www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - April/Mai 2007   (Versand: 15.05.2007)

Wir freuen uns, Ihnen hiermit unsern Newsletter unterbreiten zu können. Ferienhalber sind 1 1/2 Monate zusammengekommen, deshalb ist er umfangreicher.

Die Beiträge sind z.T. etwas gekürzt, nach Kapiteln geordnet und mit dem letzten Datum zuoberst. Wenn Sie einen Beitrag im Detail sehen möchten, können Sie
auf den Link zu unserer Webseite oder den einzelnen Kapiteln klicken. 

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Hermann T. Meyer

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Neustes Zitat:   

(14.05.2007) Tages-Anzeiger-Interview mit dem neuen Tamedia-Verleger Pietro Supino am 4.5.07:

Frage: Funktioniert ein Medienhaus wie jedes börsenkotierte Unternehmen?

Pietro Supino: Die Medienbranche hat, wie andere Branchen auch, ihre grossen Besonderheiten. Tamedia stellt Plattformen für den öffentlichen Diskurs zur Verfügung. Diese Plattformen sind unverzichtbar für das Funktionieren und die Fortentwicklung unserer freien Gesellschaft. Verleger und Journalisten nehmen die Funktion der vierten Gewalt wahr, indem wir einflussreiche Institutionen und Personen beobachten. Und damit exponieren wir auch Personen und Organisationen in der Öffentlichkeit. Das macht unsere Arbeit interessant und bringt gleichzeitig eine ganz besondere Verantwortung mit sich.  (usw.)

Kommentar: Er hat noch weitere, ähnlich unschuldig tönende Sätze geäussert. Wir werden versuchen, ihm unsere Beschwerde beim Presserat zur Kenntnis zu bringen. Denn gerade dieser von ihm erwähnte öffentliche Diskurs wird vom Tages-Anzeiger beim Thema Alkohol auf Sparflamme gehalten. Und von eigener lösungsorientierter Recherche findet sich keine Spur. Er will Mittel für Recherchen bereitstellen. Ob auch fürs Thema Alkoholproblem?


(25.04.2007)   Tages-Anzeiger-Artikel von Jürg Schmid über die Arbeit des Jugenddienstes der Stadtpolizei Winterthur: "Mädchen prügeln wie Knaben":

"Und weshalb kommt es zu Delikten? (.. Überforderte ausländische Eltern) ..Und zunehmend spielten Alkohol (Rauschtrinken) und Drogen sowie starker Gruppendruck bei Mädchen und Knaben eine grosse Rolle."


(13.04.2007)  Myrta Schläpfer, zitiert vom Tages-Anzeiger, 13.4.07, im Artikel: Das Tessin reagiert gelassen auf das Rauchverbot:

"Weshalb verbietet das Tessin eigentlich nicht den Alkohol? Raucher werden ja schliesslich nicht ausfällig, und sie fahren auch keine Leute um, Süffel hingegen schon."

Kommentar: Wäre Alkohol heute eine neue Erfindung, würde ihre Frage wahrscheinlich positiv beantwortet. Da sich die Bevölkerungsmehrheit trotz oder wegen keinem oder mässigem Konsum nicht mitverantwortlich fühlt, ist es nicht einmal möglich, die Schäden auf ein erträgliches Mass zu reduzieren. Die Dummen sind sie trotzdem selber. Sie können einem Alkoholisierten zum Opfer fallen und sie zahlen jährlich über Fr. 800.-- pro Kopf (immaterielle Schäden inklusiv) (Schweiz) an die Schäden. Hauptschuldige sind natürlich die Alkoholbranche mit ihren Werbern, Medien, Politikern und weiteren Kreisen, die vom Leid anderer profitieren, sei es aktiv oder durch passives Wegschauen und tolerieren.

Aktuell      

Datum Thema Kommentar/Details
15.05.2007 Die Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) veröffentlichte die Statistik für 2006.

Gemäss den heute von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) publizierten Zahlen ist der Pro-Kopf-Konsum von Spirituosen im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Der Markt wird dabei immer stärker vom Import dominiert: Nicht einmal mehr ein Fünftel der in der Schweiz konsumierten Spirituosen stammt aus einheimischer Produktion.
Der Pro-Kopf-Konsum von Spirituosen stieg in der Schweiz 2006 im Vergleich zum Vorjahr von 3.8 auf 3.9 Liter zu 40 Volumenprozent. Dem zugrunde liegt der Gesamtkonsum von 116 086 hl Spirituosen zu 100 Volumenprozent. Gegenüber dem Jahr 2005 mit 114 093hl kommt dies einer Zunahme von 1.75% gleich.
Mit dem Konsumanstieg bei den Spirituosen nahm auch der Gesamtverbrauch alkoholischer Getränke zu: von 8.5 Liter reinem Alkohol im Jahr 2005 auf 8.6 Liter im vergangenen Jahr. In dieser Gesamtrechnung glich der Mehrkonsum an Bier den tieferen Konsum von Wein und Obstwein aus. EAV-Medieninformation, 14.5.07

14.05.2007 Bilanz des Zürcher Integrations- und Präventionsprojekts Zipps gegen die Gewalt unter Jugendlichen. Ergebnis: "Ein Erfolg für die Wissenschaft aber nur schwache Resultate in den Schulen." Der Autor des im Juni erscheinenden Buches dazu, Manuel Eisner, am Schluss der Präsentation: "Aber Programme können helfen, etwas anzustossen. Doch nur, wenn sie mit hoher Qualität umgesetzt werden - sonst sollte man es lieber bleiben lassen." - In Zürich wird vorläufig nichts unternommen.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 11.05.07)
Kommentar: Dieser Befund überrascht nicht. Er deckt sich mit Ergebnissen bei der Alkoholprävention in Schulen. Der Hauptgrund trifft so ziemlich auf beide Typen zu. Siehe Zitat aus "Alkohol und Massenmedien" oben auf der Homepage.
12.05.2007 Zwei Meldungen aus dem Newsletter der Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland vom 7.5.07
Kurzintervention Rauschtrinken
Die Stadtpolizei Uster sieht sich immer wieder mit Jugendlichen konfrontiert, die so betrunken sind, dass sie nicht mehr alleine nach Hause kommen oder sogar der Spitalpflege bedürfen. Die Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland hat eine Methode der Kurzintervention entwickelt, die in diesen Fällen zum Einsatz kommt.
 
Dorffest Volketswil: Jugendschutz soll gewährleistet werden
Die Gemeinde Volketswil hat, im Rahmen ihrer lokalen Alkohlpolitik, beschlossen, den Jugendschutz am kommenden Dorffest (15. - 17. Juni 2007) zu gewährleisten. Die Gesundheitsbehörde lädt gemeinsam mit dem Organisationskommittee alle beteiligten Vereine zu einer Schulung der Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland ein.
12.05.2007 Alkoholkonsum verursacht jährlich 3’500 Todesfälle in der Schweiz

Alkoholkonsum ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für vorzeitigen Tod und Krankheitslast in der Schweiz. In einer vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Auftrag gegebenen Studie stellt das Zürcher Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung fest, dass im Jahr 2002 in der Schweiz 2'432 Todesfälle bei Männern und 1'033 Todesfälle bei Frauen durch Alkoholkonsum verursacht wurden.
Medienmitteilung ISGF, 10.5.07   (Quelle: Heute, 12.5.07)

12.05.2007 Der Mai 07 Newsletter von Infose-Direct ist erschienen. Er orientiert über alle Suchtgebiete, vor allem über Themen in der Schweiz.

Hier Newsletter bestellen

12.05.2007 Elisad Gateway - http://www.addictions
info.eu:

Wir sind darin enthalten.

Das Portal bietet einen freien Zugang zu etwa 1000 qualitativ hochwertigen Internet-Quellen zum Thema Alkohol, Drogen und Sucht aus 35 Europäischen Ländern. Die Suche im Katalog ist auf Englisch sowie in weiteren 16 Sprachen möglich. NutzerInnen des Portals können Informationen und Publikationen zu Aufklärung und Prävention, Suchtkrankenhilfe, Forschung oder Politik finden, sich über Aktivitäten im eigenen Land sowie in anderen Ländern informieren, sowie nach Einrichtungen und Organisationen im Suchtbereich recherchieren. Eine Medienmitteilung (pdf, 1S., 23Kb) und ein Flyer (pdf, 1S., 167Kb) sind online erhältlich.
12.05.2007 In Winterthur wird das 36. Albanifest vorbereitet. An der Frühjahrsversammlung des Festkomitees wird über das zunehmende Rauschtrinken informiert. Das Festkomitee verschliesse die Augen nicht davor und schreibe Jugendschutz gross. Man denkt u.a. an die farbliche Kennzeichnung der Altersgruppen. Im Juni soll genauer informiert werden. (Quelle: Winterthurer Zeitung, 3.5.07)
12.05.2007 Neue Regeln für die Schifffahrt. Der Bundesrat hat in der revidierten Binnenschifffahrtsverordnung auf die Festlegung eines Blutalkoholgrenzwertes für Schiffsführer verzichtet. Dafür fehle die gesetzliche Grundlage. Das Führen eines Schiffes in angetrunkenem Zustand sei aber trotzdem verboten. Das Gesetz sieht Gefängnis bis 6 Monate und Bussen bis 2000 Franken vor. Die Zürcher Kantonspolizei halte sich an 0,8‰. (Quelle: NZZ, 3.5.07)
12.05.2007 Der Verleger von Tamedia, Heinrich Coninx, tritt zurück. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.5.07) Er war 20 Jahre Verwaltungsrats-Präsident der Tamedia und fast 30 Jahre Verleger des Tages-Anzeigers. Im Tages-Anzeiger erscheint eine Seite mit Würdigungen seiner Tätigkeit. Kommentar: Selbstverständlich fallen nur Lobesworte. Wer wollte schon das eigene Nest mit kritischen Voten beschmutzen und sich damit selbst belasten.
12.05.2007 Die Umsätze in der Gastrowirtschaft sind dank der guten Konjunktur gestiegen. Allein in den ersten 3 Monaten dieses Jahres stiegen sie um 3,3%. Trotzdem wirtschaften die meisten schlecht. "Ein Viertel aller Chefs von Gastrobetrieben wechseln jedes Jahr die Stelle", sagt Hans Peyer, Vizedirektor von Gastrosuisse.
Kommentar: Gründe gibt es offenbar viele; dass bei 30'000 Betrieben ein Drittel zu viele sind, wird nicht mehr erwähnt.  (Quelle: NZZ, Tages-Anzeiger, 26.4.07)
12.05.2007 Der Tages-Anzeiger informiert über Werbung in Blogs im Internet. Danach werden Blogs durch Werbefirmen manipuliert. In der Schweiz sei das nicht gut möglich, wird von Fachleuten behauptet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.4.07)
Kommentar: Wer aber die offizielle Moral dieser Leute an ihren Taten misst, wird von keiner Manipulation überrascht sein.
12.05.2007 Die "Standpunkte" 2/07 der SFA sind erschienen. u.a. Genau hinsehen und individuell unterstützen
Alkoholkonsum erhöht das Risiko fürVerletzungen
12.05.2007 Radio DRS lässt sich auch nicht lumpen. Es bringt in der Sendung "Persönlich" gleich eine geballte Ladung Alkoholwerbung: Interviews mit Rosmarie Zuber, Schnapsbrennerin, und Viktor Stocker, Bierbrauer
Persönlich, Sonntag, 13. Mai 2007, 10.03-11.00 h, DRS1
Persönlich (Z), Sonntag, 13. Mai 2007, 22.05-23.00 h, DRS1
Kommentar: Sie sind ja alle so nett. Und was andere dürfen, können wir auch. (siehe auch Interventionen)
12.05.2007 Das Schweizer Fernsehen hat ein neues Programm entdeckt, das Alkoholwerbung ermöglicht. In der Sendung "START-UP" werden Jungunternehmer vorgestellt. Von 937 Bewerbern sind noch 13 im Rennen, darunter auch die Internet-Weinplattform Giveawine. Das Geschäftsmodell von Fleurop sei für den Weinhandel übernommen worden, d.h. Wein-Verschenken per Mausklick. (Quelle: TELE 17/07)
Kommentar: Was meint das BAKOM dazu?. Wie wird die Altersgrenze kontrolliert? Wann kommen Bier und Schnaps dazu? (Alkoholhandel im Internet läuft natürlich schon - unkontrolliert) (siehe auch Interventionen)
25.04.2007 Kein Referendum gegen das ungenügende Gesundheitsgesetz im Kanton Zürich Weder die Lungenliga noch der Verein Zürich Rauchfrei werden das Referendum gegen das Gesundheitsgesetz ergreifen, das die Suchtmittelwerbung nur auf öffentlichem Grund verbietet. Gegen die Übermacht der Werbebranche sei ein Abstimmungskampf kaum zu gewinnen.   (Quelle: Tages-Anzeiger, 25.4.07)
Kommentar: Da könnten sie recht haben, d.h. wir sind der Werbebranche ausgeliefert. Sie zwingt uns ihre Meinung auf, sie terrorisiert das Volk, das seine Rechte nicht mehr ausüben kann. So weit haben wir es gebracht, und wir regen uns über die Herren Putin und Berlusconi auf, die ihr Volk auch über die Medien zu beherrschen versuchen.
21.04.2007 Nachtrag zur Bemerkung zum Amoklauf in den USA, 19.4.07. Editorial im The Guardian, London: "Die USA ist nicht das einzige Land, in dem plötzlich zufällige Waffengewalt in scheinbar alltägliche Zustände explodierte, um Leben, Familien und Gemeinden zu zerstören. Aber die USA sind eines der wenigen Länder, das kollektiv unwillig scheint und politisch unfähig ist, irgend etwas ernsthaftes zu tun, damit solches nicht wieder passiert."  (Übersetzung H.T. Meyer)
Kommentar: Wieder drängt sich die Parallele zu unserm Alkoholproblem auf.
(Quelle: Harvard World Health News, 20.4.07)          The Guardian, 18.4.07
19.04.2007 Der Tages-Anzeiger widmet einem Rückblick auf die Vergewaltigung in Zürich-Seebach 2 Seiten. Das Thema Alkohol wird von keinem der Gesprächspartner angesprochen. Man will möglichst nicht mehr darüber sprechen.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 19.4.07)
19.04.2007 Amoklauf in Virginia, USA, Bluttat in Baden, usw. Nach dem Blutbad in Blacksburg und mehreren Fällen von Tötungsdelikten mit Schusswaffen in der Schweiz wird die Diskussion über das Aufbewahren der Armeewaffe zu Hause wieder aktuell.
Kommentar: Die Alkohol-Diskussion könnte parallel geführt werden. Vernünftiger, gefahrloser Gebrauch gegen verantwortungslosen, ausser Kontrolle geratenen Gebrauch. Die Ideologen des extremen Liberalismus sind sehr aktiv.
19.04.2007 Der Bundesrat will Drogen- und Alkoholtests für Angestellte des öffentlichen Verkehrs. Die Forderung ist schon in einem Gesetzesentwurf zur Bahnreform enthalten, den der Bundesrat verabschiedet hat. Sie soll vor allem für Mitarbeiter unter 40 Jahren gelten.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 18.4.07)
19.04.2007 Der Verein Sorgim beteiligt sich an den Wahlen zum Migros-Parlament. Dieser Verein hat sich das Ziel gesetzt, die Ideale von Migros-Gründer G. Duttweiler hoch zu halten und zu verteidigen. Er ist u.a. gegen den Alkohol- und Tabak-Verkauf bei Denner. Im Juni 2008 wird der Genossenschaftsrat für 4 Jahre gewählt. Sorgim tritt mit 520 Kandidaten in den Genossenschaften Aare, Basel, Luzern, Ostschweiz und Zürich an. 1-2% der Genossenschafter müssen die Kandidaten unterstützten. Dafür läuft jetzt die Unterschriftensammlung an. Sonst gibt es eine stille Wahl.
14.04.2007 Die SFA sucht eine/n Leiter/in der Forschungs-Abteilung (100%). Die Schweiz. Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme in Lausanne inseriert heute in den Stellenanzeigern. Eingabetermin ist der 25. Mai 2007.
(Quellen: Tages-Anzeiger, NZZ, 14.4.07)
14.04.2007 In Volketswil ZH regt sich Widerstand bei Wirten gegen die Alkohol-Test-Käufe der Gemeinde. Einige Wirte finden Kontrollen perfid. Die Testjugendlichen seien zu alt aussehend. Und bei Kontrollen in hektischen Zeiten sei es normal, dass nicht immer genau hingeschaut werde. Der Gesundheitsvorstand hat kein Verständnis für die Kritik. Bei der letzten Kontrolle waren die Testpersonen eher zu jung, denn alle 24 kontrollierten Betriebe bestanden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.4.07)
12.04.2007 Die Zürcher Kantonspolizei präsentierte die Verkehrs-Unfallstatistik. 2006 starben 53 Personen bei Verkehrsunfällen, 6 oder 12.8% mehr als im Vorjahr. Alkoholbedingt sank die Zahl von 5 auf 3 (-40%) die Zahl der alkoholbedingt Verletzten stieg allerdings von 275 auf 332. (+20,7%) (Quelle: NZZ, 12.4.07)
Kommentar: Der positive Effekt der tieferen Promillegrenze blieb erhalten. Strenge Kontrollen und zusätzliche Massnahmen sind weiterhin nötig.
06.04.2007 "Communica", der Eidg. Alkoholverwaltung, Frühling 07, ist erschienen.
(Quelle: Infoset, April 07)
Mit interessanten Artikeln. Z.B.: Russland, der Wodka und die Probleme.
Alkohol – Sucht oder Segen? (Interview mit Beda M. Stadler, Direktor des Instituts für Immunologie am Inselspital in Bern, der mit provokativen Äusserungen aufwartet, die, obwohl wahrscheinlich nicht so gemeint, von der Alkohollobby ausgeschlachtet werden können.  Communica Frühling 07 (pdf, 16S., 1,2Mb)
06.04.2007 Die SFA hat online ihre "Zahlen und Fakten" nach-geführt. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme (SFA) hat ein Update zur Online-Ausgabe von "Zahlen & Fakten" ins Netz gestellt. Es betrifft u.a. die Kapitel Alkohol - Konsum, Tabak - Konsum
(Quelle: Infoset, April 07)
04.04.2007 Der Kanton Thurgau will 0,0‰ für Neulenker. Der Regierungsrat des Kt. Thurgau verlangt in einem Brief vom Bundesrat ein Alkoholverbot für Neulenker während der dreijährigen Probezeit. Dazu möchte er bei Alkohol am Steuer zwingend einen Fahrausweisentzug. (Quelle: Der Landbote, 4.4.07)
04.04.2007 Die Zürcher Gesundheitsdirektion veröffentlicht den dritten Gesundheitsbericht. Zum Thema Alkohol: Zürcher Männer, auch die Jugendlichen, trinken etwas weniger als der Deutschschweizer Durchschnitt, der Konsum bei 16-19-Jährigen ist aber deutlich gestiegen, vor allem bei jungen Frauen. Man müsse nun entscheiden, welche Risikogruppen speziell angegangen werden sollen. Die Mittel seien beschränkt. Mit 2,5 Mio. Franken für Prävention und Gesundheitsförderung komme man nicht weit, meinte die Gesundheitsdirektorin. (Quellen: NZZ, Tages-Anzeiger, u.a., 4.4.07)
02.04.2007 Die SAJV (Schweiz. Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände stellte an ihrer DV am Samstag ein neues Präventionsprojekt vor. Thema ist das Rauschtrinken in Jugendgruppen. Es gibt eine mehrtägige Ausbildung für Jugendleiter zur Sensibilisierung und zum Kennenlernen von Massnahmen zu Prävention und Intervention.
(Quelle: Schweizer Fernsehen 10 vor 10, 1.4.07)    Tages-Anzeiger, 2.4.07
SAJV-Projekt Rauschtrinken     oder hier
01.04.2007 In der Neuen Zürcher Zeitung wird einer (se) seinen Frust über die "Verbotsgesellschaft" los.

