenn sie zwei Gläser Alkoholisches pro Tag konsumieren. Das erklärt, warum die Limite bei zwei Gläsern für Männer und eines für Frauen pro Tag festgelegt wurde.
Junge Leute unter 18 Jahren sollten, gemäss dem Gesundheitsrat, überhaupt keinen Alkohol trinken, denn bereits mit zwei Gläsern pro Tag erhöhen sie ihr Risiko bei zahlreichen Gesundheitskomplikationen.

Unser nächster Schritt ist darüber nachzudenken, welches der beste Weg ist, diese Empfehlung so zu übersetzen, dass sie das Publikum am besten und in grossem Mass erreicht,“ sagt Victor Everhardt vom Trimbos-Institut. „Eine solche Norm sagt natürlich nichts aus über den akzeptierbaren Alkoholkonsum von schwangeren Frauen oder in Kombination mit Medikamenten.“

Die Experten haben sich vom Konzept des „verantwortungsbewussten“ Alkoholkonsum verabschiedet. Sie sprechen nun vom „akzeptierbaren“ Konsum. „Aus unserer Sicht gibt es keinen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum“, sagt Direktor Van Dalen von der Stiftung für Alkohol-Prävention. „Weniger ist immer besser. Es gibt keine generelle, sichere Norm für den Alkoholkonsum.“
(Quelle: Eurocare, STAP, 22.1.09)

Kategorie: Allgemein, Dokumente, Gesundheit, Internationales, Jugend, Medizin, TOP NEWS, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

New Alcohol advice

Freitag 23. Januar 2009 von htm

The new advice on acceptable alcohol consumption is one glass a day for women and a maximum of two glasses for men.

Until recently, the rule was that healthy adults of both sexes could drink one glass more than that, without running health risks. However, new scientific results show that these drinking guidelines need to be lowered.
Dutch experts have reached agreement concerning the new advice. The Trimbos-Institute, a knowledge centre for addiction treatment, initiated a convention of health scientists and communication experts to agree on the ways the new guidelines will be communicated.
The adjustment of the advice on healthy alcohol consumption is an effect of the Health Council’s guidelines for Healthy Consumption 2006. These guidelines stipulated that moderate alcohol consumption (one to two glasses a day) probably somewhat lowers the risk of dying, especially from coronary heart diseases, for older men and postmenopausal women. However, women also increase their risk of developing breast cancer slightly when drinking two glasses of alcohol a day. This explains why the limit has been established at two glasses for men and one for women.

Young people below 18 years of age should not drink at all according to the Health Council, because just two alcoholic drinks a day they increase already their risk of numerous health complications. “Our next step is to think about the best way to translate this advice in such a way to best reach the public at large,” says Victor Everhardt of the Trimbos-Institute. “Such a norm of course doesn’t say anything about acceptable alcohol consumption by pregnant women or in combination with medication.”

The experts have said farewell to the concept of ‘responsible’ alcohol consumption. They now speak about ‘acceptable’ consumption. “From our perspective, there is no such thing as responsible alcohol consumption,” says director Van Dalen of the Foundation for Alcohol Prevention. “Less is always better. There is no general, safe norm for alcohol consumption.” (Source: Eurocare, STAP, 1/22/09)

Kategorie: Allgemein, Documents, Global, Prevention, Research, TOP NEWS | Keine Kommentare »

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