www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - Mai/Juni 2007   (Versand: 30.06.2007)

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Hermann T. Meyer

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Top aktuell

(29.06.2007) Die Zahl der angezeigten Straftaten ist im vergangenen Jahr in der Schweiz gesunken. Der Anteil der minderjährigen Straftäter hat aber deutlich zugenommen. Laut der am Donnerstag veröffentlichten Kriminal- und Betäubungsmittelstatistik des Bundes ging die Zahl der Anzeigen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 288'156 zurück.
(Quelle: Basler Zeitung online, 28.6.07)

Kommentar: Auch "10 vor 10" im Schweizer Fernsehen berichtete. Ein Zürcher Polizeibeamter meinte, sie hätten gerade eine Kontrolle bei Alkoholverkaufsstellen gemacht, wobei 11 von 20 Alkohol verbotenerweise verkauften. Aber beim Thema Alkohol fände die Polizei keine Unterstützung, sagte die Sprecherin. - Das ist uns schon lange aufgefallen. Alle haben Angst, das würde eine Nummer zu gross. Zusammen wäre man aber stark genug.

In der heutigen Pressekonferenz von Bundesrat Blocher schlägt er ein Massnahmepaket vor. Es dürfe nicht dramatisiert werden. Alkohol kommt in der Analyse seines Departements nicht vor, dementsprechend auch keine dahingehenden Massnahmen. (Kommentar siehe oben.)
(Tages-Anzeiger, 29.6.07, online)


(19.05.2007) Die Washington Post, das Wall Street Journal, und die Associated Press haben heute gemeldet, dass Anheuser-Busch angekündigt hat, die Produktion von Spykes aufzugeben. (Dieses zwiespältige, Candy-aromatisierte Malzgetränk mit Koffein, das von Präventionsgruppen und Staatsanwälten angegriffen worden ist.)

Kommentar: Wir können den amerikanischen Staatsanwälten und den Präventionsaktivisten, vor allem G. Hacker vom CSPI dankbar sein. So werden wir hoffentlich von Spykes verschont. Hätten wir wohl eine ähnlich effektive Gegenkampagne realisieren können? Es darf gezweifelt werden.
Siehe Pressemitteilung von CSPI und Marin Institute, Joint Together, 18.5.07


Neustes Zitat:   

(16/17.06.2007) Michael Agoras, Managing Director  von Adecco Schweiz im Interview bei NZZexecutive:

"Ich bin stolz, dass ich in meiner Jugend alles ausprobiert habe- und nicht auf die schiefe Bahn geraten bin."

Kommentar: Für Aussenstehende ist es schwierig abzuschätzen, wie stark sein eigenes Verdienst dafür zählt. Vielleicht wäre es etwas bescheidener von ihm zu sagen, er danke Gott für den guten Ausgang. Denn viele der heutigen Rauschtrinker werden es nicht schaffen. Und wie heute in der NZZ am Sonntag steht, werden noch die Enkel darunter zu leiden haben. Ob die dann auch stolz auf ihren Grossvater sein werden?


(07.06.07) Benedikt Weibel, Chef-Delegierter des Bundesrates für die EURO 2008 im Tages-Anzeiger-Interview vom 7.6.07: "Wir gelten als relativ kalte Krämerseelen":

Frage: "Bei Gewalt ist oft auch Alkohol ein grosses Problem. In den Stadien herrscht an der Euro 08 ein Alkoholverbot, aber davor können sich die Fans betrinken. Nehmen Sie das einfach so hin?"

Benedikt Weibel: "Ich weiss hier keine Antwort auf das Problem. In bestimmten Fangruppen ist der Alkohol ein derart bestimmendes Moment, da habe ich gar keine Hoffnung, dass man das korrigieren kann. An gut gemeinte Appelle glaube ich nicht."

Kommentar: Ich auch nicht. Wie wär's, wenn die guten Beispiele von Rom und Portugal beachtet würden?
Oder wenn den Alkoholverkäufern schon vorher klar gemacht würde, dass man sie für alle Schäden und Ermittlungskosten haftbar machen werde und sie die Lizenz verlören, wenn sie nicht freiwillig auf den Verkauf in der fraglichen Zeit verzichten würden? Oder wie wär's mit einem einfachen Blastest bei der Eingangskontrolle? Wer anspricht, verliert sein Ticket. Die Tickets gelangen sofort in den Verkauf und decken die Kontrollkosten.

Aktuell     

Thema Kommentar/Details Datum
Unterwalden: Junge kommen leicht zu Alkohol Jugendliche unter 16 Jahren konnten in Ob- und Nidwalden ziemlich problemlos Alkohol kaufen. 52 Läden, Restaurants und Bars wurden einem entsprechenden Test unterzogen, rund die Hälfte der Betriebe verkaufte sorglos Alkohol, obwohl die Kontrollen angekündigt wurden. Die nächsten Testkäufe in Ob- und Nidwalden finden im Herbst statt. (Quelle: zentralschweiz online, 30.6.07)
Kommentar: Erfreulich, dass auch die Innerschweiz testet. Bei der Strafpraxis wird es allerdings noch einige Zeit dauern, bis die Ergebnisse zufriedenstellen.
30.06.2007
Die katholische Synode des Kantons Zürich beschloss gestern den Umzug ihrer Paulus-Akademie ins Zürcher Limmathaus. Das Limmathaus wird allerdings erst 2012 zum Bildungshaus. Solange noch ist es der Sitz des Party-Club X-tra. Die Vermieterin, Genossenschaft Limmathaus, ziehe den ruhigen Seminarbetrieb dem ausschweifenden Partybetrieb vor.
Kommentar: Es ist zu befürchten, dass die Partybetreiber einen neuen Unterschlupf finden, oder sich die Partygänger einfach auf die andern Angebote verteilen werden.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 28.6.07 online)
29.06.2007
Die SP fordert die Einberufung einer nationalen Konferenz gegen die Jugendgewalt. Es gehe darum, die bereits auf verschiedenen Ebenen laufenden Bestrebungen zur Eindämmung der Jugendgewalt optimal zu koordinieren, sagte die Berner Nationalrätin Evi Allemann am Donnerstag zu einem Grundlagenpapier der SP zum Thema Jugendgewalt.  (Quelle: Basler Zeitung online, 28.6.07)
Kommentar: Ob Alkohol ein Thema sein wird?
28.06.2007
Die Zahl der angezeigten Straftaten ist im vergangenen Jahr in der Schweiz gesunken. Der Anteil der minderjährigen Straftäter hat aber deutlich zugenommen. Laut der am Donnerstag veröffentlichten Kriminal- und Betäubungsmittelstatistik des Bundes ging die Zahl der Anzeigen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 288'156 zurück.
(Quelle: Basler Zeitung online, 28.6.07)
Kommentar: Auch "10 vor 10" im Schweizer Fernsehen berichtete. Ein Zürcher Polizeibeamter meinte, sie hätten gerade eine Kontrolle bei Alkoholverkaufsstellen gemacht, wobei 11 von 20 Alkohol verbotenerweise verkauften. Aber beim Thema Alkohol fände die Polizei keine Unterstützung, sagte die Sprecherin. - Das ist uns schon lange aufgefallen. Alle haben Angst, das würde eine Nummer zu gross. Zusammen wäre man aber stark genug.
28.06.2007
Der Schweizer Presserat werde kaum zur Kenntnis genommen, lautet eine Kurzmeldung der NZZ heute. Seine Stellungnahmen würden in den Redaktionen selten gelesen und noch weniger diskutiert. Dies sei das Ergebnis einer Umfrage des Presserats bei 1329 Journalisten und Journalistinnen. In der Pressemitteilung des Presserates steht am Anfang:
90 Prozent der Medienschaffenden in allen Sprachregionen kennen den Presserat, den berufsethischen Kodex und immerhin 70 Prozent die den Kodex ergänzenden Richtlinien. Ebenso bekannt sind den Journalistinnen und Journalisten die Stellungnahmen des Presserates, die aber zu selten ganz gelesen und in den Redaktionen kaum diskutiert werden. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer am Dienstag veröffentlichten, vom Institut für Angewandte Medienwissenschaft der Zürcher Hochschule Winterthur im Auftrag des Presserates durchgeführten schriftlichen Befragung von Schweizer Medienschaffenden zum «Bild des Schweizer Presserates».  (Quelle: NZZ, 28.6.07)                  Schweizer Presserat, 26.6.07  
Studie: Das Bild des Schweizer Presserates
Kommentar: Wen wunderts, wenn man dessen verlegerorientierte "Rechtssprechung" kennengelernt hat?)   
siehe unsere Beschwerde bei Briefe an...27.2.-13.7.06
28.06.2007
Wangen-Brüttisellen führt ihre Testkäufe zukünftig allein durch. Bei fehlbaren Betrieben sollen nun nicht nur die Angestellten, sondern auch die Inhaber gebüsst werden. Jene, die sich ans Gesetz halten, sollen eine Urkunde erhalten, die sie im Betrieb aufhängen können.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.6.07) 25.06.2007
16-Jähriger nach Streit in Lebensgefahr, nach Alkoholkonsum in Hombrechtikon ZH Bei einer Grillstelle gab es einen Streit zwischen Jugendlichen. Einer erhielt einen lebensgefährlichen Schlag auf den Kopf. Erst 2 Stunden später wurde er vom Gemeindesicherheitsdienst ins Spital gebracht. Die Jugendlichen verschwanden.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 25.6.07)
25.06.2007
Schwerverletzte Frau am Eidg. Turnfest in Frauenfeld Wildes Feiern sei einer 28-Jährigen im Festzelt zum Verhängnis geworden. Sie tanzte auf einem Tisch, der dann von Unbekannten über Kopfhöhe gehoben wurde, worauf sie hinunterfiel und mit schweren Verletzungen per Rega ins Spital geflogen wurde. Die Männer verschwanden unerkannt.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.6.07)
Kommentar: Ob diesen in nüchternem Zustand Gewissensbisse kommen werden? Und den Veranstaltern?
25.06.2007
Nach einem halben Jahr bringen neuerliche Test-Käufe im Kanton Zug nur leichte Verbesserung. In den Zuger Gemeinden Cham, Steinhausen, Hünenberg und Rotkreuz/Risch haben Jugendliche bei Testkäufen in 12 von 52 Fällen Alkohol erhalten. Das verantwortliche Verkaufspersonal wurde angezeigt. Vor einem halben Jahr hatten die Jugendlichen in 13 von 47 Fällen Alkohol erhalten. Die Testkäufe dienen der Durchsetzung des Kantonalen Alkohol-Aktionsplans. (Quelle: Google Alkohol-Alert, 22.6.07) 
Zentralschweiz online, 21.6.07     zio.ch, 21.6.07
22.06.2007
Im Kanton Zürich bringen Testkäufe langsame Verbesserung. An einem Turnfest in Bauma war der Erfolg hundertprozentig. Während in Illnau-Effretikon wieder 2 von Betrieben verzeigt werden mussten. Tankstellenshops seien immer noch ein Problem. Pfäffikon und Wetzikon melden eine Verbesserung.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 20.6.07)
21.06.2007
Alkohol und Tabak kein Tabu mehr bei Migros.
Im Rahmen eines Pilotprojekts plant die Migros Aare ein neuartiges Shopkonzept für kleine Verkaufsstellen: Das schreibt die «Mittelland Zeitung» in ihrer Samstagsausgabe. In den beiden Kleinfilialen in Wangen an der Aare und in Köniz soll die neue Ladenkonfiguration ab November 2007 auf Herz und Nieren getestet werden. Mit Alkohol und Tabak, Migrosprodukten, geführt von selbständigen Franchisenehmerinnen unter dem Namen Voi-Läden.
Kommentar: Die Entfernung von den Ideen Gottlieb Duttweilers wird immer grösser. Da erstaunt es auch nicht, wenn im neusten Migros-Magazin mehrseitige Bierwerbung steht.    (Quelle: Google Alkohol-Alert, 19.6.07) 
Espace.ch/Berner Zeitung, 19.6.07
19.06.2007
Konsum am Eidg. Turnfest in Frauenfeld Neben Esswaren wird mit dem Verkauf von 25'000 l Mineralwasser, 10'000 l Rivella, 7'500 l Milch und 100'000 l Bier gerechnet.
Kommentar: Sport soll gut sein für die Volksgesundheit. (siehe 14.6.07)
(Quelle: Tages-Anzeiger, 18.6.07)
19.06.2007
Die SFA macht auf die Promillegrenzen in Europa aufmerksam. Europakarte mit Promillegrenzen 19.06.2007
Die NZZ widmet dem Rauschtrinken eine volle Seite. "Die Schweizer Jugend - eine Generation von Rauschtrinkern?" "Ein Augenschein freitagabends in Zürich - und ein Blick in die Statistiken"  (Quelle: NZZ, 16.6.07)
Kommentar: Halbe Seite Bilder, halbe Seite Text, warum aber nicht online? Viel Beobachtung, einige Zusatzinformation, fertig. Wann bringt es ein Journalist endlich fertig, die gesellschaftliche Dimension aufs Tapet zu bringen, damit eine öffentliche lösungsorientierte Diskussion entstehen kann?
16.06.2007
Das neue Biergesetz tritt auf Anfang Juli 07 in Kraft. Am Freitag hat der Bundesrat entschieden, es trete mit der Verordnung in Kraft. Es tritt an Stelle des 73 Jahre alten Bundesratsbeschluss über die eidgenössische Getränkesteuer.   (Quelle: NZZ, 16.6.07) 16.06.2007
Heute biginnt in Frauenfeld das Eidgen. Turnfest. Die NZZ widmet der Geschichte der alkoholischen Begleiterscheinungen des Festes eine ganze Seite. Die Organisatoren sind stolz darauf, die ganze Wettkampfstätte alkoholfrei zu halten. In den danebenliegenden Festwirtschaften wird natürlich wie bisher gebechert. Das Konzept sei mit Swiss Olympic ausgetüftelt worden.
Kommentar: Schon zu meiner Jugendzeit hiessen die vier F: frisch, fromm, fröhlich, (v)foll. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis die Einsicht auch in Sportkreisen wächst, dass solche Feste die besten Vorbilder für Jugendliche Saufbrüder abgeben. Und dass sie ihre Verantwortung endlich übernehmen sollten.
14.06.2007
Öffentliche Diskussion über Jugendgewalt im Klub X-tra in Zürich

(Quelle: Tages-Anzeiger, 13.6.07)

Rolf Weilenmann, Leiter des Jugenddienstes der Kantonspolizei Zürich, sagte u.a.: 90% der straffälligen Jugendlichen kommen aus zerrütteten Familienverhältnissen." So habe der Jugenddienst eben 3- und 14-jährige Mädchen verhaftet, die eine Schlägerei angezettelt hätten. "Der Vater war schon am Morgen betrunken." Alkohol und Drogen seien auch bei Jugendlichen eng mit Gewalt verbunden.
Kommentar: Man erinnere sich an unsere Interventionen im Zusammenhang mit den Vergewaltigungen in Zürich-Seebach, wo von den Amtsstellen und Fachleuten das Thema Alkohol vehement totgeschwiegen wurde.
14.06.2007
Die SFA engagiert sich für wirksamen Jugendschutz. Die Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme hat heute eine Mitteilung zur verbotenen Alkoholabgabe an Jugendliche herausgegeben. Jeder dritte 15-Jährige beziehe an Verkaufsstellen Alkohol. Die SFA bietet Schilder und anderes Material für Verkaufsstellen an, mit den wichtigsten Hinweisen über die gesetzlichen Bestimmungen. SFA-Mitteilung, 12.6.07 11.06.2007
SP-Landrat Toni Moser hat zusammen mit 40 Landräten eine Motion eingereicht. Tankstellenshops sollen ab 21 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Auch der Verkauf von alkoholischen Getränken über die Gasse in Gast- und Festwirtschaften soll auf die Zeit von 6 bis 21 Uhr eingeschränkt werden.
(Quelle: Google Alcohol-Alert, 8.6.07)      
zentralschweiz.online, 7.6.07
08.06.2007
Winterthur veröffentlicht seine "Suchtpolitik 2007-2011" Die Strategie sei eine Weiterentwicklung des "Massnahmepakets Drogen" von 1992. Sie berücksichtigt neu auch die legalen Drogen. Der Stadtrat hat 22 Massnahmen für die Umsetzung der neuen Suchtpolitik beschlossen.
(Quelle: NZZ, 7.6.07) Suchtpolitik 2007-2011, pdf 32 S.
  Ausführlicher Kommentar
07.06.2007
Die Organisatoren des Winterthurer Albani-Festes haben nun die angekündigten Jugendschutzmassnahmen bekanntgegeben. (Quelle: Der Landbote, Tages-Anzeiger, 6.6.07) Wenn sich Jugendliche bei einem Verkaufsstand ausweisen, erhalten sie einen ihrem Alter entsprechenden Stempel auf die Hand aufgedrückt, der sie zum Kauf von bestimmten Alkoholika berechtigt. Das Stempelsystem sei weniger betrugsanfällig als die Abgabe von farbigen Bändeln. Es habe den Sponsor und Getränkelieferanten Heineken Fr. 10'000.-- gekostet.
Kommentar: Damit glauben sich die Veranstalter "aus dem Schneider". Die Zeitung "Der Landbote" hat unbeabsichtigt auf den Kern der Sache hingewiesen: Sie illustrieren den Bericht mit einer Foto einer Festwirtschaft mit Erwachsenen. Solange die Erwachsenen-Gesellschaft in der heute üblichen Weise dem Alkoholkonsum frönt, wird sich auch die Jugend als deren Spiegel nicht motiviert fühlen, es anders zu halten. Stempel und Bändel sind da nur Alibi-Symptombekämpfung.
06.06.2007
Jahresbericht der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich: Der Jahresbericht 2006 (pdf, 12S., 2Mb) der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich ist online nicht mehr erhältlich. 05.06.2007
Fachverband Sucht - Jahresbericht 2006: Der aktuelle Suchtspiegel 1/07 (pdf, 20S., 1.6Mb) informiert über die Aktivitäten des Fachverbands und seiner Fachgruppen im vergangenen Jahr. 05.06.2007
Jahresbericht der Berner Gesundheit: Der Jahresbericht 2006 (pdf, 27S., 236Kb) der Berner Gesundheit ist online erhältlich. 05.06.2007
Jahresbericht der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV): Jahresbericht der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV): Mit dem Jahresbericht 2006 (pdf, 32S., 834Kb) legt die Alkoholverwaltung Rechenschaft über ihre Tätigkeit ab. Er bietet einen Einblick in die Aufgabengebiete der verschiedenen EAV-Abteilungen und stellt die laufenden Projekte der EAV vor. 05.06.2007
Zahlen & Fakten von der SFA: Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme (SFA) hat ein Update zur Online-Ausgabe von "Zahlen & Fakten" ins Netz gestellt. Die Aktualisierungen betreffen u.a. die Kapitel Alkohol - Produktion und Handel 05.06.2007
Die Fachzeitschrift Abhängigkeiten 01/2007 ist erschienen: Fachzeitschrift für Forschung und Praxis der Prävention und Behandlung.  Folgende Beiträge sind online erhältlich: 05.06.2007
Der Juni-Newsletter von Infoset ist erschienen. Er enthält Informationen zu allen Suchtformen vor allem aus der Schweiz.
Hier bestellen
05.06.2007
Zwei Zürcher 6.Klässler mit Alkohol zusammengebrochen. Einer hatte eine Flasche Whiskey von zu Hause mitgebracht. Der Tages-Anzeiger bringt eine kurze 11-Zeilen-Meldung, der Blick einen langen Artikel mit Meinungen von Fachleuten und bereits vielen Kommentaren im Web. Hier unser Kurzkommentar auf die Frage der Redaktion: "Trinken junge Leute heute wirklich mehr als früher?"
Kommentar: Was soll diese rhetorische Frage? Die Fakten sprechen doch eine deutliche Sprache. Jetzt kommt es nur darauf an, ob das neue nationale Alkoholprogramm des Bundes Massnahmen bringt, die die Situation langfristig verbessern können. Die Erwachsenen müssen endlich ihre Verantwortung wahrnehmen, dann wird Prävention für Jugendliche glaubwürdig.
05.06.2007
Die EVP verlangt im Kt. Bern ein Gesetz, das Flat-Rate-Parties verbietet. «Der Kanton Bern darf nicht zuwarten, bis es zu Todesfällen kommt», reagiert jetzt Grossrat und Alkoholexperte Ruedi Löffel auf den Trend. Er und die EVP rufen den Kanton dazu auf, solche Sausen zu verbieten. Die Partei geht im Jugendschutz noch weiter: Um auch spontanen Privatgelagen einen Riegel zu schieben, fordert die EVP wieder ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellenshops. «Gerade diese begünstigen durch die verlängerten Öffnungszeiten und die mangelhafte Einhaltung der Jugendschutzvorschriften Alkoholexzesse von Jugendlichen», so Löffel.
(Quelle: 20minuten, 3.6.07)
04.06.2007
Volketswil ZH bereitet seine Dorffeste vor. Die Gemeinde will mit den Vereinen zusammen verhindern, dass sich die Jugendlichen bei den Festen betrinken. Sie setzt lädt Vereisvertreter und Gastronomie zu Informationsveranstaltungen ein. Kontrollen soll es am Fest keine geben. Später sollen Alkohol-Verkaufsstellen mit einem Logo ausgezeichnet werden, die sich an die Gesetze halten.
Kommentar: Man kann nur hoffen, dass kein schwerer Unfall eintritt. Für sie hätte es allerdings kaum Konsequenzen. Bei uns hat es noch kaum Haftpflichtfälle mit Verurteilungen gegeben.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 31.5.07)
31.05.2007
Legale Drogen seien in der Stadt Zürich im Trend. Der städtische Monitoring-Bericht zu Drogen und Sucht zeige eine Verlagerung von den illegalen zu den legalen Drogen. Alkohol sei die Problemsubstanz Nr. 1. Es gäbe Hinweise darauf, dass bei Cannabis und Kokain eine gewisse Sättigung erreicht sei.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.07)
Kommentar: Alkohol ist schon immer Problemsubstanz Nr. 1 gewesen. Man hat ihn nur mit Hilfe der illegalen Drogen in den Hintergrund gedrängt. Durch das sichtbare Rauschtrinken wird er nun konkreter wahrgenommen und sogar die Medien kommen nicht darum herum, ihn zu dokumentieren. Warten wir jetzt auch darauf, bis der Markt gesättigt ist?
28.05.2007
In der Eishalle Wetzikon fand der Auftakt zum 7. Pub-Festival statt.