(Quelle: NZZ, 31.3.07)

Er ärgert sich über "die Koalition aus moralisierender Abstinenzbewegung, expandierender Suchtpräventions-Branche und öffentlicher Hand, welche die Kampagnen dirigiert und finanziert." Weiter "die abstinenten Tugendwächter", das Paradigma der suchtfreien Gesellschaft, die Feinstaub-Hysterie, eine kleinbürgerliche Auseinanersetzung um Verbote aller Art, Tugendwächter aus allen politischen Lagern," usw. Kommentar: Man fragt sich, ob der Rücktritt des Chefredaktors am gleichen Tag nun bereits einen solchen Qualitätsabfall zur Folge hat. Von Sachkompetenz und Logik keine Spur, auch nicht von Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft.

International  

Datum

Thema

Kommentar/Details

15.05.2007 Trotz öffentlicher Diskussionen geht das Koma-Saufen auch in Österreich bei Jugendlichen weiter. Laut einer Recherche des Jugendsenders Ö3 mussten allein am vergangenen Wochenende 14 (!) Jugendliche wegen Alkohol-Exzessen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Politiker in Österreich suchen weiter nach einer Lösung, wie man am besten den Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen verhindern kann. Die Gesundheitsministerin will heute das Thema der WHO-Generalversammlung unterbreiten. Die Jungen Grünen fordern die Einschränkung der Alkoholwerbung. (Quelle: oe24Österreich, 13.5.07)
15.05.2007

 

Der Beitrag der Wein-Branche an die Gesundheit - Ein EU-Projekt

Ansprache von Robert Madelin, Director General for Health and Consumer Protection, European Commission an der Assemblée des Régions Européennes Viticoles, Stuttgart, 21 April 2007  The wine contribution to health - an EU project (Engl.)
Kommentar: Nachdem im letzten Oktober eine "Communication on a European strategy to support Member States in reducing alcohol related harm (Kommunikation über eine Europäische Strategie, um Mitgliedsstaaten bei der Reduzierung der Alkoholschäden zu unterstützten) beschlossen wurde, will die EU am 7. Juni 2007 in Brüssel das EU "Alcohol and Health Forum" (Forum "Alkohol und Gesundheit" starten. Beteiligt sollen u.a. die Alkoholindustrie und die Interessengruppen (Stakeholders) sein.
Der Berg wird eine Maus gebären, denn die Alkoholindustrie wird keine substantiellen Fortschritte zulassen.

14.05.2007 Der amerikanische Ski-Star Bode Miller löst sich vom amerikanischen Ski-Team. Er brauche mehr Freiheiten, ein breiteres Bett, um besser schlafen zu können. Seine Pläne würden offenbar toleriert. Im letzten Winter musste er sich u.a. auch der Verbands-Vorschrift unterordnen, sich nicht mit Alkohol in der Öffentlichkeit zu zeigen. Kommentar: Man kann nun raten, was für ihn den Ausschlag gegeben hat. Sicher ist allerdings, dass eine solche Alkoholvorschrift allen Sportlern, auch in der Schweiz, wohl anstehen würde.  (Quelle: NZZ, 14.5.07)
14.05.2007 Bier-(Schmier-)Geld im amerikanischen Kongress In der Wahl-Periode 2005-06 spendeten Bier-, Wein- und Schnapsindustrieen den nationalen Kandidaten gesamthaft mehr als $10 Millionen. Der Anteil der Bierindustrie betrug über zwei Drittel. (70%) Die zwei grössten Quellen von Biergeldern sind das Politische Aktionskomitee der National Beer Wholesalers Association (NBWA) und Mega-Brauer Anheuser-Busch (AB). Diese beiden Quellen bringen mehr als zwei Drittel der Bier-Gelder und etwa die Hälfte von allen Alkohol-Industrie-Geldern, die in Kongress-Kampagnen fliessen. (Quelle mit Details: CSPI, 8.5.07)
13.05.2007 Die Baseball-Mannschaft Cardinal in St. Louis, USA, hat in ihrem Clubhaus den Alkohol ausgesperrt. Sie spielt im Busch-Stadion, das voll ist von Budweiser-Plakaten. Das Alkoholverbot im Clubhaus und auf Team-Flügen kam nachdem ihr Pitcher Josh Hancock in einem selbstverschuldeten alkoholbedingten Verkehrsunfall (über 1.6‰) starb.
(Quelle: Join Together, 8.5.07)       St. Louis Post-Dispatch, 8.5.07
13.05.2007 Neue Webseite:

www.add-resources.org

An der vorgängig erwähnten Konferenz in Oslo hat FORUT Norwegen eine neue Webseite vorgestellt, die sich auf Alkohol und Drogen als Faktoren in der Entwicklung konzentriert. Sie soll Organisationen, die planen, sich im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit-Strategien mit Alkohol und Drogen zu befassen, Material zur Verfügung stellen.
13.05.2007 An Konferenzen in Oslo und Stockholm gab ein Fachmann aus Südafrika Einblick ins grosse Alkoholproblem im Süden von Afrika. Dr. Neo Morojele ist Deputy Director of the Alcohol and Drug Abuse Research Unit at the Medical Research Council of South Africa. Er sagte u.a. "In Südafrika haben wir  einen der höchsten Alkohokonsum-Raten der Welt, kombiniert mit sehr risikoreichen Trinksitten. Es ist sehr dringend, das Bewusstsein über den grossen Schaden, den der  Alkoholkonsum der Entwicklung im südlichen Afrka zufügt zu fördern.
(Quelle: Forut, Norwegen, ADD-Bulletin 7.5.07) 
Eine kurze Präsentation der Hauptredner kann hier gesehen werden
12.05.2007 Jugendliche und Sicherheit im Strassenverkehr:

(Quelle: Infoset Mai 07)

Zeitgleich zur ersten 'Global Road Safety Week' der UNO ist des 'Youth and Road Safety Report' (pdf, 49S., 3Mb, englisch) der Weltgesundheitsorganisation WHO erschienen. Dem Bericht zufolge sind Verkehrsunfälle die zweithäufigste Todesursache bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen sowie den 20- bis 24-jährigen, und die dritthäufigste Todesursache bei fünf- bis neunjährigen Kindern. Medienmitteilung vom 19. April 2007, Artikel auf wissenschaft-online.de zur Studie. Weitere Infos zur Aktionswoche der UNO sind auf den Seiten der WHO erhältlich.
12.05.2007 Die Community Anti-Drug Coalitions of America berichten über aktive Bundesstaaten. 33 von 50 Bundesstaaten unterstützen aktiv die Rolle der Koalitionen auf Gemeindeebene, um Alkohol- und andere Drogenprobleme zu bekämpfen.
(Quelle: Join Together, 2.5.07)
12.05.2007 CSPI erhielt Recht. Wir berichteten am 17.4.07 über die Warn-Etiketten auf den "Spykes". Sie seien unleserlich und verstiessen gegen die Vorschriften. Auch würden sie für die Minderjährigen vermarktet. CSPI beschwerte sich beim Alcohol Tax and Trade Bureau (TTB) (USA), das am 30.4.07 in der Antwort diese Ansicht teilte. Anheuser-Busch hält nun Lieferungen zurück und bringt vorschriftsmässige Etiketten an. (Quelle: CSPI, 2.5.07)
Join Together, 4.5.07
12.05.2007 In den USA beginnt etwas bisher Undenkbares: Zeitungsredaktoren werden gesponsert. Der "Philadelphia Inquirer" will auf der ersten Seite des Wirtschaftsteils eine Kolumne beginnen, die von seinen Mitarbeitern geschrieben und von der Citizens Bank gesponsert wird. Grund ist die Geldknappheit.
(Quelle: NZZ, 27.4.07)
11.05.2007 Im kalifornischen Parlament ist ein Gesetz in Arbeit, das klare Etiketten für alkoholische Getränke vorschreibt. Das Assembly Governmental Organization Committee stimmte AB 346 mit 8:6 zu. Es gibt eine direkte Antwort auf ein dringendes Problem. Es geht um die vielen Varianten, mit denen Alkoholika versteckt werden können. Die Alkoholindustrie kämpfte dagegen an. Das Gesetz geht nun ins Appropriations Committee und dann ins Plenum.
(Quelle: Marin Institute, Press Release, 27.4.07)
11.05.2007 Artikel in The Enquirer, Cincinnati, USA über die Behandlung Rückfälliger mit Alkohol am Steuer.
"Was können wir tun bei Fahren im angetrunkenen Zustand im Wiederholungsfall? Mehr Autos beschlagnahmen? Mehr Ausweisentzüge? Mehr Gefängnis? Bei 36'000 Fahrer in Ohio mit mehr als 5 FiaZ-Vergehen scheint das offensichtliche Problem zu sein, wie diese vom Fahren und Trinken abgehalten werden können. Aber für den Wiederholungstäter ist das Hauptproblem nicht das Fahren sondern das Trinken.
(Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07)   
The Enquirer, 6.5.07
11.05.2007 Das Parlament im Staat Illinois, USA hat in der ersten Kammer ein Gesetz zum Führerschein für Jugendliche angenommen. Es könnte das schärfste Gesetz dieser Art in den USA werden und bald andere Staaten zum Nachziehen bewegen. U.a. wird die Probezeit für Neulenker von 3 auf 15 Monate verlängert. Jugendliche im Besitz von Alkohol verlieren den Führerschein.
(Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07)                   Chicago Tribune, 8.5.07
11.05.2007 Beam Global Spirits and Wine, USA kündeten an, dass sie striktere Regeln einhalten wollen, um ihre Werbung von Jugendlichen fernzuhalten. Zu ihren Marken gehören Jim Beam und Maker’s Mark bourbon und Canadian Club whiskey. Sie wollen nur noch werben, wo 75% Erwachsene sind. (freiwillige Regel: 70%) Andere Firmen, wie Anheuser-Busch und Diageo wollen sich nicht anschliessen.
(Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07)       The New York Times, May 8, 2007)

