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Leserbrief06.06.2007
Westfälische Nachrichten, online 4.6.07
Alkohol bleibt die Jugenddroge Nummer 1
Ihre Analyse ist korrekt. Nur was im
Artikel an Prävention angeboten wird, kann das Problem leider nicht
lösen, weil so nur die wenigsten Jugendlichen erreicht werden. Wie viele
von ihnen dann ihr Verhalten ändern, steht erst noch in den Sternen. Die
Erwachsen müssen endlich akzeptieren, dass die Jugend ihr Spiegelbild
ist. So lange die Umwelt der Jugendlichen derart vom Alkohol geprägt
ist, ist jede Prävention unglaubwürdig. Es geht also nicht ohne
Verhaltensänderung der Erwachsenen. Die ist nur über strukturelle
Massnahmen in ausreichendem Mass erreichbar. D.h. Alkoholsteuern,
Einschränkung der Erhältlichkeit (z.B. Ladenöffnungszeiten,
Tankstellenshops, Kontrollen), tiefere Promillegrenzen im Verkehr.
Aufklärende Prävention müsste in erster Linie das Ziel haben, Wissen zu
vermitteln, das dazu führt, strukturelle Massnahmen zu akzeptieren. Am
besten würde das im Rahmen der EU stattfinden.
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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