(Quelle: Tages-Anzeiger, 21.5.07)

20 Bars und Clubs aus der Region waren mit aufwändigen Ständen präsent. Am Samstag war "Partynight". Die Mitarbeiterin der Fachstelle für "Alkohol- und Drogenprävention im Strassenverkehr meinte: "Es ist schon komisch, hinter einer Non-Alcoholic-Bar zu stehen und so viele Besoffene zu sehen."
Kommentar: Die Jugend ist das Spiegelbild der Erwachsenenwelt. Wen wundert das Rauschtrinken der Jugendlichen?
23.05.2007
Das Bundesgericht akzeptiert Haaranalyse als Beweis für alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit. Laut Bundesgericht ist die Haaranalyse nicht eine neue und direkte Methode, die sich nach Meinung der Bundesrichter durchsetzen dürfte, sie liefere auch sichere Befunde, welche die durchaus heiklen Umfeldabklärungen in der Regel überflüssig machten.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 23.3.07)  
SF-Tagesschau, 22.5.07
23.05.2007
Mutter mit mindestens 2.42‰ baute im Febr. 06 Totalschaden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.3.07) Auf dem Rücksitz waren ihre 10-jährigen Zwillinge. 2002 erhielt sie bereits wegen Alkoholproblemen unbefristeten Führerscheinentzug. Die Therapie sei erfolgreich. Der Richter schob die dreimonatige Freiheitsstrafe zugunsten weiterer Therapie auf.
Kommentar: Ob die alkoholbehinderten Kinder auch die dringend nötige Therapie erhalten, steht nicht im Bericht.
23.05.2007
"Signifikanter Nonsens" titelt die NZZ am Sonntag am 20.5.07 "Die meisten Studien seien falsch, sagt der Epidemiologe John Ioannidis. Denn trotz korrekter Statistik schummeln Forscher an anderer Stelle. Untersuchungen über Nutzen und Risiken von Lebensmitteln stimmen fast nie." Von Andreas Hirstein. «Die Mehrzahl der wissenschaftlichen Studien ist falsch», sagt John Ioannidis von der griechischen Universität Ioannina. Allzu naiv vertrauten viele Forscher darauf, eine ungenügende Datengrundlage mit Hilfe einer umso komplexeren Statistik retten zu können. Geradezu die Regel sei dieses Vorgehen in der Epidemiologie, die zum Beispiel nach gesundheitlichen Auswirkungen von Nahrungsmitteln und Umweltgiften oder nach genetischen Risikofaktoren für Krebserkrankungen sucht. «Wir wollten nur zeigen, dass man statistisch signifikante Zusammenhänge immer finden kann, wenn man an den in einer Studie erhobenen Daten nur genügend viele Hypothesen ausprobiert», sagt er. In seinem Fall waren es die 223 Diagnosen, deren Auftreten er mit dem Sternzeichen der Patienten verbinden wollte. In anderen Studien ist es Rotwein, der Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert; Salz, das Bluthochdruck hervorruft; Handys, die Krebs auslösen; oder Grüntee und Knoblauch, die uns von so ziemlich jedem Übel befreien. Und immer sind die Resultate statistisch signifikant, mit wissenschaftlicher Akribie erarbeitet.
Kommentar: Wir danken der NZZ am Sonntag für diesen längst fälligen Artikel. Sie hebt sich damit erfreulich von andern Presseerzeugnissen ab, die immer noch unter dem Interessenkonflikt zwischen Inseratenabteilung und Redaktion leiden.
22.05.2007
Raubüberfall nach durchzechter Nacht in Winterthur. Drei 18- und 19-jährige Schweizer überfielen am frühen Donnerstag drei jüngere Jugendliche und nahmen ihnen Zigaretten und Geld ab. Sie konnten verhaftet werden.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 19.5.07)
21.05.2007
Das Schweizer Fernsehen erhielt vom BAKOM nun doch einen Brief wegen evtl. unerlaubter Alkohol-Werbung. Auch der Ombudsmann beschäftige sich nun mit dem Fall, der von einem Zuschauer bemängelt worden sei. (Siehe unsere Seite "Interventionen".) Es handelt sich um die Sendung "Start-Up", wo Jungunternehmer vorgestellt werden. Diese verhilft der Firma Wineaway zu einer ausführlichen Verkaufswerbung.
Kommentar: Wir warten gespannt auf das Ergebnis unserer Beschwerde. Der Nachweis, dass Schmiergelder geflossen sein könnten, wird allerdings kaum zu erbringen sein. Es ist eigenartig, dass Schleichwerbung nur als solche angesehen wird, wenn Geld geflossen ist. Die Wirkung ist doch die gleiche, ob mit oder ohne Geld.
20.05.2007
Am nächsten Donnerstag darf um das Hardturm-Stadion nur Leichtbier verkauft werden. (Quelle: SonntagsZeitung, 20.5.07) Im Zürcher Hardturm findet dann das "Hochrisiko-Spiel" FCZ-GC statt, das Stadtrivalen-Derby. Die Stadtpolizei verfügte, dass rund um das Stadion von 16.00 Uhr bis Freitag, 02.00 Uhr ausser Leichtbier mit unter 3 Vol-% keine alkoholischen Getränke verkauft werden dürfen. Dies sei eine temporäre Änderung des Wirtepatentes. Der städtische Wirteverband findet dies "schikanös". Er will eventuell eine koordinierte Beschwerde einreichen. 20.05.2007
An der Euro 08 möchte die Polizei in den Fanzonen am liebsten ein Alkohol-Verbot. (Quelle: SonntagsZeitung, 20.5.07) Hensler, Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz und Mitglied in der Projektleitung Sicherheit der Euro 08 möchte am liebsten ein Alkoholverbot in den Fanzonen. Er könne den Veranstaltern aber nichts vorschreiben. Für ihn ist aber klar: "Es braucht einheitliche und klare Kriterien der Kantone bei der Bewilligung von Public-Viewing-Anlässen für die Euro 08." 20.05.2007
"Das grosse Saufen" titelte die Sonntagszeitung im Tages-Anzeiger-Inserat, als Vorschau, am Samstag, 2cm gross.
(Quelle: SonntagsZeitung, 20.5.07)
Im Untertitel hiess es: "Wie Kinder Rauschtrinker werden und was man dagegen tun kann." Das verhiess einen interessanten, lösungsorientierten, recherchierten Artikel. Aber weit gefehlt: In der Sonntagszeitung hiess es nur noch "Rauschtrinken, nüchtern betrachtet" und im Untertitel "Mit Alkoholexzessen gefährden Jugendliche ihre Gesundheit. Prävention soll dies verhindern." Was dann kommt sind fünf Spalten halbseitige altbekannte Informationen und ein mindestens gleichgrosses Foto von trinkenden Jugendlichen.
Kommentar: Damit hat sich die Hoffnung einmal mehr zerschlagen, unter dem neuen Verleger-Chef würde Tamedia dem Alkoholproblem, seiner Bedeutung in der Schweizer Presselandschaft entsprechend, gerecht.
20.05.2007

 International  

Thema Kommentar/Details Datum
Die Eltern von "blauen" Schülern in Singen (D) erhalten von der Stadt einen blauen Brief. Die Stadtverwaltung will die Eltern schriftlich über das Verhalten ihrer alkoholisierten Kinder informieren und im Wiederholungsfall ein Bussgeld aussprechen. Dieses kann durch die Jugendlichen mit gemeinnütziger Arbeit abgegolten werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 30.6.07) 30.06.2007
Die EU veröffentlicht Dokumente zum Europäischen Forum Alkohol und Gesundheit. Mehr als 40 Firmen und NGOs, in Beantwortung einer Initiative der Europ. Kommission, stimmten am 7.6.07 zu, aktiv zu werden, um die Bürger Europas vor dem schädlichen Gebrauch von Alkohol zu schützen. EU Kommissär für Gesundheit, Markos Kyprianou, und Vertreter der Firmen und NGOs unterzeichneten in Brüssel die Charter, mit der sie das Europäische Forum Alkohol und Gesundheit gründeten.  EU-Mitteilung mit verschiedenen Links 28.06.2007
Alkohol vor Schulbeginn - Wörrstädter Rektor: Keine Duldung Schüler der Hauptschule in Wörrstadt, D haben nach vorliegenden Informationen in einem nahegelegenen Supermarkt bereits vor Schulbeginn am frühen Morgen alkoholische Getränke eingekauft, konsumiert und in Einzelfällen auch an unter 16-Jährige weitergereicht. Über diese Vorfälle informierte Schulleiter Gerhard Gärtner den SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann bei dessen Besuch an der Hauptschule. In diesem Zusammenhang spricht sich der Parlamentarier nun dafür aus, dass Alkohol grundsätzlich nur noch an Volljährige verkauft werden sollte. Damit reagierte Hagemann auch auf jüngste Studien, die belegen, dass Jugendliche immer früher und immer mehr Alkohol konsumierten. (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 28.6.07)  Allgemeine Zeitung, 28.6.07 28.06.2007

Beim Sportkeglerbezirk Schwarzwald Baar, D gilt: Kein Alkohol in Sportkleidung

Das Alkoholverbot in Sportkleidung während eines Wettkampfes wird in der neuen Spielrunde (Start 15./16. September) strenger überwacht. Bei Mehrfachvergehen können Spielsperren ausgesprochen werden.  (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 26.6.07)  suedkurier.de, 28.6.07 28.06.2007
Newsletter der Drogenbeauftragten im deutschen Gesundheitsministerium Die grosse deutsche Suchtwoche - Alkohol wird darin nicht erwähnt. Eigenartig. Obwohl im Newsletter geschrieben steht:
Schluss mit der Verharmlosung von Alltagsdrogen - Drogen- und Suchtbericht vorgestellt
Anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts am 3. Mai 2007 erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: "Die Eindämmung des Drogen- und Suchtproblems bleibt eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Vor allem die gesellschaftliche Verharmlosung von Alltagsdrogen führt zu unermesslichem, oft stillem und unbeachtetem Leid der Tabak-, Alkohol- und Medikamentenabhängigen und deren Angehörigen. Kontinuierliche Aufklärung muss die Gefahren jeglichen Suchtmittelkonsums aufzeigen." Die Zahl der Todesfälle infolge des Konsums illegaler Drogen ist erneut gesunken. mehr Drogen- und Suchtbericht (Link zum Download)        
Newsletter, 27.6.07
27.06.2007
Die deutsche Bundesregierung hält Flat-rate Parties für illegal. Mit einer Pressemitteilung macht sie darauf aufmerksam, dass das Abgeben von Alkohol an Betrunkene verboten ist. Flatrate Parties seien eine Einladung dafür und deshalb nicht gestattet.
Pressemitteilung, 6.6.07
27.06.2007
Rauschtrinken für manche deutsche Schüler Normalität Gesundheitspädagogin Doris Freudenstein stellt Braunschweiger Alkoholstudie in Schulen vor.
Anlass ist die im März veröffentlichte repräsentative Umfrage über den Alkoholkonsum der Braunschweiger Zehntklässler, an der Freudenstein als Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes mitgewirkt hat. Ein Ergebnis, das sie erschreckt hat: Jeder vierte Zehntklässler betrinkt sich mindestens einmal in der Woche bis zum Rausch. In den Schulklassen, in denen sie die Studie vorstellt, hat sie manchmal das Gefühl, "dass das Rauschtrinken für manche Normalität ist".
(Quelle: Google-Alkohol-Alert, 26.6.07)   
Braunschweiger Zeitung, 26.6.07
26.06.2007
Die amerikanische Ärzte-Gesellschaft AMA will das übermässige Video-Spielen nicht als Sucht bezeichnen. (Addictive") Es gebe nicht genug Beweise, um zu folgern, dass zwanghaftes Video-Spielen den Stand einer Abhängigkeit erreichen könne, wie es bei Alkohol oder andern Drogen der Fall sei.

(Quelle: Join Together, 25.6.07)    Reuters, 24.6.07

26.06.2007
Als Dixie Longate rangiert Kris Andersson unter den Top drei aller Tupperware-Verkäufer der USA und Kanada.

Das Erfolgsrezept der 31-jährigen Dragqueen: resoluter Charme und hochprozentige Rezepte. Viele Ihrer Verwendungsvorschläge für Tupperware haben mit Alkohol zu tun.  Hausfrauen und Alkohol seien ein gutes Team, sie führten die perfekte Ehe! Ihr Motto ist: "Die Welt hätte weniger Probleme, wenn die meisten Menschen nicht ein paar Drinks zurückliegen würden. Wer weiß, ob wir bis zu den Knöcheln im Irakkrieg stünden, wenn Präsident Bush noch trinken würde."
(Quelle: Google-Alkohol-Alert, 25.6.07)      Financial Times Deutschland, 24.6.07
Kommentar: Ein neues Marketingmedium eröffnet sich der Alkoholindustrie.
25.06.2007
Eine Frau in Nürnberg, D mit 5‰ Alkohol im Blut! Sie randalierte im Treppenhaus eines Hauses, in dem sie nichts zu suchen hatte. Die alarmierte Polizei ordnete eine Blutprobe an und wies sie in ein Krankenhaus ein. Ab 3,5‰ rechnet man mit Lebensgefahr.  (Quelle: Google-Alkohol-Alert, NZZ, 25.6.07)  (News4Press.com, 24.6.07 25.06.2007
Alkoholpolitik: Strategien und Instrumente: Fachgespräch thematisierte neue Instrumente der Alkoholprävention
Sind die derzeitigen Strategien und Instrumente geeignet, die riskanten Formen des Alkoholkonsums in Deutschland zu reduzieren oder sind auch andere Maßnahmen nötig? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein gut besuchtes grünes Fachgespräch zur aktuellen Alkoholpolitik in Deutschland. ReferentInnen aus der Suchthilfe, der Wissenschaft und der Alkoholindustrie diskutierten, ob in Deutschland genügend getan wird, um alkoholbezogene Schädigungen zu verringern. Kein Erkenntnisdefizit - sondern ein Umsetzungsdefizit. Rolf Hüllinghorst, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, plädierte für ein größeres Problembewußtsein. Alkohol sei kein normales Konsumgut. Der hohe Konsum von Alkohol sei nicht nur für eine Reihe von schweren Erkrankungen verantwortlich, sondern auch für Verkehrsunfälle, häusliche Gewalt und Kriminalität. Die Instrumente, um die riskanten Formen des Konsums zu reduzieren, seien bekannt, würden in Deutschland aber nicht genutzt. Es gäbe daher kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit. Eine wirksamere Alkoholpolitik müsse sich das Ziel setzen, den Pro-Kopf-Konsum zu verringern und das Trinkverhalten zu verändern.
(Quelle: Google-Alkoholpolitik-Alert, 25.6.07)  Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, 19.6.07
Kommentar: Diese Aussage trifft für praktisch alle Länder zu.
25.06.2007
Gesundheits-Aspekte der portugiesischen Präsidentschaft in der EU im 2. Sem. 2007 - Ein runder Tisch zu Gesundheitsstrategien in Europa, Lissabon, 12.-13. Juli
- Eine Konferenz über Evaluation von Strategien und Programmen im Bereich Drogen, Lissabon, 19-     20. September
- Meeting über Steuern mit Wirkung auf die Gesundheit, Lissabon, 5.-6. November
- Ministerrat der Gesundheitsminister, Brüssel, 5.-6. Dezember
(Quelle: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 2007)
23.06.2007
Viel Sport-Spaß beim Stadionfest ohne Alkohol in Lotte bei Osnabrück, D Die Sportfreunde Lotte machen am ersten Ferienwochenende mobil. Beim morgigen Stadionfest präsentieren sie von 11 bis 16 Uhr sämtliche Vereinssparten und laden zudem zu einem abwechslungsreichen Showprogramm in die PGW-Arena im Sportpark am Lotter Kreuz ein. Im Rahmen der Suchtwoche "Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze" gibt es morgen auch bei den Sportfreunden keinen Alkoholausschank. Schließlich löschen auch Kaffee, Mineralwasser und Brause den Durst. Stärkende herzhafte und süße Gaumenfreuden wie Selbstgebackenes und Frostiges am Eiswagen sind zu familienfreundlichen Preisen im Angebot. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 23.6.07)  
NeueOZ Osnabrücker Zeitung, 23.6.07
23.06.2007
Auch die Berliner Polizei macht Testkäufe. Die Polizei kontrolliert vermehrt den illegalen Ausschank von Alkohol an Jugendliche. Bei der Überprüfung von Discos und Cafés wurde sie mehr als 30 Mal fündig. Den zuständigen Jugendämtern wurde angeboten, an den Einsätzen teilzunehmen. Doch die machten nur selten davon Gebrauch. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha Steuer bewertete die Ermittlungen der Polizei als äußerst erschreckend. "Die Ergebnisse sind unfassbar und zeigen, dass wir einfach zu lange weggeschaut haben."  (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 23.6.07)  
Berliner Morgenpost.de, 23.6.07
23.06.2007
Die britische Regierung überlegt die Senkung der Promillegrenze auf 0.5‰ Road Safety Minister Stephen Ladyman sagte, die Regierung sei für die 0.5‰ Grenze und dieser Vorschlag werde später in diesem Jahr Teil einer Vernehmlassung sein. Aber die Minister wollten zuerst sehen, dass die Polizei die 0.8‰-Grenze durchsetzen könne.  (Quelle: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 07)
The Guardian: http://www.guardian.co.uk/crime/article/0,,2091061,00.html