 

11.05.2007 Auf Beginn des neuen Semesters kritisieren Fachleute die neuen Produkte, mit denen Alkohol versteckt werden kann. Z.B. Spykes von Anheuser-Busch, Malzgetränk mit Fruchtaroma in zwei-Unzen Fläschchen, die an Nagelpolitur erinnern. Sie enthalten Koffein, Ginseng, haben Mango und heisse Schokolade-Aroma. (Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07
Boston Herald.com, 6.5.07)
11.05.2007 Australien: Trink, bis du umfällst - eine Gesundheits-Zeitbombe Jill Stark im The Sydney Morning Herald, May 5, 2007: "Die Binge-Drinking-Kultur in Australien ist eine Zeitbombe, die droht, das öffentliche Gesundheitswesen innerhalb von einigen Jahrzehnten zu überlasten, haben Experten gewarnt."
(Quelle: Harvard World Health News, 10.5.07)
10.05.2007 Paris Hilton muss für 45 Tage ins Gefängnis, unbedingt. Die Millionenerbin hatte alkoholisiert und dann ohne Führerschein alkoholisiert ihren Wagen gelenkt. Nach dem Urteilsspruch brach sie in Tränen aus. "Ich habe doch nur gemacht, was mir alle gesagt haben." Sicherheitshalber werde sie von andern Häftlingen abgeschirmt.
Kommentar: Am 10.5.07 widmet ihr der Tages-Anzeiger einen grossen Analyse-Artikel des Korrespondenten in Washington. "Grandios unverschämt". Er hat Mitleid mit ihr.
10.05.2007 Heute auf der Internetseite von "Österreich": "Vater für Verbot - 15-jähriger Fabian starb auf Alkohol-Party".
Es geschah vor fünf Jahren. Jetzt verlangt der Vater von der Politik ein hartes Durchgreifen gegen das Komasaufen: „Kein Alkoholverkauf in Tankstellen, Heraufsetzen der Preise um ein Vielfaches, Verbot von Ein-Euro-Partys, generelles Alkverbot für alle unter 18 und Warnhinweise auf Dosen und Flaschen.“  (Quelle: www.oe24.at)
10.05.2007 Die Tageszeitung "Österreich" meldete auf der Titelseite mit 3 cm hohen Lettern: "60 Kids trinken sich ins Koma". Dies sei laut Rettungsdienst das monatliche Ergebnis des Rauschtrinkens in Österreich, hochgerechnet bei den unter 16-Jährigen. Am Vortag hatten sich wieder zwei 13-jährige Mädchen ins Koma getrunken. Allein in Niederösterreich waren es im April gezählte 18 Kids. Im Innern dann ein grosser Artikel "Die Diskussion der Woche: Alkoholverbot für Jugendliche" und "Saufen bis der Notarzt kommt"(Quelle: Österreich, 6.5.07, www.oe24.at)
10.05.2007 Ebenfalls in der gleichen Kronenzeitung: "Jugendliche sind ein Problem im Zentrum von Wiener Neustadt". "Gemeinde will Hilfe bei Sicherheit - Das Ministerium stellt sich taub". Der Bürgermeister versucht, seit dem 1.2.07 einen Termin beim Ministerium zu erhalten, doch dieses antwortet nicht. Gewünscht wird mehr Polizei und gesetzliche Möglichkeiten, dass die Polizei mehr Handhabe bei alkoholisierten Jugendlichen erhält. Der Vandalismus sei besonders schlimm. 9000 Schüler erhielten einheitliche Altersausweise für eine bessere Kontrolle. Ein Alkoholverbot trat in Kraft. Offen sei, wie es kontrolliert wird.  (Quelle: Kronenzeitung, 2.5.07)
10.05.2007 Schlagzeile in der österreichischen Kronenzeitung: Sauforgie unter Jugendlichen: 12-Jährige trank sich ins Koma. Die Fleischer- und Wirtstochter in Neidling, Bezirk St. Pölten, brachte die Alcopops und Campari mit aufs Maibaumfest und trank mit Freundinnen um zu imponieren. Plötzlich wurde sie bewusstlos. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Sie erholte sich wieder. (Quelle: Kronenzeitung, 2.5.07)
10.05.2007 Die Tagesthemen im deutschen Fernsehen ARD berichten am 3.5.07: Jugendliche saufen sich ins Koma! Speziell wurde die Problematik der Flat-Rate erwähnt. Der Beitrag bezog sich auf den neuen Drogen- und Suchtbericht der Regierung.
BMG-D-07013, Drogen- und Suchtbericht 2007
 
Der Drogen- und Suchtbericht beleuchtet die wichtigsten Tendenzen in diesem Bereich im vergangenen Jahr und stellt verschiedene Maßnahmen dar, wie Suchtprobleme angemessen aufgegriffen werden können
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24.04.2007 Londoner Firma propagiert einen Haar-Test für Alkohol-Nachweis Trimega Laboratories hat einen Test entwickelt, der anhand einer Haaranalyse die individuelle Alkoholgeschichte vergangener Monate, sogar Jahre bestimmen kann. Der $692 teure Test analysiert Derivate von Fettsäuren, die nach dem Alkoholkonsum vom Haar absorbiert werden, sagt die Firma. (Quelle: Join Together, 23.4.07)    UPI, 22.4.07
24.04.2007 Das Gericht von Las Vegas, USA verwendet Fussknöchel-Bänder, um Alkoholkonsum zu kontrollieren. 60 Einwohner des Clark County, Nevada, verurteilt wegen alkoholbedingter Vergehen, erhielten die Auflage, ein Fussknöchelband zu tragen, das ihren Alkoholkonsum überprüft und Ergebnisse dem Gericht meldet.
(Quelle: Join Together, 23.4.07)      Las Vegas Sun, 22.4.07    The Secure Continuous Remote Alcohol Monitor (SCRAM)
24.04.2007 Offene Stelle bei CSPI in Washington D.C., USA Das Alcohol Policies Project beim CSPI sucht ein(e)n erfahrenen Mitarbeiter/in als Leiter der Kampagne für alkoholfreies Sports-TV.
21.04.2007 In Thailand missachten die Schnapsläden teilweise das Alkohol-Verkaufsverbot. Gemäss einer Übersicht des Ministers für öffentliche Gesundheit brechen 15% der Schnapsläden das Verkaufsverbot über die Feiertage. Sie sagen, die Bedürfnisse der Kunden müssten zuerst befriedigt werden.
(Quelle: Harvard World Health News, 20.4.07    The Bangkok Post, 15. April 2007
21.04.2007 "Das paradoxe Alkohol-Mindestalter in den USA" Ein Artikel in der Washington Post vom 19.4.07 erhielt ein grosses Echo. George F. Will stellt das Mindestalter 21 zur Diskussion und behauptet, es sei mit ein Grund, dass so viele Junge Alkohol missbrauchen und verunfallen.
(Quelle: Harvard World Health News, 20.4.07     Washington Post vom 19.4.07
20.04.2007 Eine Studie fand, dass einer von vier Männer in New York City Rauschtrinker sei. Erwachsene Männer seien dreimal eher Rauschtrinker als Frauen, ergab eine Studie des New York City Department of Health. Die jährliche Gesundheitsstudie fand auch, dass weisse und spanisch sprechende Männer eher Rauschtrinker seien als schwarze oder asiatische Männer und dass weisse Frauen die stärksten Binge Drinkers seien. Allerdings sind die Zahlen der Rauschtrinker in andern Teilen der USA höher. Im nationalen Durchschnitt sind es 31% der Männer und in New York gesamthaft 14%, gegenüber landesweiten 24%.
(Quelle: Join Together, 19.4.07)    New York City Department of Health   ABC-7 News, 18.4.07
20.04.2007 DG SANCO sucht TV- Werbespots mit Alkohol-Präventionsinhalten.

(Quelle: Eurocare, 20.4.07)

Die EU-Generaldirektion Öffentliche Gesundheit möchte auf einer Webseite Videomaterial zur Verfügung stellen, das in den Mitgliedsländern für verschiedene Gesundheitskampagnen (Alkoholprävention, Infektionskrankheiten, Ernährung, körperliche Aktivitäten, etc.) produziert worden ist. Es soll dann möglichst frei von Copyrights für gleiche Präventionskampagnen von Behörden, Gesundheits-NGOs oder Journalisten verwendet werden können.
Zuständig ist Michele Grenier von Mostra, Tel.+32(0)2.533.95.51 (direct line)Fax: +32(0)2.537.21.67
20.04.2007 Millionenbussen für Hollands grösste Bierbrauer. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.4.07) Die EU-Kommission straft wegen Preisabsprachen Heineken, Grolsch und Bavaria mit total 274 Mio.€, davon entfallen 219 Mio.€ auf Heineken. Der weltweit Nr. 1, Inbev, wurde die Strafe von 84 Mio.€ unter der Kronzeugenregelung erlassen. Den Brauereien drohen nun noch Schadenersatzklagen, z.B. vom holländischen Gastronomie- und Hotelverband.
20.04.2007 Eurocare hat ihren Newsletter Jan.-März 07 verbreitet. Überschriften: Eurocare News / News from the European Union / News from the Member States / Events
(Noch nicht auf der Eurocare Website)
19.04.2007 In Brüssel wurde eine Untersuchung über die Abnahme der Alkoholunfälle veröffentlicht. Danach sei der Rückgang der Verkehrstoten wegen Alkohol am stärksten in Tschechien zwischen 1997 und 2005 gewesen. An zweiter und dritter Stelle figurieren Deutschland und Polen. In andern Ländern sank diese Zahl weniger stark als die Gesamtzahl der Verkehrstoten. 7 EU-Staaten konnten keine Statistiken betr. Alkohol vorlegen.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 18.4.07)
19.04.2007 Im US-"Bibel-Gürtel" nimmt die Zahl der "trockenen" Städte ab. Der Grund dafür sei, dass die religiös-konservativen Kräfte zu sehr mit Themen wie Schwangerschaft und Heirat von gleichgeschlechtlichen Paaren beschäftigt seien. Sogar einige südliche Baptisten, die selber abstinent seien, würden auf neue Geschäfte und steigende Steuereinnahmen hoffen.
(Quelle: Join Together, 18.4.07)      Reuters, 13.4.07
17.04.2007 Das Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt, dass Anheuser-Busch bestraft werde. Die Warn-Etiketten auf den "Spykes" seien unleserlich und verstiessen gegen die Vorschriften. Auch würden sie für die Minderjährigen vermarktet. CSPI hat deshalb die Staatsanwälte aufgerufen, Untersuchungen einzuleiten.
(Quelle: Medienmitteilung CSPI, 16.4.07)
13.04.2007 Eine Kommission des Parlaments von North-Carolina, USA hat eine Gesetz betr. Alkoholabgabe an Jugendliche befürwortet. Erwachsenen, die erwischt werden, wenn sie Alkohol an Jugendliche unter 21 Jahren abgeben, könnte mit diesem Gesetz der Führerausweis entzogen werden. Der Gesetzes-entwurf geht an eine weitere Kommission, bevor er in die grosse Kammer kommt.

(Quelle: Join Together, 12.4.07)          The Fayetteville Observer, 11.4.07
13.04.2007 Das Wein-Land Südafrika kämpft gegen die Geissel Alkoholismus. Südafrikas Kap-Region weist weltweit die höchste registrierte Zahl an Foetal-Alkohol-Syndrom (FAS) auf. ...Und während einige Gesundheitsfachleute schätzen, dass bis 70% der südafrikanischen Spitalfälle dem Alkohol zugeschrieben werden können, von familiärem Missbrauch zu Verkehrsunfällen bis Vergewaltigung und Mord, sind es die Kinder, die bei Eltern mit Alkoholproblemen aufwachsen, die am meisten leiden. Sogar die Winzer beginnen zu reagieren.
(Quelle: Harvard World Health News, 12.4.07)    The Christian Science Monitor, 12.4.07
Kommentar: Bis auf die Prozentzahl - und den letzten Satz - stimmt alles auch für unser Land.
12.04.2007 Im US Staat Utah verteilen Präventions-Stellen Warnkleber. Diese können Eltern zu Hause über ihre Schnapsflaschen kleben, um ihre Kinder zu warnen.
Die Kleber sind gratis auf der Webseite der staatlichen Parents Empowered Webseite erhältlich. Darauf steht: "In deinem Alter ist Alkohol trinken gefährlich, so wie auch wirklich ärgerliche Eltern." In den Schnapsläden von Utah sind Kleber mit einem Nicht-trinken-Versprechen erhältlich, die die Jugendlichen unterschreiben können, bevor sie mit Freunden ausgehen.  (Quelle: Join Together, 11.4.07)    Salt Lake Tribune, 9.4.07
12.04.2007 Die US nonprofit Konsumentenschutz-Organisation Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt den Rückzug von "Spykes". Anheuser-Busch soll dieses Malzgetränk aus dem Markt nehmen. Es enthält mehr als doppelt soviel Alkohol wie Bier, kommt in farbenfrohen zwei-Unzen-Fläschchen mit kinderfreundlichen Aromen wie Spicy Mango und Hot Melons. Spykes sind auch angereichert mit Koffein, Ginseng und Guarana—Zutaten, die typisch sind für Engergy Drinks, die bei Jungen populär sind. Gesundheitsfachleute haben Bedenken geäussert, dass koffeinhaltige alkoholische Getränke Jugendlichen das Gefühl vermitteln können, dass sie mehr trinken könnnen, ohne betrunken zu werden oder dass Fahren nach diesem Trinken sicherer sei. CSPI ruft auch die Staatsanwälte auf zu untersuchen und die Bevölkerung, aktiv zu werden.
(Quelle: Join Together, 12.4.07)    CSPI-Aufruf, 4.4.07   Join Together, 13.4.07)
11.04.2007 In den USA bringt der Schuhfabrikant Reef Sandalen auf den Markt mit einem Geheimfach für ein Fläschchen Alkohol. Das Fach der Flip-Flops fasst ein Ein-Unze-Fläschchen. Dazu gehört ein Miniatur-Trichter und ein Massstab. Das eingebaute Fläschchen gehört zu mehreren Arten von Sandalen für Männer, z.B. "Dram" und "BYOB," und kosten etwa $45. Auf der Sohle haben sie das Bild eines Mixers aufgestempelt.  Schulbehörden sind alarmiert.
(Quelle: Join Together, 10.4.07),    Baltimore Examiner, 29.3.07
11.04.2007 Die amerikanische Ärztegesellschaft hat 2002 eine interessante Schrift herausgegeben. The Alcohol Industry: Partner or Foe? (Die Alkoholindustrie: Partner oder Widersacher? Was ist von deren Mässigkeitsappellen zu halten?
(Quelle: Join Together, 11.4.07)    
Wir bringen den Link auf der Homepage am linken Rand. pdf, 16 S.
10.04.2007 Im amerikanischen Kongress kommt eine Vorlage, die verschiedene Namensänderungen bei Alkohol-Instituten bringen soll. Das National Institute on Drug Abuse (NIDA) würde das National Institute on Disease of Addiction, und das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA) würde das National Institute on Alcohol Disorders and Health: Eingabe von Sen. Joe Biden (D-Del.)
"Dieses Gesetz ist ein kleiner aber wichtiger Schritt auf dem Weg, das soziale Stigma, das die Behandlung von Abhängigkeits-Krankheiten umgibt, loszuwerden," sagte Biden.
(Quelle: Join Together, 10.4.07)
10.04.2007 Health & Consumer Voice - March - 2007 Edition ein Newsletter der EU zu Gesundheit und Konsumentenschutz Es wird u.a. von einer Umfrage berichtet, wonach 77% der EuropäerInnen Warnungen auf Alkoholflaschen und Werbung befürworten, um verletzliche Gruppen zu schützen. (Schwangere und Motorfahrzeuglenker) Dies wurde in einem speziellen Eurobarometer berichtet. (Siehe 14.3.07) Quelle: Health & Consumer Voice - March - 2007 Edition   
Liste mit diversen Newsletters und Arbeitsgruppenberichte auch in Deutsch
10.04.2007 Eine Studie besagt, dass 2006 in den USA 11,7% mehr Spenden von Stiftungen geleistet wurden. Spenden stiegen in einem Jahr auf $40.7 Milliarden.
(Quelle: Join Together, 5.4.07)


07.04.2007 Der venezolanische Präsident verfügt weitgehendes Alkoholverkaufsverbot über Ostern. Chavez will damit die Risiken vermindern, die während der Festtage sehr hoch sind. Donnerstag, Freitag und Ostersonntag gilt das Verbot durchgehend, an den übrigen Tagen ab 17.00 Uhr bis 10.00 Uhr des nächsten Tages.
Quelle: NZZ, 7.4.07)
Kommentar: Mutig, er möchte wahrscheinlich doch wiedergewählt werden.
05.04.2007 Das National Institute on Drug Abuse (NIDA) in den USA musste seine Bibliothek schliessen. Budgetkürzungen zwangen dazu. Die Bibliothek enthielt gegen 12'000 Zeitungsnummern und 8'000 Bücher. Sie diente vor allem dem 400-köpfigen Personal und enthielt manche historische Dokumente seit der Gründung des ursprünglichen Addiction Research Center (ARC) 1935 und die Protokolle jeder Kommissionssitzung zu Problems of Drug Dependence seit 1929. (Quelle: Join Together, 4.4.07)
National Institute on Drug Abuse    SALIS News, Winter 2007 issue
05.04.2007 In den USA liegt eine Gesetzesvorlage vor, die die Biersteuer um 50% senken will. CSPINET, Center for Science in the Public Interest, hat nun einen Aufruf erlassen, man soll die eigenen Parlamentarier auffordern, statt für niedrigere für höhere Biersteuern zu stimmen. (Mit Musterbrief und Links für weitere Informationen.
(Siehe den Aufruf auf Englisch)
04.04.2007 In Italien wird am 12.4.07 zum 6. Mal ein nationaler Alkohol-Präventionstag durchgeführt. Aus diesem Anlass findet in Rom ein Workshop statt mit Beteiligung der WHO, Eurocare und namhaften Wissenschaftern und Fachleuten. Details siehe Veranstaltungen
04.04.2007 die EU-Kommission hat 3 wissenschaftliche Ausschüsse ausserhalb des Lebensmittelbereichs. "Konsumgüter" (SCCP), "Gesundheits- und Umweltrisiken" (SCHER) und "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) Die fachlich fundierten Stellungnahmen der externen unabhängigen Wissenschaftler werden in Fragen des Verbraucher- und Umweltschutzes sowie der öffentlichen Gesundheit eingeholt.
Im Mittelpunkt dieser Gutachten stehen häufig Angelegenheiten, die Interessenvertreter, politische Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit betreffen. Dabei liegt es oft in der Natur der Sache, dass die entsprechenden Berichte für Laien schwer verständlich sind.
Deshalb veröffentlicht die Kommission an dieser Stelle Zusammenfassungen der wichtigsten wissenschaftlichen Stellungnahmen. Sie sind so gestaltet und formuliert, dass sie auch für ein fachlich nicht geschultes Publikum aussagekräftig sind.
02.04.2007 Die Health and Sciences University in Oregon, USA hat zwei Anti-Drogen-Programme für Sportler und Sportlerinnen entwickelt. Lernen im Team. Die Programme ATLAS für Athleten und ATHENA für Mädchen sind für den Einsatz in regulären Teammeetings konzipiert. Dank einer Spende werden die Programme jetzt in Schulen in Florida, Oregon, Michigan und Virginia eingesetzt.
(Quelle: Join Together, 30.3.07)    CNN.com, 22.3.07 
Oregon Health and Sciences University: ATHENA   
Oregon Health and Sciences University: ATLAS

List of English texts

Date

German

English

05/15/2007 Der Beitrag der Wein-Branche an die Gesundheit - Ein EU-Projekt

THE WINE CONTRIBUTION TO HEALTH - AN EU PROJECT. Remarks by Robert Madelin, Director General for Health and Consumer Protection, European Commission at the Assemblée des Régions Européennes Viticoles, Stuttgart, 21 April 2007
The wine contribution to health - an EU project
Comment: In October of last year a Communication on a European strategy to support Member States in reducing alcohol related harm was adopted. Now on 7 June 2007 the EU "Alcohol and Health Forum" is to be launched in Brussels. Members will be the alcohol industry and stakeholders. We say "the mountain will give birth to a mouse". Because the industry will never accept effective measures. 

05/14/2007 Bier-(Schmier-)Geld im amerikanischen Kongress

Beer Money In Congress
In the 2005-2006 election cycle, beer-, wine- and liquor-industry interests gave federal candidates a combined total of more than $10 million. Of that amount, beer industry money accounted for more than two-thirds (70%). The two largest sources of beer money in Congress are the political action committee of the National Beer Wholesalers Association (NBWA) and mega-brewer Anheuser-Busch (AB). Those two sources together account for more than two-thirds of all beer money flowing to Congressional campaign coffers and about half of all alcohol-industry money. (Source with Details: CSPI, 5/8/07)

05/13/2007 Die Baseball-Mannschaft Cardinal in St. Louis, USA, hat in ihrem Clubhaus den Alkohol ausgesperrt. Alcohol Banned in Cards Clubhouse After Pitcher's DWI Death
The St. Louis Cardinals play in Busch Stadium, and the facility is adorned with Budweiser ads, but you'll no longer find beer -- or any other alcohol -- in the team's clubhouse. The Cardinals banned alcohol from the clubhouse and on team flights days after pitcher Josh Hancock died in an alcohol-related car crash. Hancock's blood-alcohol limit was more than twice the legal limit when he smashed into a parked tow truck on I-64.
(Source: Join Together, 5/8/07)       St. Louis Post-Dispatch, 05/08/07
05/13/2007 Neue Webseite:

www.add-resources.org

New web page: www.add-resources.org
At the conference in Oslo FORUT Norway launched a new web site focusing on alcohol and drugs as a development issue. As indicated through the web address, the web site shall provide resources for organizations which plan to involve in alcohol and drug issues as a part of their development strategies.
05/13/2007 An Konferenzen in Oslo und Stockholm gab ein Fachmann aus Südafrika Einblick ins grosse Alkoholproblem im Süden von Afrika. Dr. Neo Morojele at two conferences on alcohol as a development issue, held in Oslo and Stockholm: "In South Africa we have one of the highest levels of alcohol consumption in the world, combined with very risky patterns of drinking. There is an urgent need to raise awareness about the threat of alcohol consumption to development in the Southern African region."  Dr. Morojele is the Deputy Director of the Alcohol and Drug Abuse Research Unit at the Medical Research Council of South Africa. (Source: Forut, Norway, ADD-Bulletin, 5/7/07)
A brief presentation of the key introductions can be found here,
05/12/2007 Die Community Anti-Drug Coalitions of America berichten über aktive Bundesstaaten. CADCA Says Most States Support Coalitions
A new report from Community Anti-Drug Coalitions of America concludes that 33 of the 50 U.S. states actively promote the role of community-based coalitions in fighting alcohol and other drug problems. (Source: Join Together, 5/2/07)
05/12/2007 CSPI erhielt Recht. Wir berichteten am 17.4.07 über die Warn-Etiketten auf den "Spykes". CSPI complained to the Alcohol Tax and Trade Bureau (TTB) in an April 16 letter that the warning labels on "Spykes," a new malt beverage from Anheuser-Busch (A-B) do not comply with TTB regulations because they are too small and unreadable.  TTB responded in an April 30 letter to CSPI that they agreed with their complaint.  As a result of consultation with TTB, A-B has agreed to temporarily halt Spykes shipments and replace the labels on Spykes bottles at wholesalers and A-B warehouses with labels that comply with regulations. 
(Source: CSPI, 5/2/07)
05/11/2007 Im kalifornischen Parlament ist ein Gesetz in Arbeit, das klare Etiketten für alkoholische Getränke vorschreibt. STEALTH ALCOHOL SUFFERS A BLOW
Labels for Deceptive Alcohol Products Clear First Legislative Hurdle.
A bill to require labels clearly distinguishing alcoholic beverages from non-alcoholic beverages won approval today from the Assembly Governmental Organization Committee.
AB 346 presented a straightforward response to an urgent problem. AB 346 now goes to the Appropriations Committee before heading to the full Assembly.
(Source: Marin Institute, Press Release, 4/27/07)
05/11/2007 Artikel in The Enquirer, Cincinnati, USA über die Behandlung Rückfälliger mit Alkohol am Steuer.
What can we do about repeat DUI cases? Confiscate more cars? More licenses? More prison? With 36,000 Ohio drivers stacking up five or more DUI offenses, the obvious problem seems to be how to keep them from drinking and driving. But the essential issue, for the repeat offenders themselves, isn't the driving. It's the drinking.
(Quelle:Harvard World Health News, 10.5.07)    The Enquirer, 5/6/07
05/11/2007 Das Parlament im Staat Illinois, USA hat in der ersten Kammer ein Gesetz zum Führerschein für Jugendliche angenommen. eyes tougher teen driving laws
Trying to make the streets safer for teenagers, legislators advanced bills Tuesday that would make Illinois one of the toughest in the nation when it comes to licensing young drivers and take driving rights away if teens are caught drinking or possessing alcohol.
(Source:Harvard World Health News, 5/10/07)                   Chicago Tribune, 5/8/07
 
05/11/2007 Beam Global Spirits and Wine, USA kündeten an, dass sie striktere Regeln einhalten wollen, um ihre Werbung von Jugendlichen fernzuhalten. Advertising: Liquor Maker Ups the Ante a Bit in Discouraging Young Drinkers
There was another round yesterday in the continuing sparring over alcohol advertising, as Beam Global Spirits and Wine — which makes brands like Jim Beam and Maker’s Mark bourbon and Canadian Club whiskey — announced it would voluntarily adopt stricter rules to keep messages away from young people.
(Source:Harvard World Health News, 5/10/07)       The New York Times, May 8, 2007)
05/11/2007 Australien: Trink, bis du umfällst - eine Gesundheits-Zeitbombe Australia: 'Drink Till You Drop' a Health Time Bomb
Jill Stark in The Sydney Morning Herald, May 5, 2007
"Australia's binge-drinking culture is a time bomb that threatens to overload the public health system within decades, experts have warned."
(Source:Harvard World Health News, 10.5.07
05/11/2007 Auf Beginn des neuen Semesters kritisieren Fachleute die neuen Produkte, mit denen Alkohol versteckt werden kann. Critics bash sneaky ‘BYOB’ trinkets
Anti-teen drinking advocates are speaking out this prom season against cunning new products they charge are designed to help teens hide alcohol.
(Source:Harvard World Health News, 10.5.07)          Boston Herald.com, 6.5.07)
 