Alcohol Policy UK: http://www.alcoholpolicy.net/2007/06/index.html
22.06.2007
Die Regierung von Estland hat die Anhebung der Alkoholsteuern um 30% beschlossen. Der Beschluss vom 24.5.07 geschah aus gesundheitlichen Gründen und soll ab Januar 2008 gelten. Finnland musste seine Steuern wegen der tiefen Steuern in Estland senken, was einen starken Anstieg des Konsums und der Schäden zur Folge hatte. Finnland begrüsst die Entscheidung Estlands und wird seinerseits die Steuern nächstes Jahr wieder anheben. (Quelle: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 07)
http://newsroom.finland.fi/stt/showarticle.asp?intNWSAID=15837&group=Politics
http://www.hs.fi/english/article/Alcohol+and+tobacco+tax+to+rise+in+Estonia+next+year/1135227499218
22.06.2007
Eurocare und Mitglieder treten dem Alkohol- und Gesundheitsforum der EU-Kommission bei. Das Forum, das beim DG Sanco angegliedert ist, ist nach der EU-Plattform über Diät, körperliche Betätigung und Gesundheit gestaltet, die im März 2005 gestartet wurde. Es konzentriert sich auf konkrete Verpflichtungen für Aktionen, die unter der Mithilfe einer Wissenschaftsgruppe bewertet, begleitet und evaluiert werden. Das Komitee für nationale Politik und Aktion, eine Struktur, separat zum Forum, zusammengesetzt aus Repräsentanten von Mitgliedsstaaten, wird nationale Alkoholpolitik koordinieren und den Austausch guter Praktiken mit Übersetzungen gewährleisten.
Aus dem
EUROCARE Newsletter Mai-Juni 2007
22.06.2007
Der australische Premier plant einschneidende Massnahmen für Aborigines. Er will ohne Rücksicht auf die Regionalregierung des Northern Territory deren meist von Aborigines bewohnten Dörfer ihre Verwaltungsautonomie entziehen. Er reagiert auf einen Bericht, der verbreiteten Kindsmissbrauch in vielen Dörfern meldet. U.a. will er den Verkauf von Alkohol verbieten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.6.07) 22.06.2007
Das Ex-Trinken und Wett-trinken mit Spirituosen soll in England bekämpft werden. Alkoholfirmen werden aufgerufen, die Etiketten und Verpackungen einiger Produkte deshalb zu ändern. Produkte auf Schnaps-Basis  und beworben als "Shooters" oder "Slammers" werden wahrscheinlich dem revidierten Praxis-Kodex nicht mehr entsprechen, der gestern von der Portman Group, dem Verband der Alkoholindustrie, veröffentlicht wurde. Ein Sprecher von alcohol Concern reagierte kritisch. (Quelle: Harvard World Health News, 21.6.07)    The Guardian, 20.6.07 22.06.2007
Die Zahl der sexuell übertragenen Krankheiten ist in England in starkem Ansteigen begriffen. Forscher sagen, Alkohol, vor allem das Trinken von Jugendlichen, spiele eine Hauptrolle bei dem Trend. Laut einem Bericht der Independent Advisory Group on Sexual Health and HIV sagten etwa 40% der sexuell aktiven 13-14-Jährigen, dass sie betrunken oder high waren, als sie das erste Mal Sex hatten. Und 10% der 15- und 16-Jährigen sagten, dass sie Sex hatten nach Alkoholkonsum, was sie später bereuten. In den letzten 12 Jahren hat sich die Zahl von HIV und Chlymidia 300% erhöht, Gonorrhea um 200% und Syphilis um 2000%. (Quelle: Join Together, 20.6.07)    The Independent, 15.6.07 21.06.2007
Die grossen Brauereien verbreiten sich in den aufstrebenden Märkten. Dies ist die Schlussfolgerung aus einem kürzlichen grossen Artikel in der "Business Week", in dem die letzten Trends in der globalen Bierindustrie analysiert wurden. Dies erfüllt seit Jahren die Gesundheits-NGOs und Forscher mit grosser Sorge.
(Quelle: ADD-Newsletter, 21.6.07) 
BusinessWeek, 4.6.07
21.06.2007
Die Grünen in Österreich fordern höhere Preise für Hochprozentiges – Spirituosenhersteller sehen darin kein Rezept gegen Alkoholexzesse Debatte um teureren Alkohol
Österreichs Spirituosenherstellern stößt die Forderung der Grünen nach höheren Preisen für Schnaps bitter auf. Eine Einführung von Mindestpreisen für Getränke mit mehr als 15 Prozent Alkoholgehalt könnte exzessive Besäufnisse unter Jugendlichen nicht einbremsen. Die hohen Preise in Schweden und England hättem gezeigt, dass dies nichts bringe. Die Branche erwartet, dass Alkohol damit generell teurer wird, die Probleme löse es nicht. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 21.6.07)   derStandard.at, 20.6.07
Kommentar: Schweden, Norwegen und Island haben dank hohen Steuern etwa den halben Konsum wie Österreich mit seinen lächerlich tiefen Steuern.
21.06.2007
Alkohol-Verbotszonen – aber nicht in Wien

Österreichweit setzen immer mehr Gemeinden auf alkoholfreie Zonen – einzig in Wien sind diese nicht geplant. Am Salzburger Rudolfskai sind Raufereien und exzessives Trinken darauf deutlich zurückgegangen. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 20.6.07) 
Die Presse, 19.06.2007

20.06.2007
Der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in Deutschland hat seit 2005 zugenommen. Ein Bericht im Rahmen der Suchtwoche gibt detailliert Auskunft über die Entwicklung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen.
(Quelle: Google-Alcohol-Alert, 20.6.07) 
Medizinauskunft.de, 19.6.07
20.06.2007
Der Traum vom schnell wieder nüchtern werden. Das Fruchtgetränk "Powerjack" soll die rasche Rückkehr aus dem Rausch ermöglichen. In Deutschland sei der Zusatz "unterstützt den Alkoholabbau" allerdings nur schwer durchzusetzen gewesen, gibt der Geschäftsführer zu. Ein Schweizer Toxikologe ist skeptisch.  (Quelle: heute, 18.6.07) 19.06.2007
Das Baseball-Team einer unteren Liga in den USA verkauft Bier mit dem Namen seines Maskottchens Hobart. Das Team in Wyoming löste damit eine Protest-Briefkampagne lokaler Präventionsgruppen aus. "Hobart-Bier wendet sich an kleine Kinder", sagte die Vorsitzende der Koalition.
(Quelle:
Join Together, 18.6.07)
18.06.2007
Mitmach-Parcours zum Thema Alkohol im Plenarsaal des Genthiner Kreishauses
Rauschbrille macht es möglich: Mit 1, 3 Promille durch das Foyer
Mitarbeiter des kreislichen Gesundheitsamtes veranstalteten gestern im Kreishaus einen Mitmach-Parcours zum Thema Alkohol. Das Angebot an Schüler der 7. und 8. Klassen wurde vor dem Hintergrund der Suchtwoche entwickelt.
 (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 17.6.07) 
Volksstimme.de
17.06.2007
58% der Österreicher glauben, dass die Jungen heute mehr als früher Alkohol konsumieren.
Das ergab eine Umfrage im Auftrag das Nachrichtenmagazins "profil".
40 Prozent der Befragten hingegen gaben in der vom Meinungsforschungsinstitut OGM durchgeführten Erhebung an, dass sie glauben, die Debatte über das "Komasaufen" werde von den Medien hochgespielt. Nur zwei Prozent hatten keine Meinung zu diesem Thema. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 17.6.07)  news.ORF.at
Kommentar: Das Verhältnis 58:40 würde in der Schweiz ziemlich genau der Gruppen der nicht- und wenig Konsumierenden gegenüber der Gruppe der problematisch bis krankhaft Konsumierenden entsprechen. (56:44, Bevölkerung ab 15 Jahren)
17.06.2007
Leserbrief in der Güstrower Zeitung (D) "Alkohol – Verantwortung setzt Grenze von Gerhard Papke* Unter der Überschrift „Jeder fünfte deutsche Mann hat ein Alkoholproblem“ berichtete die SVZ am 12. Juni ausführlich über den gestiegenen Alkoholkonsum in Deutschland und die Folgen von Alkoholmissbrauch. Die Tatsache, dass in Mecklenburg-Vorpommern doppelt so viel Todesfälle als Folge der Alkoholabhängigkeit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt zu verzeichnen sind, sollte ein Warnsignal an alle, vom Betroffenen bis hin zum Landespolitiker und Bundestagsabgeordneten sein."
(Quelle: Google-Alcohol-Alert, 16.6.07)  
16.06.2007
Ein Bielefelder Professor postuliert Alkoholtraining für Jugendliche als Mittel gegen das Rauschtrinken.
Im Kampf gegen den Missbrauch von Drogen könnte nach Ansicht des Bielefelder Wissenschafters Klaus Hurrelmann ein kontrolliertes Heranführen von Jugendlichen an Alkohol oder auch Cannabis erfolgreich sein. Auf einem Fachkongress in Karlsruhe und im Beisein von Königin Silvia von Schweden sagte der Gesundheitswissenschafter und Jugendforscher am Freitag, die gefährlichen Entgleisungen im Rausch seien unter anderem auf die mangelnde persönliche Erfahrung mit Drogen wie dem Alkohol zurückzuführen. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 16.6.07)  oe24 Wissen online, 16.6.07
Kommentar: Das hat gerade noch gefehlt. Ob er wohl seine Unabhängigkeit von der Alkoholindustrie bestätigt hat? Diese nützt die Suchtwoche sicher auch für ihre Zwecke aus.   
Siehe Leserbrief
16.06.2007
Die nationale Suchtwoche in Baden-Württemberg. Der "Talk im Turm" mit Sozialministerin Monika Stolz beschäftigte sich auch mit dem Rauschtrinken der Jugendlichen. Die Schuld sei nicht allein bei den Kids zu suchen, sondern es sei vielmehr ein familiäres und gesellschaftliches Problem. So die einhellige Meinung der Teilnehmer. Die Zahl der Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen in die Krankenhäuser eingeliefert werden, steige zusehends, berichtete Stolz. Der Sozialdezernent des Bodenseekreises, Andreas Köster, der die Diskussionsrunde moderierte, hatte schockierende Zahlen parat: Landeten 2001 landesweit "nur" 113 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus, so waren es 2005 bereits 350. Dies sei ein deutlicher Beleg dafür, dass das Einstiegsalter immer mehr sinke. Stolz hofft, Alkohol werde einmal wie das Rauchen uncool. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 16.6.07)   Schwäbische Zeitung online 16.06.2007
Am 13.3.07 hat die EU-Kommission eine Konsumentenschutz-Strategie für die Jahre 2007-2013 angenommen. Dazu hat sie nun verschiedene Dokumente veröffentlicht, z.Teil auch auf Deutsch.
Konsumenten-Strategie und Dokumente
15.06.2007
Alkohol häufigste Todes-Ursache bei den Russen. 43% der Todesfälle von Männern zwischen 25 und 54 Jahren sind auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Das ist dreimal so hoch wie bei den Briten der gleichen Altersstufe. Oft werde gepanschter Alkohol getrunken. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 15.6.07, NZZ, 15.6.07)     The Lancet» (Bd. 369, S. 2001)      Reutlinger General-Anzeiger, 15.6.07 15.06.2007
Sportvereine sollen im Umgang mit Alkohol eine Vorbildfunktion für die Jugend übernehmen. NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) forderte die Vereine deshalb auf, „Jugendliche nicht zum Alkohol-Konsum zu verführen“. Die Vereine müssten sicherstellen, „dass das billigste Getränk ohne Alkohol angeboten wird“, sagte Wolf unserer Zeitung. Außerdem müsse die Vereinsführung darauf achten, dass Jugendliche in der so genannten „3.Halbzeit“ nach dem Spiel nicht zur Flasche greifen.
 (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 15.6.07)  Kölnische Rundschau, 15.6.07
Kommentar: Wenn I. Wolf glaubt, es gäbe keine Untersuchung zum Verhältnis der Sportvereine zum Alkohol, kennt er die Schweizer Untersuchungen dazu nicht.
15.06.2007
Beim Race Across America gilt striktes Alkoholverbot. Natürlich gilt die Dopingliste der Wada, aber zusätzlich gilt ein Passus, der speziell ins Rennreglement aufgenommen worden war: Während des gesamten Wettkampfs gilt striktes Alkoholverbot, auch für die Teambegleiter. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.6.07) 14.06.2007
Elternpaar in den USA in Haft wegen Geburtstags-Party für 16-jährigen Sohn. Sie hatten ihm und seinen Gästen Alkohol ausgeschenkt, um zu verhindern, dass sie geheim trinken. Urteil: 4 1/2 Jahre Haft, zur Hälfte auf Bewährung.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 13.6.07)
14.06.2007
Was geschah nun an der WHO-Generalversammlung mit der Alkoholfrage? Vor der WHA brachte das WHO-Sekretariat nur zwei Grundlagenpapiere aber keine Resolution. Immerhin unterbreitete Schweden an der GV sofort einen Resolutionsentwurf, der gleich von vielen andern Mitgliedsländern unterstützt wurde. Die Resolution forderte eine globale Alkohol-Strategie, die in 2 Jahren an der nächsten GV  vorgelegt werden sollte. Beschlossen wurde nur, die Angelegenheit in der Sitzung  des Exekutivrates im Januar 2008 weiterzubehandeln. Ein norwegischer Beobachter meinte zu einer schwedischen Zeitung, die Alkoholfrage sei in der WHO richtiges Dynamit. (Quelle: Newsletter for IOGT International, Mai 2007)
Beschluss der Kommission A60/63   
Bericht von Øystein Bakke, Forut Norwegen
14.06.2007
Die FDP im Deutschen Bundestag erliess eine Pressemitteilung zur nationalen Suchtwoche. Thema: Sucht- und Drogenpolitik  Gesundheitspolitik 
BERLIN. Anlässlich der Vorstellung aktueller Zahlen zum Alkoholkonsum bei Jugendlichen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Beginn der Suchtwoche 2007 am 14. Juni erklärt der sucht- und drogenpolitische Sprecher der FDP -Bundestagsfraktion Detlef PARR:
Pünktlich zum Beginn der Suchtwoche zum Schwerpunkt Alkohol veröffentlicht die BZgA neue Zahlen. Danach trinken 12 bis 17-Jährige wieder mehr Alkohol. Dieser scheinbaren Trendwendwende widersprechen allerdings andere Studien, wie die Daten der „Health Behaviour in School-aged Children“ Studie zeigen, die von der WHO unterstützt und in 41 Ländern seit 1982 alle vier Jahre durchgeführt wird. Diese zeigen, dass sich in Deutschland beim Alkoholkonsum der 11 – 15-Jährigen ein „drastischer Rückgang des regelmäßigen Alkoholkonsums“ verzeichnen lässt. Das gilt auch für das so genannte „Komasaufen“, wo wir die niedrigsten Raten seit 1994 haben.
Durch mündige, aufgeklärte Bürger und Eltern, durch engagierte Gastwirte, damit das verantwortungslose Angebot von „Flatrate-Parties“ ein Ende hat, und auch die Sportvereine sind zu stärkeren Aktivitäten aufgefordert.
Die FDP fordert von der Bundesregierung mehr Initiativen hinsichtlich zielgruppenspezifischer Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen, statt reflexartig neue Gesetze zu fordern. Stattdessen muss das Jugendschutzgesetz strikt umgesetzt werden.  (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 14.6.07)   
FDP Pressemitteilung vom 13.06.2007

Kommentar: Beim Statistikvergleich werden wahrscheinlich Birnen mit Äpfeln verglichen. Die aufgestellten Forderungen sind typisch für eine liberale Partei: Appelle an verantwortliches Handeln, zielgruppenspezifische Aufklärung, vor allem für die Jugend, damit sich die Allgemeinheit weiterhin um Konsequenzen drücken kann. Erfolgschancen hinter dem Komma. Positiv ist, dass sie sich überhaupt gemeldet hat.

14.06.2007
Neue Hilfsmittel für Entwicklungshilfe-Organisationen. ADD-Newsletter, 12.6.07 FORUT offeriert Werkzeuge für Entwicklungshilfe-Organisationen, die planen, Alkohol- und Drogenprävention in ihre Programme zu integrieren. Viele Entwicklungshilfe-NGOs haben Probleme mit dem Suchtmittelmissbrauch in ihren Projekt-Gebieten, es fehlt ihnen aber an Kompetenz und Hilfsmitteln, der Herausforderung zu begegnen. Die neuen Hilfsmittel von FORUT werden es nicht spezialisierten NGOs leichter machen, ihr Engagement auf diesem Gebiet zu beginnen und ihnen ein gesundes Basiswissen vermitteln, um ihre Interventionen zu planen. ADD, 12.6.07 (hier auch Bulletin best.) 13.06.2007
In Deutschland beginnt morgen die nationale Suchtwoche zum Thema Alkohol. Seit Tagen bringt die Presse landesweit Artikel zur Suchtwoche. Ein Beispiel ais Thüringen: Volksdroge "Alkohol" Die bundesweite Suchtwoche, die am Donnerstag, 14. Juni, beginnt, steht unter dem Motto "Verantwortung setzt die Grenze" und widmet sich ausschließlich dem Thema Alkohol, der als Volksdroge Nummer 1 gilt. Mittlerweile sind bereits 1,7 Millionen Menschen alkoholabhängig, weitere 1,7 Millionen greifen in ungesundem Umfang zur Flasche. Dieses Problem ist auch im Landkreis Gotha zu beobachten. ....  (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 13.6.07)      TLZ Gothaer Tagespost, 13.6.07
13.06.2007
Ein neues Gesetz in Russland soll den Alkohol-Konsum au öffentlichen Plätzen verbieten. Es soll verhindern, dass sich junge Russen auf öffentlichen Plätzen betrinken. Ob es auch exekutiert wird, ist fraglich. Viele Junge trinken Energiedrinks mit Alkohol, was eine gefährliche Entwicklung zur Abhängigkeit haben könne, meinen Experten.    (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 9.6.07)   OÖNachrichten, 9.6.07 09.06.2007
die EU-Kommission bringt neue Dokumente heraus: - An EU strategy to support Member States in reducing alcohol related harm
- Eine EU-Strategie zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Verringerung alkoholbedingter Schäden
- Alcohol Factsheet June 2007  (Auch am linken Rand der Homepage)
08.06.2007
Der evangelische Kirchentag in Köln ist alkoholfrei. "Wie Karneval ohne Alkohol", beschreibt ein Johanniter-Helfer den Zustand. Denn der Kirchentag ist eine alkoholfreie Veranstaltung. Und für die Verpflegung während des noch bis Sonntag dauernden Christentreffens gilt: "alles öko". Gegen 400'000 Teilnehmer. (Quelle: Google-Alcohol-Alert, 8.6.07)        WELT ONLINE, 7.6.07
Kommentar: Hier scheint soziales, gesundheitliches Bewusstsein vorhanden zu sein, das für die Gesellschaft genutzt werden sollte. (Auch in der Schweiz?)
08.06.2007
In England ist eine neue Alkoholstrategie veröffentlicht worden: "Safe. Sensible. Social" Ins Visier von Kampagnen sollen nicht nur Binge-Drinker sondern auch  Konsumenten mittleren Alters genommen werden, die regelmässig zu Hause über die unbedenklichen Grenzen trinken und gesundheitliche Probleme bekommen.
(Quelle: Harvard World Health News, 7.6.07   Guardian Unlimited, 5.6.07  
Join Together, 7.6.07     BBC News 5.6.07   
Regierungs-Kampagne
08.06.2007
Schülerforum: Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren aus verschiedenen Schulen der Region diskutieren  mit Mitgliedern des Osnabrücker Stadtrates und des Kreistages. (D) Im großen Sitzungssaal des Kreishauses am Schölerberg steht am Montag, 18. Juni, 10 bis 13 Uhr, das Thema Alkoholpolitik in der Diskussion. Am Ende der Sitzung sollen Beschlüsse in Anträgen zusammengefasst werden, die dann an die entsprechenden Gremien der realen Parlamente und an das zuständige Referat im Bundesministerium für Gesundheit weitergeleitet werden. Dies im Rahmen der deutschen Aktionswoche

+.
(Quelle: Google-Alcohol-Alert, 8.6.07)   Neue Osnabrücker Zeitung online, 8.6.07

08.06.2007
Alkohol in Puderform für die Jugend. Eine Gruppe holländischer Studenten soll eine Form von Alkohol-Puder erfunden haben, mit dem sie vor allem die Jugend ansprechen wollen. 20 g-Päckchen des "Booze2Go" werden für weniger als $2 in Holland verkauft. Wenn das Puder mit Wasser angerührt wird, entwickle sich ein Getränk mit Lime-Aroma und 3% Alkoholgehalt. Weil es nicht in flüssiger Form verkauft wird, dürfe es an unter 16-Jährige abgegeben werden. (Nach holländischem Recht) Aus dem gleichen Grund werden die Alkoholsteuern umgangen.
(Quelle: Join Together, 6.6.07)  
CNN.com/Reuters, 6.6.07
07.06.2007
In Bruxelles wurde die Charter establishing the European Alcohol and Health Forum unterzeichnet. Mehr als 40 Firmen- und NGO's Organisationen kamen heute überein, aktiv zu werden, um die Bürger Europas vor dem schadenbringenden Gebrauch von Alkohol zu schützen. sie unterzeichneten mit EU Kommissar für Gesundheit, Markos Kyprianou, die neue Charta, die das Europäische Alkohol und Gesundheits-Forum begründet.
Das Forum soll zweimal jährlich zusammenkommen und sich vor allem auf konkrete Aktionen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen konzentrieren, sowie unverantwortlichen Kommunikations- und Verkaufs-Praktiken der Alkoholindustrie vorbeugen. Diese Anstrengung wird zu einem Zeitpunkt unternommen, wenn geschätzte 200'000 Europäer jährlich wegen schädlichem Alkoholkonsum sterben. Mehr als einer von vier jungen Erwachsenen sterben alkoholbedingt.
(Quelle: EU-Pressemitteilung, 7.6.07) (de)  Charter des Forums (en)
07.06.2007
Schon wenig Alkohol kann schädlich sein, erklärt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in München.
Schon geringe Mengen Alkohol können bei regelmäßigem Genuss schaden. Bei Männern liegt die kritische Menge bei etwa einem halben Liter Bier oder einem Viertel Wein, bei Frauen ist es die Hälfte. Die «risikoarme Schwellendosis» von Männer liegt bei 20 bis 24 Gramm reinen Alkohols pro Tag, erklärt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in München. Frauen sollten nicht mehr als 10 bis 12 Gramm zu sich nehmen. Diese bereits vor vier Jahren genannten Werte seien nun in weiteren Langzeitstudien belegt worden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ging bisher bei mehr als 20 Gramm bei Frauen und mehr als 30 Gramm bei Männern von einem Missbrauch aus.
(Quelle: Google-Alcohol-Alert, 7.6.07) 
DHS-Pressemitteilung, 5.6.07                     
07.06.2007
Alkohol bleibt die Jugenddroge Nummer 1, schreiben die Westfälischen Nachrichten in einem ausführlichen Artikel. Nur ist dessen Fokus beschränkt auf die Zielgruppe Jugendliche. So bleiben auch Präventionserfolge beschränkt. Wir haben entsprechenden Kommentar gesandt. (siehe Leserbrief)
(Quelle: Google-Alcohol-Alert, 6.6.07)    
Westfälische Nachrichten, 4.6.07
06.06.2007
2 interessante Artikel in der Süddeutschen Zeitung Alkohol in der Gesellschaft: Die Prosecco-Lüge
Fakten über eine Alltagsdroge: Wein und Wahrheiten
(Quelle: Google-Alcohol-Alert, 6.6.07)
06.06.2007
Das Marin Institute in Kalifornien ruft zum Handeln auf.

Bereit heute soll das Gesetz AB346 in der California State Assembly zur Abstimmung kommen. Es verlangt Warnaufdrucke auf Alcopops, die von der Alkohollobby bekämpft werden. Die eigenen Abgeordneten sollen deshalb aufgerufen werden, dem Gesetz zuzustimmen. (Quelle: Marin Institute, 5.6.07)

05.06.2007
Anheuser-Busch sieht sich gezwungen, ihr Bud-TV-Projekt zu überarbeiten. Ihr $30 Mio. teueres interaktives Internet Marketing hat mehr Kontroversen als Besucher gebracht. Nun hat sie die Consulting Firma New Media Strategies beauftragt, eine Verbesserung zu erreichen. Die Besucherzahl sank im März um 40% auf 152'000 und im April war der Verkehr zu gering, um gemessen werden zu können.
(Quelle: Join Together, 5.6.07)           Bud TV,        
Online Media Daily, 1.6.07
05.06.2007
Der Europäische Gerichtshof stellt sich gegen Schwedens Alkoholpolitik. Das bisherige Einfuhrmonopol der staatlichen Vertriebsstelle verstosse gegen den freien Warenverkehr. Jetzt soll jedermann Alkohol einführen dürfen. Es werde mit einem Preiszerfall von bis 17% gerechnet. Schweden begründete seine Politik damit, die Jugendlichen sollten geschützt werden.
(Quelle: Radio DRS1, Rendez-vous, 5.6.07) (Lautsprechersymbol anklicken)
2 Artikel in NZZ, 6.6.07     
Deutsches Ärzteblatt, 5.6.07
05.06.2007
Das jugendliche Rauschtrinken sei Resultat der Leistungsgesellschaft.

Dies äusserte Suchtfachmann Musalek vom österreichischen Anton-Proksch-Institut. Dennoch spricht er sich gegen Verbote als Allheilmittel aus, denn Alkohol sei ein fester Kultur-Bestandteil und nicht einfach so wegzudenken. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 5.6.07)  Die Presse - Wien, 5.6.07
Kommentar: Der Suchtfachmann spricht hier die Sprache der Alkoholindustrie, die bei jeder wirksamen Massnahme sofort Prohibition schreit. Dabei wäre jeder Rückgang der Schäden schon ein Fortschritt. Aber vielleicht interpretiert ihn auch die Presse falsch?

05.06.2007
Deutsche tranken 2006 im Schnitt pro Kopf 5,7 Liter Spirituosen. Wie der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) am Montag in Bonn mitteilte, lag der Pro-Kopf-Verbrauch damit auf dem Niveau aus 2005. Stabil blieb auch der Absatz von Schnaps, Likör und Co.: 760 Millionen Flaschen je 0,7 Liter seien in Deutschland abgesetzt worden. Deutschland sei damit weiter der größte Markt in der EU. Laut BSI haben 69 Prozent aller Haushalte mindestens einmal im Jahr Spirituosen gekauft. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 5.6.07)       pr-inside.com, 4.6.07 05.06.2007
Übersicht über die Gesundheitsstrategie der EU. Zusammenfassung der 153 Antworten auf die Konsultation. 'Health in Europe: A Strategic Approach - Discussion Document for a Health Strategy'.
Die Kommission dankt allen, die an dem Konsultationsprozess teilgenommen haben. Die Beiträge würden während der Entwicklung der Strategie berücksichtigt, die später in diesem Jahr angenommen werden wird. 
This reportpdf              
Gesundheit in Europa, ein strategischer Ansatz
04.06.2007
Überlegungen der amerikanischen "Watchdogs" nachdem Anheuser-Busch ihr Spykes zurückgezogen hat. Anheuser-Busch's kürzliche Entscheidung, ihr fruchtiges Spykes Mischgetränk vom Markt zu nehmen, bedeutete den letzten einer Serie von klaren Siegen der Suchtfachleute in der Auseinandersetzung mit dem für sie unverantwortlichen Marketing grosser Firmen. Der Rückzug von Spykes erfolgte nach gesteigerten Interventionen von Public Health Gruppen wie Center for Science in the Public Interest (CSPI), the Marin Institute, Community Anti-Drug Coalitions of America und die Oregon Partnership, wie auch einer Koalition von Generalstaatsanwälten. Quelle: Join Together, 1.6.07) 04.06.2007
Ein betrunkener Fan verursacht den Abbruch des WM-Qualifikations-Spiels Dänemark:Schweden. Nachdem der Schiedsrichter in der 89. Minute wegen eines harten Faustschlags in den Magen eines Schweden im Strafraum einen Penalty verfügt und die Rote Karte gezückt hatte, stürmte der Betrunkene (15-20 Biere, sagte er) aufs Feld und attackierte den Schiedsrichter. Das Spiel stand 3:3, jetzt wird es wahrscheinlich 0:3 gewertet.
(Quelle: NZZ, 4.6.07)
04.06.2007
Droge Alkohol: Jugendliche aufklären und Grenzen setzen

Alkoholvergiftungen und Todesfälle bei Jugendlichen - die Berichte seien beunruhigend.
Jetzt sollen die Eltern den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vorleben, heisst es.  (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)   Oberberg-Aktuell, NRW, D,  2.6.07
Kommentar:  Die ganze Erwachsenen-Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen. Nur mit politischen Massnahmen können wirksame Ergebnisse erzielt werden. Aber die Politik verweigert sich, wirtschaftliche Interessen gehen vor.

02.06.2007
Tod nach Alkohol-Flatrate-Party. Drei Jahre, zwei Monate Gefängnis für einen 18-Jährigen.

 (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)   sueddeutsche.de, 1.6.07

02.06.2007
Striktes Alkohol-Verbot in der National Football League NFL, USA
Die National Football League weitet ihr Alkohol-Verbot aus. Künftig sind alkoholische Getränke von sämtlichen Klub-Einrichtungen und auch aus Team-Bussen oder Flugzeugen verbannt. Bisher galt die Regelung nur für die Kabinen. Sie gilt auch für Besitzer, Trainer und Gäste. (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 2.6.07)  Sport1.at, 2.6.07
02.06.2007
Alkohol: Donauinselfest in Wien soll „trocken“ bleiben
Beim Donauinselfest (22. bis 24. Juni) will Wiens SPÖ ein Zeichen gegen Koma-Trinken setzen: So soll es bei jedem Stand antialkoholische Getränke zu 1,50 Euro für einen halben Liter geben. Zudem werden bei Jugendlichen Taschenkontrollen nach harten Alkoholika durchgeführt. (Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)  "Die Presse", Print-Ausgabe, 01.06.2007
01.06.2007
Die Innenminister von Bund und Ländern in Deutschland wollen Verbot von Flatrate-Partys prüfen. Die Innenminister von Bund und Ländern wollen gegen das so genannte Kampftrinken bei Jugendlichen vorgehen. Zum Abschluss ihres Treffens in Berlin äußerten sie sich besorgt über den zunehmend exzessiven Alkoholmissbrauch junger Leute, die bundesweit steigende Zahl stationärer Notaufnahmen sowie die in jüngster Zeit mehrfach registrierten Todesfälle nach massivem Alkoholkonsum. Deshalb soll nun ein gesetzliches Verbot der so genannten Flatrate-Partys geprüft werden, bei denen gegen einen Pauschalbetrag beliebig viel Alkohol getrunken werden kann.
(Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)
 Täglicher Anzeiger Holzminden, 1.6.07
01.06.2007
INTERVIEW / Suchtvorbeugung im Verein: Prof. Pott zum Umgang Jugendlicher mit Alkohol und Doping-Geständnissen (D) Gegen den Gruppendruck Widerstand leisten: Suchtvorbeugung als Herausforderung: Auch junge Vereinssportler trinken zu viel Alkohol. Wie kann ein verantwortungsbewusster Umgang gelernt werden, was lösen die Doping-Geständnisse aus? Prof. Elisabeth Pott, die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, nimmt Stellung.
(Quelle: Google-Alkohol-Alert, 1.6.07)  
Südwest aktiv, 1.6.07
01.06.2007
Neuseeland meldet: Unsere Schande betr. Fahren im alkoholisierten Zustand. "Gestern wurde mit fast dem fünffachen der erlaubten Promille bei einer weiblichen Lenkerin Neuseelands höchster je registrierte Blutalkoholgehalt gemessen. Die Kontrolle erfolgte während einer grossen Wochenendeaktion der Polizei, nachdem mit 156 bereits 13 Tote mehr als letztes Jahr um diese Zeit zu beklagen sind.
(Quelle: Harvard World Health News, 1.6.07 
New Zealand: Our Drunk-Driving Shame  (The New Zealand Herald, May 27, 2007)
01.06.2007
In England sollen die Trinkeinheiten auf den Flaschen/Büchsenetiketten angegeben werden. Gemäss einem Abkommen zwischen der Regierung und der Industrie sollen bis Ende 2008 auf Flaschen und Büchsen die Trinkeinheiten und die Anzahl der gefahrlosen Einheiten angegeben werden. Jetzt sind die Prozentzahl des Alkoholgehalts und meistens Details zu den Einheiten etikettiert. die Mehrheit der Konsumenten unterstützt dieses Vorgehen. 01.06.2007
Preise winken denen, die Dokumente der Tabak-Industrie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.  In den USA werden von zwei Stellen Preise vergeben, die Dokumente der Tabakindustrie aufgedeckt haben, um der öffentlichen Gesundheit zu dienen: Der Sybil G. Jacobs Adult Award for Outstanding Use of Tobacco Industry Documents und der Christine O. Gregiore Youth/Young Adult Award for Outstanding Use of Tobacco Industry Documents.
(Quelle: Join Together, 31.5.07)        American Legacy Foundation
Kommentar: Wann tauchen wohl die ersten geheimen Dokumente auf, die die Praktiken der Alkoholindustrie blossstellen? Die wären unbezahlbar.
01.06.2007
Die Stadt Racine, Wis, USA will in Zukunft die Eigentümer statt die Angestellten von fehlbaren Geschäften büssen. Bisher mussten die Angestellten, die Minderjährigen Alkohol verkauften, $536 Busse bezahlen. Trotz 5 Runden von Testkäufen versagten 25% der Verkaufsstellen. Nun sollen die Eigentümer bezahlen. Sie würden dann die Angestellten besser schulen, wird gehofft.
(Quelle: Join Together, 31.5.07)  
Racine Journal Times, May 26, 2007

 