04/24/2007 Londoner Firma propagiert einen Haar-Test für Alkohol-Nachweis Company Touts Hair Test for Alcohol
Trimega Laboratories, a London-based company, has developed a test that can determine an individual's alcohol-use history through analysis of hair samples. The $692 test can provide information on alcohol use going back months or even years through analysis of fatty-acid derivatives absorbed by the hair after alcohol use, the company claims.
(Source: Join Together, 4/23/07)    UPI, 4/22/07
04/24/2007 Das Gericht von Las Vegas, USA verwendet Fussknöchel-Bänder, um Alkoholkonsum zu kontrollieren. Las Vegas Court Uses Ankle Bracelet to Detect Alcohol Use
Sixty residents of Clark County, Nev., convicted of alcohol-related offenses have been sentenced to wear an ankle bracelet that monitors their alcohol use and reports results back to the courts. (Source: Join Together, 4/23/07)      Las Vegas Sun, 4/22/07    The Secure Continuous Remote Alcohol Monitor (SCRAM)
04/24/2007 Offene Stelle bei CSPI in Washington D.C., USA The Alcohol Policies Project at CSPI is looking for an experienced advocate to manage the Campaign for Alcohol-Free Sports TV in their Washington, D.C. office.
04/21/2007 In Thailand missachten die Schnapsläden teilweise das Alkohol-Verkaufsverbot. Thailand: Liquor Stores Flout Alcohol Sales Ban
"According to a Public Health Ministry survey released yesterday, 15% of liquor shops are breaching regulations banning the sale of alcohol. They say the customers' needs must come first, so they are prepared to flout the ban."
(Source: Harvard World Health News, 4/20/07    The Bangkok Post, April 15, 2007
04/21/2007 "Das paradoxe Alkohol-Mindestalter in den USA"

 

Drinking Age Paradox
Opinion: George F. Will (The Washington Post, Apr. 19, 2007)

"Public policy often illustrates the law of unintended consequences. Society's complexity -- multiple variables with myriad connections -- often causes the consequences of a policy to be contrary to, and larger than, the intended ones. So, when assessing government actions, one should be receptive to counterintuitive ideas. One such is John McCardell's theory that a way to lower the incidence of illness, mayhem and death from alcohol abuse by young people is to lower the drinking age." (Source: Harvard World Health News, 4/20/07
04/21/2007 Nachtrag zur Bemerkung zum Amoklauf in den USA, 19.4.07. Editorial: 'Dominion of Death' (The Guardian, London) --
"The U.S. is not the only country in which random acts of gun violence have erupted in seemingly everyday circumstances to destroy lives, families and communities. But the U.S. is one of the few countries that seems collectively unwilling and politically incapable of doing anything serious to stop such things happening again."
Comment: In many industrialized countries we can see the same situation regarding alcohol. And in some way it's a weapon too.
04/20/2007 Eine Studie fand, dass einer von vier Männer in New York City Rauschtrinker sei. One in Four NYC Men Are Binge Drinkers, Study Finds. Adult men are three times more likely to be binge drinkers than women, with one in four saying they consumed five or more drinks at one sitting in the past month, according the a study from the New York City Department of Health. The department's annual community health study found that white and Hispanic men were more likely to be binge drinkers than blacks or Asians, and that white women were bigger binge drinkers than Hispanics, blacks or Asians. Women were half as likely to binge drink as men, however. Still, binge-drinking rates in New York were lower than in other parts of the country: nationally, 31 percent of men are monthly binge drinkers, and the city's overall binge-drinking rate -- 14 percent -- was lower than the national average of 24 percent. (Source: Join Together, 4/19/07)   
New York City Department of Health         ABC-7 News, 4/18/07
04/20/2007 DG SANCO sucht TV- Werbespots mit Alkohol-Präventionsinhalten.

(Quelle: Eurocare, 20.4.07)

 

DG SANCO is looking to collect a wide number of TV commercials related to alcohol related harm prevention campaigns in order to develop a website which aims to provide an overview of video material produced in the Member States for various public health campaigns. The aim of this project is to share ideas and best practice, to show what has been done in the EU Member states on a number of public health issues (alcohol prevention, infectious diseases, nutrition and physical activity, etc.), and to allow various actors (authorities, health NGOs or journalists) to use these videos, provided this is for the same prevention or information reasons and not for commercial purposes. 
In charge:
Michele Grenier from Mostra, Phone +32(0)2.533.95.51 (direct line)Fax: +32(0)2.537.21.67
04/20/2007 Millionenbussen für Hollands grösste Bierbrauer. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.4.07) The biggest breweries in the Netherlands, Heineken, Grolsch and Bavaria got big fines from the EU-Commission because of illegal price agreements. Of a total of 274 Mio.€, 219 Mio.€ are for Heineken. The worldwide Nr. 1, Inbev, was fined 84 Mio.€, but as state witness it was released from paying. Now they all await actions for damages.
04/20/2007 Eurocare hat ihren Newsletter Jan.-März 07 verbreitet. Eurocare has issued its Newsletter Jan. - April 2007 with the following headlines:
Eurocare News / News from the European Union / News from the Member States / Events
(Not yet on its website)
04/19/2007 Im US-"Bibel-Gürtel" nimmt die Zahl der "trockenen" Städte ab. Fewer Dry Towns in Bible Belt
The number of alcohol-free "dry" towns in the Texas "Bible Belt" is declining, with observers saying that religious conservatives are too busy with issues like abortion and same-sex marriage to keep the alcohol bans on the books. Even some Southern Baptists who don't drink themselves are backing local ballot measures to revoke alcohol bans, hoping to give communities a boost from new businesses and increased tax revenues.
(Quelle: Join Together, 4/18/07)      Reuters, 4/13/07
04/17/2007 Das Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt, dass Anheuser-Busch bestraft werde. Anheuser-Busch's "Spykes" Labels Illegal, Group Says. Warning Label Too Small on Controversial Kid-Friendly Shots The government-required health warning labels on Spykes, the controversial shot-sized malt liquor drinks produced by Anheuser-Busch, are unreadable, and the Center for Science in the Public Interest (CSPI) is calling on the federal government to seek civil penalties against the brewer. CSPI had previously called on Anheuser-Busch to cease marketing the drinks, which it says are clearly designed to appeal to underage drinkers, and had called on state attorneys general to investigate.
(Source: CSPI, 16.4.07)
04/13/2007 Eine Kommission des Parlaments von North-Carolina, USA hat eine Gesetz betr. Alkoholabgabe an Jugendliche befürwortet. Adults Who Give Alcohol to Kids Could Lose Licenses
Adults in North Carolina, USA caught providing alcohol to youths under age 21 could lose their driver's licenses under a measure under consideration in the state legislature. The bill, approved on a voice vote, must be heard by a second committee before the full House will consider it.
(Source: Join Together, 4/12/07)          The Fayetteville Observer, 4/11/07
04/13/2007 Das Wein-Land Südafrika kämpft gegen die Geissel Alkoholismus. South Africa: Wine Country Fights Alcoholism Scourge
"South Africa's cape region has the highest recorded levels of fetal alcohol syndrome (FAS) in the world...And while some health care professionals estimate that up to 70 percent of South Africa's hospital cases may be attributed to alcohol -- from domestic abuse and traffic accidents to rape and murder -- it is children born to alcoholic parents who suffer the most." Even winefarmers start to react. (Source: Harvard World Health News, 4/12/07)    The Christian Science Monitor, 4/12/07
Comment: The same is true for industrialized wine-countries in Europe, USA and Australia, - except for the percentage and the last sentence.
04/12/2007 Im US Staat Utah verteilen Präventions-Stellen Warnkleber. Sticky Solution Sought for Underage Drinking
Utah prevention agencies are distributing preprinted sticky notes that parents can slap on liquor bottles at home as a warning to children against underage drinking. The notes, available free at the state's Parents Empowered website, are printed with the message, "At your age, drinking is dangerous. So are really angry parents." The stickers also can be affixed to liquor cabinets or refrigerators. A different set of sticky notes are available at Utah state liquor stores, with no-drinking pledges intended to be signed by youths before they go out with friends. (Source: Join Together, 4/11/07)    Salt Lake Tribune, 4/9/07
04/12/2007 Die US nonprofit Konsumentenschutz-Organisation Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt den Rückzug von "Spykes". CSPI Urges Nationwide Recall of Spykes 'Liquid Lunchables'
The nonprofit watchdog group Center for Science in the Public Interest is urging Anheuser-Busch to launch a nationwide recall of Spykes -- malt liquor with more than twice the alcohol concentration of beer that comes in colorful two-ounce containers with kid-friendly flavors like Spicy Mango and Hot Melons. CSPI also is calling on state attorneys general to investigate and alerts the public for action.
(Source: Join Together, 4/12/07)        CSPI-Alert, 4/4/07
         Join Together, 04/13/07
04/11/2007 In den USA bringt der Schuhfabrikant Reef Sandalen auf den Markt mit einem Geheimfach für ein Fläschchen Alkohol. Flip-Flops Have Hidden Alcohol Compartment
Footwear maker Reef recently introduced a line of flip-flops that include secret compartments for hiding alcohol, the Baltimore Examiner reported March 29.
Each flip-flop has a compartment that can hold a one-ounce bottle of alcohol; the sandals also come with a miniature funnel and measuring bar. The built-in flask is included in several styles of sandals for men, including "Dram" and "BYOB," and are priced at about $45. The flip-flops have the image of a mixer stamped on the sole.
(Source: Join Together, 4/10/07)
04/11/2007 Die amerikanische Ärztegesellschaft hat 2002 eine interessante Schrift herausgegeben. The Alcohol Industry: Partner or Foe? Text by the American Medical Association Office of Alcohol and other Drug Abuse, 2002. pdf, 16 p. 247KB.
"Children don't profit from the production, sale or distribution of alcohol, adults do. When we ask who profits from the sale of alcohol to children it is clear that the alcohol industry benefits when children drink, and only the alcohol industry." says Richard Yoast Ph.D., Director of the American Medical Association Office of Alcohol and other Drug Abuse, announcing the release of The Alcohol Industry: Partner or Foe?. The newly released policy brief examines techniques used by the alcohol industry to undermine prevention efforts and recruit a new generation of drinkers. James Mosher, J.D. a leading expert in the field of alcohol policy and analysis, wrote the policy brief for the American Medical Association.
(Source: Join Together, 4/11/07)  We have a link for the text on our homepage at the left.
04/10/2007 Im amerikanischen Kongress kommt eine Vorlage, die verschiedene Namensänderungen bei Alkohol-Instituten bringen soll. Bill Calls for Name Changes at NIDA, NIAAA The National Institute on Drug Abuse would become the National Institute on Disease of Addiction, and the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism would be renamed the National Institute on Alcohol Disorders and Health under legislation introduced into Congress by Sen. Joe Biden (D-Del.).  "This bill is a small but important step towards stripping away the social stigma surrounding the treatment of diseases of addiction," Biden said.  (Source: Join Together, 4/10/07)
04/10/2007 Health & Consumer Voice - March - 2007 Edition ein Newsletter der EU zu Gesundheit und Konsumentenschutz Europeans support alcohol health warnings to protect vulnerable groups
Seventy-seven percent of Europeans agree with putting warnings on alcohol bottles and adverts in order to warn pregnant women and drivers of the dangers of alcohol. This was revealed in a special Eurobarometer on alcohol presented on 14 March. (See here 3/14/07)
Source: Health & Consumer Voice - March - 2007 Edition       List of different Newsletters
04/10/2007 Eine Studie besagt, dass 2006 in den USA 11,7% mehr Spenden von Stiftungen geleistet wurden. Foundations Gave 11.7 Percent More in 2006, Study Says
Foundation giving in the U.S. rose to $40.7 billion between 2005 and 2006, representing an 11.7-percent year-over-year increase.
04/07/2007 Der venezolanische Präsident verfügt weitgehendes Alkoholverkaufsverbot über Ostern. President Chavez of Venezuela wants to reduce the risks which are very high on festival days. Thursday, Friday and Easter Sunday alcohol sales are forbidden completely, on the other days of the Easter week sales have to stop between 5 p.m. and 10 a.m. next morning.
(Source: NZZ, 7.4.07)
04/05/2007 Das National Institute on Drug Abuse (NIDA) in den USA musste seine Bibliothek schliessen. NIDA Library Shuts Down
The National Institute on Drug Abuse (NIDA) library, which contained up to 12,000 journal volumes and 8,000 books, has been shut down due to budget cuts. The library primarily served NIDA's 400-person staff but also archived many historic documents, including every research article published by program staff since the original Addiction Research Center (ARC) was founded in Lexington, Ky., in 1935, and the minutes of every Committee on Problems of Drug Dependence meeting held since 1929. (Source: Join Together, 4/4/07)
National Institute on Drug Abuse    SALIS News, Winter 2007 issue
04/05/2007 In den USA liegt eine Gesetzesvorlage vor, die die Biersteuer um 50% senken will. Message to Congress: Increase Alcohol Taxes, Don't Cut Them Big Beer is at it again, pushing a self-serving bill (H.R. 1610) to enrich its bottom line by slashing the federal excise tax on beer by 50%, to its 1951 level! Action Alert by CSPINET, Center for Science in the Public Interest.           See details here with sample letter and further links.
04/02/2007 Die Health and Sciences University in Oregon, USA hat zwei Anti-Drogen-Programme für Sportler und Sportlerinnen entwickelt. Lernen im Team. Atlas, Athena Programs Address Drugs in Sports
The ATLAS and ATHENA anti-drug programs developed at Oregon Health and Sciences University address alcohol and other drug use among athletes, so it's no surprise that the curriculum is based on a team approach. The Athletes Targeting Healthy Exercise and Nutrition Alternatives (ATHENA) program is designed for girls, while ATLAS, (Athletes Training and Learning to Avoid Steroids) is intended for boys. The programs are meant to be implemented during regular team meetings: student athletes are broken into six squads with squad leaders. Each squad "might deconstruct ads or play Jeopardy about the effects of drugs on an athlete," said Diane Elliott, M.D., who helped design the programs. The programs are currently being implemented in schools in Florida, Oregon, Michigan and Virginia, thanks to a donation from Sports Illustrated. (Source: Join Together, 3/30/07)    CNN.com, 3/20/07  Oregon Health and Sciences University: ATHENA   
                           Oregon Health and Sciences University: ATLAS