01.06.2007
Vorarlberg (Au) mit "Jugend-und-Alkohol-Kommission" gegen Komatrinken Gastronomie, Gemeindeverband, Sicherheitsdirektion und Land wollen gemeinsam gegen schwarze Schafe unter Gastronomen vorgehen.
(Quelle: Google News-Alert, 30.5.07)
der Standard.at, 29.5.07
30.05.2007
Testkäufe auch in USA Das Connecticut Department of Consumer Protection (DCP) meldete heute die Resultate einer Serie von Testkäufen über das Wochenende, um Geschäfte zu eruieren, die Alkohol an Personen unter 21 Jahren verkaufen. In Stratford waren es 6 von 24 Läden, in Wolcott 3. Total 9 Geschäfte werden angeklagt und zu einer Aussprache aufgeboten.
(Quelle:
Medical News Today, 29.5.07)
30.05.2007
Alkohol und Tabak unter
„Top 10“ der Drogen. Alkohol 5., Tabak 9.
Alkohol und Tabak sind nach Aussage einer britischen Studie gefährlicher als die illegalen Drogen Cannabis oder Ecstasy. In der renommierten Medizinzeitschrift „The Lancet“ fordern sie Regierungen auf, Drogen nach wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zu klassifizieren. Nicht mehr ideologische Aspekte sollen den Ausschlag geben, sondern die tatsächlich mit dem Konsum verbundenen Gefahren. Und demnach zählen Alkohol und Tabak zu den zehn gefährlichsten Substanzen. (Quelle: Google Alkohol News, 26.5.07)    Frankfurter Neue Presse, 25.5.07
26.05.2007
Trostberg (D): Alkohol: Lage nunmehr entspannt Die Leitung des Jugendzentrums kann in Sachen Alkohol aufatmen: Seit der Schliessung des benachbarten "Spektakel" mit dessen berüchtigten Flatrate-Partys gebe es kaum mehr Probleme mit angetrunkenen Burschen und Mädchen im Umfeld des Jugendzentrums, berichtete Dietmar Spitzera im Stadtrat. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Turbulenzen mit Gruppen angetrunkener Jugendlicher. Spitzera gab zu, dass auch manche JuZ-Besucher ein Problem im Umgang mit Alkohol hätten. (Quelle: Google Alkohol News, 26.5.07)  Chiemgau online, 26.5.07 26.05.2007
Nein zum Alkohol, aber Streit ums Geld in Deutschland. Bund will Kommunen für Prävention bei Kinder und Jugendlichen in die Pflicht nehmen
Darüber sind sich alle einig: Alkohol gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Die Vorbeugung gegen Missbrauch sollen nach dem Willen des Bundes künftig verstärkt die Kommunen übernehmen und finanzieren. Die wehren sich gegen die Pläne. (Quelle: Google News: Wiesbadener Kurier, 23.5.07)
25.05.2007
Neues Handbuch der Alkohol-Prävention für Jugendliche. (USA) Dieser Führer ist geschaffen worden, um Gemeinden durch den Prozess der Planung, Durchführung und Evaluation zu begleiten. Er wurde in Amerika von der Rand Corp. entwickelt und steht im Web für den Eigengebrauch gratis zur Verfügung.
(Quelle: Join Together, 24.5.07)
 Full Document (File size 3.1 MB, pdf
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25.05.2007
Koma-Trinken: Tankstelle in Wien stoppt Verkauf von hartem Alkohol. Die BP-Filiale Schwedenplatz in Wien bietet keine Spirituosen mehr an. Und verzichtet damit auf 10 Prozent Umsatz. Sie liegt unmittelbar neben dem Jugend-Ausgehviertel Bermuda-Dreieck. Andere Tankstellen müssten folgen, sonst könne auf den Beschluss zurückgekommen werden. Intensive Verhandlungen mit Behörden seien vorangegangen. (Quelle: Google-News, 23.5.07)     Die Presse.com, 22.5.07 23.05.2007
In Deutschland werden immer mehr Jugendliche mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Wie die Drogen-Beauftragte der Bundesregierung, Bätzing, mitteilte, seien im Jahr 2000 rund 12.000 Jugendliche mit Alkohol-Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Vier Jahre später seien es schon rund 18.000 gewesen. Nach Angaben von Bätzing trinken ein Drittel der männlichen und ein Viertel der weiblichen Jugendlichen regelmäßig mindestens ein Mal in der Woche Alkohol. Die Drogen-Beauftragte nannte die Zahlen alarmierend. Nötig sei, den Einzelhandel verstärkt auf die Einhaltung des Jugendschutzes zu kontrollieren und Präventions-Projekte auszubauen.
(Quelle: Google-News, 23.5.07)  
MDR-Nachrichten, 22.5.07
23.05.2007
Die WHO wird aktiv in Sachen Alkohol.
Anlässlich ihrer Generalversammlung in Genf hat die WHO beschlossen, nach dem Kampf gegen Nikotin, nun den Alkoholmissbrauch zu bekämpfen. Die Mitgliedstaaten lancieren eine weltweite Strategie, welche Gesundheitsprobleme reduziert, die durch Alkoholismus verursacht wurden. Die 192 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich um das Anliegen kümmert. Wie bei der Debatte um eine Antitabak-Konvention, dürfte auch diese Arbeitsgruppe auf großen, weltweiten Widerstand stoßen. (Quelle: NZZ, 22.5.07, Google-News)  der Standard.at, Wissenschaft, 21.5.07    Basler Zeitung
22.05.2007
Das Team des Backnanger Gymnasiums in der Taus in Stuttgart wurde deutscher Meister im Englisch-Debattieren. Auch in diesem Jahr waren wieder junge Debattierer von 16 Schulen aus ganz Deutschland in die Region Stuttgart gereist, um dort die 7. German Schools Debating Championships auszutragen. In einer unvorbereiteten Debatte galt es z.B. ohne Hilfsmittel wie Internet und nur mit einem Wörterbuch ausgerüstet, innerhalb von nur einer Stunde schlüssige Reden zum Thema "This house believes that alcohol advertisement should be banned" (Werbung für Alkohol sollte verboten werden) zu schreiben. In hitzigen Redeschlachten wurde über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen eines solchen Verbotes diskutiert.
(Quelle: bkz online, 21.5.07)
22.05.2007
Die SPD-Landtagsfraktion fordert ein Verkaufsverbot für Alkohol an den bayerischen Tankstellen ab 20.00 Uhr.

Bekanntermaßen deckten sich dort viele Jugendliche vor einem Disko- oder Gaststättenbesuch mit alkoholischen Getränken ein, sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Kathrin Sonneholzner am Montag in München. Außerdem sprach sie sich für ein Verbot von «Saufparties» aus.
(Quelle: ad hoc news, 22.5.07)

 

22.05.2007
Zur Zeit von Semester-Ende und -Anfang verstärken Gemeinden ihre Präventionsbemühungen. Sie schliessen darin auch die Eltern mit ihrem Verhalten mit ein. In Deerfield, Ill., USA, wo zwei Highschool Studenten einem tödlichen Autounfall zum Opfer fielen, sandte die Polizei Briefe an die Eltern der Studenten, in denen sie sie an die Null-Toleranz-Politik betr. das Trinken Minderjähriger und an Eltern, die Studenten den Alkoholkonsum zu Hause erlaubten, erinnerte. (Quelle: Join Together, 17.5.07) Chicago Tribune, May 15, 2007 19.05.2007
"die Tageszeitung" in Deutschland titelt: "Immer früher, immer mehr" Der Geschäftsführer des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel (fdr), Jost Leune, am vergangenen Montag beim Bundes-Drogen-Kongress in Mainz: "Mindestens jeder vierte junge Mensch in Deutschland ist nach Einschätzung von Experten suchtgefährdet. Bis zu 5 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 25 Jahren konsumierten zu früh zu viel Alkohol und Drogen. Das Einstiegsalter für Tabakkonsum liegt bei 11,6 Jahren, für Alkohol bei 12,1 Jahren und für Cannabis bei 14,6 Jahren". (Quelle: Google, 18.5.07)  die tageszeitung, 18.5.07 19.05.2007
Das US-Supreme-Gericht weist einen Versuch zurück, das Recht des Staates Virginia zu beschränken. Es bestätigte den Entscheid des 4. Circuit-Appelations-Gerichts, das Virginia weiterhin ermöglicht, den Verkauf von Alkohol und Wein von ausserhalb des Staates einzuschränken. Der Alcoholic Beverage Control Act gestattet nur den Verkauf von Wein, der in Virginia hergestellt wurde, in den staatlich geführten Schnapsläden und beschränkt die Menge Alkohol, die für den persönlichen Gebrauch eingeführt wird.
(Quelle: Join Together, 16.5.07)   Associated Press, May 14, 2007
18.05.2007
Diageo kommt mit einem neuen Alcopop: Smirnoff Source Smirnoff Source ist ein 16 Unzen-Mix aus Alkohol und Wasser mit Kohlensäure und Citro-Aroma, ähnlich im Geschmack wie Sprite.  Das Getränk ist ordnungsgemäss etikettiert als alkoholisches Getränk. Trotzdem sind einige Beobachter besorgt: Kim Crump, manager of federal relations for the Center for Science in the Public Interest's Alcohol Policies Project, sagte, das "reines Trinkwasser Attribut" werde jüngere Konsumenten verführen zu glauben, dies sei eine gesündere Alternative zu Bier oder Schnaps.
(Quelle: Join Together, 16.5.07)   Associated Press, May 11, 2007
18.05.2007
In Australien wird Massen-Rauschtrinken via Internet organisiert. Junge Mädchen sind das neue Gesicht der minderjährigen Alkoholkonsumenten, die von Internetseiten wie MySpace zu hastig organisierten Sauftreffen in Parks und an Strände angelockt werden.    (Quelle: Harvard World Health News, 17.5.07)
The Sydney Morning Herald, May 13, 2007
18.05.2007
Rewe Österreich reagierte auf die dramatisch gestiegene Zahl von Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen: Beim Kauf von Alkohol piepst die Kasse.
Ein spezielles Warnsystem an den Kassen soll die Mitarbeiter bei Altershttp://members.jointogether.org/ct/Y1S7HDY1jzTB/s/inthenews/2007/us-supreme-court-allows.htmls unterstützen. Außerdem kündigte der Konzern einen Werbestopp für harte Alkoholika an. Die Besorgnis erregende Entwicklung rund um die Trinkgewohnheiten von Jugendlichen in Österreich veranlasste den Rewe-Konzern zu Sofortmaßnahmen gegen den Alkoholmissbrauch: „Ab sofort implementieren wir an den Kassen ein spezielles Warnsystem, das unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Alterskontrolle unterstützt“, sagte Frank Hensel, Vorstand der Rewe-Group. Ab 1. Juni 2007 soll das System an allen Billa-, Merkur- und Penny- Kassen Österreichs installiert sein. (Quelle: Vienna online, 16.5.07)
Kommentar: Dieses Warnsystem wäre auch unsern Grossverteilern zumutbar.
17.05.2007
African Journal: Die afrikanische HIV/Aids-Epidemie und die Rolle von Alkohol und Drogen. Die letzte Nummer des African Journal of Drug and Alcohol studies ist der Verbreiterung des Wissens über die Rolle von Alkohol und Drogen bei der Verbreitung von HIV/Aids in Afrika gewidmet. Neues Forschungsmaterial wird vorgestellt aus Kenya, Mauritius, Nigeria, Rwanda, South Africa, Tanzania und Zambia.
pdf-Version des Journals     
(Quelle: ADD-Bulletin 3/2007) 
17.05.2007
Das Rauschtrinken - in Österreich ein Dauerbrenner. Die Alkohol-Exzesse unter Jugendlichen reißen nicht ab: Zuerst ein 9-Jähriger, jetzt wieder ein 12-Jähriger. Die ÖVP will in Niederösterreich jetzt strafen. Bereits am 24.5.07 soll das Gesundheitsgesetz abgeändert werden. Geplant ist u.a., dass der Besitz von Alkohol bei unter 16-Jährigen mit bis €200 bestraft wird.
(Quelle: Österreich/oe24, 17.5.07)
17.05.2007
Das Expertenkomitee der WHO für Probleme im Zusammenhang mit Alkoholkonsum hat seinen Bericht vorgestellt.

Es empfiehlt der WHO dringend, weiterhin eine führende Rolle bei der Koordinierung einer globalen Antwort auf den globalen Charakter der Alkoholprobleme zu spielen. Es empfiehlt ebenfalls, die Praxis fortzusetzen, mit der Alkoholindustrie nicht zusammenzuarbeiten.

(Quelle:
ADD-Bulletin 3/2007)  Hier kann der Bericht heruntergeladen werden.

 

17.05.2007
Heute behandelt die WHO-Generalversammlung in Genf über Alkoholpolitik.

(Quelle: ADD-Bulletin 3/2007

An der jetzt tagenden 60. WHO-GV wird Alkoholprävention als Traktandum 12.7 diskutiert. (wissenschaftlich bewiesene Strategien und Massnahmen, um alkoholbedingte Schäden zu vermindern) Im Rahmen von "technischen und Gesundheits-Themen". Grundlagen für die Diskussion sind zwei Dokumente, die der Generalsekretär vorbereitet hat, welche die wissenschaftlichen Beweise der Alkoholschäden zusammenfasst sowie die effektiven Interventionen, die solche Schäden reduzieren können.
Der Ausgang der Diskussion wird von grosser Bedeutung für die Alkoholprävention in vielen Ländern, speziell für Entwicklungs-Länder.
Die Dokumente zur Alkoholpolitik können hier heruntergeladen werden:

A60/14 Evidence-based strategies and interventions to reduce alcohol-related harm

A60/14 Add.1 Global assessment of public-health problems caused by harmful use of alcohol
Kommentar: Wie ich anlässlich meines Besuches bei der WHO am 16.5.07 feststellen musste, versucht die Alkohol-Industrie, einzelne Passagen der Resolution abschwächen oder ganz streichen zu lassen. Was ja zu erwarten war.

17.05.2007

List of English texts

English

German

Date

More than 40 businesses and non-governmental organisations, responding to a European Commission initiative, agreed on 7 June 2007 to take action to protect European citizens from the harmful use of alcohol. EU Health Commissioner Markos Kyprianou and representatives of the businesses and NGO's signed in Brussels the Charter establishing the European Alcohol and Health Forum pdf.     EU-news with several links Die EU veröffentlicht Dokumente zum Europäischen Forum Alkohol und Gesundheit. 06/28/2007
AMA Won't Call Compulsive Gaming 'Addictive'
There's not enough evidence to suggest that compulsive video-game playing rises to the level of addiction as with alcohol or other drugs, according to the American Medical Association (AMA). (Source: Join Together, 6/25/07)   
Reuters, 6/24/07
Die amerikanische Ärzte-Gesellschaft AMA will das übermässige Video-Spielen nicht als Sucht bezeichnen. (Addictive") 06/26/2007
Health aspects of the Portuguese Presidency agenda: The draft agenda for the health aspects of the EU Presidency of Portugal from July to December includes:
• A Round Table on health strategies in Europe, Lisbon 12-13 July
• A Conference on evaluation of policies and programmes in the field of drugs, Lisbon
      19-20 September
• Meeting on health impact assessments, Lisbon 5-6 November
• Council of health ministers, Brussels, 5-6 December
(Source: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 2007)
Gesundheits-Aspekte der portugiesischen Präsidentschaft in der EU im 2. Sem. 2007 06/23/2007

UK – Government to propose reducing BAC level to 50 mg  
Road Safety Minister Stephen Ladyman said the government, which has already been reviewing the law, was in favour of adopting a 50 mg limits, and that this proposal is to form part of a Government consultation later this year. But he said that ministers wanted first to see evidence that the police are able to enforce the current level.
The Guardian: http://www.guardian.co.uk/crime/article/0,,2091061,00.html
Alcohol Policy UK: http://www.alcoholpolicy.net/2007/06/index.html