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit              Underage drinking   (ab 2004)   

Eintrag/Entry Webeite/site / Details Thema Theme
15.05.2007 Internationales Koma-Saufen in Österreich  
12.05.2007 Forschung/
            Research
Das Trinken der Jugendlichen wird von der Werbung beeinflusst. Youth Drinking Influenced by Advertising, Rand Study Says
12.05.2007 Forschung/
            Research
Der Einstieg in Alkohol und Drogen steht mit Depression im Zusammenhang. Alcohol and Drug Initiation, Depression Related in SAMHSA Study
12.05.2007 Aktuell Jugendschutz im Zürcher Oberland  
12.05.2007 Aktuell Am Winterthurer Albanifest soll Jugendschutz wichtig sein.  
11.05.2007 Internationales
             English Texts
Australien: Trink, bis du umfällst - eine Gesundheits-Zeitbombe Australia: 'Drink Till You Drop' - a Health Time Bomb
10.05.2007 Internationales Das Diskussionsthema der Woche war in Österreich das Rauschtrinken bis zum Koma bei Jugendlichen. 60 pro Monat.  
10.05.2007 Internationales Die Tagesthemen im deutschen Fernsehen ARD berichten am 3.5.07: Jugendliche saufen sich ins Koma!  
25.04.2007 Zitate 070425 Jugendgewalt und Alkohol in Winterthur  
23.04.2007 Forschung/
            Research
Wer braucht schon Schnapsläden, wenn die Eltern den Alkohol liefern? Die Bedeutung gesellschaftlicher Herkunft des Alkohols bei jungen städtischen Jugendlichen. Who needs liquor stores when parents will do? The importance of social sources of alcohol among young urban teens.
22.04.2007 Forschung/
            Research
"Risikobereitschaft in der Jugend: Neue Perspektiven aus der Gehirn- und Verhaltens-Forschung"    USA "Risk Taking in Adolescence: New Perspectives from Brain and Behavioral Science" 
21.04.2007 Internationales
             English Texts
Artikel in der Washington Post zum Mindestalter in den USA Article in The Washington Post wishes to lower the drinking age in the USA.
19.04.2007 Aktuell Rückblick auf die Vergewaltigung in Zürich-Seebach im Tages-Anzeiger.  
14.04.2007 Aktuell In Volketswil ZH regt sich Widerstand bei Wirten gegen die Alkohol-Test-Käufe der Gemeinde.  
13.04.2007 Internationales
             English Texts
Eine Kommission des Parlaments von North-Carolina, USA hat eine Gesetz betr. Alkoholabgabe an Jugendliche befürwortet. Adults in North Carolina, USA caught providing alcohol to youths under age 21 could lose their driver's licenses under a measure under consideration in the state legislature.
12.04.2007 Internationales
             English Texts
Im US Staat Utah verteilen Präventions-Stellen Warnkleber. Sticky Solution Sought for Underage Drinking in Utah, USA
02.04.2007 Internationales
             English Texts
Die Health and Sciences University in Oregon, USA hat zwei Anti-Drogen-Programme für Sportler und Sportlerinnen entwickelt. Lernen im Team. The ATLAS and ATHENA anti-drug programs developed at Oregon Health and Sciences University address alcohol and other drug use among athletes in Teams.
02.04.2007 Aktuell Die SAJV startet Projekt gegen das Rauschtrinken in Jugendgruppen.  

Dossier Suchtmittelwerbung

Datum Kapitel / Brief Thema 
12.05.2007 Forschung/Research Das Trinken der Jugendlichen wird durch die Werbung beeinflusst, sagt eine Studie von Rand / Youth Drinking Influenced by Advertising, Rand Study Says
 
12.05.2007 Aktuell Auch Radio DRS macht auf Schleichwerbung: Im Programm "Persönlich" werden eine Schnapsbrennerin und ein Brauer interviewt. (siehe auch Interventionen)
12.05.2007 Aktuell Das Schweizer Fernsehen hat ein neues Programm entdeckt, das Alkoholwerbung ermöglicht: "START-UP"(siehe auch Interventionen)
11.05.2007 International     
                 English Texts
Im kalifornischen Parlament ist ein Gesetz in Arbeit, das klare Etiketten für alkoholische Getränke vorschreibt. / Labels for Deceptive Alcohol Products Clear First Legislative Hurdle in California, USA
11.05.2007 International     
                 English Texts
Beam Global Spirits and Wine, USA kündeten an, dass sie striktere Regeln einhalten wollen, um ihre Werbung von Jugendlichen fernzuhalten. / Advertising: Liquor Maker Ups the Ante a Bit in Discouraging Young Drinkers
11.04.2007 International     
                 English Texts
The Alcohol Industry: Partner or Foe? Text by the American Medical Association / Die Alkoholindustrie: Partner oder Widersacher? Text der Amerikanischen Ärztegesellschaft.
03.04.2007 Parlamentsdebatten Der Zürcher Kantonsrat lehnt es in 2. Lesung ab, die Plakatwerbung für Suchtmittel auf privatem Grund zu verbieten. Nun droht ein Referendum.

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Datum

Link 

Thema / Theme

11.05.2007 International
            English Texts
Artikel in The Enquirer, Cincinnati, USA über die Behandlung Rückfälliger mit Alkohol am Steuer. / What can we do about repeat DUI cases? Confiscate more cars? More licenses? More prison? Cincinnati, USA
11.05.2007 International
            English Texts
Das Parlament im Staat Illinois, USA hat in der ersten Kammer ein Gesetz zum Führerschein für Jugendliche angenommen. / Legislators advanced bills Tuesday that would make Illinois, USA one of the toughest in the nation when it comes to licensing young drivers.
10.05.2007 International Paris Hilton muss ins Gefängnis.
19.04.2007 Aktuell Der Bundesrat fordert Alkohol- und Drogentests beim Personal des öffentlichen Verkehrs.
14.04.2007 Forschung/Research Spanish Doctors More Likely To Drink And Drive / Spanische Ärzte fahren mehr alkoholisiert als andere Akademiker.
 
12.04.2007 Aktuell Die Zürcher Kantonspolizei präsentierte die Verkehrs-Unfallstatistik.
04.04.2007 Forschung/Research Concurrent and Predictive Validity of Drug Use and Psychiatric Diagnosis Among First-Time DWI Offenders / Gleichzeitige und vorhersehbare Richtigkeit von Drogenkonsum und psychiatrischer Diagnose bei Ersttätern wegen Alkohol am Steuer.  USA
04.04.2007 Aktuell Der Kanton Thurgau verlangt u.a. 0,0‰ für Neulenker.


Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

Datum

Link/Seite

Thema

Quelle

19.04.2007 Alcohol Benefits + Risks The discussion on alcohol's potential benefits and risks was held at the Global Alcohol Policy Advocacy Conference, held Aug. 3-5 2000 in Syracuse, N.Y. (We attended) Join Together, 24.8.2000
01.04.2007 Forschung/Research Martina Frei behandelt im Tages-Anzeiger vom 31.3.07 unter dem Titel "Die verborgenen Tricks in Fragebögen" eine weitere Möglichkeit, wie unlautere Forschung zum Ziel kommen kann. (Leider nicht online) Man kann davon ausgehen, dass auf diese Weise in Studien der Alkoholindustrie die Definition der als Vergleichsgruppe herangezogenen Abstinenten verschleiert wird, um ein gewünschtes Resultat zu erzielen. Tages-Anzeiger, 31.3.07

Dossier: Sport und Alkohol

Datum

Interner Link

Thema / Theme

14.05.2007 International Der amerikanische Ski-Star Bode Miller löst sich vom amerikanischen Ski-Team.
13.05.2007 International
English texts
Die Baseball-Mannschaft Cardinal in St. Louis, USA, hat in ihrem Clubhaus den Alkohol ausgesperrt, nachdem ihr Pitcher einen tödlichen Alkoholunfall hatte. / Alcohol Banned in Cards Clubhouse After Pitcher's DWI Death
02.04.2007 International
English texts
Die Health and Sciences University in Oregon, USA hat zwei Anti-Drogen-Programme für Sportler und Sportlerinnen entwickelt. Lernen im Team. / The ATLAS and ATHENA anti-drug programs developed at Oregon Health and Sciences University address alcohol and other drug use among athletes.

Dossier: Alcopops-Übersicht

Datum

Link zum Artikel

Thema

11.05.2007 Internationales
English Texts
Im kalifornischen Parlament ist ein Gesetz in Arbeit, das klare Etiketten für alkoholische Getränke vorschreibt. / Labels for Deceptive Alcohol Products Clear First Legislative Hurdle in California, USA.
11.05.2007 Internationales
English Texts
Auf Beginn des neuen Semesters kritisieren Fachleute die neuen Produkte, mit denen Alkohol versteckt werden kann. /Anti-teen drinking advocates are speaking out this prom season against cunning new products they charge are designed to help teens hide alcohol.
12.04.2007 Internationales
English Texts
Die US nonprofit Konsumentenschutz-Organisation Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt den Rückzug von "Spykes". / CSPI Urges Nationwide Recall of Spykes 'Liquid Lunchables'


Dossiers: WTO - GATS (DOHA-Verhandlungsrunde 2003/04

Thema

English documents

Die WTO hat ein Buch über die vielen Ansichten und Befürchtungen, die am WTO Public Forum 2006 geäussert wurden. Das Thema war "Was für eine WTO für das 21. Jahrhundert?"

BOOK ON 2006 WTO PUBLIC FORUM OUT
The WTO Secretariat has published a book providing a summary of the many
views and concerns raised at the 2006 WTO Public Forum, organized under
the overall theme "What WTO for the XXIst Century?".
Video overview: http://wto.streamlogics.com/2006_public_forum.wmv
Forum homepage: http://www.wto.org/english/forums_e/public_forum_e/forum06_e.htm
Buy paper version online: http://onlinebookshop.wto.org/shop/article_details.asp?Id_Article=725&lang=EN
Download free e-version: http://www.wto.org/english/res_e/booksp_e/public_forum06_e.pdf

Die WTO beginnt einen Dialog mit NGOs

Am Freitag, 27.4.07 , 9.30 - 11.30, Zimmer F, WTO

Thema: Die Entwicklungs-Komponente der DDA.

Kommentar: Hier könnte der verheerende Einfluss der Alkoholindustrie auf die Entwicklungsbemühungen eingebracht werden.

Anmeldung von interessierten Repräsentanten vor dem 25 April an: Susan.Barbier@wto.org, unter Angabe von Name und vertretener Organisation.

NON GOVERNMENTAL ORGANIZATIONS (NGOS): DIALOGUE
First series of Issue-specific dialogues with Civil Society organized by the WTO Secretariat
The Development Component of the DDA
Friday 27 April 2007, 9:30 -11:30, Room F, WTO
The first of a series of issue-specific dialogues with civil society will address “The Development Component of the DDA,” from different perspectives, including that of a developing country Member of the WTO, an NGO representative and the WTO Secretariat. The following questions, among others, will be discussed: How are trade and development linked? How can this linkage be further strengthened? To what extent has Special and Differential Treatment (S&D) helped development? What is the way forward on S&D? What kind of issues are key to civil society as the debate on trade and development progresses?

  • Issue-specific dialogues provide an opportunity for representatives of Civil Society, WTO Members and Observers and Secretariat staff to exchange information and views on matters related to the multilateral trading system of particular relevance to them. Dialogues take place at the WTO in an informal setting and are off the record.

  • The panellists will be H.E. Ambassador Ronald Saborio (Costa Rica), Mrs. Celine Charveriat, Head of Advocacy Office in Geneva, OXFAM International, and Mr. Shishir Priyadarshi, Counsellor, WTO Secretariat. The dialogue will be moderated by Mr. Warren Giles, Journalist from Bloomberg News, Geneva.
     

Please note:

  • Interested Civil Society representatives that want to participate in this dialogue should send an email to the following address before Wednesday, 25 April: Susan.Barbier@wto.org, indicating your name and the organization you represent.

Dossier: Strukturelle Prävention

Hier werden Berichte gesammelt, die im Zusammenhang mit diskutierten, geplanten oder eingeführten Massnahmen der
Verhältnis-Prävention stehen. Siehe auch "Parlamentsdebatten"

Auf der Webseite sind die Daten ab Jan. 2006 erfasst.