  06/22/2007
Alcohol and tobacco tax to rise in Estonia next year
The government of Estonia decided on 24 May to increase its alcohol excise duties by 30%. The increase was motivated by public health concerns, said the Estonian Finance Minister Ivari Padar.
Estonia's decision to hike its duty on alcohol by 30 per cent will have a bearing on Finnish alcohol taxation.
Cheap alcohol has been a major draw for Finnish travellers visiting Estonia, and was a key reason why Finland felt forced to lower its taxation of alcohol by an average 33% in March 2004 before Estonia joined the EU. The unprecedented alcohol tax cut in Finland was followed by a sharp rise in consumption and alcohol-related problems. The Finnish government is to discuss possible higher taxation of alcoholic beverages in the autumn. Mr Hannes Manninen, the chairman of the Finnish parliamentary Finance Committee, said that Estonia's decision would lay the groundwork for a hike in Finnish alcohol duties, to be implemented already next year. Finnish Prime Minister, Matti Vanhanen, praised Estonia's decision.
(Source: EUROCARE Newsletter Mai-Juni 07)
http://newsroom.finland.fi/stt/showarticle.asp?intNWSAID=15837&group=Politic
http://www.hs.fi/english/article/Alcohol+and+tobacco+tax+to+rise+in+Estonia+next+year/1135227499218
Die Regierung von Estland hat die Anhebung der Alkoholsteuern um 30% beschlossen. 06/22/2007
Eurocare and Members join the European Commission’s Alcohol and Health Forum
The Forum, hosted by DG Sanco, is modelled on the EU Platform on Diet, Physical Activity and Health, launched in March 2005. It focuses on concrete commitments for action, which will be assessed, monitored and evaluated with the assistance of a Science Group. The ‘Committee on National Policy and Action’, a structure separate to the Forum composed of Member States representatives, will coordinate national alcohol policies and ensure translational exchange of good practice. From EUROCARE Newsletter Mai-Juni 2007
Eurocare und Mitglieder treten dem Alkohol- und Gesundheitsforum der EU-Kommission bei. 06/22/2007
GB-Drinks companies are being told to change the labelling and packaging on some products as part of a crackdown on speed drinking and downing alcoholic drinks in one. Spirit-based products described and promoted as "shooters" or "slammers" are likely to fall foul of a revised code of practice published yesterday by the drinks industry body the Portman Group. A spokesman for Alcohol Concern is critical.   (Quelle: Harvard World Health News, 6/21/07)      The Guardian, 6/20/07 Das Ex-Trinken und Wett-trinken mit Spirituosen soll in England bekämpft werden. 06/22/2007
STD Rise in U.K. Tied to Teen Drinking
The rate of sexually transmitted diseases is rising rapidly in Great Britain, and researchers say that alcohol -- particularly teen drinking -- plays a major role in the trend. The Independent reported June 15 that a report from the Independent Advisory Group on Sexual Health and HIV found that about 40 percent of sexually active 13- to 14-year-olds said they were drunk or high when they first had sex, and that about 10 percent of 15- and 16-year-olds said they had sex after drinking that they later regretted. Rates of HIV and chlymidia have risen 300 percent over the past 12 years in the U.K., while the gonorrhea rate has risen 200 percent and the syphilis rate has increased 2,000 percent.
(Source: Join Together, 6/20/07)  
 The Independent, 6/15/07
Die Zahl der sexuell übertragenen Krankheiten ist in England in starkem Ansteigen begriffen. 06/21/2007
Big  Brewers Pour Into Emerging Markets
This is the conclusion of a broad article in recent issue of the magazine BusinessWeek, analyzing resent trends in the multinational brewing industry. The drinks industry’s scramble for new markets in the South has been a major concern for health NGOs and researchers for several years. The article in BusinessWeek reconfirms that there are good reasons for concern
(Source: ADD-Newsletter, 6/21/07)  BusinessWeek, 6/4/07
Die grossen Brauereien verbreiten sich in den aufstrebenden Märkten. 06/21/2007
Beer Featuring Baseball Mascot Appeals to Kids, Critics Say
A Wyoming minor-league baseball team is selling beer named after its furry purple mascot, prompting a letter-writing campaign by local addiction-prevention groups.
The Casper Star-Tribune reported June 13 that the Casper Rockies platypus mascot, Hobart, is the inspiration for Hobart's Duckbill Draft. The mascot''s picture appears on the beer bottle. "Hobart beer appeals to small children," said coalition chair Melissa Stahley-Cummings.   (Source:
Join Together, 6/18/07)
Das Baseball-Team einer unteren Liga in den USA verkauft Bier mit dem Namen seines Maskottchens Hobart. 06/18/2007
On 13 March 2007 the EU-Commission adopted a “Consumer Policy Strategy" for the years 2007-2013.
Communication from the Commission to the Council, the European Parliament and the European Economic and Social Committee on the EU Consumer Policy strategy 2007-2013
Am 13.3.07 hat die EU-Kommission eine Konsumentenschutz-Strategie für die Jahre 2007-2013 angenommen. 16/15/2007
What happened at the WHA (World Health Assembly)? Before the WHA, the WHO Secretariat presented only the tow documents to the Assembly, and not any draft resolution. However a draft of the resolution was tabled at the WHA by Sweden and was immediately co-sponsored by many other Member States.
The draft of the resolution was focused on the process, calling for developing a global strategy and presenting the draft for consideration in 2 years time. After lengthy discussions the delegates decided to consider this issue again at the Executive Board in January 2008.
A norwegian observator of the Global alcohol Policy Alliance said to a Swedish paper: "The alcohol question is real dynamite at WHO".
(Source: Newsletter for IOGT International, May 2007) 
Decision of committee A: A60/63   
Report by Øystein Bakke, Forut Norw
ay
Was geschah nun an der WHO-Generalversammlung mit der Alkoholfrage? 06/14/2007
New Toolkit for Development Agencies  FORUT now offers a toolkit for development agencies which plan to integrate alcohol and drug prevention in their programs. Many development NGOs experience problems with substance abuse in the project areas, but lack competence and tools to address the challenge. The new tools from FORUT will make it easier for non-specialist agencies to start their involvement in such issues and to give a sound knowledge base for their planning of interventions.  ADD, 12.6.07 (order bulletin) Neue Hilfsmittel für Entwicklungshilfe-Organisationen. ADD-Newsletter, 12.6.07 06/13/2007
A new government alcohol strategy, unveiled today, will target for the first time not only under-age and binge-drinking youths but the middle-aged who regularly drink over the limit at home and end up with health problems. The strategy, launched jointly by the Home Office and the Department of Health, will aim for a cultural shift to make excessive drinking as unacceptable as drink-driving has become.
Comment: If drink-driving has become unacceptable, why is there still a limit of 0.8‰?
To make excessive drinking unacceptable is the credo of the alcohol industry. But information campains alone will not be successful.
(Source: Harvard World Health News, 6/7/07           Guardian Unlimited, 6/5/07
Join Together, 6/7/07     BBC News 6/5/07    Government-Campaign
In England ist eine neue Alkoholstrategie veröffentlicht worden: "Safe. Sensible. Social" 06/08/2007
Powdered Alcohol Marketed to Youth
A group of Dutch students has invented a form of powdered alcohol that they say will appeal primarily to youth. Twenty-gram packets of Booze2Go are being sold for less than $2 in the Netherlands. When the powder is mixed with water, it yields a lime-flavored beverage with a 3-percent alcohol content. "Because the alcohol is not in liquid form, we can sell it to people below 16 [under Dutch law]," said project member Martyn van Nierop. The product also may dodge alcohol taxes for the same reason. 
(Source: Join Together, 6/6/07)  
CNN.com/Reuters, 6/6/07
Alkohol in Puderform für die Jugend. 06/07/2007
More than 40 businesses and non-governmental organisations, responding to a European Commission initiative, agreed today to take action to protect European citizens from the harmful use of alcohol. EU Health Commissioner Markos Kyprianou and representatives of the businesses and NGO's signed in Brussels the Charter establishing the European Alcohol and Health Forum.
The Forum, scheduled to meet twice a year, is to focus especially on concrete actions to protect children and young people and to prevent irresponsible commercial alcohol communication and sales. The move comes at a time when an estimated 200,000 Europeans die every year because of harmful alcohol use. More than one out of four deaths among young men is attributed to alcohol.
(Source: EU-Press Release, 6/7/07)  Charter establishing the European Alcohol and Health Forum .
In Bruxelles wurde die Charter establishing the European Alcohol and Health Forum unterzeichnet. 06/07/2007
"TAKE ACTION TODAY TO CONTROL ALCOHOL MARKETING TO YOUTH
California AB 346, a simple measure that would require alert labels for all alcoholic beverages that have special youth appeal, will be brought to the floor for a vote by the California State Assembly as early as today.   As well-paid alcohol lobbyists pressure Assembly Members to kill the bill, we need your help to see that doesn’t happen and that the bill gets passed. Please call, email, or fax your California Assembly Member and voice your strong support for AB 346 - a small but significant step to reduce youth access to alcohol.
Find your Assembly Member here:
http://www.assembly.ca.gov/clerk/MEMBERINFORMATION/memberdir_1.asp
Contact their Sacramento office, urging their support for AB 346.
Don’t know who your Assembly Member is? Click here:
http://www.leginfo.ca.gov/yourleg.html and enter your zip code
Ask them to do the right thing and vote YES on AB 346!
Action Alert by the Marin Institute in California, USA 06/05/2007
Busch Seeks to Revive 'Bud TV'
Anheuser-Busch's expensive experiment with interactive Internet marketing, Bud TV, has attracted more controversy than viewers, so the company is working to try to revive its $30-million online venture. The brewer has hired consulting firm New Media Strategies to try to get a better handle on what Internet users want from Bud TV, which launched three months ago. Unique users of the site fell 40 percent in March, to 152,000, while April site traffic was too low to be measured.
(Source: Join Together, 6/5/07)           Bud TV,        
Online Media Daily, 6/1/07
Anheuser-Busch sieht sich gezwungen, ihr Bud-TV-Projekt zu überarbeiten. 06/05/2007
Overview of health strategy in EU, Executive summary of the summary report of the consultation Available in 22 languagesThis reportpdf summarises the 153 responses to the European Commission's consultation 'Health in Europe: A Strategic Approach - Discussion Document for a Health Strategy'. The Commission thanks all the national, regional and local authorities, NGOs, universities, individual citizens, companies and associations who participated to the consultation process. The contributions will be taken into account during the elaboration of the Strategy, planned to be adopted later in 2007.  
This reportpdf       
Übersicht über die Gesundheitsstrategie der EU. Zusammenfassung der 153 Antworten auf die Konsultation. 06/04/2007
Addiction Community's Influence Over Corporate Responsibility Grows
Anheuser-Busch's recent decision to pull its fruity Spykes drink mixers from the market represents the latest in a series of significant victories by the addiction field in confronting what advocates consider irresponsible marketing by big corporations. After weeks of escalating complaints by public-health groups such as the Center for Science in the Public Interest (CSPI), the Marin Institute, Community Anti-Drug Coalitions of America and the Oregon Partnership, as well as a coalition of state attorneys general, Anheuser-Busch announced on May 17 that it was withdrawing Spykes from the market.
Source:
Join Together, 6/1/07
Überlegungen der amerikanischen "Watchdogs" nachdem Anheuser-Busch ihr Spykes zurückgezogen hat. 06/04/2007
"New Zealand's highest ever drink-drive level was recorded yesterday when a female motorist measured almost five times the legal limit, in a police blitz that targeted more than 80,000 drivers...The weekend blitz follows a terrible start to the year's road toll, which is sitting at 156; 13 more than were killed at the same time last year."(Quelle: Harvard World Health News, 6/1/07 
New Zealand: Our Drunk-Driving Shame  
(The New Zealand Herald, May 27, 2007)
Neuseeland meldet: Unsere Schande betr. Fahren im alkoholisierten Zustand. 06/01/2007
Drink labels to warn of safe alcohol levels:
In England all alcoholic drinks will carry new warning labels by the end of next year under a government scheme announced yesterday. The labels, the result of a voluntary agreement between ministers and the drinks industry, will give the number of units of alcohol per glass or bottle and the recommended safe drinking levels. They will be accompanied by a new campaign to raise awareness of unit measurements. At present, bottles and cans carry information on the alcohol percentage and most also have details of units.
(Source: Harvard World Health News, 6/1/07 
 (The Guardian, London, May 28, 2007)
In England sollen die Trinkeinheiten auf den Flaschen/Büchsenetiketten angegeben werden. 06/01/2007
Tobacco Industry Document Awards (USA): Individuals who have used tobacco industry documents to advance public health can apply for the Sybil G. Jacobs Adult Award for Outstanding Use of Tobacco Industry Documents or the Christine O. Gregiore Youth/Young Adult Award for Outstanding Use of Tobacco Industry Documents.
(Source: Join Together, 5/31/07)        American Legacy Foundation
Comment: We are looking forward very much hearing of the first secret documents of the Alcohol Industry made available for Public Health. They would be invaluable.
Preise winken denen, die Dokumente der Tabak-Industrie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.  06/01/2007
Owners, Not Clerks Should Be Accountable for Underage Alcohol Sales, City Says
The city of Racine, Wis., has announced a policy change that will see liquor outlet owners -- not clerks -- slapped with hefty fines when alcohol is sold to minors. Previously, clerks who sold alcohol to underage buyers were hit with a $536 fine, but now the Racine Police Department will issue the ticket to the store or bar owners, instead.
(Source: Join Together, 5/31/07)  
Racine Journal Times, May 26, 2007
Die Stadt Racine, Wis, USA will in Zukunft die Eigentümer statt die Angestellten von fehlbaren Geschäften büssen. 06/01/2007
The Connecticut Department of Consumer Protection (DCP) (USA) announced today the results of a series of compliance checks conducted over the weekend to identify stores that would sell alcohol to persons under the legal age of 21. On Friday, May 25th, agents from the DCP Liquor Control Division and officers from the Wolcott Police Department checked all eight package stores and grocery stores that sell beer in Wolcott. Three stores failed the compliance check and face possible administrative action before the Liquor Control Commission. On Saturday, May 26th, a similar compliance check conducted on all 24 package stores and grocery stores that sell been in Stratford identified six stores that sold alcoholic liquor to a minor. (Source: Medical News Today, 5/29/07) Testkäufe auch in USA 05/30/2007
The Members of the European Parliament have today voted against the adoption of the report prepared by the vice-chairman of the Beer group in the European Parliament, the MEP from Luxembourg, Ms Astrid Lulling, on minimum excise duties on alcohol.  
The report by Astrid Lulling (EPP-ED, LU), argued that minimum levels should be scrapped and instead a code of conduct which would encourage Member States with duties above the EU average to freeze and gradually lower them, and those with duties below the average to consider raising them by an appropriate amount. 
Following its rejection the report will now go back to the ECON committee. As is usually the case for taxation policy, parliament's view is consultative and any decision on whether to increase, reduce or scrap the minimum levels of duty will require unanimous agreement between the Member States in the Council.
(Source: Eurocare, 5/23/07)  Pressebulletin Eurocare, 5/23/07
Das Europäische Parlament hat am 23.5.07 einen Bericht der Vizevorsitzenden der Bier-Gruppe im Europ. Parlament, Frau Astrid Lulling, (EPP-ED, LU) betr. minimaler Alkoholsteuern abgelehnt. 05/28/2007
New Guide on Preventing Underage Drinking
Using Getting To Outcomes with the SAMHSA Strategic Prevention Framework to Achieve Results Underage drinking is a significant problem in the United States: Alcohol is the primary contributor to the leading causes of death among adolescents. As a result, communitywide strategies to prevent underage drinking are more important than ever. Such strategies depend on the involvement and education of adolescents, parents, law enforcement officials, merchants, and other stakeholders. This guide is designed to take communities through the process of planning, implementing, and evaluating strategies to prevent underage drinking and youth access to alcohol.
(Source: Join Together, 5/24/07)
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Neues Handbuch der Alkohol-Prävention für Jugendliche. (USA) 05/25/2007
As graduation and prom season approaches, more communities are expanding their  underage drinking prevention strategies to include parental behavior. In Deerfield. Ill., USA, where a deadly car crash last Oct. 13 killed two high school students, police sent a letter to all parents of junior and senior students reminding them of a zero-tolerance policy on underage drinking and on parents allowing students to drink in their home. 
(Source: Join Together, 5/17/07) Chicago Tribune, May 15, 2007
Zur Zeit von Semester-Ende und -Anfang verstärken Gemeinden ihre Präventionsbemühungen. 05/19/2007
U.S. Supreme Court Allows Virginia Alcohol Law to Stand
The U.S. Supreme Court refused to review a 4th U.S. Circuit Court of Appeals decision that upheld Virginia's ability to limit the sale of out-of-state alcohol and wine. The state's Alcoholic Beverage Control Act only allows Virginia-made wine to be sold in state-run liquor stores and limits the amount of alcohol consumers can bring into the state for personal consumption. The lower federal court had ruled that the act's provisions unconstitutionally impeded interstate commerce, but the appeals court reversed the lower court's decision.
(Source: Join Together, 5/16/07)        Associated Press, May 14, 2007
Das US-Supreme-Gericht weist einen Versuch zurück, das Recht des Staates Virginia zu beschränken. 05/18/2007
United Kingdom-based Diageo PLC has introduced a new citrus-flavored alcohol drink called Smirnoff Source. It is a sixteen-ounce mix of alcohol and carbonated water that resembles Sprite in taste and costs about $10 for a four-pack. The Source beverage is clearly labeled as containing alcohol. However, some advocates are still concerned. Kim Crump, manager of federal relations for the Center for Science in the Public Interest's Alcohol Policies Project, said that while she is encouraged that Diageo clearly labeled the Source bottles as alcoholic drinks, she was concerned that it's "pure drinking water" attribute will lure younger drinkers believing it to be a healthier alternative to beer or liquor. 
(Source: Join Together, 5/16/07)          Associated Press, May 11, 2007
Diageo kommt mit einem neuen Alcopop: Smirnoff Source 05/18/2007
Australia: Teens in Mass Binge-Drinking Arranged Over the Internet
"Young girls are the new face of underage drinking, lured to hastily organised booze sessions in parks and beaches by Internet sites such as MySpace."
 (Source: Harvard World Health News, 5/17/07)   The Sydney Morning Herald, May 13, 2007
In Australien wird Massen-Rauschtrinken via Internet organisiert. 05/18/2007
African Journal: The African HIV/AIDS epidemic and the role of alcohol and drugs
The latest issue of the African Journal of Drug and Alcohol studies is devoted to broadening the knowledge base on the role of alcohol and drugs in the spreading of HIV/AIDS in Africa.
New research material is presented from Kenya, Mauritius, Nigeria, Rwanda, South Africa, Tanzania and Zambia. pdf-version of the journal      (Source: ADD-Bulletin 3/2007) 
African Journal: Die afrikanische HIV/Aids-Epidemie und die Rolle von Alkohol und Drogen. 05/17/2007
New recommendation from WHO Expert Committee
The WHO Expert Committee on Problems Related to Alcohol Consumption has presented its report The Committee urges the World Health Organization to continue to play a leading role in coordinating a global response to the global nature of alcohol problems. It also recommends that WHO continue its practice of no collaboration with the alcohol industry.
Download the report here.  
(Source: ADD-Bulletin 3/2007) 
Das Expertenkomitee der WHO für Probleme im Zusammenhang mit Alkoholkonsum hat seinen Bericht vorgestellt. 05/17/2007

The World Health Assembly is right now in session in Geneva. This is the 60th Assembly, and prevention of alcohol-related problems is on the agenda as item 12.7 “Evidence-based strategies and interventions to reduce alcohol-related harm” under Technical and Health Matters.
The basis for the discussion is two documents prepared by the Secretary General, summarizing the evidence base on alcohol-related harm and on effective interventions to reduce such harm. The outcome of the discussion is of great importance for the future of effective alcohol prevention in many countries, not the least in developing societies.
The documents to the Assembly on alcohol policies can be downloaded here:
A60/14 Evidence-based strategies and interventions to reduce alcohol-related harm

A60/14 Add.1 Global assessment of public-health problems caused by harmful use of alcohol    (Source: ADD-Bulletin 3/2007) 

The World Health Assembly debates today alcohol policies 05/17/2007

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit              Underage drinking   (ab 2004)   

Thema Theme Link Website Date
Die Eltern von "blauen" Schülern in Singen (D) erhalten von der Stadt einen blauen Brief.   Internationales 30.06.2007
Alkohol-Test-Käufe in der Innerschweiz   Aktuell 30.06.2007
Die Möglichkeit, Alkohol mittels "auf die Schulter klopfen" zu erhalten. Propensity for Obtaining Alcohol Through Shoulder Tapping Forschung/
            Research
28.06.2007
Alkohol vor Schulbeginn (D)   Internationales 28.06.2007
Der Landtag von Niederösterreich beschliesst ein Gesetz, das den Besitz von Alkohol für Jugendliche unter 16 J. strafbar macht.   Parlamentsdebatten 28.06.2007
Flatrate-Parties sind in Deutschland illegal.   Internationales 27.06.2007
Die Braunschweiger Schülerstudie   Internationales 26.06.2007
Schweizer Jugend und das Rauschtrinken   Leserbriefe 26.06.2007
Schwer verletzter Jugendlicher nach Alkoholkonsum   Aktuell 25.06.2007
Testkäufe in Berlin   Internationales 23.06.2007
Testkäufe im Kanton Zug   Aktuell 22.06.2007
Einfluss von Kinofilmen auf den jugendlichen Alkoholkonsum in Deutschland Exposure to alcohol use in motion pictures and teen drinking in Germany Forschung/
            Research
22.06.2007
Testkäufe im Kanton Zürich bringen Verbesserung.   Aktuell 21.06.2007
Die Zahl der sexuell übertragenen Krankheiten ist in England in starkem Ansteigen begriffen; Grund: Jugendalkoholismus STD Rise in U.K. Tied to Teen Drinking International
        English Texts
21.06.2007
Zahlen zum Alkoholkonsum der Jugendlichen in Deutschland   Internationales 20.06.2007
Er ist stolz, in der Jugend alles ausprobiert zu haben.   Zitate 17.06.2007
Vererbung ist mehr als nur die Summe der Gene.   Forschung/
            Research
17.06.2007
Umfrage in Österreich zum Alkoholkonsum Jugendlicher   Internationales 17.06.2007
Ein Bielefelder Professor postuliert Alkoholtraining für Jugendliche als Mittel gegen das Rauschtrinken.   Internationales 16.06.2007
Grosser Artikel in der NZZ über das Rauschtrinken.   Aktuell 16.06.2007
Rauschtrinken in Baden-Württemberg   Internationales 16.06.2007
Ein Studie in China kommt zum Schluss, dass Jugendliche, die über Schlafstörungen klagen, wahrscheinlich ein risikoreiches Verhalten haben, wie Rauchen und Trinken. Teen Sleep Problems Tied to Drinking, Smoking
A study from China concludes that adolescents who report having trouble sleeping at night may be more likely to engage in risky behaviors like smoking and drinking.
Forschung/
            Research
15.06.2007
Eltern in den USA in Haft wegen Geburtstagsparty.   Internationales 14.06.2007
Der Leiter des Jugenddienstes der Kantons-Polizei Zürich deckt die Rolle des Alkohols bei Jugendgewalt auf.   Aktuell 14.06.2007
SFA gibt Material für Alkohol-Verkaufsstellen für Jugendschutz heraus.   Aktuell 12.06.2007
Jugendschutz am Winterthurer Albanifest   Aktuell 06.06.2007
Alkohol bleibt die Jugenddroge Nr. 1.   Leserbriefe 06.06.2007
Alkohol bleibt die Jugenddroge Nr. 1.   Internationales 06.06.2007
Zwei Zürcher 6.Klässler mit Alkohol zusammengebrochen.   Aktuell 05.06.2007
Die Leistungsgesellschaft sei mitschuld am Rauschtrinken. (Österr.)   Internationales 05.06.2007
Alkohol: Donauinselfest in Wien soll „trocken“ bleiben   Internationales 01.06.2007
Die Stadt Racine, Wis, USA will in Zukunft die Eigentümer statt die Angestellten von fehlbaren Geschäften büssen. Owners, Not Clerks Should Be Accountable for Underage Alcohol Sales, Says
The city of Racine, Wis., USA
International
        English Texts
01.06.2007
Die Gemeinde Volketswil ZH bereitet sich auf die Feste vor.   Aktuell 31.05.2007
Jugendliche, die mehr als £10 pro Woche als Taschengeld erhalten oder die für sich selber Alkohol kaufen, werden eher Problemtrinker. Cut pocket money, cut drink problems
Youths who receive more than £10 a week in spending money and who buy alcohol for themselves are more likely to become 'problem drinkers'.
Forschung/
            Research
31.05.2007
Rauschtrinken führt zu neurokognitiven Defiziten unter College Studenten, z.B. Entschlusskraft. Binge Drinking Leads To Neurocognitive Deficits Among College Students Forschung/
            Research
31.05.2007
Vorarlberg (Au) mit "Jugend-und-Alkohol-Kommission" gegen Komatrinken   Internationales 30.05.2007
Testkäufe auch in USA. Compliance checks in Connecticut, USA. Internationales
            
English Texts
30.05.2007
Rauschtrinken in der Schweiz.
Zu einem SonntagsZeitungs-Artikel
  Leserbriefe 28.05.2007
Trostberg (D): Alkohol: Lage nunmehr entspannt nach Schliessung eines Lokals.   Internationales 26.05.2007
Nein zum Alkohol für Jugendliche, aber Streit ums Geld in Deutschland.   Internationales 25.05.2007
Binge Drinkers fahren eher alkoholisiert. Frequent High School Binge Drinkers Six Times More Likely to Drink and Drive Forschung/
            Research
25.05.2007
Neues Handbuch der Alkohol-Prävention für Jugendliche. (USA) New Guide on Preventing Underage Drinking, USA Internationales
            
English Texts
25.05.2007
Koma-Trinken: Tankstelle in Wien stoppt Verkauf von hartem Alkohol.   Internationales 23.05.2007
In Deutschland werden immer mehr Jugendliche mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.   Internationales 23.05.2007
In Bayern will die SPD ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 20.00 Uhr.   Internationales 22.05.2007
In Deutschland immer früher, immer mehr.   Internationales 19.05.2007
In Australien wird Massen-Rauschtrinken via Internet organisiert. Australia: Teens in Mass Binge-Drinking Arranged Over the Internet Internationales
            
English Texts
18.05.2007
REWE Österreich führt an den Kassen ein Warnsystem ein.   Internationales 17.05.2007
In Österreich ist ein 9-Jähriger knapp dem Tod entronnen.   Internationales 17.05.2007

Dossier Suchtmittelwerbung

Thema  Kapitel / Brief Datum
Die Stellungnahmen des Schweizer Presserates werden von den Journalistinnen und Journalisten kaum wahrgenommen. Aktuell 28.06.2007
Alkoholmarketing mit Tupperware-Parties in USA und Kanada International  25.06.2007
Exposure to alcohol use in motion pictures and teen drinking in Germany / Die Wirkung des Alkoholkonsums in Kinofilmen auf den Alkoholkonsum der Jugendlichen in Deutschland. Forschung/Research 22.06.2007
Das Baseball-Team einer unteren Liga in den USA verkauft Bier mit dem Namen seines Maskottchens Hobart. / A Wyoming minor-league baseball team is selling beer named after its furry purple mascot. International     
                 
English Texts
18.06.2007
Antwort des BAKOM betr. "Kassensturz"-Sendung Briefe an ... 09.06.2007
Beschwerde betr. Sendung "Kassensturz" im Schweizer Fernsehen am 12.6.07 wegen Wein-Test Briefe an ... 06.06.2007
Anheuser-Busch sieht sich gezwungen, ihr Bud-TV-Projekt zu überarbeiten. / Busch Seeks to Revive 'Bud TV' International     
                 
English Texts
05.06.2007
Das Alkoholwerbeverbot als Thema eines Englisch- Debattierwettbewerbs in Deutschland. International  22.05.2007
REWE Österreich stoppt freiwillig die Schnapsreklame. International      17.05.2007

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Thema / Theme Link  Datum
Die englische Regierung erwägt die Einführung der 0.5‰-Grenze. / UK – Government to propose reducing BAC level to 50 mg   International
          
 English Texts
22.06.2007
Promillegrenzen in Europa Aktuell 19.06.2007
Neuseeland meldet: Unsere Schande betr. Fahren im alkoholisierten Zustand. / New Zealand: Our Drunk-Driving Shame International
          
 English Texts
01.06.2007
Der Deutsche Bundestag verabschiedet ein Gesetz: Alkoholverbot für Fahranfängerinnen und Fahranfänger während der zweijährigen Probezeit und auch für Fahrerinnen und Fahrer unter 21 Jahren. Parlamentsdebatten 26.05.2007
Häufige Binge Drinker fahren eher alkoholisiert. Forschung/Research 25.05.2007
Das Bundesgericht akzeptiert die Haaranalyse bei Blaufahrern. Aktuell 23.05.2007
Frau mit 2.42‰ und 2 Kindern mit Totalschaden. Aktuell 23.05.2007
Betrunkener Radfahrer fährt auf einen stehenden Streifenwagen auf. Geschichten 21.05.2007
Betrunkener Raser verliert Führerschein und zwei Stunden später sein Leben. Geschichten 18.05.2007


Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

Thema Quelle Link/Seite Datum
Eine grosse Untersuchung der WHO zeigt, dass schon kleine Mengen Alkohol das Krebsrisikon erhöhen, zusammen mit Rauchen sogar dramatisch. Google Alcohol Alert, 30.6.07
Spiegel online, 29.6.07
Forschung/Research 30.06.2007
Association of Drinking Pattern with the Prevalence of Metabolic Syndrome, Diabetes, Coronary Heart Disease, Stroke and Peripheral Arterial Disease. / Zusammenhang von Trinkmengen mit dem Auftreten von Metabolic Syndromen, Diabetes, Erkrankungen der Herzkranzgefässe, Herzinfarkt und peripheren Arterien-Krankheiten Join Together, News Summary, 14.6.07

Doctor's Guide

76th Congress of the European Arteriosclerosis Society
Forschung/Research 15.06.2007
Schon wenig Alkohol kann schädlich sein, erklärt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in München. DHS-Pressemitteilung, 5.6.07 International 07.06.07
Moderate Alcohol Use and Reduced Mortality Risk: Systematic Error in Prospective Studies and New Hypotheses / Mässiger Alkohol-Konsum und reduziertes Sterblichkeits-Risiko: Systematische Fehler in vorausschauenden Studien und neue Hypothesen.
Kommentar: Dies ist die führende Untersuchung, die den vielen Studien mit angeblich gesundheitlichen Vorteilen bei mässigem Alkoholkonsum entgegenhält. Die ursprüngliche Arbeit, siehe 31.3.06, ist jetzt in neuer Fassung erschienen.
Annals of Epidemiology, Abstract

Annals of Epidemiology, Pages S16-S23 (May 2007) Full text

Forschung/Research 30.05.2007
Grosser Artikel in der NZZ am Sonntag: "Signifikanter Nonsens". Wie Wissenschaft alles beweist, auch wie Rotwein Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert. NZZ am Sonntag, 20.5.07 Aktuell 22.05.2007

Dossier: Sport und Alkohol

Thema / Theme Interner Link Datum
Alkoholverbot bei Sportkeglern im Wettkampf. (D) International 28.06.2007
Schwerverletzte junge Frau am Eidg. Turnfest in Frauenfeld. Aktuell 25.06.2007
Viel Sport-Spaß beim Stadionfest ohne Alkohol in Lotte bei Osnabrück, D International 23.06.2007
Bier fliesst am Eidg. Turnfest in Frauenfeld. Aktuell 19.06.2007
Das Baseball-Team einer unteren Liga in den USA verkauft Bier mit dem Namen seines Maskottchens Hobart. / A Wyoming minor-league baseball team is selling beer named after its furry purple mascot. International
English texts
18.06.2007
Der deutsche Innenminister von NRW zum Verhältnis der Sportvereine zum Alkohol. International 15.06.2007
Heute beginnt das Eidg. Turnfest. Alkohol wird in Strömen fliessen. Aktuell 14.06.2007
Alkoholverbot beim Race Across America International 14.06.2007
Interview mit Benedikt Weibel zur Euro 2008. Bedenken wegen Alkohol Zitate 07.06.2007
Betrunkener Fan verursacht Spielabbruch bei Fussball-EM-Qualifikationsspiel in Dänemark. International 04.06.2007
Die US National Football League NFL führt ein weitgehendes Alkoholverbot für die Mannschaften ein. International 02.06.2007
Gegen den Gruppendruck Widerstand leisten: Suchtvorbeugung als Herausforderung im Sport und Verein (D) International 01.06.2007

Dossier: Alcopops-Übersicht

Thema

Link zum Artikel

Datum

Alkohol in Puderform für die Jugend. / Powdered Alcohol Marketed to Youth (NL) Internationales
             
English Texts
07.06.2007
Das Marin Institute in Kalifornien ruft zum Handeln auf, betr. Alcopops-Warnaufschriften-Gesetz. / "TAKE ACTION TODAY TO CONTROL ALCOHOL MARKETING TO YOUTH" Labels on Alcopops in California. Internationales

English Texts

05.06.2007


Dossier: Strukturelle Prävention

Deutsch Englisch    Link Ort
Place
Datum
Der Landtag beschliesst ein Gesetz, das den Besitz von Alkohol für Jugendliche unter 16 J. strafbar macht.   Parlamentsdebatten Niederösterreich 28.06.2007
Flatrate-Parties sind illegal. Bewilligungen müssen verweigert werden.   International Deutschland 27.06.2007
Die Regierung von Estland hat die Anhebung der Alkoholsteuern um 30% beschlossen. Alcohol and tobacco tax to rise in Estonia next year International Estland/Finnland 22.06.2007
Der australische Premier John Howard will im Northern Territory den Alkoholverkauf verbieten.   International Australien 22.06.2007
Die Grünen fordern höhere Alkoholpreise.   International Österreich 21.06.2007
Österreichweit setzen immer mehr Gemeinden auf alkoholfreie Zonen   International Österreich 20.06.2007
Pressemitteilung der FDP zur nationalen Suchtwoche   International Deutschland 14.06.2007
Antwort des BAKOM betr. Werbeverbot im Fernsehen   Briefe an.... Schweiz 09.06.2007
SP-Landrat Toni Moser hat zusammen mit 40 Landräten eine Motion eingereicht.   Aktuell Kanton Uri, CH 08.06.2007
In England ist eine neue Alkoholstrategie veröffentlicht worden: "Safe. Sensible. Social" A new government alcohol strategy, unveiled today, in England: "Safe. Sensible. Social" International
        English Texts
England 08.06.2007
In Bruxelles wurde die Charter zur Gründung des European Alcohol and Health Forums unterzeichnet. In Brussels the Charter establishing the European Alcohol and Health Forum was signed. International
        English Texts
EU, Europa 07.06.2007
Aufruf des Marin Instituts betr. Alcopops-Warnaufschriften "TAKE ACTION TODAY TO CONTROL ALCOHOL MARKETING TO YOUTH" International
        English Texts
California, USA 05.06.2007
Der Europäische Gerichtshof stellt sich gegen Schwedens Alkoholpolitik.   International EU - Schweden 05.06.2007
Die EVP verlangt im Kt. Bern ein Gesetz, das Flat-Rate-Parties verbietet.   Aktuell Kanton Bern, CH 04.06.2007
Die Innenminister von Bund und Ländern in Deutschland wollen Verbot von Flatrate-Partys prüfen.   International Deutschland 01.06.2007
In England sollen die Trinkeinheiten auf den Flaschen/Büchsenetiketten angegeben werden. Drink labels to warn of safe alcohol levels in England till end of 2008. International
        English Texts
England 01.06.2007
Die Stadt Racine, Wis, USA will in Zukunft die Eigentümer statt die Angestellten von fehlbaren Geschäften büssen. Owners, Not Clerks Should Be Accountable for Underage Alcohol Sales, Says
The city of Racine, Wis., USA
International
        English Texts
Racine, Wis., USA 01.06.2007
Die Gemeinde bereitet sich auf die Feste vor.   Aktuell Volketswil, ZH 31.05.2007
Vorarlberg (Au) mit "Jugend-und-Alkohol-Kommission" gegen Komatrinken   International Vorarlberg, Österreich 30.05.2007
Testkäufe auch in USA Compliance checks in Connecticut, USA. International
        English Texts
Connecticut, USA 30.05.2007
Das Europäische Parlament hat am 23.5.07 einen Bericht betr. minimaler Alkoholsteuern abgelehnt. The Members of the European Parliament have today voted against the adoption of the report on minimum excise duties on alcohol. Parlamentsdebatten

English Texts

Europ. Parlament 28.05.2007
Trostberg (D): Alkohol: Lage nunmehr entspannt nach Schliessung eines Lokals.   International Trostberg (Deutschland) 26.05.2007
Neues Handbuch der Alkohol-Prävention für Jugendliche. (USA) New Guide on Preventing Underage Drinking in USA International
        English Texts
USA 25.05.2007
Die WHO wird aktiv im Alkoholbereich. WHO starts activity on alcohol. International Genf, International 22.05.2007
In Bayern will die SPD ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 20.00 Uhr.   International Bayern, Deutschland 22.05.2007
Alkoholpolitik in Deutschland: Strategien und Instrumente - Fachgespräch im Deutschen Bundestag   Veranstaltungen Berlin, Deutschland 21.05.2007
Das US-Supreme-Gericht weist einen Versuch zurück, das Recht des Staates Virginia zu beschränken. U.S. Supreme Court Allows Virginia Alcohol Law to Stand International
        English Texts
Virginia, USA 18.05.2007
Die ÖVP will im Gesundheitsgesetz auf das Rauschtrinken reagieren.   International Österreich, NÖ 17.05.2007

Forschungsergebnisse / Research

Thema (Link) Datum
"Das unterschätzte Killerpaar" titelt Spiegel online am 29.6.07 einen grossen Artikel. Das Krebsrisiko durch Alkohol ist einer WHO-Studie zufolge deutlich größer als bisher vermutet. Besonders gefährdet sind Raucher: Die Zigarette zum Drink steigert die Krebsgefahr dramatisch. Schon fordern Mediziner Warnhinweise auf Flaschen und Dosen. (Quelle: Google Alcohol-Alert, 30.6.07)  
Propensity for Obtaining Alcohol Through Shoulder Tapping / Die Möglichkeit, Alkohol mittels "auf die Schulter klopfen" zu erhalten.  USA 28.06.2007
Dass Männer mehr Alkohol konsumieren als Frauen ist bekannt. Wie deutlich der Unterschied ist, hat jetzt eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau"
herausgefunden. (Quelle: Google Alcohol Alert, 22.6.07) 
Presse Portal, Apotheken-Umschau, 21.6.07
22.06.2007
Exposure to alcohol use in motion pictures and teen drinking in Germany / Die Wirkung des Alkoholkonsums in Kinofilmen auf den Alkoholkonsum der Jugendlichen in Deutschland. 22.06.2007
"Rauchen schadet dem Enkel" titelt die NZZ am Sonntag heute. "Belastungen, denen ein Heranwachsender ausgesetzt ist, beeinflussen die Gesundheit seiner männlichen Nachkommen während mindestens zweier Generationen," sagt die renommierte Epigenetik-Expertin Emma Whitelaw vom Queensland Institute of Medical Research in Australien. 17.06.2007
Association of Drinking Pattern with the Prevalence of Metabolic Syndrome, Diabetes, Coronary Heart Disease, Stroke and Peripheral Arterial Disease. / Zusammenhang von Trinkmengen mit dem Auftreten von Metabolic Syndromen, Diabetes, Erkrankungen der Herzkranzgefässe, Herzinfarkt und peripheren Arterien-Krankheiten  (GR) 15.06.2007
Teen Sleep Problems Tied to Drinking, Smoking
A study from China concludes that adolescents who report having trouble sleeping at night may be more likely to engage in risky behaviors like smoking and drinking. / Ein Studie in China kommt zum Schluss, dass Jugendliche, die über Schlafstörungen klagen, wahrscheinlich ein risikoreiches Verhalten haben, wie Rauchen und Trinken. Join Together, 14.6.07
15.06.2007
Who needs liquor stores when parents will do? The importance of social sources of alcohol among young urban teens. / Wer braucht schon Schnapsläden, wenn die Eltern den Alkohol liefern? Die Bedeutung von sozialen Alkoholquellen bei städtischen jungen Jugendlichen. 04.06.2007
Cut pocket money, cut drink problems
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2007, 2:15
Youths who receive more than £10 a week in spending money and who buy alcohol for themselves are more likely to become 'problem drinkers', a survey of over 10,000 teenagers reveals. / Jugendliche, die mehr als $10 pro Woche als Taschengeld erhalten oder die für sich selber Alkohol kaufen, werden eher Problemtrinker, fand eine Untersuchung bei mehr als 10'000 Jugendlichen. (Quelle: BioMed Central Ltd, London 30.5.07)  
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy      Open access /  Frei benützbar
31.05.2007
Binge Drinking Leads To Neurocognitive Deficits Among College Students
* Alcoholics tend to have poorer neurocognitive functioning, including decision-making capabilities. * A new study has found that binge drinking, common among college students, is associated with impaired decision making. / Rauschtrinken führt zu neurokognitiven Defiziten unter College Studenten. Alkoholiker haben tendenziell schlechter funktionierende neurokognitive Fähigkeiten, z.B. Entschlusskraft. (Quelle: Medical News Today, 31.5.07)
Join Together, 30.5.07      CNN.com/Reuters, 25.5.07
31.05.2007
"Inferring the Popularity of an Opinion From Its Familiarity: A Repetitive Voice Can Sound Like a Chorus." By Kimberlee Weaver, Virginia polytechnic Institute, Stephen M Garcia and Norbert Schwarz, University of Michigan an Dale T. Miller, Stanford University. / "Das Ableiten der Popularität einer Meinung von seiner Vertrautheit: Eine wiederholt gehörte Einzelstimme kann wie ein Chor tönen." Wiederholt geäusserte Meinung überzeugt.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.07; Journal of Personality and Social Psychology 2007, Vol. 92, No. 5, 821-833)
28.05.2007
Australia: Parents' Drug Abuse Putting Children at Risk
"One in eight Australian children younger than 12 lives with a parent who abuses alcohol or illicit drugs, says a new report that has prompted calls for a big expansion of family-friendly treatment programs. The report, released today by the Australian National Council on Drugs, is the first attempt to quantify how many children are at risk because they live in households where drugs or alcohol are abused." (Quelle: Harvard World Health News, 24.5.07)
Sherrill Nixon (The Sydney Morning Herald, May 21, 2007)
25.05.2007
Workplace Drinking Culture Influences Alcohol Intake Elsewhere
A restrictive drinking culture at work curbs an individual's overall alcohol intake, including outside of work, suggests research published ahead of print in Occupational and Environmental Medicine.
The researchers base their findings on a detailed analysis of workplace attitudes towards drinking and drinking behaviours in over 5,000 employees in 16 different organisations, representing a range of different sectors.
The employees were quizzed about how often they drank alcohol, and when and where they did so. (Quelle: Medical News today, 24.5.07)
25.05.2007
Frequent High School Binge Drinkers Six Times More Likely to Drink and Drive
Binge drinking among high school students is associated with many health risk behaviors that increase with the number of binge-drinking days, according to recent analysis of data from the National Youth Risk Behavior Study. For example, drinkers who reported binge drinking on ten or more days were six times more likely to report drinking and driving than those who did not binge drink.
For details, including data charts, source information and caveats, download the PDF file at www.cesar.umd.edu/cesar/cesarfax/vol16/16-20.pdf.   Surgeon General's report on underage drinking includes many recommendations for preventing and reducing underage drinking.
(Quelle/Source: Join Together, 24.5.07)
25.05.2007
"Die meisten Studien seien falsch, sagt der Epidemiologe John Ioannidis. Denn trotz korrekter Statistik schummeln Forscher an anderer Stelle. Untersuchungen über Nutzen und Risiken von Lebensmitteln stimmen fast nie." Von Andreas Hirstein in der NZZ am Sonntag, 20.5.07. siehe Aktuell 22.05.2007