Datum Link Ort
Place
Deutsch Englisch   
15.05.2007 International
        English Texts
Europa/EU Der Beitrag der Wein-Branche an die Gesundheit - Ein EU-Projekt THE WINE CONTRIBUTION TO HEALTH - AN EU PROJECT.
12.05.2007 International
        English Texts

 

USA Die Community Anti-Drug Coalitions of America berichten über aktive Bundesstaaten. CADCA Says Most States Support Coalitions
11.05.2007 Forschung
Research
USA Gemeinsame Auswirkungen des legalen Mindestalters für Alkoholkonsum und der Biersteuern auf die tödlichen Verkehrsunfälle von Jugendlichen in den USA, 1975 bis 2001. Joint Impacts of Minimum Legal Drinking Age and Beer Taxes on US Youth Traffic Fatalities, 1975 to 2001
11.05.2007 International
        English Texts

 

Kalifornien, USA Im kalifornischen Parlament ist ein Gesetz in Arbeit, das klare Etiketten für alkoholische Getränke vorschreibt. A bill to require labels clearly distinguishing alcoholic beverages from non-alcoholic beverages won approval today from the Assembly Governmental Organization Committee in California, USA
24.04.2007 Forschung
Research
USA/ weltweit 30 Länder Vergleichende Analyse der Alkohol Kontroll-Politik in 30 Ländern  Comparative Analysis of Alcohol Control Policies in 30 Countries /
22.04.2007 Forschung
Research
USA "Risikobereitschaft in der Jugend: Neue Perspektiven aus der Gehirn- und Verhaltens-Forschung"    USA "Risk Taking in Adolescence: New Perspectives from Brain and Behavioral Science" 
21.04.2007 International

English Texts

Thailand Schnapsläden brechen teilweise das Alkoholverkaufsverbot an Feiertagen. Thailand: Liquor Stores Flout Alcohol Sales Ban.
21.04.2007 Aktuell
English Texts
USA Amoklauf in den USA, Parallele zum Alkoholproblem Gun violence in USA and similar problem with Alcohol.
19.04.2007 International

English Texts

Texas, USA Im US-"Bibel-Gürtel" nimmt die Zahl der "trockenen" Städte ab. The number of alcohol-free "dry" towns in the Texas "Bible Belt" is declining.
17.04/2007 International

English Texts

 

USA Das Center for Science in the Public Interest (CSPI) verlangt, dass Anheuser-Busch bestraft werde. The government-required health warning labels on Spykes, the controversial shot-sized malt liquor drinks produced by Anheuser-Busch, are unreadable, and the Center for Science in the Public Interest (CSPI) is calling on the federal government to seek civil penalties against the brewer.
13.04.2007 International

English Texts

 

North-Carolina, USA Eine Kommission des Parlaments von North-Carolina, USA hat eine Gesetz betr. Alkoholabgabe an Jugendliche befürwortet. Adults caught providing alcohol to youths under age 21 could lose their driver's licenses under a measure under consideration in the state legislature.
12.04.2007 Forschung/Research Sacramento, USA Das Sacramento-Nachbarschafts-Alkoholpräventions-Projekt: Ergebnisse eines Gemeinde-Präventions-Versuchs   USA The sacramento neighborhood alcohol prevention project: outcomes from a community prevention trial   USA
07.04.2007 Parlamentsdebatten Indiana, USA Indiana, USA beschloss, ein Gesetz aufzuheben, das Versicherern erlaubte, Zahlungen bei Alkoholeinfluss zu verweigern. The Indiana House and Senate have both voted to repeal the state's Uniform Policy Provision Law (UPPL), a 60-year-old law that allows insurers to deny claims if accident victims test positive for alcohol or other drugs.
07.04.2007 International Venezuela Präsident Chavez verfügt weitgehendes Alkoholverkaufsverbot über Ostern. President Chavez in Venezuela ordered a stop on alcohol sales over Eastern days.
05.04.2007 International

English Texts

 

USA In den USA liegt eine Gesetzesvorlage vor, die die Biersteuer um 50% senken will. Message to Congress: Increase Alcohol Taxes, Don't Cut Them Big Beer is at it again, pushing a self-serving bill (H.R. 1610) to enrich its bottom line by slashing the federal excise tax on beer by 50%, to its 1951 level!
04.04.2007 Interventionen Schweiz Unser Gespräch mit der Eidg. Finanzkontrolle über die Aufgaben der Eidg. Alkoholverwaltung  
04.04.2007 Aktuell Kanton Thurgau/Schweiz Der Kt. Thurgau verlang 0,0‰ für Neulenker  

Forschungsergebnisse / Research

Datum

Thema (Link)

14.05.2007 Research    
Predictors of risky alcohol consumption in schoolchildren and their implications for preventing alcohol-related harm  (North West England)
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2007, (10 May 2007)
[Abstract]
[Provisional PDF] [PubMed] [Related articles]

Voraussagen betr. risikohaftem Alkoholkonsum von Schulkindern und die daraus zu ziehenden Folgerungen für die Alkoholprävention. (NW-England)
(Quelle: Medical News Today, 10.5.07)

12.05.2007 Alcohol and Drug Initiation, Depression Related in SAMHSA Study
Adolescents who experienced a major depressive episode within the past year were twice as likely to take their first drink or experiment with illicit drugs for the first time during the same timespan as youths who did not experience clinical depression Join Together, 4.5.07
12.05.2007 Youth Drinking Influenced by Advertising, Rand Study Says
Middle-school children exposed to high levels of alcohol advertising and marketing are 50 percent more likely to drink and 36 percent more likely to intend to drink than peers who were exposed to few ads, according to new research. Join Together, 4.5.07
 
12.05.2007 Alcohol-attributable mortality and burden of disease in Switzerland - Epidemiology and recommendations for alcohol policy / Alkohol-bedingte Mortalität und Krankheitslast in der Schweiz: Von der Epidemiologie zu empfehlenswerten Massnahmen (Schweiz)
12.05.2007 Two Drinks A Day May Double Breast Cancer Growth
Tests carried out on mice indicate that the consumption of two alcoholic drinks a day may double the growth rate of existing breast cancer tumors, say researchers from the University of Mississippi, USA, in a presentation made to the American Physiology Society. New Animal Study May Explain Why Alcohol Consumption Increases Breast Cancer Risk
For the first time, scientists have used a laboratory mouse model to mimic the development of human alcohol-induced breast cancer. The results are part of a new study, Chronic Alcohol Consumption Increases Tumor Growth and Amgiogenesis of Breast Cancer in Female Mice, conducted by Brandi Busby, Wei Tan, Jordan Covington, Emily Young, and Jian-Wei Gu, all of the University of Mississippi Medical Center, Department of Physiology and Biophysics, University of Mississippi Medical Center, Jackson, MS. (Medical News Today, 1.5.07)
12.05.2007 Prof: People Should Mull Over How Much Wine, Beer They Pour
While many people are aware of the potential health hazards posed by oversized food servings, a Purdue University expert says consumers face the same risks at the neighborhood bar as they do at a buffet bar.
11.05.2007 Joint Impacts of Minimum Legal Drinking Age and Beer Taxes on US Youth Traffic Fatalities, 1975 to 2001 / Gemeinsame Auswirkungen des legalen Mindestalters für Alkoholkonsum und der Biersteuern auf die tödlichen Verkehrsunfälle von Jugendlichen in den USA, 1975 bis 2001.
11.05.2007 WHO Criticized for Neglecting Evidence in Studies
(Associated Press, May 7, 2007)
"When developing 'evidence-based' guidelines, the World Health Organization routinely forgets one key ingredient: evidence. That is the verdict from a study published in The Lancet online Tuesday." / Wenn die WHO Richtlinien auf Grund wissenschaflicher Beweise entwickelt, vergisst sie routinemässig eine Hauptsache: wissenschaftliche Beweise. Das ist das Verdikt einer Studie, publiziert in "The Lancet" online am Dienstag. (Quelle/Source: Harvard World Health News, May 10, 2007)
11.05.2007 Study Hints Heavy Drinking in College Could Cause Heart Problems Later
College-age men and women who drink heavily in college have higher levels of C-reactive proteins in the body -- an inflammatory chemical linked to heart disease. / Männer und Frauen im College-Alter, die im College viel Alkohol konsumieren, haben mehr C-reaktive Proteine im Körper - eine entzündungsfördernde Chemikalie, die mit Herzkrankheit in Verbindung gebracht wird. (Quelle/Source: Join Together, 26.4.07)
11.05.2007 Female Brain Hurt Faster by Alcohol, Study Says
Researchers say that female alcoholics perform worse than men on tests designed to gauge cognitive damage caused by drinking. / Forscher sagen, dass weibliche Alkoholiker bei Tests, die den kognitiven Schaden verursacht durch das Trinken, beurteilen helfen, schlechter als Männer abschneiden. (Quelle/Source: Join Together, 25.4.07) Medical News Today, 28.4.07
11.05.2007 Study Relates Alcohol Consumption to Breast Cancer Risk
Women's breast-cancer risk rises in relation to how much alcohol they consume, according to a new study from Denmark. / Das Brustkrebs-Risiko steigt bei Frauen entsprechend des Ausmasses ihres Alkoholkonsums, gemäss einer neuen Studie in Dänemark. (Quelle/Source: Join Together, 25.4.07) (Siehe auch 12.5.07)
11.05.2007 Many Women's Alcohol Problems Elude Diagnosis
Women with alcohol problems may be underdiagnosed because their symptoms can differ from men's, a new study suggests. / Bei Frauen mit Alkoholproblemen kann die Diagnose zu wenig deutlich ausfallen, weil ihre Symptome von denen bei Männern abweichen können. (Quelle/Source: Join Together, 25.4.07)
24.04.2007 Weltweit längste Langzeitstudie der Universitäten Zürich und Berlin über Fetale Alkohol-Spektrumsstörungen. Empfehlung: Maximal 1 Glas pro Tag. Die charakteristischen Missbildungen an Schädel und Gesicht würden sich zwar meist zurückbilden, die Kinder aber auch im Erwachsenenalter in ihrer geistig-seelischen Entwicklung stark zurückliegen.
(Quellen: NZZ, Tages-Anzeiger, 24.4.07)
24.04.2007 Comparative Analysis of Alcohol Control Policies in 30 Countries /
Vergleichende Analyse der Alkohol Kontroll-Politik in 30 Ländern
   USA
23.04.2007 Who needs liquor stores when parents will do? The importance of social sources of alcohol among young urban teens. / Wer braucht schon Schnapsläden, wenn die Eltern den Alkohol liefern? Die Bedeutung gesellschaftlicher Herkunft des Alkohols bei jungen städtischen Jugendlichen.  USA
22.04.2007 "Risk Taking in Adolescence: New Perspectives from Brain and Behavioral Science"  / "Risikobereitschaft in der Jugend: Neue Perspektiven aus der Gehirn- und Verhaltens-Forschung"    USA
19.04.2007 Association of Alcohol Consumption and Sleep Disordered Breathing In Men And Women / Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Atemstörungen beim Schlafen bei Männern und Frauen.   USA
14.04.2007 (Quelle: Medical News Today, 14.4.07): Spanish Doctors More Likely To Drink And Drive
A disturbingly high prevalence of self-reported drinking and driving has been found among Spanish health professionals. Published in BMC Public Health, the study reveals that Spanish doctors and nurses are self-reporting drink driving at even higher rates than other university graduates. / Spanische Ärzte fahren mehr alkoholisiert als andere Akademiker.
12.04.2007 The sacramento neighborhood alcohol prevention project: outcomes from a community prevention trial / Das Sacramento-Nachbarschafts-Alkoholpräventions-Projekt: Ergebnisse eines Gemeinde-Präventions-Versuchs   USA
12.04.2007 Drama-based education to motivate participation in substance abuse prevention / Aufklärung mittels Theaterspiel motiviert, an Drogenmissbrauchs-Prävention teilzunehmen.  USA
11.04.2007 ALKOHOL UND VERLETZUNGEN: ALKOHOLKONSUM, BEZOGENE RISIKEN UND ATTRIBUTIVE ANTEILE   (CH)
07.04.2007 New Study Looks at Peer Pressure and Implications for Preventing Adolescent Substance Abuse / Gesundheit von Jugendlichen. Neue Studie untersucht Gruppendruck und Folgerungen für die Prävention betreffend Drogenmissbrauch von Jugendlichen.  USA
04.04.2007 Concurrent and Predictive Validity of Drug Use and Psychiatric Diagnosis Among First-Time DWI Offenders / Gleichzeitige und vorhersehbare Richtigkeit von Drogenkonsum und psychiatrische Diagnose bei Ersttätern wegen Alkohol am Steuer.  USA
01.04.2007 Martina Frei behandelt im Tages-Anzeiger vom 31.3.07 unter dem Titel "Die verborgenen Tricks in Fragebögen" eine weitere Möglichkeit, wie unlautere Forschung zum Ziel kommen kann. Leider nicht online.


Leserbriefe

Link

Datum

Thema

Veröffentlicht in ...  ((noch) nicht veröffentlicht)

Datum/Nr.

Leserbrief 01.04.07 "Die Verbotsgesellschaft“ Neue Zürcher Zeitung 07.04.07


Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen externer Link zur Organisation/Details und Kommentar
14.05.2007 Bier-(Schmier-)Geld im amerikanischen Kongress International In der Wahl-Periode 2005-06 spendeten Bier-, Wein- und Schnapsindustrieen den nationalen Kandidaten gesamthaft mehr als $10 Millionen. Der Anteil der Bierindustrie betrug über zwei Drittel. (70%)
12.05.2007 New ICAP Report on Lower Alcohol Beverages / Neuer Bericht des ICAP (Institut der Alkoholindustrie in Washington) über alkoholische Getränke mit tieferem Alkoholgehalt. Sie wollen damit zeigen, dass in allen Sparten -  Wein, Bier, Schnaps - eine Wahl zwischen hohem und niedrigem Gehalt bestehe, diese reflektierten Lifestyles, Gesundheitsbewusstsein, Preisbewusstsein und Geschmack. Lower Alcohol Beverages. Drinks with “lower” alcohol content are produced in each of the major beverage alcohol categories (beer, wine, and spirits).  The existence of such drinks points toward an interest on the part of the beverage alcohol producers to provide an expanded range of choices reflecting consumers’ lifestyles, health-consciousness, price sensitivities, as well as tastes. 
20.04.2007 International Millionen-Kartell-Bussen für Hollands grösste Bierbrauer. / The biggest breweries in the Netherlands got big fines from the EU-Commission because of illegal price agreements
11.04.2007 International
      English Texts
In den USA bringt der Schuhfabrikant Reef Sandalen auf den Markt mit einem Geheimfach für ein Fläschchen Alkohol. / Flip-Flops Have Hidden Alcohol Compartment
07.04.2007 Der Weinkonsum in der Schweiz sinkt leicht. Insgesamt wurden 2.4% weniger verkauft als im Vorjahr. Die Vorräte an Rotwein reichen für 21 Monate, die an Weisswein für 18 Monate. (Quelle: NZZ, 7.4.07)
06.04.2007 Remy Cointreau bringt einen Luxus-Cognac Black Pearl für 7000€ die Flasche sei der teuerste Branntwein aller Zeiten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.4.07)
06.04.2007 Der Export von Wein aus dem Bordelais steigt wieder. (Quelle: NZZ, 5.4.07) Der Branchenverband meldete, die Krise sei vorbei. Der Export stieg Mengenmässig um 1%, Wertmässig aber um 20% im vergangenen Jahr. Profitiert haben die guten Qualitäten.

 Parlamentsdebatten-Übersicht

Rat / Link

Datum

Debatte

Europa-Parlament 14.05.2007 Am 10.5.07 stimmte das Europa-Parlament der EU der Freigabe der Verpackungsgrössen bei Lebensmitteln zu. Ausnahme bleiben die Produkte der Winzer und Schnapsbrenner. Für sie gelten wie bisher nur bestimmte Flaschengrössen.  (Quelle: NZZ, 11.5.07) EU-Parlamentsbericht
Landrat Nidwalden 14.05.2007 Am 9.5.07 strich der Landrat mit 36:16 ein von der Regierung im neuen Gesundheitsgesetz vorgesehenes Werbeverbot für Tabak und Alkohol über 16 Vol.%.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.5.07)
Staatspolitische Kommission des Nationalrates 23.04.2007 Sie lehnte eine parlamentarische Initiative von Carlo Sommaruga (SP,GE) mit 13:31 Stimmen ab, der verlangte, Parlamentarier müssten Geschenke und andere unentgeltliche Leistungen offenlegen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 21.4.07)
Beide Kammern im Staat Indiana, USA

(Join Together, 6.4.07)

Evansville Courier and Press, 3/30/07

07.04.2007 Indiana, USA beschloss, ein Gesetz aufzuheben, das Versicherern erlaubte, Zahlungen bei Alkoholeinfluss zu verweigern. Das hatte zur Folge gehabt, dass sich Spitäler nicht mehr bemühten, auf Drogen zu untersuchen, worauf eine diesbezügliche Behandlung unterblieb.

The Indiana House and Senate have both voted to repeal the state's Uniform Policy Provision Law (UPPL), a 60-year-old law that allows insurers to deny claims if accident victims test positive for alcohol or other drugs. Critics say the law has the unintended consequence of discouraging hospitals and other healthcare facilities from screening patients for addictive disorders.
The bill, HB-1378, was passed 89-6 in the state House in February and 48-0 by the state Senate on April 3. It will become law on Jan. 1, 2008.

Kantonsrat Zürich

NZZ, 3.4.07

03.04.2007 In der zweiten Lesung zum neuen Gesundheitsgesetz hat der Zürcher Kantonsrat überraschend doch noch ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden beschlossen. Ein Rückkommensantrag auf das Verbot der Plakatwerbung für Tabak, Alkohol und andere Suchtmittel mit ähnlichem Gefährdungspotenzial wurde aber abgelehnt. Es ist möglich, dass die Zürcher Lungenliga und "Zürich rauchfrei" das Referendum ergreifen.


Veranstaltungen

24. Mai 2007

 

Worauf basiert die Suchtprävention?
14. Nationale Fachtagung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA)

 
Infos und Anmeldung: SFA, Av. Ruchonnet 14, 1003 Lausanne, Tel. 021 321 29 76, www.sfa-ispa.ch. Programm (pdf, 4S., 746Kb) und Online-Anmeldeformular
23. Mai 2007   Increasing stakeholder involvement in DG SANCO
 
On 23 May 2007, European Commissioner for Consumer Protection, Mrs Meglena Kuneva, is to give the opening address at a conference entitled "DG SANCO Stakeholder Involvement". The purpose of the conference is to share and discuss the findings and recommendations of the recent Healthy Democracy Process, an extensive stakeholder consultation procedure.
 
In early 2006 the Directorate-General for Health and Consumer Protection (DG SANCO) embarked on a new process to increase its connections and contact with citizens and stakeholders. Known as the Healthy Democracy process, the purpose of this practice is to improve stakeholder involvement and participation in DG SANCO's decision and policy-making practice. In the long term, the aim is to establish a solid network of stakeholders and research bodies.
 
This conference is to present the findings and recommendations of the process, and to provide input to the follow-up of the Green Paper on European Transparency Initiative of 2006. This Green Paper consultation launched a debate on the Commission's relations with interest groups and asked for external feedback on the application of the Minimum Standards for Consultation.
 
The main issues to be discussed during the conference are:
- The main outcome and lessons learnt from the Healthy Democracy Process
- Stakeholder Assymetries and engaging the un-engaged
- Transparency, feedback and comitology
 
In addition to Ms Kuneva, the Director General of DG SANCO Robert Madelin will take part in the conference, and Mr Margaritis Schinas, Head of Cabinet of Commissioner Kyprianou, will make closing remarks.

 

 
Further information:

 

12.04.2007

Workshop

ALCOHOL PREVENTION DAY

MESE DI PREVENZIONE ALCOLOGICA

ISTITUTO SUPERIORE DI SANITÀ
WORLD HEALTH ORGANIZATION COLLABORATING CENTRE
FOR RESEARCH AND HEALTH PROMOTION ON ALCOHOL
AND ALCOHOL RELATED HEALTH PROBLEMS -
OSSERVATORIO NAZIONALE ALCOL
in collaborazione con

SOCIETÀ ITALIANA DI ALCOLOGIA
ASSOCIAZIONE ITALIANA CLUB ALCOLISTI IN TRATTAMENTO
TELEFONO VERDE ALCOL - OSSFAD

INFORMAZIONI GENERALI
Sede
Aula Pocchiari, Istituto Superiore di Sanità
Viale Regina Elena, 299 - Roma
Iscrizione
La partecipazione al Workshop è gratuita.
E obbligatoria la comunicazione di partecipazione a mezzo e-mail o fax (specificando l’ente di appartenenza) alla Segreteria Tecnica (tel. 0649904029) utilizzando la scheda di partecipazione da richiedere ed inviare ai seguenti indirizzi:
e-mail: sonia.martire@iss.it
Fax: 0649904193
Le lingue ufficiali del workshop sono italiano ed inglese. E’prevista la traduzione simultanea in aula.  

Interventionen    (Briefe, Mails, Gespräche)  siehe auch "Briefe an...."

Datum

Adressat

Thema

13.05.2007 Achille Casanova, Ombudsmann SRG Sendung START-UP des Schweizer Fernsehens mit Schleichwerbung für Internet-Weinhandel. (siehe Aktuell; Text der Intervention)
13.05.2007 Achille Casanova, Ombudsmann SRG Sendung "Persönlich" am 13.5.07 bei Radio DRS; Interview mit Schnapsbrennerin und Bierbrauer. (siehe Aktuell; Text der Intervention)
12.05.2007 BAKOM, Bundesamt für Kommunikation, Bern Sendung "Persönlich" am 13.5.07 bei Radio DRS; Interview mit Schnapsbrennerin und Bierbrauer. (siehe Aktuell; Text der Intervention und Antwort)
12.05.2007 BAKOM, Bundesamt für Kommunikation, Bern Sendung START-UP des Schweizer Fernsehens mit Schleichwerbung für Internet-Weinhandel. (siehe Aktuell; Text der Intervention und Antwort)
03.04.2007 Ueli Luginbühl, Projektleiter, Eidgenössische Finanzkontrolle, Fachbereich "Wirtschaftlichkeitsprüfung und Evaluation"  Ausführliches Gespräch über die Aufgaben der Eidg. Alkoholverwaltung. (Siehe Spezialseite)

   
Geschichten, die das Leben schrieb

Meldungen - teils tragisch - teils komisch - der Alkohol spielt mit.

Datum und Quelle Geschichte
14.05.2007 In Bendorf bei Koblenz (D) hat ein 27-Jähriger versucht, mit 1.53‰ Alkohol im Blut die Fahrprügung zu bestehen. Nach ein paar Kurven war der Fall klar. Ein Polizeisprecher meinte, "Für die nächsten Jahre wird der Erwerb einer Fahrerlaubnis für den jungen Mann schwierig sein." (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.5.07)
14.05.2007 Eine brasilianische Bierbrauerei muss einem ihrer Biertester ca Fr. 60'000 Schadenersatz zahlen, weil er durch sie zum Alkoholiker geworden sei. Das Gericht befand, die Brauerei habe zu wenig getan, um ihn zu schützen.  (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.5.07)
14.05.2007 Der alkoholkranke David Hasselhoff (54) liess sich in einem Hotelzimmer bei einem Rückfall filmen. Er wolle selber sehen, wie er sich in angetrunkenem Zustand verhalte. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.5.07)
Kommentar: Keine schlechte Idee. Vielleicht wäre manchem(r) die dokumentierte verlorene Menschenwürde eine starke Motivation, den nächsten Rückfall zu vermeiden.
12.05.2007 Im indischen Bundesstaat Bihar brachte ein betrunkener Bräutigam die Hochzeitsgesellschaft derart gegen sich auf, dass sie ihn davonjagte. Sein Bruder sprang ein und gab das Ja-Wort. Nun habe der Verjagte Angst, nie mehr eine Frau zu finden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 2.5.07)
12.05.2007 Ein 19-Jähriger, stark betrunken, fiel im Bahnhof Zürich-Wipkingen am frühen Samstagmorgen auf das Bahntrassee zwischen Perron und Gleis und blieb bewusstlos liegen. Ein Zug passierte, ohne ihn zu berühren. Ein Lokführer, der normal angehalten hatte, entdeckte ihn und liess ihn bergen. Im Spital wieder bei Bewusstsein, konnte er sich an nichts erinnern, er habe am Vorabend zu viel getrunken. (Quelle: NZZ, 30.4.07)
12.05.2007 Ein Berner Automobilist fuhr betrunken in ein Geländer: Fahrausweisentzug. Am nächsten Tag hatte er 3‰ im Blut und fuhr in Langnau BE abseits der Strasse einen geparkten Wagen an. Verletzt wurde zum Glück niemand. (Quelle: NZZ, 27.4.07) Kommentar: Im Tages-Anzeiger-Bericht steht nichts davon, dass er am 2. Tag betrunken fuhr.(!)
10.05.2007 Die Millionenerbin Paris Hilton muss für 45 Tage unbedingt ins Gefängnis. Siehe International
24.04.2007 Am Samstag zog die Polizei in Flawil eine selbstgebastelte Seifenkiste für Erwachsene aus dem Verkehr, die leicht 100 km/h übertreffen könne. Der Fahrer hatte keinen Führerausweis und musste sich einer Blutprobe unterziehen. (Quelle: NZZ, 24.4.07)
24.04.2007 Gestern starb der ehemalige russische Präsident Boris Jelzin. Unter ihm wurde die Sowjetunion aufgelöst und die Wirtschaft privatisiert mit dem Ausverkauf des Staatsvermögens an die neuen Oligarchen. Der Tschetschenien-Krieg ist auch mit ihm verknüpft. Er war offensichtlich Alkoholiker und fiel deshalb wochenweise aus. Wie viele seiner Entscheidungen waren wohl alkoholbedingt? Und wer trägt für sie die Verantwortung, wer die Folgen?
16.04.2007 Papst Benedikt XVI. erhielt zum 80. Geburtstag vom Kardinal Wetter von der Erzdiözese München-Freising und einer Gruppe Gläubiger 80 Flaschen bayrisches Bier geschenkt.
(Kommentar von der internen Zensur gestrichen) (Quelle:
NZZ, 16.4.07)
16.04.2007 In Sissach BL wollte ein 47-Jähriger auf dem Dach einen Ziegel ersetzen. Er verlor das Gleichgewicht, stürzte von der Leiter und verletzte sich. Er hatte 2.79‰ Alkohol im Blut. ....
(Quelle: Tages-Anzeiger, 16.4.07)
16.04.2007 Gestern auf dem franz./deutschen TV-Kanal: Das Leben des Eroll Flynn. Der grösste Filmheld ab den 30er-Jahren, Frauenheld, Abenteurer, Kriegsberichterstatter in Spanien und Kuba, Buchautor - starb nach Herzversagen mit 50 Jahren. Nach den Ärzten hatten Alkohol- und übriger Drogenkonsum praktisch alle Organe zerstört.
06.04.2007 Alkohol an amerikanischen Colleges. Jährlich 1700 Tote. Eine Zeitungsserie mit traurigen Beispielen.
Death on campus. Under the Influence / An occasional series on college drinking,
Post-GazetteSunday, April 01, 2007 
(Quelle: Harvard World Health News, 5.4.07)
03.04.2007 Ein 47-jähriger Pilot ist in London vor dem Abflug nach New York an Bord wegen Trunkenheit festgenommen worden. Die Gesellschaft Virgin Atlantic entschuldigte sich bei den Passagieren für den Zwischenfall und die Verspätung. (Quelle: NZZ, 3.4.07)

 

Hinweise für Unterrichtende und Schüler/Studenten


06.04.2007 Quelle: Infoset, April Newsletter

Frühintervention bei suchtgefährdeten SchülerInnen an den Zürcher Oberstufenschulen – eine Bestandesaufnahme: Die Zürcher
Oberstufenschulen zeigen sich mehrheitlich sensibilisiert für Suchtprävention und engagieren sich auch gegen die Suchtgefährdung ihrer
Schülerinnen und Schüler. Konsequent handelnde Schulen können überzeugende Ergebnisse vorweisen. Dies zeigt eine soeben abgeschlossene
Untersuchung zum Thema Frühintervention, die von den Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich in Auftrag gegeben wurde.
Der Untersuchungsbericht (pdf, 51S., 624Kb) und eine Zusammenfassung (pdf, 4S., 40Kb) sind online erhältlich.
Kommentar: Wir haben bereits am 6.12.06 auf Seite "Aktuell 2006" darüber berichtet. Unser damaliger Kommentar ist noch der selbe.


07.04.2007 Neues amerikanisches Schul-Präventionsprogramm für 5. und 6. Schuljahr

SAMHSA Joins With Scholastic to Issue National School Program to Prevent Underage Alcohol Use
On the heels of the Surgeon General's Call to Action to prevent and reduce underage drinking, the Substance Abuse and Mental Health
Services Administration and Scholastic are distributing an in-school program designed to help educate fifth and sixth grade students about
the dangers of alcohol use. (Source: Join Together, 4/6/07)


Forschung / Research:

07.04.2007 New Study Looks at Peer Pressure and Implications for Preventing Adolescent Substance Abuse / Gesundheit von Jugendlichen. Neue Studie untersucht Gruppendruck und Folgerungen für die Prävention betreffend Drogenmissbrauch von Jugendlichen.  USA

Links zu Fachleuten und Institutionen mit interessanten Beiträgen

Fachleute und Institutionen Kommentar
www.add-resources.org      FORUT Norway, the web site shall provide resources for organizations which plan to involve in alcohol and drug issues as a part of their development strategies. / Die Webseite soll Organisationen, die planen, sich im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit-Strategien mit Alkohol und Drogen zu befassen, Material zur Verfügung stellen.

 


 

Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

Ihre Meinung interressiert uns

Links zu Fachleuten und Institutionen

Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Veranstaltungen

Parlamentsdebatten

Zitatensammlung

Newsletter

Forschungsergebnisse

Archiv

English Texts      

Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

Geschichten

Interventionen

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Projekt-Idee     Project in English


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Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
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Stand: 30.12.2008