Leserbriefe

Thema Veröffentlicht in    ((noch) nicht veröffentlicht) veröff.
Datum/
Nr.
Link Datum
Wie sag ichs meinem Kinde? (der Beobachter)   Leserbrief 28.06.07
Debatte um teureren Alkohol in Österreich der Standard.at online 20.06.07 Leserbrief 25.06.07
Die CDU zum Rauschtrinken in Lübeck HL-Live 19.06.07 Leserbrief 19.06.07
Schweizer Jugend und das Rauschtrinken Neue Zürcher Zeitung 26.06.07 Leserbrief 19.06.07
Alkohol-Training gegen Koma-Saufen oe24 Wissen online 16.06.07 Leserbrief 16.06.07
Jugendschutz wird grossgeschrieben (am Albanifest) (Der Landbote) ? Leserbrief 06.06.07
Alkohol bleibt die Jugenddroge Nummer 1 (Welche Prävention?) Westfälische Nachrichten 06.06.07 Leserbrief 06.06.07
Rauschtrinken (SonntagsZeitung) -- Leserbrief 21.05.07


Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

Datum

Wallis verbietet Eichenschnitzel für AOC-Weine

(Quelle: Basler Zeitung, 29.6.07, online)

 

Die Regierung des grössten Rebbaukantons der Schweiz hat beschlossen, in der neuen Rebbau- und Weinverordung die Eichenschnitzel für alle Weine zu verbieten, die eine Ursprungsbezeichnung (AOC) beanspruchen. Die Verordnung tritt am 1. Juli in Kraft. Neuenburg und Genf verbieten ebenfalls, aber nur für 2007, nachher wird noch geprüft. Die Waadt verbietet nicht. Es sei nicht kontrollierbar. Schaffhausen will Ende 2007, Zürich und Graubünden 2008 entscheiden. 29.06.2007
International
    
 English Texts
Das Ex-Trinken und Wett-Trinken mit Spirituosen soll in England bekämpft werden. Versuch der Portman Group. 22.06.2007
International
    
 English Texts
Grosser Artikel in BusinessWeek vom 4.6.07: Die grossen Brauereien verbreiten sich in den aufstrebenden Märkten. 21.06.2007
Die tschechische Brauerei Budweiser Budvar soll privatisiert werden. Anscheinend soll Anheuser-Busch interessiert sein. Die europäische Bierkonsumentenunion (EBCU) verlangt von der Regierung, auf den Verkauf zu verzichten.
(Quelle: NZZ, 30.5.07)
30.05.2007
International
    
 English Texts
Diageo kommt mit einem neuen Alcopop: Smirnoff Source. / United Kingdom-based Diageo PLC has introduced a new citrus-flavored alcohol drink called Smirnoff Source. 18.05.2007

Parlamentsdebatten-Übersicht


Debatte
Rat / Link Datum
Landtag beschließt Alkohol-Besitz-Gesetz
Bei der letzten Landtagssitzung vor der Sommerpause wird ein verschärftes Jugendschutzgesetz beschlossen. Es soll Jugendlichen sowohl der Kauf als auch der Besitz von Alkohol verboten werden. SPÖ unterstützt den Vorschlag
Nicht nur der Konsum, sondern auch der Besitz von Alkohol soll künftig für Jugendliche unter 16 Jahren verboten sein.
Dadurch will die ÖVP der Exekutive eine Handhabe geben, um bei einem Verstoß effektiv einschreiten zu können. die Grünen unterstützen das Gesetz, obwohl sie ein nationales vorziehen würden. Die FPÖ ist dagegen. Es fehle am Vollzug.
(Quelle: Google Alcohol-Alert, 28.6.07)      
noeORF.at, 28.6.07
Landtag von Niederösterreich 28.06.2007
Das schwedische Parlament hat am 20.6.07 die (Teil-)Privatisierung von 6 Unternehmen beschlossen. Darunter ist auch der vollständig in Staatsbesitz befindliche Alkoholkonzern Win & Sprit. (Quelle: NZZ, 21.6.07) Parlament von Schweden 21.06.2007

Die grosse Kammer des Kalifornischen Parlaments hat das Gesetz AB 346 gestern mit 62:13 Stimmen genehmigt. Es verlangt Warn-Etiketten auf Alcopops und ähnlichen alkoholischen Getränken, die bei Jugendlichen weit verbreitet sind. Das Gesetz geht jetzt in den Senat und dann zum Gouverneur zur Unterschrift. (Quelle: Marin Institute, Calif.)

California-Assembly 09.06.2007
Das Europäische Parlament hat am 23.5.07 einen Bericht der Vizevorsitzenden der Bier-Gruppe im Europ. Parlament, Frau Astrid Lulling, (EPP-ED, LU) betr. minimaler Alkoholsteuern abgelehnt. Er schlug vor, die minimalen Steuern über Bord zu werfen und stattdessen auf einen Verhaltenskodex zu setzen, der Mitgliedsländer mit höhern als durchschnittlichen EU-Steuern ermutigen sollte, diese einzufrieren und schrittweise zu senken und die Länder mit tieferen als durchschnittliche EU-Steuern sollten in Betracht ziehen, diese angemessen zu erhöhen. Nach der Ablehnung geht der Bericht zurück an das ECON-Komitee. Wie üblich in der Steuerpolitik ist die Ansicht des Parlaments konsultativ und jeder Beschluss über eine Änderung benötigt die Einstimmigkeit des Ministerrats.
(Quelle: Eurocare, 23.5.07) 
Pressebulletin Eurocare, 23.5.07
Europa-Parlament 28.05.2007
Alkohol im Straßenverkehr ist eine der Hauptunfallursachen. Ein Alkoholverbot für Fahranfängerinnen und Fahranfänger während der zweijährigen Probezeit soll dem nun entgegen wirken. Die Null-Promille-Grenze gilt auch für Fahrerinnen und Fahrer unter 21 Jahren.
Der Deutsche Bundestag hat am 24. Mai 2007 einem entsprechenden Gesetzesentwurf von Bundesverkehrsminister Tiefensee zugestimmt. Nun muss sich noch der Bundesrat abschließend mit dem Gesetzesentwurf befassen.
Pressemitteilung des Verkehrsministeriums, 25.5.07
Deutscher Bundestag 26.05.2007
Sommersession, 4. - 22. Juni 2007, Programm
http://web.archive.org/web/20070611125933/http://www.parlament.ch/homepage/se-staenderat.htm
Ständerat 17.05.2007
Sommersession, 4. - 22. Juni 2007, Programm
http://web.archive.org/web/20070606215058/http://www.parlament.ch/homepage/se-nationalrat.htm
Nationalrat 17.05.2007


Veranstaltungen

Veranstaltungen/Events

Thema/Details

Datum 

'Health in All Policies' seminar
The role of health in other policy areas will be examined in a two-day seminar.  The seminar is organised by the European Commission, the World Health Organisation (WHO) and the European Observatory on Health Systems and Policies within the framework of the European Neighbourhood Policy. It is expected to attract 100 officials from the ENP countries, the EC and WHO.
For more information please consult:
Public Health website, WHO page:
European Neighbourhood Policy:
WHO Regional Office for Europe:
European Observatory:
25./26. Juni 2007  
Alkoholpolitik in Deutschland: Strategien und Instrumente
Fachgespräch
Deutscher Bundestag, Raum 2.70

 

Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag
AK Koordinationsbüro 1
11011 Berlin
T. 030-227 5 89 09, F. 030-227 5 69 02
Programm
18.06.2007

 

Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze
SuchtWoche 2007
ganz Deutschland
Weitere Infos und eine Übersicht über alle Veranstaltungen sind unter http://www.suchtwoche.de erhältlich. 14. - 18. Juni 2007
Alkohol in Europa und Deutschland
Wissenschaftliches Symposium des Kuratoriums der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)
in Tutzing
Infos und Anmeldung: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Ida Schulte-Hentschel, Westenwall 4, 59065 Hamm, Tel. 0049 (0)2381 901519, Fax 901530, E-Mail: schulte@dhs.de, Das Programm und ein Anmeldeformular sind auf der Website der DHS online erhältlich. http://www.dhs.de/ 04.-06. Juni 2007

 

Worauf basiert die Suchtprävention?
14. Nationale Fachtagung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA)

Nach der Tagung: Das beste Referat, von SFA-Direktor Michel Graf MPH, als Power Point, pdf. (en fran¢ais): La prévention, coincée entre la recherche scientifique, la politique et l'économie

Infos und Anmeldung: SFA, Av. Ruchonnet 14, 1003 Lausanne, Tel. 021 321 29 76, www.sfa-ispa.ch. Programm (pdf, 4S., 746Kb) und Online-Anmeldeformular 24. Mai 2007

04. Juni 2007

Interventionen    (Briefe, Mails, Gespräche)  siehe auch "Briefe an...."

Thema Adressat Datum
Beschwerde betr. Sendung START-UP des Schweizer Fernsehens mit Schleichwerbung für Internet-Weinhandel. (siehe 13.5.07) UBI Unabhängige Beschwerde Instanz für Radio und Fernsehen 25.06.2007
Seine Antwort betr. Sendung START-UP des Schweizer Fernsehens mit Schleichwerbung für Internet-Weinhandel. Wir werden an die UBI gelangen. Achille Casanova, Ombudsmann SRG 18.06.2007
Beschwerde betr. "Kassensturz"-Sendung vom 12.6.07: Rosé-Wein-Tests Achille Casanova, Ombudsmann SRG 15.06.2007
Sendung "Persönlich" am 13.5.07 bei Radio DRS; Interview mit Schnapsbrennerin und Bierbrauer. Siehe Beschwerde bei der Ombudsstelle am 13.5.07 UBI Unabhängige Beschwerde Instanz für Radio und Fernsehen 12.06.2007
Treffen anlässlich der 60. Generalversammlung der WHO in Genf, am 16.5.07 Lobbyisten von GAPA (Global Alcohol Policy Alliance) 17.05.2007

   
Geschichten, die das Leben schrieb

Geschichte Datum und Quelle
Das Dementi von Sarkozy: "Ich trinke keinen Tropfen Alkohol. Das ist nicht der Ehren wert: Ich mag es einfach nicht", zitierte ihn die Zeitung "Le Parisien".
(Quelle: Google, Alcohol Alert, 21.6.07)  
 n-tv, 20.6.07
21.06.2007
Ein Passant rief die Polizei am frühen Sonntagmorgen an, weil in der Brunnenstraße vor der Ampel ein VW Lupo stand, indem ein Pärchen schlief. Als die Polizeibeamten aus Bad Oldesloe gegen 03.00 Uhr dort ankamen, bot sich ihnen ein etwas merkwürdiges Bild. Vor der Ampel in der Brunnenstraße stand tatsächlich der besagte Lupo mit eingeschaltetem Warnblinklicht und laufendem Motor und das sollte er, laut Passant, bereits seit ca. 10 Minuten tun. Außerdem saß darin ein Pärchen. Er, ein 26jähriger Hoisdorfer, sie eine 27jährige Grabauerin, schliefen beide tief und fest auf dem Fahrer und Beifahrersitz. Die Beamten benötigten mehrere "Anläufe", um das Duo zu wecken. Als dann die Fahrzeugtür letztlich doch endlich von Innen aufgemacht wurde, schlug den Polizisten ein heftiger Alkoholgeruch entgegen.
(Quelle: Google, Alcohol Alert, 19.6.07)  
Lübecker Nachrichten online, 18.6.07
19.06.2007
Die NZZ am Sonntag hat den Fall Sakozy zum Anlass für einen doppelseitigen Artikel genommen: "Der Rausch der Mächtigen". Dabei werden auch einige abstinente Politiker genannt, neben andern, die bekannt waren für ihren Alkoholkonsum, auch in der Schweiz.
Kommentar: Auch wenn es heisst, bei den Politiker-Apéros werde immer mehr Mineral und Orangensaft getrunken, ist doch die Unsitte noch weit verbreitet, bei Empfängen nur Wein und Mineral anzubieten. Dabei gäbe es einige ausgezeichnete einheimische Traubensäfte. Über die verhängnisvolle Rolle, die der Alkohol bei politischen Verhandlungen spielen kann, wird im Artikel lächelnd hinweggesehen. Das hätte einen interessanten Artikel abgegeben.
17.06.2007
Die NZZ am Sonntag widmet eine ganze Seite "Hollywoods gestrauchelten Töchtern". Ihren Parties mit Alkohol und andern Drogen und ihrem Umfeld, das sie dabei noch unterstützt, da es von den ständigen Skandalen profitiert. Sind diese die Vorbilder für unsere den Rausch suchende Jugend?   (Quelle: NZZ am Sonntag, 17.6.07) 17.06.2007
Ein kolumbianischer Automobilist fuhr in Rom die berühmte Spanische Treppe hinunter. Der Alkoholtest machte alles klar.   (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.6.07) 14.06.2007
Zehn Jahre nach dem Unfalltod ihrer Mutter denken ihre Söhne noch täglich an sie. Prinz Harry sagte: "Ich werde niemals aufhören, mich darüber zu wundern." (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.6.07)
Kommentar: Was für Folgen das Fahren unter Alkoholeinfluss haben kann, ist dem Alkoholliebhaber Prinz Harry offenbar immer noch unklar.
14.06.2007
Der französische Präsident Sarkozy war bei seinem ersten grossen internationalen Auftritt angetrunken zu einer Pressekonferenz gekommen. Ein kurzes Video auf der Internet-Videoplattform Youtube zeigt das offensichtlich. Es machte in kurzer Zeit die Runde und wurde von mehr als 700'000 Interessierten gesehen. In Frankreich zeigte kein grösserer TV-Sender das Video, auch keine grössere Zeitung brachte eine Meldung darüber. Zensur?
(Quelle: Der Landbote, 13.6.07, Zürcher Oberländer, 13.6.07)
Kommentar: Bei uns auch nur in diesen kleineren Blättern aufgetaucht.
14.06.2007
Mit 3.2‰ war ein Fussgänger auf der Autobahn A13 einen halben Kilometer vor Zizers unterwegs, als ihn die Polizei nach 22.00 Uhr abholten. Fr. 20.-- Busse und Gratisfahrt nach Hause. 11.06.2007
Die Polizei in St. Gallen nahm 4 angetrunkene Jugendliche auf die Wache, die Eltern konnten sie abholen. Die Mutter eines Mädchens fuhr mit 1,75‰ vor und konnte den Ausweis gleich abgeben. 11.06.2007
Der 34-jährige Patrick Shanahan fuhr von seinem Pub mit dem Elektro-Rollstuhl in Schlangenlinien nach Hause, wobei er der Polizei auffiel. Das Gericht büsste ihn wegen Angetrunkenheit mit 600 can.$. mit 18 Mt. Bewährung, während der Zeit er weder Auto, Töff noch Rollstuhl fahren darf. (Er ist nicht rollstuhlabhängig!)     (Quelle: Tages-Anzeiger, 04.06.07) 09.06.2007
Ein betrunkener 39-Jähriger ging in seinem Dorf Gadgaran auf der Insel Samar auf den Philippinen von Haus zu Haus und tötete mit einer Machete 10 Personen, wovon 5 Kinder, und verletzte 19.
 (Quelle: NZZ, 04.06.07)
04.06.2007
Auf dem Heimweg von einem Polterabend stürzte ein 30-Jähriger im Bereich der Rolltreppen im Zürcher Hauptbahnhof acht Meter in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen.
 (Quelle: Tages-Anzeiger, 04.06.07)
04.06.2007
Ein 65-jähriger betrunkener Pensionierter stolpert in Schwoich, Tirol, Ö, auf dem Heimweg in einen 20 cm tiefen Bach und ertrinkt. (Quelle: Google News-Alert, 02.06.07)  Krone.at 02.06.2007
Alkohol: Mit Fahrrad gegen die Polizeistreife:
Aus dem Polizeibericht in Emmerich, D: Am Samstagmorgen gegen 03.00 Uhr fuhr ein 52-Jähriger mit seinem Fahrrad, ohne Licht, die Pastor-Breuer-Strasse entlang. Er fuhr, alkoholisiert, auf einen Streifenwagen auf, der mit laufendem Motor, eingeschalteter Beleuchtung und Warnblinklicht stand: Kleiner Sachschaden, grosser Ärger und Blutprobe im Krankenhaus.
(Quelle: Google News-Alert, 21.5.07)
 RP Online, 21.5.07
21.05.2007
Damit der englische Prinz Harry, der nun doch nicht in den Irak-Einsatz gehen muss, nicht bei Besäufnissen fotografiert würde, hat er den Befehl erhalten, in den nächsten Monaten Nachtclubs zu meiden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.5.07) 21.05.2007
Ein 26-Jähriger wurde mit 2.33‰ erwischt und verlor seinen Führerschein. Zwei Stunden später kam der Raser in Itingen BL bei einem Selbstunfall ums Leben.
Kommentar: Ob die Polizei wohl korrekt gehandelt hat?
18.05.2007
Die Gefängnisdauer für Paris Hilton ist bereits vor Strafantritt gekürzt worden: 23 statt 45 Tage.
Grund: Überfüllung der Gefängnisse, wahrscheinlich wegen guter Führung.
18.05.2007

Hinweise für Unterrichtende und Schüler/Studenten

  • Auszug aus "International 2007"
    Das Team des Backnanger Gymnasiums in der Taus in Stuttgart wurde deutscher Meister im Englisch-Debattieren. Auch in diesem Jahr waren wieder junge Debattierer von 16 Schulen aus ganz Deutschland in die Region Stuttgart gereist, um dort die 7. German Schools Debating Championships auszutragen. In einer unvorbereiteten Debatte galt es z.B. ohne Hilfsmittel wie Internet und nur mit einem Wörterbuch ausgerüstet, innerhalb von nur einer Stunde schlüssige Reden zum Thema "This house believes that alcohol advertisement should be banned" (Werbung für Alkohol sollte verboten werden) zu schreiben. In hitzigen Redeschlachten wurde über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen eines solchen Verbotes diskutiert.
    (Quelle: bkz online, 21.5.07)
    22.05.2007

Links zu Fachleuten und Institutionen mit interessanten Beiträgen

www.add-resources.org      FORUT Norway, the web site shall provide resources for organizations which plan to involve in alcohol and drug issues as a part of their development strategies. / Die Webseite soll Organisationen, die planen, sich im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit-Strategien mit Alkohol und Drogen zu befassen, Material zur Verfügung stellen.

Briefe an ....

an Antwort Thema Brief vom
BAKOM 09.06.2007 Beschwerde betr. Sendung "Kassensturz" im Schweizer Fernsehen am 12.6.07 siehe Interventionen, 15.6.07 06.06.2007

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Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

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Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

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Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

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Stand: 30.12.2008